Rechte Schnecke mit Med El versorgt

  • Nachdem ich so viel von Euren Informationen profitiert habe, möchte ich jetzt meine erste CI OP schildern.

    Zuerst allerdings nochmals vielen, vielen Dank an alle, deren Erfahrungen ich hier lesen darf. Mir hat diese Art von mentaler Vorbereitung sehr geholfen.

    Ja, nun los;).

    Montag, den 12.11 hatte ich von 8:30-12:00 diverse Termine. Gespräch mit dem OA und CA, die mich operieren. Alles ok. Das richtige Implantat war bestellt und auch geliefert worden:saint:. Dann Narkosegespräch. Sehr freundlicher Arzt, der meine Bedenken wegen Übelkeit danach etc. zerstreute, indem er mir das Rundumwohlfühl Paket anbot. Inklusive Anti-Brech-Infusion. Hab ich natürlich gerne angenommen:thumbup:. Dann noch Blutentnahme und Papierkram. Zu Hause dann nur noch Abendessen und nochmal genüsslich auf der rechten Seite schlafen.

    Am Dienstag, den 13.11 bin ich um 10:30 Uhr in Hildesheim im Helios Klinikum in der Aufnahmestation eingecheckt. Hemdchen anziehen, Haube auf und ab in den OP. In der Narkoseeinleitung sehr nettes Personal. Der Anästhesist wünschte mir süße Träume:D. Aufgewacht bin ich dann um 16 Uhr im Aufwachraum. Kurzer Kontrollgriff. Ah ja, Kopfverband. Keine Schmerzen, keine Übelkeit. Kurz aufgesetzt und den Kopf bewegt, kein Schwindel. :thumbup: Das war ein schönes Gefühl.

    Nachdem sie mich auf die Station gebracht hatten, fing der Schädel dann um 18:00 doch gehörig an zu brummen und ich war ja irgendwie immer noch sooooo müde. Also dankend die angebotene Schmerztablette eingeworfen und durchgeschlafen bis zum nächsten Morgen.

    Mittwoch wurde der Verband gewechselt und ein Hörtest über die Knochenleitung gemacht. Dabei konnte noch nichts gemessen werden. Also noch ein bisschen weiter im Bett entspannen. Dösen, lesen, Tee trinken. Unangenehm war eigentlich nur das taube Gefühl um die Narbe herum und an der Ohrmuschel und leichter Schwindel bei Kopfdrehbewegungen, hauptsächlich beim Gehen. Also alles schön langsam. In der Nacht zu Freitag konnte ich irgendwie nicht mehr auf dem Rücken liegen. Deshalb schlief ich auf der linken Seite ein. Um 5 Uhr morgens wachte ich auf und dachte ich liege in einem Karussell. Uah. Anhalten! War mir schlecht <X. Nach einer Vomex beruhigte es sich zum Glück wieder. Wir verschoben den Abschlusshörtest auf nachmittags.

    Bei dem war dann auch Restgehör messbar, so daß jetzt ein EAS Prozessor bestellt wird. Samstag morgen nach dem Frühstück gabs den Entlassungsbrief und den Implantatpass und ich konnte mich abholen lassen.

    Vom 10. Bis 13. . Dezember bin ich dann im CIC Hirte in Hannover zur Erstanpassung .

    Jetzt heißt es geduldig auf dem Sofa zusehen, wie die Familie den Alltag meistert und alles heilen lassen...;).

    Dank Euch weiß ich ja, das dauert eben so lange wie es dauert...

    So, das wars für heute. Bis bald.

    Sabine.

  • Schön, schön....

    Das heißt, die OP unter Vollnarkose? Habe gehört, dass es jetzt auch unter Teilnarkose angeboten wird.

    Also Hellwach und alles mtikriegen ohne Wehwechen.....


    Gruß Norbert

    links: Opus 2XS, Flex28; OP 14/09/2012 MHH
    EA: 05/11/2012 erfolgreich
    rechts: HG (zu nichts nutze...)
    --------------------------------
    Offenbarung 21,4
    ...und der Tod wird nicht mehr sein, noch Trauer noch Geschrei noch Schmerz...


    Jesaja 35, 4-6
    Sagt den verzagten Herzen: "Seid getrost ..." ...dann werden die Ohren der Tauben geöffnet werden...

  • Hm :/.

    Mit jedem Tag läßt der Druck im Ohr nach und auch das taube Gefühl auf der Kopfhaut wird weniger. ABER mein Tinnitus wird immer lauter=O:evil:.

    Ist das irgendjemandem auch so gegangen?

    Wie habt ihr euch abgelenkt?

    Kann mich irgendwie dadurch auf nix richtig konzentrieren:(.

    Wäre für Tipps dankbar.

    VG Sabine.

  • Ja, das war bei mir auch so. Sobald die körperlichen Schmerzen und DruckgefühleAber nach der Erstanpassung hatte sich mein Tinnitus nach einigen Tagen ziemlich reduziert und ich hatte auch dann das grosse Glück, ca. 3 Wochen später, dass der Tinnitus zumindest während des Tragens der CIs fast gänzlich verschwand. Das ist jetzt 3 3/4 Jahre her und bisher stabil. Nur wenn ich die CIs ausgeschaltet habe, bekomme ich einen ganz schwachen Eigenton, der aber nicht bestimmbar ist und auch nicht stört.


    Es kommt natürlich auch immer auf die Herkunft bzw. den ursächlichen Auslöser des Tinnitus an - in vielen Fällen ist der Tinnitus ja der vom Gehirn produzierte Ausgleich des Hörverlusts. Das kann, jedoch muss nicht sein - ich bin da vorsichtig mit Aussagen, aber so ist meine Erfahrung in Gesprächen mit vielen anderen CI-Trägern.


    Wenn als Dein CI wieder Input an das Hörzentrum liefert, dann stehen die Chancen auf jeden Fall gut, dass sich der Tinnitus ziemlich reduziert. Ich drücke dazu alle Daumen!

    Gruss, Rainer.


    Beidseitig versorgt mit: Med-El (Flex 28 im Schneckle, aussen jeweils Sonnet, vormals Rondo)


    ____________________________________


    Das Gute missfällt uns, wenn wir ihm nicht gewachsen sind.

  • Bevor ich meine Hörgeräte bekam, hatte ich mega lauten Tinnitus. Mit der HG Versorgung hab ich ihn gut in Schach gehalten. Nur nachts gab es manchmal Probleme mit dem Wiedereinschlafen. Irgendwie hab ich nicht so ganz realisiert, daß ich nach der OP bis zur EA solche Probleme damit bekommen würde. Hab gehofft die Elektrode svhubst ihn raus8).

    Schön zu wissen, daß man nicht allein ist und daß es hoffentlich besser wird. Aber nerven tuts jetzt:evil:.

    Wie hast du die Zeit rumgekriegt?.

  • Ups, ich sehe gerade, dass ich mich in der 1. Zeile vorhin mächtig verschrieben habe 8| ....


    Wie ich die Zeit herum bekommen habe? Nach der OP war ich bis zum Fädenziehen genauso mit einem Brummkopf und Druckgefühlen flach und habe weitgehend geschlafen, bin spazieren gewesen oder habe versucht, sonst einfach nichts zu tun. Das ist gar nicht so einfach gewesen ;(.

    Dann, die restlichen knapp drei Wochen bis zur Erstanpassung waren ja dann die Fäden weg, ich war krank geschrieben, die Wundheilung weitgehend abgeschlossen und so habe ich die meiste Zeit im Thermalbad, oder leicht wandernd verbracht. Meine Lebensgefährtin hat dann als 3. Ohr für mich fungiert, da ich ja nichts hören konnte (das 1. CI war da noch ziemlich leise und das war eher anstrengend damit), soweit das ihre Zeit zugelassen hat.

    Es gibt irgendwie immer einen Ausweg, ich war zunächst froh, die OP hinter mir zu haben und war auch gespannt auf die Erstanpassung, die dann gottseidank gleich super geklappt hat - ich konnte wieder hören und sogar verstehen. Das war dann schonmal ein guter Anfang.

    Heute sehe ich die Zeit zwischen OP und Erstanpassung auch als Auszeit - ich konnte oder musste mal wieder in mich hineinhören, schauen, ob ich mich orientieren muss und wohin ..... das ist im Nachhinein doch ein Gewinn gewesen.

    Gruss, Rainer.


    Beidseitig versorgt mit: Med-El (Flex 28 im Schneckle, aussen jeweils Sonnet, vormals Rondo)


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    Das Gute missfällt uns, wenn wir ihm nicht gewachsen sind.

  • An Thermalbad / Bio Sauna zur Entspannung habe ich auch schon gedacht. Wenn am Donnerstag die Fäden rauskommen werde ich mir die Naht mal genauer ansehen.

    Das ist eine gute Idee, vor allem bei dem Wetter...

    Ja, das tut wirklich gut. Aber sicherheitshalber warte solange ab, bis Du keine Druck- oder Spannungsschmerzen mehr hast und die Wunde richtig gut verheilt ist. Ansonsten, Wasser marsch!:thumbup:

    Gruss, Rainer.


    Beidseitig versorgt mit: Med-El (Flex 28 im Schneckle, aussen jeweils Sonnet, vormals Rondo)


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  • Wieder ein Schritt weiter. Gestern kamen die Fäden raus. Da der Bereich sich eh noch ein bißchen taub und pelzig anfühlt hab ich kaum was davon gespürt. Die Naht ist fast in der Falte hinter der Ohrmuschel. Von vorne praktisch nich zu erkennen. Wenn ich die langen Haare zusammen binde und dann der SP dran ist, sieht man von hinten auch nix. Kosmetisch sehr gut gelöst. Wäre mir egal gewesen, wenn man sie mehr sehen könnte.

    Ich hab mit dem Brillenbügel bislang keine Probleme, aber wie gesagt, das Empfinden an der Stelle ist noch eingeschränkt.

    Sonst geht es mir jeden Tag ein bißchen weniger schwindlig und ich fühle mich auch schon wieder fit genug 3 x eine halbe Stunde mit meinem Hund spazieren zu gehen. Allerdings nur mit der dicken Wollmütze. Kalter Wind ist am Kopf nicht so angenehm.

    Der HNO hat mich jetzt bis zur Reha am 10. 12. krank geschrieben. Gestern kam die Kostenzusage der Krankenkasse.

    Sogar mit Vordruck für die Fahrtkostenabrechnung.

    Über den Tinnitus will ich jetzt nicht meckern. Ich versuche ihn zu ignorieren, so gut das geht. Besser ist es dankbar zu sein, daß bislang alles so gut gelaufen ist. Wenn ich hier so manche Beiträge lese, und dafür hab ich im Moment ja genug Zeit, dann ist es vielen nicht so gut gegangen, wie mir. Da freue ich mich, daß ich so viel Glück hab🍀.

    VG Sabine.

  • Hi,


    Herzlichen Glückwunsch zur überstandene OP!


    Ja, Taubheitsgefühl ist normal.

    Hatte ich auch noch eine Weile nach der OP gehabt.

    Allerdings konnte ich nicht 30 min, und das noch 3x täglich, Gassi mit den Hunden gehen.

    Da war ich schnell KO von geworden. 8o


    Ich mußte anfangs für draußen noch diesen "Ohrschutz" (Piratenbinde fürs Ohr :D) tragen. Gerade an den kalten Tagen!



    Ich wünsche Dir alles, alles Gute für die EA!

    Viel Spaß dabei!


    Schönen Gruß

    Sheltie

  • Hallo Sabine,


    Das hört sich doch gut an. Ich drücke Dir die Daumen und wünsche Dir eine erholsame Reha.

    Gruss, Rainer.


    Beidseitig versorgt mit: Med-El (Flex 28 im Schneckle, aussen jeweils Sonnet, vormals Rondo)


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    Das Gute missfällt uns, wenn wir ihm nicht gewachsen sind.

  • Glückwunsch und weiter mit dieser Positiven Einstellung :thumbup:
    Gruss Flocke

    Wer durch des Argwohn Brille schaut, sieht Raupen selbst im Sauerkraut. (Wilhelm Busch)



    schleichende, an Taubheit grenzende Schwerhörigkeit seid 40 Jahren, beids.
    rechts:AB High Res Ultra CI HighFokus, Naida CI Q90, OP 04/2017, EA 05/2017
    Links: AB High Res Ultra CI HighFokus, Naida CI Q90, OP 05/2018, EA 06/2018
    BWZK Koblenz.

  • Glückwunsch auch von mir zur gelungenen Implantation! :thumbup:

  • Vielen lieben Dank für Eure Zeilen.

    Das ist etwas ganz anderes, als die Anteilnahme meiner Umgebung.

    Trotzdem ich schon seit Monaten versucht habe den anderen zu erklären, daß man nach solch einer OP nicht einfach wieder normalhörend ist, und das auch noch sofort nach dem Eingriff.

    Sie meinen das ja nicht böse, aber das Erstaunen ist schon sehr groß, wenn ich jetzt noch keine Zusage für Weihnachtsessen in großer Runde oder Sylvesterpartys abgebe.

    Es ist wohl wirklich so, daß das nur jemand nachvollziehen kann, der selbst in dieser Situation war oder einen sehr nahen Angehörigen durch solch eine Zeit begleitet hat.

    Ich bin sehr froh dieses Forum hier gefunden zu haben👍.

    Man hat das Gefühl, man ist nicht allein auf der Welt mit seinem Problem. Das macht mir Mut und Selbstvertrauen für meine Bedürfnisse einzustehen und das anderen auch so mitzuteilen.

    Danke, Sabine.

  • Kein Ding!



    Ich schätze mal, der Begriff Cochlea Implantat ist auch bißchen verwirrend.

    Und Menschen neigen nun mal dazu, mit etwas zu vergleichen, was man (eher) kennt.

    Da wird was in einem Körper, genauer gesagt am Kopf, eingepflanzt, was einem beim Hören helfen soll.

    So, wie zum Beispiel ein Herzschrittmacher bei einem Menschen helfen soll, daß sein Herz "nicht verrückt" spielt.

    Das Ding für das Herz ist ja quasi sofort nach der OP betriebsbereit.

    Weitere Wochen, zwecks Heilungsverlauf abwarten, macht dabei ja keinen Sinn. Hängt doch das Leben vom Menschen davon ab!


    Oder, wenn man dann erklärt, daß man so ein CI sich wie eine Protese vorstellen soll.

    Bei Menschen, die eine Hand-, Arm-, oder Beinprotese haben, ist es ja auch so, daß sie zwar damit erst noch üben müssen umzugehen, aber so ein Teil nach dem Anbringen trotzdem sofort einsatzbereit ist.


    Das ist dann halt einfach in den Köpfen fest.

    OP erfolgreich = man hört sofort was 8o

    Daß dazu noch ein Außenteil dazu gehört, welches unter Umständen erst vier Wochen später dran kommt, und DAMIT erst das CI "aktiviert" werden kann, können die Menschen ja nicht wissen.



    Ruhe Dich einfach aus.

    Laß Dich nicht ärgern!

    Übe Dich in Geduld.

    Und diejenigen, die es wirklich genau wissen wollen, kannst Du es ja erklären. Es gibt auf YouTube interessante Videos, wie so ein CI funktioniert ;)



    Schönen Gruß

    Sheltie

  • oh ja, das kenne ich auch soooo gut!!!


    Sogar der Amtsarzt, zu dem ich gestern wegen der Reha Genehmigung musste, hatte keine Ahnung von CI.

    Sie üben mit einem Hörbuch? Warum? Ach fürs Sprachverständnis. Äh, ist das nicht von Anfang an da?

    Oh, nein? Aber nach ein paar Wochen doch... oder nicht?


    Reha? Natürlich stimme ich Def Reha zu.


    Das einzige, was ihm wichtig war, ob ich denn die Pneumokokken Impfung hätte....Denn das hätte im Ärzteblatt gestanden...



    Wie sollen dann "normale" sowas wissen....

    Liebe Grüße

  • Hallo Sabine,


    woher kenn ich das nur....?! :S Dass die sogenannten "normalen" Leute es nicht wissen und auch sich nicht vorstellen können, war für mich nicht so das Thema... Anstrengend war eher, nur sehr "Begriffsstutzigen" zum xten Mal wieder erklären zu müssen, dass es vor allem seine Zeit dauert.


    Wiederum andere Leute waren sehr fasziniert, meine positive Entwicklung mit ihren Höhen, aber auch Rückschlägen live mitverfolgen zu können. Anderen Leuten - die ich schon Jahre nicht mehr gesehen hatte - fiel sofort meine bessere und deutliche Aussprache in "normaler" Lautstärke auf oder wie ich mit ihnen mich im Störschall unterhalten kann...

  • Hallo Sabine,


    woher kenn ich das nur....?! :S Dass die sogenannten "normalen" Leute es nicht wissen und auch sich nicht vorstellen können, war für mich nicht so das Thema... Anstrengend war eher, nur sehr "Begriffsstutzigen" zum xten Mal wieder erklären zu müssen, dass es vor allem seine Zeit dauert.


    Wiederum andere Leute waren sehr fasziniert, meine positive Entwicklung mit ihren Höhen, aber auch Rückschlägen live mitverfolgen zu können. Anderen Leuten - die ich schon Jahre nicht mehr gesehen hatte - fiel sofort meine bessere und deutliche Aussprache in "normaler" Lautstärke auf oder wie ich mit ihnen mich im Störschall unterhalten kann...

    Moin,


    Diese Erfahrungen mache ich auch fast täglich. Entweder gehen die Leute davon aus, dass ich jetzt perfekt höre (besser als sie selbst) und / oder staunen was alles so möglich ist. Aber richtig verstehen kann das ein Außenstehender wohl kaum. Selbst Leute aus meiner Familie und engeren Freundeskreis können nicht nachvollziehen und noch weniger verstehen (akzeptieren) dass ich in machen Situationen eben doch nicht alles verstehe und ein paar mal nachfragen muss. Schließlich sei ich ja jetzt bestens versorgt. Trage meinen SP ja auch schön seit Mitte April diesen Jahres. .....


    So langsam ignoriere ich diesbezügliche Bemerkungen, denn ich habe keine Lust ständig den selben Leuten alles immer wieder zu erklären und noch weniger Lust mich rechtfertigen zu müssen.


    Andreas

    Rechts HG seit 2009 z.Z. Oticon Ria 2 Pro

    Links Naida CI Q90 EAS mit HiRes Ultra CI HiFocus SlimJ Electrode - OP 23.02.2018

    Erstanpassung am 16.04.2018 im DHZ Hannover

  • Hallo zusammen,

    ich kann mich euren Worten nur anschließen. Es ist verd.... schwer für Außenstehende, nachzuvollziehen, was eigentlich genau los ist. Irgendwann mag man auch nicht mehr drüber reden und hält sich still.

    Ich bin auf jeden Fall froh, beim Integrationsfachdienst eine psychologische Beraterin zu haben, die selbst zwei CI s trägt und meine Probleme und Schwierigkeiten total nachvollziehen kann.

    Leider habe ich selbst manchmal das Gefühl, dass mir das CI nicht das bringt, was die Ärzte und ich mir vor der OP von versprochen haben😌, dann ist es noch schwieriger, positiv damit umzugehen. Da hilft mi

    r die Beraterin sehr gut- auch die bereits lebenslang bestehende Schwerhörigkeit zu akzeptieren und zu verarbeiten, was über 40 Jahre ignoriert wurde.

    Aber alles wird gut😉.


    LG SaSel

    Von Geburt an hochgradig schwerhörig beidseitig, im Laufe der Jahre an Taubheit grenzend schwerhörig beidseitig
    OP rechts am 31.05.2017, EA am 17.07.2017, Cochlear Kanso
    links HG, zurzeit Resound Linx wegen Kompatibilität zu Cochlear