Posts by SaSel

    Hallo Goes,


    vielen lieben Dank für deine Worte, ich habe mich da sehr drüber gefreut und hoffe, dass bei dir auch alles gut läuft✊🏻!


    Keine Sorge, ich bin schon groß (auch wenn ich nur 160 cm kurz bin😜). Am Montagnachmittag war ich nach dem Dienst „Out of order“ und habe mich tatsächlich am Dienstag krank gemeldet und den ganzen Tag nur geschlafen. Jetzt bin ich wieder fit.

    So hätte ich vor vier Jahren nicht reagiert- ich hätte weiter gemacht bis fast zum Umfallen. Mühselig habe ich lernen müssen, auf meinen Körper hören zu lernen. Zum Glück stärkt mir da auch mein jetziger Chef den Rücken und gibt mir die Erholungsphasen, wenn ich sie brauche😉.


    Dir auch weiterhin alles Gute!

    Hallo Goes,

    du kannst es drehen und wenden wie du willst - das passt alles irgendwie.😉

    Fakt ist jedoch, dass ich meinen Job trotz aller Höranstrengung liebe und mega gerne mache. Das liegt auch an dem guten Verhältnis nicht nur zur Bürgermeisterin, sondern auch zu meinen Kollegen und meinem Vorgesetzten und vor allem an der Wertschätzung, die ich da draußen in der Bürgerschaft erfahre.

    Ich weiß, als Beamtin widerspreche ich hiermit jedem Vorurteil 😂😇.


    Ohne den Spaß und die Freude an meinem Job könnte ich die Höranstrengungen gar nicht kompensieren.

    Somit kann ich z. B. die zeitweisen Zahnschmerzen oder den steifen Nacken einigermaßen ertragen, da es auch immer wieder schöne Momente im Job gibt😉.

    Schön, dass ich nicht die Einzige bin, die die Zähne aufeinander beißt;):saint:


    Homeoffice ist bei mir nicht drin, da ich zu eng an der Bürgermeisterin gebunden bin und ständig für sie irgendwelche Recherchen (auch telefonisch) durchführe und dazu Vermerke schreibe.


    Zum Thema Verstehen: ganz aktuell heute: ich hatte die Kollegin aus dem Vorzimmer so verstanden, dass ich heute um zwei Uhr einen Termin bei der Bürgermeisterin habe. Ich marschiere froh gelaunt mit meinen Unterlagen ins Vorzimmer, ernte einen erstaunten Blick meiner Kollegin, die mir sagt, der Termin ist erst um drei Uhr und dazu sicherheitshalber auch drei Finger hebt. Soviel zum Thema Verstehen mit MNS. Also werde ich nachher wieder rein marschieren und dann den Termin wahrnehmen - solange es passt und ich meine dienstlichen Dinge mit der Chefin geklärt bekomme :saint:...

    Sorry, wie meinst du? Aufgrund der aktuellen extremen Hörbelastung seit 10 Monaten wegen Corona?


    Danke im Voraus fürs Erklären:)

    Ja, genau. Ich merke die Höranstrengung aufgrund des Mund-Nasen-Schutzes extrem, da mir das Mundbild sehr fehlt. Seit überall die auf jeden Fall notwendige Maskenpflicht herrscht, merke ich den Hörstress im dienstlichen wie im privaten Bereich ungemein.

    Auch ohne gesetzlich vorgegebene Kontaktbeschränkungen habe ich leider meine sozialen Kontakte eingeschränkt, um nicht mehr als nötig hören zu müssen. Selbst private Telefonate am Abend mit Freunden, Familie usw. vermeide ich seit Wochen und Monate weitestgehend, weil ich einfach nur meine Ruhe haben möchte. Dieses Verhalten und diese Einstellung erschrickt mich selbst, da ich eigentlich ein offener und kommunikativer Mensch bin.


    Vor Corona kam ich mit meiner Hörsituation super zurecht; alles war entspannter: Mundbild da, die Stimmen nicht durch die Schnüssjardins (MNS) leiser und verzerrt, die allgemeine Stimmung war gut.


    Daher interessiert es mich, was die Corona-Pandemie mit euch und eurem Hören macht.


    Aber es werden früher oder später wieder bessere Zeiten kommen;)

    Ein Hallo in die Runde,


    seit einigen Wochen leide ich insbesondere an einem Eckzahn immer mal wieder an mal mehr, mal weniger Zahnschmerzen.


    Letzte Woche habe ich dann den Zahnarzt aufgesucht: zum Glück wurde weder bei der Untersuchung des Zahnes und der Nachbarzähne noch auf dem Röntgenbildern irgendein Befund festgestellt.


    Der Zahnarzt meint, dass ich unbewusst aufgrund der derzeitigen, ja schon seit bald 10 monatigen Höranstrengungen die Zähne aufeinander presse um einen gewissen Druck eigentlich abzubauen. Eine Schiene für die Nacht trage ich schon seit 20 Jahren, dennoch besteht das Problem. Insbesondere kommen die Zahnschmerzen tatsächlich dann überwiegen, wenn ich Hörstress habe.


    Mich interessiert, wie sich die aktuellen extremen Hörbelastungen bei euch gesundheitlich auswirken und was ihr dagegen macht.


    In der Hoffnung, dass wir alle gesund bleiben und irgendwie diese Zeiten weitestgehend unbeschadet überstehen werden grüßt


    SaSel

    Eine Impfpflicht wird nicht so einfach durchzusetzen sein; daher muss tatsächlich der Schwerpunkt auf einer guten Aufklärung liegen, um die Menschen zu erreichen.


    Ich persönlich denke auch, dass viele Berufsgruppen auch aus der Verantwortung gegenüber ihrem Job heraus sich freiwillig impfen lassen sollten. Hier sollte nicht nur auf die Pflegekräfte in Einrichtungen und das Krankenhauspersonal abgestellt werden.


    Verantwortung tragen meiner Meinung nach auch Mitarbeiter, die z. B. im Einzelhandel, im Rettungsdienst und Katastrophenschutz, in der öffentlichen Verwaltung insbesondere mit Kundenkontakt, Fahrer der ÖPNVs, usw. usw. tätig sind.

    Sobald ich "darf", möchte ich mich gerne impfen lassen (auch wenn ich nach Impfungen meistens erstmal ein paar Tage "out of order" bin), damit ich meine Kollegen und die Bürger, mit denen ich regelmäßig in Kontakt stehe, auch schützen kann.


    Hoffen wir, dass wir gemeinsam alle irgendwie durch diese Zeiten kommen werden und der ganze Spuk irgendwann ein Ende haben wird...


    VG

    SaSel

    Hallo Stuttgarter,


    am besten fragst du da bei deinem zuständigen Gesundheitsamt nach. Hier in NRW handelt irgendwie jeder Landkreis und jede Kommune anders.


    Ich drücke dir die Daumen, dass du in vier Tagen wieder „in die Freiheit“ entlassen wirst.

    VG SaSel

    Auch von mir ein herzliches Willkommen.


    Zu deinen Fragen:

    Den Kanso 1 trage ich mit dem 1‘er Magneten. Der hält sehr gut; beim Joggen ziehe ich mir ein Käppi über, beim Reiten und Fahrradfahren habe ich ohnehin einen Helm an.


    Einen HdO-SP hatte ich noch nie, bin aber in der derzeitigen Corona-Pandemie mit MNS froh, den Kanso und somit mein Ohr frei zu haben, so dass ich den MNS beginnend am rechten Ohr vorsichtig übers linke Ohr mit HG ausziehen kann. Leider wird in den Kansos nicht die aktuellste Technik eingebaut, so dass man da mittelfristig immer eine Generation hinterher hinkt.

    Ich genieße nach über 40 Jahren HG-tragen die Freiheit am Ohr😉.

    Telefonieren geht auch gut, da der SP recht nah an der Ohrmuschel (knapp ein Fingerbreit dahinter) sitzt.


    Unangenehme Höreindrücke hatte ich bislang nicht und alle Elektroden arbeiten einwandfrei.


    Cochlear und Resound sind grundsätzlich kompatibel, jedoch trennt sich mein HG immer vom Minimikrofon bzw. Telefonclip, so dass ich das Zubehör tatsächlich nur mit dem SP alleine verbunden habe.
    Vielleicht klappt das mit dem N7 besser als der „alte“ Kanso mit dem N6 (habe dafür aber noch Batterien, den Akkus im Kanso2 weiß ich nicht, inwieweit man ihnen auf Dauer vertrauen kann, da man ihn wohl nicht zwischendurch auswechseln kann 🤔?).


    Ich hoffe, deine Fragen einigermaßen beantwortet zu haben.


    VG aus dem Rheinland

    SaSel

    Hallo guten Morgen zusammen,


    das Sprachverstehen in unruhiger Umgebung und ohne, dass ich mich auf die "Sprachfetzen" konzentriere, ist halt nicht so vorhanden. Dabei mache ich schon den Unterschied, ob ich hören und verstehen will, oder eben nicht. Es belastet mich auch psychisch nicht über die Maßen, da ich meine Gesprächspartner an meinem Tisch verstehen möchte und größtenteils kann, die Gespräche an den Nachbartischen interessieren mich nicht wirklich.


    Zum Thema Beethoven: ich bin nicht so der riesige Fan von klassischer Musik, sondern ich habe tatsächlich dienstlich damit zu tun, da ich in der Kommune für die Bereiche "Kultur, Sport und Ehrenamt" zuständig bin und dadurch diverse Kulturveranstaltungen mit diversen Kooperationspartnern organisiere und durchführe. Dadurch bin in "zwangsläufig" bei den Veranstaltungen dabei und begleite sie. BTHVN2020 ist nur ein Teil, wir führen sog. Picknick-Konzerte mit diversen Bands in verschiedenen Musikrichtungen von Irish Folk-Musik, über Rock und Pop, Jazz und Soul bis hin zur kölschen Musik und Liedern, durch. Daneben organisiere ich die sog. Kinotage und Lesetage. Also alles Veranstaltungen die viel zu Hören erfordern. Wobei die Konzerte, in welcher Musikrichtung auch immer, mir noch am meisten Spaß machen und ich während dieser Veranstaltungen immer wieder bewusst zuhöre und mit der Technik "spiele"; d. h. mal mit HG und CI gemeinsam höre, mal nur mit CI (inzwischen recht gerne bei Musik), zum Test dann auch mal nur mit HG (oh Gott, wie grottig - dass ich damit über 40 Jahre lang rumgelaufen bin:saint:). Hörtraining bei den Kinotagen ist je nach Film auch noch ganz nett, bei den Lesetagen fällt es mir doch schwer, mich so lange zu konzentrieren, da ich bei den ganzen Veranstaltung ganz hinten sitze um das Publikum, gerade im letzten Sommer mit den Hygiene-Auflagen zu Corona, im Auge zu behalten. Mein Chef amüsiert sich, wenn ich während der Veranstaltung mein "Hörtraining" mache:D


    Zu Shelties Frage, wie Beethoven gespielt wurde: es handelte sich um ein Orgelkonzert in einer Kirche.


    Nach rund 3,5 Jahren CI-Tragen gehe ich mit dem Hören grundsätzlich inzwischen recht gelassen um und bin froh, mit dem CI und HG recht gut durchs Leben zu kommen und meinen doch hörmäßig sehr anstrengenden Job, der mir aber unglaublich viel Spaß macht, ausüben zu dürfen.


    Gelassenheit bringt viel mehr als verbissenes Üben, habe ich inzwischen festgestellt.;)


    In diesem Sinne euch einen schönen Tag:)

    Hallo Sheltie,


    danke für deine Hinweise, ich konnte es mir fast denken, dass es englisch ist.

    Da sieht man, wie es um mein Hörverstehen gestellt ist: ich erkenne leider meine eigene Muttersprache nicht, sofern nicht direkt mit mir gesprochen wird.

    Im Urlaub in Südfrankreich passiert es uns immer wieder, dass meine Familie sagt, dass am Nachbartisch deutsch gesprochen wird - bei mir kommt nur ein Gemurmel an;(. Da nützt mir auch der beste SP nix, das hängt, denke ich, mit meiner hochgradigen Unmusikalität zusammen :(. Bei einer direkten Ansprache kann ich dann schon zwischen deutsch und englisch unterscheiden, französisch je nachdem auch.


    VG

    Kannst du dir nicht zuerst den Zopf binden und dann den SP unters Haar fummeln? Das müsste doch eigentlich gehen🤔.

    Ich trage das Haar relativ kurz (solange der Friseur offen hatte 😂), so dass ich hier keine Probleme habe. Der Kanso hält wunderbar mit dem 1“er Magneten unterm Haar.


    vielleicht können dir langhaarige Damen (und Herren) bessere Tipps geben?

    Ich habe erst wenn ich mich spontan richtig erinnere, erst Anfang/Mitte Juli dort den Termin.
    muss man für das Heftchen bei Frau L. einen Obulus bezahlen?

    Cool, wenn ich das nächste Mal zur Jahreskontrolle im CIK bin, muss ich mal danach fragen, das interessiert mich doch. Oder ich bitte einen Freund, der am Freitag dort die Jahreskontrolle hat, mal danach zu fragen.😉

    Ich denke schon, dass gerade wir oftmals unbewusst uns auf unseren Gegenüber einstellen und instinktiv so mit unserem (hörbehinderten) Gesprächspartner sprechen, dass dieser berechtigte Chancen hat, uns zu verstehen.

    Leider kann ich kein Kölsch sprechen, ich verstehe es ganz gut. Aber ich merke auch, dass zwangsläufig die eine oder andere Betonung oder Wortgebrauch während eines Gesprächs mit einfließt.

    Z.B. in der Reha habe ich kölsche Wörter oder Töne vermieden, ebenso wie die anderen Patienten auch "normales" Hochdeutsch gesprochen haben und wir haben uns alle wunderbar verstehen können.


    Grundsätzlich finde ich Dialekte sehr individuell und fände es schade, wenn Dialekte nicht mehr gesprochen werden und aussterben...


    Interessant, dass sogar in der Gebärdensprache Dialekt "gesprochen" wird:S!

    Ich schließe mich Wallaby an und denke auch, dass man die Gebärdensprache auch immer wieder einsetzen muss um sie

    a) zu erlernen und

    b) sie nicht zu verlernen mangels Anwendung.

    Daher wäre eine "Lernpflicht" nicht wirklich sinnvoll - vor allem: in allen Schulen oder "nur" in Schwerhörigenschulen?

    Ich war selbst in Düsseldorf auf der Schwerhörigen-Grundschule; von Gebärdensprache keine Spur. Dort wurde nicht mal im Ansatz gebärdet. Okay, vielleicht ist es dort heutzutage anders, meine Grundschulzeit liegt schon 40 Jahre zurück.8)


    Es ist daher eher wünschenswert, wenn bei Informationen im Fernsehen (Nachrichtensendungen) nicht nur gebärdet wird, sondern auch der Text grundsätzlich ohne weitere Einstellungen automatisch untertitelt ist. Das wäre z. B. für mich, die der Gebärdensprache nicht mächtig ist, wesentlich sinnvoller.

    Als Behindertenbeauftragte meiner Kommune habe ich Anfang des Jahres meine Bürgermeisterin und den Kollegen von der EDV dahingehend sensibilisieren können, dass die auf der Homepage der Gemeinde veröffentliche Ansprache der Bürgermeisterin zur Corona-Krise im Frühjahr zeitgleich untertitelt ist. Mein EDV-Kollege hat zwar nach seinen eigenen Worten geflucht wie ein Rohrspatz, weil die Untertitelung sehr aufwändig war^^:saint:, aber die Untertitelung ist sehr gelungen:thumbup:.


    Ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass vielleicht die Gesellschaft mal irgendwann nicht nur Rollstuhlrampen und geriffelte Bordsteinkanten als Inklusion und Barrierefreiheit versteht, sondern dass da viel viel mehr zugehört. Auch wenn damit schon mal ein guter Anfang gemacht ist, aber an die hörbehinderten Menschen wird leider fast gar nicht gedacht. Das merke ich immer wieder in den Gesprächen mit verschiedenen Menschen.

    Wir sollten gemeinsam immer wieder unsere Umwelt freundlich und höflich auf unsere Probleme, insbesondere in der Corona-Pandemie (Mund-Nasenschutz sowie die ganzen Online-Konferenzen) aufmerksam machen - steter Tropfen höhlt den Stein!


    Viele Grüße

    SaSel

    Hallo Tanzgirl,


    bis du bei den "Jecken Örchen" vom CI-Zentrum? Das ist der einzige Karnevalsverein in Köln, der mir spontan zu Hörbehinderung einfällt?

    Wenn ich im CIK bin, sehe ich die Plakate und Werbung für den Verein sowie die von ihm aufgelegte CD.


    VG

    SaSel

    Hallo Claudia,


    ein herzliches Willkommen hier im Forum.


    Als von Geburt an hochgradig bzw. an Taubheit grenzende Hörbehinderte bin ich mindestens ebenso hochgradig unmusikalisch.


    Jedoch habe ich inzwischen die Erfahrung gemacht, dass sich Intrumentalmusik nur mit dem CI alleine und dem gleichzeitig ausgeschaltetem HG auf der anderen Seite für mich viel besser und harmonischer anhört als mit dem HG dabei - obwohl ich über 45 Jahre lang beidseitig mit HGs gehört habe.

    Anfang des letzten Jahres ist mir das Phänomen während eines Orgelkonzerts zu BTHVN2020 aufgefallen, welches ich aus dienstlichen Gründen beiwohnen "musste". Danach habe ich immer wieder gemerkt, dass sich die Musik mit CI für mich wesentlich angenehmer und natürlicher anhört als mit dem HG - auch beim Fernsehen (neulich lief der Film "Luis van Beethoven" im Fernsehen).


    Also Kopf hoch: es kann nicht schlimmer werden - keine Musik mehr hören zu können ist der super Gau, der mit dem CI vermieden ist.


    Ich wünsche dir alles Gute,


    vG

    Sasel