Posts by SaSel

    Beim Liegen hilft ein Nackenhörnchen gut, da man es sich so zurechtlegen kann, dass das Ohr quasi im Loch vom Nackenhörnchen liegt. Hat bei mir gut geholfen.

    Das taube Gefühl lässt mit der Zeit nach, hat bei mir etwa 6 Wochen gedauert. Schlimmer war das seelische Verarbeiten, dass ich mit der CI-OP völlig ertaubt war und nichts mehr gehört habe; Restgehör war halt weg. In Bezug auf das (nicht mehr) Hören kam mir das Ohr mehr wie ein Fremdkörper vor als durch das Taubheitsgefühl beim AnfassenX/...


    Weiterhin gute Besserung!

    Hallo Impli,


    wie alt sind deine Kinder? Wie ist dein Mann berufstätig?

    Wir sprechen bei einer CI-Reha auch nicht von "Dauer", sondern lediglich über einen Zeitraum von 3-6 Wochen.

    Ich würde empfehlen, mach die Reha ohne deine Kids, sie können dich am Wochenende sicherlich besuchen kommen. Die Zeit ist mega anstrengend, du wirst viele Informationen bekommen und bist froh, wenn du abends deine Ruhe hast.

    Mein Mann und meine beiden Kids haben die CI-Reha auch alleine gut gewuppt bekommen; da waren sie zwar schon 15 und 16 Jahre alt. Ich war bereits 2008 für knapp 7 Wochen in einer Reha, da waren sie 5 und 6 Jahre alt; da hat auch alles gut mit den dreien geklappt. Oma und Opa wohnen bei uns jeweils rund 80 km in von uns aus gesehen in entgegengesetzten Richtungen - da war beide Male nix mit Hilfe und Unterstützung.

    Auch deine Familie wird an deiner Abwesenheit wachsen - glaube es mir. Deine Kinder werden stolz sein, was sie mit ihrem Papa dann alles alleine hinbekommen haben!


    Nutze die Chance, mal einfach nur Zeit für dich zu haben!


    in beiden Rehas waren Mütter mit ihren Kindern, die Kinder waren fit, die Mütter nur gestresst:(.


    Viele Grüße und eine erfolgreiche Reha,


    SaSel

    Hallo Micha,


    irgendwo hier im Forum müsste zu diesem Thema ein Thread rum geistern....


    Ich habe im ganzen Haus verteilt entsprechende Funkrauchmelder, welche mit dem Blitzlicht-Wecker verbunden sind. Zum Glück hatten wir noch nicht den Ernstfall!

    Es hat mich einige erst freundliche, dann böse Telefonate mit meiner PKV gekostet, dass die Kosten übernommen wurden. Ich bin rechts taub, links an Taubheit grenzend schwerhörig. Die PKV wollte mich abkanzeln, dass ein normal hörender Mensch seine, in NRW inzwischen Pflicht, Rauchmelder auch nicht bezahlt bekommen würde! Ich habe den Menschen am Telefon fast deine oben beschrieben Worte an den Kopf geworfen: dass es für sie kostengünstiger sei, dass ich verbrenne anstatt die knapp 1000€ für alles zu zahlen. Daraufhin bekam ich ohne weitere Probleme auf „Kulanz“ die Kosten in voller Höhe erstattet, wobei bei mir die PKV derzeit „nur“ 30 von Hundert aufgrund meines Beihilfeanspruchs von 70 erstatten muss. Die Beihilfekasse hat übrigens anstandslos nach Vorlage einer Verordnung durch den HNO gezahlt 😉.

    Auch falls die KV zunächst ablehnen sollte, dran bleiben!


    ich habe übrigens die Anlage von Signolux, Serie Lisa, wenn ich mich nicht irre, und bin sehr zufrieden damit. Wenn ich auf meinem noch etwas hörenden Ohr liege und tief und feste schlafe, höre ich den Wecker schon mal nicht, dafür ist das Blitzlicht so hell, dass es fast „Tote aufweckt“.

    VG SaSel

    Ich bin da vollkommen bei dir.


    Ich gehe inzwischen keine Diskussionen mehr ein, warum ich gehe, wenn es mir zu anstrengend wird - die Diskussion ist noch anstrengender und ich sehe es nicht ein, mich rechtfertigen zu müssen.
    Diese Erkenntnis habe ich jedoch auch erst im Laufe der Jahre gewinnen und umzusetzen lernen müssen. Das ist ein langer Weg.


    Bitte tu dir selbst den Gefallen und rechtfertige dich nicht für deine Hörbehinderung!


    Ich wünsche dir, dass du mit der Zeit ebenfalls eine gewisse Gelassenheit erringen wirst😉!

    Da ich ebenfalls mein Leben lang hochgradig schwerhörig war bzw. links noch bin (rechts seit OP ertaubt), habe ich immer komplett ungezwungen mit Fremden kommuniziert. In seltenen Fällen, wenn ich merke ich komme so gar nicht zurecht, "oute" ich mich als Hörbehinderte und erläutere kurz meine (Hör-)Situation. Mir ist mehrfach passiert, dass, wenn der Gesprächspartner von der Schwerhörigkeit weißt, diese extrem langsam (schwerhörig = doof) sprechen oder das bereits Gesagte, von mir nicht Verstandene, dann als "unwichtig" abtun. Da bekomme ich die Krise und halte lieber die Klappe und kommuniziere so drauflos. Es gibt oft Situationen, wo ich in Dienstbesprechungen sitze und still in mich rein grinse und denke: "wenn ihr wüsstet, dass ich eigentlich (ohne Technik) kaum was verstehen kann". Daher bin ich froh, dass es die Technik gibt und ich als "ganz normaler" Gesprächspartner behandelt werden kann.

    Ich hatte in meinem ganzen Leben nur wenige Situationen, in denen ich explizit auf meine Hörbehinderung hinweise.


    Es sollte jedoch jeder für sich seinen eigenen Weg finden...


    VG

    SaSel

    Mein Plan war es auch, kurz nach der EA wieder im Dienst zu sein. Nicht einkalkuliert war jedoch, dass ich im Rahmen der OP mein Gleichgewichtsorgan verloren habe und ich quasi außer Gefecht war. Zwar bekannt als „harter Knochen“ wurde ich dennoch 3/4 Jahr dienstunfähig geschrieben und habe mit Wiedereingliederung (etwa 2 Monate lang) angefangen. Ich musste mir erstmal auch meine Fahrerlaubnis von der Klinik erkämpfen aufgrund des Gleichgewichts. In der Klinik war ich deswegen genau eine Woche anstatt drei, vier Tage.

    Dienstlich habe ich es mit vielen Telefonaten und Gesprächen sowie Protokollführung zu tun und brauche daher unbedingt das Hören.

    Lass es auf dich zu kommen, es kommt meistens anders als man es plant...


    Alles Gute,

    SaSel

    Hallo Anni,


    ich bin zwar keine Lehrerin, aber dennoch kann ich aus meiner eigenen Erfahrung sprechen:


    - Pausen im Lehrerzimmer: wenn es nicht zwingend notwendig ist, jede Pause im Lehrerzimmer verbringen zu müssen, dann mache Hörpausen: lege den SP ab und verlasse die Schule, gehe füreinander paar Minuten spazieren. Das mache ich auch manchmal in der Mittagspause, wenn ich das Gefühl habe, nicht mehr „zuhören“ zu können. Diese kurzen Auszeiten tun richtig gut, man bekommt auch den Kopf von anderen Dingen frei😉


    - Sprechdisziplin: es ist immer gut, wenn die Menschen nacheinander sprechen. Ohne Illusionen zu zerstören: das klappt selbst bei Erwachsenen nicht. Diese Erfahrung darf ich regelmäßig bei sämtlichen Dienstbesprechungen machen. Man kann gleichzeitig singen, aber nicht gleichzeitig quatschen😇


    - Schallschlucker sind immer gut. Hast du einen eigenen Klassenraum oder tingelst du jede Stunde woanders hin? Hier kann dir der IFD konkrete Hilfestellung geben. Zuständig ist der IFD, wo deine Schule (Dienststelle) ist.


    Ich glaube, das eine oder andere ergibt sich aus dem Alltag. Versuche offen da ran zu gehen. Viel Glück bei dem Start.


    LG SaSel

    Hallo Andreas,

    das tut mir wirklich sehr leid für dich. Es ist wahrlich ein Schock zu merken, dass da kaum noch was geht.
    Ich kann das ein Stück weit nachvollziehen: obwohl ich wußte, dass sich mein Restgehör bei der OP verabschieden würde, war es für mich ein Riesenschock gewesen, als ich gemerkt habe, dass rechts die absolute Funkstille herrscht.
    Dass du eine zweite OP erstmal hinauszögerst, kann ich ebenso gut nachvollziehen.


    Lass dir Zeit und die Dinge erstmal weiter auf dich zu kommen. Und genieße deine Familienfeste!


    VG

    SaSel

    Hallo ihr Lieben,


    vielen lieben Dank für eure Worte.

    Mein direkter Vorgesetzter sprach mich heute am frühen Nachmittag auf diese Problematik indirekt von selbst an😉: ich teilte ihm meine Bedenken mit, habe aber auch Verständnis für diese Maßnahme gezeigt. Es soll sich wohl tatsächlich um eine vorübergehende Lösung handeln - hoffen wir es mal. Wenn es gar nicht funktionieren sollte, wird über Alternativen nachgedacht.

    @ Karin: das erste, worum der Azubi heute morgen gebeten wurde, war tatsächlich, dass er, wenn ich telefoniere, selbst bitte nicht ebenfalls zum Hörer greift und telefoniert bzw. nach Möglichkeit ein paralleles Gespräch auch im Raum vermeidet. Dasselbe Gespräch werde ich mit dem Praktikanten ebenfalls führen.
    Ich kann derzeit wirklich einfach nur abwarten und mich bei meinem Chef melden, wenn es nicht gehen sollte. Er macht sich da ebenfalls Sorgen, dass es mir hörmäßig zu viel wird.

    Aus diesem Grunde sehe ich keine Notwendigkeit, die SBV oder den IFD einzuschalten. Wir warten alle sehnsüchtig auf eine Erweiterung oder gar Neubau des Rathauses, befürchten aber, dass da noch einige Legislaturperioden ins Land gehen werden...😇


    Mich interessiert es, wie ihr solche Probleme löst bzw. gelöst habt.

    Betreffend Schallschutz habe ich auch schon nachgedacht. In diesem Büro bin ich erst seit einigen Monaten und bei uns ist ständig viel Bewegung- im wahrsten Sinne des Wortes- durch Fluktation und weitere Aufgaben. Vielleicht kann ich die kommende Zeit zum Anlass nehmen, hier für eine Isolierung, mithilfe des IFDs, zu sorgen🤔.


    Viele Grüße

    SaSel

    Hallo zusammen,


    ich habe mal eine Frage an die "Büroleute" unter euch:


    mit wie vielen Kollegen sitzt ihr in einem Büroraum bzw. wie groß ist der Raum und ist er entsprechend isoliert?


    In den letzten Monaten hatte ich den Luxus, aufgrund einer fristlosen eigenen Kündigung einer ehemaligen Kollegen alleine in meinem Büro zu sein. Die Stelle ist zwar ausgeschrieben, aber gute Verwaltungsmitarbeiter zu finden ist sehr schwer.

    Heute wurde ein Azubi, der jedoch für ein anderes Fachamt arbeitet, in mein Büro an dem seit Monaten freien Schreibtisch gesetzt. So weit so gut, kein Problem. Es ist mir klar, dass ich diesen Luxus leider nicht ewig haben kann, ein Büro alleine zu nutzen, da wir hier im Rathaus akute Raumnot haben.


    Jedoch soll ab Ende der Woche ein Praktikant noch dazu kommen, an einem "Katzentisch", da mangels Platz kein vernünftiger Schreibtisch hier rein passen wird. Dann wäre ich zu dritt im Büro.

    Zu meinen Tätigkeiten gehören viele Telefonate "mit Gott und der Welt"; nebenbei wird gearbeitet, gesprochen, möglicherweise selbst telefoniert. Eine Geräuschkulisse, die sich bei zwei Leuten schon nicht vermeiden lässt, zu dritt wird es mit Sicherheit noch extremer werden. Erschwerend dazu kommt, dass das Büro direkt an der Bundesstraße liegt und die Fenster leider nicht gut den Lärm abhalten. Auch sonst gibt es, bis auf den Teppichboden, keine weiteren Schallschlucker.


    Meine Frage ist nun, ob ihr ähnliche Arbeitssituationen habt und wie ihr damit umgeht.

    Zur Schwerbehindertenvertretung kann ich nicht gehen, da ich es selbst bin :saint:.


    Ich befürchte nämlich eine weitere zusätzliche Hörbelastung, die sich dann in eine Hörüberlastung ausweitet und mich wieder außer Gefecht setzt.:(


    Ich danke euch für eure Rückmeldungen und Ideen.


    Viele Grüße

    SaSel

    Sheltie, dem kann ich nur zustimmen.

    Ich musste mich auch von rechts (inzwischen CI versorgt) nach links umtrainieren. Die erste Zeit war es schwierig, ging dann aber recht gut. Sollte links auch mal ein CI her müssen, würde ich wahrscheinlich auch wieder mit rechts telefonieren.


    VG SaSel

    Das Telefonieren via Minimikrofon (im Dienst per spezielles Kabel zwischen Telefon und Minimikrofon) bzw. Telefonclip fällt mir auch leichter als direkt mit dem iPhone und CI. Mit dem Festanschluss klappt es auch besser, hier allerdings direkt mit CI und ohne Hilfsmittel.

    Ich telefoniere tatsächlich auch mit dem HG-Ohr, allerdings ohne HG und so gut wie gar nicht mit dem CI-Ohr, weil es mir derzeit einfach zu anstrengend ist 🙈.

    Liebe Anni,


    Das Telefonieren ist in der Tat die Königsdisziplin und am schwierigsten. Hier hängt viel von der Tagesform und noch viel mehr von der Stimme des Gesprächspartners ab. Nur wenige telefonieren mal so eben locker mit CI- sie haben viele Jahre Training und Routine hinter sich.

    Wechsle einfach mal so beim Telefonieren das Ohr, vom guten Ohr zum CI und dann wieder zurück. Dies ist natürlich nur bei privaten und nicht so wichtigen Telefonaten sinnvoll.

    Der IFD bietet übrigens auch Telefontraining an. Leider war es für mich dienstlich schwierig, das alles umzusetzen und weiter zu üben. Auch dafür muss der Kopf frei und die eigene Tagesverfassung gut sein🙈😇.

    Hab Geduld, mach langsam...


    VG SaSel

    Ein gewisser Filter ist nicht schlecht: ich höre seit über einem Jahr grundsätzlich mit dem "Gruppen-"Programm (Cochlear).

    Noch gestern Nachmittag in der Pferdeklinik habe ich es genossen, dass bei der sehr lauten Stoßwellenbehandlung ich das HG ausgeschaltet habe, der Kanso jedoch die Lautstärke soweit gedrosselt habe, dass ich die Tierärztin verstehen konnte - meine normalhörende Tochter und die Helferinnen hatten da mehr ihre Probleme mit...:saint:

    Das "Draussen-"Programm nutze ich nur bei extremen Krach, z. B. Feier mit lauter Musik und vielen Menschen. Mit dem "Café"-Programm komme ich so gar nicht zurecht, da ist mir zu dumpf.


    Zum Glück gibt es verschiedene Einstellungen, so dass jeder die für sich und seiner Hörumgebung richtige Einstellung finden kann - es dauert halt einige Zeit, bis man das für sich richtige Programm gefunden hat;).


    VG

    SaSel

    Guten Morgen Paula,


    vielen lieben Dank für deine Hilfe.


    Ich schau mal, so in der Art werde ich es dann auch Ende des Jahres begründen, da es auch auf mich zu trifft.


    VG

    SaSel

    Super, vielen lieben Dank, Paula!


    Am liebsten würde ich sofort einen Reha-Antrag stellen; ich habe im Moment das Gefühl, ich bin hörmäßig „über die Uhr“ und meinen inneren Akku leergefahren. Mir ist jedoch der zeitliche Abstand (zwei Jahre) zu knapp und in diesem Jahr noch viele (kulturelle) Veranstaltungen, die ich planen, organisieren und durchführen muss/darf. Nächstes Jahr ist wenigstens „Beethoven 2020“ gelaufen 🙈.


    Ich bin mal auf deine Begründung gespannt 😉

    LG SaSel