Guten Heilungsverlauf!
Posts by Sheltie
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Nach der Aktivierung hab ich fast alles verstanden. Sogar Musik. Nach dem ersten mapping ist alles weg. Verstehe nichts mehr. Kopplung mit TV funktioniert leider nicht. Soll ich bei dem Nicht Versteh Programm bleiben?
Hast du deine alte MAP nicht auf einem anderen Programmplatz?
Das würde ich in Zukunft so machen, wenn noch welche frei sind. So kann man, nach Bedarf, wieder zurück wechseln, oder sogar direkt vergleichen, was für einen selbst besser klingen mag.
Es wird ja einen Grund gegeben haben, wieso was geändert wurde. Vor allem für dich nun so krass. Überlege für dich, was für Abstriche Du machen kannst, und mit welchen "Fehlern" Du eine Zeitlang leben könntest.
Manchmal braucht es diese Art von Hürden und den entsprechenden Umwegen, bis man das Ziel Gutes Hören erreichen kann.
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Mir ist heute übel vom CI Tragen. Hab ich evtl das Training übertrieben? 3-4 mal 20 Minuten mit Redi oder Schallquelle. Und das Ohr ist verstopfter als sonst und drückt.
Eindeutig ja!
Nicht falsch verstehen, Training ist wichtig! Aber bitte dabei nicht übertreiben! Neben den bewussten, von Dir festgesetzten Übungszeiten hast Du noch den stinknormalen Alltag! Das sind auch Geräusche, Töne, stimmen pur - und somit sehr viel Training!
Geh zwischendurch mal ruhiger an. Hör auf, künstliches zu lauschen. Laß ruhig mal nur den Alltag auf Dich einprasseln. Natürliche Klänge.
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Mir hat die KK geschrieben, dass ich die Anschluss Reha bis 24.8. antreten muss.
Handelt es sich dabei um eine stationäre Reha?
Dann würde ich die Krankenkasse anschreiben und Bescheid geben. Wegen dem Bein wirst Du ohnehin einen Beleg dazu haben. Kannst das ja gerne beifügen.Ich halte das nicht für sinnvoll. Besser finde ich es, sich erst einmal z.B. ein halbes Jahr an das CI zu gewöhnen und erst dann eine Reha zu machen.
Kommt ja ein bißchen darauf an.
Wenn es eine ambulante Reha ist, kann es nicht schaden, recht früh damit zu beginnen. Wenn dies nicht nur die nötigen Einstellungen beim Techniker und dazugehörenen Hörtests betreffen, sondern auch Logopädie beinhalten. Diese Form der Reha wird ohnehin (meist) 20 Stunden auf 2 Jahren verteilt. Die Abstände wird dann so gewählt, wie es für den Patienten und gemachten Fortschritten angepaßt.
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Also, ich bin ja jetzt schon seit 2017 mit zwei CIs versorgt, und damit relativ zufrieden.
Das Hören klappt recht gut, natürlich gibt es auch jetzt noch diese Situationen, wo es immer noch schwierig ist, dafür ist Stereo Hören wieder möglich.
Alles in allem, eine prima Sache für mich. Da ich auf beiden Ohren Sprachverstehen habe.
Wie sind denn eure Erfahrungen bezüglich beide CIs auf den "gleichen Klang" zu bringen? War das relativ einfach oder Bedarf das drölfzig Einstellungen, bis man sich da einigermaßen annähert?
Worauf ich eigentlich hinaus will, man kann nicht wirklich auf beiden CI Seiten den "gleichen Klang" herstellen.
Auch mit zwei sehr guten normalen Ohren geht das nicht. Jedes Ohr ist quasi ein Unikat und leistet seinen Teil, welches im Gehirn erst zu einem kompletten Ganzen gemacht wird. Und nur deshalb klingt alles so voll, so natürlich, so vielfältig und eben für die Person selbst richtig.
Sicherlich braucht es gerade am Anfang einige Einstellungen, manchmal etliche, und manchmal ist es auch recht schnell fix. Das ist ja immer individuell. Wichtig dabei ist, daß Du Dich beim Hören damit wohl fühlst. Der Klang für eben diese Seite alleine muß für Dich akustisch stimmig sein, und nicht passend zur MAP auf der anderen Seite. Also versteife Dich lieber nicht zu sehr darauf, daß bestimmte Töne, Geräusche auf beiden Seiten total gleich klingen müssen.
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Hallo und Herzlich Willkommen hier im Forum!
Es gibt im Leben keine Garantien! Das muß vorweg einfach mal gesagt werden.
Ich könnte mir vorstellen, daß jemand, der schon mal im Leben Sprachverstehen gehabt hatte, egal ob als Normalhörender oder als HG Träger, dem sollte es mit einem CI auch wieder leichter fallen, das Gesprochene zu verstehen. Auf jeden Fall deutlich besser, als mit einem HG - und das noch zu einer an taubheitgrenzender Schwerhörigkeit Zeiten.
Aber, wie das am Ende sich anfühlen wird, das kann man nicht genau voraussagen. Manchmal kann man sofort alles richtig verstehen, und das Gehörte klingt "nur komisch", manchmal klingt alles total natürlich, aber man muß trotzdem sich genau darauf konzentrieren, was da gesagt wurde, und manchmal hat man am Anfang nur komische Töne, aus denen so nach und nach die Sprache herauskristallisiert.Ansonsten, mit einer FM Anlage, nur mal so als Beispiel, kann einem auch mit einem HG eventuell noch geholfen werden, zumindest einen Sprecher bei einem Kurs verstehen zu können.
Tja, Musik ist wirklich eine Königsdisziplin! Das heißt, wenn man dies auch als Ziel hat, sollte sehr, sehr viel eigene Arbeit rein stecken.
Mit einem CI sollte auf jeden Fall das Sprachverstehen abgedeckt werden, das ist das Hauptziel aller Hersteller. Alles andere ist dann quasi eine Zugabe. -
beim normalen test im raum hilft es sehr, wenn man einen guten wortschatz hat, gut kombinieren kann und, nicht zuletzt, diese tests schon in und auswendig kennt. hilft bei einsilbern nicht, schon klar.
Ich finde, daß genau DIES ein sehr, sehr großer Fehler ist!
Man kann gerne im Alltag kombinieren, was da gesprochen wurde. Sollte man auch, wenn man was nicht richtig verstanden hat und sowieso ungerne nachfragt.
Aber bei einem Hörtest würde ich ganz genau wahrheitsgemäß sagen, das ich da gerade etwas NICHT verstanden habe! Warum auch immer, ist ja erst einmal egal! Aber, daß da ein Wort, mehrere Wörter aus einem Satz nicht verstanden wurde!Es ist eben keine Hilfe, wenn man diese Tests sogar "auswendig" kann.
Das erklärt nämlich auch, wieso Dein Audiogram so "gut" ausgefallen ist, obwohl dem eigentlich nicht so gewesen war. Es bringt Dir nämlich gar nichts, wenn Du da Meßwerte "verfälscht", nur weil Du gut im Raten bist. Du willst doch, daß Dir wegen der Hörbehinderung geholfen werden kann. Das mag zwar hart klingen, aber im Grunde genommen ist es schon so.
Es ist schließlich kein Wettbewerb, wie gut man immer noch richtig alles erraten kann, obwohl kaum was verstanden wurde
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mit FM war es für mich mühelos möglich
Also, ich als Laie, denke mir auch, wenn das Verstehen nur noch mit so einer Hilfe klappt, egal ob mühelos, oder auch da schon mit leichten Problemen, daß dies quasi schon ein sehr deutliches Zeichen ist, daß das Ende der Fahnenstange erreicht wurde.
Das müßte auch der normale Test im Raum, wo man (sinnlose) Wörter nachplappern muß, oder von mir auch auch nur Einsilbern, zeigen, daß es damit bergab gegangen ist.Klar, als Schwerhöriger, bekommt man ohnehin nicht immer alles mit, man muß nachfragen, oder sogar vom Mund ablesen - aber es sollte trotzdem auf diesem Weg und ohne diesen "Hilfen" einigermaßen möglich sein, etwas zu verstehen. Auch wenn es nicht mühelos ist!
Klar, mit der Zeit wird dies immer schlimmer, also für einen hochgradig Schwerhörigen.nur mit den UP- HG, ging es nur face-to-face plus lippenlesen und wurde immer schwieriger bis unmöglich
Ich glaube, die Verwendung von diese Art an Hilfsmitteln ist nicht nur ein Segen. Tatsächlich kann es auch zeitgleich ein gewaltiger Fluch sein!
Wie ich das meine?Nun, wenn das Hören mit der FM Anlage für einen selbst einfacher, ja das Verstehen regelrecht mühelos ist, dann neigt man dazu, es nur noch zu benutzen. Auf diese Weise "verlernt" man auch das "normale Hören" - also Hören mit den Geräten über den Ohren unter Alltagsbedingungen. Hinzu kommt ja auch noch, daß man die Hilfsmitteln seperat lauter / leiser einstellen kann. Meist neigt man als Schwerhöriger ohnehin dazu, etwas lauter, zumindest so laut wie gefühlt nötig einstellen zu müssen, daß man gut und ohne Probleme alles verstehen kann.
Und genau das ist dann unser Fluch! Wir kriegen doch manchmal gar nicht mehr mit, daß es möglicherweise etwas zu laut sein könnte. Eigentlich ist auch hierbei noch der Tinnitus eine prima Warnung, daß dem so sein könnte, oder wenn man abends ins Bett geht, immer noch so ein Brummen gepaart mit Wattegefühl am Kopf hat.
Wer zu oft auf Hilfsmitteln zurückgreift, ist kaum noch in der Lage, alles noch unter "Normalbedinungen" zu hören, bzw. verlernt das wieder. Und wenn man die Hilfsmitteln auch noch etwas lauter einstellt, dann kann es nur noch mit den HGs die Haarzellen zum Umknicken bringen, oder gar die Hörnerven überreizen. Letzteres kann auch mit CI noch möglich sein.Deshalb würde ich diese Hilfsmitteln zwar in bestimmten Situationen nutzen wollen (dafür sind sie ja auch gedacht und nicht ohne Grund vorhanden), allerdings auch mal schauen, daß man es sich nicht zu laut einstellt. Zwischendurch sogar mal ganz bewußt runter dreht und auf diese Weise lauscht - ist auch eine Form von Hörübung!
Oder auch nicht zu oft und zu lange nutzt. Also auch mal Tage nimmt, wo man nichts so wichtiges zum Hören hat, dann schon mal darauf verzichten und mehr wieder "auf normalen Wege" hört, was in unseren Fall schlicht und einfach bedeutet, auch nur mal mit Hörgerät und/oder mit CI hört. Ja, man hört dann wieder schlechter, versteht unter Umständen kaum was, aber man hört dann wieder mit dem normal üblichen "Luftwiderstand" und damit verbundenen "Störfaktoren". -
da die Ambulante über den langen Zeitraum läuft ( wie du schon geschrieben hast, über 2Jahre).
Das stimmt. Allerdings reden wir hier meist von "nur" 20 Terminen, welches in diesem Zeitraum verteilt genommen wird. Meist, wenn die Klinik noch dazu in Wohnortnähe ist, dauert es dann nur eine Stunde, plus An- und Abfahrt, plus eventuell noch Besuche beim Techniker.
Die Klinik selbst bietet die ambulante Reha an,
Das ist doch prima!
So war dies auch in "meiner" Klinik gewesen. Das gehörte dort mit zum Konzept dazu.sie können aber nur mit einer Genehmigung weiter tätig werden. Deshalb hoffe ich auch auf eine schnelle Zusage, damit es weiter geht!
Hilft die Klinik nicht dabei, bzw. kann es selbst mit der Krankenkasse regeln, bzw. das Ganze verrechnen?
Ich mußte mich in dieser Hinsicht nach der OP um nichts mehr kümmern. Denn das gehörte ohnehin zum Gesamtkonzept dazu. -
Zur OP geht’s ja in der Regel ganz ohne HG
Bei mir war das sogar so gewesen, daß ich in der Klinik das HG sogar drin lassen sollte, damit man bis zum Schluss sich mit mir unterhalten konnte.
Nach der OP gab's das HG wieder zurück. Es war sogar in einer ganz speziellen Tüte. Anscheinend handhabt auch in dieser Hinsicht wohl jede Klinik anders.
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Alles gute für die OP!
Ich habe mir einfach nur etwas Ablenkung mitgebracht, was mich auch beruhigt. Malen hat einen beruhigenden Effekt, also habe ich mir Kinder Malbücher besorgt und diese dann ausgemalt, oder halt Rätsel gelöst.
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Hast Du mal ein Hörgerät von einem komplett anderem Hersteller ausprobiert? Wenn ja, ist das Ergebnis dann ähnlich?
Wenn nein, ich würde auch mal andere Hersteller testen wollen, auch wenn sie eben nicht mit dem CI kompatibel sind. Ich persönlich würde ohnehin nur Hörgeräte nehmen wollen, mit denen ich am Ende am besten hören kann. Aber das ist halt meine Meinung, und damit stehe ich wohl auch alleine da. Aber, was nutzt die beste Ehe, wenn die Verbindung nicht halt, was es verspricht?
Ist einmal das Hörgerät da, womit Du am besten hören kannst, so kann man am Ende immer noch schauen, welche Lösungen für bestimmte Situationen es geben könnte.
Andere Idee ansonsten noch: ist das Ohr soweit in Ordnung? Wurde dort noch mal ein aktueller Test gemacht? Nicht, daß es andere Gründe gibt, wieso es mit einem Hörgerät nicht mehr so gut klappen kann.
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Herzlichen Glückwunsch zur überstandenen OP, und nun einen guten Heilungsverlauf wünsche ich.
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Aber für finetuning muss ich doch nicht extra die Zeit für 500km Strecke aufnehmen
Man kann sich auch eine Klinik mit Nachsorgekonzept in Ortsnähe suchen. Dann fährt man zu den ganzen "fintunings" nicht mehr so lange und so weit.
Dies wäre auch eine Option.
Zum Videocall mit Einstellungsoption kann ich nichts zu sagen. Ich meine, hier im Forum gibt es irgendwo einen Erfahrungsbericht dazu.
Ich könnte mir vorstellen, das es neben einer guten Internet Verbindung halt noch das entsprechende Equipment nötig sein wird, damit der SP neu eingerichtet werden kann.
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Aus der BDA: Einige Fernseher schalten ihre Lautsprecher ab, wenn der Stecker an der Kopfhörerbuchse angeschlossen wird – in diesem Fall ist der Fernsehton dann nicht mehr für andere hörbar.
Bei den älteren Modellen war dies noch definitiv so gewesen. Kopfhörerstecker rein, und Ton für alle aus.
Bei den neueren Modellen kann man tatsächlich den normalen Kopfhörer in die Klinkenbuchse tun und trotzdem können die normalhörende Mitmenschen ebenfalls mit Ton Fernseher schauen. Da gibt es sogar die Möglichkeit, die Lautstärke getrennt, also einmal für den normalen Lautsprecher und zum anderen über die Kopfhörerbuchse, nach Bedarf einstellen zu können.
Wenn man sich nicht sicher ist, kann man beim Kauf eines Fernseher im Fachgeschäft die Verkäufer ansprechen. Die müßten wissen, welche Modelle das noch können. Ich habe damals beim Kauf klar formuliert, was ich brauche.Hoffen wir mal, daß es auch noch in Zukunft noch Fernseher geben wird, die auf diese ziemlich praktische Weise für alle Beteiligten funktionieren. Manch alt und auch lang Bewährtes muß man nicht immer unbedingt "verbessern".
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setze ich das Headset normal auf und schiebe die HG Seite etwas nach oben, so dass der Lautsprecher des Kopfhörers auf dem HG in das Mikro ausstrahlt. Ist zwar nicht so ideal, aber klappt ganz gut.
Kann Dein Hörgerät "T" Modus?
Das wäre bei mir hier das MIttel der Wahl. Natürlich muß auch hierbei die Kopfhörermuschel angehoben werden. Aber durch das "T" Modus habe ich dann eine direkte Verbindung zum Kopfhörer. Das heißt dann, die Umgebungsgeräusche fallen dann raus.Kann sein, daß die Hörgeräte von Heute noch so eine Einstellung zum Mischungsverhältnis haben. Das heißt also, so viel % nur vom Kopfhörer und Rest noch als Alltagsgeräusche sollen ankommen.
Früher gab es kein Einstellen vom Mischungsverhältnis. Da wurde einfach auf "T" Modus geschaltet, Kopfhörer oder gar Telefonhörer an der Spule vom Gerät halten und schon hatte man einen deutlich besseren Klang nur vom Telefon, oder Kopfhörer im Ohr.Mit einem CI geht es auch noch ganz prima. Hierbei muß ich (Träger von N6 und N8 - Cochlear) das Mischungsverhältnis noch einstellen.
Also machbar wäre diese Option schon.
Das CI von AB hat ja so ein Mikro, was relativ frei in der Mitte der Ohrmuschel hängt. Wäre das nicht gut um einen Kopfhörer aufzusetzen? Dann wäre der Lautsprecher doch direkt an dem Mikro, oder?
So wie ich damals bei meiner Recherche zum CI das verstanden habe, war dies auch der Sinn der Sache gewesen. Dieses Konzept vom AB fand ich gut, eine tolle Idee! Also Kopfhörer und auch Telefonhörer einfach wie sonst auch gewohnt, normal dran ans Ohr halten und weiter geht's.
Ich kann mir vorstellen, daß dieses Hören für einen bisher Normalhörenden auch eher "natürlicher" rüber kommen wird, weil weiterhin der Schall durch die Ohrmuschel "eingefangen und weitergeleitet" wird.Bevor das jetzt falsch verstanden wird: mit dem normalen und natürlichen Hören meine ich die Kopfhaltung, und auch die gewohnte Handhabung, was das Halten vom Telefonhörer, Smartphone am Kopf, bzw. das Tragen von Kopfhörern betrifft.
Nicht den "neuen Klang", mit dem man sich als neuer CI Träger ganz am Anfang auseinander setzen muß, wenn man das Hören neu mit dem eÖhrchen neu erlernt!Mit einem Hörgerät und auch einem SP sitzt das Mikrofon deutlich weiter über dem Ohr. Bei einem SU sowieso, eigentlich noch ein Stückchen weiter weg. Was für einen, der jahrelang Schwerhörig gewesen war und Hörgeräte Tragen gewohnt ist, keinen so großen Unterschied macht, wäre es für einen frisch Ertaubten deutlich näher dran an gewohnter Stelle.
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Hallo erst einmal, und ich drücke Dir natürlich die Daumen, daß es sich auch so, also auf der natürlichen Weise, wieder erholen wird und Du Dein Gehör zurück bekommst!
Er empfehle mir trotzdem eine hyperbare Sauerstoff Therapie (Literatur ist sich ja etwas uneinig, ich vertraue ihm aber, er ist ein guter Arzt).
Wenn das die Druckkammer ist, dann lies Dir den Zettel (den man als Patient unterschreiben muß) ganz genau durch, bzw. hör auch genau hin, was die Ärzte beim Vorgespräch dazu sagen. Sie müssen ja über die Vor- UND Nachteile aufklären.
Mir ist damals aufgefallen, daß als "Nebenerscheinung" ein Geräusch in den Ohren entstehen könnte, wurde mit einem Rauschen beschrieben. Mir kam das damals so vor, als ob ich - wenn ich gewaltigen Pech haben sollte - meinen altbekannten, jahrelang gewohnten Tinnitus nur durch eine andere Form vom Tinnitus "umtauschen" würde.
Da ich schon als Kind gelernt hatte, "meinen" Ton zu "überhören", bzw damit so umzugehen, daß es nicht mehr aktiv war, wollte ich es lieber beim aktuellen Zustand belassen, und nicht durch das Rauschen umtauschen, welches unter Umständen vielleicht sogar nervtötender sein könnte, als mein "TV Programm läuft nicht" Ton. Darauf hatte ich echt keinen Bock gehabt!Damals war ich in den 20er, und gerade in der Ausbildung gewesen. Allerdings hatte ich keinen Hörsturz gehabt. Ich war nur wegen dem Tinnitus im Krankenhaus gewesen, als dieser Vorschlag von einem Nicht-Arzt kam.
Ob es wirklich hilfreich sein kann, oder auch nicht - dazu vermag ich nichts zu sagen. Mir fehlen in dieser Hinsicht die Erfahrungswerte, weil ich mich damals komplett dagegen entschieden hatte.
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Das sprachverstehen ist ohne das zischen ganz klar schlechter geworden.
So sehr diese Zischlaute auch nerven können - das kenne ich ja selbst echt nur zu gut - so scheint es in Deinem Fall aber sehr wohl zum Sprachverstehen dazuzugehören?

Ich würde an Deiner Stelle die alte Einstellung wieder draufpacken und dann versuchen, diesen Bereich der Zischlaute nur minimal zu verändern, so daß Du Dich halt an diese gewöhnen kannst, so langsam, in Deinem Tempo. Aber daran gwöhnen wirst Du Dich wohl müssen, wenn Du weiterhin alles besser hören, eigentlich ja verstehen willst.
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Glückwunsch zur überstanden OP!
Ich wünsche Dir einen guten Heilungsverlauf und eine erfolgreiche Hörreise. Die hat ja bereits vielversprechend angefangen.
Jetzt geht es weiter. Sei neugierig, habe viel Humor und vor allem Geduld, und lausche drauflos!
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Nach dem Hörtest meinte die Ärztin,
Da wäre die Frage, wurde nur dieser Hörtest gemacht?
Oder noch viel mehr?Um überhaupt ein CI Kandidat werden zu können, braucht es einen funktionierenden Hörnerv!
Weißt Du, ob das überhaupt bei Dir überprüft wurde?
weil ich an dem Ohr so lange so schlecht gehört habe.
Nun, nach meinem Hörsturz habe ich 10 Jahre lang nichts auf meinem sonst eigentlich sehr guten HG (!) Ohr gehört. Trotzdem hat das mit dem CI bei mir funktioniert.
Wie gesagt, dazu braucht es einen funktionierenden Hörnerv!
Ich glaube nicht, daß dies mit einem simplen Hörtest getan ist.Was sehr wohl stimmen kann, ist, daß man länger braucht, damit man wieder mindestens genauso gut hören kann, wie vorher auch schon als Schwerhöriger gewohnt.
Wenn ein Hörnerv kaputt ist, dann wird - so fürchte ich - auch ein Mittelohrimplantat nichts bringen. Denn es wird ja nichts an das Gehirn weiter geleitet.