Posts by Sheltie

    Was auch okay ist.



    Ich persönlich würde fürs Training schon das HG ausschalten und nur einohrig bißchen üben wollen, aber nicht notgedrungen alles lauter machen.

    Daß es mit HG Ohr, oder sogar zwei CIs zusammen lauter wirkt, liegt in der Natur. Stereohören!

    Deshalb könnte ich mir vorstellen, daß es eher zum Nachteil für Dein Ohr ist, wenn Du nur dann alles lauter machst.

    Ich würde, wenn im "normalen" Zustand (also beidseitig) alles stimmt, alles passend eingestellt wurde, nichts mehr an der Lautstärke oder Empfindlichkeit regeln wollen, nur weil die andere Seite ausfällt, sondern genau damit weiter für sich alleine üben wollen, auch wenn es leiser ist.



    Ist nicht ohnehin eine zweite OP geplant?

    Dann willst Du ja eine gut funktionierende andere Seite haben. Und das Stereohören kommt dann auch wieder, und somit wird auch die Umwelt wieder laute, einfach so.

    Wie ist das denn bei dir? Hat dein CI dein Tinnitus beeinflusst?

    Ich habe seit meiner Kindheit ja Tinnitus auf dem rechten Ohr gehabt.

    Ser leise, und meist nichts zu hören, außer wenn was war.


    Als ich dann auf diesem Ohr meinen Hörsturz hatte, und nichts mehr hören konnte, wurde der Tinnitus lauter, und nerviger und ließ sich auch schwerer "abstellen". Besonders, wenn ich Streß gehabt hatte.

    Und ich war mich sicher, daß mein Ohr, oder doch besser gesagt das Gehirn sich "langweilt", weil es ja nichts mehr zu tun hatte, von daher auch der Ton kam.

    Mit dem CI wurde es deutlich besser. Sprich, es war weg, weil ich ja andere Dinge hören kann.


    Lustigerwiese kam irgendwann dann auch noch linksseitig ein Tinnitus dazu.

    Aber auch da hilft mir das CI wirklich.

    Ich kann hören, und konzentriere mich auf die schönen Dinge zum Hören, sei es die Hundekrallen auf der Straße, den Wind, der Gesang der Vögel, die weit entfernten Autos, oder wenn ich ein Flugzeug höre, versuche ich den erst mit den OHren zu orten, bevor ich dann in die Richtung schaue, von der ich denke, daß die Maschine sein müßte.


    Das hilft.

    Alles, was für mich positiv ist, hilft mir.

    Ich belohne mich quasi selbst.

    Und das hilft mir ungemein!



    Mir ist heute auch eine Idee in den Sinn gekommen.

    Wenn es Dir helfen sollte, warum nicht?

    Du kannst ja, wenn Du eh streamen solltest, auch lustige Spielchen damit machen. Zum Beispiel alles ganz, ganz leise einstellen und hören, wieviel bei Dir ankommt. Das sollte Dich zumindest vom lästigen Tinnitus Ton ablenken.




    Ich drücke Dir die Daumen, daß Deine Idee ein Erfolg auf der ganzen Linie sein wird! :thumbup:

    Ich lese im Zusammenhang mit Tinnitus immer wieder man soll ihn ausblenden. Das würde ich ja gerne. Nur wie? Wie geht das?

    Dazu müßtest Du tief in Dich gehen.

    Wenn Du im Wald läufst, denkst Du dann an den Tinnitus?

    Oder bist Du mit Deinen Gedanken komplett beim Hund, beim Laub (Rascheln im Wind hören), oder was auch immer?

    Das ist bewußtes Ablenken.




    Wenn ich nicht an meinem Tinnitus denke, oder lausche, ob ich den nicht doch hören könnte, höre ich den nicht.

    Ich bin aber mit meinen Gedanken auch bei meinen Hunden, wenn wir trainieren, oder wenn wir einfach so durch die Natur laufen, bei der Fotografie, oder ich habe jetzt mit dem Zeichnen angefangen (ich übe noch!). Das alles lenkt meinen Kopf ab!

    So denke ich auch!



    Wenn man unbedingt mit dem Sport weiter machen will, und das Risiko gut abschätzen kann, bzw. in der Lage ist, die "Gefahr" etwas abzumildern - muß halt jeder selbst wissen!

    Ich kann es verstehen, daß man etwas, was man so sehr liebt, auch gerne weiter betreiben möchte!




    Aber hier ist die Rede von einem kurzen Zeitraum nach der OP!

    Die Wunde hinterm Ohr, die Fräsung an den Knochen - das ist ja noch alles recht "frisch".

    Da wurde mir sogar empfohlen, in nächster Zeit nicht einmal joggen zu gehen.


    Ich würde den Arzt fragen wollen, ab welchem Zeitraum man wieder richtig in dem Sport einsteigen darf.

    In diesem Fall geht es ja auch eher darum, ab wann es für die OP Stelle "sicher" ist, so daß keine Erschütterungen das alles quasi "ins Rutschen bringen" könnte.

    Sehe ich auch so.




    Hat denn das N7 noch eine "T" Funktion?

    Bei mir ist es ja so, daß ich bei meinem N6 einfach außen am SP auf ein Knöpfchen kurz drücken muß, und schon ist "T" Modus aktiv.

    Hörer ans SP und ich kann telefonieren, mit wenig bis gar keine Hintergrundgeräuschen am Ohr.

    Seit dem schon mal mit der "T" Funktion vom HG probiert - falls voranden?

    Das schaltet zumindest die lauten Hintergrundgeräusche aus. Und man hat das Gefühl, daß man quasi im direkten Kontakt zum Gesprächspartner steht. Ein Segen!

    Das wäre erst einmal mein nächster Versuch an Deiner Stelle.

    Denke schon, dass es die richtige Entscheidung ist das andere Ohr auch zu implantieren.

    Du mußt Dich hier nicht rechtfertigen!




    Mal eine andere Frage: wie hast Du bisher mit HG immer telefoniert?

    Einfach nur den Hörer ans Ohr gehalten, und dann ging es?


    Ich habe damals meine HGs immer gerne auf "T" geschaltet, dann Hörer auf eine bestimmte Stelle gehalten und es klappte deutlich besser mit dem Verstehen beim Telefonieren. Mit den analogen Geräten war das einfach perfekt gewesen, im digitalen Zeitalter ist es etwas schwieriger, weil es da immer so ein Grundrauschen gibt. Da muß man halt eine Weile nach DEM richtigen Gerät suchen.


    Und ich bin froh, daß ich das mit meinen CIs auch so kann. Also die Geräte auf "T" stellen, und dann mit dem Hörer die Stelle der Induktionsspule am SP "suchen". Es kann zwar auch ohne klappen, zur Not, aber lieber ist es mir mit "T".

    Ich habe allerdings N6 - keine Ahnung, ob die N7 das auch können.




    Wenn ohnehin die zweie OP ansteht, dann wird es ja auch eine zweite Runde Reha geben. Ich würde das mal beim Logopäden ansprechen.

    Bei mir war das wirklich so gewesen, daß ich gefragt wurde, was meine Wünsche und Ziele seien, und das wurde im Hörtraining mit einbezogen. Sprich, sie hat auch mit mir telefoniert.

    Anfangs mußte ich im Zentrum noch in einem extra Raum, von wo sie mich dann aus ihrem Büro angerufen hat. Ich mußte dies auch ohne die "T" Stellung üben. Später hat sie mich dann auch an einem extra verabredeten Tag angerufen, und wir haben dann so unsere Rehastunde verbracht.

    Wir haben mit Festnetztelefon und sogar mit dem Handy geübt. Beim Handy mal ohne den Telefonclip und dann mal mit dem Clip.

    Ehrlich gesagt, nicht.

    Das klingt ja echt heftig!




    Wenn das der Klinik bekannt ist, und auch, was dies beim Patienten bewirken kann, könnte ich mir vorstellen, daß dies in den Akten notiert wurde. Ich würde mich halt dann beim Techniker melden, Bescheid geben was vorgefallen ist, und um schnellstmöglichst einen Termin bitten, damit Dir geholfen werden kann.




    Alles Gute!

    Und Daumen sind gedrückt, daß es keine Weitere Attacken mehr geben wird!

    Ich glaube sogar, daß es typisch Stereo Hören ist, wenn es lauter wirkt.



    Schade, daß Du HG nicht auch leiser stellen kannst.

    Ich glaube, SP wieder etwas lauter und HG etwas leiser wäre die richtige Option für Dich.



    Weiterhin gute Hörreise!

    In "meiner" Klinik war dies praktisch automatisch mir dabei gewesen. Es gehört mit zum Konzept, ebenso die Nachsorge.

    Ist dann aber auch eine ambulante Reha.

    Und die Klinik hatte sich um alles gekümmert! Ich hatte nur noch den Brief mit der Bewilligung erhalten.

    Nun ja, ich habe zwar nur eine ambulante Reha gemacht, und das lange vor Corona.

    Aber auch beim Hörtraining hat die Logopädin ihren Mund mit einem Stickbild verdeckt, damit ich nicht von ihrem Mund ablesen konnte.

    Und ich habe ohnehin noch meine Augen zu gemacht. Immerhin liegt der Fokus auf Hörtraining! ;)

    Dann ist es mit Maske garantiert Hörtraining!



    Für alles andere im Klinikalltag wird es sicherlich noch Ersatzlösungen geben, sei es denn auch ganz simpel mit Papier und Stift.

    Diese Menschen wissen ja um die Probleme mit den Hörgeschädigten Bescheid!

    Bauchgefühl!


    Tut nix weh, kein Unwohlsein vorhanden, oder gar das Gefühl, daß evtl zu laut ist, dann ist doch alles in Ordnung!

    Das Hg mischt den natürlichen Ton noch dazu ,so das mein Verstehen recht klar ist .

    Ich muss mich schon zwingen es auch alleine ohne Hg Unterstützung zu nutzen😚

    So war es bei mir auch.

    Was beim CI am Anfang noch total ungewohnt und komisch klang, wurde durch die HG Seite "gezwungen", natürlicher zu werden.

    Aber verstehen war dann, wenn es einmal lief, direkt wieder die CI Seite dominant gewesen, Zumal das zu meiner reinen HG Zeiten auch das dominatere Ohr gewesen war, also war ich es eigentlich schon so gewohnt gewesen.


    Trotzdem war das Hören lernen, vor allem die Geräusche der Natur und Co ohne HG Seite spannend gewesen.

    Gerade bei der Musik war das eine tolle Sache gewesen.



    Deshalb mach es nach Deinem Bauchgefühl.

    Wenn das Hören mal nicht so wichtig ist, dann probiere es mal ohne HG, und lausche einfach.

    Zu Not kannst Du immer noch HG Seite einschalten. Deshalb würde ich es immer mitnehmen, für eben solche Hör-Notfälle.



    Bei mir haben HG und SP aber nicht um die Wette gebuhlt.

    Jedenfalls habe ich es nicht so empfunden. Eher als en Teil vom Ganzen, was das neue Hören eben so ausmacht, die Entwicklung, wohin das mit dem Hören am Ende gehen wird!

    Ich schätze mal, beim Skypen ist es - ähnlich wie beim Telefonieren mit dem Handy - sinnvoller, den Teleclip zu haben.

    Das kann man sich um den Hals hängen und es unterstützt nämlich Hören und Sprechen mit dem Gesprächspartner.

    Dafür müßte man nur das Tablet per Bluetooth mit dem Clip verbinden.

    Der Ingenieur hat mir geraten auch ohne HG raus zu gehen ,das wird ne Hürde ...fühle mich nur mit CI noch nicht wohl ,weil halt alles so fremd klinkt .Mal gucken ob ich mich nachher traue 😅

    Mach es nach Bauchgefühl!



    Man muß das HG auch nicht direkt zu Hause lassen.

    Man kann es ja am Ohr haben und ab und an nur auschalten, wenn es auch nur für wenige Minuten sind.

    Das habe ich zwischendurch auch gemacht, wenn ich in der Pampa oder im Wald unterwegs gewesen bin.

    HG aus, und dann nur mit dem CI gelauscht, und dann versucht die Geräusche zuzuordnen. Gerade am Anfang klingen die ja noch ungewohnt. Aber es ist dann ein lustiges Spiel!

    Was höre ich?

    Womit hat es in meiner Erinnerung Ähnlichkeit?

    Quelle suchen.

    Dann HG an und "vergleichen".



    Viel Spaß auf Deiner weiteren Hörreise!

    Die Frage wird mir mein Sohn niemals beantworten können, da er akustisches Hören nie kennen wird.

    Na ja,

    versuche es mal anders zu sehen.

    Er hat recht früh die Chance mit dem CI aufzuwachsen, es wird sein Weg in die Akustik sein.

    Und, weil es früh gemacht wurde / wird, hat er auch recht gute Chancen, daß er auch altersgemäß in den entsprechenden Zeitpunkten seine Schübe in der Sprach Entwicklung machen wird.


    Hört es sich jemals "natürlich" an?

    Ich bin normalhörend geboren, dann recht früh schwerhörig geworden, lange Zeit so aufgewachsen, bis dann nach einem Hörsturz alles ganz schlimm wurde.

    Für mich klingt mein Hören mit beiden CIs total natürlich. Kann Männer- und Frauenstimmen unterscheiden, und ja, man kann auch Untertöne und Sarkasmus heraushören.


    Ist das so? Kommunikation besteht ja aber nicht nur aus Worten. Sprachmelodie, Gefühle, Unterton, Zwischen den Zeilen lesen, Ironie, Stimmung... Kann man das alles mit einem CI raushören?


    Daß manche Menschen genau das nicht können, hat aber nicht automatisch was mit nicht-Hören können zu tun.

    Es gibt auch andere Defizite, die dafür sorgen, daß man für die feinen Nuancen in den zwischenmenschlichen Tönen nicht empfänglich ist.


    So gesehen, besteht schon eine gute Chance, daß ein schwerhöriger Mensch das sehr wohl mitbekommen kann. Es ist ja nicht nur die Stimme. Die Mimik macht sehr viel aus, die Körpersprache, einfach das ganze Paket drum herum. Es ist einfach eine Kombination aus allem.


    Die Sprachentwicklung von Deinem Sohn steht ja noch bevor. Wenn er von Anfang an die gleichen Hörchancen hat, wie alle anderen Kids in dem Alter auch, so wird er es auch im Umgang mit seinen Mitmenschen, in Gesprächen, im die Welt erkundigen, mitlernen.


    Und dann das Thema Musik... Wie kann ich mir das vorstellen, Musik mit einem CI? Also ganz normale Radiomusik.

    Nun ja, also, ich habe keine Probleme damit.

    Aber ich habe schon von Kindheit an sehr viel Musik gehört, ja sogar selbst Musik gemacht.

    Es ist machbar.


    Und, siehe es mal so: das, was Dein Sohn ab jetzt hören wird, ist seine Welt, für ihn wird es sich normal, ja völlig natürlich anhören.

    Einfach Musik im Hintergrund rieseln lassen. Wenn Radio ohnehin ständig an ist, oder TV geschaut wird, oder auf mp3-Player, oder jetzt inzwischen auf den Smartphones Musik gehört wird, das ist die normale Entwicklung.


    Keine wird sagen können, ob er musikalisch wird.

    Aber es gibt auch unter normalhörenden Menschen sehr viele, die keinen einzigen Ton treffen können, auch wenn sie gerne Musik hören.


    Ich würde in diesem Fall sagen, lebt einfach normal Euer Leben weiter, auch mit Musik. Wenn er sich dafür interessiert, ja sogar selbst ein Instrument spielen lernen will, okay, dann gönnt es ihm. Wenn er kein Interesse daran hat, auch gut. Und man darf ja nicht vergessen, die Musik, die Mamas und Papas, und auch die Großeltern, so gerne hören, sind doch eh kacke. Der eigene Musikgeschmack ist sowieso der beste. :D



    Und gibt es Geräusche oder Situationen, die mit CI total unangenehm sind und die man lieber meiden sollte?

    Dazu laß Dir eines gesagt sein:

    es gibt geräuschempfindliche Menschen. Ich gehöre zu denen. Schon zu meiner reinen HG Zeiten gab es die Töne, Geräusche, die mich echt kirre gemacht haben. Mag sein, daß es ein Nachteil ist, daß ein HG alles verstärkt, und keinen Unterschied machen konnte. Jetzt sind die Geräte zwar in der Lage, da was regeln zu können, aber mir gefällt nicht, WAS die da regeln. Ich mag es nicht, habe diese Funktion lieber wieder ausschalten lassen.

    Auch beim CI.


    Dein Sohn wird mit den CIs wie ein "Normalhörender" aufwachsen. Ja, ich weiß, er ist nun hörgeschädigt, und ich will auch nichts anderes behaupten. Worauf ich hinauswill, Dein Sohn hat von Anfang an die Chance, vieles an Geräuschen sofort aufnehmen zu können. Das heißt, sein Gehirn kann - genau wie bei den Normalhörenden! - die Funktion übernehmen, zu entscheiden, welche Geräusche als "unwichtig" einzustufen sind, und welche man hören "muß". Es kann lernen zu filtern. Und es wird filtern.

    Es besteht eine gute Chance, daß Dein Sohn tatsächlich manche Geräusche nicht als störend empfinden wird, weil sein Gehirn es gelernt hat, diese zu filtern.


    Das darfst Du NIE vergessen! Immerhin "überhörst" Du ganz bestimmt auch einige Dinge, das heißt, sie fallen Dir nicht mehr auf, bis jemand mal fragt, was da zu hören ist.

    Dein Sohn kann dies lernen.

    Das Gehirn ist noch jung genug, es wird diese Arbeit von sich aus übernehmen. Also würde ich ihn nicht abschotten wollen. Wenn etwas viel zu laut ist, so kan er sein Gerät immer noch leiser stellen, und das würde ich auch tun wollen. Ansonsten würde ich ihm die Gelegenheit geben, daß sein Gehirn filtern lernt.


    Ich will mit meinen Fragen niemandem zu nahe treten und ich meine es wirklich nicht böse. Ich würde nur einfach so gerne besser verstehen, wie es sich anfühlt, mit einem CI zu hören. Ich kann es mir nicht vorstellen und ich würde einfach so gerne wissen wie mein Sohn hört.

    Tust Du nicht, und es ist auch verständlich.


    Das Hauptproblem ist hierbei, daß man das Hören nie vergleichen kann.

    Selbst die Normalhörenden sind nicht in er Lage, ihr Hören miteinander vergleichen zu können. ;)

    Du weißt also nicht, wie es sich anfühlt, was Dein Partner, deine Familie, Deine Freunde so hören können.


    Deshalb würde ich mich da nicht zu sehr verrennen.

    Wenn die CIs gut funktionieren, dann hört Dein Sohn. Wenn Du Pech hast, hört er sogar besser, als Ihr alle zusammen. :) Und ja, das kann tatsächlich vorkommen! Denn ein normalhörender Mensch hat auch hier und da ein bißchen Hörverlust, nicht gravierend, und man merkt auch nichts. Aber der Verlust wird doch mit der Zeit unmerklich größer.

    Genau deshalb wirst Du nie vergleichen können, wie andere Hören. Fehlt bei Dir die Frequenz x so kann jemand anderer Frequenz y verloren haben, und so weiter .....




    Mach Dir nicht so einen großen Kopf.

    Je "normaler" Du an die ganze Sache heran gehst, desto natürlich und normaler wird es auch Dein Sohn das Ganze empfinden. Und er hat ohnehin keinen Vergleich. Er fängt, genau wie ein Kleinkind in dem Alter, mit seinem Hören ganz von vorne an. Besser kann es doch nicht laufen! ;)

    Aber es gibt CIC Zentren die behaupten, bei AB ginge keine Ersatzeinstellung, ohne Witz.

    Haben AB Geräte mehr als nur einen Programmplatz?

    Es müssen ja nicht gleich unendlich viele sein, das würde den Benutzer auch eher irritieren als richtig helfen.

    Aber minimal 2 wäre schon praktisch. Und wenn es drei, vier sind, so hat man noch etwas mehr Spielraum für weitere Experimente.


    Mein Techniker hatte auch immer stets das alte Programm auf mein Gerät behalten, während ich das neue drauf bekommen habe und es erst einmal für ne Woche testen soll, ob es okay ist.

    Meistens waren sie okay, wenn auch gewöhnungsbedürftig, aber das gehört ja zum Lernprozeß dazu.

    Nur ein einziges Mal war das neue Programm wirklich Murks gewesen, so daß ich froh war, auf das alte zurückgreifen zu können.



    Es wäre, aus meiner Sicht her, echt logisch, wenn die Techniker beim CI Neuling während des Einstellungs- und Lernprozeß stets das alte Programm praktisch automatisch noch drauf lassen, nur halt auf einem anderen Programm packen, rein sicherheitshalber. Weg machen kann man es später immer noch, oder durch ein neues "Altes" ersetzen, wenn wieder mal was geändert wurde.

    Dieses Hohle mit Schall/Echo kam erst so ca 2 bis 3 Monate nach der EA.

    Kam das als Folge nach einer neuen Einstellung?

    Oder tauchte das so plötzlich auf?



    Wenn nach einer Einstellung, wovon ich ohnehin eher ausgehe, aufgetreten ist, so kann man ja genau da ansetzen und an den "Stellschrauben" etwas drehen. Es muß nicht das komplette Programm verändert werden, sondern nur eben für diese spezielle Frequenz.




    Ja nach dem, wie lange Du als Schwerhöriger unterwegs gewesen warst, so könnte es sein, daß eben die hohen Frequenzen zu lange weg gwesen waren, und dann ist es auch klar, wieso die nun "stören". Das muß sich ja auch erst einmal wieder einpendeln, der Kopf an seinen internen Reglern drehen, damit alles wieder "normal" wird.


    Wenn es machbar ist, würde ich da tatsächlich etwas runter drehen wollen, so daß das nicht mehr zu sehr als störend empfunden wird. Damit läßt es sich einfacher arbeiten. Dann ist der Ton immer noch da, der Kopf kann sich daran gewöhnen, aber es nervt halt nicht mehr so extrem.

    Beim nächsten Mal, wenn es "verschwunden" ist, kann man immer noch ein bißchen "hochdrehen", und die nächste Gewöhnungsstufe einleiten.





    Alles Gute für Deine weitere Hörreise und ich drücke Dir die Daumen, daß das mit dem Einpendeln noch klappt!

    Warum so abfällig?


    Ich bin jetzt auch niemand, der alle 2 Jahre das neueste Gerät haben muß. Ich bin eher ein Fan von Nachhaltigkeit! Das sollte auch für Smartphones gelten!

    Deshalb finde ich es unmöglich, daß viele Hersteller schon ihre Sachen so programmieren, daß es nur noch in Verbindung mit X oder Y gehen kann, und alles andere davor schon nicht mehr laufen darf, und dann bitte schön auch dort mal schön nachkaufen muß - und das, obwohl das bisher vorhandene noch prima läuft, eigentlich!




    Ich finde es schon ein bißchen übergriffig, anderen vorzuschreiben, was sie tun sollen.

    Und es bleibt jedem selbst überlassen, mit welchem "Umweg" er arbeiten möchte.