Posts by SaSel

    Genau das ist das Problem: kurz ist gut, lang ist gut, der Übergang ist doof:D:saint:

    Natürlich habe ich beide Geräte auch fernab des Sprühgeschehens - am besten außerhalb des Badezimmers.

    Ohne Fixierung der Haare mittels Gel oder Spray sehe ich aus wie „Lieschen Müller auf der Flucht“;)


    Einerseits schön, dass ich „nur“ dieses „Problem“ habe in diesen Zeiten da draußen...

    Hallo zusammen,


    ich habe da mal eine Frage, die wahrscheinlich eher die Damen betreffen wird:


    Seit der CI-OP habe ich die Haare sehr kurz, meine Kids sagen auch "Igel-Frisur" dazu. Oben etwas Haargel rein und gut ist. Alles schön weit weg vom SP und HG.


    Coronabedingt konnte ich ebenfalls, wie die gesamte Bevölkerung, einige Wochen nicht zum Friseur gehen und so wurde aus dem "Igel" ein "Eichhörnchen mit Puschelohren". Ich überlege, die Haare derzeit tatsächlich zu züchten. Damit sie jedoch, vor allem an den Ohren, in Form liegen bleiben, nützt mir da kein Haargel mehr, sondern muss mit Haarspray für den nötigen Halt sorgen.

    Meine Frage ist nun: wie handhabt ihr den Umgang mit dem Haarspray? Mir ist schon klar, dass ich Haarspray weder aufs HG noch auf den SP sprühen darf;). Ich handhabe es so, dass ich zuerst die Haare einsprühe, ein paar Minuten warte und dann erst SP und HG anlege, in der Hoffnung, dass sich die feinen Partikel in den Haaren festgesetzt haben und nicht mehr in der Luft herumschwirren und sich somit auf dem SP bzw. HG absetzen können.


    Vielleicht hat jemand von euch einen tollen Tipp, wie man (frau;)) die Nutzung von Haarspray technikschonend einsetzen kann?


    Viele Grüße aus dem Rheinland,


    SaSel

    Hallo Andreas,


    das sind ja trotz allem gute Nachrichten!


    Mach dir keinen Kopf, dass der Test nur mit CI alleine nicht so gut ausgefallen ist; dieser ist sehr oft sehr tagesformabhängig und in diesen verrückten und für uns hörmäßig sehr anstrengenden Zeiten da draußen ist es nicht verwunderlich, dass es hier zu Schwankungen kommen kann.


    Da mein HG seit Dienstagmorgen defekt ist (wahrscheinlich ein Riss im Winkel oder Schlauch) und erst morgen Mittag repariert werden kann, habe ich diese Woche zwangsläufig Hörtraining nur mit CI. Erstaunlicherweise klappt es sogar recht gut; gerade in dieser Woche habe ich einige Dienstbesprechungen - aber zum Glück hilft mir da mein Minimic sehr gut, so dass ich einigermaßen über die Runden komme.


    Auch bei dir wird es mit dem Hören ganz bestimmt wieder entspannter, wie du schon schreibst, hat dich die Situation mit dem HG-Ohr sehr belastet. Diese Last ist nun genommen und du kannst ganz froh und entspannt dich wieder mehr auf das CI-Ohr konzentrieren.

    Und: dein Hören im Alltag ist wichtiger als jeder Test!


    In diesem Sinne alles Gute und es wird schon werden;)


    VG

    SaSel

    Ralle: das Hörtraining im Forum fand bei mir auch im Einzel- sowie im Gruppenhörtraining statt. Auch ohne Corona war es hardcore, vor allem wenn du vorne am Kiosk sitzt und um dich herum fröhlich mit dem Geschirr geklappert wird. Vor allem, wenn du die Betonungen ob einAussage-, Frage- oder Ausrufesatz gesprochen wird. Man nimmt da aber unglaublich viel mit...


    Alex: Geräusche lassen sich mit der Zeit „überhören“. Das klappt bei mir gut, vor allem, wenn ich sie zuvor bewusst gehört habe und diese dann zuordnen kann. Ich liebe es, den Vögeln „zu zuhören“; sie sitzen im Baum direkt vor meinem Bürofenster. Wenn ich telefoniere oder mit der Kollegin spreche, höre ich die Vögel oder den Straßenverkehr gar nicht mehr, weil es ausgeblendet wird.

    Ich kann Ralle zu zustimmen: die Geräusche sind ein Geschenk, ich habe nie gewusst, dass das Streicheln eines Pferdes ein Geräusch im Fell verursacht🙈. Ich bin zu Anfang regelrecht auf „Geräuschefang“ gegangen und habe mich einfach an den Geräuschen erfreut. Vielleicht solltest du dich an den gehörten Geräuschen erstmal erfreuen anstatt gleich alles nervig zu finden. Das Ausblenden kommt dann fast von alleine, da das Gehirn durchaus in der Lage ist, zu sortieren, was im Moment wichtig ist und was nicht. Gib dir Zeit.

    Ich schicke dir nach Süddeutschland mal das kölsche Motto runter: „Das Jlas is immer halbvoll!“ 😉

    Sieh die Dinge positiv: „oh cool, ich höre was.“ anstatt: „Mist, das nervt.“

    Ich wünsche dir weiterhin alles Gute,


    viele sonnige Grüße

    SaSel

    Hallo Alex,


    zu deiner Frage

    Da ist einiges geboten, das hätte ich nicht erwartet. Aber es hört sich sehr gut an :thumbup:

    Wie war denn das Kommunikationstraining in der Gruppe? Wie darf ich mir das vorstellen?

    Ich war gestern bei meiner Nachsorge im Krankenhaus und hab da von meinen Problemen erzählt und die haben mir sofort ein Schreiben mitgegeben für eine stationäre Reha mitgegeben. Da ich nicht arbeite, ist die Krankenkasse dafür zuständig.

    Beim Kommunikationstraining wurde uns die Art und Weise sowie Formen der Kommunikation bewusst gemacht. Auch wie Missverständnisse entstehen können. Das interessante war, dass diese nicht zwingend mit dem reinen Hören, sondern mit Äußerungen und Aussagen zusammen hängen. Wir haben auch sehr gute Tipps bekommen, wie wir unsere Hörbehinderung zu anderen Menschen kommunizieren und welche Fehler hier nicht gemacht werden sollten, d. h. die Wort sollten sorgsam gewählt werden. Mit der Information über unsere bestehende Hörbehinderung sollten den Menschen auch Lösungswege aufgezeigt werden, wie das Verstehen bei uns besser klappt, z. B. direkter Blickkontakt, keine Hände vor dem Mund usw. Einfach nur lauter sprechen alleine genügt nicht, da z. B. mich ein lautes Ansprechen eher aggressiv macht, da mich die Lautstärke stört und ab einem gewissen Punkt die Sprache dennoch schwerer statt einfacher zu verstehen ist. Wir sollten dann die erlernten Kommunikationsformen innerhalb der Gruppe ausprobieren - ein Spaßfaktor und gemeinsam gelachte Tränen waren garantiert;).


    So, wie du dein Hören in deinem letzten Post schilderst, kannst du, von außen und aus der Ferne betrachtet, mega zufrieden sein. Vielleicht erwartest du zu viel? Klar, die HGs vermitteln einen natürlicheren Klang, aber an den Klang des CI gewöhnt man sich ziemlich schnell, das merke ich, wenn ich im Hörtraining das HG-Ohr vertäube und nur mit dem CI hören muss.


    Gib dir Zeit, blicke positiv auf das Erreichte zurück!


    Beruflich werden sich bei dir auch noch Wege aufzeigen, da bin ich von überzeugt. Falls du einen GdB von mindestens 50 hast (wovon ich aufgrund deines Hörvermögens ausgehe), kannst du dich mal mit dem Integrationsfachdienst (IFD) in Verbindung setzen; hier bei uns im Rheinland bietet der IFD eine ausgezeichnete Beratung für Menschen mit Hörbehinderung an. Neben einer beruflichen Beratung auch eine psychologische Beratung - diese hat mir damals sehr geholfen, zumal die Beraterin selbst zweifache CI-Trägerin ist. Es waren sehr gute Gespräche, nicht nur auf das Berufsleben bezogen, sondern auch und insbesondere auf die Akzeptanz der Schwerhörigkeit. Vielleicht hat du auch diese Möglichkeit?


    Kopf hoch, es wird alles!


    Viele liebe Grüße

    SaSel

    Ich hatte erst kürzlich noch eine andere Variante gesehen.

    Nur Nase frei hat ja schon jeder!

    Aber :!: Maske nur auf der Nase, und Mund frei - DAS war mir echt neu! :!::thumbdown:

    Na, da können wir doch dann wenigstens von den Lippen ablesen^^:saint:


    Ich hatte gestern hier im Rathaus mein erstes "Date" mit Maske - das ging in der Tat relativ gut. Zum Glück handelte es sich um eine Künstlerin, die unbedingt sofort ihre Bilder, welche im Flur ausgestellt waren, abhängen und mitnehmen musste. Mit ihr musste (und wollte;)) ich nicht viel sprechen.

    Ein Gespräch mit einer Kollegin auf dem Flur mit Maske entpuppte sich dagegen schon schwieriger, weil sie recht leise und bedächtig spricht - als sie merkte, dass ich ihr unwillkürlich immer mit dem CI-Ohr näher kam, hat sie sich die Maske abgezogen (unter Kollegen mit ausreichend Abstand besteht zum Glück keine Maskenpflicht) und dann klappte es auch mit unserem Smalltalk wieder;)

    Hallo Alex,


    gerne kann ich dir von meiner CI-Reha vor zwei Jahren in Bad Salzuflen berichten.


    Das Wichtigste vorweg: ich wollte gar nicht und habe mich mit Händen und Füßen gegen eine stationäre Reha gewehrt! Diese Ablehnung war damit begründet, dass ich bereits im Jahr 2008 in einer über 6wöchigen Reha wegen einem angeblichen Born-Out war und mich extrem unwohl gefühlt und nicht vernünftig behandelt gefühlt habe (morgens "Hallo wach-Pillen", abends "Schlag-gut-Pillen", Gequatsche über allen möglichen Unsinn bis hin zu einer Frühpensionierung mit 37!). Dabei lag die Ursache meines damaligen Zusammenbruchs tatsächlich und hauptsächlich in meiner Hörbehinderung und kein Mensch, weder Ärzte noch Therapeuten sind auf die Idee gekommen, mal meinen eigenen Umgang mit der Schwerhörigkeit zu hinterfragen!


    Meinem Mann und den Kids zuliebe bin ich etwa 8 Monate nach der CI-OP bzw. gut 6 Monate nach der EA in die stationäre CI-Reha gefahren. Die stationäre Reha ist losgelöst von der ambulanten Reha. Diese fand vor bzw. auch nach der stationären Reha zusätzlich statt.


    Neben dem täglichen Hörtraining, einzeln und in der Gruppe, wurden wöchentliche Anpassungen des SP, bei Bedarf auch öfter, vorgenommen.

    Des Weiteren fand einmal wöchentlich ein Kommunikationstraining in der Gruppe statt, was für mich sehr aufschlussreich war.

    Ferner konnten diverse Hilfsmittel wie Minimikrofon usw. ausprobiert werden.

    Den Patienten wurde der Vorgang des Hörens anschaulich erläutert. Auch wie ein CI arbeitet.

    Bei Bedarf gab es psychologische Beratung; gerade mit dem Schwerpunkt Auswirkungen der Hörbehinderung.

    Im sportlichen Bereich wurden ebenfalls Therapien durchgeführt vom Gleichgewichtstraining über Walken über Aquagymnastik usw.


    Alles in allem haben mir die fünf Wochen dort unglaublich gut getan und ich habe sehr sehr viel über die Schwerhörigkeit, deren Folgen und mich selbst gelernt. Auch der Austausch mit den anderen nicht nur CI-Patienten war sehr wertvoll. Hier können auch schöne Freundschaften entstehen und man tauscht sich immer wieder gerne aus.


    Ich persönlich habe dort vor allem endlich mal gelernt, im stolzen Alter von knapp 47 Jahren (:D:saint:) meine von Geburt an bestehende Schwerhörigkeit nicht mehr zu verdrängen, sondern als einen Teil von mir zu akzeptieren und offensiver damit umzugehen. Es war ein langer und schwerer Weg, aber es lohnt sich.

    Vor allem konnte ich auch mehr Frieden mit dem CI schließen, da ich auch nach der OP sehr stark an die Richtigkeit der Entscheidung gezweifelt habe (Gleichgewicht verloren, völlige Ertaubung des implantierten Ohrs, zeitweise Tinitus, der sich zum Glück in Grenzen hält und ein sehr schwieriger Start bei der EA als alles nur "pling" machte). Heute will ich das CI nicht mehr missen und genieße den Gesang der Vögel und viele andere Geräusche, die ich zeit meines Lebens nie gehört hatte. Ich wusste nicht, dass das Streicheln meines Pferdes auch ein Geräusch im Fell verursacht^^...


    Da ich einen sehr kommunikativen Beruf (Mitarbeiterin in einer Kommunalverwaltung mit dem Schwerpunkt Organisation und Durchführung von Kulturveranstaltungen mit diversen Kooperationspartnern neben der Koordination von Sport- und Ehrenamtsangelegenheiten) habe, habe ich mir überlegt, ob ich nicht Anfang des nächsten Jahres zur Erhaltung meiner weiteren Dienstfähigkeit einen Reha-Antrag aufgrund der Hörbelastung stelle.


    Da du derzeit nicht im Arbeitsleben stehst, was ich in deiner jetzigen Situation sehr gut nachvollziehen kann, bin ich mir nicht sicher, ob dann anstatt die Rentenversicherung möglicherweise deine Krankenkasse der Kostenträger sein wird. Aber da kannst du mal bei deiner Krankenkasse nachfragen.


    So, wie du deine Situation schilderst, glaube ich fast, dass eine stationäre Reha dir sehr gut helfen würde.


    Darf ich fragen, ob du derzeit Unterstützung durch deine Familie, Freunde usw. hast?


    Ich wünsche dir, dass du auch mental wieder auf die Füße kommst, dann klappt das auch mit dem Hören besser;)!


    Viele liebe Grüße

    SaSel

    Hallo Alex,


    Auch von mir ein herzliches Willkommen hier im Forum.


    Ja, die allermeisten freuen sich wie Bolle, dass sie wieder (besser) hören können.


    Aber jeder Mensch hört anders, hat seine eigene Hörbiografie, andere Ansprüche an sein Hören und trotz aller ärztlichen Bemühungen lassen sich leider Nebenwirkungen bei der OP nicht ausschließen. Optimal, wenn diese verschwinden, Mist, wenn diese bleiben (z. B. bei mir der völlige Verlust des Gleichgewichtsorgans rechts durch die OP).


    Gib dir und deinem Körper Zeit. Du bist jung, hast noch viel vor dir.
    Lass dich von Rückschlägen nicht unter kriegen, manchmal muss man zwei Schritte zurück um dann drei nach vorne zu machen.


    Ich kann eine CI-Reha wärmstens empfehlen, man nimmt da sehr viele Infos rund um das Thema Hörbehinderung und sehr gute Tipps im Umgang mit dieser mit.


    Ich wünsche dir alles Gute und dass du deinen Weg finden wirst.


    Liebe Grüße aus dem Rheinland

    SaSel

    In Bad Salzuflen wird im Rahmen der CI-Reha sehr gut auf die „Folgen und Nebenwirkungen“ der Hörbehinderung eingegangen. Mir wurde dort sehr vieles klar; mein jähzorniges Verhalten in der Kindheit (= absolute Hörüberforderung wegen lauter Umgebung z. B. in der Schule, habe im Flughafennähe gewohnt). Damals wurde ich als cholerisch und jähzornig betrachtet, heute weiß ich, dass es ein Ventil für die Anspannung war. Leider habe ich diese Zusammenhänge erst mit über 45 Jahren erklärt bekommen- viele viele Jahre früher und mir wäre einiger Stress erspart geblieben.


    wie gesagt, Peter Dieler in Bad Salzuflen hat das alles super erklärt!


    Weiterhin gute Besserung und du wirst deinen Weg finden - ganz bestimmt!


    Viele Grüße

    SaSel

    Mein Kanso hat sich sehr schnell in meinen Alltag reingeschlichen, dass ich mir die Zeit ohne ihn nicht mehr vorstellen kann. Eher kann ich links auf das HG als rechts auf den Kanso verzichten 😉. Der Kanso ist so in den Alltag integriert und ich spüre ihn gar nicht, wenn ich ihn trage. Ich habe jedoch das Glück, ihn mit dem schwächsten Magneten tragen zu können.

    Ganz schnell hatte ich mich daran gewöhnt, bei bestimmten Bewegungen wie Hüpfen, springen oder mal bei einen notwendigen kurzen Sprint, mit der rechten Hand den Kanso am Kopf festzuhalten, damit er nicht fliegen geht😂. Beim Joggen habe ich immer eine Kappe, beim Fahrradfahren und Reiten ohnehin einen Helm an. Da geht dann nichts mehr fliegen.


    Als Fremdkörper habe weder den Kanso noch das reine Implantat nie empfunden. Da fiel mir anfangs die Akzeptanz der Taubheit nach der OP wesentlich schwerer...


    Dass die Stelle am Implantat mal juckt, kann nach extremen Schwitzen tatsächlich schon mal vorkommen, alles halb so wild.


    Auf Tiefs folgen wieder Hochs- es wird alles gut werden.


    Viele Grüße

    SaSel

    Hallo zusammen,


    anbei ein Link zum Thema Maskenpflicht und Kommunikation mit Hörbehinderten Menschen in NRW.


    Ich habe diesen Link heute Nachmittag vom CIV NRW per E-Mail erhalten. Vielleicht kann diese Ergänzung den einen oder anderen aus einer hörmäßig schwierigen Situation helfen. Ich selbst habe mir einen Screen Shot gemacht, damit ich diesen Teil der CoronaSchutzVO im Notfall parat habe.


    https://www.land.nrw/sites/def…naschvo_ab_07.05.2020.pdf


    Viele Grüße

    SaSel

    Hallo in die Runde,


    zum Thema Masken und Arztbesuch:


    ich bekam letzten Donnerstag eine sehr nett und informativ geschriebene E-Mail meines Hausarztes über Behandlungen in Corona-Zeiten und wie die Praxis inzwischen organisiert ist. Es fehlte auch nicht der Hinweis, dass man dennoch sich regelmäßig checken lassen sollte bei chronischen Erkrankungen bzw. auch bei akuten Erkrankungen sich nicht scheuen soll, die Praxis aufzusuchen.


    Ich schrieb ihm gestern Vormittag eine freundliche E-Mail und informierte ihn, dass aufgrund der gerade im medizinischen Bereich absolut sinnvollen Maskenpflicht ich jedoch versuchen werde, weder Ärzte noch Therapeuten usw. aufzusuchen und auf das Kommunikationsproblem hörbehinderter Menschen hingewiesen.

    Mit der Frage, den hörbehinderten Menschen geholfen werden könne, habe ich die E-Mail abgeschlossen.


    Bereits mittags bekam ich die Antwort, dass im Falle eines Arztbesuches "man das auch hinkriegen würde, dass ich ihn verstehen würde. Man braucht nur den Abstand vergrößern."


    Ich habe mich über die schnelle Antwort sehr gefreut. Beinhaltet sie jedoch das, was Enibas zu Anfang dieses Threads in einem ihrer Beiträge bereits beschrieben hat.

    Fraglich ist tatsächlich, ob es mit dem vergrößerten Abstand dennoch einfacher wird; aber wenn dafür das fehlende Mundbild sichtbar ist. Jemanden bitten, etwas lauter zu sprechen ist einfacher als sich nur auf das Gesprochene zu konzentrieren.;)


    Ich wünsche euch allen weiterhin viel Kraft und Geduld in dieser Zeit, haltet durch:thumbup:


    Viele liebe Grüße

    SaSel

    Na dann viel Spaß und eine gute Reise! Komm gut an - vorausgesetzt, du kannst wirklich dein Maschinchen satteln ;)

    Die Daumen sind auf jeden Fall gedrückt!

    @ Ralle: kurze Frage: wie bekommst du den ganzen Krempel, den man für eine Reha benötigt, auf ein Moped gepackt 🤔? Alleine fürs CI hat man ja einiges dabei und dann noch für Sport, Aquatraining usw....


    Viel Erfolg bei der Reha, sofern du denn tatsächlich antreten darfst.


    viele Grüße

    SaSel

    Hallo Wallaby,


    vielen Dank für den Link: der beinhaltet genau das, was ich meinen Mitmenschen auch versuche zu erklären: nicht nur das Mundbild alleine ist für uns relevant, sondern die gesamte Mimik unseres Gesprächpartners.

    Eine Befreiung der Hörbehinderten von der Maskenpflicht ist mal wieder nicht zu Ende gedacht, denn die wenigsten von uns kommunizieren ausschließlich nur mit ebenfalls Hörbehinderten, sondern im Alltag, eben da, wo die Maskenpflicht besteht, mit Anna und Otto Normalverbraucher.


    Ich hoffe für alle Menschen, dass sich die Schutzvisiere weiter durchsetzen werden - hier profitieren alle: Kinder, Senioren, Hörbehinderte, die Träger selbst und sogar die Umwelt, da die Schutzvisiere mehrfach verwendbar sind!


    Von einer guten Freundin weiß ich, dass ein Rewe-Markt in Köln, in welchem sie als Fleischereiverkäuferin arbeitet, seit gestern seine Verkäufer mit Schutzvisieren ausgestattet hat. Die Freundin ist mega begeistert vom Schutzvisier, kann sie dahinter viel entspannter atmen als durch eine Maske.


    Ich bin mal gespannt, wo die Reise weiter hingeht...


    Bleibt alle gesund und haltet durch, es werden wieder andere Zeiten kommen;)

    Ich denke, dass diese Visiere für die Träger und auch den Gesprächspartner am angenehmsten sein werden. Die dürften auch wesentlich leichter zu reinigen sein.

    Mich freut es vor allem für unsere Bürgerinnen und Bürger. (Da spricht die Behindertenbeauftragte in mir;)).

    Ich halte euch auf dem Laufenden

    Ein fröhliches guten Morgen in die Runde,


    ich kann einen kleinen Teil-Erfolg verbuchen: unsere Bürgermeisterin, sensibilisiert durch meine Hörbehinderung und den insbesondere aus der Maskenpflicht resultierenden Problemen, wird wohl versuchen Masken mit Fenster oder gar Visiere zu ordern. Diese Masken bzw. Visiere sollen womöglich die Kolleginnen vom Bürgerbüro, die den meisten Publikumskontakt haben, tragen.

    ich hoffe, dass dann auch die Umsetzung klappt, da es nicht so einfach sein soll, an diese Masken bzw. Visiere zu kommen.


    Es ist nur ein kleiner Erfolg, aber immerhin ein Anfang;).


    Viele Grüße

    SaSel