Posts by Sheltie

    bei denen seitlich ein Band durchgeführt (nicht festgenäht) wird. "Unten rum" hängt sie um den Hals, "oben rum" kann man sie wie gewünscht festbinden.

    So habe ich meine auch genäht, aber halt mit Gummi.

    Hat den Vorteil, daß ich mein MNS die ganze Zeit am Hals hängen lassen kann,

    und bei Bedarf es einfach vor die Nase halten und das Gummi über den Kopf ziehen kann.

    Durch das Gummi, welches beim Überziehen ja doch etwas flexibel ist, sitzt es dann sofort fest am Kopf.

    Okay.

    Hm :/




    Also, bei mir ist es so, daß ich über die mitgelieferte Fernbedienung einstellen kann. Habe aber auch noch N6 und die entsprechende Fernbedienung dazu.

    Da gibt es verschiedene Ebenen. Ich muß in die "Einstellungen" rein gehen.

    Und von da aus muß ich bis zum sogenannten "Mischungsverhl - Zubehör" blättern.

    Es gibt auch eines für die "T-Spule". Sind zwei verschiedene Dinge, sieht aber sonst recht änlich aus ;)

    Dort kann ich es dann am Balken einstellen.

    Ich meine nicht nur die die Lautstärkeregelung.


    Bei mir ist es so, daß ich auch einstellen kann, wie viel vom Minimic direkt ans CI kommen soll.

    Ich habe meins auf 80% stehen. Was dann zwar bedeutet, daß ich noch 20% Umgebungsgeräusche (wenn auch sehr leise) hören kann. Dann scheint mir aber auch das Minimic über SP etwas leiser anzukommen, eben, weil ich ja auch die leise Umgebungsgeräusche dazu haben will.



    Aber ich denke, in Deinem Fall könnte es nicht schaden, mal zu testen, wie es ist, wenn Du über Kopfhörer mit dem CI hörst. Ob Du da auch diese komischen Spitzen hast, die Dir Kopfschmerzen bereiten.




    Sonst würde ich meinen, daß da noch eine winzige Einstellung zu "hoch" ist. Anscheinend nicht hörbar, wohl aber dafür spürbar.



    Ich hoffe, Dir kann geholfen werden!

    Hm,


    ich empfinde den Minimic als direkter am Kopf ankommend. Somit dann auch etwas lauter. Hat zu Folge, daß ich meinen mp3-Player auch etwas leiser einstelle, als wenn ich damit per Kopfhörer höre.

    Könnte dann auch sein, daß es deshalb so "klarer" vorkommt, weil eben die "Störfaktioren", wie Luft, andere Gegenstände, Geräusche die Hörübungen nicht stören können.

    Lautstärke kann man da extra regeln. Ich würde dann das Minimic ganz, ganz leise machen wollen.

    Wie sieht es aus, wenn Minimic mit dem SP verbunden ist? Ist es da auf volle 100% eingestellt? Eventuell auch da mal etwas runter gehen?



    Hast Du schon einmal probiert, Dein SP auf "T" zu stellen, und einen Kopfhörer drauf zu packen?

    Wenn ja, kannst Du damit auch gut hören?

    Und hast Du da auch diese Kopfschmerzen beim Hören?

    Bislang hört es sich gut an, auch wenn die Sprachverständlichkeit arg leidet.

    Klingt zumindest nach einem guten Ansatz.

    Das Hören muß sich ja auch erst einmal entwickeln.

    Alles braucht halt seine Zeit!


    Klar, Sprachverstehen ist enorm wichtig, gerade, weil man sich ja mit anderen Menschen unterhalten möchte / muß.

    Aber ich weiß auch, daß ich in den ersten Wochen rechts nichts verstanden habe. Ich habe nur hören können, Stimmen, ja - nein, hoch -tief und halt die Geräusche.

    Der Rest kam langsam.


    Bei mir wurde auch die Lautstärker sehr langsam hochgefahren, so vom Gefühl her.

    Aber es war auf jeden Fall gefühlt lauter, als wenn ich nur mit einer Seite alleine hören mußte.

    Deshalb bin ich mir ziemlich sicher, daß vieles auch erst einmal im Kopf (neu) entstehen muß. Wenn das dann da ist, kommt der Rest auch schon fast alleine.

    Trotzdem habe ich das Gefühl, dass das CI mein HG-Ohr jetzt gut ergänzt. Und letztlich kommt es auf den Gesamthöreindruck an ;)

    Das ist doch richtig gut! :thumbup:

    Für mich war es auch schon mal richtig perfekt gewesen, als ich das Gefühl hatte, meine CI Seite hatte meine HG Seite unterstützt. Später war es dann anders herum ^^. Aber halt im Doppelpack!


    Und ja, ich finde auch, daß der Gesamthöreindruck stimmen, bzw. passen muß!

    Ist das gegeben, ist Wohlfühl-Feeling vorhanden, und so läßt es sich nun mal leichter weiter arbeiten.



    Ich wünsche Dir echt alles Gute, und weiterhin guten Hörerfolge!

    Ich finde, in dem Bereich muss ich nichts mehr üben, weil ich bei Musikliedern schon so gut wie alles verstehe (meine Mitmenschen dafür weniger, aber das ist mir eigentlich egal), mein eigenes Ziel habe ich eigentlich erreicht.

    Das klingt doch richtig, richtig gut!

    So manch einer beneidet Dich bestimmt dafür!


    Wenn Du trotzdem noch eine kleine Steigerung suchst?

    Wie sieht es mit den Instrumenten aus? Klassische Stücke, oder von mir aus auch Popmusik, mit Gesang im Vordergrund. Kannst Du die einzelne Instrumenten hören? Klingen sie gut? Oder eher "falsch".

    Gerade das empfinde ich beim Hören schon als "Finetuning" ^^


    Ich weiß, dass es eigentlich gut ist, dass man diese Geräusche hört, aber ich selbst kann mich darüber nicht freuen, ehrlich gesagt bin ich total angepisst davon, dass ich die Töne, die ich vorher nie gehört habe, jetzt mein Leben lang an der Backe habe.

    Das liegt halt auch wenig daran, WEIL Du sie schon nicht mehr gehört hattest. Bestimmt schon zu Deiner reinen HG Zeiten.

    Kenne ich von mir ja auch. Vogelstimmen, waren früher schon kein Problem gewesen. Die hatte ich gehört.

    Jetzt merke ich erst, daß ich nur die Vögel gehört hatte, die sich eventuell im 5m Umkreis zu mir befunden hatten. Jetzt höre ich die auch noch, wenn sie 150m von mir entfernt sind, eventuell sogar noch viel weiter.

    Und nicht nur das.

    Ich kann sogar hören, ob sie von rechts, von links, von nah oder fern klingen.


    Bei Musik ist mir bei einem Stück, welches ich neu zum ersten Mal gehört hatte, als ich links nur noch das HG trug, und rechts sogar taub durch die Gegend gelaufen bin, aufgefallen, daß die wunderschöne Anfangsmelodie zu jener Zeit total anders geklungen hat, als es jetzt klingt. Da hatten einfach Töne gefehlt! War mir nicht aufgefallen! Ich hatte ja was gehört.

    Jetzt sind die Töne da. Es klingt nicht schlecht, oder falsch - sondern total natürlich! - aber doch schon ein wenig ungewohnt, weil ich es anders in Erinnerung hatte!


    Und gerade, weil mir diese winzig feinen Unterschiede mir, auch jetzt immer noch (erste OP ist inzwischen fast 5 Jahre her, und die zweite 3 Jahre), sehr deutlich bewußt machen, wie wenig ich doch gehört hatte, obwohl das Sprachverstehen schon da gewesen war (aber auch sehr, sehr leise!!!), erfreue ich mich jetzt doch daran, wieviel besser ich doch höre.


    Natürlich bin ich immer noch Hörgeschädigt!

    Natürlich habe ich hier und da immer noch mit leichten Problemen zu kämpfen, gerade bei Störlärm.

    Aber ich höre trotzdem deutlich besser. Ich merke sogar an Reaktionen von Menschen um mich herum, die mir sagen, daß ich nun deutlich schneller reagiere, und sogar antworte, obwohl sie leise und zu mir im Rücken geprochen haben.


    Das alleine gibt mir persönlich Auftrieb. Daran halte ich mich fest!

    Denn das tut gut!

    Mir ist es nicht wichtig, das Glucksen der Toilette von der (!) Küche aus zu hören. Oder wenn ich in meinem Schlafzimmer stehe und höre, wie sich jemand auf der Straße unterhält.

    Das ist für mich einfach nur nervig und absolut überflüssig. Ich will nicht solche Lauscher haben…

    :D

    Joah, DAS ist wirklich eine Umstellung, nicht wahr?

    Das sind so Dinge, wo man sich denkt, ui, wenn ich es mir aussuchen könnte, dürfte das gerne wieder wegfallen.

    Aber es kann doch auch gerne positiv gesehen werden! Nämlich, daß in diesem Fall die OP ein voller Erfolg war! So manch einer wünscht sich ja genau das (wieder), und hat schwer damit zu kämpfen, überhaupt irgendwas zu hören.

    Deshalb denke ich erst gar nicht weiter in die Richtung, daß es stört.

    Ich übe dann halt für mich weiter.


    Beispiel: Glucksen der Toilette - kann ich den Vogel durch das geschlossene Fentser hören?

    Gespräch draußen auf der Straße - kann ich meine leise Musik im Hintergrund, oder dem Radio, oder meinem Fernseher folgen?


    So etwas in der Art - würde ich mal an Deiner Stelle ausprobieren.


    Irgendwann, mit der Zeit, wird Dein Gehirn schon merken, was "wichtig" ist, oder was gerade locker ausgeblendet werden kann. Aber, ich glaube, das wirst Du gerade am Anfang schon aktiv(er) üben müssen.

    Darf ich fragen, wie das bei dir war, ich meine, wie lange hat es bei dir gedauert, bis du Sachen wieder überhören konntest?

    Ui, schwer zu sagen!

    :/

    Ich habe das Problem, daß ich schon zu meiner reinen HG Zeiten absolut geräuschempfindlich bin! Ich kann bestimmte Sachen einfach nicht ausblenden, und die nerven mich total. Jetzt sogar noch viel mehr. Sitze ich im Büro, schreibe was, und muß mich konzentrieren, und die Kollegen klappert ebenfalls auf der Tastatur herum, oder scrollt mit der Maus, könnte ich an die Decke springen. :rolleyes:

    Gut, dann kann ich meine SPs ausmachen - was ich manchmal dann auch wirklich tu 8)

    Ich glaube, diese Geräusche werde ich NIE abstellen können.


    Aber ich kann auch positives vermelden.

    Draußen im Freien, leise Gespräche in der Ferne, und ich unterhalte mich mit Bekannten in meiner Nähe, DAS klappt wunderbar. Oft sogar so, daß ich erst viel, viel später merke, MANN! DAS ist ja schon automatisch gekommen, dieses Ausblenden!

    Oder leise Vogelstimmen in der Ferne, die ich weiterhin zwar höre (weil schön), die aber nicht stören, sondern quasi leise das untermalen, wenn andere Menschen zu mir sprechen.


    Das gleiche geht auch mit der leisen Musik!

    Logopädin gab mir eine Aufgabe, ich sollte zählen, wie oft da was wiederholt wurde. Das Stück ging an die 4 min. Ich habe gelauscht, gezählt, und zwischendurch der Logopädin was gesagt :D - die wollte schon unterbrechen (habe ich an ihrer Reaktion gemerkt), hatte dann aber gemerkt, daß ich trotzdem mich auf das Stück konzentrieren konnte und weiter gezählt hab. Das Ergebnis war sogar richtig gewesen ^^



    Wenn Du noch Reha Termine beim Logopäden hast, und Dein Hören schon so gut ist, müßtest Du wohl mal mehr Hören und Verstehen üben mit Störgeräuschen. :/ Das hat meine Logopädin extrem viel mit mir gemacht - weil das ja noch einmal eine komplett andere Herausforderung ist, als das normale, reine Hören.






    Ich persönlich glaube ja, daß das eigene Wohlfühlen und die damit verbundene innere Ruhe erst dann beginnt, wenn eine Akzeptanz statt gefunden hat. Was genau man auch immer akzepterien "muß". Das ist ja bei jedem anders, und total individuell.

    Erst, wenn dieser eine Schritt gemacht wurde, kann mit dem nächsten weiter gemacht werden.

    Da lernt man viel über seine eigene Stärken und Schwächen kennen. ;)

    Ich lasse mich halt nicht von solchen Menschen herunterziehen.

    Was auch immer an dem Tag mit dieser Frau war - keine Ahnung, ich will es auch nicht wissen.

    Dann gehe ich halt meinen Weg.

    Und manchmal kann man ja auch Glück haben, und andere Menschen sind dann hilfreicher.

    Ich weiß noch, dass ich damals gesagt habe, dass ich nicht Sprache, sondern Musik gut verstehen will. Teilweise haben die Leute dort es schon verstanden, teilweise haben manche gesagt, dass dies sehr utopisch sei, quasi der Marathon unter den Hörübungen.

    Jetzt stehe ich hier mit zwei CIs und ich muss sagen, mich nerven eigentlich 2 Sachen ganz gewaltig.

    Zum einen höre ich jetzt Geräusche, die ich vorher nie gehört habe, aber eigentlich sind diese total unwichtig und da denke ich mir, wieso muss ich den Käse hören? Das ist doch nicht wichtig!

    Wenn Dir die Musik total wichtig ist (was ich sehr gut nachvollziehen kann, denn sie ist mir auch total wichtig!) wirst Du selbst aktiv werden und Dich da so richtig reinbeißen müssen.

    Ja, die Musik klingt am Anfang total gewöhnungsbedürftig, bis total kacke, aber es kann was daraus werden!


    Ich denke für mich, daß gerade mir die Musik dabei geholfen hat, daß das Alltagsverstehen mit der Sprache auch besser wird.


    Aber ja, die Musik ist wirklich die Kirsche auf das Sahnehäubchen, was das Hören betrifft.

    Viel wichtiger ist ja die Sahne! Also das Sprachverstehen. Zumindest für die meisten Leute!



    Aber das dick markierte von Deinem Satz liest sich doch total gut! :thumbup:

    Denn das zeigt doch, daß Du schon mal deutlich mehr hören kannst, als noch zur reinen HG Zeiten. Eigentlich ist das doch positiv zu sehen!

    Klar, manche Geräusche stören mehr, als das sie helfen ^^, und so manches muß man nicht unbedingt hören müssen. Und Überhören lernen ist auch noch mal ein Kraftakt für sich.

    Aber dennoch gehört genau dieser Teil dazu, daß man - vom Kopf her, also das Gehirn - das Hören wieder neu lernen muß. Das sollte auch beim Sprachverstehen hilfreich sein. Ist das alles erst einmal richtig verarbeitet und in entsprechenden Schubladen gesteckt, gewöhnt man sich schon daran. So manches läßt sich dann mit der Zeit auch wieder ausblenden.


    Und zum anderen, wie ich dann die letzten Schultage besucht habe, haben viele gedacht, ok, die ist jetzt operiert und hört gut, das hat mich sehr wütend gemacht, dass viele denken, eine OP behebt alles.

    Ja, das ist häufig ein großes Problem!

    Dinger drin = man muß jetzt schon wieder "normal" hören können.

    So einfach hat es zu sein, BASTA!


    Da helfen wohl nur Vergleiche mit einer Bein- oder Armprothese :/

    Erwarten sie, daß die Patienten mit so einem Teil sofort wieder laufen, oder nach einer Tasse greifen können?

    Nein? Training braucht man? Prima, denn beim Hören ist es nämlich auch so!




    Ich wünsche Dir alles Gute auf Deine weitere Hörreise!

    Ich hatte echt schon überlegt, so etwas in der Art mir selbst zu basteln.

    Es gibt ja diese Folien, die man so kaufen kann, und ein Text ist am Computer ja auch schnell geschrieben.






    Meine bisherigen Erfahrungen sind, für mich, total interessant!

    Ich habe festgestellt, daß ich in den wenigen Situationen, wo ich war, oft die Menschen verstehen konnte, worüber ich sehr, sehr froh bin.

    Natürlich gibt es auch Ausnahmen, aber die halten sich in Grenzen. Aber trotzdem bin ich froh, wenn ich nicht so oft solche "Abenteuer" haben muß!

    Schwierig wird es erst, wenn es in der Umgebung sehr laut ist mit Störgeräuschen, oder, als ich mal eine Verkäuferin wegen was nachfragen mußte, und die offensichtlich keinen Bock auf Auskunft gehabt hatte. Da hatte ich auch zum ersten Mal meinen Satz gesagt neben dem Zeigen auf mein CI, daß ich Hörgeschädigt sei. Da war nix zu machen!

    Praktisch dann die Maske, weil sie gerade prima verdeckt, daß man als "Belohnung" die Zunge rausgestreckt hat 8o  :D

    Hallo Alex, und Herzlich willkommen hier!



    Ui, da hast Du aber eine ganz heftige Geschichte hinter Dir!

    Der Anfang der Story klingt ein wenig so wie die meine, nur daß es bei mir damals hieß, es könnte eine Infektion gewesen sein, die nicht richtig ausgebrochen ist, sich aber dafür auf meine Ohren ausgewirkt haben.

    Ich drücke Dir die Daumen, daß es ab jetzt nur noch aufwärts gehen wird!

    Na denn, gute Fahrt!

    Bei dem schönen Wetter wird es sicherlich herrlich werden!


    Komm gut an!

    Genieße die Zeit dort!

    Und auf jeden Fall viel Erfolg bei Deiner Reha!




    Und nein, diese Schreibweise für so ein Maschinchen kenne ich echt gar nicht. ^^

    Es klagen viele Menschen, daß sie zu wenig Luft bekommen.

    Klar, etwas schlechter Atmen, als ohne Maske, läßt es sich schon. Zugegeben. Wir sind es ja halt nicht gewohnt, daß da ständig was vor unserem Gesicht ist, während wir unterwegs sind. Das macht schon einiges aus. Allerdings, wenn wir die Masken regelmäßig tragen, wird man sich auch schon noch daran gewöhnen.

    Aber man bekommt eigentlich schon noch genug Luft, wie ich finde, auch wenn es sich nun etwas "schwerer" anfühlt.

    Es könnte also auch eine reine Kopfsache sein.



    Ich trage ja nur die selbst genähten, weil ich finde, daß die medizinischen (insofern noch welche vorhanden sind) in die entsprechende Stellen gehören.

    Ich hatte sie ganz zu Anfang mit zwei Lagen Stoff, und dazwischen eine dickere Schicht als "Filter" vom alten Bettlaken, und das als rechteckige Form mit Falten, genäht. Da merkte man das schon ganz deutlich, aber ich konnte trotzdem atmen.

    Inzwischen bin ich auf ein anderes Model umgestiegen. Nähtechnisch gesehen der Horror für mich, aber das Ganze sitzt dann komplett anders vor Mund und Nase.

    Gut, mit der Zeit und viel Übung kommt auch die Sicherheit dazu, und es klappt immer besser mit dem Nähen. Ich habe immer noch zwei Lagen Stoff, also einmal Innen und einmal Außen, und ich habe es so gemacht, daß ich bei Bedarf immer noch ein Filter in Form von Papierservierte und Co. einschieben könnte.



    Es gibt so viele verschiedene Formen und Möglichkeiten, wie man sich so eine Maske nähen könnte.

    Eventuell müßte man für sich selbst nach einer anderen Maske umschauen, nachnähen, und nach Bedarf an einigen Stellen etwas "verbessern"? Also Form ein kleines bißchen vergrößern, an einer anderen Stelle etwas dazupacken, und so weiter. Auf diese Weise hilft man sich eventuell selbst dabei, daß das Gefühl, nicht mehr Atmen zu können, komplett verschwindet?

    Die letzten Wochen für mich auf jeden Fall eine Extralektion in Sachen Demut. Aber sie haben mir auch gezeigt: Aufgeben ist keine Option. Dranbleiben und das CI möglichst lange tragen, nicht zu viel (lieber öfter ganz kurz) üben, lieber einen Schritt zurück als das Nervenkostüm überfordern. Irgendwann kommt auch das Erfolgserlebnis.

    :thumbup:

    Vielleicht läuft es deshalb auch gerade wieder sehr gut mit dem CI, weil ich mir nicht mehr so viele Gedanken darum mache?

    Das denke ich generell.

    Dieses "mal neben her laufen zu lassen" wird wohl etwas zu oft unterschätzt, glaube ich.

    Einfach, weil man diese Art von Hören nicht wirklich als ein Hören empfindet. Anfangs sogar noch als "störend", weil die CI Seite ja nicht nur "falsch", "dumpf", "blechernd" oder sonstwie klingt. Es dauert ja auch erst einmal eine Weile, bis sich alles "normal" anhört. Und weitere neure Einstellungen nach einiger Zeit könnte noch mal ein "etwas schlechteres Hören" mit sich bringen, bevor auch das wieder "normal" wird.



    Ich wünsche Dir weiterhin alles Gute!

    Es scheint ja endlich mit Dir bergauf zu gehen. Mit der Zeit werden dann auch die ersten, für Dich auch fühlbare, Erfolge kommen.

    Ich drücke meine Daumen für Dich :thumbup:

    Trage ja selbst schon seit längerem eine Maske, kam mir stets dabei wie ein Exot vor 8o . Jetzt bin ich damit nicht mehr alleine, immer mehr Leute tragen Masken. Komisch nur, daß diese Maßnahmen stets einen Schritt zu spät ergriffen werden, und nicht direkt von Anfang an gemacht wurden :/ , aber gut, soll ja nicht das Thema sein!


    Und es bringt auch nichts, wenn ICH eine Maske mit Sichtfenster trage, wenn ich überweigend Kontakt mit Normalhörende habe. Da reicht die übliche MNS Masken! Die kann ich auch locker selbst nähen!

    Eine Maske mit einem Sichtfenster würde erst was bringen, wenn ich ich schon vorab wüßte, daß ich zufällig unterwegs eine gehörlose Bekannte treffen würde. Was eh selten genug der Fall sein wird. Der Vorteil bei den Hörgeschädigten ist ja, daß man dabei nicht nahe beisammen stehen muß! Das geht auch auf größere Distanzen gut!



    Was ich erzählen wollte, weil ich dann doch ein spontanes "Extra Training der Superlative" in der Innenstadt erleben durfte. :D

    Ich war mit meiner Ma unterwegs, zum Einkaufen, nur das Dringende, was leider halt nur in der Stadt gibt, und nicht dort, wo wir bei uns im dörflichen Laden bekommen könten. Meine Ma trug ihre Maske, ich die meine, und meine Ma war noch in der Umkleidekabine. Vorhang war zugezogen. Von dort heraus sprach sie mit mir.

    Erstaunlicherweise hat das echt sehr gut geklappt! :thumbup::)


    Zwei Verkäufer hatten mich zwischendurch auch angesprochen, eine davon war sogar weiter weg gewesen, so daß ich mich zunächst erst gar nicht angesprochen gefühlt hatte. Da habe ich das meiste recht gut verstanden, und das wenige, was ich nicht verstehen konnte, recht gut erraten können.

    Da es in dem Laden nicht zu voll, und es auch recht ruhig war, war wohl ein entscheidener Vorteil gewesen!

    Man darf aber auch nicht vergessen, daß ich halt meine Ma sehr gut kenne, und auch weiß, wie sie spricht! Das wird auch eine entscheidene Rolle gespielt haben!



    Ganz anders sah es in einem anderen Laden aus!

    Voller, auch die Gänge komisch eingeteilt, laute Geräusche durch andere Menschen, Einkaufswagen, Musik, Stimmengewirr. Meistens konnte ich meine Ma sehr gut verstehen, weil mir auch ihre Sprechweise sehr vertraut ist. War mal alles total ungünstig gewesen, mußte ich auch mal nachfragen.

    Schwieriger war es dann bei den anderen Menschen! Keine Ahnung, ob es an ihrer Art und Weise zu Sprechen gelegen hatte, oder ob es überwiegend an der deutlich lauteren Umgebung liegen konnte. Das konnte ich dann schlecht "Testen", zumal ich doch liebend gerne wieder recht schnell aus den Läden raus möchte.




    Bleibt alle gesund!

    Laßt Euch nicht runter kriegen!

    Wir packen das schon! :thumbup:

    In Sachsen-Anhalt soll ab Montag eine Befreiung für Gehörlose und Schwerhörige gelten.

    Für das Tragen einer Maske in der Öffentlichkeit? :huh:




    Ui, das wäre jetzt auch nicht so mein Weg.

    Ich weiß zwar, daß ich mit meiner Maske eher die Anderen schütze, falls ich die Viren haben sollte. Dennoch fühle ich mich durch meine Maske auch ein wenig selbst vor anderen geschützt. Vor allem dann, wenn mir noch Menschen zu Nahe kommen, die keine Masken tragen. Und dieses winzige Gefühl der Sicherheit will ich schon gerne für mich selbst aufrecht erhalten.

    Und was nützt es mir, wenn ich keine Maske mehr zu tragen "brauche", wenn ich meinen Gegenüber mit Maske dann trotzdem nicht verstehen könnte?


    Für einen kurzen Moment, bei großer Distanz mal runter nehmen, bei einem Gespräch - gut, kann ich mir noch vorstellen.

    Aber nicht dauerhaft!