Posts by SaSel

    Hallo Luna,


    ich würde mich erstmal nicht jeck machen lassen; es kann gut sein, dass das Gleichgewichtsorgan in Moment etwas „beleidigt“ ist, wie die Ärzte in der Uni es sagen.

    Vielleicht hast du dir heute auch etwas zu viel zugemutet? Die OP ist kein Pappenstiel, da ist Schonung und Erholung angesagt.

    Mach halblang- alles wird bestimmt wieder gut.


    LG SaSel

    Guten Morgen Finchen,


    was macht dein Schwindel? Wird es hoffentlich besser?

    Der Körper kann zum Glück ein ausgefallenes Gleichgewichtsorgan mit der Zeit gut kompensieren, das dauert halt und braucht Training.

    Halt die Ohren steif ;),

    liebe Grüße

    SaSel

    Hallo Uwe,


    bei solchen Fragen kannst du dich, das Vorliegen einer Schwerbehinderteneigenschaft vorausgesetzt, grundsätzlich an den Integrationsfachdienst (IFD) vom Landschaftsverband wenden. Dort gibt es auch Fachleute für technische Unterstützung, da würde ich in deinem Fall auch den Gehörschutz zu zählen.

    Erkundige dich im Zweifel mal bei der Schwerbehindertenvertretung oder dem Behindertenbeauftragten deiner Kommune .


    LG aus dem Rheinland

    SaSel

    Super, das freut mich, dass du die Untersuchung hinter dir hast!

    Nun werde in Ruhe weiter gesund;)!

    Halt uns hier im Forum dich bitte trotzdem auf dem Laufenden, wie das CT mit CI war (das Ergebnis nicht, sondern nur die Untersuchung ;)).

    Ich denke, dass sich viele die Frage mit dem CT stellen und je mehr verschiedene Leute über ihre Erfahrungen berichten, umso interessanter ist es.


    Alles Gute für die Untersuchung!


    LG SaSel

    Hallo,


    ich war noch im Februar diesen Jahres im CT. Das war gar kein Problem, da es nicht magnetisch arbeitet, sondern mit Strahlen.

    Ich hatte auch Bedenken, die völlig unbegründet waren- zum Glück. Für mich ist es im Nachhinein gut zu wissen, dass ein CT gar kein Problem darstellt.


    Ich drücke dir die Daumen, dass nichts Ernstes gefunden wird und du schnell wieder auf die Füße kommst 😉


    LG SaSel

    Die Höreindrücke sind so individuell wie das Leben selbst.

    Ich denke, man sollte da nicht in Versuchung geraten und Vergleiche anstellen; zumindest in der Frage des „Wie“. Die Frage des „Ob ich was höre“ lässt sich meistens mit technischen Einstellungen und viel Hörtraining und vor allem Routine lösen.

    Liebe Leute, lasst die Dinge auf euch zu kommen und genießt eure eigene Hörreise und macht euch nicht jeck!

    LG SaSel

    Mit der Zusage war meine Beihilfekasse etwas pragmatisch: ein konkretes „Ja“ habe ich nicht schriftlich bekommen nachdem ich dort betreffend Kostenübernahme angefragt habe. Erst nach einem Telefonat bekam ich die etwas sehr pragmatische Antwort: „Natürlich stimmen wir der OP ohne weiteres zu. Die Notwendigkeit wird gegeben sein, freiwillig unterzieht sich kein Mensch so einer OP!“ Denke einer über diese Aussage was er wolle...

    Auf jeden Fall war die Kostenübernahme und die Zahlung des Geldes kein Problem, auch nicht bei den „Folgekosten“.


    Interessant, was hier für unterschiedliche Erfahrungen gemacht werden🤔


    LG SaSel

    SaSel

    So wie du deine Arbeit beschreibst kippt auch jeder Normalhörende irgendwann mal um, meist verbunden mit einem Hörsturz. Das ist leider unserer Leistungsgesellschaft geschuldet. Aber gut, dass du gezielt Pausen machst, das fehlt mir noch :(


    Hallo Dominik,


    du hast grundsätzlich recht. Mein großer Vorteil ist, dass mir die Arbeit und auch die Kommunikation mit den Menschen unglaublich viel Spaß macht, ich lerne viele interessante Menschen und Dinge kennen. Ich weiß auch, dass diese extremen Dienste in diesem Jahr aufgrund des 50jährigen Gemeindejubiläums sind. Im nächsten Jahr wird es wieder ruhiger, wobei im Ratsbüro immer wieder Abend- und Wochenendtermine anstehen. Und oft halte ich bei den Events inne, schmunzle in mich rein und denke bei mir: "Wenn ihr wüsstet, dass ich a) Technik am Kopf (HG, CI) habe und b) ohne diese taub bzw. fast taub bin und dabei quatscht ihr unbefangen mit mir los." Viele wissen nichts von meiner Hörbehinderung bzw. haben es nicht immer auf dem Schirm. Wenn es zu schwierig mit dem Zuhören wird, weise ich kurz auf meine Hörbehinderung hin und dann wird das Gespräch in einer ruhigeren Ecke weiter geführt.;)

    Im letzten Jahr war ich im Rahmen des abrupten Wechsels vom Sozialamt ins Ratsbüro für ein paar Wochen im Steueramt eingesetzt; da gab es regelmäßige Dienstzeiten, aber für mich persönlich war es einfach nur langweilig, Hundesteuer und Grundsteuer auszurechnen X/. Im Steueramt kamen dafür ständig Telefonate von Bürgern an, bei denen ich die Namen fast nie verstanden habe und das war Hörstress pur für mich.


    Pausen zu machen muss man lernen und das geht leider nicht von jetzt auf gleich - ich habe da auch zwei Jahre und Lebenserfahrung für gebraucht. Und dennoch erwische ich mich auch immer wieder dabei, dass ich zu lange zu viel mache... :saint:

    😂während der Dienstzeit ist es auch bei mir in der Tat schwierig mit den Hörpausen. Ich gehe manchmal einfach in der Mittagspause eine Runde über die Felder spazieren (unser Rathaus liegt zum Glück fast von Feldern umgeben). Dabei kann ich auch gut hörmäßig und mental abschalten, die Bewegung Tür meinem Gleichgewicht gut und ich habe mal was anderes als mein Büro gesehen.

    Manchmal reichen auch kleine Auszeiten als Oasen der Ruhe- im wortwörtlichen Sinne.

    Wahrscheinlich ist es ein Symptom einer Hörüberlastung und Stress.

    Wenn ich auf Hochtouren laufe, und im Moment bin ich dienstlich extrem eingespannt mit viel Kommunikation, Telefonieren, Smalltalk mit Lokalpolitikern und -Prominenz, Besprechungen, Protokolle, doppelte Vertretung, lange Tage und Wochenddienste mit viel (Zu-)Hören.

    Ich habe das Gefühl, ein schlechteres Sprachverstehen zu haben und muss auf mein Gleichgewicht aufpassen.

    Dann sind (Hör-) Pausen und Entspannung sehr wichtig. Ich lege dann gerne mal HG und CI ab, verkrümel mich ins Bett und lese ein gutes Buch. Leider nehme ich mir ehrlich gesagt viel zu wenig diese Auszeiten; ist schwierig mit Familie, Haushalt und teilweise mehr als 50 Stunden Wochen im Dienst.😌

    Mach Pausen, zieh dich zurück und schalte auch gedanklich mit einem guten Buch ab😉

    meine OP ist zwei Jahre her, da gab es tatsächlich keine direkte Abrechnung.

    Abschlagszahlungen kann man beantragen, habe ich aber keine Erfahrungen mit.

    Wie gesagt, bei mir ging das damals alles problemlos, hat aber gedauert 😌

    Ich glaube, hier liegt ein Missverständnis vor: ich habe nur die zwei Wege zur Zahlung aufgezeigt.

    Ich habe die 20.000€ bestimmt auch nicht vorgestreckt, sondern erst auf das Geld der Beihilfekasse gewartet. War aber auch kein Problem bei der Uni.

    Bei den HGs habe ich auch immer den Geldeingang von zumindest der Beihilfe wegen den 70% abgewartet 😉.

    Hallo Anni,

    mit der Beihilfe NRW István tatsächlich so, dass du die Rechnung dort einreichen musst und auf das Geld wartest. Entweder streckst du vor (bei mir mit 70% Beihilfe etwa 20.000€) oder zahlst die Rechnung vom KH, sobald das Geld da ist. Bevorzugt behandelt wurde ich nicht und habe, glaube ich, etwa 8 Wochen gewartet. Die Beihilfe rechnet grundsätzlich nie direkt mit dem KH ab.

    LG SaSel

    Hallo Finchen,

    das ist doch in etwa das, was ich schon geschrieben hatte. Das wird wieder, der Körper kann ein zerstörtes Gleichgewichtsorgan gut kompensieren.

    Wie war die EA?


    LG SaSel

    Okay, danke für deine weitergehende Info!

    So genau habe ich mich auch nicht erkundigt, wenn ich ehrlich bin. Ich bin derzeit zwar mit einen iPhone, aber auch mit dem Kanso versorgt, so dass sich die Frage der Kompatibilität derzeit bei mir nicht konkret stellt.


    VG SaSel

    Ich bin an meine relativ schnellen Hörerfolge durch konsequentes Tragen des Kanso rechts von morgens bis abends und gleichzeitiger halbtäglicher Vertäubung des anderen Ohrs trotz HV von etwa 85% links in der ersten Woche gekommen. Die ersten Tage hörte ich nur „Pling“, erst im Laufe der ersten 2-4 Tage kristallisierten sich die ersten „vernünftigen“ Geräusche heraus. Das erste Sprachverstehen mit Mundbild kam nach 5 Tagen, ich konnte sofort die Stimmen meiner Mutter, Töchter und Ehemann auseinander halten.😊


    Es läuft bei jedem anders, nach zwei bis drei Monaten stagnierte das Sprachverstehen und es geht nur mühselig und in Kleinarbeit weiter.


    Wichtig ist tatsächlich Geduld und die Dinge auf sich zu kommen zu lassen. Einfach mal den Kopf auszuschalten und nur bewusst zu lauschen- das kann auch total entspannend sein.😇


    LG SaSel

    Ich schließe mich den beiden Vorschreibern gerne an:

    die Narbe ist tatsächlich nur sehr klein und direkt hinter dem Ohr. Ich kann sie inzwischen kaum noch ertasten. Meine Haare trage ich gerade an den Ohren sehr kurz bzw. die Ohren sind frei geschnitten.


    Und: soll mein Kanso doch zu sehen sein. Ich bin tatsächlich eigentlich noch nie auf das CI angesprochen worden und aufgrund der Projektkoordination bin ich bei mir im Dienst und in der Kommune, sei es bei den Politikern, Vereinen und Gewerbetreibenden inzwischen bekannt wie der sprichwörtliche „bunte Hund“. Alle akzeptieren und sogar respektieren mich als Person und Bedienstete der Kommune, völlig unabhängig von meiner Hörbehinderung. Und ehrlich: darauf bin ich stolz, dass ich mithilfe der Technik, vor allem dem CI, meinen Job machen kann und dies entspannt.


    Ich höre auch lieber was anstatt wieder aufgrund Hörüberlastung monatelang flach zu liegen.


    Über die Art, Größe und Form der Narbe habe ich mir nie Gedanken gemacht; ich hatte ganz andere Probleme.


    Sorry der recht deutlichen Worte, aber negative Gedanken und die Suche nach allen möglichen Fallkonstellationen erschweren meines Erachtens und Erfahrung deutlich den Erfolg der Hörreise mit dem CI.


    ich hoffe, du findest die für dich richtige Entscheidung pro oder contra CI 😊.


    LG SaSel