Posts by AnniB

    Als ich nach der Implantation nicht direkt wieder in der Schule war, drohte man mir auch, ich glaube nach vier Monaten, den Besuch beim Amtsarzt an. Ich hatte mich dann beim BAD erkundigt und dort sagte man mir, dass niemand in den Ruhestand versetzt wird, der das nicht möchte. Ich habe dann aber bei weiteren Recherchen auch herausgefunden, dass man auch für eine begrenzte Zeit dienstunfähig geschrieben werden kann, also für ein Jahr oder für zwei Jahre und dass man sich dann wieder „vorführt“. Ich würde in jedem Fall mit dem Schwerbehindertenbeauftragten Kontakt aufnehmen und mich auch dort beraten lassen. Irgendwelche Daten-Erhebungen gibt es glaube ich nicht.

    Aus eigener Erfahrung kann ich nur darauf hinweisen, dass man nach der OP eigentlich in den Stand versetzt wird, wieder arbeiten zu können.

    Guten Abend!


    Vielen Dank für eure Willkommensgrüsse und eure Antworten! Es macht mir Mut zu lesen, dass die Unterschiedlichkeit wohl kaum oder mit der Zeit nicht mehr wahrgenommen wird. Das ist tatsächlich meine größte Angst gewesen und so hoffe ich natürlich, dass es bei mir auch so sein wird 😉!

    Es war manchmal so, dass ich mich beim Radiohören gefragt habe, ob ich aus Versehen auf dem Handy auf ein Video gekommen bin. Ich habe mich gefragt, wer denn da die ganze Zeit quatscht. Dann habe ich gemerkt, dass das das Radio auf dem CI ist. Ein paar Tage später hatte der Kopf das arrangiert und übereinander gelegt. Eine Mischstimme hatte ich nie.

    Was ein Hörgerät mit gut hörendem Ohr auf der anderen Seite bei mir angeht: Ich fand es furchtbar stressig, mich hat auch der volle Ohrgang genervt. Bei der CROS-Lösung hat mich das auch gestört und ich habe das Rauschen auf dem empfangenden Seite gehört. Das habe ich nun nicht mehr. Aber bei mir waren es nicht nur Hochtöne. Bin trotzdem froh, den Gehörgang wieder frei zu haben.

    Ich bin nicht hochtontaub, aber einseitig ertaubt mit CI seit 3 Jahren.

    Nein, ich habe nicht zwei Stimmen im Kopf bzw. nehme so etwas wenn überhaupt nur wahr, wenn ich mich stark darauf konzentriere. Ich hatte auch die Sorge vor einem Roboter, der am Ende ein seltsames Mischmasch macht. Ich habe die andere Klangqualität nur in der ersten Zeit sporadisch wahrgenommen, wenn ich wieder einen Entwicklungsschritt machte.

    Ich habe bei der Auswahl geschaut, ob ich mögliches Zubehör für den Beruf ohne zu viel „Umwege“ benutzen kann und ansonsten einfach aus dem Bauch entschieden, welchen Hersteller ich nehme. Zudem habe ich mich schlau gemacht, womit mein CI-Zentrum Erfahrung hat.

    Ich finde es schwierig, eine qualifizierte Meinung zu entwickeln und erst recht in Bezug auf die Elektrode. Ist doch eigentlich gut, dass es Experten gibt. Eine Prozessorauswahl ist kein Haarschnitt, die sollen die Profis mir abnehmen.

    Ich habe mir vorhin Vergleichsflyer von Cochlear angeschaut. Da kommt AB auch ganz gut weg, Oticon sieht auch nicht schlecht aus. Scheint so, als hätten Med-El und Cochlear ein Problem miteinander oder aber die Vergleiche stimmen. Wie bedeutend die verglichenen Aspekte sind - es ging v.a. um Transparenz durch Datenpublikation - kann ich nicht gut einschätzen.

    Mit so großen Gruppen arbeite ich zum Beispiel nicht mehr. Ich nehme mir einfach aufgrund meiner Einschränkung gewisse Rechte. Wenn man meine Arbeitskraft erhalten will, muss man mir da auch etwas entgegenkommen. In meinen Raum passen 24 Schüler. Mehr geht nicht.

    Und ich mache auch keine Pausenaufsicht mehr, weil ich einfach in den Pausen auch mal Ruhe braucht beziehungsweise die Möglichkeit haben will, Ruhe haben zu können.

    Vertretung nur noch in Ausnahmefällen, keine standardmäßige Vertretung mehr.

    Für Technik u.ä. und die Betreuung durch den Integrationsfachdienst brauchte ich eine Gleichstellung. Man sollte einen Antrag für den GdB stellen und im Anschluss eine Gleichstellung versuchen. Beides sollte gut vorbereitet sein. Ohne die Technik würde ich glaube ich dauerhaft nicht durchhalten. Die Wandpaneele für die Akustik alleine reichen bei mir nicht.

    Ich bin auch einseitig ertaubte und war nicht sehr lange taub. Ich habe eine ambulante Reha gemacht und nach der Aktivierung, noch bevor man mit dem Hör-Training angefangen hat, auch selber geübt.

    Da ich nicht weiß, welche Erfolge man erzielt, wenn man sehr zeitnah mit einer stationären Reha beginnt und ich genauso nicht weiß, was geworden wäre, wenn ich erst nach 3-6 Monaten eine stationäre gemacht hätte und ansonsten nichts getan hätte: perfekt fände ich, glaube ich in den ersten Wochen ein stationäres Training beziehungsweise ein angeleitetes eigenes Training und nach Monaten vielleicht dann stationär. Man sagte mir damals, dass man bei mir stark merken würde, dass ich viel trainiere.

    Charly1 ich glaube, du solltest dich JETZT und noch AN ANDERER Stelle um die Diagnostik bemühen. Die Zeit läuft und nach dem 23.12. wird auch erstmal alles heruntergefahren werden.


    Möglicherweise bittest du jemanden in deiner Familie o.ä., dir beim Finden und der Kontaktaufnahme mit einer Klinik zu helfen.


    Ansonsten drehst du dich hier in den nächsten Wochen nur im Kreis.