Das neueste "Blechohr" :)

  • Hallo ihr Lieben!


    Wollte mich jetzt nur kurz melden und Bescheid geben, dass die OP bei mir problemlos verlaufen ist und ich mich eigentlich schon wieder ganz gut fühle. Ich war gleich in der Früh dran und hab fast den ganzen Tag verschlafen ;)
    Am Nachmittag hab ich was zu essen bekommen und da hatte ich sehr mit Übelkeit und Kreislaufproblemen zu kämpfen, hab dann noch bis ca. 19:45 Uhr zum Glück noch gut weiterschlafen können und jetzt geht's wieder. Hoffe, das bleibt so!


    Ich melde mich mit einem ausführlicheren Bericht, wenn ich wieder zuhause bin und meinen Laptop hab (sollte Anfang nächster Woche der Fall sein).


    Ich wünsch euch noch was!


    LG, Christina



    Gesendet von iPhone mit Tapatalk

  • Liebe Christina,


    Das freut mich sehr, dass es Dir gut geht. Mache trotzdem langsam!


    Denk an Dich


    LG Karin

    rechts: von Kindheit an mittel- bis hochgradig schwerhörig, letzter Hörsturz mit 22 Jahren verursachte totale Taubheit.

    Juli 1990: in Hannover CI-Operation, aktuell Nucleus 6, CP920


    links: geburtstaub, Juli 2017: in München-Großhadern CI-Operation, EA: 07.08.17, aktuell Nucleus 6, CP920

  • Hallo Christina,


    freut mich zu hören das du die OP gut hinter dich gebracht hast, das bisschen Übelkeit legt sich schon noch, das ist sicher noch die Narkose gewesen. Morgen früh sieht das schon wieder anders aus, schlaf die Nacht gut drüber und lass wieder von dir hören!


    LG Lars

    L: HG Phonak Naida IX / Cochlear CI522, CP1000 Nucleus 7 (OP 23.01.2018 / EA 05.03.2018)
    R: HG Phonak Naida IX / Cochlear CI522, CP910 Nucleus 6 (OP 21.11.2016 / EA 02.01.2017)

  • Liebe Christina,
    klasse, dass du alles gut überstanden hast- und das, wo du so lange auf den OP-Tag warten musstest!
    Weiterhin gute Besserung und mach halblang. ;)
    Viele herzliche Grüße
    SaSel

    Von Geburt an hochgradig schwerhörig beidseitig, im Laufe der Jahre an Taubheit grenzend schwerhörig beidseitig
    OP rechts am 31.05.2017 Uni Köln, EA am 17.07.2017, Cochlear Kanso
    links HG, zurzeit Resound Linx wegen Kompatibilität zu Cochlear

  • Hallo Christina,


    das Schwierigste hast Du hinter Dir. Nun ja, so ein KH Aufenthalt und die OP sind nicht gerade angenehm. Auch ich hatte nach dem Aufwachen nach der OP nichts essen können. Selbst Kaffee kam sofort wieder hoch. Nach einer weiteren Runde Schlaf war wider alles beim Alten.


    Gute Besserung und
    Herzliche Grüße
    Peter

    Hörgeräte seit ca. 1995
    rechts taub: seit November 2017 ein CI mit Nucleus 7
    links: ca. 50% Hörverlust HG Phonak


    Liebe Grüße
    Peter

  • Hallo Christina,


    schön, dass du alles gut überstanden hast und wenn die Übelkeit weg ist, wrst du dich auch besser fühlen.
    Schon dich (im Krankenhaus kann man ja nicht viel machen ^^ )


    LG Ellen

  • Ja, in der Tat ist's ziemlich langweilig im Krankenhaus ^^ hab vorhin Mittag gegessen und jetzt ist mir wieder etwas übel :/ hab mich wieder hingelegt und warte darauf, dass es sich bessert, ohne dass ich mich übergeben muss. Den Nacken dürften sie mir auch etwas überdehnt haben - aber das und die Geschmacksstörungen auf der rechten Zungenseite sind laut Arzt normal. Samstag oder Sonntag darf ich hoffentlich nach Hause

  • Hallöchen,


    die Probleme mit dem Nacken sollen nach einer solchen OP keine Seltenheit sein. Ich selbst war bei einem Atlasspezialisten, der hat mir den Atlaswirbel wieder gerade gerichtet. Das Problem ist, dass diese Therapie leider in Deutschland weder von den gesetzlichen noch von den privaten Kassen bezahlt wird. Aber die 190 € waren es mir wert (ich hatte schon einmal nachweinen Autounfall massive Probleme und er hat mir super geholfen).
    Aber ich kann die Arlas-Therapie nur jedem empfehlen!


    Ich wünsche weiterhin gute Besserung und auf das die Übelkeit auch bald verschwinden wird (hat bei mir aufgrund des Gleichgewichtes knapp 10 Tage gedauert, Vomex hat immer gut geholfen).


    Liebe Grüße
    SaSel

    Von Geburt an hochgradig schwerhörig beidseitig, im Laufe der Jahre an Taubheit grenzend schwerhörig beidseitig
    OP rechts am 31.05.2017 Uni Köln, EA am 17.07.2017, Cochlear Kanso
    links HG, zurzeit Resound Linx wegen Kompatibilität zu Cochlear

  • Hallo Steirermadl,
    Glückwunsch :thumbsup:
    Halt den Nacken warm, du liegst sicher nicht gerade und alles wird sich verspannen.
    Gruss Flocke

    Wer durch des Argwohn Brille schaut, sieht Raupen selbst im Sauerkraut. (Wilhelm Busch)



    schleichende, an Taubheit grenzende Schwerhörigkeit seid 40 Jahren, beids.
    rechts:AB High Res Ultra CI HighFokus, Naida CI Q90, OP 04/2017, EA 05/2017
    Links: AB High Res Ultra CI HighFokus, Naida CI Q90, OP 05/2018, EA 06/2018
    BWZK Koblenz.

  • Glückwunsch auch von mir und nen juten Heilungsverlauf! :)

  • Liebe Christina,


    Ich bin mit 2 Kissen ins KH gegangen, da ich brutale Nackenbeschwerden bekommen kann, wenn ich das falsche Kissen verwende und das war auch gut so, da die Kissen im KH ziemlich schlecht waren. Vielleicht hilft Dir auch ein Kissen von zuhause!


    Ich wünsche Dur auch rückläufige Nebenwirkungen! Die Zeit im KH ist begrenzt und ich denke, morgen geht es schon Richtung Zuhause.....


    Denk an Dich!


    LG


    Karin

    rechts: von Kindheit an mittel- bis hochgradig schwerhörig, letzter Hörsturz mit 22 Jahren verursachte totale Taubheit.

    Juli 1990: in Hannover CI-Operation, aktuell Nucleus 6, CP920


    links: geburtstaub, Juli 2017: in München-Großhadern CI-Operation, EA: 07.08.17, aktuell Nucleus 6, CP920

    Edited once, last by KarinLa ().

  • Hallo,


    tatsächlich darf ich morgen schon nach Hause! :) Habe gestern einen neuen Druckverband bekommen, da mir der erste fast vom Kopf gerutscht ist, und der macht seinem Namen jetzt alle Ehre

  • Hallo,


    tatsächlich darf ich morgen schon nach Hause!


    Habe gestern einen neuen Druckverband bekommen, da mir der erste fast vom Kopf gerutscht ist, und der macht seinem Namen jetzt alle Ehre - er sitzt bombenfest und das Ohr ist richtig eingequetscht. Ich hoffe jedenfalls, dass ich den morgen vor der Entlassung noch runter krieg!


    Ansonsten geht's mir so lala... hab mir leider einen Schnupfen eingefangen und nicht besonders gut geschlafen letzte Nacht. Momentan nervt mich auch die Herumliegerei im Bett ziemlich. Zudem bin ich inzwischen alleine im 4-Bett-Zimmer, weil alle anderen schon heim durften. Aber ich freu mich sehr, dass ich auch einen Tag früher als ursprünglich gesagt nach Hause darf! :)


    LG, Christina



    Gesendet von iPhone mit Tapatalk

  • Sooo... wie versprochen, melde ich mich heute mit einem ausführlicheren Bericht wieder. Zuallererst, die Erleichterung, dass alles so komplikationslos und toll verlaufen ist, ist grenzenlos!! Ich hab mir das alles echt 100 Mal schlimmer vorgestellt (wie wahrscheinlich die meisten von uns auch...)


    Aber beginnen wir mit dem 19.9., dem Tag der Aufnahme...
    In der Früh war ich beim Aufstehen dann doch schon etwas nervös. Um 9 Uhr sollte ich im Krankenhaus sein, um 8:45 Uhr stand ich dort auf der Matte. Besser gemacht hat’s die Tatsache, dass ich in der Ambulanz noch 2 Stunden auf die stationäre Aufnahme warten musste, nicht... das Gedankenkarussell hatte viel zu viel Zeit, seine Runden zu drehen!
    Dann, endlich, durfte ich zum betreuenden HNO-Arzt rein. Der hat mir kurz in den Hals, die Nase und in die Ohren geschaut, es war alles ok, hat mir kurz den Ablauf der OP noch mal erklärt und auf die Frage, was denn heute noch auf dem Programm steht (ich hab ja noch mit einer ganzen Reihe von Untersuchungen, wie einem weiteren Hörtest, Geschmackstest, Gleichgewichtstest etc. gerechnet), meinte er nur: „Entspannen!“. Da war ich mal kurz baff. War ja erst 11 Uhr am Vormittag!
    Zu dem Zeitpunkt war meine Nervosität aber verflogen und ich war echt entspannt. Cool! Hatte mir das schlimmer vorgestellt... na, dann mal ab ins Zimmer. Dort noch Pflegeaufnahmegespräch, die üblichen Fragen nach Allergien, etc. Am Nachmittag kam dann noch ein Arzt, der mein Herz und meine Lunge noch abgehört hat und das wars dann wirklich mit den Untersuchungen. Meine Zimmerkolleginnen waren alles recht junge Mädels, die alle am Handy gehängt sind – und ich dann auch :D
    Am Abend kam die Schwester und wollte mir die Leitung legen. Tja, es war bisher kein Problem, bei mir eine Leitung zu legen, aber am Dienstag schon X( zuerst hat sie keine Vene gefunden, dann hat sie in die Vene in der linken Hand gestochen und ich dachte echt, ich muss jetzt sterben vor Schmerzen! Irgendwie hat sie wohl einen Nerv erwischt, denn meine Hand zieht seither manchmal etwas und schmerzt :cursing: Sie hat dann einen Arzt geholt, der mir die Leitung rechts in die Vene gelegt hat – schmerzfrei. Aber meine Angst vor Nadeln war nach diesem Erlebnis natürlich wieder da!
    Na gut, gegen 22 Uhr ging das Licht aus und ich schlafen. Ich glaub, ich hab nicht so schlecht geschlafen.
    Am 20.9. wurde ich um 6 Uhr geweckt, damit ich noch duschen und meine Haare waschen konnte. Hab ich gemacht, dann das Krankenhaushemd angezogen und die obligatorischen Thrombosestrümpfe angezogen bekommen. Dann hat sie mir die LmAa-Tablette gegeben und eine Infusion angehängt, und danach wurde ich schon abgeholt (gegen 7:15 Uhr). Ich kam dann samt Bett in einen Wartebereich vor dem OP-Saal und dachte noch, wieso die blöde Tablette nicht wirkt und ich immer noch so munter bin :D dann gings aber doch schnell – und zack, war ich weg. Ich hab geschlafen und geträumt und als ich aufgewacht bin, stand das Bett auf einer anderen Seite im selben Raum. Die Schwester kam und ich fragte, ob ich jetzt dran komme. Da hat sie mal gelacht und gesagt, dass schon alles vorbei ist :D erst da hab ich die neue Leitung im linken Handrücken und den Verband bemerkt :thumbsup:


    Da wars dann etwa Mittag und ich kam wieder ins Zimmer. Kurz habe ich mitbekommen, dass mein Papa und mein Freund da waren. Ich bekam dann schon Wasser zu trinken und am späteren Nachmittag auch etwas zu essen, wo mir leider schon davor übel war. Prompt musste ich mich dann beim Essen auch übergeben :/. Erst am nächsten Tag habe ich bemerkt, dass mein Geschmackssinn auf der rechten Zungenseite in Mitleidenschaft gezogen wurde und alles ein wenig „schleimig“ schmeckt – was auch der Grund für das Erbrechen am Vortag gewesen sein dürfte.
    Die Schwester hat mich dann noch zum „stillen Örtchen“ begleitet und war ganz erstaunt, dass mir überhaupt nicht schwindlig war. Tatsächlich hatte ich beim Gehen nie Probleme, nur wenn ich nach unten schaue, dann wird mir etwas schwindelig. Irgendwann am Nachmittag war auch der Arzt da und hat mir gesagt, dass die OP problemlos verlaufen ist.
    Den Rest des Tages hab ich dann geschlafen und gegen 19:45 Uhr war ich das erste Mal richtig wach. Aber nicht lange – 2 Stunden später hab ich wieder geschlafen und bin um 23 Uhr nochmal aufgewacht, weil ich da meine Antibiotikainfusion bekommen hab.


    Der Rest der Tage ist schnell erzählt. Ich hab mich gefreut, dass alles so gut verlaufen ist – auch beim Röntgen am nächsten Tag war alles perfekt laut Ärzten. Der Kopfverband ist mir am Donnerstag fast vom Kopf gerutscht, daher bekam ich am Abend dann einen Neuen, der bombenfest saß ;)
    Das einzig Dumme ist, dass ich mir einen ordentlichen Schnupfen eingefangen hab, der mir die letzten beiden Nächte zur Qual gemacht hat. Aber das hätte er auch ohne die OP und den Krankenhausaufenthalt ;)


    Heute durfte ich dann endlich nach Hause :thumbup: nachdem in den letzten 2 Tagen die Zimmerkolleginnen nur so durchgewechselt haben, war es auch bei mir endlich so weit. Heute Früh wurde noch der Verband abgenommen und ich bekam nur einen dünnen Streifen Pflaster auf die Nähte. Hier konnte ich mir meinen Kopf auch das erste Mal selbst anschauen. Also ich muss sagen, ich hab für die Sache echt viele Haare lassen müssen. Sie haben weit mehr wegrasiert, als mir immer gesagt wurde – aber sei’s drum. Das haben sie eh erst im OP gemacht, als ich schon in Narkose war – hatte da also leider kein Mitspracherecht. Somit ist meine rechte Kopfhälfte fast komplett kahl und auch die Naht ist, wie ich finde, nicht so klein (schätzomativ um die 7 cm lang). Aber es sieht alles gut aus und ich wurde heute Früh mit Arztbrief und 2 Folgeterminen (4.10. zur Nahtentfernung und 10.10. zur EA) entlassen. Sogar einen kleinen Spaziergang konnte ich bei dem herrlichen Wetter noch machen.
    Den Rest des Tages werd ich es mir auf der Couch gemütlich machen und die Ruhe genießen.


    Euch wünsch ich noch ein schönes erholsames Wochenende! :)


    LG, Christina

  • Na dann gute und schnelle Genesung für dich, Christina! Eine doofe Frage hätte ich da allerdings: Wie machst du das denn jetzt so kurz nach der OP mit Schnupfen? Das muss doch richtig nervig sein, oder nicht?


    LG
    Sunny

    ab 15. Lebensjahr progressiver Hörverlust ohne Befund
    Mi1200 SYNCHRONY von MED-EL
    links: Rondo, OP am 20.10.2017, EA 14.11.2017
    rechts: Sonnet, OP 02.02.2016 EA 21.03.2016

  • Danke, Sunny :)
    Ja, ist richtig doof :( da hab ich echt wieder mal den "perfekten" Zeitpunkt dafür erwischt... möglichst wenig und vorsichtig schnäuzen - mehr kann ich eh nicht tun. Es tut wenigstens nix weh (außer Niesen am Anfang) und wird inzwischen langsam besser. Die Ärzte haben übrigens nie was gesagt, dass schnäuzen verboten ist...


    LG, Christina



    Gesendet von iPhone mit Tapatalk

  • LIebe Christina,


    vielen Dank für Deinen ausführlichen Krankenhausbericht. Das mit dem Schnupfen ist ja wirklich doof. Mir wurde im Krankenhaus gesagt, dass ich absolut nicht schneuzen darf, da sich im Ohr zu starke Kräfte entwickeln würden.


    Jedenfalls hoffe ich, dass Du Dich am Wochenende besser erholen konntest und der Schnupfen auf Nimmerwiedersehn verschwunden ist!


    Ganz liebe Grüße von mir


    Karin

    rechts: von Kindheit an mittel- bis hochgradig schwerhörig, letzter Hörsturz mit 22 Jahren verursachte totale Taubheit.

    Juli 1990: in Hannover CI-Operation, aktuell Nucleus 6, CP920


    links: geburtstaub, Juli 2017: in München-Großhadern CI-Operation, EA: 07.08.17, aktuell Nucleus 6, CP920