Posts by Sheltie

    Für mich liest es sich so, als ob Du auf einem guten Weg bist.

    Klar, es dauert halt noch so seine Zeit.


    Bei mir wurde was "gekappt", als ich S, Sch, und Z zu laut und zu zischig empfunden habe.

    Dann war der Ton etwas dumpfer, auch leiser, so wie Du es auch schon festgestellt hast.

    Mit der Zeit wurde das dann wieder draufgepackt. Lustigerweise war das Zischen dann weg gewesen.

    Das ist einfach die Gehirnleistung, die halt auch eben ihre Zeit braucht.



    Das mit den unterschiedlichen Stimmfarben bei den Sprechern im TV kenne ich auch nur zu gut!

    Da ist auch Geduld angesagt. Ich habe einfach weiter gehört, mit beiden Geräten. Irgendwann wurde es auf der CI Seite auch "normaler", die Stimmen sind nicht mehr in die falsche Oktave "gesprungen:D


    Und schön, daß Deine Kopfschmerzen nun endlich verschwunden sind!!!! :thumbup:



    Dafür gibt es dann (völlig überflüssige) neue Höreindrücke mit CI: wer hätte gedacht, dass das Schreiben mit Bleistift Geräusche verursacht?? Ich habe bei meinen normalhörenden Kollegen rumgefragt - dies hört nur die (jüngere) Hälfte...

    8o

    Die Welt ist nicht gerade leise. :)

    Für mich liest es sich, als ob Dein Weg nun richtig ist ;)



    Weiterhin eine gute Hörreise mit Erfolge!

    Ich würde hierbei das schnelle, händische Umschalten auf "T" Modus vermissen!

    Das ist mir besonders wichtig, weil ich zwischendurch auf Arbeit oft Telefonieren muß, oder auch mal gerne mit Kopfhörer Musik höre, oder gar TV gucke. Dann ist es einfach praktisch, einmal kurz aufs Knöpfchen am Gerät drücken, und Modus ist aktiv!

    Mach ich da irgendwas falsch? Weil es bei mir halt keine 3-4 Monate hält?

    Ich glaube nicht, daß man da was von "falsch" sprechen sollte.

    Es kommt ja auch immer darauf an, was man so macht - wie ich finde!


    Alltag, zu Hause

    - Haarspray drauf, obwohl die SPs schon anliegen, oder SPs drauf, kaum daß die Haare gemacht wurden?

    - generell lange Haare, oder Haare so geschnitten, daß es immer mit der Abdeckung in Kontakt kommt?

    - Umfeld sehr staubig?

    - reinigst Du zwischendurch Dein(e) SP(s) mal?


    Hobbies

    - je nach dem, was Du so machst? Viel Sport? Schwitzt Du dabei viel?

    - ist es arg dreckig, so daß viel Staub, Sand, oder sonst so noch an Schmutz aufwirbeln könnte?


    Arbeit

    - auch hier, ist es doll schmutzig, bzw. wirbelst Du dabei sehr viel (Fein-) Staub auf?



    Eventuell recht es, nur mal darauf ein Auge zu haben.



    Kann man die auch selbst wieder aufbereiten?

    Hm, gute Frage!

    Ich habe ja das Glück, daß ich bei meiner Arbeit Mikroskop habe. Als ich kürzlich die Abdeckungen (Cochlear) gewechselt habe, war ich total neugierig und habe ich mir das Ding mal drunter angeschaut.


    Ich weiß nicht, wie sie von Med-EL aussehen, aber ich vermute mal, die sind ebenfalls recht klein!

    Somit wirst Du nicht so viele Möglichkeiten haben, was "aufbereiten" zu können, würde ich mal vermuten. Ausschütteln, wie ein Teppich, oder Waschen wie ein Handtuch - dürfte schwierig werden :/

    Nicht jeder hat so eine Luftdruckpistole, zum Durchlüften - aber auch hierbei ist es schwierig, das kleine Teil dann auch noch irgendwie festhalten zu müssen.



    Ich glaube, ich würde eher versuchen wollen, zu schauen, ob ich während des Tragens so einiges mache, was eventuell nicht so gut für die winzig kleine Teile sein könnte. Dann könntest Du mal versuchen, genau das "abzustellen" und zu testen, ob die Abdeckungen nun länger halten?

    Wäre jetzt so meine Idee.

    Laß es lieber ;)


    Egal wie "störend" die Nieserei, bzw. das damit verbundene Geräusch für andere, auch sein mag, gesünder ist es auf jeden Fall, es laufen zu lassen.

    Man sollte es sogar nicht unterdrücken!

    Wenn man spürt, daß da was ist, und es "will nicht" raus, dann sollte man in die Sonne schauen, so daß man am Ende wirklich Niesen mußt.


    Du kannst Dir ja gerne ein Tuch, aber bitte mit Abstand, eine Art Höhle formen, vor Nase und Mund halten.

    Das sollte auch ein wenig die Geräusche eindämmen.

    Aber raus sollte es!

    bei denen seitlich ein Band durchgeführt (nicht festgenäht) wird. "Unten rum" hängt sie um den Hals, "oben rum" kann man sie wie gewünscht festbinden.

    So habe ich meine auch genäht, aber halt mit Gummi.

    Hat den Vorteil, daß ich mein MNS die ganze Zeit am Hals hängen lassen kann,

    und bei Bedarf es einfach vor die Nase halten und das Gummi über den Kopf ziehen kann.

    Durch das Gummi, welches beim Überziehen ja doch etwas flexibel ist, sitzt es dann sofort fest am Kopf.

    Okay.

    Hm :/




    Also, bei mir ist es so, daß ich über die mitgelieferte Fernbedienung einstellen kann. Habe aber auch noch N6 und die entsprechende Fernbedienung dazu.

    Da gibt es verschiedene Ebenen. Ich muß in die "Einstellungen" rein gehen.

    Und von da aus muß ich bis zum sogenannten "Mischungsverhl - Zubehör" blättern.

    Es gibt auch eines für die "T-Spule". Sind zwei verschiedene Dinge, sieht aber sonst recht änlich aus ;)

    Dort kann ich es dann am Balken einstellen.

    Ich meine nicht nur die die Lautstärkeregelung.


    Bei mir ist es so, daß ich auch einstellen kann, wie viel vom Minimic direkt ans CI kommen soll.

    Ich habe meins auf 80% stehen. Was dann zwar bedeutet, daß ich noch 20% Umgebungsgeräusche (wenn auch sehr leise) hören kann. Dann scheint mir aber auch das Minimic über SP etwas leiser anzukommen, eben, weil ich ja auch die leise Umgebungsgeräusche dazu haben will.



    Aber ich denke, in Deinem Fall könnte es nicht schaden, mal zu testen, wie es ist, wenn Du über Kopfhörer mit dem CI hörst. Ob Du da auch diese komischen Spitzen hast, die Dir Kopfschmerzen bereiten.




    Sonst würde ich meinen, daß da noch eine winzige Einstellung zu "hoch" ist. Anscheinend nicht hörbar, wohl aber dafür spürbar.



    Ich hoffe, Dir kann geholfen werden!

    Hm,


    ich empfinde den Minimic als direkter am Kopf ankommend. Somit dann auch etwas lauter. Hat zu Folge, daß ich meinen mp3-Player auch etwas leiser einstelle, als wenn ich damit per Kopfhörer höre.

    Könnte dann auch sein, daß es deshalb so "klarer" vorkommt, weil eben die "Störfaktioren", wie Luft, andere Gegenstände, Geräusche die Hörübungen nicht stören können.

    Lautstärke kann man da extra regeln. Ich würde dann das Minimic ganz, ganz leise machen wollen.

    Wie sieht es aus, wenn Minimic mit dem SP verbunden ist? Ist es da auf volle 100% eingestellt? Eventuell auch da mal etwas runter gehen?



    Hast Du schon einmal probiert, Dein SP auf "T" zu stellen, und einen Kopfhörer drauf zu packen?

    Wenn ja, kannst Du damit auch gut hören?

    Und hast Du da auch diese Kopfschmerzen beim Hören?

    Bislang hört es sich gut an, auch wenn die Sprachverständlichkeit arg leidet.

    Klingt zumindest nach einem guten Ansatz.

    Das Hören muß sich ja auch erst einmal entwickeln.

    Alles braucht halt seine Zeit!


    Klar, Sprachverstehen ist enorm wichtig, gerade, weil man sich ja mit anderen Menschen unterhalten möchte / muß.

    Aber ich weiß auch, daß ich in den ersten Wochen rechts nichts verstanden habe. Ich habe nur hören können, Stimmen, ja - nein, hoch -tief und halt die Geräusche.

    Der Rest kam langsam.


    Bei mir wurde auch die Lautstärker sehr langsam hochgefahren, so vom Gefühl her.

    Aber es war auf jeden Fall gefühlt lauter, als wenn ich nur mit einer Seite alleine hören mußte.

    Deshalb bin ich mir ziemlich sicher, daß vieles auch erst einmal im Kopf (neu) entstehen muß. Wenn das dann da ist, kommt der Rest auch schon fast alleine.

    Trotzdem habe ich das Gefühl, dass das CI mein HG-Ohr jetzt gut ergänzt. Und letztlich kommt es auf den Gesamthöreindruck an ;)

    Das ist doch richtig gut! :thumbup:

    Für mich war es auch schon mal richtig perfekt gewesen, als ich das Gefühl hatte, meine CI Seite hatte meine HG Seite unterstützt. Später war es dann anders herum ^^. Aber halt im Doppelpack!


    Und ja, ich finde auch, daß der Gesamthöreindruck stimmen, bzw. passen muß!

    Ist das gegeben, ist Wohlfühl-Feeling vorhanden, und so läßt es sich nun mal leichter weiter arbeiten.



    Ich wünsche Dir echt alles Gute, und weiterhin guten Hörerfolge!

    Ich finde, in dem Bereich muss ich nichts mehr üben, weil ich bei Musikliedern schon so gut wie alles verstehe (meine Mitmenschen dafür weniger, aber das ist mir eigentlich egal), mein eigenes Ziel habe ich eigentlich erreicht.

    Das klingt doch richtig, richtig gut!

    So manch einer beneidet Dich bestimmt dafür!


    Wenn Du trotzdem noch eine kleine Steigerung suchst?

    Wie sieht es mit den Instrumenten aus? Klassische Stücke, oder von mir aus auch Popmusik, mit Gesang im Vordergrund. Kannst Du die einzelne Instrumenten hören? Klingen sie gut? Oder eher "falsch".

    Gerade das empfinde ich beim Hören schon als "Finetuning" ^^


    Ich weiß, dass es eigentlich gut ist, dass man diese Geräusche hört, aber ich selbst kann mich darüber nicht freuen, ehrlich gesagt bin ich total angepisst davon, dass ich die Töne, die ich vorher nie gehört habe, jetzt mein Leben lang an der Backe habe.

    Das liegt halt auch wenig daran, WEIL Du sie schon nicht mehr gehört hattest. Bestimmt schon zu Deiner reinen HG Zeiten.

    Kenne ich von mir ja auch. Vogelstimmen, waren früher schon kein Problem gewesen. Die hatte ich gehört.

    Jetzt merke ich erst, daß ich nur die Vögel gehört hatte, die sich eventuell im 5m Umkreis zu mir befunden hatten. Jetzt höre ich die auch noch, wenn sie 150m von mir entfernt sind, eventuell sogar noch viel weiter.

    Und nicht nur das.

    Ich kann sogar hören, ob sie von rechts, von links, von nah oder fern klingen.


    Bei Musik ist mir bei einem Stück, welches ich neu zum ersten Mal gehört hatte, als ich links nur noch das HG trug, und rechts sogar taub durch die Gegend gelaufen bin, aufgefallen, daß die wunderschöne Anfangsmelodie zu jener Zeit total anders geklungen hat, als es jetzt klingt. Da hatten einfach Töne gefehlt! War mir nicht aufgefallen! Ich hatte ja was gehört.

    Jetzt sind die Töne da. Es klingt nicht schlecht, oder falsch - sondern total natürlich! - aber doch schon ein wenig ungewohnt, weil ich es anders in Erinnerung hatte!


    Und gerade, weil mir diese winzig feinen Unterschiede mir, auch jetzt immer noch (erste OP ist inzwischen fast 5 Jahre her, und die zweite 3 Jahre), sehr deutlich bewußt machen, wie wenig ich doch gehört hatte, obwohl das Sprachverstehen schon da gewesen war (aber auch sehr, sehr leise!!!), erfreue ich mich jetzt doch daran, wieviel besser ich doch höre.


    Natürlich bin ich immer noch Hörgeschädigt!

    Natürlich habe ich hier und da immer noch mit leichten Problemen zu kämpfen, gerade bei Störlärm.

    Aber ich höre trotzdem deutlich besser. Ich merke sogar an Reaktionen von Menschen um mich herum, die mir sagen, daß ich nun deutlich schneller reagiere, und sogar antworte, obwohl sie leise und zu mir im Rücken geprochen haben.


    Das alleine gibt mir persönlich Auftrieb. Daran halte ich mich fest!

    Denn das tut gut!

    Mir ist es nicht wichtig, das Glucksen der Toilette von der (!) Küche aus zu hören. Oder wenn ich in meinem Schlafzimmer stehe und höre, wie sich jemand auf der Straße unterhält.

    Das ist für mich einfach nur nervig und absolut überflüssig. Ich will nicht solche Lauscher haben…

    :D

    Joah, DAS ist wirklich eine Umstellung, nicht wahr?

    Das sind so Dinge, wo man sich denkt, ui, wenn ich es mir aussuchen könnte, dürfte das gerne wieder wegfallen.

    Aber es kann doch auch gerne positiv gesehen werden! Nämlich, daß in diesem Fall die OP ein voller Erfolg war! So manch einer wünscht sich ja genau das (wieder), und hat schwer damit zu kämpfen, überhaupt irgendwas zu hören.

    Deshalb denke ich erst gar nicht weiter in die Richtung, daß es stört.

    Ich übe dann halt für mich weiter.


    Beispiel: Glucksen der Toilette - kann ich den Vogel durch das geschlossene Fentser hören?

    Gespräch draußen auf der Straße - kann ich meine leise Musik im Hintergrund, oder dem Radio, oder meinem Fernseher folgen?


    So etwas in der Art - würde ich mal an Deiner Stelle ausprobieren.


    Irgendwann, mit der Zeit, wird Dein Gehirn schon merken, was "wichtig" ist, oder was gerade locker ausgeblendet werden kann. Aber, ich glaube, das wirst Du gerade am Anfang schon aktiv(er) üben müssen.

    Darf ich fragen, wie das bei dir war, ich meine, wie lange hat es bei dir gedauert, bis du Sachen wieder überhören konntest?

    Ui, schwer zu sagen!

    :/

    Ich habe das Problem, daß ich schon zu meiner reinen HG Zeiten absolut geräuschempfindlich bin! Ich kann bestimmte Sachen einfach nicht ausblenden, und die nerven mich total. Jetzt sogar noch viel mehr. Sitze ich im Büro, schreibe was, und muß mich konzentrieren, und die Kollegen klappert ebenfalls auf der Tastatur herum, oder scrollt mit der Maus, könnte ich an die Decke springen. :rolleyes:

    Gut, dann kann ich meine SPs ausmachen - was ich manchmal dann auch wirklich tu 8)

    Ich glaube, diese Geräusche werde ich NIE abstellen können.


    Aber ich kann auch positives vermelden.

    Draußen im Freien, leise Gespräche in der Ferne, und ich unterhalte mich mit Bekannten in meiner Nähe, DAS klappt wunderbar. Oft sogar so, daß ich erst viel, viel später merke, MANN! DAS ist ja schon automatisch gekommen, dieses Ausblenden!

    Oder leise Vogelstimmen in der Ferne, die ich weiterhin zwar höre (weil schön), die aber nicht stören, sondern quasi leise das untermalen, wenn andere Menschen zu mir sprechen.


    Das gleiche geht auch mit der leisen Musik!

    Logopädin gab mir eine Aufgabe, ich sollte zählen, wie oft da was wiederholt wurde. Das Stück ging an die 4 min. Ich habe gelauscht, gezählt, und zwischendurch der Logopädin was gesagt :D - die wollte schon unterbrechen (habe ich an ihrer Reaktion gemerkt), hatte dann aber gemerkt, daß ich trotzdem mich auf das Stück konzentrieren konnte und weiter gezählt hab. Das Ergebnis war sogar richtig gewesen ^^



    Wenn Du noch Reha Termine beim Logopäden hast, und Dein Hören schon so gut ist, müßtest Du wohl mal mehr Hören und Verstehen üben mit Störgeräuschen. :/ Das hat meine Logopädin extrem viel mit mir gemacht - weil das ja noch einmal eine komplett andere Herausforderung ist, als das normale, reine Hören.






    Ich persönlich glaube ja, daß das eigene Wohlfühlen und die damit verbundene innere Ruhe erst dann beginnt, wenn eine Akzeptanz statt gefunden hat. Was genau man auch immer akzepterien "muß". Das ist ja bei jedem anders, und total individuell.

    Erst, wenn dieser eine Schritt gemacht wurde, kann mit dem nächsten weiter gemacht werden.

    Da lernt man viel über seine eigene Stärken und Schwächen kennen. ;)

    Ich lasse mich halt nicht von solchen Menschen herunterziehen.

    Was auch immer an dem Tag mit dieser Frau war - keine Ahnung, ich will es auch nicht wissen.

    Dann gehe ich halt meinen Weg.

    Und manchmal kann man ja auch Glück haben, und andere Menschen sind dann hilfreicher.

    Ich weiß noch, dass ich damals gesagt habe, dass ich nicht Sprache, sondern Musik gut verstehen will. Teilweise haben die Leute dort es schon verstanden, teilweise haben manche gesagt, dass dies sehr utopisch sei, quasi der Marathon unter den Hörübungen.

    Jetzt stehe ich hier mit zwei CIs und ich muss sagen, mich nerven eigentlich 2 Sachen ganz gewaltig.

    Zum einen höre ich jetzt Geräusche, die ich vorher nie gehört habe, aber eigentlich sind diese total unwichtig und da denke ich mir, wieso muss ich den Käse hören? Das ist doch nicht wichtig!

    Wenn Dir die Musik total wichtig ist (was ich sehr gut nachvollziehen kann, denn sie ist mir auch total wichtig!) wirst Du selbst aktiv werden und Dich da so richtig reinbeißen müssen.

    Ja, die Musik klingt am Anfang total gewöhnungsbedürftig, bis total kacke, aber es kann was daraus werden!


    Ich denke für mich, daß gerade mir die Musik dabei geholfen hat, daß das Alltagsverstehen mit der Sprache auch besser wird.


    Aber ja, die Musik ist wirklich die Kirsche auf das Sahnehäubchen, was das Hören betrifft.

    Viel wichtiger ist ja die Sahne! Also das Sprachverstehen. Zumindest für die meisten Leute!



    Aber das dick markierte von Deinem Satz liest sich doch total gut! :thumbup:

    Denn das zeigt doch, daß Du schon mal deutlich mehr hören kannst, als noch zur reinen HG Zeiten. Eigentlich ist das doch positiv zu sehen!

    Klar, manche Geräusche stören mehr, als das sie helfen ^^, und so manches muß man nicht unbedingt hören müssen. Und Überhören lernen ist auch noch mal ein Kraftakt für sich.

    Aber dennoch gehört genau dieser Teil dazu, daß man - vom Kopf her, also das Gehirn - das Hören wieder neu lernen muß. Das sollte auch beim Sprachverstehen hilfreich sein. Ist das alles erst einmal richtig verarbeitet und in entsprechenden Schubladen gesteckt, gewöhnt man sich schon daran. So manches läßt sich dann mit der Zeit auch wieder ausblenden.


    Und zum anderen, wie ich dann die letzten Schultage besucht habe, haben viele gedacht, ok, die ist jetzt operiert und hört gut, das hat mich sehr wütend gemacht, dass viele denken, eine OP behebt alles.

    Ja, das ist häufig ein großes Problem!

    Dinger drin = man muß jetzt schon wieder "normal" hören können.

    So einfach hat es zu sein, BASTA!


    Da helfen wohl nur Vergleiche mit einer Bein- oder Armprothese :/

    Erwarten sie, daß die Patienten mit so einem Teil sofort wieder laufen, oder nach einer Tasse greifen können?

    Nein? Training braucht man? Prima, denn beim Hören ist es nämlich auch so!




    Ich wünsche Dir alles Gute auf Deine weitere Hörreise!

    Ich hatte echt schon überlegt, so etwas in der Art mir selbst zu basteln.

    Es gibt ja diese Folien, die man so kaufen kann, und ein Text ist am Computer ja auch schnell geschrieben.






    Meine bisherigen Erfahrungen sind, für mich, total interessant!

    Ich habe festgestellt, daß ich in den wenigen Situationen, wo ich war, oft die Menschen verstehen konnte, worüber ich sehr, sehr froh bin.

    Natürlich gibt es auch Ausnahmen, aber die halten sich in Grenzen. Aber trotzdem bin ich froh, wenn ich nicht so oft solche "Abenteuer" haben muß!

    Schwierig wird es erst, wenn es in der Umgebung sehr laut ist mit Störgeräuschen, oder, als ich mal eine Verkäuferin wegen was nachfragen mußte, und die offensichtlich keinen Bock auf Auskunft gehabt hatte. Da hatte ich auch zum ersten Mal meinen Satz gesagt neben dem Zeigen auf mein CI, daß ich Hörgeschädigt sei. Da war nix zu machen!

    Praktisch dann die Maske, weil sie gerade prima verdeckt, daß man als "Belohnung" die Zunge rausgestreckt hat 8o  :D

    Hallo Alex, und Herzlich willkommen hier!



    Ui, da hast Du aber eine ganz heftige Geschichte hinter Dir!

    Der Anfang der Story klingt ein wenig so wie die meine, nur daß es bei mir damals hieß, es könnte eine Infektion gewesen sein, die nicht richtig ausgebrochen ist, sich aber dafür auf meine Ohren ausgewirkt haben.

    Ich drücke Dir die Daumen, daß es ab jetzt nur noch aufwärts gehen wird!

    Na denn, gute Fahrt!

    Bei dem schönen Wetter wird es sicherlich herrlich werden!


    Komm gut an!

    Genieße die Zeit dort!

    Und auf jeden Fall viel Erfolg bei Deiner Reha!




    Und nein, diese Schreibweise für so ein Maschinchen kenne ich echt gar nicht. ^^

    Es klagen viele Menschen, daß sie zu wenig Luft bekommen.

    Klar, etwas schlechter Atmen, als ohne Maske, läßt es sich schon. Zugegeben. Wir sind es ja halt nicht gewohnt, daß da ständig was vor unserem Gesicht ist, während wir unterwegs sind. Das macht schon einiges aus. Allerdings, wenn wir die Masken regelmäßig tragen, wird man sich auch schon noch daran gewöhnen.

    Aber man bekommt eigentlich schon noch genug Luft, wie ich finde, auch wenn es sich nun etwas "schwerer" anfühlt.

    Es könnte also auch eine reine Kopfsache sein.



    Ich trage ja nur die selbst genähten, weil ich finde, daß die medizinischen (insofern noch welche vorhanden sind) in die entsprechende Stellen gehören.

    Ich hatte sie ganz zu Anfang mit zwei Lagen Stoff, und dazwischen eine dickere Schicht als "Filter" vom alten Bettlaken, und das als rechteckige Form mit Falten, genäht. Da merkte man das schon ganz deutlich, aber ich konnte trotzdem atmen.

    Inzwischen bin ich auf ein anderes Model umgestiegen. Nähtechnisch gesehen der Horror für mich, aber das Ganze sitzt dann komplett anders vor Mund und Nase.

    Gut, mit der Zeit und viel Übung kommt auch die Sicherheit dazu, und es klappt immer besser mit dem Nähen. Ich habe immer noch zwei Lagen Stoff, also einmal Innen und einmal Außen, und ich habe es so gemacht, daß ich bei Bedarf immer noch ein Filter in Form von Papierservierte und Co. einschieben könnte.



    Es gibt so viele verschiedene Formen und Möglichkeiten, wie man sich so eine Maske nähen könnte.

    Eventuell müßte man für sich selbst nach einer anderen Maske umschauen, nachnähen, und nach Bedarf an einigen Stellen etwas "verbessern"? Also Form ein kleines bißchen vergrößern, an einer anderen Stelle etwas dazupacken, und so weiter. Auf diese Weise hilft man sich eventuell selbst dabei, daß das Gefühl, nicht mehr Atmen zu können, komplett verschwindet?