Posts by SaSel

    Hallo Mango,


    in der Tat gibt es EAs, bei der man erstmal nicht groß was hört. Bei mir war es nur ein „Pling“, welches sich in der ersten Woche nach der EA mit ganz viel Hörtraining und tragen des SP von morgens bis abends und mit Vertäubung des anderen Ohrs langsam zu konkreten Geräuschen und letztlich zu Sprache entwickelt hat. Inzwischen höre ich zwar die Flöhe husten, mein Sprachverstehen ist nach über drei Jahren immer noch erst bei 55-60%, die Versprechen waren andere und entsprechend groß die Enttäuschungen 😥. Ich habe dazu einen sehr kommunikativen Job (Telefon, Dienstbesprechungen, Veranstaltungen mit entsprechenden Small Talks und das bei Maskenpflicht 🙈). Es geht dennoch alles (auf der anderen Seite an Taubheit grenzend schwerhörig).

    Es wird ganz bestimmt auch bei dir werden✊🏻. Gib die Hoffnung und den Mut nicht auf!


    VG

    SaSel

    Hallo Tanzgirl,


    ich kann dir aber dennoch Mut machen: ich kenne gleich zwei Leute, die auf einem von Geburt an tauben Ohr tatsächlich zum Sprachverstehen gekommen sind. Eine Freundin mit knapp über 50 nach sogar relativ kurzer Zeit mit viel intensiver Logopädie. Sie trägt zwei CIs. Und ein Freund mit Mitte 40 und diversen anderen Problemen neben der Hörbehinderung, auf der anderen Seite trägt er ein HG. Beide haben noch nie gut gehört bzw. waren jemals normal hörend.


    Deine Einstellung zum Hören ist sehr gut, behalte sie bei uns mach weiter so 👍🏻!


    VG

    Ich habe gerade mal gegoogelt:


    Das nächste Treffen des Hörcafés findet am Samstag, den 28.11.2020 in der Zeit von 14.30 Uhr bis 17.00 Uhr in der Frauenklinik statt.

    Anbei der Link: http://www.shg-hoercafe.de/event/gruppentreffen-4/

    (ich hoffe, man kann ihn anklicken und kommt sofort auf die Seite).

    Das letzte Treffen war laut Homepage am 26.09.2020 gewesen.


    Vielleicht schaffe ich es tatsächlich mal, dort hin zu kommen; es würde mich mal interessieren. Möglicherweise ist der/ die eine oder andere von euch auch dort?


    VG

    Hallo Tanzgirl,


    auf einer solchen Entfernung mit Störgeräuschen einem Gespräch folgen zu wollen, ist schon eine Hausnummer.

    Dass du hörst, dass sich die Jugendlichen miteinander unterhalten, ist doch schon mal was. Verstehen und dem Gespräch folgen werden die wenigsten Menschen, auch die Normalhörenden, können.

    Also ganz entspannt bleiben und dennoch einfach weiterhin der Umgebung lauschen - immerhin ist dir aufgefallen, dass dort ein Gespräch geführt wird, weiter so:thumbup:!

    So habe ich es mit den Terminen des Hörcafes auch in Erinnerung. Dort wollte ich mal irgendwann hin und mir das mal anschauen.

    Ralle: bekommst du die Termine irgendwie mit? Ich glaube, die stehen/ standen im Internet?


    VG

    Sehr gut geschrieben, der Bericht.


    Ich würde meine zweite Seite erst dann implantieren lassen, wenn ich wüsste, dass das Restgehör mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit erhalten bleibt. Gerade der Tieftonbereich bis 250/500 Hz ist noch recht okay bei mir, mit dem ich links fast besser höre als rechts mit CI:saint:.

    Genau das Problem kenne ich und habe ich auch. Ich bin seit über zwei Jahren dran, dort mit einem guten Freund, ebenfalls CI-Träger und schon mal dort gewesen, hinzufahren, aber es ergibt sich irgendwie nie.X/

    Ich vermisse eher das fachliche, wenn ich ehrlich bin, irgendwie mehr die Feinheiten (Affe, Asche, Asse z. B.). Es war oft frustrierend, aber immer erkenntnisreich. Für meine hochgradige Unmusikalität und des damit verbundenen Problems, keine feinen Unterschiede mit merken zu können, können sie ja nichts😂😇. Ich höre zwar oft die Unterschiede, kann es dann aber nicht zuordnen, ob ich wie beim o.g. Beispiel ein S, F oder SCH gehört habe. Beim Raten liegt die Trefferquote bei 33 %🙈.

    Im Falle eines zweiten CIs würde ich jedoch das eine oder andere anders machen- aus Erfahrung gelernt.

    Viel Spaß euch weiterhin 😉

    Im CIK gibt’s oder gab‘s eine Gruppe, die sich alle zwei Monate an einem Samstag (?) trifft. Ich war noch nie dort („irgendwas ist immer“🙈).

    Im Umfeld von Köln und Bonn ist mir nichts weiter bekannt, im Bergischen kenne ich mich nicht aus...

    Viel Spaß und Erfolg im CIK.

    „Nur“ Hörtraining oder auch Einstellung bzw. Jahreskontrolle?

    Manchmal vermisse ich die Hörtrainings dort schon, ich habe immer viel mitgenommen.

    VG

    Betreffend des Tragens des SPS muss es jeder für sich austesten.

    Ich hatte den Kanso auch vom ersten Tag an von morgens bis abends am Kopf und hatte in der ersten Woche sogar das linke Ohr vertäubt.


    Der Alltag stellte sich bei mir erst nach einer gewissen Zeit ein und damit auch die notwendigen Hörpausen.

    Inzwischen gönne ich mir tatsächlich morgens beim Aufstehen bis ich aus dem Haus gehe, meine Hörpause bzw. gönne mir noch die Ruhe auf den Ohren 😇.


    @ Tanzgirl: Eine zweite CI-OP muss nicht zwingend zeitnah nach der ersten sein. Ich wurde auch bereits vom CIK deswegen gefragt, aber ich habe dankend abgelehnt: zu groß ist mir das Risiko, auch das zweite Gleichgewichtsorgan zu verlieren und infolge der OP auch auf der anderen Seite zu ertauben und dann völlig taub zu sein. Ich bin für meinen kleinen Hörrest von 15% so dankbar, dass ich ihn ungerne „mutwillig“ verlieren möchte. Das CIK zeigt da Verständnis für, da ich ja derzeit einigermaßen mit Kanso und HG zurecht komme. Also mach dir da bloß keinen Stress oder lass dich von anderen beeinflussen.


    Tatsächlich kann ich wesentlich besser auf mein HG als auf meinen Kanso verzichten, empfinde das HG aber als sehr gute Ergänzung, damit auch das Hören quasi komplett anhört.


    VG

    Der Kreativität an Farben, Mustern und Motiven bei dem MNS sind (fast) keine Grenzen gesetzt. Ich staune auch immer wieder, was man alles so zu sehen bekommt^^

    Für eine Unterhaltung finde ich jedoch schlichte, einfarbige Masken am angenehmsten - lenken sie nicht so sehr ab und ich kann mich besser auf das Zuhören konzentrieren als wenn ich fasziniert auf die Maske schaue:saint:

    Normalerweise lässt man sich ja implantieren, um zum einen mehr Lebensqualität und zum anderen die Arbeitszeit-/Dienstfähigkeit zu erhalten bzw. verbessern.

    Dasselbe gilt auch für die Beantragung und Durchführung einer Reha. Ein Rehantrag kann grundsätzlich alle vier Jahre gestellt werden, in begründeten Fällen auch früher. Damit kann man die Arbeitsfähigkeit ebenfalls erhalten bzw. verbessern.

    Betreffend psychischer und physischer Belastung aufgrund der Hörbehinderung erhält man dort super Tipps und Hilfestellungen.


    Gerade der Integrationsfachdienst kann bei einer Wiedereingliederung ins Arbeitsleben prima Unterstützung leisten - und er bietet psychologische Beratung an, insbesondere im Bereich der Akzeptanz der eigenen Hörbehinderung und den pfleglichen Umgang mit sich selbst im Arbeitsleben. Oftmals hilft ein gemeinsames Gespräch zwischen Arbeitgeber, dem Hörbehinderten Menschen und dem IFD als Vermittler.


    Möglicherweise sollte seitens der Ärzte und CI-Zentren als unsere ersten Ansprechpartner vermehrt auf die oben genannten Hilfsangebote verwiesen werden, um Stress und Konflikte gar nicht erst so extrem eskalieren zu lassen, dass es zu extremen psychischen Problemen kommt.

    Andrea2002: es lohnt sich leider nicht, in diesem Punkt zu diskutieren. Ich gebe dir in allen Punkten recht; bei uns in der Verwaltung saß niemand im Homeoffice, sondern wir haben versucht, eine möglichst beste Lösung für die Mitarbeiter sowie die Bürger zu finden, damit trotz der Hygienevorschriften der Corona-Schutz-Verordnung der Dienstbetrieb möglichst reibungslos laufen kann. Dies ist bei den Bürgern zum allergrößten Teil sehr positiv angekommen - und das ist das, was zählt. Negative Meinungen einzelner sollten uns nicht abschrecken; so leid es mir für einzelne tut, wenn er/sie eine schlechte Erfahrung mit einer öffentlichen Behörde gemacht haben.


    Ich rechtfertige mich hier inzwischen nicht mehr, dass ich im öffentlichen Dienst beschäftigt bin; finde es aber klasse, dass du die übliche Verfahrensweise des Homeoffice noch einmal dargestellt hast! In der freien Wirtschaft läuft Homeoffice im übrigen genauso ab.

    Stoffmasken finde ich besser zu tragen als die Einmalmasken.

    In der Reihenfolge HG/HdO-SP - Maske - Brille geht's ganz gut. Wenn die Maske etwas höher über der Nase gezogen ist, passt das Brillengestell gut drauf und sie beschlägt (meistens) tatsächlich nicht so schnell.


    Ich befürchte es ebenfalls, dass uns die Maskenpflicht noch eine ganze Weile begleiten wird.

    Ich bin selbst total überrascht, wie man sich daran gewöhnt hat, diese zu tragen, auch wenn es mit dem Hören nach wie vor nicht einfacher geworden ist, aber man gewöhnt sich bei den meisten Stimmlagen tatsächlich daran;). Leider gibt es einige Stimmlagen, die ich einfach nicht verstehe - da kann ich machen was ich will. Aber die wird's immer geben. Mir tun nur die Menschen, meistens Kollegen leid, die ich dann tatsächlich aufgrund ihrer Maske nicht verstehe. Zum Glück sind sie tolerant und sprechen dann ohne Maske mit mir - geht also mit gutem Willen von allen Seiten alles;):saint: