Posts by Sheltie

    Herzlich Willkommen hier im Forum!



    Bei einer VU würde ich mir alle Geräte zeigen lassen.

    Dann kann man diese anfassen, befühlen wie dick / dünn die sind, Gewicht erspüren, es sich am Ohr anlegen, am Kopf festhalten.

    Einfach nur mal so, um überhaupt ein Gefühl dafür zu bekommen.

    Es kann durchaus sein, daß Marke x HdO Gerät nicht hinter Deinem Ohr Platz hat, wohl aber Marke y. Das könnte sich zwar in den Jahren danach, wenn neure Modelle auf dem Markt kommen, wieder ändern, aber diese "Gefahr" hat man ohnehin mit allen Marken.



    Viel Erfolg bei Deiner Entscheidungsfindung!

    Ich habe auf Fotos schon so einige Abweichungen bzgl. der Höhe und Ausrichtung nach vorn gesehen, aber das ist ja wohl der Schädelstruktur geschuldet.

    Ich denke mir mal, will man einen Single Unit Gerät haben, würde das wohl eine etwas größere Rolle spielen.

    Für einen HdO Träger ist es ja schon fast ein bißchen so, egal wo die Spule am Ende sitzen wird, denn das SP kommt immer hinter dem Ohr.

    Sollte die Spulenverbindung vom CI mal - warum auch immer - an einem weit entfernten Punkt vom Ohr liegen, gleicht In so einem Fall einfach durch einen Einsatz einer anderen Länge des Spulenkabels vom SP die Distanz wieder aus.


    Im Grunde genommen besteht das Implantat, wenn man es denn so will, aus zwei, durch einen Strang miteinander verbundenen Teile.

    Einmal die Elektronik, die dafür sorgt, daß es überhaupt arbeitet.

    Und zum anderen das Verbindungsstück zum SP, also das Silikonpad mit dem Magneten. Erst, wenn ein SP von außen dort angedockt ist, kann es ja überhaupt seine Arbeit machen. Das wäre dann erst einmal die Stromversorgung durch die Batterien, und mit Hilfe der richtigen Einstellungen vom SP selbst hört man dann auch.


    Wo das etwas dickere Teil mit der Elektronik sitzt, kann uns schon fast egal sein, solange es gut und sicher sitzt und sauber seine Arbeit verrichtet. Allerdings hat es ja durch den Verbindungsstrang zum Magneten hin quasi einen vorgegebenen Abstand, welches bei einer OP ja auch noch berücksichtigt werden muß!

    Der Sitz der Spulenverbindung ist dann für einen Single Unit Träger eventuell entscheidener.





    Ich meine, wir haben hier eine(n) User(in), der/dem der Sitz vom CI schon eine wichtige Rolle gespielt hat, wegen dem Hobby, wobei halt ein Kopfschutz getragen werden muß. Wir wissen ja schon, wie schwierig es ist, DEN passenden Schutz-Helm zu finden. Mit einer winzigen kleinen Auswuchtung am Kopf - und ja, genau das macht ein CI schon, eine spürbare kleine Beule - macht es die Suche nach dem perfekt sitzendem Kopfschutz deutlich schwieriger.

    Wenn einem so etwas besonders wichtig ist, kann man dies vorab mit dem Arzt schon kommunizieren, und gemeinsam nach einer passenden Lösung suchen.

    Ansonsten läßt man den Dingen einfach seinen Lauf, und sucht sich später selbst nach passenden Lösungen, sollte Bedarf danach bestehen.






    Zum Tinnitus:

    Ich habe schon als Kind diesen einen Ton kennengelernt und auch gelernt, wie ich damit am besten umgehe. Hat echt prima geklappt, so daß ich es selten gehört habe.

    Dann kam mein Hörsturz, und der Ton war irgendwann nicht nur wieder da, sondern es wurde schon penetranter, lauter. Ich habe es stets darauf geschoben, daß sich meine, eigentlich gute, Hörseite total langweilt, weil es ja nichts mehr zu tun hat, also hörtechnisch gesehen.

    Streß auf der Arbeit hatte auch noch seinen Beitrag geleistet, denn der Ton hatte sich auch noch verändert!


    Direkt nach der OP hatte sich am allgemeinen Zustand nichts geändert.

    Aber sobald ich wieder hören konnte, wurde das deutlich weniger. Im Grunde genommen ist es sogar weg.

    Ich darf nur nicht daran denken, denn kann kommt es unweigerlich zurück, oder wenn es wieder bißchen stressig ist, dann sagt mein Tinnitus auch mal gerne wieder in einem ruhigen Moment "Hallo".

    Hallo Katharina, ich wurde in Münster eigentlich sehr nett, um nicht zu sagen, herzlich empfangen. I

    Das ist ja die Hauptsache!

    Gehe nur dahin, wo Du Dich gut (aufgehoben) fühlst.

    Das ist schon mal die halbe Miete!

    Nach einer OP muß man ja noch einige Tage dort aushalten. :thumbup:




    Weiss man vor der OP schon, wo das Blechohr landet?

    Meist direkt hinter den Ohren ^^


    Ich glaube, man kann es ein bißchen mit dem Arzt kommunizieren. So manch ein User hatte das auch gemacht.

    Aber ich glaube auch, daß der Arzt vor Ort, also wenn die Kopfstelle frei liegt, direkt sehen kann, wo es es am besten sitzen könnte. Also auch danach schaut, ob es für ihn "einfach" zu machen ist. Immerhin müssen sie den Knochen ja auch ein bißchen auffräsen. Da wird es wohl auch Stellen geben, wo es nicht so einfach geht - könnte ich mir mal denken.

    Fragen wir mal so: Hast Du mit Hörgerät ein relativ gutes Sprachverstehen?

    Nicht nur gefühlt, sondern auch per Test bestätigt, bzw. auch durch das menschliche Umfeld.

    Bekommst Du noch viel mit?

    Also im normalen Alltag, laute Störgeräusche mal ausgenommen.



    Solange das so ist, kann es sein, daß die Ärzte lieber noch nicht operieren wollen.

    Und wir reden hier wirklich nur vom guten Sprachverstehen!

    Keine Test mit Töne, denn die kann man immer "gut" hören, sagt aber nichts zum Verstehen aus.

    Das nicht vorhandene Verstehen wäre für mich der große Indikator zu pro OP.



    Denn, eines muß man bedenken.

    Jetzt hast Du ohne Hörgeräte noch Restgehör. Bekommst anscheinend auf jeden Fall noch Geräusche mit, wenn Du auch Menschen nicht (mehr sehr gut) verstehen kannst.

    Das wird nach der OP mit größter Wahrscheinlichkeit verschwinden. Restgehörerhalt nach der OP scheint mir eher eine große Ausnahme zu sein. Deshalb würde ich mich nie darauf verlassen wollen, daß ausgerechnet ich die glückliche Person wäre, die nach dem Eingriff noch ein Restgehör hat.

    Das heißt dann also, daß Du dann ohne die SPs am CI dann stocktaub sein wirst. Für jemanden, der bis dahin ohne HGs aber noch was Hören konnte, DIE große Umstellung!

    Ich will Dir jetzt keine Angst einjagen! Aber das gehört auf jeden Fall zu berücksichtigen. Denn viele, die bis dahin noch was ohne HGs hören konnten, leiden schon unter diesem Verlust - das gilt dann am Ende auch noch aufzuerarabeiten.



    Ist immer so eine Abwägung:

    - wie gut höre ich noch?

    - nicht nur in extremen Situationen wie Disko, Restaurant, und so, sondern auch im normalen Alltag!

    - reicht es mir noch?

    - sind die Mitmenschen auch in leiser Umgebung von mir genervt, weil ich gefühlt nichts verstehe?

    - ist mein Leiden so groß, daß ich auf jeden Fall die OP haben will?

    - was sagt die Voruntersuchung? (Du wirst sicherlich eine neue machen müssen)

    - komme ich damit klar, daß ich mein Restgehör verlieren könnte?

    dort wurde festgestellt Resthörvermögen rechts 10% und links 20%,tja mir Hörgeräten natürlich besser.

    Also, halten wir jetzt mal fest:

    ohne Hörgeräte hast Du Deine von Dir genannten 10% und 20%.

    Mit Hörgeräte hörst dann dann deutlich besser, also verstehst Du dann auch mehr.



    Bei mir war es ja so gewesen, daß ich ohne Hörgerät nichts gehört habe, und mit Hörgerät mal so gerade eben so. Bestimmt dann auch Deine 10% gehabt hatte.

    Deshalb war ich ein CI Kandidat gewesen. Da ich ohne Hörgerät praktisch Taub gewesen war.




    Wenn Du mit einem Hörgerät noch relativ gut hörst, dann ist es schon logisch, daß man versuchen wird, diesen Zustand so lange wie mögliche aufrecht zu erhalten. Sprich, Du bekommst noch mal neue Hörgeräte, die sogar besser sind, als Deine jetzigen und noch mal etliches herausholen können, um Dir das Hören im Alltag zu erleichtern.

    Erst, wenn selbst die Hörgeräte nichts mehr bringen werden, Sprachverstehen geradezu Null ist, wird ein CI die nächste Option sein.

    Hallo, und Herzlich Willkommen hier im Forum!




    Wenn Du Dir wegen der Klinik nicht so sicher bist, welche der beiden es werdens soll, dann schau auch gleich mal, was für ein Nachsorge Konzept sie nach der OP haben.

    Wie sieht die Reha aus?

    Wo wird es gemacht?

    Ambulant, am eigenen CI Zentrum?

    Und ist es von der Entfernung her machbar, mehrmals im Monat dort aufzuschlagen? Anfangs wird es ja noch eher wöchentlich sein, bevor das Ganze so langsam "gedehnt" wird.

    Das würde ich ebenfalls berücksichtigen wollen.

    Was genau tut denn weh?

    Und welche Art von Schmerzen?



    Ich hatte nicht viel mehr Schmerzen gehabt.

    Wohl aber das Gefühl, daß die Kopfhaut sich merklich spannte, was schon etwas unangenehm war.

    Aber das ging dann auch wieder weg.

    Ich drücke Dir die Daumen, daß es auch gut bei Dir laufen wird!



    Bei der stationären Reha habe ich keine Ahnung von wie es alles so ablaufen wird und soll!

    Sie wird Dir bestimmt gut tun!

    Nötig ist eine Reha ohnehin, soviel ist schon mal klar.

    Dachte nur, daß damit tatsächlich ein bißchen gewartet wird, bevor es damit losgeht.

    Egal, wie auch immer es zustande kommt - es wird alles seinen Sinn, und Vor- UND Nachteile haben!

    Wichtig ist, daß man daraus was für sich mitnimmt und lernt!



    Ich hatte ja ambulante Reha.

    Die geht quasi sofort los. Wobei das Hörtraining mit den Logopäden auch da erst so gefühlt zwei, drei Wochen nach der EA gestartet wird. Aber das geht dann auch zwei Jahre lang, mit zeitlichen Abständen zum Ende hin.

    Anfangs wird sich vermehrt auf die Einstellungen konzentriert, mit dem Techniker zusammen.





    Geduld ist wirklich das A und O!

    Man darf echt nicht vergessen, daß ja schon ein hochgradig Schwerhöriger mit HGs versorgt, obwohl noch gefühlt "gut hörend" mit der Umgebung klar kommt, doch schon etliches an Tönen und Frequenzen verloren hatte! Das Gleiche gilt auch für Normalhörende, die mit der Zeit immer schlechter gehört haben, wenn auch unmerklich. Der Prozeß spielt sich ja eher im Verborgenen ab.

    Meist merkt man doch nur am Mitmenschen, daß da was gewesen war.

    Wie auch immer, die verlorene Töne werden mit dem CI wieder wahr genommen. Und DAS ist ein großer Faktor beim "komischen Hören", weil das Gehirn diese Geräusche schon nicht mehr kannte. Das muß neu "abgespeichert" werden.


    Und das unnatürliche Hören mit dem CI, also Roboterhaft, Mickey Mouse, Frau und Mann mit gleicher Tonlage, und so weiter muß ja auch erst einmal nach dem Einstieg verarbeitet werden.

    Und das kann erst mit der Zeit kommen. Und dann kommt es praktisch schon von fast alleine.

    Also, ist Geduld gefragt.


    Sei einfach neugierig. Lausche! Egal, ob Du das noch analysieren willst, oder einfach nur alles auf Dich einprasseln läßt. Das ist schon Training!

    Übe ruhig gezielt, aber erzwinge nichts! Denn das sorgt für Frust.

    Dann achte lieber auf das, was schon einigermaßen (gut) klappt, und konzentriere Dich darauf, und baue den Rest, was noch kommen muß, darauf auf!



    Alles Gute!

    Und viel Spaß auf Deiner Hörreise!

    Hallo Sheltie,


    mir geht das auch immer so, und da frage ich mich manchmal, warum es keine Möglichkeit gibt, zuhause am PC selbst mal an den Einstellungen Hand anlegen zu können.


    Gruß Peter

    Also, ich frage mich das nicht!

    Ich bin froh um die Menschen, die das gelernt haben und ganz genau wissen, was sie da tun!

    Ich würde doch alles falsch und somit bei mir was kaputt machen! Brauche ich nicht!

    Auch von mir ein Herzlich Willkommen hier im Forum!

    Es gibt - eigentlich - keine doofe Fragen!

    Natürlich kann es auch Ausnahmen geben.

    Aber in der Regel helfen uns doch die Fragen, um selbst weiter zu kommen, bestimmte Dinge oder Zusammenhänge zu verstehen!

    Also, alles richtig gemacht!

    Gibt es ein Zubehör, was man unbedingt braucht, was es aber nur von einem Hersteller gibt?

    Mir persönlich wird da viel zu sehr darauf konzentriert.

    Klar, es kann vorkommen, daß man tatsächlich von einem Zubehör abhängig sein wird, in bestimmten Situationen.

    Dann ist man froh, daß der eigene Hersteller auch was in der Richtung anbietet.



    Aber,

    es kann genauso gut sein, daß nichts davon so wirklich gebraucht wird!

    Wie oft wachsen gerade Kinder, die ja (noch) nichts anderes kennen, mit der CI Situation auf, und kommen ganz gut ohne Zubehör zurecht?

    Und gerade Kleinkinder können mit dem für sie komplett normalen Zustand, so viel erreichen, da sie sich ohnehin in der Entwicklungsphase befinden, wo das alles praktisch aufgesogen wird wie ein Schwamm!


    Ich schätze mal, das vorerst einzig "wichtige", interessante Zubehör ist die Möglichkeit, mit dem CI sogar schwimmen gehen, und dabei hören zu können. Gerade mit den Kindern geht man doch viel schwimmen, manche machen das ohnehin gerne, ansonsten dient es doch zu Förderungen vom Körpergefühl und so weiter. Dann könnte es zumindest nicht schaden, nach so einem Aqua Dings (heißt sowieso bei jedem Hersteller anders) Ausschau zu halten.

    Alles andere wird in der nächsten Zeit, bis die Schule anfängt, sowieso wieder komplett neu, und komplett anders auf dem Markt kommen, und zwar bei jedem Hersteller. Dann reicht es auch, sollte wirklich Bedarf bestehen, es auch erst dann zu beantragen, wenn es nötig sein wird. Was nützt es denn, eine Anlage zu haben, die mit den zukünftigen Geräten nur semigut funktionieren, weil halt auch mit den neuen Geräten neue Anlagen herausgebracht werden.




    Dir wird nichts anderes übrig bleiben, als einfach nur einzulesen, sich die Bilder anzuschauen, gerade bei Lösungen für Kids.

    Was gefällt Dir davon am besten?

    Welche Idee klingt für Dich, obwohl Du - genau wie wir alle - ja "nur" ein Laie bist, am besten? Werbeversprechen einfach mal ausblenden, sondern nur mal zum Konzept einlesen, warum was so gemacht wurde.

    Und wenn Du meinst, Dein Kind soll sich farblich deutlich von der Masse abheben, dann kannst Du auch danach gucken.


    Nimm dann einfach das Gerät, womit Du Dich wohler fühlst.

    Du kannst Diese Dummygeräte, die aktuell bei der OP "frisch" auf dem Markt sind, also dann auch "verarbeitet" werden, am Kopf von Deinem Kind halten. Da kannst Du schon spüren, was viel besser sitzt, was viel zu schmal, oder deutlich zu breit ist. Kommt Dir was zu groß, zu schwer vor, und so weiter.

    Nutze das aus. Aktuell kannst Du das noch "beeinflussen". Man weiß halt nur jetzt nicht, wie in den nächsten Jahren die Nachfolgermodelle sein werden. Entwicklung kann sowohl zum positiven, als auch zum negativen erfolgen. Darauf hast Du JETZT sowieso keinen Einfluß, was in den nächsten sechs, zehn, zwanzig Jahren sein könnte.

    Wir können nur die aktuellen Geräte live betasten, befühlen und eben am Kopf anlegen und schauen, ob es gut aussieht, sich gut hinterm Ohr anfühlt. Wenn dies der Fall sein sollte, wird die Wahl zu diesem Gerät nicht die falscheste sein, egal, wohin die Entwicklung danach gehen könnte.



    Klar ist, und sollte es auch sein, daß jeder Hersteller von sich behauptet, daß SEIN Gerät das Beste ist.

    Solange man kein sogenanntes Montagsmodell erwischt, ist jeder Hersteller wirklich gut - eben mit einem eigenen Konzept, welches sich sowieso immer weiter entwickeln wird. Es wird bei neuen Ideen sogenannte "Kinderkrankheiten" geben, bevor es wirklich richtig funktioniert.

    Das es neben den Fortschritten auch mal Rückschläge geben kann.

    Damit sollte man rechnen und nicht gleich enttäuscht die Flinte ins Korn werfen.

    Wenn man mit einer etwas positiveren, und vor allem neugierigen Grundeinstellung an das neue Hören herangeht, steckt man die Rückschritte etwas besser weg, verbucht es als "Erfahrung" ab und geht dann eben einen anderen Weg weiter.

    Denn, es wird ja auf jeden Fall immer, irgendwie, weiter gehen.

    Du selbst hast es in der Hand, die Richtung zu wählen und was Du daraus machst.

    Ich hab auf die 3 Punkte getippt dann auf zitieren 🤓 ich Blondie 🙈

    Falsch ist es nicht.

    Bei so kurzen Texten, wie dem Deinen.



    Will man einzelne Passagen aus dem kompletten Text markieren, bzw. zitieren, so geht es auch mit dem Finger, ähnlich wie mit der Maus.

    Einfach dann mit dem Finger etwas länger auf einem Wort, welches man eh zitieren will vom Satz, gedrückt halten, dann wird meist automatisch schon mal das Wort, oder ein paar Wörter markiert, die Grenzen setzen (sollte der Satz deutlich länger sein, was man zitieren will) und dann geht es weiter, wie oben schon im Bild zu sehen ist.


    Zitat speichern, will man mehrere Blöcke haben. Hat man dann alles beisammen, einfach nur noch rechts unten auf "Zitate" klicken und alles einfügen lassen. Dann kann man zwischen den Blöcken seinen eigenen Beitrag zum Zitat schreiben.

    Ansonsten direkt auf Zitat einfügen klicken, und alles landet sofort im Antwortfenster.

    Hallo, und Herzlich Willkommen hier!


    ich war schon immer beidseitig schwerhörig aber habe das mit hg gut auffangen können.

    Für einen CI Einstieg klingt dies schon mal prima!

    Immerhin weiß Du dadurch, daß es schon eine Weile dauern kann, mit vielen Besuchen beim Akustiker, bis eben DIE richtige Einstellung gefunden wird.

    Das ist beim CI - also so gesehen - auch nicht sehr viel anders!

    Es kann ein langwieriger Prozeß sein! ;)


    Seit 3 Jahren aber hat sich mein Gehör so verschlechtert, dass ich an der Taubheitsgrenze bin beidseitig.

    Das kenne ich nur zu gut!

    Das bedeutet für Dich allerdings auch, daß mit der Zeit akustisch etliche Frequenzen "verloren" gegangen sind. Selbst ein HG konnte das am Ende nicht mehr "auffangen", bzw. Dein natürliches Hören besser ausgleichen.

    Darum nun das CI!


    Jetzt hast Du das "Problem", daß die mit all den Jahren verlorgen gegangenen Frequenzen wieder da sind. Denn die Töne kommen wieder an Deinem Gehirn an. Damit muß es allerdings auch erst einmal wieder umgehen lernen.

    Deshalb klingt das neue Hören auch so komisch, so ungewohnt!

    Da bleibt Dir halt nichts anderes übrig, als am Ball zu bleiben und Dich einfach nur "berieseln" zu lassen. Passiert ja schon im einfachen Alltag. Auch wenn man selbst nichts davon bewußt mitbekommt, so leistet das Gehirn gerade Schwerstarbeit. Es muß halt wieder mehr Frequenzen erkennen und richtig zuordnen.


    Vielleicht ist es noch ein bisschen früh zu verzweifeln,

    Ja, ganz bestimmt ;)

    Zwei Wochen sind wirklich nur ein Tropfen auf einem heißen Stein.

    Immerhin dauert die Reha - so wie ich es halt kenne - zwei Jahre, und meist auf die verteilt so um die 20 Stunden herum.

    Da wird halt noch einiges nachkommen.


    Hat Deine Klinik ein Reha Konzept nach der OP?

    Es gibt ja zwei Varianten. Ambulante Reha, wie oben beschrieben, und dann mit dem Klinik-eigenen CI Zentrum, oder eben, womit sie eine Zusammenarbeit nach der OP haben.

    Oder eben eine stationäre Reha. Aber das wird oft vorab kommuniziert.


    Mein Tip, halte alles, was Dir wichtig erscheint, egal ob gute oder sogar negative Eindrücke schriftlich fest. Dann kannst Du beim nächsten Termin mit dem Techniker genauer formulieren, was Dir aufgefallen ist. Er hat dann die Möglichkeit, anhand Deiner Bemerkungen an bestimmten Stränge zu ziehen, so daß sich Dein Hören wieder - also für Dich - natürlicher anhören wird.


    ich habe jetzt mit dem ci das Gefühl, nur Zuschläge zu hören

    Kannst Du das etwas genauer definieren?


    Dir wird alles, was Du auch dem Techniker erzählen kannst, weiter helfen, Dir mit der richtigen Einstellung finden zu können. Ebenso, um mit der Situation besser klar zu kommen, zu verstehen, was da in Deinem Kopf gerade passiert.

    Wenn es nicht zu schlimm ist, so ist es halt genau das, was Dir beim Lernen mit dem "neuen Hören" helfen wird. Sprich, es könnte auch wieder vergehen, so wie damals bei mir dieses Gedudel verschwunden ist und ich einfach deutlich mehr gehört habe! ;)


    wird das tatsächlich mal auf gutes Hören hinauslaufen?

    Ich denke schon.

    Du brauchst halt noch etwas Zeit.

    Und die Reha läuft ja noch.

    Und, so wie ich es verstanden habe, sind die zwei Jahre tatsächlich die Zeit, wie es bei den meisten so um den Dreh herum dauern wird, bis es sich wieder total normal anhört.


    Und selbst die "erfahrenden" CI Träger haben auch noch nach x Jahren CI so ihre WOW Momente, wo halt noch was Neues dazu kommt.


    Hier ist echt Geduld gefragt!

    Und Training!

    Aber keine Übertreibung beim Training, oder sich selbst unter Druck setzen! Denn das ist kontraproduktiv!


    Meine Oma hatte bisher immer gesagt "Eile mit Weile" - und ich finde, das paßt sehr gut zum Hören lernen mit einem CI. ;)


    und versuche krampfhaft, das gesprochene auch zu verstehen.

    Damit bist Du Dir selbst im Weg!

    Sobald ich hier und da was verstehen konnte, habe ich mich mal mit einem Hörbuch (während der Autofahrt zur Arbeit) berieseln lassen. Anfangs noch mit wirklich bekannten Hörbüchern, also wo ich den Inhalt sehr gut kenne, oder auch wie Du TV (einen mir sehr, sehr bekannten Film, wo ich auch wußte, was gesagt wurde) mit Untertitel, und einfach nur gelauscht. Aber ohne Druck! Ich habe mich über jedes Wort gefreut, welches ich wirklich verstanden habe! Und das war da echt noch nicht so viel gewesen!

    Ich habe dann ein Ratespiel für mich gemacht! Verstehe ich was?

    Dann habe ich mich darüber gefreut, daß es mehrere Wörter waren. Egal, ob es zu einem Satz gehörte, oder zu einem ganz anderen.

    Hauptsache die verstandenen Wörter wurden mehr! :)

    Den ersten komplett verstandenen Satz habe ich sogar richtig gefeiert! :D

    Wichtig ist wirklich, daß man sich den Druck raus nimmt!


    Und zwei Wochen, da bist Du noch ganz am Anfang Deiner Hörreise ;)

    In dieser Zeit habe ich mich noch lieber auf das Hören und Erkennen von Geräuschen konzentriert. Da ich ja zwei Hunde habe, konnte ich das prima mit dem Gassi gehen verbinden. Das war echt ein Erlebnis gewesen, mit hier und da sogar ein Aha-Effekt.



    Laß einfach alles in Ruhe auf Dich zukommen!

    Und übe Dich in Geduld!



    Ich wünsche Dir eine schöne Hörreise!

    Nun ist es aber so das es irgendwann von selbst wieder laut wird

    Ich glaube, das ist auch der Grund, wieso die erste Einstellung bei der ersten EA recht leise gemacht, und ganz behutsam eher Woche für Woche ein winziges bißchen lauter gemacht wird. Denn das Gehirn leistet in der Tat auch selbst was. Und dann wird aus all den "komischen Geräuschen" aus der EA plötzlich normale Töne, und wenn sie dann zum Hören "dazu" kommen, kann das, obwohl es sich an der Einstellung nichts geändert hat, trotzdem tatsächlich plötzlich lauter wirken. Weil eben einfach mehr gehört wird, was sowieso schon zum eigentlichen Geräusch dazu gehört.

    Deswegen ist eine vorsichtige Einstellung nie verkehrt!


    Wenn Du Stereo hören kannst (damit meine ich nicht unbedingt zwangsläufig das Richtungshören, sondern tatsächlich nur das reine Hören auf beiden Seiten), dann ist es auch natürlich, daß es gefühlt lauter klingt!

    Das merke ich heute noch! Damals noch mit HG auf links und CI rechts, und jetzt eben mit beiden CIs. Sobald eines ab muß, wegen Batterienwechseln, oder halt eben für den Hörtest beim Audiologen, dann klingt die Umwelt plötzlich viel, viel leiser. Ist das zweite Gerät wieder eingeschaltet, habe ich wieder die volle Lautstärke.

    Ich finde das jetzt immer noch total spannend!


    Bei jedem Termin ist eine Stunde Technik,

    Bei mir ist es auch so gewesen, daß ich manchmal vor dem Logopäden Termin, manchmal auch erst nach dem Logopäden Termin schon mal spontan eine Techniker Einheit mit dazu bekommen habe.

    Anfangs sowieso noch automatisch, weil es halt eben zum Einstellungsprozeß dazu gehörte, und danach immer seltener, bzw. erst, wenn ich doch noch das Gefühl hatte, daß da was komisch, bzw. falsch, oder sonstwas klingt. Das hatte dann später auch keine Stunde mehr gedauert. Die Grundeinstellung hatte ja bei mir gestimmt, wurde auch von dem Logopäden bestätigt, es ging nur noch um das Finetuning. Das ging dann schon recht schnell. Und zur Sicherheit gab es immer noch das vorherige Programm auf dem anderen Platz.



    Ich hatte mich auch jedes Mal beim Techniker, sogar damals mit den HGs beim Akustiker entschuldigt, daß ich "ein so schwieriger Fall" von einem Patienten bin. Die haben jedes Mal abgewunken. Das gehört halt eben mit dazu, wenn man sich neue HGs zulegen muß, bzw. mit dem CI hören lernen muß und die SPs, bzw. die HGs erst noch richtig eingestellt werden muß.

    Es gehört zu ihrer Aufgabe, mir mit meinem persönlich empfundenen guten Hören zu helfen, und es kann ja auch nur funktionieren, wenn es Rücksprache zwischen dem Träger und eben dem Techniker / Akustiker gibt, die dann die Einstellungen vornehmen. Klar, klingt ja auch für uns doof, wenn man sagt "das hört sich komisch an, wie, wenn jemand seinen Kopf in einem Topf steckt" - aber das ist halt mir die bestmöglichste Beschreibung gewesen. Dann wird bißchen was verändert, geplappert und direkt gehört, ob da noch was "komisch" klingt.

    Natürlich klingt jede neue Einstellung meist auch sofort komisch! Allerdings liegt es an uns, sofort zu merken, ob es sich in die falsche Richtung komisch entwickelt hat, dann muß man was anderes testen, oder ob das vorher dagewesene komplett verschwunden ist, und eben mit der aktuellen komischen Einstellung weiter leben kann.

    Manchmal merkt man auch erst einen Tag später, daß es doch extrem falsch ist, und manchmal klingt es nach ein paar Tagen doch plötzlich gut. Deshalb würde ich dem Ganzen schon meist mindestens eine Woche eine Chance geben.

    Und gerade als CI Anfänger hat man ja in den ersten Wochen praktisch regelmäßig einmal die Woche einen Termin beim Techniker.

    Zumindest ist es in unserem CI Zentrum so.


    Wurde die Grundeinstellung schon recht gut getroffen, dann ist es in der Tat üblich, daß man nicht mehr so oft zum Techniker gehen "muß", auch wenn man dürfte. Manchmal ist es dann halt nicht verkehrt, dann mal mit der aktuellen Einstellung zwei, drei Wochen länger "auszuhalten" und auszuprobieren.

    Das "Auszuhalten" deshalb so, weil es im Grunde genommen nicht mehr schlimm ist. Also kein Hall, keine komischen Nebengeräusche, keine Reizungen, kein Echo, kein Gezische und so weiter. Eventuell nur ein komischer Klang - aber das kann halt daher rühren, daß man bestimmte Frequenzen nicht mehr gewohnt war. Und Gewöhnung entsteht nur durch permanente Beschallung.

    Wenn alles andere, was wirklich gestört hatte, oder unangenehm war, bereits ausgeklammert wurde, indem man dies erfolgreich abgestellt hat, so muß man mit dem Rest erst einmal für sich weiter arbeiten.


    Auch wenn die Stimme vom Logopäden "doof" klingt, und ja, ich hatte sehr, sehr lange dieses Gefühl gehabt :D, so kann man sich trotzdem am sauberen Klang der Sprache erfreuen, am Verstehen - denn, wenn nicht nur ein Wort, sondern gleich der komplette Satz, eine komplette Kurzgeschichte verstanden wird, ohne Nachfragen zu müssen, dann kann die Einstellung schon mal nicht so falsch sein!

    Damit läßt sich doch prima weiter arbeiten!

    Ich habe es jedenfalls so getan.



    Ich muß allerdings auch sagen, daß ich auch nicht gestreamt habe. Ich habe mein Hören eher über die Außenmikrofone vom Gerät geübt. Ab und an Mal Musik mit dem Kopfhörer, und auch TV. Aber halt auch viel einfach so berieseln lassen. Denn das ist ja eher das "natürliche" Hören, was man normalerweise so macht.


    Ich habe meinen MInimic auch recht spät bekommen. Ich nutze das Ding schon, auch in bestimmten Situationen recht gerne. Aber ich merke auch, daß ich es recht selten benutze. Musik klingt tatsächlich besser, wenn ich es per Kopfhörer höre. Da habe ich einfach bestimmte Effekte noch mit drin - ist schwer erklärbar. Das kann das Minimic anscheinend nicht.

    Der Computer kam recht gut an eine Einstellung heran die für mich angenehm war,

    Das habe ich für mich auch so festgestellt!

    Anfangs war das Gezische noch zu dominant gewesen, das wurde händisch abgeändert. Aber zum Ende bin ich dann wieder zur ähnlichen Einstellung gekommen, wie der Computer es aus meinem zu laut und zu leise ausgerechnet hatte.

    Das funktioniert soweit schon ganz gut, wie ich finde.


    Ich finde es echt schwierig, wenn ich hier lese, wieviel es über die Einstellungen zu wissen gibt

    Na ja.

    Sagen wir mal so: als Patient muß man nicht alles wissen. Es reicht, wenn die die Leute, die das einstellen müssen, ihr Handwerk auch wirklich verstehen, und es auch richtig machen!

    Aber, wenn man neugierig ist, kann man Fragen stellen.

    Dieses Gespräch kann man auch gleich nutzen für "den ersten Test" nach der neuen Einstellung. Klingt noch alles gut? Wie extrem ist die Veränderung? Müßte doch evtl was händisch umgestellt werden?


    Du kriegst auch nicht direkt das "Fachchinesisch" präsentiert, sondern alles in vereinfachter Form erklärt.

    Da der Techniker eh mit Deinem Gerät beschäftigt ist, kann er auch genausogut alles laut dokumentieren.

    Wenn etwas heikel ist, wird er eh stumm seine Arbeit machen, sich konzentrieren müssen, und danach geht es ja wieder normal weiter.



    Also das mit den Filtern da hätte ich auch gerne mal mehr drüber gewusst

    Also, ich habe jetzt auf Programm Platz 4 eine "Arbeits Map" drauf bekommen. Das sollte mir helfen, alles an Störgeräuschen "auszuschalten" und Rest drauf zu lassen. Sollte ich mal testen.

    Nun ja, ich weiß jetzt schon, daß mir die Einstellung nicht gefällt. Es regelt mir einfach viel zu viel runter.

    Auch wenn ich total Störgeräusche-empfindlich bin, so will ich dieses extreme Geregele auch nicht haben.

    Jetzt, wo ich darüber schreibe, merke ich, ich könnte es auch mal hier auf der Arbeit testen :D



    Ich bin echt ein Fan von, eine Einstellung für alles, und dann bleibt es auch dabei.

    Ich stelle praktisch nie um, bin nur von der Lautstärke etwas runter gegangen. Das hatte der Techniker mir dann als neue "goldene Mitte" eingestellt, so daß ich dann bei Bedarf doch noch mal mehr weiter runter regeln kann.


    Aber diese Spielchen, bei Cochlear ist ja die SCAN Funktion, die nutze ich kaum - auch wenn ich weiß, daß andere damit total zufrieden sind - so bin ich froh darüber, daß es nicht direkt bei der EA eingeschaltet wird, sondern erst nach der x. Woche. Wenn man sich schon mal bißchen mehr ans Hören mit dem CI gewöhnt hat.

    So verkehrt ist es wirklich nicht!

    Hallo und Herzlich Willkommen hier im Forum!




    Ne Woche später zweite Anpassung danach noch etwas besser, trotz Gedudel und Gebimmel

    Noch jemand, der beim EA ein Gedudel gehabt hatte ^^

    Meine rechte CI Seite wurde nicht umsonst R2D2 genannt. 8o

    Ja, das war eine interessante Erfahrung gewesen!


    Ich habe es mir immer so "erklärt", alles was seit dem CI "neu" fürs Gehirn angekommen ist, wurde erst einmal mit dem Gedudel "übersetzt" - denn es muß ja all die neuen Töne, Frequenzen und überhaupt an Geräuschen erst einmal sortieren, analysieren und dann in die entsprechende Schubladen einordnen.

    Ab da war es "bekannt" und wurde so langsam daraus das "gebastelt", was dann bei mir als "Hören" angekommen ist. :D



    Mit der Zeit wurde es ja auch immer besser, und der Klang auch immer natürlicher - also für meine Begriffe! ;)



    Viel Erfolg auf Deine weitere Hörreise!

    Das ist auf jeden Fall eine sehr interessante Erfahrung!

    Es lohnt sich, alles festzuhalten. Nicht nur die negativen Dinge, die ja doch deutlich mehr nachwirken können, sondern auch die winzigen positiven Fortschritten mit ihren plötzlichen WOW 8| Effekten.

    🥺Bei mir werden übrigens nie alle Elektroden durchgemessen. Das passiert nur bei Problemen.


    Wie werden Elektroden durchgemessen ?

    Das wird praktisch schon automatisch gemacht, sobald Dein SP am Computer angeschlossen wird. Also wird es eigentlich immer gemacht, auch wenn wir davon nichts mitbekommen. Man hat den SP am Ohr, weil ja per Magnet Kontakt zum CI hergestellt wird, und man hört nichts. Kann aber am Monitor so einiges sehen.


    Der Techniker kann ja auch sehen, welches Progamm oft genutzt wird, ob wir was an der Lautstärke geändert haben.

    Und Rest ist dann halt Kommunikation mit dem Techniker.

    Deshalb schreibe ich es mir auch immer gerne auf, was mir so im Alltag aufgefallen ist. Neben den negativen Dingen auch die Sachen, die ich gut fand, weil es sich schon richtig anhört.


    Ich hatte, ganz zu Anfang, auch mal eine Phase gehabt, wo mir das Hören recht schwer fiel, weil ich alles ss, z, ß, sch, s Gesprochene total störend, ja sogar nervig empfunden habe. Das hatte der Techniker dann "abgestellt". Klar, auf Kosten vom Klang, ging ja auch nicht anders. Hauptsache, das Gezische war erst einmal weg gewesen, denn das hatte mich doch arg kirre gemacht.

    Dann wurde so nach und nach wieder alles neu im Gehirn antrainiert und so langsam auch an den Einstellungen wieder etwas geändert.




    Wichtig ist, jede Änderung kann sehr viel im Kopf was machen. Wenn es "nur" doof klingt, aber sonst keine Probleme bereitet, kann man das eine Weile so laufen lassen. Klingt es mit der Zeit immer natürlicher, war es nicht so falsch gewesen. Ansonsten kann man hier und da noch bißchen was "an den Schrauben stellen" lassen.

    Selbst wenn hier und da schon Geräusche total natürlich und somit richtig klingen, so kann ein einzelner Störfaktor, wie zum Beispiel diese Zischlaute, welches so nervig klingt, so daß man es abgestellt haben möchte, dafür sorgen, daß sich danach auch im Klang zum negativen hin ändert. Eigentlich möchte man das ja nicht. Aber oft geht es nicht anders. Jede gewollte Änderung vom Störfaktor, was ja auch beim Training mit dem neuen Hören nerven, sogar ablenken kann, bringt nun einmal eine Änderung im Hauptklang mit sich. Selbst, wenn vieles bis dahin, sieht man vom Störfaktor ab, richtig geklungen hatte.

    Ungewohnt? Sicher!

    Aber Wohlfühlfaktor wird etwas höher bewertet. Dann muß man sich halt für eine Weile mit dem ungewohnten, "unnormalen" Klang abfinden und damit weiter üben.



    Ich bin mir so ziemlich sicher, daß ich irgendwann später wieder die, oder eine ähnliche Einstellung bekommen habe, wie zu der Zeit, wo mir das Gezische zu heftig, zu viel und vor allem recht störend gewesen war. Die vielen Zwischenschritte dahin, eben mit dem "komischen Ton" haben wohl meinem Gehirn geholfen, sich anzupassen, neu anzutrainieren, und jetzt auf einmal diesen Störfaktor nicht mehr als solchen wahrzunehmen.

    Gefühlt war diese eine Einstellung ganz am Anfang, wenn auch richtig für mich als Person, viel zu früh gekommen. Ich hatte wohl etwas mehr Trainingsschritte gebraucht, um damit klar zu kommen.

    Langsame Anpassung bringt zwar ungewohnte Töne, und auch mehr Training mit sich, weil man auch immer wieder "neu" lernen muß, kann aber helfen, mit dem großen Ganzen, also Endergebnis, besser klar zu kommen.




    Wichtig ist hierbei echt die Kommunikation mit dem Techniker, und auch mit dem Logopäden!

    Notfalls bitte ihn darum, noch einmal komplett neu anzufangen. Also auch mit den Tönen! Hörst Du den Ton? Dann, ab wann ist es wirklich zu laut, also unangenehm? Und zwar wirklich, nicht nur ein joah, ist schon ziemlich laut, nehme ich mal als Grenze Gefühl. Oberste Grenze! Wann ist es so leise, daß Du es gerade noch so eben wahrnimmst? Untere Grenze!

    Dann einschalten.

    Mache auf dem Tisch Geräusche, klopfen, mit Papier rascheln, sprich, laß den Techniker sprechen, nimm was, was Dir so als Geräusch zu Hause noch (extrem nervend) aufgefallen ist und aktiviere das während dieser Phase. Erzähle, was Dir so auffällt, und lasse den Techniker damit "spielen".

    Denn neben den lauten und leisen Tönen kommt halt noch das individuelle Gefühl dazu. Da wird eben händisch an der Kurve etwas verschoben. Da kann es helfen, zu sagen, es zischt zu laut, es klingt zu blechernd, zu hohl, es hallt zu sehr nach, oder was auch immer.

    Ein bißchen kann was getan werden, und ein bißchen ist es Arbeit vom Gehirn.

    Dann lasse lieber die Einstellung stehen, wo Du Dich zumindest etwas wohlfühlst, auch wenn es noch "komisch" klingen mag.


    Also ich kann immer am Monitor verfolgen, was er da so macht. Gut, ich bin auch neugierig genug, stelle doofe Fragen, und interessiere mich einfach nur für das Ganze, auch wenn ich davon nicht so wirklich Ahnung habe.

    Bei der Grenztöne Einstellung wird erst einmal die komplette Kurve aus der Berechnung von Dir genannten Laut-Leise-Grenze "geformt". Aber das muß ja nicht so stehen bleiben, also am Anfang. Zum Ende der Reha hin, kann es gerne wieder dahin gehen. In der Lernphase wird es eben bis dahin Zwischenschritte geben.

    Ist ein bißchen schwierig zu sagen.


    Meine erste Anpassung war ja auch erst einmal Töne hören, zu sagen, wo ist es zu leise und wo ist es zu laut, die Grenze wurde ja pro Ton eingestellt, und dann das Gerät erst einmal eingeschaltet.

    Klar, das ist das erste Hören, auch wenn nichts normal, also wie gewohnt klingt.

    Bei mir war das sogar ständiges Gedudel von gleichen fünf, sechs Tönen, ähnlich wie bei einer Querflöte gespielt, gewesen.

    Erst später wurde es normaler. Aber es klang durchaus auch hallend, blechernd, und so. Das konnte ich dem Techniker auch sagen und dann wurde vorsichtig neue Einstellungen vorgenommen. Trotzdem mußte ich mich zwischendurch an das neue Hören erst einmal eingewöhnen!





    So gesehen klingt der Vorgang bei Dir erst einmal normal. Das ist jetzt auch nur vorsichtig in den Raum gestellt.

    Mich verwirrt auch, daß es ein Akustiker dies vorgenommen hat. Einfach, weil ich mit dem Begriff eher die Leute für die Hörgeräte im Kopf habe. Kann also auch nur ein "Begriff-Problem" von meiner Seite aus sein, und wir meinen eigentlich genau das Gleiche.

    Denn, für mich eher üblich ist es eigentlich eher, daß im CI Zentrum (die Klinik muß ja auch ein post OP-Konzept haben, auch was die Nachsorge, und dazu gehört für mich auch die EA, betrifft) der Techniker das vornimmt. Denn nur so ist die Klinik auch auf der sicheren Seite.

    Mein Techniker hat mir mal erklärt, daß kein normaler Akustiker das vornehmen darf. So jemand hätte eigentlich auch nicht das Equipment für das Ganze. Um überhaupt CI Einstellungen vornehmen zu dürfen, bedarf es einer gewissenen Schulung.




    Zum Hören: Das Blubbern, ist es auch da, wenn Du die Spule abmachst?

    Oder nur dann da, wenn das CI aktiv ist?

    Dann könnte es eventuell tatsächlich sein, daß es irgendwelche Frequenzen sind, die Du schon lange nicht mehr gehört hast, und jetzt mit dem SP am Kopf schon wieder hören kannst. Natürlich ist es ungewohnt und somit auch verwirrend, wenn nicht sogar störend.

    Aber trotzdem DEIN erstes Hören.