Posts by Sheltie

    Vielleicht ist ja auch dieser Anschluss wo das Kabel reinkommt defekt ⁉️⁉️⁉️

    Kannst du das als erstes austesten?

    Mit einem anderen, einfachen Kopfhörer - nur um was ausschließen zu können.



    Gibt es einen separaten Kopfhörer Einstellungsmodus? Dann dort mal schauen, ob der Kopfhörer Ausgang auf AUS oder MUTE oder so steht.



    Wenn es im Laden noch diesen Fernseher zu kaufen gibt, dann mal nachfragen, ob du mit deinem Roger da was testen darfst, ob du was hören kannst.



    Wäre so meine Vorgehensweise.

    Kannst du den Ton leiser einstellen?

    Wenn ja, würde ich das wohl an deiner Stelle so machen.


    Wunde Kopfstelle könnte wohl von einem zu starken Magneten her kommen.

    Wenn dieser drehbar sein sollte, dann etwas raus drehen.

    Ich würde beim nächsten Termin mit einem etwas schwächeren Magneten ausprobieren wollen.



    Alles Gute für deine weitere Hörreise!

    Wenn ich das hier so alles lese, bin ich echt froh um meinen Techniker!

    Aber er "gehört" ja auch zur CI Klinik, und kümmert sich um alles, was nach der CI Op mit den Geräten gemacht werden muß.

    Es ist immer ein Versuch und Irrtum, ein bißchen was austesten und Rest ist jahrelange Erfahrungen durch x Geräte vor den meinen, die bereits eingestellt und angepaßt werden mußten.


    Klar, jeder fängt irgendwann mal, und somit klein an! Und es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen! Dafür sollten sie auch Ansprechpartner haben, bei denen sie sich rückversichern können. Nur so kann man was dazu lernen!





    In Deinem Fall, liebe TS, wundert es mich schon ein wenig, wieso es bei Dir nicht klappen will, oder, wenn es mal gut klingt, dies nicht länger anhalten kann!



    AB gibt leider immernoch nichts weiter frei obwohl viele es wünschen.

    Diesen Part verstehe ich nicht so wirklich!

    Was soll AB frei geben?



    das Pribkem ist auch das man nach einer neuen Einstellung erst im Alltag merkt wie es ist..

    Und genau das ist ja auch der Grund, wieso gerade am Anfang der ambulanten Reha mehrere Termine, meist wöchentlich, manchmal auch näher beieinander, angeboten wird, damit man neben dem "einfahren" auch noch die alltägliche "Hörübungen" und somit auch direkt Vergleichsmöglichkeiten hat, wie das neue Hören mit dem CI so laufen wird.

    Oft fängt ja die "Veränderung" im Hören erst am darauffolgenden Tag an, bzw. es fällt einem dann besonders auf, WAS da irgendwie so komisch ist.

    Dann kann direkt der nächste Termin dafür genutzt werden, bißchen zu "feilen", um einen besseren Klang zu bekommen.


    Alle Hörtests, auch bei der ambulanten Reha, sind ja eigentlich ja keine - hm, nennen wir es mal so - "richtigen" Tests, weil es ja "steril" abläuft, also ruhiger Raum, eventuell sogar Hörkabine, keine Alltags- oder andere Störgeräusche, und so weiter. Mag ja ganz gut sein, um zu testen, wieviel besser der Patient nun hören kann, im direkten Vergleich zu vorher. Hilft aber nicht im Alltag, wenn man sich an bestimmten Geräusche, Tonhöhen und so gewöhnt hat. Da gilt es zum einen, sich umzugewöhnen, wegen der neuen Frequenzen, die wieder da sind, und halt auch den Spagat hinzubekommen, daß eben s, ss, ß, st nicht alle wie sch klingen, oder man das Gefühl hat, man hört durch ein ewig langer Tunnel alles so dumpf, hallend, mit Echo begleitet, oder was auch immer.


    Darum ja das Hörtagebuch.

    Darin kann man alles schreiben, was einem so auffällt, während man im Alltag hört.

    Das, was gefühlt "falsch" klingt, sollte auch angesprochen werden.

    Dann wird was zurück genommen, eine andere "falsche Tonstelle" in Kauf genommen, Hauptsache, das eine Problem ist erst einmal ausradiert. Lustigerweise kommt man im Verlauf der Hörreise sowieso wieder an diesem Punkt an, wo es noch so komish geklungen hat, nur, daß man es eben nicht mehr so empfindet, weil die Zwischenstufen dabei geholfen haben, daß das "richtige Hören" sich auch eben wirklich als richtig und nicht störend empfunden wird.

    Aber da ist halt eine Entwicklung.

    Lieber mit kleineren Schritten und ein paar Umwegen eine Reise antreten und und gemütlich zum Ziel ankommen, als Abkürzungen nehmen, die einen nirgendwohin führen!

    In meinem letzten Audiotest von der Reha hatte ich besseres Sprachverstehen bei 65db als bei 80db zum Beispiel..

    Das war ein "steriler" Test gewesen, oder?

    Hattest Du dann auch im Alltag ein gutes Gefühl gehabt?


    Wenn ja, also ich weiß nicht, wie AB es so macht, aber mein Techniker hat immer noch ALLE Einstellungen von meinem CI, ab Tag X, wo es mit meiner Hörreise angefangen hat. Er, oder halt auch andere, könnten problemlos wieder irgendeine Einstellung von 2015 als mein Programm draufpacken.


    Und ich gehe mal davon aus, daß es auch mit anderen Firmen mühelos möglich sein sollte.

    Wenn es irgendwann mal eine Programmeinstellung gegeben hat, die nicht nur gute Tests mit sich gebracht haben, sondern auch im Alltag für ein gutes Wohlbefinden gesorgt haben, so würde ich genau da wieder "neu" ansetzen wollen.


    Die Programme die ich drauf habe mit denen ist mir jedenfalls nicht geholfen weil sie nichts bringen..all das werd ich nächste Woche in der Klinik ansprechen.

    Wenn die Klinik seitdem nichts mehr mit dem CI zu tun gehabt haben, auch nicht mit der anschließenden Reha (haben sie kein eigenes Reha-Zentrum?) würde ich das schon ansprechen wollen. Sie sollten auch eine Idee haben, woher das kommen könnte.

    Da muß einfach was kommen, und man muß wirklich richtig "neu" anfangen, eventuell sogar mal mit der Option, daß Du ein paar Wochen mal völlig taub durch die Gegend läufst, damit alles "resettet" werden kann.


    Es ist halt auch frustrierend das all das Gute aus der Reha wieder weg ist da es nach der Reha wieder schlechter wurde.

    Hier noch einmal meine Frage von weiter oben:

    Das war ein "steriler" Test gewesen, oder?

    Hattest Du dann auch im Alltag ein gutes Gefühl gehabt?


    Definiere mal für Dich, ab wann genau wurde das denn schlechter? Direkt am nächsten Tag? Trotz gleicher idealen Bedingungen?

    Direkt, wenn Du draußen, also im normalen Alltag gewesen warst?




    Ich drücke Dir so sehr die Daumen, daß es mal richtig voran gehen wird!

    Ich kann mir keine funktionierende Automatik vorstellen, die die Lautstärke über den eingestellten Wert anhebt.

    Nun, ich könnte mir vorstellen, daß dies ihr Gehirn das so macht.

    Es gibt ja eigentlich einen guten Grund, warum die allererste Einstellung nicht zu laut sein sollte.

    Im weiteren Verlauf wird eigentlich alles von der Lautstärke eher angehoben, als heruntergeregelt, aber mit der Zeit sollte man damit auch nicht mehr weiter machen, denn das könnte irgendwann mal zuviel werden.




    Was mir noch einfällt - wenn es nicht schon mal gemacht wurde - komplett neu von vorne anzufangen.

    Also Zettelchen mit der Tonlautstärkestufe vor sich liegen haben und sämtliche Töne noch einmal einspielen lassen.

    Dann aufzeigen, wenn es zu laut ist, gerade noch hörbar leise, und wann es angenehm klingt. Und damit dann mal die neue Einstellung berechnen lassen.


    Im Versuch wäre es wert.

    Immerhin hat sich ja auch im Gehirn so einiges getan.

    Das tut mir total leid für Dich!

    Fühl Dich mal ganz dolle gedrückt!



    ..nach jeder quasi verschlimmbessert

    Das ist total doof!

    Aber es bedeutet doch auch, daß es mal eine bessere Einstellung gegeben haben muß, denn sonst könnte man doch nicht vergleichen.

    Damit müßte man doch weiter arbeiten können.


    Ist man denn niemals zur Einstellung zurück gegangen, mit der Du Dich bisher am wohlsten gefühlt hast, selbst wenn es sich dabei um die allererste und vorläufigen Einstellung gehandelt hat?

    Manchmal bringt es ja was, zurück zu gehen, auch mal mehrere Schritten, anstatt nur einen, und damit dann eine Weile weiter zu machen, bevor es wieder vorsichtig mit dem nächsten Schritt voran geht.



    Ich drücke Dir die Daumen und wünsche Dir alles Gute!

    Na, Glückwunsch zu diesem tollen Start!

    Viel Spaß auf Deiner weiteren Hörreise!


    Es kommt Dir bestimmt zu Gute, daß Du ein "Spielkind" bist! Gerade diese natürliche Neugier und das Ausprobieren bringt einen weiter!

    Und trotzdem sehr viel Geduld und eine gute Portion Humor wünsche ich Dir zusätzlich im Gepäck! ;)


    Viel Erfolg!

    Der läuft auch am nächsten Montag ganz normal im TV.

    Zum Inhalt kann ich (noch) nichts sagen.


    Aber, wenn ich mich nicht arg täuschen sollte, gab es doch tatsächlich so ein Fall, wobei die selbst gehörlosen Eltern ihrem Kind eine CI OP verwehrt haben. In ihrem Fall und Leben ist diese Entscheidung total verständlich!

    Es hatte doch für Verständnislosigkeit bei einigen Menschen gesorgt.

    Wie habt ihr euch entschieden ?

    Pro CI, nachdem die erste Seite ein voller Erfolg geworden ist!

    Es hatte in meinem Fall meine Erwartungen sogar übertroffen.

    Auch, wenn ich natürlich meine Ziele hatte und dafür bewußt gearbeitet habe, auch mit der HIlfe meiner Logopädin.


    Wie lange habt ihr bis zum zweiten CI gewartet ?

    Erste Seite, 2005 Hörsturz.

    CI OP 2015


    Zweite Seite, bevor die Reha 2017 zu Ende war, lies mein Sprachverstehen nach, auch die abschließende Tests wegen dem ersten CI zusammen mit dem HG haben ergeben, daß ich nur noch 10% Sprachverstehen gehabt hatte. Also mich dann direkt für die OP entschieden und wurde auch einen Monat später operiert.


    Kam das Hörvermögen,das Verstehen schneller als beim ersten Implantat?

    Ja.

    Aber ich denke in meinem Fall, daß es auch daran liegt, daß ich mich sofort für eine OP entschieden habe und die Seite ja noch durchs HG gewohnt war, hören zu können. Ich glaube schon, daß 10 Jahre warten, wie mit der ersten Seite, auch ihren Tribut gefordert hatte, indem es beim "Einlaufen" etwas länger gedauert hatte.


    Nun höre ich auf beiden Seiten, zum ersten Mal in meinem Leben sogar gleich gut, also richtig Stereo, und es klingt alles total natürlich!


    Ich habe es nicht bereut!


    Sorry für den langen Text ,bin echt hin und hergerissen

    Alles gut!


    Es ist halt nur so, daß die Erfahrungen anderer CI Kandidaten dafür sorgen werden, daß es bei einem selbst ebenso gut verlaufen wird!




    Nach meiner ersten OP hatte ich nur einen Geschmacksverlust gehabt. Tinnitus kannte ich ja schon, auch wenn sich die Tonlage verändert hatte. Das zähle ich trotzdem nicht als "Nebenwirkung" von der OP. Ich konnte sofort alles machen, fühlte mich praktisch total fit. Ungewohnt war nur, daß das Ohr so richtig gefühls-taub gewesen war.


    Nach meiner zweiten OP war mir sogar richtig schlecht gewesen, und ich hatte mit Schwindel zu kämpfen gehabt. Dagegen bekam ich Infusion, dann war dies Geschichte gewesen. Bekanntes Taubheitsgefühl war auch wieder da gewesen, und Geschmacksverlust nicht so dolle. Und der Tinnitus fing praktisch schon mit dem beginnenen Verlust des Sprachverstehens an, also auch vor der OP schon!

    Und ich fühlte mich deutlich matter, hatte länger gebraucht, um wieder fit zu werden.




    Du wirst für Dich selbst schauen müssen, was Dir für die Zukunft angenehmer erscheint.

    Gerade der Hörverlust, wenn man vorher gewohnt war, trotzdem noch etwas hören zu können, auch wenn man keine Geräte trägt, ist ein gewaltiger Einschlag! Darauf sollte man sich einstellen! Das Wissen dazu alleine reicht nicht! Man muß sich trotzdem doch gefühlsmäßig damit auseinander setzen!

    Ich sehe auch die positiven Dinge. Mich kann nachts nichts mehr aus dem erholsamen Schlaf rauben, selbst wenn die betrunkenen Leute direkt unter meinem offenen Fenster laut lallen und sämtliche Nachbarn damit wecken sollten! Für alles andere habe ich technische Hilfe im Haus. Feuermelder, Hundegebell, Türklingeln oder Telefon - ich bekomme das per Blitzlicht gemeldet.


    Du wirst für Dich selbst entscheiden müssen, ob Dir Dein aktueller Zustand noch ausreicht, oder ob Du mit einer deutlichen Verbesserung rechnen kannst und diese auch anstreben willst. Dann hast Du Deine Antwort!



    Alles Gute!

    Hallo Julia und Herzlich Willkommen hier!



    Zu Deinem Plan:

    Ich an Deiner Stelle würde auch erst einmal nach der OP abwarten, bevor ich mich irgendwo neu bewerbe.

    Dann machst Du direkt zwei Mal einen komplett neuen Start im Leben!


    Je nach Klinik, gibt es ja auch nicht sofort das Paket, wo der Patient schon mal zu Hause ein bißchen Hören "üben" kann, bevor es mit der eigentlichen EA losgeht. Es gibt ja noch die Kliniken, die vier, bis sechs Wochen warten, bevor die EA gemacht wird. In dieser Zeit kann die OP Stelle zwar wunderbar heilen und die Schwellung weniger werden, aber der Patient weiß ja dann immer noch nicht, ob er hören kann, und wenn ja, WAS überhaupt als neues Hören ankommen wird.

    Damit muß man als Mensch ja auch erst einmal klar kommen und dann ist eben üben angesagt!


    Und es kommt auch auf den Beruf an. Hast Du einen Beruf, wo Du viel telefonieren mußt, regen Kundenverkehr, viele Meetings entweder in einem großen Raum mit mehreren Leuten, oder vor dem PC halten mußt, oder gar eine Horde Kids unterrichten mußt, könnte Dein neues Hören vor einer neuen Herausforderung stehen. Muß aber nicht. Das ist immer vom Menschen selbst abhängig! Aber man weiß ja nicht, zu welcher Sorte man dann nach der OP gehört!


    Wenn Du all das nicht hast, aber sehr körperlich arbeiten mußt, man sollte in den ersten Wochen nach der OP ohnehin nichts Schweres heben! Ist dies nicht gegeben, sondern Du arbeites eher für Dich an einem Tisch und handwerkelst herum, so könnte dies auch praktisch direkt nach der OP möglich sein.

    Verständnisvolle Kollegen und Chefs sind dann Gold wert!

    Aber halt auch nicht immer selbstverständlich!


    Wenn Du eine ambulante Reha machen willst, bzw. wenn die Klinik dieses Konzept eh im Programm hat, dann ist es machbar mit der Arbeit nebenher. Dann kann man sich die Termine so legen lassen, daß es auch hinhaut. Gute Voraussetzung ist dann, wenn sowohl Arbeitsplatz als auch die Klinik nicht zu weit vom persönlichen Umfeld entfernt sind.

    Mußt Du quasi eine ganze Tagesreise deswegen machen, oder fällst regelmäßig ganze drei Tage aus, oder es wird nur stationäre Reha in bestimmten Blöcken statt, oft auch eine ganze Weile nach der EA, was auch Sinn macht, dann dürfte es wieder schwieriger werden, wenn man irgendwo neu angefangen hat. Auch hierbei sind verständnisvolle Chefs und Mitarbeiter Gold wert, aber halt eben nicht selbstverständlich! Kleinere Betriebe, mit nur wenigen Mitarbeitern können das logischerweise auch schwerer auffangen. In einem großen Betrieb geht das schon eher.



    Auf der anderen Seite, gute Arbeitnehmer sind schon gefragt! Die Chancen dürften wohl auch ganz gut stehen!

    Da Du auf der anderen Seite offensichtlich noch normalhörend bist, und somit in Deinen Zeugnissen auch keine Sonderschulen vermerkt sein dürften, hast Du auf jeden Fall bessere Chancen, als jemand, der von klein auf auf Schulen für Hörgeschädigte gewesen war. Da neigen viele Arbeitgeber von vorneherein NEIN zu sagen (oft auch noch nicht einmal das, die melden sich dann einfach nicht mehr zurück!), ohne den Bewerber überhaupt kennenlernen zu wollen.

    Dies dürfte Dir wohl nicht passieren.

    Ich würde trotzdem offen kommunizieren, daß Du nun eine Hörbehinderung hast.

    Wie schlimm diese am Ende ausfallen wird, und ob Du überhaupt damit prima klarkommst, wirst Du ohnehin erst dann wissen, wenn Du Deinen CI aktiviert hast und im Alltag hören mußt. Klappt dies prima, gut!

    Hast Du (leichte) Probleme im bestimmten Bereichen mit dem Hören, wie zum Beispiel ein Raum mit vielen Menschen, so würde ich dann schauen wollen, ob dies in meinem Beruf Schwierigkeiten bereiten kann. Dann hättest Du von Anfang an die Chance, Dich woanders zu bewerben, wo eben nicht diese Probleme auftreten könnten.




    Viel Glück!

    Und viel Erfolgt für die anstehende OP!

    Ja, das mit dem Rauschen stimmt schon.

    Manchmal trat es auf. Aber immer nur dann, wenn der Sprecher sehr, sehr weit weg und dann noch mit dem Rücken zu mir war. Dann setzte es schon mal ein.

    Sonst war es wirklich gut gewesen!



    Wie die anderen, neueren Geräte so funktionieren, keine Ahnung!

    Ich habe ja keinen Vergleich. Verspüre allerdings auch noch keine Bedürfnisse, mir was in der Richtung anzuschaffen.

    Kann halt nur lesen, was andere so darüber schreiben.

    Erst einmal ein Herzliches Willkommen hier im Forum!




    Zu Deinen Fragen:

    Unsere Tochter ist sehr traurig. Sie weiß, dass es wohl sein muss aber der Gedanke daran macht ihr angst. Ist die OP schmerzhaft, wie hört/fühlt sich das Hören danach an, was ist mit der Schule, wie lange falle ich aus,

    Auf solche Fragen werden wir antworten können, bzw. unsere persönliche Erfahrungen schildern. Das haben ja die meisten von uns hinter uns gebracht. Allerdings unterscheiden sich die Erfahrungen direkt nach der OP und dann auch noch während der Erstanpassung (EA) voneinander, so daß im Grunde genommen noch immer nicht wissen könnt, wie es bei der Tochter nach der OP laufen könnte!

    Sie kann sich nur mental darauf vorbereiten. Aber was davon auf sie selbst zutreffen sollte, kann niemand sagen!


    Man darf ja nicht vergessen, daß eine OP alleine schon ein Risiko ist.

    Dann noch die Narkose! Da reagiert jeder Mensch anders drauf.



    wie werden meine Klassenkammeraden und das Umfeld auf das Implantat reagieren,

    Fragen wir mal so:

    Sie hat ja schon ein Hörgerät. Hat sie bereits Klassenkameraden oder Menschen in ihrem Umfeld, die in irgendeiner Form auf das Gerät reagieren, indem das hier

    Angst vor Ausgrenzung...

    bereits zutrifft?


    Wenn nicht, sollte es mit einem CI auch nicht sehr viel anders sein, denke ich mir mal.

    Oft wird das ja nicht einmal wirklich von Fremden wahrgenommen. Und wenn doch, dann meist diese hinter dem Ohr Geräte, dem sogenannten SP (es hat verschiedene Namen, je nach Marke, entweder Sprachprozessor, oder Soundprozessor), welches optisch nicht so wirklich von einem Hörgerät unterscheidet.

    Eventuell ist es nur etwas größer.


    Für jemanden, der wirklich richtig hinschauen wird, könnte ich mir vorstellen, daß diese Spule, wie sie mit Hilfe eines Magneten am Kopf "pappt" etwas befremdlich wirkt. Aber das wird diese Person mit sich selbst ausmachen müssen. Irgendwann gewöhnen sich die Menschen auch an so einem Anblick. Die meisten nehmen es tatsächlich nicht wahr.



    Meine persönliche Erfahrungen: wenn man selbst offen mit seiner Behinderung umgeht, macht es einem einfacher. Klar, es gibt Menschen, die sind neugierig und stellen fragen. Wenn es echte Neugier ist, und sie nicht wissen, wie sie einen Behinderten "richtig" ansprechen sollen, so kann man ihnen helfen, indem man selbst nett ist und ihnen etwas entgegen kommt und einfach auf Fragen antwortet.

    Und ja, es wird auch welche geben, die damit nicht klarkommen und sich abwenden. Nun denn, wenn es Fremde sind, so kann man auf die ohnehin getrost verzichten. Man muß sich ja nicht mit ihnen abgeben und sich nicht darüber ärgern, daß sie einen ignorieren.


    Wichtig ist allerdings, daß man sich selbst "so" akzeptiert, wie man ist. Das sollte bei Deiner Tochter möglich sein, denn sie ist ja ohnehin schon gewohnt, ein HG zu tragen. Dann sollte der SP keinen so großen Unterschied mehr machen. Die Spule am Kopf spüre ich noch nicht einmal! Wenn diese Stelle schmerzen sollte, dann ist es der falsche Magnet, der dann dafür sorgt, daß die Spule zu sehr am Kopf drückt.


    aber das ist jetzt kein Grund für uns alles übers Knie zu brechen.

    Ich würde auf jeden Fall nicht die Entscheidung übers Knie brechen wollen! DAS ist auf keinen Fall ein guter Ratgeber!

    Der eigene Leidensdruck muß so groß sein, daß man die OP unbedingt machen will, damit man auf jeden Fall deutlich besser hören kann, als es in der aktuellen Situation mit dem HG möglich ist. Nur, wenn man zu diesem Schritt bereit ist, ist man auch bereit, die "Arbeit" danach auf sich zu nehmen.


    Wenn alles gut läuft, kann es sein, daß es nach der OP nur ein paar Tage sind, wo man noch bißchen Druckschmerzen verspürt, sich eventuel noch bißchen matt und ausgelaugt vom Eingriff fühlt, aber ansonsten schon alles wieder möglich ist. Man sollte nur keinen Sport machen, keine schwere Dinge heben und vor dem Fädenziehen auch keine Haare waschen.

    Dann kann man schon recht schnell wieder all das machen, was man ohnehin gerne macht.


    Man muß sich halt auch im Klaren darüber sein, daß es auch "Arbeit" dahinter steckt. Das neue Hören lernen ist eben damit verbunden. Es kann sein, daß es anfangs komisch klingen wird. Nach ein paar weitere Einstellungen und eben Gewöhnungzeit für das Gehirn wird sich alles normalisieren. Aber dafür muß man auch etwas tun.

    Deine Tochter kann bereits hören, auch mit dem HG, selbst wenn das Hören so la la ist, kommt immerhin was an! Also dürfte auf dem Ohr eine gewisse "Vorbelastung" bestehen, neben dem normalhörenden Ohr auf der anderen Seite.

    Und sie ist jung.

    Eine Garantie gibt es nicht! Wird es auch nie geben!

    Die Möglichkeit, daß sie damit deutlich besser hören wird, als JETZT, besteht immerhin.



    Wir haben jetzt noch ein Beratungsgespräch in der Rehaeinrichtung und an die für uns zuständige Beraterin der Gehörlosenschule (unsere Tochter besucht eine Regelschule) haben wir uns auch gewandt.

    Das ist auf jeden Fall eine gute Idee!

    Wenn Deine Tochter so viele Fragen haben sollte, so sollte sie diese auf jeden Fall stellen! In diesem Fall gibt es keine doofe Fragen!

    Auch, wenn sie diese Entscheidung nicht alleine fällen darf, so ist sie sicherlich alt genug dafür, ihre Wünsche äußern zu können, und somit zur Entscheidung pro, oder contra CI beizutragen!

    Also meine alte Anlage, von Phonak der SmartLink, ist ja für freie Fläche und etwas größere Entfernung ausgelegt.

    Das hat auf dem Hundeplatz, große Wiese und wobei der Trainer schon mal sich bewegt, zu anderen Teilnehmern geht, oder ich mich vom Trainer enternen muß und dann weitere Anweisungen bekomme, ziemlich gut ausgereicht.

    Mit der Zeit, wenn der Akku schwächer wurde, wurde es auch etwas schwieriger, wenn der Sprecher sich umdrehte, und auch auf Distanz wurde dann etwas schlechter, was den Empfang betraf.

    Als die FM Anlage mal einen neuen Akku bekommen hatte, wurde es wieder so gut wie früher!


    Jetzt gehe ich mal davon aus, daß man es nicht noch einmal "reparieren", bzw. "optimieren" kann, obwohl es noch seinen Job hervorragend tut. Das Ding ist ja schon "Auslaufmodell", und es gibt längst neuere Produkte auf dem Markt, die noch auf andere Weise funktionieren! Und ich brauche es halt auch nicht mehr so oft. Beim Training gar nicht mehr! Bei Seminaren nutze ich es noch recht gerne!




    Ich kenne die neuen Dinger nicht, und weiß auch nicht um ihre Stärken oder Schwächen Bescheid.

    Aber manchmal empfinde ich so manch einen Fortschritt eher wie einen Rückschritt, weil nicht alles, was deutlich besser klingt, auch viel besser funktioniert.

    Das habe ich mal beim Funkkopfhörer gemerkt, welches ich extra fürs Fernsehgucken geschenkt bekommen habe.

    Klar, ist gut, wenn man keinen Kabel hat und sich frei in der Wohnung bewegen kann, und trotzdem alles hört, was im TV gesprochen wird.

    Aber einen TV Marathon (was ich regelmäßig an Silvester Abende mache) kann so ein Kopfhörer nicht stemmen! Nach zwei Stunden hat es gerauscht, und nach vier Stunden war der Akku alle - ohne Ersatz Akku (hatte ich nicht!) - ist das Murks! Diese Probleme habe ich mit Kabel-Kopfhörer nie! Da könnte ich 24 h TV gucken und immer noch alles prima hören. Und hierbei ist die einzige Schwachstelle das Kabel!

    Hallo!


    Also, eines vorweg, es gibt auf Deine Fragen keine pauschale Antworten!

    Da ist jede Erfahrung individuell!



    Wie gut habt ihr zu Beginn mit dem Implantat gehört und verstanden?

    Meine Freundin konnte sofort mit dem Anlegen des SPs hören!

    Ich hatte ganz am Anfang Dudelei gehabt. Das Hören kam so zwei, drei Wochen später. Und ja, es klang ganz am Anfang komisch! Weder normal noch natürlich, auch wenn ich die Sätze schon ganz gut verstanden habe!


    Das richtige, also gute Hören kam deutlich später, auch wenn ich den Zeitpunkt nicht mehr so festmachen kann.

    Plötzlich war dann das natürliche Hören da gewesen!


    Ich habe gelesen, dass einige CI-Träger nach der Operation einen Tinitus habe. Kommt das häufiger vor ?

    Ich hatte ja schon vor der OP Tinnitus gehabt.

    Also war es für mich nicht so komisch gewesen, auch nach der OP Tinnitus zu haben.

    Ja, viele bekommen wohl den nervigen Ton auf dem Ohr.


    Keine Ahnung, ob es auch frisch operierte gibt, die überhaupt gar nicht davon betroffen waren.


    Ich höre bestimmte Frequenzen kaum noch, daher würde ich mich auch freuen, wenn das wieder gehen würde.

    Also, bei mir ist es schon so, daß die mit der Zeit verloren gegangenen Frequenzen wieder hörbar geworden sind.

    Das war ja bestimmt der Hauptgrund gewesen, wieso es bei mir so "gedudelt" hatte. Mein Gehirn mußte auch erst mal wieder mit der gewaltigen Tonmenge klar kommen.



    Aber, es ist KEINE Garantie.

    Ich gehe einfach mal davon aus, daß Du diese bestimmte Frequenzen wieder hören können wirst.

    Aber es dauert halt seine Zeit. Möglich, daß es am Anfang noch zuviel ist, und eben was runtergefahren oder "abgeschaltet" werden muß, damit sich Dein Gehirn langsam an die neue Eindrücke gewöhnen kann. Dann wird es so langsam hochgefahren.

    Und deshalb hört sich das erste "neue" Hören auch oft komisch, nach der berühmten Mickey Mouse, oder nach einem Roboter, oder auch etwas blechernd, oder wie auch immer an.


    Also muß man einfach weiter machen, Eindrücke beschreiben, lernen, üben, und bei neuen Einstellungen vom SP dem Techniker "helfen", indem man genau alles ausformuliert.

    Dann kann er / sie auch "zaubern".


    Wie lange ist man bei der Implantation im Krankenhaus ?

    Das handhabt wohl auch jede Klinik anders.

    in "meinem" Krankenhaus ist es so, daß auf jeden Fall 5 Tage Krankenhausaufenthalt gibt. Das ist wohl Standart.

    Geht es einem gut, läuft alles wie "geschmiert", kommt man auch genau nach den 5 Tagen raus.

    Ist irgendwas, so kann es schon sein, daß man länger bleiben muß.


    Andere Krankenhäuser haben mit anderen "Systemen" so ihre gute Erfahrungen gemacht.

    Nun ist meine Frage, warum das alles so lange dauern muss und das ganze Verfahren so umständlich ist, wenn von vornherein schon klar ist, dass 10 Elektroden atypisch sind und ich bei Nutzung immer starke Schmerzen und Schwankschwindel habe? Mein Implantat ist übrigens mittlerweile 16 Jahre alt


    Ich finde die Frage sehr gut und wichtig, allerdings solltest du diese den Ärzten stellen. Wenn du sagst, dass das Implantat inzwischen 16 Jahre alt ist und du am liebsten eine Reimplantation haben möchtest, dann würde ich das auch so kommunizieren.

    Genau so!

    Ich würde es der Klinik und den Verantwortlichen GENAU SO mitteilen wollen!



    Dein Implantat ist inzwischen 16 Jahre alt.

    Wenn es vorher einwandfrei gearbeitet hat, und die Probleme im direkten Vergleich dazu erst kürzlich aufgetreten sind, würde ich als Laie meinen, daß das Gerät nun alt und "abgenutzt" ist.


    Ob die Qualität des Hörverlusts wirklich so groß ist, wenn gleich 10 Elektroden abgeschaltet werden, wirst Du erst merken, wenn Du es tatsächlich mal austestest. Ich glaube, schaden kann so ein Test nicht. Wenn Du mit 12 Elektroden immer noch sehr gut hören kannst, ohne merklichen Verlust, dann kann ich schon verstehen, wenn die Reimplantation etwas weiter nach hinten verzögert wird.

    Irgendwann wirst Du wohl ohnehin nicht drum herum kommen.

    Bis dahin wird wohl versucht, alles noch so lange wie möglich "am Laufen zu halten", damit Dein Körper nicht unnötig "belastet" wird. Auch wenn diese atypischen Verhaltensweise der Elektroden aktuell für Deinen Körper schon eine Belastung sind!



    Ich wünsche Dir alles Gute!

    Herzlich Willkommen hier im Forum!



    Nicht mehr lange, dann kommt die EA!

    Da drücke ich Dir die Daumen dafür, daß es ein großer Erfolg werden will!

    Alles Gute für Deine anstehende Hörreise!

    Hallo!


    Wir reden jetzt davon, daß Deine zweite Seite auch operiert werden soll?

    Wie lange hast Du Dein CI auf der rechten Seite schon?

    Bist Du damit zufrieden!

    Läuft alles so, wie es laufen soll?




    Zu Deinen Fragen:

    Ist es üblich, das bei dem 2. Ohr keine Untersuchungen durchgeführt werden?

    Nun ja, gab es denn beim Ohrenarzt, oder bei Abschlußuntersuchungen denn Test mit der HG Seite? Und das alleine, und dann in Kombination mit dem CI Ohr.

    Ich kann nur vermuten, daß die Ergebnisse recht gut waren, denn sonst kann ich es mir nicht erklären.




    Auf der anderen Seite, von welchen Untersuchungen genau sprichst Du denn?

    MRT?

    Damit wäre ich ohnehin vorsichtig(er), wenn schon ein Implantat am Ohr gibt.

    CT?

    Hörtest, Sprachtest, Schwindeltest, und was man sonst noch so alles bei einer VU machten müßte?


    Bist Du zu einer offiziellen VU zur Klinik gekommen? Dann dürften sie dies nicht verweigern.

    Dazu müßte ein HNO Arzt Dir helfen können.

    Begründung seitens der Klinik, das Ohr ist ja mit HG versorgt und hört, darum kann man sich die Untersuchungen sparen.

    Da wäre jetzt die Frage, wie gut Du damit noch hörst?!

    Wenn das Top Werte - also für einen Hörgeschädigten! - sind, dann ist es natürlich logisch, daß noch nicht operiert wird. Denn das wäre DIE letzte, eigentlich schon eher allerletzte Option!

    Solange noch Gehör vorhanden UND Sprachverstehen möglich ist, tut die Klinik wirklich gut daran, noch nicht zu operieren. Solange es irgendwie geht, soll das "natürliche Hören", auch mit Hilfe eines HGs Vorrang haben!



    Ist aber schon gar kein Sprachverstehen möglich, dann sollte dies dokumentiert sein!

    Denn nur so bist Du ein Kandidat für ein (zweites) CI.




    Manchmal kann eine Zweitmeinung eh nicht schaden!

    Wenn es möglich ist, würde ich mal schauen, ob es eine andere Klinik in Deiner Nähe gibt. Sie können dann die VU übernehmen und abklären, ob Du wirklich ein CI Kandidat bist, oder doch noch etwas warten sollst.

    Du hast praktisch einen direkten Kontakt.

    Die Umgebungsgeräusche werden leiser geschaltet.

    Mir reichte das schon zur reinen HG Zeiten.

    Jetzt mache ich es als CI-Mensch genauso.

    Welches Modell?

    Unterschiedlich.

    Mal von Watson.

    Mal von Phillips.

    Aktuell habe ich von Panasonic den Kopfhörer.

    Hand44



    Ups!

    Das kommt davon, wenn man ursprünglich was anderes schreiben wollte, und im letzten Moment sich umentscheidet. :D




    Habe es jetzt mal bei mir korrigiert, die nachfolgende Leser die richtige Antwort von mir haben!


    Danke fürs Aufmerksammachen!

    Auch von mir ein Herzlich Willkommen im Forum!




    Zu Deiner Frage:

    Es klingt schon ganz danach, daß Du ein CI Kandidat bist!

    Nur, solange Du Dich NICHT bereit fühlst - warum auch immer - würde ich mich auch NICHT operieren lassen!

    CI ist auch eine innere Einstellung!

    Man muß es WOLLEN!

    Erst dann lohnt sich die OP, denn nach der OP ist "Arbeit" angesagt. Denn man muß ja das Hören auch wieder "neu" erlernen. Die vielen Frequenzen, die jetzt schon bei Dir weg sind, sind dann "plötzlich" wieder da, und damit muß das Gehirn auch erst einmal fertig werden! Ist also Schwerstarbeit für dein Gehirn.

    Daher brauchst Du auch viel Zeit und Geduld!