Posts by Sheltie

    Erst einmal Herzlich Willkommen hier im Forum!


    Ich tendiere zu einer ortsnahen Kilink, da nach der OP diese schnell bei Problemen erreicht werden kann.

    Das kann ich sogar ganz gut nachvollziehen!

    So verkehrt ist es auch nicht.


    Du wirst Dich ja eh erst einmal den Ärzten vorstellen und einige Untersuchungen über Dich ergehen lassen müssen.

    Dabei kannst Du ja schon mal was von der Klinik sehen, und kriegst ein Bild davon, wie die Leute mit DIR umgehen.

    Ist alles in Ordnung, spricht doch nichts dagegen, es auch dort machen zu lassen.

    Sagt Dein Bauchgefühl NEIN, so kannst Du immer noch eine andere Klinik suchen.


    Rein theoretisch könnte es ja auch anders verlaufen. Du nimmst die auf dem Papier "beste Klinik", suchst diese auf, und alles in Dir schreit regelrecht NEIN.


    Ich habe auch ambulante Reha vor Ort gemacht, "meine" Klinik hatte ein CI Zentrum dabei. Ich habe mich dort sehr gut aufgehoben gefühlt.

    DAS ist ja nach der OP besonder wichtig!

    Wenn alles klappt, ist es gut!

    Sollte es nicht so gut laufen, kann man immer noch überlegen, ob man nicht doch eine stationäre Reha machen möchte. Manchmal kann das für einen selbst wirklich gut sein, und mehr helfen.

    Aber das weiß man ohnehin nie vorher!




    Alles Gute! :thumbup:

    Ach, herjeh! :huh:

    Ich wollte Dich überhaupt nicht runterziehen. ?(

    Tut mir Leid, sollte ich mit meinem Beitrag dies unbeabsichtlich gemacht haben!



    Da sieht man, wie es um mein Hörverstehen gestellt ist: ich erkenne leider meine eigene Muttersprache nicht, sofern nicht direkt mit mir gesprochen wird.

    Magst Du das genauer erklären?

    Wenn hinter Deinem Rücken gesprochen wird.

    Oder Du die Augen geschlossen hast.

    Oder, wenn gleich mehrere sprechen?

    Wenn letzteres zutreffen sollte, nun, das ist auch wirklich Königsklasse! Da hat bestimmt noch fast jeder von uns in irgendeiner Form Schwierigkeiten damit. Ich auch! ;)

    Im Urlaub in Südfrankreich passiert es uns immer wieder, dass meine Familie sagt, dass am Nachbartisch deutsch gesprochen wird - bei mir kommt nur ein Gemurmel an ;( .

    Nun, ich gehe mal davon aus, daß Du nicht direkt neben diese Leute gesessen hast, und es noch andere voll besetzte Tische gab, und draußen war es bestimmt noch windig, Straßenlärm und so weiter, dann ist das für mich erst einmal nicht weiter verwunderlich!

    Bei einer direkten Ansprache kann ich dann schon zwischen deutsch und englisch unterscheiden, französisch je nachdem auch.

    Aber das ist doch prima! :thumbup::)

    Also klappt es schon mal!

    Rest ist dann wohl noch ein bißchen Geduld und Training, dann wird es auch irgendwann noch mal wie selbstverständlich klappen.



    Ich habe irgendwann mal irgendwie festgestellt, daß bei mir mehr ankommt, wenn ich nichts bewußt mache und völlig entspannt bin.

    Konzentriere ich mich zu sehr darauf, oder halte sogar den Fokus darauf, mich ja zu entspannen, kann ich das Ganze auch gleich vergessen.



    das hängt, denke ich, mit meiner hochgradigen Unmusikalität zusammen :( .

    Wie?

    hast du beruflich letztes Jahr mit Beethoven zu tun gehabt und dessen Musik genießen können...sieh es doch positiv:

    So denke ich auch!

    Konntest Du Beethoven genießen, hey, DAS ist doch schon mal was!

    Keine Ahnung, ob es jetzt Orchester Musik war, oder nur ein Stück für ein paar Streichinstrumente, oder gar ein Klaviersolo - Du hast es genießen können! :thumbup:


    Ich habe erst kürzlich den Film gesehen! Hattest Du es nicht auch mal hier irgendwo angesprochen?

    Die Musik habe ich genießen können, war mir irgendwie nur zu wenig davon gewesen ^^


    auf Deutsch: gemeiner Pöbel

    Ich glaube, ich sollte mir das gebärdetes Stück echt auch mal anhören. 8o

    Ich habe hier den PC sowieso ohne Ton, und da es um Gebärden ging, habe ich mich viel lieber darauf konzentriert.

    Erst hatte mich alles verwirrt, ich hatte ohnehin mit Deutsch gerechnet, dann kamen die von mir genannten Symbole, und zack, hatte ich Elton Johns Stimme im Kopf gehabt :D

    Aber ja, es ist auch im Original sehr schnell gesungen!

    Wenn die Teilnehmer im Video das noch live mitsingen - okay, ich glaube zu wissen, wo da die Probleme liegen könnten.


    Jetzt, beim Zurückblättern sehe ich sogar, daß ALLES dort steht. Ich habe es nicht gesehen! =O

    Elton John - I'm still standing :rolleyes:8):S

    ist ein schöner Rhythmus und eine schöne Melodie, ich verstehe leider nur kein einziges Wort🙈😫.

    Ist ja auch auf englisch :)




    Ich hatte erst mit deutschem Inhalt gerechnet. Und ja, ich habe nicht auf die Überschrift geachtet :huh::SX/

    Alles ohne Ton nur angeschaut ^^

    Dann habe ich dieses "Stehen - Symbol" gesehen und dieses "Yeah, yeah, yeah" und sofort die Melodie im Kopf gehabt :D




    Wenn ich mich nicht irre, ist das Original von Elton John.

    Wenn es genau gebärdet wird, wie er es singt, müßte man dann ja (bei Interesse) den Text auf Lyrik finden können. ;)

    Hallo!


    Musik ist sozusagen die Königsdisziplin, was das Hören betrifft!

    Und es ist ein harter, langer Weg dorthin.


    Ich glaube mittlerweile auch, daß es anscheinend einen großen Unterschied macht, ob man früher normalhörend gewesen war, oder schon von Kindesbeinen an gewohnt ist, als Schwerhöriger durch die Welt zu laufen.



    Ich bin mit drei Jahren schwerhörig geworden! Kann mich daran natürlich nicht erinnern. Habe also mein bewußtes Leben nur als Schwerhörige verbracht und auch so die Welt kennen gelernt. Und schon immer gerne Musik gehört. Habe in der Kindertanzschule getanzt, und Keyboard spielen gelernt. Flöte habe ich mir damals sogar selbst beigebracht.

    Um mich herum war immer Musik gewesen.


    Deshalb war bei der CI OP auch die Musik ein ZIel gewesen. Sogar deutlich wichtiger, als wieder Telefonieren zu können. Ich wußte allerdings schon durch Lesen in Foren, daß DAS eine sehr, sehr große Herausforderung sein würde.


    Vor der OP habe ich ganz gerne Panflöte gehört, und auch Rondo Veneziano. Damit habe ich auch angefangen. Mit Panmusik hatte es sofort und überraschend gut geklappt! Es klang nicht nur warm, sondern auch schon fast natürlich! Orchestermusik dagegen war reinstes Chaos gewesen. Pop Musik sogar bescheuert.


    Da bei mir ganz am Anfang noch Sprache nicht so gut angekommen war, und auch die Geräusche komisch geklungen haben, habe ich dann einfach im täglichen "Hörtraining" (also automatischer Alltag) auch Musik im Hintergrund laufen gelassen. Klang ja sowieso alles komisch, also warum dann nicht?!

    Bei der Musik habe ich mir damals allerdings eine CD gebrannt (fürs Auto), wo nur Lieder drauf waren, die ich sehr, sehr gut kannte. Wo ich sogar genau wußte, wann welches Instrument kam, mit welcher Melodie, und wie die Gesangsstimme klingen mußte. Und ich hatte ja noch meine andere Hörgeräte Seite, wo ich ja noch "normal", wenn auch alles recht leise gehört habe. Das hatte mir zwischendurch auch sehr geholfen! Zumindest, was das "Anpassen" im Gehirn betraf, oder, wenn ich mal nicht weiter wußte.


    Und so nach und nach klappte es, wenn ich mit dem CI alleine hörte. Es kam immer mehr zum Vorschein! War ich anfangs froh, daß ich ein Instrument heraushören und diesem folgen konnte, habe ich mich erst einmal darauf konzentriert. Kann ich dem Ton folgen, diesen "festhalten", erkenne ich sogar die Melodie, was da gespielt wurde? Klappte das recht gut, und fiel es mir immer leichter, so habe ich versucht, aus dem gleichen Stück einen anderen Ton "zu fangen" und diesem ebenfalls zu folgen - zusammen mit dem Part, welches ich ohnehin schon hören konnte.

    Hilfreich sind für den Anfang auch Stücke, wo nur ein Instrument zu hören ist, oder zumindest die "Hauptstimme" hat, also deutlich lauter klingt, als die "Hintergrundmusik".


    Ich hatte auch Instrumente gehabt, die für mich einfacher waren. Oboe, Pan, Flöte, Trompete, konnte ich gut hören, und es kam auch gut und fast natürlich an. Gitarre und andere Zupfinstrumente hatte(n) anfangs bei mir sogar total schxxxxx geklungen. Mittlerweile geht es.


    Meine Logopädin hatte sogar am Computer so "Spielchen" gemacht. Ein Stück, drei Instrumente - es wurde erst einmal immer nur jeweils ein Instrument vorgespielt. Kann ich es (gut) hören? Kann ich sagen, um was es sich für ein Instrument es handelt? Wie klingt es, wenn gleichzeitig zwei Instrumente zu hören waren? Konnte ich ihnen folgen? Welche Instrumente? Oder sie spielte das Stück ab, und regelte zwischendurch einfach ein Instrument runter. Konnte ich es hören, daß nun was fehlte, und wenn ja, welches?

    Das war spannend!


    Mittlerweile genieße ich "Eine kleine Nachtmusik", "Nußknacker Marsch", "An der schönen blauen Donau" und so weiter.

    Es ist herrlich, wenn ich das höre! Ich habe sogar das Gefühl, daß ich jetzt sogar etwas mehr hören kann, als noch zu meiner besten Hörgerätenzeit. Gut, jetzt kann ich die Musik auch in Stereo genießen! Das konnte ich in meiner HG-Zeit nicht, schon gar nicht mit dem Kopfhörer. Kam an meiner rechten Seite die Musik schon ganz gut, an, ohne gleich zu laut zu sein, war links noch nichts zu hören gewesen. Dies hat sich jetzt mit den CIs geändert!




    Wie gesagt, es ist schon ein langer Weg, der recht hart sein kann.

    Auch für mich hat die Musik anfangs total besch.......eiden angehört, und ich konnte schon die Leute verstehen, die gesagt hatten: "nie wieder Musik!". Ich bin halt nur weiter am Ball geblieben, weil es nun einmal mein Ziel gewesen war.

    Hatte mit meiner Logopädin allerdings auch Glück gehabt, daß sie mitgemacht hatte und auf meine Wünsche eingegangen war.


    Und ich habe bei einer CI Veranstaltung auch eine Musiktherapeutin kennen gelernt, die sogar normalhörend und nun einseitig ebenfalls CI Trägerin ist. Sie übt immer noch ihren Beruf aus. Sie hatte mit uns Chor Gesang geübt. Für mich eine total neue Erfahrung gewesen! Ich bleibe allerdings weiter lieber beim Keyboard spielen oder Dog Dance. Aber, es hat mir gezeigt, daß es durchaus möglich ist! Und, ich hatte das Gefühl, daß solche Übungen auch einen ein bißchen darin schulen kann, zu Hören. Man kann ja nicht einfach drauflos singen, sondern sollte ja auch darauf achten, daß man mal hoch, mal tief, mal laut mal leise, mal schnell mal langsam und so weiter singt.





    Ich drücke Dir die Daumen, daß sich Dein Wunsch erfüllt!

    Nur Mut! Und laß Dich nicht von den "schiefen Tönen" runter kriegen!

    Mach es Dir einfach, nimm Deine Lieblingsstücke, oder welche, die Dir so sehr bekannt sind, daß Du die Töne schon wie Beethoven im Kopf hören kannst! DAS ist auf jeden Fall hilfreich, beim "Wiedererkennen" der Instrumente, Töne und der Melodiefolge. Das kann auch viel schneller vom Gehirn als "das neue Hören" verarbeitet und abgespeichert werden.

    In der Sache hast Du vielleicht recht, negative CI-Erfahrungen sind weniger gern gesehen. Dennoch gibt es sie einfach und sollten deshalb nicht unter den Tisch fallen.

    Das stimmt so nicht!

    Negative Berichte sind ebenfalls wichtig!

    Damit man eben sieht, daß es auch die andere Seite gibt.

    Ich für meinen Teil habe in meiner Vorbereitungszeit auch diese gelesen!


    Für mich macht ganz einfach der Ton die Musik!

    Es kann immerhin einige Gründe geben, wieso ein CI nicht funktioniert. Sei es, am CI selbst, dann sollte der Herrsteller da was tun, oder der Fehler liegt beim operierenden Arzt, dann soll da was gemacht werden (können).

    Wenn dem nachgegangen wird, und sogar korrigiert werden kann, umso besser.

    Noch besser, wenn man dem Betroffenen dabei helfen kann, daß es nun doch wieder gut weiter gehen kann!

    Solche Patienten sollten in der Regel in 2-3 Monaten bereits fit mit CI sein.

    Ähm,

    es mag sein, daß es tatsächlich Menschen gibt, die so schnell "fit mit dem CI" waren.

    Je nach dem, wo der meiste Schwepunkt beim Endziel CI gelegen hat. Und wie fit dieser Mensch vorher mit dem Hören gewesen war!

    Reden wir nur vom reinen Sprachverstehen? Denn das ist ja das eigentliche Hauptziel bei allen CI - Herstellern! Oder reden wir von einigen Nuancen mehr?

    Es ist schon 2.5 Monate lang und ich spüre keinen großen Unterschied im Vergleich zu HG und WoW-Effekt von CI.

    Also, ich kann Dir folgendes aus eigener Erfahrung sagen: es dauert tasächlich so seine Zeit.

    Das Sprachverstehen mit Üben bei der Reha, bzw. im Alltag war zwar recht schnell da gewesen, und trotzdem klang das alles noch irgendwie, na ja.

    Es wurde bis zum Ende meiner Reha, die ja quasi ambulant stattgefunden hatte und zwei Jahre umfaßte, praktisch am SP "herumgeschraubt". Erst dadurch wurde der Klang deutlich besser, und alles klang tatsächlich immer normaler, nataürlicher. Aber diese Zeit brauchte das Ohr, bzw. mein Gehirn!


    Klar, auch ich mußte was auf der Arbeit, oder wenn ich auf Seminar war, unbedingt was verstehen können, und habe mich auch mit dem Minimic (ich habe Cochlear) aushelfen müssen. Es war mir eine sehr gute Hilfe gewesen, was das Sprachverstehen betraf. Kann nur nicht behaupten, daß es "gut geklungen" hatte, zumindest am Anfang nicht.



    Auch wenn Du vorher als Schwerhöriger gut gehört hattest, und recht schnell operiert wurdest, so daß eine gute Chance besteht, daß Du praktisch durchstarten kannst, mit dem CI Hören, so wirst auch Du eine Umstellungs- und Lernphase haben!

    Denn gerade bis kurz vor der CI Zeit verloren gegangenen Frequenzen müssen ja wieder "neu eingelernt" und justiert werden. Die hörst Du ja wieder, und es sorgt ebenfalls dafür, daß alles "komsich" klingt, weil es ja zuletzt gefehlt hatte! Das mußt Du einfach mitbedenken.




    Was man allerdings nicht vergessen darf: mit einem CI ist und bleibt man trotzdem ein Schwerhöriger!

    Der spürbar deutliche Unterschied zum HG sollte ja sein: mehr Sprachverstehen, auch einfacheres Verstehen (also nicht mehr so oft nachfragen müssen, weil zu leise, zu weit weg), alles ein wenig lauter hören zu können, als vorher mit dem HG möglich gewesen war, und auch ein paar Frequenzen mehr, als zuletzt vorhanden gewesen war!


    Wie lange würden Sie schätzen, wie viele Monate ich noch brauche, um Videos ohne Untertitel verstehen zu können? Ich bin nicht aus der Gehörlosen-Gesellschaft (ich kann keine Gebärdensprache) und spreche ohne Akzent von Schwerhörigen.

    Nun, ich spreche auch recht normal, ohne die Stimmlage und ungewohnten Wortbetonungen, wie man es von manchen Schwerhörigen so kennt, und trotzdem kann ich Dir sagen, daß es ein wenig dauern wird.

    Diese Zeit wirst Du wirklich brauchen, und auch ich würde Dir raten, Dich ein wenig in Geduld zu üben. Setze Dich bloß nicht unter Druck! Denn das ist wirklich eher kontraproduktiv!

    Auch wenn ich sehr gut nachvollziehen kann, daß Du JETZT unbedingt was verstehen muß!


    Ich habe in meiner Anfangszeit mit meinem CI, als das Sprachverstehen da war, zwischendurch immer wieder mal die Augen zu gemacht, wenn TV lief und einfach nur gelauscht. Das ist auch Training! Auch, wenn ich da noch nicht immer alles verstanden habe! Das ist wirklich normal, und man sollte sich nicht davon frustrieren lassen!

    Man kann sogar ein "Wettbewerb" draus machen! Wieviel höre ich mehr, als im Untertitel gezeigt wurde?

    Oder auch mal Hörbücher gehört. Entweder über Lautsprecher im Auto, oder per Kopfhörer, oder gar meinem Minimic.

    Alles ohne Druck, oder mich irgendwie unter Druck zu setzen! Das war gutes Training gewesen. War am Anfang nur wenig zu verstehen gewesen, so wurde es mit der Zeit immer mehr!


    Ich nutze übrigens für meinen mp3-Player einen Billigkopfhörer, für 10€. Wenn der mir mal unterwegs abhanden kommen sollte, tut es nicht so weh, und ich kann mir leicht einen neuen besorgen.

    Beim TV gucken nutze ich einen von Watson, die kosten, glaube ich, so um die 20-30€ herum.

    Mag sein, daß die Ton-technisch gesehen nicht so viel hergeben, aber mir reicht es für den Fernseher!

    Irgendwie sträubt es noch in mir 200€ oder mehr für einen Kopfhörer auszugeben. Wobei es mich schon interessiert, ob es klanglich wirklich besser ist, und ich auch den Unterschied mit meinen beiden CIs heraushören kann!

    Ich schätze mal, ich werde es auch einmal "riskieren", es zu testen und meine Neugier zu befriedigen.



    Ich höre gerne und viel Musik. Am liebsten immer noch per Kopfhörer.

    Ich weiß nicht, wie Du es machst, und wie Med-EL diesbezüglich aufgestellt ist, aber ich persönlich bin ein Fan von der "T" Funktion am SP. Auch praktisch beim Telefonieren, wenn der Hörer "T" kompatibel mit HGs ist!

    Das habe ich schon zu meiner reinen Hörgerätenzeit gerne gemacht. Ich stelle meine Geräte also auf "T" Modus, und setze den Kopfhörer genau da drauf. Schon habe ich eine direkte Verbindung, und kann alles prima hören.

    Gerade die Musik hilft mir dabei, noch viel mehr an Nuancen zu hören. Und ja, ich bilde mir immer noch ein, daß es mir auch im Alltag, und ganz besonders im Sprachverstehen hilft. Auch jetzt noch, wo auch schon meine zweite Reha (das andere Ohr) abgeschlossen ist.

    Ich kann auch ohne Kopfhörer die Musik genießen, aber fürs "Hörtraining" ist es immer noch mit dem Kopfhörer schöner, weil direkter.






    Ein guter Kopfhörer macht bestimmt viel aus, und gibt etliches sicherlich perfekt wieder, und es wird auch nicht ohne Grund seinen stolzen Preis kosten (wobei man auch nicht vergessen darf, daß manches nur deshalb eine bestimmte Summe kostet, weil man für die Marke noch einmal etwas mehr drauf zahlt) - doch ich kann mir nicht vorstellen, daß es mehr helfen wird, wenn man selbst (noch) nicht in der Lage ist, gut zu hören.

    Um mit dem CI auch wirklich sehr gut hören zu können, bedarf es nun einmal ein wenig Übung, ein paar neue Einstellungen zwischendurch und auch etwas Zeit, damit sich das Gehirn wieder daran gewöhnen kann, einiges mehr an Frequenzen verarbeiten zu können. Ist das abgeschlossen, wird auch die Hörqualität wieder besser werden!

    Impfung auch vom Hausarzt.

    Bei der zweiten OP mußte ich vorher sogar noch gegen einen Keim testen lassen, bevor ich in die Klinik komme.



    Blutabnahme jetzt bestimmt wegen Antikörper?

    Wir haben immerhin noch Corona Zeit. :/




    Ich wünsche Dir alles Gute für die OP! :thumbup:

    Fühlt es sich recht laut an - also das, was auch immer Du schon hören kannst?

    Kannst Du noch an Lautstärke etwas runter schrauben? Auch wenn Du dann gefühlt nichts hörst, ist es dann aushaltbar, Deinen SP wieder länger zu tragen?



    Ich würde auch auf meinem Körper hören wollen!

    Das machst Du schon richtig!

    Wenn Du schon bald Deinen nächsten Termin hast, das dann ansprechen und kontrollieren lassen!

    Franzi.85


    Die Fragen, die ich hier für Dich eingestellt habe, waren eigentlich für Dich ganz alleine gedacht gewesen - die Du Dir selbst total ehrlich beantworten solltest. ;) Als Gedankenhilfe, Wegweiser.

    Eben, um das hier

    mit diesen Fragen habe ich mich in letzter Zeit ganz intensiv auseinander gesetzt. Vieles war mir vorher gar nicht so bewusst, weil ich sehr gut im Verdrängen bin.

    zu knacken!

    Einfach, weil ich mir denke, wenn man zu sich selbst total ehrlich ist, ohne daß andere auf einem einreden, zu was überreden, einem selbst dann etliches klarer wird, so sich der weitere Weg, den man gehen will, von sich aus auftun wird.



    Das hast Du jetzt öffentlich getan.



    Mir geht es immer darum, daß sich niemand gezwungen fühlt, etwas tun zu "müssen".

    Meist ist genau das nämlich der falsche Weg.

    Wenn der Leidensdruck so groß ist, so daß man bereit ist, etwas dagegen zu tun, geht man mit einer komplett anderen Einstellung an die ganze Sache heran.




    Komisch!

    Ich hatte damals von meiner HNO Ärztin die Empfehlung bekommen, nach Essen zu gehen. Sie hatte dann etwas verdattert geguckt, daß ich schon ein VU Termin in Bochum hatte, und dafür nur noch den Überweisungsschein brauchte. :D


    Der Grund war da ganz einfach! Meine Freundin wurde bereits in Bochum operiert, und es war klar, daß sie auch ihre zweite Seite dort machen lassen wollte. Also habe ich mich bei meiner ersten OP einfach "dran gehängt". So konnten wir die Zeit dort gemeinsam "genießen".

    Es macht einem das Ganze auch etwas einfacher, wenn man eine bekannte Person dort hat, sogar im gleichen Zimmer.

    Das kannten wir ja auch schon von unserer Internatszeit in Dortmund so ^^ Da mußte man nicht noch extra Rücksicht nehmen, weil man sich einfach schon seit Jahren kennt.




    Ob es Sinn macht, einen kurzen Strang zu nehmen, weil noch Restgehör da ist, vermag ich nichts zu sagen. Hängt wohl auch von Deiner Hörbiographie ab. Wenn es mit der Zeit immer mehr nachgelassen hat, könnte ich mir vorstellen, daß es auch weiterhin passieren könnte - weil das Ohr sich ohnehin auf diese Reise befindet.

    Dann wäre die Frage, macht es Sinn, Restgehörerhaltend zu operieren, oder sollte man direkt darauf "verzichten"? Wenn man echt noch so gut hört, wäre das ein herber Verlust! Das steckt man auch nicht so einfach weg! Man ist dann ohne CI komplett taub! Da ist absolute Stille!

    Wenn man als diesen Hörrest noch erhalten will, und die vorsichtigere Methode wählt, und das Ohr "verabschiedet" sich dann nach Jahren auch noch, da weiß ich nicht, wie sich so ein Hörverlust dann auf das gewohnte CI-Restohr-Hören-Kombi wirken wird.

    Da müssen die Ärzte viel besser aufklären können.

    Bzw. die Betroffenen, die diese Erfahrung schon hinter sich haben, sollten einem mit ihren Berichten, Gefühlen, viel besser helfen können, wie es weiter gehen könnte.


    Bei mir hatte sich das nicht gelohnt, da ich durch den Hörsturz auf der einen Seite eh nahezu taub gewesen war. Auf der anderen Seite konnte ich nur ganz schwach was hören. Klar, auf beiden Seiten waren total laute Geräusche noch möglich gewesen ohne Hörhilfen zu hören. Dies war dann nach der OP komplett weg gewesen, und das war dann schon eine Umstellung - zugegeben!

    Wenn man es zuläßt, kann man sich auch daran irgendwie gewöhnen.

    Lustigerweise habe ich festgestellt, daß ich meine Hunde, sollten sie sich ganz dicht an meinem linken Ohr befinden, immer noch ohne CI bellen hören. :huh: Aber ganz leise!





    Wegen Deiner Erfahrungen mit den Normalhörenden.

    Es ist tatsächlich so, daß sich niemand so richtig eine Vorstellung machen kann, WIE es sein wird, wenn man schlecht hört.

    Bzw. selbst in ihren Vorstellungen und Selbsttests hören sie immer noch besser, als wir es tatsächlich tun.

    Auch ältere Menschen, die so mit der Zeit ihr Hörvermögen verlieren, hören trotzdem noch etwas besser, oder anders schwer / schlecht, als wir, so daß sie sich in ihrer Vorstellung "das ist doch alles gar nicht so wirklich schlimm!" bestätigt fühlen. Bzw. sie merken ja nicht einmal selbst, daß ihnen irgendwelche Frequenzen fehlen, weil sie die anderen Bereiche noch hören. So ein schleichender Prozeß bewirkt ja auch, daß sich alles normal anhört, und man ja nicht schwerhörig sei 8o

    Wenn es so Knall auf Fall passiert, wie bei einem Hörsturz, und dann die Leute so 8| <X|| darauf reagieren, fühlt man sich dazu berufen, zu sagen: "Willkommen in meiner Welt!"

    Die normale Vorstellung reicht oft einfach nicht aus!

    Da müßte man schon beim TV den Ton ausstellen, und von den Leuten verlangen, daß sie dem Film in der Stille verfolgen. :evil:8o




    Ich wünsche Dir auf jeden Fall alles Gute! :thumbup:

    Da musste „Alexa“ gegen Normalhörende in unterschiedlichen Situationen antreten. Ich hab keine Ahnung mehr, worum es eigentlich ging, aber Alexa hatte nur in leiser Umgebung und wenn nicht gleichzeitig gesprochen wurde eine Chance. Hm, das hatte ich echt schon wieder vergessen...

    Das habe ich auch gesehen! ^^

    Es geht darum, wer besser noch im Störlärm hört, und die Fragen beantworten kann.

    Das menschliche Ohr hat, glaube ich, gewonnen, wenn auch es ein bißchen Schwierigkeiten gehabt hatte.

    Ich finde es trotzdem erschreckend, wie sehr Hörbehinderungen uns einschränken.

    Ja, das wird einfach unterschätzt!

    Sogar von den Hörbehinderten!

    Die Normalhörende können sich das gar nicht vorstellen, bis es sie mal selbst erwischt.


    Habt ihr den Eindruck, dass es sich verändert, wie viel Rücksicht andere auf euch nehmen?

    Ich habe eher den Eindruck, daß es daran liegt, daß man selbst, ob plötzlich, oder schon im schleichenden Prozeß, etwas schlechter hört, als vorher ohnehin schon.


    Denn eigentlich ist es ja nicht so schwierig, uns das Leben bzw. das Hören wenigstens etwas leichter zu machen.

    Na ja, dazu muß man halt verstehen, wieso es einen Schwierigkeiten macht.

    Wenn man trotz gewaltigem Störlärm noch ohne Probleme ALLES verstehen kann, kann sich nicht vorstellen, wieso andere das nicht auch können.


    Es kam erst kürzlich im TV so ein Test.

    Da wurde gezeigt, daß gerade die Kinder überhaupt keine Probleme damit haben, ALLES zu verstehen, in einem vollen Raum, wo viele Menschen durcheinander sprechen.


    Die normalhörende Erwachsene hatten da schon leichte Probleme mit gehabt, aber es hat immer noch gut geklappt.

    Deshalb überträgt man immer von SICH auf ANDERE.

    Deshalb kann man das auch nicht als "schlimm" empfinden.

    Wie auch?

    Man kann sich zwar bestimmte Dinge vorstellen, oder zumindest versuchen, es sich vorzustellen.

    Es wird trotzdem immer nicht so schlimm sein, wie es dann in der Wirklichkeit ist.




    Ich möchte gerne mal, sollte sich "nach Corona" wieder so eine Gelegenheit ergeben, testen, was mein Handy in so einer Situation aufnimmt (ich muß diese Diktierfunktion erst noch finden!) und es dann mal den Normalhörenden abspielen. Bin echt gespannt, WAS alles die noch von, im Grunde genommen EIGENEN, Gesprächen hören können.

    Wenn sie dann auch nichts verstehen (mehr) können, dürften sie zumindestens eine deutlichere Ahnung davon haben, wie es mir, und andere Hörgeschädigten so ergeht.

    Ja, Kinder können schrecklich fies sein.


    Aber, gerade die Kids gehen völlig wertfrei auf völlig "komische" Dinge zu, wollen wissen, was das ist, und fragen neugierig.

    Wenn man selbst ein offener Mensch ist, sich nicht "versteckt", oder sogar daraus was "total Cooles" (ohne jetzt zu übertreiben, oder zu lügen) macht, kommt dann bei den Kids auch ganz gut an. Sprich, die Akzeptanz ist viel eher da, als bei den erwachsenen Menschen.



    Wie auch immer Ihr Euch entscheidet, alles Gute für Euren Sohn! :thumbup:

    Hallo und Herzlich Willkommen hier!




    Das hat mich ziemlich geschockt. Bin ich wirklich schon CI Kandidatin?

    Das wird Dir echt nur ein HNO Arzt nach entsprechenden Tests genau sagen können.


    Allerdings müßte man auch selbst bereit für so einen Eingriff sein.

    Ist man nicht, würde ich mich auch nicht operieren lassen wollen.


    Ich muss dazu noch sagen, dass ich mit den Hörgeräten nicht so glücklich bin. Zwar helfen sie mir schon etwas, jedoch habe ich beruflich immer noch Probleme.

    Da wirst Du selbst schauen müssen, wie groß Deine Not ist.

    Hörst Du noch gut genug, so daß es für Dich befriedigend ist?

    Fühlst Du Dich schon lange vor dem Abend "abgenutzt", müde, angeschlagen?

    Ziehst Du Dich freiwillig sehr aus der Gesellschaft zurück?

    Hast Du (noch) viele Freunde, mit denen Du immer zusammen bist?


    Kannst Du ohne Hilfsmittel, wie Hörgeräte was hören?

    Und wenn ja, ausreichend gut?

    Oder bekommst Du sogar schon mit Geräten nicht mehr so viel im Alltag mit?

    Fühlst Du Dich eher ausgeschlossen?


    Wenn Du unbedingt was hören willst, und die Hörgeräte nicht (mehr) ausreichend sind, hilft nur eines: stärkere Geräte - und wenn das auch nichts mehr bringen wird, kann es nur noch in Richtung CI weiter gehen.

    Allerdings, wie schon geschrieben, ist dies eine innerliche Einstellung!

    Man muß es selbst wollen!



    Alles Gute!

    Er vermutet, dass es mit CI wieder das Führungsohr wird.

    Das kann durchaus sein.

    Mein rechtes Ohr, eigentlich immer DAS gute Ohr, mit sehr gutem Sprachverstehen, ist jetzt auch wieder mein führendes Ohr mit CI geworden, obwohl ich darauf 10 Jahre lang nach einem Hörsturz taub gewesen war.



    Eine etwas doofe Frage: wenn jemand bereits ein CI hat und ein 2. erfolgt: geht das ganze Verstehen rascher? Oder sind das zwei völlig eigene Schuhe, weil jedes Ohr seinen eigenen Hörnerv hat?

    Das ist unterschiedlich!

    Meine erste OP war auf mein knapp 10 Jahre taubes Ohr gewesen. Es hat schon eine Weile gedauert, bis da was passierte, auch wenn sich meine Entwicklung darauf relativ rasch liest. Der Vorteil dabei war, wie ICH es vermute, daß ich darauf ja schon mal Sprachverstehen gehabt hatte, ich mußte also halt nur "neu" Hören lernen, weil es jetzt ein eÖhrchen war.

    Deswegen kam ich auch rasch voran. Und bevor die zwei Jahre herum waren, war alles schon perfekt für mich eingestellt und angepaßt. Und ich habe sicherlich noch viel Luft nach oben. Aber es fühlt sich einfach nur sehr gut an!



    Meine linke HG Seite hat sich zwei Jahre nach der OP auf der rechten Seite dann auch verabschiedet. Mein in den 10 Jahren davor mühsam antrainiertes Sprachverstehen hatte sich langsam, aber sicher immer mehr verabschiedet. Da hatte ich dann wohl auch einen leichten Hörsturz gehabt - und ich hatte es sogar gemerkt, daß sich da was "komisch" anhörte. Ganz besonders, wenn die linke Seite mal alleine per Kopfhörer weiter hören mußte.

    Die OP erfolgte quasi sofort. Diesmal war ich überzeugt, daß es prima klappen würde, nach der für mich persönlich so schöne Erfahrung auf der rechten Seite!

    Da sich meine linke Seite ohnehin noch im "Trainingsmodus" befand, es also gewohnt war, härter zu arbeiten, hatte mir das wohl beim zweiten CI enorm geholfen. Da klappte es mit dem "neuen Hören" lernen irgendwie rascher. Aber auch da sage ich mir, daß das neu erlernte Sprachverstehen ja ohnehin noch recht frisch gewesen war, und mir das enorm viel geholfen hat!


    Ich habe persönlich immer noch das Gefühl, daß meine rechte Seite, in reinen HG Tagen ja eh meine dominante, weil besseres Ohr Seite, auch jetzt das Hauptverstehen übernimmt. Das ist einfach so Gewohnheitssache, weil es in all den Jahren auch wirklich so gewesen war. die linke Seite hatte ja damals kein Sprachverstehen gehabt, diente nur dem Stereohören. Dem ist aber nicht so.

    Beide Seiten verstehen ganz gut! Merke ich dann ganz gut, wenn ich Batterien wechseln muß, und in der kurzen Zeit eben eine Seite komplett alleine das Hören übernimmt.

    Und bei den Tests sagte mir die Audiologin bisher, daß ich sogar mit meiner linken Seite besseres Wortverständnis hätte - was für MICH total überraschend ist. Ich persönlich schiebe es immer noch auf die Tagesform bei den Tests :D




    Alles Gute für den weiteren Weg wünsche ich!

    Wahrscheinlich ist Dein "Morse Codes" ähnlich wie das, was ich ständig wie eine Querflöte Gedudel von fünf bis sechs Tönen, immer in der gleichen Abfolge, gehört habe.

    Also liest es sich, als ob Du schon mal auf einem guten Weg bist! :thumbup:


    Ich hatte nach der Gedudelei anderthalb Tage lang einen Art Dauerton gehabt, ähnlich wie ein Tinnitus, nur das der Ton nur dann war, sobald der SP angebracht war. War die Spule vom Kopf, war's ruhig gewesen. Das war bei mir die nächste Stufe auf dem Weg zum Hören gewesen, wo ich durch mußte. War echt nervig gewesen, zugegeben. X(

    Es hilft wohl nichts, als das wohl ein wenig auszuhalten, einfach "weiterzuhören", bzw. irgendwie gleichzeit diesen Ton zu ignorieren - aber auch nicht zu lange, also übertreiben. So ein Ton kann einen ja schon irgendwie kirre machen. 8o


    Und dann war irgendwann mal das "richtige" Hören da, zumindest die Anfänge davon. :)

    Es bedarf ja immerhin noch einige weitere Einstellungen, bis es immer besser und "natürlicher" wurde.