Pneumokokken Impfung

  • Guten Morgen zusammen,


    ich war gerade bei meinem Hausarzt, um mir die Überweisung für die CI Sprechstunde in der Klinik zu holen. Dort wurde mir gesagt, dass es nach einer Leitlinie empfohlen wird, CI Träger*innen gegen Pneumokokken impfen zu lassen. Die Kosten übernimmt die Krankenkasse.


    Wieder was dazu gelernt!


    Viele Grüße

    MadameMim

  • Die Empfehlung hatte ich bei meiner 1. OP in 2015 noch nicht, bei der 2. in 2018 aber auch bekommen!

  • Ja, das stimmt. Diese Impfung sollte eigentlich vor der Implantation durchgeführt werden.

    Interessant finde ich die Aussagen in diesem Bulletin des Robert-Koch-Instituts S. 386 zu den zwei verschiedenen Impfstoffen und der Reihenfolge.

    https://www.google.com/url?sa=…Vaw2TOTj5PXbgVkxNrYT8ned3

    einseitig ehemals an Taubheit grenzend, Implantation am 20.9.19, EA am 24.10.19, Nucleus 7 von Cochlear

    das andere Ohr ist normalhörend

  • Hallo,

    mein Sohn war damals bei der CI-OP schon gegen Pneumokokken geimpft (ist bei Kindern ja bei den Standardimpfungen dabei). Es stand bei ihm damals (2009) aber auch im Bericht (habe gerade nachgelesen) von der CI-VU dabei, dass eine Pneumokokkenimpfung empfohlen wird! Kann bei Erwachsenen aber damals anders gewesen sein (Kinder sind da ja gefährdeter)...

    Wir haben ihn damals mit 4 oder 5 Jahren außer der Reihe nochmal nachimpfen lassen (ob von uns aus oder auf Empfehlung der Klinik weiß ich nicht mehr), da da ein neuer Impfstoff rausgekommen ist, der gegen mehr Pneumokokkenstämme wirksam war wie der alte. Müsste beim KiA aber nochmal nachrfagen, ob es inzwischen nicht noch einen wirksamereren Impfstoff gibt....Gegen Menningokokken A, B C ist er auch geimpft.

    Schaden kann die Impfung sicherlich nicht, auch wenn sie nicht gegen alle Pneumokokkenstämme wirkt.

    Viele Grüße

    Katja

  • Ich bin gegen Pneumokokken geimpft (gewesen) und bin vor der OP zusätzlich gegen Typ B, A, C, W-135 und Y bei Meningokokken geimpft worden.

    einseitig ehemals an Taubheit grenzend, Implantation am 20.9.19, EA am 24.10.19, Nucleus 7 von Cochlear

    das andere Ohr ist normalhörend

  • Ja, das stimmt. Diese Impfung sollte eigentlich vor der Implantation durchgeführt werden.

    Interessant finde ich die Aussagen in diesem Bulletin des Robert-Koch-Instituts S. 386 zu den zwei verschiedenen Impfstoffen und der Reihenfolge.

    https://www.google.com/url?sa=…Vaw2TOTj5PXbgVkxNrYT8ned3

    Das ist genau das Papier, das mein Hausarzt mir heute gezeigt hat.

  • Ich bin von der Klinik mit einem eigenen Schreiben zu der Impfung aufgefordert worden. Sie ist aber freiwillig

    einseitig ehemals an Taubheit grenzend, Implantation am 20.9.19, EA am 24.10.19, Nucleus 7 von Cochlear

    das andere Ohr ist normalhörend

  • Ich bin aber auch ein Pechvogel 8o

    So langsam kommt wirklich dieses Gefühl auf!



    Ich an Deiner Stelle würde ja echt noch mal von außen, sprich durch Röntgen drauf schauen lassen, ob noch alles an seinem (richtigen) Platz ist.

    Ich habe da nämlich einen anderen User vor Augen.

    Ich hoffe für Dich, daß dies bei Dir nicht der Fall sein wird!


    Und dann wirklich mal wieder, praktisch von ganz von vorne, "neu" ansetzen, mit einem(r) Techniker(in), Logopäde(in), Audiologe(in) - also Leute, die ihr Handwerk gelernt und auch schon dementsprechend Erfahrungen gesammelt haben!


    :thumbup:


    Gruß Sheltie

  • Bei mir wurde nur getestet, ob ausreichend Antikörper vorhanden sind.

    Das waren sie, folglich mußte nicht geimpft werden.

    Ebenso war es mit der Hepatities.

    Schutz ist da also nicht impfen.

    Rechts: 21.08.19 OP Cochlear 622 EA 23.09.19 N7

    Links: noch HG Aquaris 501 in Planung Resound Enzo 3D oder ICP BTE 16 P G5

  • Ich bin von der Klinik mit einem eigenen Schreiben zu der Impfung aufgefordert worden. Sie ist aber freiwillig

    das war bei mir auch so. Deshalb hat KK auch die Kosten übernommen.

    durch Masernerkrankung im Kleinkindalter progrediente Schwerhörigkeit beidseits, rapide Verschlechterung in letzten Jahren,

    li: HG Siemens Motion P, re: CI - Cochlear CI522+N7, OP: 30.1.2018, EA: 12.3.2018(Kanso), 2.5.2018 (N7)

  • das war bei mir auch so. Deshalb hat KK auch die Kosten übernommen.

    Die Beihilfe und die private Versicherung haben es bei mir nicht übernommen, weil sie angeblich keine Indikationsimpfung übernehmen, aber das war mir dann egal

    einseitig ehemals an Taubheit grenzend, Implantation am 20.9.19, EA am 24.10.19, Nucleus 7 von Cochlear

    das andere Ohr ist normalhörend

  • Bei mir wurde nur getestet, ob ausreichend Antikörper vorhanden sind.

    Das waren sie, folglich mußte nicht geimpft werden.

    Ebenso war es mit der Hepatities.

    Schutz ist da also nicht impfen.

    wenn ich das Bulletin des RKI richtig interpretiere, soll dennoch im Abstand von einigen Jahren aufgefrischt werden. Meine Impfung war noch nicht solange her, deswegen wurde ich gegen Pneumokokken nicht erneut geimpft. Ich behalte das aber im Auge und werde rechtzeitig wieder zum Arzt gehen

    einseitig ehemals an Taubheit grenzend, Implantation am 20.9.19, EA am 24.10.19, Nucleus 7 von Cochlear

    das andere Ohr ist normalhörend

  • Die Beihilfe und die private Versicherung haben es bei mir nicht übernommen, weil sie angeblich keine Indikationsimpfung übernehmen, aber das war mir dann egal

    Genauso war es bei mir auch, die Betonung liegt auf "war".

    Nach einem kurzen Widerspruch sprichwörtlich mit der Begründung ich mache diese Impfung und schon gar nicht die OP aus Langeweile wurden die Kosten übernommen.


    Aber ja, ich hätte sie ggf auch selbst bezahlt, aber sehe es in diesem Fall nicht ein.

  • Ich auch nicht. Vielleicht sollte ich auch noch einmal Widerspruch einlegen, jetzt sehen sie ja auch, dass ich die OP hinter mir habe

    einseitig ehemals an Taubheit grenzend, Implantation am 20.9.19, EA am 24.10.19, Nucleus 7 von Cochlear

    das andere Ohr ist normalhörend