Es verwundert mich nicht.
Aber vielleicht kann das jetzt der finale Strich für Anke sein. Sie hat ihr Urteil ja gefällt.
Der Titelteil „noch ganz am Anfang“ steht ja krassen Gegensatz zum Tenor des Textes. Da ist bereits alles erledigt.
Es verwundert mich nicht.
Aber vielleicht kann das jetzt der finale Strich für Anke sein. Sie hat ihr Urteil ja gefällt.
Der Titelteil „noch ganz am Anfang“ steht ja krassen Gegensatz zum Tenor des Textes. Da ist bereits alles erledigt.
Mir hat man vor der Implantation ganz klar gesagt, dass man nicht sagen könne, wie gut und wie schnell ich wieder zufriedenstellend hören kann. Das hat man mir explizit gesagt und das wurde auch klar, wenn ich auf derartige Aussagen oder Versprechungen gehofft habe. Und ich gehe auch davon aus, dass jede Klinik bemüht ist, nichts zu versprechen. Vor meiner OP war mir zum einen klar, dass es meine einzige Lösung ist und ich habe mit allem gerechnet. Die Simulationen haben mich ziemlich auf dem Hintern sitzen lassen, die waren so schlimm, dass es nur besser sein konnte. Und auch die Zeit vor der Implantation hat mich so geschafft, dass ich wusste, dass es so auf gar keinen Fall weitergehen kann - „falscher“ Beruf, falsche Anforderungen an mich selbst, das war kräftezehrend. Jegliche Möglichkeit war also besser als das, was ich hatte.
Und was habe ich bekommen? Mehr als ich mir je vorstellen konnte. Ich bin heute noch fasziniert davon, was ein Kopf schaffen kann. Das Gehirn ist beeindruckend.
Zuvor war die Implantation bei Clara von einer Klinik ja abgelehnt worden. Im Vorgespräch wird ja unter anderem auch immer geschaut, ob jemand in der Lage ist, die Rehabilitation zu bewältigen und damit ist wahrscheinlich auch die Erwartungshaltung gemeint.
Ich muss ehrlich zugeben, wäre ich eine Klinik beziehungsweise ein Operateur, ich hätte es abgelehnt. Weil ich gewusst hätte, dass ich mir eigentlich nur Stress und Ärger einhandele.
Ich frage nochmal: Warum und mit welchen Erwartungen hast du dich implantieren lassen? Ich sehe eine Reihe von Self-fullfilling prophecys.
Clara, suchst du nach Bestätigung für dich, dass du recht hast und alles nicht gut läuft?
Oder fokussierst du dich auf das, was schon gut läuft?
Hast du verstanden, dass das CI keine Brille ist, die ich aufsetze und alles ist *zack* ok?
Clara, wie oft soll denn hier noch geschrieben werden, dass alles seine Zeit dauert?
Ich muss beim Lesen an „Täglich grüßt das Mulmeltier“ denken.
Ich habe noch die alten. Als sie neu waren, habe ich damit 2 oder mehr Tage geschafft, bitte den kleine entsprechend weniger. Jetzt, wo sie älter sind, ist der große Akku etwas mehr als ein Tag, der hält keinen ganzen Tag durch. Vor dem Hintergrund werde und würde ich mir in Zukunft immer nur große bestellen.
Hältst du es denn jetzt im Nachhinein für eine gute Idee, dass man dich implantiert hat Clara ?
Oder war der Zustand davor mit einem Ohr, aber ohne CI besser?*
* alle anderen Zustände liegen und lagen ja nicht in deiner Hand, da ist es also müßig, abzuwägen.
Clara, jetzt ist eingetreten, wovor wir Dich vor der OP gewarnt haben!
Was Du in Bezug auf das Hören beschreibst, ist völlig normal! Und Du machst daraus ein: "So kann ich nicht leben."
Du wirfst hier kurze Statements ein, beklagst dich, und gehst nur wenig auf das von uns Geschriebene ein.
Es geht weiterhin um Kontakthalten.
… die Kommunikation ist von einer Seite hier im Thread eher eine phatische Kommunikation …
Tina Jo Ja, richtig. Ich hatte ja geschrieben, dass ich es nicht für mich tragen würde (andere SSDler können sich das aber vorstellen). Bei den genannten unsichtbaren Behinderungen ist ein konstantes Signal ja auch sinnvoll. Das war aber auch nur eine Ergänzung, mir ging es eigentlich um das Sonnenblumensymbol, das ich nicht so günstig finde.
Ich empfinde die Sonnenblume als Symbol zumindest in Deutschland als nicht so erschließbares Symbol, da es leicht als Schlüsselband der Partei Die Grünen interpretiert werden könnte. Möglicherweise hat man damals nicht eine internationale Verbreitung im Kopf gehabt; zumindest große Firmen, also Auto, Firmen beispielsweise, prüfen ihre Produktnamen oder auch Symbole in der Regel zuvor im Hinblick auf den internationalen Markt.
Weil ich mich gefragt habe, warum man ausgerechnet die Sonnenblume gewählt hat, habe ich gelesen, dass damit Wachstum und Ähnlichem verknüpft wird. Ich muss zugeben, dass ich selbst keine Assoziationen zur Sonnenblume hatte und habe (bis auf die Zuordnung zu der Partei). Andere Symbole, zum Beispiel einen Eisberg oder Ähnliches hätte ich wahrscheinlich als einfacher erschließbar angesehen. Mir erscheint es eigentlich sinnvoll, wenn Symbole ohne Erklärung und ohne Lernen entschlüsselt werden können.
(Davon abgesehen würde ich das Band als einseitig Taube nicht tragen; da käme ich mir blöd vor bzw. es käme mir nicht passend vor. In Situationen wie am Flughafen oder am Bahnschalter kann ich meine konkrete Einschränkung, wenn nötig, meist mit einem kurzen Satz erklären (also zum Beispiel, dass ich auf einer Seite nicht höre und deshalb entsprechend angesprochen werden möchte). Gleichzeitig gibt es unsichtbare Behinderungen, bei denen Betroffene über längere Zeit oder in vielen unterschiedlichen Situationen von einem solchen stillen Hinweis profitieren, weil sie ihren Unterstützungsbedarf nicht jedes Mal unkompliziert erklären können oder deutlich breiter auf Hürden stoßen. Für diese Menschen erscheint mir das Symbol wesentlich hilfreicher als für meine eigene Situation).
Ich bin auch einseitig taub.
Das Minimic habe ich anfangs beim getreamten Hörtraining am PC genutzt (Audiolog in der Home-Version und Training am PC wegen Corona-Pandemie). Außerdem habe ich es in der ersten Zeit vor den Fernseher gelegt, weil ich damit besser verstanden habe. Nun brauche ich das nicht mehr oder nur so selten, dass das Minimic ausgerechnet dann immer leer immer ist.
Dieses Streamingdings für den Fernseher habe ich nie genutzt, warum weiß nicht nicht.
Das Aquakit nutze ich gerne trotz meines gut hörenden Ohres am Strand, weil ich die Welt mit nur einem Ohr sehr leise finde und mir ein ganzer Tag ohne zweites „Ohr“ zu lang ist. Außerdem habe ich so ein besseres räumliches Hören am Strand und kann einordnen, von wo Stimmen und Geräusche kommen.
Ich hatte zwei Sachen im Rucksack und eine weitere konnte ich mir mit der Mitgliedschaft bei Cochlear aussuchen. Ich finde das Aqukit in der Tat nützlich und das Ding für den Fernseher nicht. Das MiniMic habe ich anfangs für das Training über den Computer gebraucht und auch vor den Fernseher gelegt. Bei Gesprächen hilft es mir nicht so. Und dass ich das Aquakit nützlich finden werde, wusste ich damals noch nicht.
Ich kann mir nicht helfen, ich finde alles bizarr. Es ist seltsam, wie du ausführlich erkärst, warum dieser Satz angeblich aus mündlicher Überlieferung stammt und deshalb kaum in Sprichwortsammlungen zu finden sei. Das kann theoretisch stimmen, wirkt aber eher wie eine nachträgliche Erklärung als wie etwas, das sich belegen ließe. Der Umgang mit dem immer noch rassistischen Gehalt - egal von wem er stammt! - irritiert mich. Statt einfach anzuerkennen, dass die Formulierung klar rassistisch ist und Menschen verletzen kann, versuchst du, ihre Heftigkeit zu relativieren und die Diskussion anschließend auf Schwarze Menschen, Mark Twain und angebliche „Kulturbarbarei“ zu verschieben. Das beantwortet weder die ursprüngliche Frage noch macht es die verwendete Formulierung weniger problematisch. Im Gegenteil: Es wirkt eher so, als würdest du die Kritik abgewehren, anstatt dich mit ihr auseinanderzusetzen. Da kannst du dich hinter noch so schlauen Sätzen verstecken und dann jetzt auch nkcg in Whataboutism abdriften. Solche vermeintlichen Redensarten sollen keinen Platz in einem Forum haben.
Ich habe ja Cochlear und habe das Kit dabeigwhabt. Aber ich habe von anderen bei AB gelesen, die es nicht haben und doch etwas an der hohen Summe verzweifeln.
Das stimmt, aber das deutlich teurere System scheint mir auch aufwendiger mit dem separaten Gehäuse und dem fest darin verbauten Akku und ich denke dadurch auch sicher im Wasser! Ein mittlerer Akku alleine kostet ja schon 380.—
Das mag sein. Wobei es natürlich auch wenig bringt, wenn es sich dann kaum einer leisten kann bzw. Es bezahlt bekommt.
Ich fand die Entscheidung super schwierig, zumal man ja auch noch gar nicht genau wusste, worauf es einem ankommt, beziehungsweise was einen nervt. Ich habe zum Beispiel bisher eben das Thema Wind gar nicht als Aspekt gesehen, für andere Nutzer ist es etwas sehr Wichtiges oder die sind da vielleicht auch empfindlicher.
Jeder Hersteller sagt natürlich, dass seinen Produkt das beste ist. Und jeder Träger sagt das über sein Gerät auch, denn man hat ja nur das.
Was ich aber zum Beispiel interessant fand, ist, dass bei einem Hersteller die Möglichkeit, mit dem Prozessor ins Wasser zu gehen, deutlich teurer ist als bei den beiden anderen. Auf solche Nebenkosten achtet man bei der Auswahl natürlich ja nicht. Aber wie schon an mehreren Stellen festgestellt, wird es bei jedem Hersteller genauso viele Pros wie Kontras geben.
Ich frage das, weil es doch sehr auffällige Gemeinsamkeiten gibt. Ihr beide berichtet von einer schweren Meningitis mit anschließender Ertaubung und erheblichen Gleichgewichtsproblemen. Auffällig ist außerdem, dass ihr trotz der Ertaubung weiter Klavier spielt und Musik über Erinnerung, Noten und innere Vorstellung beschreibt. Auch eure Sicht auf plötzlich Ertaubte, Gebärdensprache und die unterschiedlichen „Chancen“ je nach Resthörigkeit ist sehr ähnlich. Besonders auffällig ist für mich aber der Satz „Der hellste Neger hat die besten Chancen“, den ihr beide wortgleich und im nahezu gleichen Zusammenhang verwendet. In dem Block taucht er ja nur in den Kommentaren auf. Für diese Formulierung lässt sich meiner Recherche nach kein historischer Nachweis als verbreitetes deutsches Sprichwort finden. Sie scheint mir schon sehr auffällig. Dass ihr beide den Satz zudem so behandelt, als sei er allgemein bekannt, verstärkt bei mir diesen Eindruck zusätzlich. Ich muss schon sagen, dass ich sehr gestutzt habe. Als ich dann nach dem Ursprung dieses rassustischen Satzes gesucht habe, sind mir die Parallelen aufgefallen.
Pollux kann es sein, dass du der Autor von Not quite like Beethoven bist?