Beiträge von SaSel

    Die Töne entwickeln sich schon noch zu klar definierbaren Geräuschen. Ich hatte am Tag der EA nur ein „Pling“ gehört. Nach einer vor lauter Frust und Enttäuschung durchgeheulten Nacht bin ich auf Geräuschefang gegangen und habe selbst Geräusche produziert und immer wieder hingehört. Das andere Ohr habe ich vertäubt. Das waren harte Tage, aber schon am 5. Tsg nach EA konnte ich Stimmen erkennen und zuordnen und hatte mithilfe des Mundbildes erstes Sprachverstehen!

    Also: nicht verzagen und immer wieder versuchen, „bewusst“ zu hören- es wird schon alles kommen!


    LG SaSel

    Ich habe gerade einen tollen Auftritt der „Jecken Öhrcher“ vom CIK-Zentrum der Uni Köln im Fernsehen (WDR) gesehen. Mitgesungen haben Kids aller Altersklassen und einige Erwachsene. War toll, später kamen die Bläck Föss dazu.

    Die sind in Köln auf jeden Fall aktiv 😉.


    LG SaSel

    Von Frankfurt habe ich in Bezug auf Kids noch nicht viel gehört, Uni Köln wie gesagt implantiert viele Kinder und das schon seit etlichen Jahren. Die Nachsorge ist sehr gut: die ersten drei Monate nach EA jede Woche Termin zum Einstellen und Hörtraining, dann bei 6, dann bei 12 Monaten (so ist es bei mir geplant gewesen, bin aber trotzdem auf eigenen Wunsch jetzt noch alle 2 Monate dort). Wie sie es bei Kindern handhaben weiß ich nicht.


    LG SaSel

    Hallo Olga,


    die Entscheidung pro oder contra CI kann euch leider wirklich keiner abnehmen.

    Ich selbst bin seit Geburt hochgradig bzw. an Taubheit grenzend schwerhörig. Leider hat man mich fast 45 Jahre durchs Leben laufen lassen mit dem Glauben, ich sei nur mittelgradig schwerhörig und alles sei gut. Außerdem sei ich halt nur temperamentvoll und hätte mich nicht im Griff, wenn ich mal wieder „explodiert“ bin.

    Heute, nach der CI-OP (meine Freundin, die Akustikermeisterin ist) hat mich auf die CI -Spur gebracht), habe ich viel über das Thema Schwerhörigkeit und vor allem über mich selbst gelernt und kann rückblickend sehr viele Situationen ganz anders einschätzen. Manchmal wünschte ich mir auch, dass

    a) die Ärzte (damals Uni Düsseldorf) in den 70‘ern das Thema Schwerhörigkeit und deren Folgen ernster genommen und meine Eltern, später mich, besser informiert hätten und

    b) ich dann vielleicht doch früher mich mit dem Thema CI auseinander gesetzt und mich implantieren lassen hätte.


    Nun ja, inzwischen trage ich meinen Kanso seit ziemlich genau 1,5 Jahre, habe unglaublich viel über mich gelernt, versuche besser auf mich zu achten (mit 47 sein jahrzehntelanges Verhaltensmuster zu ändern ist arg schwierig 🙈).


    Du hast von Köln gesprochen. Meinst du die Uni Köln? Ich bin dort implantiert worden und bin mit der Versorgung sehr zufrieden. Ich weiß, dass dort viele, auch ganz kleine, Kinder versorgt und betreut werden.Meine Freundin bestätigt dies, da sie viele der Kids vor einer evtl. CI-Op mit HG testen und versorgen darf😉.


    Ich wünsche euch eine gute Entscheidungsfindung auch die Klinik betreffend.


    Viele herzliche Grüße aus dem Rheinland,

    SaSel

    Das sehe ich genauso wie Audi!


    Ich habe die positive Erfahrung gemacht, dass sich mein Techniker bei einer neuen Einstellung gerne ein Bild von meinem „Hörverhalten“ macht und so auch evtl Probleme besser erkennen und einschätzen kann.


    LG SaSel

    Hallo Irmgard,


    ich habe gleich nach der OP und dem Verlust des Gleichgewichts eine Woche lang im Krankenhaus Vomex intravenös bekommen. Danach sollte ich bei Bedarf (d. h. zu Anfang regelmäßig) Vertigohel (?) nehmen- die haben bei mir gar nicht gewirkt, da habe ich es bleiben lassen um meinen Körper nicht mit unnötigen Medikamenten zu belasten.

    Interessanterweise hilft mir bei akuten Gleichgewichtsproblemen und den damit oftmals verbundenen Kopfschmerzen ein doppeltes Aspirin. Warum auch immer...


    Viele herzliche Grüße

    SaSel

    Hallo,


    bei mir lagen gut 6 Wochen zwischen OP und EA, damit die Wunde ordentlich verheilen und der Körper sich von der OP erholen kann. Ich persönlich hätte auch nicht unbedingt viel früher die EA haben wollen, da ich mit dem verlorenen Gleichgewicht genug zu tun hatte😌.

    Die Klinik führt die EA grundsätzlich erst 6 Wochen nach der OP durch.


    Für die anstehende OP alles Gute!


    Viele Grüße aus dem Rheinland

    SaSel

    Hi Flocke,

    viel Spaß in Bad Salzuflen und auf dass du wieder so tolle Hörerfolge erzielst wie beim ersten Mal! Die Daumen sind dafür feste gedrückt ✊🏻.

    Stürme nicht zu sehr das verführerische Kuchenbüffet 😜


    LG SaSel

    Warum sollte auch der Magnet nicht in die Trockenbox?🤔

    Mein Kanso „schläft“ auch jede Nacht in der Trockenbox; allerdings nehme ich nicht die von Cochlear, sondern die elektrische von „DryBoy“. Hierzu nehme ich den Magneten auch nicht raus.


    LG SaSel

    Guten Morgen Irmgard,


    😂so ganz neu bin ich mit meinen 47 nun auch nicht mehr.


    Bis zur OP hatte ich zum Glück nie Probleme mit dem Gleichgewicht, deshalb hat es mich auch so belastet, als ich merkte, dass nix mehr ging.


    Zum Thema Reiten: bei mir kommt es extrem auf das Pferd an. Zierliche leichte Pferde wie Vollblüter kann ich nicht mehr ausbalancieren. Unser Anfang des letzten Jahres verstorbenes Pferd konnte ich nur schwer reiten, das Reitbeteiligungspferd, einen Spanier, dagegen sehr gut. Ich musste viele Pferde ausprobieren, bis wir unseren „Kleinen“ gefunden haben. Auf dem sitze ich wie in Abrahams Schoß😉.


    Ich drücke dir feste die Daumen, dass alles wieder gut wird und viel Glück für die EA!


    LG SaSel

    Hallo Irmgard,


    erstmal auch von mir ein herzliches Willkommen hier im Forum.


    Zum Thema Schwindel kann ich dir leider auch einen ganzen Roman schreiben.

    Auch ich fasse es kurz zusammen: nach Aussage der Ärzte im Rahmen der OP (Ende Mai 2017), nach meinem eigenen Empfinden beim Wechsel der Drainage, habe ich mein Gleichgewichtsorgan rechts verloren. Ich lag wie du zwei Tage komplett flach, musste dann auch quasi wieder das Laufen lernen und das verlorene Gleichgewichtsorgan mit viel viel Bewegung und Gleichgewichtstraining zu kompensieren. Für mich ist bis heute wichtig, viel in Bewegung zu sein und mein Gleichgewicht zu „ärgern“: viele Treppen laufen, im Wald joggen, z. B. Wäschekorb beim Aufhängen zwei Meter vom Wäscheständer weg auf den Fußboden zu stellen, usw.

    Inzwischen weiß ich, was geht und was nicht und versuche mich irgendwie zu arrangieren. Fahrradfahren und Reiten geht inzwischen für den „Hausgebrauch“ auch wieder, auch wenn es mal Tage gibt, an denen ich mich nicht gut fühle und dann notfalls vom Pferd absteige.

    Wichtig ist, sich seine Kräfte einzuteilen- erst jetzt zu Silvester habe ich wohl etwas übertrieben und bin nach Hause geschwankt, obwohl mein Mann getrunken hat😂😇.


    Ich kann dir nur aus meiner Erfahrung nur den Tipp geben, dich soviel wie möglich zu bewegen und auch Neues auszuprobieren. Das habe ich die letzten zwei Tage bei unserem Besuch im Europapark auch gemacht , einfach mal Karussell und „kleinere“ Achterbahn gefahren; stets in Begleitung meiner Familie 😉.


    Ich drücke dir die Daumen, dass du wieder ins Gleichgewicht kommst.


    LG aus dem Rheinland,

    SaSel

    Ich schließe mich den tollen und wahren Worten von Magneto herzlich an.

    flocke : dir eine erholsame und erfolgreiche Reha. Grüße mir Dr. Spyra und Peter Dieler herzlich.


    LG aus dem Rheinland,

    SaSel 🥂🎉

    Ich schließe mich den Vorrednern an und wünsche euch allen ein ruhiges, entspanntes Weihnachtsfest 🎄!


    Weihnachtliche Grüße aus dem Rheinland

    SaSel 🎄🎁

    Danke Audi, genau treffend ergänzt!

    Genauso ist es und diese Erfahrung musste ich auch leider machen.

    Wobei es total schwierig ist, seine alten Verhaltensmuster teilweise abzulegen und vor allem die Schwerhörigkeit zu akzeptieren- auch wenn sie von Geburt an besteht.

    Ich wünsche allen ein schönes Adventswochenende,

    lG SaSel

    Hallo,


    ich interpretiere die Überlastung als „Hörbelastung“ bzw. -Überlastung und bezeichne es gerne als „Born Out der Ohren“. Bei mir persönlich hat es nämlich so den Nagel auf den Kopf getroffen.

    Es ist m. E. auch unrelevant, ob man „nur“ auf einem Ohr hört oder auf beiden Ohren schlecht bis fast nix. Jeder Hörverlust, egal wie gravierend er ist, birgt das Risiko einer Hörüberlastung. Leider wird diese jedoch von vielen (Betroffenen) unterschätzt.

    Hörpausen sind daher wichtig für uns.


    LG SaSel

    Hallo Silke,


    halt die Ohren steif und das wird schon klappen. Ja, auch im Winter riechen die Salinen in Bad Salzuflen (woher kommt wohl der Name 😂😇) ziemlich streng- zumindest im letzten Januar als ich dort war.

    Die Therme ist sich zu empfehlen, aber erstmal brauchst du die Kostenzusagen. Ich drücke dir die Daumen, die Debeka wird bestimmt ihre Entscheidung noch korrigieren (müssen). Wie gesagt, bei mir war das zum Glück kein Thema.


    LG SaSel

    Entgegen landläufiger Meinung muss man bei den privaten leider oft mit Druck und frechen Antworten arbeiten (ist eigentlich nicht meine Art, aber nur so habe ich die Rauchmelder bezahlt bekommen).

    Als ich die Probleme hatte, habe ich damit gedroht, sämtliche Versicherungen (und das sind einige, wo ich insgesamt mehrere 100€ an die Versicherungsgesellschaft monatlich seit 30 Jahren zahle) zu kündigen und habe unterstellt, dass ... (führe ich lieber nicht auf🙈😇). Prompt kam die Kostenübernahme.

    Einfach immer wieder anrufen und den Versicherungsmakler mit ins Boot holen.

    Es ist allerdings nervenaufreibend und kostet unnötige Kraft, die man lieber zum Hörtraining verwenden möchte😉.

    Ich drücke dir feste die Daumen, dass es sich schnell alles regelt.


    LG SaSel