Posts by SaSel

    Hallo Andrea,


    mich konnte mir bei meinen Webinaren bisher super gut mit dem Minimikrofon, welches am PC angeschlossen war, gut behelfen. Je nach Umgebungsgeräusche, ich sitze derzeit zu zweit, ab Ende August zu dritt (!) im Büro, habe ich mein HG ausgeschaltet am Ohr gehabt. Das Zuhören nur mit CI und das über teilweise fast fünf Stunden, war schon Hardcore 🙈.


    Ein Headset würde bei mir nichts nützen: mit Kanso und HG kann ich das vergessen.


    Das Minimikrofon begleitet mich auch bei Dienstbesprechungen, im größeren Kreis wird’s jedoch auch schwierig. Leider ist im Ratssaal die Mikrofonanlage ausgebaut, so dass ich die leider im Moment nicht nutzen kann.

    Meine Dienststelle hat mir damals mein Minimikrofon erstattet.


    Ich bin gespannt, welche Lösung du für dich finden wirst; haben wir beide offensichtlich einen ähnlichen Job (Kommunalverwaltung 😉).


    Viele Grüße

    SaSel

    Ich denke, dass viele Betroffene viele Fragen haben und diese zum Glück hier im Forum stellen können. Vieles kann beantwortet werden, viele Tipps und Tricks können gegeben werden.

    Was aber auch unglaublich wichtig ist, dass man hier auch seine Probleme jedweder Art beschreiben kann. Jeder durchläuft Höhen und Tiefen.
    Wie Anni schreibt, auch ich möchte gerne mit meinen Erfahrungen versuchen, die positiven Dinge des (Hör-)Lebens an Hilfesuchende weiter zu geben und andere Betroffene Mut und Trost zusprechen.

    Ich durfte hier im Forum vor drei Jahren eine größtenteils unglaubliche mentale und emotionale Unterstützung erfahren; mit der einen oder anderen Userin hat sich inzwischen eine tolle Freundschaft entwickelt.

    Betroffene, die mega gut und ohne Probleme sich mit ihren HGs und CIs durchs Leben wuseln, werden hier selbstverständlich so gut wie gar nicht zu finden sein.


    Bibi, deine Einstellung, mit Vorfreude dem CI entgegen zu sehen, ist super! Behalte sie bitte bei.


    Viele Grüße

    Guten Morgen,


    erstmal ein herzliches Willkommen hier im Forum und bereits jetzt viel Glück und alles Gute für die anstehende OP.


    Bei Unsicherheiten und Fragen rund um die Impfungen kannst du dich an die Ständige Impfkommission (StiKo) wenden: https://www.rki.de/DE/Content/…nen/STIKO/stiko_node.html


    Hier findet man sämtliche Empfehlungen und Hinweise zu Impfungen. Im Zweifel schreibst du eine E-Mail.


    Viele Grüße

    SaSel

    Hallo ReCI:


    da haben wir was gemeinsam (mit vielen hier im Forum): von Geburt an Hörbehindert, Schule, Ausbildung, sich durchbeißen. Meine Logopädin hat heute noch zu mir gesagt, dadurch, dass ich fast normal spreche und, sofern ein Mundbild vorhanden ist, gut kommunizieren kann, wird meine Hörbehinderung quasi vergessen. Und das bei einem Einsilberverstehen von 50% (ich werde aufgrund der Hörbiografie auch nie mehr erreichen).


    Es gilt den Blick nach vorne zu richten und stolz auf das zu sein, was man trotz der Hörbehinderung erreicht hat. Als Kind Anfang der 70‘er war nix viel mit Förderung usw.

    wie zum Glück in der heutigen Zeit.


    Ich zolle jedem Respekt, der seinen Weg im Leben geht- egal in welchem Bereich.


    Also: nach vorne schauen, da spielt die Musik und das Leben;)

    Ich denke, wenn man tatsächlich mal gelegentlich etwas "hüpft", wird schon nichts passieren. Ohnehin bin ich nicht der Typ, der sich mit Worksouts fit hält und beschäftigt und mutiere plötzlich zur Trampolinspringerin;).

    Aufs Pferd und Fahrrad kann ich mit meinem Helm nahezu bedenkenlos und einen flotten strammen Spaziergang oder lockeres Joggen durch den Wald machen das Implantat ebenso wie der SP locker mit.


    Mich interessierte tatsächlich mal die Möglichkeit und Gefahr des Verrutschen von Implantat und, wie es der Thread gezeigt hat, sogar der Elektrode (ich habe zum Glück eine vollständige Hörschnecke).

    Die Öffentliche Verwaltung befindet sich mitten im Wandel: vom "verwalten" zum "dienstleisten". Flexibilität und Kreativität sind mehr gefragt als noch Ende der 80´er, als ich mit der Ausbildung begonnen habe. Dienstzeiten am Abend und am Wochenende gehören für mich dazu und das ist okay so. Mein privates Umfeld, welches in der freien Wirtschaft beschäftigt ist, hat da wenig Verständnis für; genießen sie fast alle geregelte Arbeitszeiten und vor allem freie Wochenenden, sofern nicht im Einzelhandel beschäftigt. Sie können es nicht fassen, dass man im Öffentlichen Dienst bzw. Kommunalverwaltung tatsächlich Abend- und Wochenenddienste hat8|... Und für Beamte gibt es keine Abend- und Wochenendzuschläge, lediglich Zeitausgleich, d. h. noch mehr Stunden auf der Zeiterfassung. Das ist nun mal so und ich akzeptiere es.

    Die Resonanz und Akzeptanz in der Bevölkerung in unserer Gemeinde ist klasse, wir sind für unsere Bürger da und kommunizieren miteinander, so dass erst keine Mauern aufgebaut werden. Das kann wahrscheinlich nur in einer kleinen Gemeinde mit etwa 20.000 Einwohnern funktionieren - in Städten und Großstädten wird es wahrscheinlich schwieriger.


    Zu den Zahlen: von rund 90 Beschäftigten (ohne Baubetriebshof, Hausmeister und Schulsekretärinnen!) sind bei uns in der Kommune lediglich neben der Bürgermeisterin und dem Beigeordneten vielleicht noch maximal 5 Beamte - also weniger als 10 % aller Beschäftigten. Ich weiß gar nicht, wann der letzte Beamte/ die letzte Beamtin hier eingestellt wurde.:/


    Allen einen schönen Tag,


    vG

    SaSel

    Lieben Dank für eure Antworten.:)


    Das mit dem Salto bekomme ich ohnehin nicht (mehr) hin; da würden zunächst mein nicht mehr vollständig vorhandenes Gleichgewicht sowie mein lädierter Nacken nicht mehr mitspielen.:D


    Mit dem Implantat denke ich mir es so, wie ihr es schreibt; es ist im Knochenbett eingefräst und sollte idealerweise ein Leben lang unter sämtlichen Bedingungen halten. Und der Kanso neigt aufgrund seines eigenen Gewichts ohnehin schneller zum Fliegen, also wird er vorher abgenommen oder bei spontanen Hüpfern mit der rechten Hand festgehalten...

    Hallo zusammen,


    vielleicht kann mir hier jemand weiterhelfen:


    mein Tantchen hat uns neulich ein Work-Out-Trampolin nebst entsprechender CD geschenkt. Zwei Tage später weist sie mich darauf hin, dass man mit "Implantaten das Trampolin nicht nutzen solle, da diese verrutschen können".

    Etwas verunsichert bin ich nun, auch wenn von verrutschten CI´s wenig berichtet wird.


    Hat sich von euch vielleicht jemand mal entsprechend informieren können, wie es mit einem möglichen Verrutschen des CI´s auf einem Trampolin aussieht?

    Dass mir mein Kanso, wenn ich ihn nicht mit einer Hand festhalten oder gleich ganz ablege, fliegen geht, versteht sich von selbst;).


    Hüpfen die implantierten Kids auf Trampolinen herum?


    Ich bin gespannt auf eure Erfahrungen, vielen lieben Dank dafür.


    Viele sonnige Grüße aus dem Rheinland,


    SaSel

    So, wie versprochen eine kurze Mitteilung des Cochlear HörCenters in Köln zum Thema "Kanso 2":


    Als ich gestern zur Jahreskontrolle im HörCenter in Köln war, habe ich die Gelegenheit genutzt und gleich mal nach Infos zu einem möglichen "Kanso 2" gefragt.

    Mir wurde geantwortet, dass lediglich eine Kollegin das o. g. Video gesehen habe, mehr wisse man auch nicht. Cochlear Deutschland habe sich bisher noch gar nicht zu einem "Kanso 2" geäußert, jedoch aber versichert, dass rechtzeitig z. B. über die Cochlear Family über ein Erscheinen des "Kanso 2" informiert werde.


    Also abwarten was passiert; früher oder später werden hierzu weitere Infos direkt von Cochlear Deutschland erscheinen.


    Viele Grüße

    SaSel

    Zu Hause werde ich gucken können, bestimmte Homepages sind im Dienst gesperrt- u.a. YouTube.

    Nichtsdestotrotz höre ich morgen bei Cochlear einfach mal nach😉

    Ich kann leider das Video nicht laden, da die Seite hier im Dienst gesperrt ist. Würde mir aufgrund mangelnder Englisch-Kenntnisse eh nix nützen...

    Morgen bin ich in Köln bei Cochlear zur Jahreskontrolle und werde mich da gleich mal schlau machen über einen Kanso 2 und hier berichten, falls es konkrete Infos dazu geben sollte.


    Mit dem Kanso bin ich mega glücklich, insbesondere jetzt bei dem Tragen der Mund-Nasen-Bedeckung, die ich im Dienst regelmäßig gefühlte x-mal am Tage an- und abziehen muss. Dieses Verheddern mit dem HG und womöglich der Brille, wenn ich sie aufhabe, nervt mich gewaltig. Wie angenehm ist dies rechts, wo der Kanso sitzt.

    Die T-Spule habe ich noch nie benutzt, da hier in Deutschland fast nirgendwo entsprechende Induktionsschleifen ausgelegt sind;(.


    Ich lasse mich morgen mal überraschen...


    Viele Grüße

    SaSel

    Ich glaube, die sog. "Drückeberger" gibt es überall. Wir alle hier haben die Sozialgesetze nicht geschrieben und ich denke auch, dass die wenigsten Menschen bei ihrer Berufswahl sich Gedanken machen, ob und was sie in die gesetzlichen Kranken- und Rentenkassen einzahlen werden.

    Ich finde es auch sehr schade, dass hier so gegen Beamte usw. geschossen wird, dabei hat Stuttgarter lediglich nach allgemeinen Erfahrungen in Bezug auf die Antragsstellung einer Erwerbsminderungsrente gestellt. Man sollte hier fair bleiben und Stuttgarter seine Frage mit qualitativen Aussagen beantworten. Sicherlich sind hier persönliche Erfahrungen sehr hilfreich und wertvoll - ein Abschweifen ins Politische und Anprangerung bestimmter Berufsgruppen ist hier definitiv nicht zielführend.


    Ich möchte mich hier auch nicht rechtfertigen, dass ich Beamtin bin - ich liebe meinen Job und würde ihn als kommunale Angestellte genauso gerne machen wie als Beamtin und arbeite unglaublich gerne mit allen meinen Kollegen zusammen, unabhängig davon, ob sie im Angestellten- oder Beamtenverhältnis stehen.


    Lieber Stuttgarter, ich drücke dir auf jeden Fall feste die Daumen, dass deinem Rentenantrag stattgegeben wird!


    Viele Grüße

    SaSel

    H2o7778:

    Der Kanso ist zwar nicht per Bluetooth mit dem Hsndy gekoppelt, aber mein Resound HG. Das fängt auch manchmal an zu spinnen, wenn ich nur die online Zeitung lese🙈.


    deshalb war ich auch erst skeptisch, ob sich die Corona App mit dem HG „verträgt“. Scheint aber zu laufen😉.


    Viele Grüße SaSel

    Hallo zusammen,


    ich habe die Corona-App seit gestern Abend auf meinem iPhone (7? ist jetzt drei Jahre alt) installiert. Läuft alles bestens: ich habe mit meinem Resound HG wie üblich telefoniert und auch viel über den Telefonclip mit dem Kanso Musik gehört. Es gab keine Störungen oder Probleme.


    Viele Grüße

    SaSel

    Hallo Flohwalzer,


    auch von mir ein herzliches Willkommen hier im Forum.


    Viele Informationen sammeln ist gut, die Entscheidung liegt jedoch in der Tat alleine bei dir - und diese kann dir keiner abnehmen.


    Ich selbst bin ebenfalls beidseitig von Geburt an hochgradig, bzw. an Taubheit grenzend schwerhörig. Nach 40 Jahren HG habe ich mich vor genau 3 Jahren rechts implantieren lassen. Der Weg war nicht einfach, aber unterm Strich bin ich froh, diesen gegangen zu sein.


    Zu deiner Frage mit CI und HG:

    für mich ist es derzeit eine optimale Kombination, da ich mit dem CI viele Dinge, insbesondere Alltagsgeräusche höre, was mir mein Leben lang mit dem HG nicht möglich war. Andererseits verhilft mir mein HG zu einem insgesamt natürlicheren Klang der Geräusche.

    Außerdem habe ich noch ein kleines Resthörvermögen links, welches ich derzeit nicht hergeben möchte, da ich so auch ohne CI noch etwas von der Umgebung mitbekomme. Jedoch kann ich inzwischen eher auf mein HG als auf den SP (Kanso, Cochlear) verzichten - auch wenn das Sprachverstehen mit CI alleine anstrengender als in Kombination mit dem HG ist.

    Resound-HGs sind kompatibel mit Cochlear. Diese Kombination funktioniert prima.


    ich wünsche dir eine für dich gute Entscheidungsfindung.


    Viele Grüße aus dem Rheinland,

    SaSel

    Mir fällt da tatsächlich noch ein: den Roger Table Mic hatte ich im letzten Jahr auch mal leihweise zum Ausprobieren im Dienst. Damit kam ich irgendwie nicht so wirklich zurecht, ich fand die Bedienung furchtbar umständlich und hatte stets Sorge, den kleinen Schuh für das Minimic zu verlieren. Ich war froh, als ich alles unbeschadet wieder habe zurück geben können.

    Dazu muss ich sagen, dass ich den Kanso habe und somit auf diesen kleinen Schuh beim Minimic angewiesen bin.

    Ich hätte, um mit den Table Mics optimal ausgestattet zu sein, gleich drei oder vier Stück haben müssen, um z. B. im Ratssaal Besprechungen optimal folgen zu können. Je nach Situation bitte ich hier die Bürgermeisterin, dass mit der installierten Lautsprecheranlage gearbeitet werden kann. Hier kann ich mein Minimic nämlich auch anschließen und durch die Nutzung der Lautsprecheranlage fällt es den anderen Besprechungsteilnehmern auch leichter, der Besprechung zu folgen. Also ein Win/Win-Situation für alle Beteiligten.


    Über zeitliche Verzögerungen kann ich nicht klagen; mir sind sie jedenfalls bisher noch nie aufgefallen.


    Betreffend der Reichweite des Minimics kann ich mich Nikita nur anschließen. Mein Minimic hat eine Reichweite von gut 7 Metern, was mir derzeit völlig ausreicht, da ich es mitten auf den großen Besprechungstisch lege und es somit etwa 1,5 m von mir entfernt liegt (weiter weg geht auch nicht, da ich mich sonst mit meiner ganzen Kürze von 160 cm quer über den Tisch legen muss:D).

    Guten Morgen,


    ich habe in der Reha den Roger-Pen ausprobieren dürfen und fand ihn einfach nur grausig, ohne es konkret benennen zu können. die Übertragung über mein heißgeliebtes Minimic habe ich als klarer und deutlicher empfunden. Persönlich finde ich das Minimic auch von der Größe und den Einsatzbereichen praktikabler. Ich kann mein Minimic als tatsächliches Mikrofon bei Dienstbesprechungen auf den Tisch legen, ich kann es einem Redner an die Brust heften, ich kann es an mein dienstliches Telefon und auch an meinem PC für Webinare anschließen und ich kann es bequem mit meinem Handy verbinden.

    Welche Möglichkeiten der Roger-Pen diesbezüglich bietet, entzieht sich zugegebenermaßen meiner Kenntnis.


    Last not least: der Anschaffungspreis: mein dienstliches Minimic habe ich bzw. meine Dienststelle für damals im Rahmen einer Sonderaktion für 99 EUR, regulär glaube ich so um die 350 EUR, erhalten. Der Roger-Pen lag damals (vor gut zwei Jahren) um ein vielfaches höher in der Anschaffung.


    Aber jeder macht hier seine eigenen Erfahrungen;)


    Viele Grüße

    SaSel

    Ich kann Dominik in jedem Punkt zustimmen: nur CI alleine ist okay, nur HG alleine total doof, beides zusammen optimal.


    Bei Dienstbesprechungen habe ich derzeit mein Minimc nahezu immer dabei, da es mir das Hören sehr erleichtert. Aufgrund der Abstandsregeln sitzen wir weiter auseinander und dementsprechend ist das Hören anstrengender. Ansonsten höre ich im Alltag ohne Minimic oder Telefonclip. Den Telefonclip nutze ich gerne beim Fahrradfahren oder Joggen zum Musikhören - das ist dann wiederum Hörtraining fürs CI-Ohr;).


    Auch bei der Nutzung von Hilfsmitteln gilt: jeder muss hier individuell seinen Weg finden und gehen - und auch mal Neues ausprobieren.


    viele Grüße

    SaSel