Posts by WiLa

    Hallo, das meiste ist bereits gesagt, weil du auch die Uniklinik Mainz erwähnt hast, da kann ich dir zum Ablauf folgendes sagen (bin beide Mal dort implantiert worden): Du bist dreimal für je 5 Tage (Montag bis Freitag) stationär in der Klinik. Beim ersten Mal ist in der Regel Montag/DIenstag die OP und du kannst Freitag nach Hause gehen (sofern keine Komplikationen), nachdem der Techniker einen Funktionstest gemacht hat (d.h. er setzt dir den SP schon mal auf und spielt dir auf allen Elektroden die Töne ab). Nach 4-6 Wochen hast du dann deine eigentliche EA, weitere 4 Wochen später dann die zweite Woche zur CI-Einstellung ("Feintuning"). In den beiden Wochen werden dann täglich Hörtest, CI-Einstellung und Logopädie gemacht, den Rest vom Tag darfst du nutzen um entweder im Übungsraum selbst noch etwas zu üben oder auch die Stadt kennenzulernen und Höreindrücke "auf der Straße" zu gewinnen. Nach dem letzten stationären Aufenthalt hast du dann in drei Monaten den nächsten Termin zur CI-Kontrolle (Hörtest und CI-Einstellung beim Techniker, in der Regel dann eine Sache von maximal 3 Stunden), später dann alle sechs Monate. Wenn es Probleme gibt kannst du natürlich auch früher hin.

    Ich habe mich ehrlich gesagt nie damit beschäftigt und auch nie den Anreiz dazu gehabt die Gebärdensprache zu lernen - ich war ganz einfach froh hören zu können, wenngleich auch nie ohne Hilfsmittel sprich Hörgerät oder neuerdings CI. Dein Sohnemann "tickt" da wohl ähnlich.

    Ich darf mich demnächst dann auch von den "Vorzügen" des N7 überzeugen lassen, ich bin gespannt. Insbesondere auch darauf wie das Zusammenspiel mit dem N6 klappt u.a. in Sachen Zubehör. Das Akku-Problem werde ich zumindest nicht haben, da mit Batterien versorgt.

    Mal wieder ein Hallo von mir, ergänzend zu unserer Diskussion vor einigen Monaten ein kurzes Update: Die zweite CI-OP habe ich nun diese Woche hinter mich gebracht, jetzt heißt es wieder warten bis zur EA Anfang März und alles schön abheilen lassen. Auch dieses mal wieder ohne Nebenwirkungen, der dicke Druckverband ist nach drei Tagen jetzt endlich weg, nur noch zwei kleine Pflaster drüber. Der Funktionstest heute ist gut gelaufen, auf allen Elektroden waren Töne zu hören, wenngleich beim ersten mal natürlich noch nicht so stark differenziert.

    Hallo, mal ein kleines Update von mir in dieser Sache, der Termin in der Uniklinik ist zwischenzeitlich ja auch schon wieder ein paar Wochen her. Was soll ich groß sagen, Gespräch mit zwei Ärzten und nochmal Hörtest etc. gemacht (Ergebnis erwartungsgemäß unter aller Kanone) und jetzt steht der OP-Termin für das 2. CI im Januar 2018.

    Hallo Steffi,


    wann war denn deine EA, allzu lange ist es noch nicht her, oder? Da du mit einer relativ geringen Erwartungshaltung an die Sache rangehst kannst du dich ja nur positiv überraschen lassen und über neue Hörmomente freuen. Auch wenn es am Anfang schwer zu glauben ist, es wird aufwärts gehen und aus den momentan noch nervenden monotonen Dauer-Geräuschen wirst du Sprache und Töne heraushören können, dein Gehirn muss sich da aber erst einmal darauf einstellen.


    Ich hatte anfangs ein permanentes Dauerklingeln, die Entlüftungsanlage auf den Fluren und in den Zimmern der Klinik hat mich schon fast verrückt gemacht, da habe ich mich genauso gefragt wie man so jemals etwas hören geschweige denn verstehen soll. Ruhig war es nur im isolierten Zimmer vom Audiologen gewesen und mit dem habe ich mich am dritten Tag dann nur mit CI unterhalten. Kaum draußen auf dem Flur wieder das nervtötende Dauerklingeln, aber ich wusste jetzt das es aufwärts gehen wird.


    Also bleib dran, noch ist es zu früh den Kopf in den Sand zu stecken und enttäuscht zu sein!


    Gruß Lars

    Hallo,


    deine OP liegt ja schon ein paar Tage zurück aber klingt ganz gut dein bisheriger Verlauf, weiterhin alles Gute.
    Die Grobanpassung in der OP-Woche ist m.E. eher zu Testzwecken angedacht und ein Tragen des SP noch nicht vorgesehen. Natürlich überwiegt die Neugier aber ich würde das ganze erst mal richtig abheilen lassen.

    Hallo Christina,


    freut mich zu hören das du die OP gut hinter dich gebracht hast, das bisschen Übelkeit legt sich schon noch, das ist sicher noch die Narkose gewesen. Morgen früh sieht das schon wieder anders aus, schlaf die Nacht gut drüber und lass wieder von dir hören!


    LG Lars

    Hallo Karin,
    das ist ja sehr erfreulich das dir das zweite CI nochmal sehr weiterhilft. Wenn du schreibst 51 Jahre nicht wirklich was gehört zu haben mit dem Ohr dann war das vorhandene Restgehör wohl ziemlich gering? Bei dir hatte es ja noch andere Beweggründe, aber was das Restgehör anbelangt - hier glaube ich zu viele Hörgeschädigte klammern sich bei ihren Überlegungen zu einer CI-OP zu sehr an das letzte bisschen Restgehör, obwohl ihnen das im Grunde aber gar nichts mehr bringt (spätestens wenn auch die High-Power-HG an die Grenzen kommen). Bei meinem ersten CI auf der rechten Seite hat sich das Restgehör (nahezu identisch wie oben für die linke Seite beschrieben) mit der OP verabschiedet, gestört hat mich der Umstand jetzt ehrlich gesagt aber nicht wirklich.


    Hallo Norbert,
    noch ist es final entschieden und genehmigt, aber ich hoffe doch auf ein positives Ergebnis. Du klingst dagegen ziemlich ernüchtert was die Hoffnungen auf ein zweites CI anbetrifft, da kann ich mich SaSel nur anschließen, wäre interessant zu erfahren woran es "scheitert".


    Gruß Lars

    Hallo,
    dank eurer überwiegend positiver Rückmeldungen habe ich mich nun dazu entschlossen einen Termin in der CI-Sprechstunde der Uniklinik zu vereinbaren und mit den Ärzten das Thema 2. CI zu besprechen bzw. in die Wege zu leiten. Also Mail geschrieben und schon steht der Termin Ende September, also in gut eineinhalb Wochen. Ich bin gespannt was die Ärzte dazu sagen werden, grundsätzlich haben sie eine beidseitige CI-Versorgung schon vor der ersten OP befürwortet (die Untersuchungen wurden direkt auf beiden Seiten gemacht).


    Hallo flocke,
    da scheint es bei dir ja noch etwas weiter fortgeschritten zu sein als es bei mir momentan ist, etwas Sprachverstehen habe ich mit dem HG immerhin schon noch, aber nichts im Vergleich zu dem was das CI auf der anderen Seite jetzt leistet. Das man solche Gedanken und Ängste hat scheint wirklich das normalste zu sein wenn es an die Frage um das 2. CI geht. Die Zeit scheint bei dir aber gekommen zu sein, vielleicht kannst du dich in deiner anstehenden Reha jetzt vollends davon überzeugen diesen Schritt zu gehen, wenn du noch weitere Fortschritte mit dem CI-Ohr machst, was dir absolut zu wünschen ist.


    Gruß Lars

    Ich reihe mich hier einfach mal ein, diese Frage werde ich mir nämlich auch bald stellen müssen. Gibt es hier im Forum denn jemanden der schon den N7 hat? Die "Werbung" kann man ja getrost vergessen, da wird das aktuellste Produkt top beworben aber wirkliche Vergleiche zum Vorgänger oder Praxiserfahrungen bekommt man nicht.
    - Welche Verbesserungen / Vorteile hat der gegebnüber dem N6? (Ich habe kein iPhone und plane an sich auch nicht ein solches anzuschaffen.)
    - Wie unterscheiden sich N6 und N7 optisch?
    - Ist es empfehlenswert mit zwei verschiedenen Geräten herumzulaufen oder profitiert man eher davon wenn beide Seiten den selben Input-Standard haben?

    Hallo,


    es sind ja doch einige interessante, teils auch sehr ausführliche, Erfahrungsberichte zusammengekommen, die zeigen das ich weder mit meiner Situation noch mit meinen Überlegungen alleine da stehe.
    Grundsätzlich kommen wir alle irgendwo zu dem Schluss die Kombination aus CI und HG ist ncht sehr zukunftsfähig, früher oder später wirkt das HG, das zunächst noch als Unterstützer sehr nützlich war, kontraproduktiv auf den Hörfortschritt mit dem CI, den ein oder andere stört es sogar. Meine Überlegungen gehen hier eben genau in diese Richtung, aus dem Zusammenspiel von CI und HG hat sich jetzt eine Situation entwickelt mit der ich recht gut klar komme, im Hören mit dem CI ist aber sowas wie ein Stillstand eingetreten, sicher steckt hier aber noch einiges an Potential drin was derzeit nicht abgerufen wird bzw. werden kann. Klar ist es mit dem CI noch nicht perfekt und ich brauche z.T. nach wie vor noch das Mundbild um Gespächen folgen zu können, aber das ist mit dem HG auch nicht besser. Allzu lange hinauszögern wollte ich die Entscheidung deswegen so oder so nicht, eure Erfahrungen stärken mich bei den Überlegungen nicht mehr allzu lage zu warten. Auf den gewohnten Klang mit dem HG verzichten zu müssen (rein "natürliches" Hören kenne ich sowieso nicht, ohne Technik kann man mich getrost als taub bezeichnen, der Hörrest bei 120 dB bringt mir genau nichts) dürfte verschmerzbar sein und ist wahrscheinlich auch einfach ein wenig Gewöhnungssache. Momentan tendiere ich dazu zeitnah einen Termin in der CI-Sprechstunde an der Uni-Klinik zu vereinbaren und eine OP Anfang nächsten Jahres (im Hochsommer habe ich sicher keine Lust auf den Turban und drei Wochen Klinikaufenthalt, rechnet man die zwei Anpassungswochen dazu) zu avisieren.


    flocke was bringt bei dir das HG noch und wie tendierst du momentan? Die Reha wird dich sicher nochmal einen Schritt nach vorne bringen und ggf. die Entscheidung erleichtern. Ich habe die Reha entgegen der Empfehlung der Logopädin an der Uni-Klinik aus beruflichen Gründen erst mal hinten angestellt, ggf. dann mit zwei CI's mal.


    Gruß Lars

    Hallo Christina,


    dein OP-Termin rückt jetzt ja langsam aber sicher immer näher, ich hoffe du bist so weitestgehend noch die Ruhe selbst. Die Narkose verschläfst du eh, mach dich da nicht zu sehr verrückt. Ich bin ziemlich sicher das du die richtige Entscheidung getroffen hast, gerade jetzt wo sich das eine Ohr ja quasi vollends verabschiedet hat. Ich bin seit Geburt an Taubheit grenzend schwerhörig und wurde mit knapp 1,5 Jahren erstmals mit HG's versorgt, 27 Jahre später folgte dann das erste CI - jetzt überlege ich wann die zweite Seite in Angriff genommen wird. Alles Gute für die anstehende OP und lass von dir hören wie es gelaufen ist.


    Liebe Grüße und zwei gedrückte Daumen :thumbsup:

    Hallo,


    nun ich melde mich auch mal wieder, sofern sich überhaupt noch jemand an mich erinnert. Ursprünglich wollte ich mich hier aktiver beteiligen und mit euch austauschen, die Realität sah dann aber schnell anders aus, auf den Tag genau 2 Wochen nach der CI-OP habe ich im Büro wieder auf der Matte gestanden und die 40-Stunden-Woche abgeschuftet. Die OP war letztes Jahr im November, seit dem 2. Januar dieses Jahres trage ich den N6, zwischenzeitlich also etwas mehr als 8 Monate.


    Jetzt sitze ich bei der Frage wann der ideale Zeitpunkt für das 2. CI gekommen ist. Die Frage nach dem ob stellt sich nicht, das wird früher oder später nicht "vermeidbar" sein, mein Naida-HG ist bis zum Anschlag aufgedreht und erreicht eine Hörkurve bei 60-80 dB (ohne HG 110-125 dB), Tendenz sinkend. An Fakten lässt sich das nicht wirklich festmachen, der Freiburger mit HG ist seit zig Jahren konstant bei 0% (mit dem CI war der letzte Hörtest im Mai bei ca. 45%), trotzdem bin ich damit immer irgendwie durch den Alltag gekommen. Das Sprachverstehen ist jetzt auf der HG-Seite aber gefühlt schlechter geworden, kann aber auch einfach daran liegen das das CI es überholt hat. Klingt ja eigentlich ganz simpel für eine Entscheidung pro 2. CI sobald möglich, irgendwie glaube ich aber das das HG doch noch etwas zum Gesamthöreindruck beiträgt, z.B. die Wahrnehmung des bekannten Klangbildes. Ist das ein Vorteil oder hindert es nur daran sich vollends auf das CI einzulassen, die letzten Prozente rauszuholen?


    Sicher sind hier auch einige unter uns die beidseitig vom HG auf das CI umgestiegen sind oder sich ebenfalls mit der Frage nach dem bestmöglichen Zeitpukt für 2. CI beschäftigt haben. Wie waren eure Erfahungen? Wie seit ihr dann mit 2 CI ohne die altbekannten Klänge zurechtgekommen?

    Dein Techniker war so wie du ihn beschreibst bestimmt Herr S. - der ist absolut in Ordnung, er hat mir viele Tipps gegeben und aus seinen Erfahrungen erzählt - wir haben uns oft noch 20/30 Minuten unterhalten, wenn nicht gerade der/die Nächste schon auf der Matte stand. :D

    Hallo Mike, ich kenne mich mit einer Situation wie der deinigen nicht wirklich aus, da ich seit Geburt an Taubheit grenzend schwerhörig bin. Aber warum musst du solange auf einen MRT-Termin warten? Bei mir wurde das im Rahmen der dreitägigen Voruntersuchung zur CI-Indikation in der Klinik alles mitgemacht. Hast du denn schon einen solchen Termin? Hörnerv intakt ist soweit schon mal eine gute Voraussetzung für ein CI.