Posts by Sheltie

    Hast Du mal ein Hörgerät von einem komplett anderem Hersteller ausprobiert? Wenn ja, ist das Ergebnis dann ähnlich?

    Wenn nein, ich würde auch mal andere Hersteller testen wollen, auch wenn sie eben nicht mit dem CI kompatibel sind. Ich persönlich würde ohnehin nur Hörgeräte nehmen wollen, mit denen ich am Ende am besten hören kann. Aber das ist halt meine Meinung, und damit stehe ich wohl auch alleine da. Aber, was nutzt die beste Ehe, wenn die Verbindung nicht halt, was es verspricht?

    Ist einmal das Hörgerät da, womit Du am besten hören kannst, so kann man am Ende immer noch schauen, welche Lösungen für bestimmte Situationen es geben könnte.


    Andere Idee ansonsten noch: ist das Ohr soweit in Ordnung? Wurde dort noch mal ein aktueller Test gemacht? Nicht, daß es andere Gründe gibt, wieso es mit einem Hörgerät nicht mehr so gut klappen kann.

    Aber für finetuning muss ich doch nicht extra die Zeit für 500km Strecke aufnehmen

    Man kann sich auch eine Klinik mit Nachsorgekonzept in Ortsnähe suchen. Dann fährt man zu den ganzen "fintunings" nicht mehr so lange und so weit.

    Dies wäre auch eine Option.


    Zum Videocall mit Einstellungsoption kann ich nichts zu sagen. Ich meine, hier im Forum gibt es irgendwo einen Erfahrungsbericht dazu.

    Ich könnte mir vorstellen, das es neben einer guten Internet Verbindung halt noch das entsprechende Equipment nötig sein wird, damit der SP neu eingerichtet werden kann.

    Aus der BDA: Einige Fernseher schalten ihre Lautsprecher ab, wenn der Stecker an der Kopfhörerbuchse angeschlossen wird – in diesem Fall ist der Fernsehton dann nicht mehr für andere hörbar.

    Bei den älteren Modellen war dies noch definitiv so gewesen. Kopfhörerstecker rein, und Ton für alle aus.

    Bei den neueren Modellen kann man tatsächlich den normalen Kopfhörer in die Klinkenbuchse tun und trotzdem können die normalhörende Mitmenschen ebenfalls mit Ton Fernseher schauen. Da gibt es sogar die Möglichkeit, die Lautstärke getrennt, also einmal für den normalen Lautsprecher und zum anderen über die Kopfhörerbuchse, nach Bedarf einstellen zu können.
    Wenn man sich nicht sicher ist, kann man beim Kauf eines Fernseher im Fachgeschäft die Verkäufer ansprechen. Die müßten wissen, welche Modelle das noch können. Ich habe damals beim Kauf klar formuliert, was ich brauche.

    Hoffen wir mal, daß es auch noch in Zukunft noch Fernseher geben wird, die auf diese ziemlich praktische Weise für alle Beteiligten funktionieren. Manch alt und auch lang Bewährtes muß man nicht immer unbedingt "verbessern".

    setze ich das Headset normal auf und schiebe die HG Seite etwas nach oben, so dass der Lautsprecher des Kopfhörers auf dem HG in das Mikro ausstrahlt. Ist zwar nicht so ideal, aber klappt ganz gut.

    Kann Dein Hörgerät "T" Modus?
    Das wäre bei mir hier das MIttel der Wahl. Natürlich muß auch hierbei die Kopfhörermuschel angehoben werden. Aber durch das "T" Modus habe ich dann eine direkte Verbindung zum Kopfhörer. Das heißt dann, die Umgebungsgeräusche fallen dann raus.

    Kann sein, daß die Hörgeräte von Heute noch so eine Einstellung zum Mischungsverhältnis haben. Das heißt also, so viel % nur vom Kopfhörer und Rest noch als Alltagsgeräusche sollen ankommen.
    Früher gab es kein Einstellen vom Mischungsverhältnis. Da wurde einfach auf "T" Modus geschaltet, Kopfhörer oder gar Telefonhörer an der Spule vom Gerät halten und schon hatte man einen deutlich besseren Klang nur vom Telefon, oder Kopfhörer im Ohr.

    Mit einem CI geht es auch noch ganz prima. Hierbei muß ich (Träger von N6 und N8 - Cochlear) das Mischungsverhältnis noch einstellen.

    Also machbar wäre diese Option schon.

    Das CI von AB hat ja so ein Mikro, was relativ frei in der Mitte der Ohrmuschel hängt. Wäre das nicht gut um einen Kopfhörer aufzusetzen? Dann wäre der Lautsprecher doch direkt an dem Mikro, oder?

    So wie ich damals bei meiner Recherche zum CI das verstanden habe, war dies auch der Sinn der Sache gewesen. Dieses Konzept vom AB fand ich gut, eine tolle Idee! Also Kopfhörer und auch Telefonhörer einfach wie sonst auch gewohnt, normal dran ans Ohr halten und weiter geht's.
    Ich kann mir vorstellen, daß dieses Hören für einen bisher Normalhörenden auch eher "natürlicher" rüber kommen wird, weil weiterhin der Schall durch die Ohrmuschel "eingefangen und weitergeleitet" wird.

    Bevor das jetzt falsch verstanden wird: mit dem normalen und natürlichen Hören meine ich die Kopfhaltung, und auch die gewohnte Handhabung, was das Halten vom Telefonhörer, Smartphone am Kopf, bzw. das Tragen von Kopfhörern betrifft.
    Nicht den "neuen Klang", mit dem man sich als neuer CI Träger ganz am Anfang auseinander setzen muß, wenn man das Hören neu mit dem eÖhrchen neu erlernt!

    Mit einem Hörgerät und auch einem SP sitzt das Mikrofon deutlich weiter über dem Ohr. Bei einem SU sowieso, eigentlich noch ein Stückchen weiter weg. Was für einen, der jahrelang Schwerhörig gewesen war und Hörgeräte Tragen gewohnt ist, keinen so großen Unterschied macht, wäre es für einen frisch Ertaubten deutlich näher dran an gewohnter Stelle.

    Hallo erst einmal, und ich drücke Dir natürlich die Daumen, daß es sich auch so, also auf der natürlichen Weise, wieder erholen wird und Du Dein Gehör zurück bekommst!


    Er empfehle mir trotzdem eine hyperbare Sauerstoff Therapie (Literatur ist sich ja etwas uneinig, ich vertraue ihm aber, er ist ein guter Arzt).

    Wenn das die Druckkammer ist, dann lies Dir den Zettel (den man als Patient unterschreiben muß) ganz genau durch, bzw. hör auch genau hin, was die Ärzte beim Vorgespräch dazu sagen. Sie müssen ja über die Vor- UND Nachteile aufklären.
    Mir ist damals aufgefallen, daß als "Nebenerscheinung" ein Geräusch in den Ohren entstehen könnte, wurde mit einem Rauschen beschrieben. Mir kam das damals so vor, als ob ich - wenn ich gewaltigen Pech haben sollte - meinen altbekannten, jahrelang gewohnten Tinnitus nur durch eine andere Form vom Tinnitus "umtauschen" würde.
    Da ich schon als Kind gelernt hatte, "meinen" Ton zu "überhören", bzw damit so umzugehen, daß es nicht mehr aktiv war, wollte ich es lieber beim aktuellen Zustand belassen, und nicht durch das Rauschen umtauschen, welches unter Umständen vielleicht sogar nervtötender sein könnte, als mein "TV Programm läuft nicht" Ton. Darauf hatte ich echt keinen Bock gehabt!

    Damals war ich in den 20er, und gerade in der Ausbildung gewesen. Allerdings hatte ich keinen Hörsturz gehabt. Ich war nur wegen dem Tinnitus im Krankenhaus gewesen, als dieser Vorschlag von einem Nicht-Arzt kam.

    Ob es wirklich hilfreich sein kann, oder auch nicht - dazu vermag ich nichts zu sagen. Mir fehlen in dieser Hinsicht die Erfahrungswerte, weil ich mich damals komplett dagegen entschieden hatte.

    Das sprachverstehen ist ohne das zischen ganz klar schlechter geworden.

    So sehr diese Zischlaute auch nerven können - das kenne ich ja selbst echt nur zu gut - so scheint es in Deinem Fall aber sehr wohl zum Sprachverstehen dazuzugehören? :/

    Ich würde an Deiner Stelle die alte Einstellung wieder draufpacken und dann versuchen, diesen Bereich der Zischlaute nur minimal zu verändern, so daß Du Dich halt an diese gewöhnen kannst, so langsam, in Deinem Tempo. Aber daran gwöhnen wirst Du Dich wohl müssen, wenn Du weiterhin alles besser hören, eigentlich ja verstehen willst.

    Glückwunsch zur überstanden OP!

    Ich wünsche Dir einen guten Heilungsverlauf und eine erfolgreiche Hörreise. Die hat ja bereits vielversprechend angefangen.

    Jetzt geht es weiter. Sei neugierig, habe viel Humor und vor allem Geduld, und lausche drauflos!

    Nach dem Hörtest meinte die Ärztin,

    Da wäre die Frage, wurde nur dieser Hörtest gemacht?
    Oder noch viel mehr?

    Um überhaupt ein CI Kandidat werden zu können, braucht es einen funktionierenden Hörnerv!

    Weißt Du, ob das überhaupt bei Dir überprüft wurde?

    weil ich an dem Ohr so lange so schlecht gehört habe.

    Nun, nach meinem Hörsturz habe ich 10 Jahre lang nichts auf meinem sonst eigentlich sehr guten HG (!) Ohr gehört. Trotzdem hat das mit dem CI bei mir funktioniert.
    Wie gesagt, dazu braucht es einen funktionierenden Hörnerv!
    Ich glaube nicht, daß dies mit einem simplen Hörtest getan ist.


    Was sehr wohl stimmen kann, ist, daß man länger braucht, damit man wieder mindestens genauso gut hören kann, wie vorher auch schon als Schwerhöriger gewohnt.


    Wenn ein Hörnerv kaputt ist, dann wird - so fürchte ich - auch ein Mittelohrimplantat nichts bringen. Denn es wird ja nichts an das Gehirn weiter geleitet.

    Hm, das müssen die Ärzte viel besser beantworten können.
    Gerade nach Untersuchungen.

    Da es hier eher ein CI Forum ist, weiß ich nicht, ob es auch User gibt, die ein Mittelohrimplantat haben und hier ihre Erfahrungen zum Thema schildern können. Eventuell gibt es eine Plattform genau für dieses Thema? Dann wäre man dort vielleicht deutlich besser aufgehoben?

    Wieso glaubst Du, daß Du kein CI bekommen kannst?
    Und wieso glaubst Du, daß ein Mittelohrimplantat die Lösung für Dich sein könnte?

    Das ist eine ziemlich vage Quellenangabe

    Eins der Hauptprobleme ist auch, daß so einiges inhaltlich von ihr total falsch verstanden wird. Ob nun absichtlich, oder wieso auch immer, dürfte nun völlig egal sein!

    Wenn man sich nur daran festbeißt, und den Kontext nicht weiter beachtet, tja, dann kann es halt auch nicht mehr so richtig weiter gehen.

    Sheltie bezieht sich wahrscheinlich auf die Untersuchuingen direkt vor der OP.

    Nope.

    Das war hier bei mir die normale VU. Dauerte, mit Wartezeiten zwischendurch, praktisch einen halben Tag.

    Erst dann wurde gesagt, das eine OP in Frage käme und ein Termin ausgemacht. Einen Tag vor OP Ankunft im Krankenhaus und da gab es nur noch Arztgespräche und einen Termin beim Narkosearzt.

    Nur ein Hörtest?

    Sonst nichts? Kein MRT, kein CT? Keine weiteren, anderen Tests, die auch teilweise was mit Hören zu tun haben, auch wenn wir da nichts bewußt was hören können? 8|


    Also, ich kann mich noch an meine VU erinnern. Hat fast einen ganzen Tag gedauert, und ich mußte mehrere Stationen anlaufen. Dort wurden verschiedene Sachen getestet, auch wurde mir Wasser in den Ohren reingespült und ein Schwindeltest gemacht.

    habe jedoch etwas Angst vor der Operation.

    Verständlich!

    Ich habe mir damals gesagt, daß ich unbedingt wieder was hören wollte. Also mußte ich da eben durch.
    Die Ärzte reden mit einem, klären einen auch soweit auf, wenn man es so will, auch mit mehr Details. Vielleicht hilft Dir das?

    Wie verlief bei euch die Operation ?

    Mal abgesehen davon, daß ich davon praktisch nichts mitbekommen habe, lief es ganz gut. Kam morgens runter in den Saal, schlief ein, und später wurde mit mit einem Verband um den Kopf wieder wach und wurde auch zurück aufs Zimmer gebracht.

    Hatte bei der ersten OP nur einen leichten Geschmacksverlust gehabt, welcher einige Monate anhielt. Ich konnte mich direkt frei bewegen, ohne Probleme! Nach der zweiten OP war mir beim Aufwachen so richtig schlecht und auch ein bißchen schwindelig gewesen, so daß ich an den Tropf kam. Dann war's aber auch gut.

    Wann wurde das CI angeschaltet?

    In der Klinik, wo ich war, läuft es so, daß es knapp 4 Wochen nach der OP den Termin fürs CI Zentrum gibt, dann wird der SP übergeben und auch direkt eingeschaltet.

    Wie lange ist man krankgeschrieben?

    Unterschiedlich. Kommt auch ein bißchen darauf an, was für ein Beruf man hat, und wie es einem selbst dabei so geht.
    Bei mir war das so gewesen, daß ich bis zum Fäden ziehen krank geschrieben gewesen war. Die HNO Ärztin zu Hause, die das übernommen hatte, wollte mich nicht weiter krank schreiben, weil es mir ja so gut ging, also war ich schon - ich glaube - 11 Tage später schon wieder auf Arbeit.
    Da ich einen tollen Arbeitsplatz, nette Kollegen habe, die wirklich Rücksicht genommen haben, ging das dann auch ganz gut!

    Meine Freundin wurde direkt für 4 Wochen krank geschrieben, ohne daß sie ihren HNO Arzt drum gebeten hatte.

    Sollte man in stationäre Reha gehen?

    Ich würde mich mal erkundigen, was für ein Konzept die operierende Klinik so hat.
    Bei mir ist es so, daß die Klinik ein eigenes CI Zentrum hat, und man auch direkt nach der OP dorthin geschickt wird. Hier macht man eine ambulante Reha, die ist gut durchdacht und organisiert. Ich persönlich fand dies gut so! Die Abstände waren bei mir perfekt getimet, ich habe mit der Logopädie vor Ort geübt, es wurden sogar auf meine Wünsche eingegangen, das Training echt speziell angepaßt, auch was meine Leistungen betrifft. Schließlich sollte man sich ja nicht auf Lorbeeren ausruhen, sondern sich selbst noch fordern, um etwas mehr erreichen zu können. Und der Rest war dann der normale Alltag, was im Grunde genommen ja auch schon "Training" ist. Ich habe da einfach noch mal zwischen unbewußten und bewußten Training unterschieden, und für mich selbst auch noch was ausgedacht, ausprobiert.
    Im Grunde genommen ist es so, daß sie mit ihrem Konzept ganz gut fahren. Die zufriedenen Kunden und die Ergebnisse sprechen ja auch sehr dafür, weiterhin bei diesem Schema zu bleiben.

    Also stationär oder ambulant, ist immer eine Frage der eigenen Einstellung, was man (unbedingt) haben möchte, und der Rest steht und fällt ohnehin mit der Fähigkeit der Techniker und den Logopäden, neben der eigenen Arbeit mit dem CI.

    Hallo, auch von meiner Seite aus ein herzliches Willkommen hier im Forum!

    Deine Einstellung ist genau richtig! Es geht nur noch voran.

    Daß Du schon mal was verstehen kannst, ist prima und auch nur der Anfang, quasi der erste Schritt! In den nächsten Jahren wird noch einiges passieren können. Bin schon auf Deine Hörreise gespannt!

    Nur, man soll mit dem optischen CI viiieeel besser umd natürlicher hören.

    Tja, dazu gibt es ja aktuell überhaupt keine Erfahrungswerte, und deshalb wird auch niemand jetzt schon sagen können, ob es nun wirklich stimmt, oder nur eine weitere Behauptung ist.


    Aber auch hierbei gilt: DU ganz alleine wirst dich entscheiden und dann auch den eingeschlagenen Weg konsequent weiter gehen müssen. Ebenso wird es keine Garantie geben!