Posts by JochenPankow

    Ein durchaus sehr wichtiges und interessantes Thema!


    Aber:


    „Der Aktivist rät so tendenziell vor dem Einpflanzen der in der Cyborg-Community beliebten Neodym-Magneten ab, da es sich um ein giftiges Schwermetall handle und die Schutzschicht sehr dünn sei. Der Aktivist rät so tendenziell vor dem Einpflanzen der in der Cyborg-Community beliebten Neodym-Magneten ab, da es sich um ein giftiges Schwermetall handle und die Schutzschicht sehr dünn sei.“


    Das soll mir Mister Park mir als erfahrenen Hobbychemiker mal näher erklären. Lediglich reines Neodym als feines Metallpulver ist als „hochentzündlich“ eingestuft. Und im Magneten selbst ist das Neodym noch mit anderen Metallen fest legiert. Da sehe ich überhaupt keine Gefahr; sei denn, Betroffene habe eine Allergie gegen Metalle; insbesondere gegen Nickel und Chrom. Diese Metalle werden in Medizinprodukten fast sowie gut nicht mehr eingesetzt. Auch Neodymsalze (= chemische Verbindungen von Säuren mit Neodym) haben nur relativ niedrige Gefahreneinstufungen....


    Die Artikel von Heise – so interessant und wichtig sie sein mögen – sind leider oft – wenn auch nicht immer – das Ergebnis von mitunter schlechter Recherche der dortigen Journaille .... Die hinterfrage und überprüfe ich schon seit Jahren.

    Das Gerät muss Protokoll „ASHA“ unterstützen. Es handelt sich um eine Art „Unter-Protokoll“ von Bluetooth LE. Das gibt es wohl meinen Recherchen zufolge, nur mindestens erst ab der oberen Mittelklasse und High-End-Klasse. Bei den technischen Daten der Geräte selbst findet man fast sowie gut keine Auskunft vonseiten der Smartphone-Hersteller – mit wenigen Ausnahmen, wie z. B. Google.


    Bei meinem XIAOMI Redmi 9 geht das direkte Audio-Streaming leider nicht. Ich kann das Smartphone nur als Fernbedienung für die SP´s nutzen.

    Bitte doch Deine Akustikerin darum; eine MAP ganz ohne Filter zu erstellen, wo Du die Lautstärke bei Bedarf manuell etwas runterregeln kannst – dennoch nicht zu sehr. Denn das Gehirn gewöhnt sich irgendwann an die „hohe“ Lautstärke der Umgebung. Das hat mir damals sehr geholfen. Heute renne ich nur noch mit dieser MAP ganz ohne Filter rum. Die zweite MAP mit Filtern brauche ich nicht mehr....


    Wahrscheinlich sind ehemalige Hörgeräte-Träger heute noch mehr an die wohl effektiveren Filter-Techniken der modernen Geräte gewöhnt als ich vor 10 - 20 Jahren. Damals haben die Hörgeräte noch eine bescheidene Automatik gehabt, die in lauten Situationen nicht schnell genug auf Dämpfung umschaltete, was ja nun Normalhörende nie können.

    Hallo ci_joe (Joachim),


    ich muss Wallaby und den anderen Kritikern von Dir recht geben. Du legst häufig eine nervige „kurz daddelnde“ Sprache mit oft nichtssagenden Inhalten an den Tag.


    Wie wäre es denn mit ordentlicher deutscher Rechtschreibung auch mal mit längeren erklärenden Sätzen bitte zum Thema oder der Sache selbst?


    Zum Mundbild lieferst Du auch nur pauschale Aussagen, statt das zu belegen. Gerade in Situationen mit extrem lauten Stör- bzw. Hintergrundgeräuschen bin ich nach wie vor aufs Mundbild angewiesen. Das machen Normalhörende auch, sogar unbewusst. Das kenne ich aus meiner früheren Arbeit als Tischlerhelfer in den 1980ern noch mit HG´s ....

    Und ich verstehe auch die Ärzte nicht wieso sie da keinerlei Infos liefern. Es muss doch einen Durchschnitt geben wie es sich verhält und was man ungefähr erwarten kann.

    Hallo,


    jeder von uns hier „tickt“ nun mal anders und sehr individuell. Deswegen sind auch fast identische Hörbiografien von Betroffenen gar nicht vergleichbar; geschweige denn die eigenen „Schlappohren“....


    Ein weiterer Punkt wurde schon genannt, die hohe Erwartungshaltung durch die Werbung der CI-Hersteller und leider auch Kliniken. Ich habe mich damals davon nicht leiten lassen. Ich sagte damals schon in den Vorgesprächen: „Ich denke, ich fange bei Null an.“ Mein Implanteur damals zu mir: „Eine vernünftige Einstellung; wenn alle Patienten diese hätten…“


    Heute möchte ich meine CI´s nicht mehr hergeben, weil sie in den letzten 10 Jahren eine völlig neue Lebensqualität beschert haben, die ich im Laufe meiner HG-Zeit – immerhin rund 45 Jahre lang – am Ende ganz verloren hatte. Der Weg dorthin ist indessen anfangs mit größeren Erfolgen, später kleineren Erfolgen; aber auch von manchem Rückschritt bei den Einstellungen gekennzeichnet, den man verdauen muss.


    Du kannst mit einem CI sehr viel dazugewinnen, wenn Du auch mental und psychisch dazu bereits bist und Dich nicht durch kleine und größere Niederlagen nicht gleich aus der Bahn werfen lässt. Und Geduld sowie Ausdauer mitbringst....


    Ich wünsche Dir einen guten Weg zur Entscheidungsfindung. :)

    Hallo Erica,


    nachdem ich auch Deinen anderen Thread gelesen hatte, bin ich erstmal irritiert....


    Du wurdest doch bestimmt in den Gesprächen im Rahmen der Voruntersuchungen zu der Implantation aufgeklärt, was Dich in etwa erwarten könnte und über die notwendige Nachsorge? Zumal noch in Deinem höheren Alter von 68 Jahren, wo es schon deutlich gemächlicher zugeht. Ich war zum Zeitpunkt meiner Implantationen vor fast 10 und fast 8 Jahren 52 und 54 Jahre alt.


    Da Du die Erstanpassung im Dezember 2021 hattest, erscheint mir eine stationäre Reha zu früh. Ich hatte bis dato noch nie eine gehabt, sondern nur nach den beiden Implantationen jeweils eine Runde ambulante Reha von 2 Jahren, mit anfangs regelmäßigen Terminen und später nach Bedarf. Wegen meiner neurologischen Grunderkrankung wurden mir doppelt soviel ambulante Reha-Tage bewilligt.


    Vielleicht wäre eine ambulante Reha was für Dich, mit einem langsameren Einstieg? Je nach Wohnort in einem anderen näher gelegenen CIC als im DHZ der MHH?

    Nun, Cochlear produziert mehr als nur CI´s ( Nucleus System) :) :


    Baha System – Implantat mit Knochenleitung


    Baha Start – Knochenleitungssystem u. a. auch quasi zum Probieren, bevor implantiert wird


    Osia System – aktives Implantat umfasst einen Piezo Power Schallwandler, der Schallvibrationen generiert


    Immer auch mal über den Tellerrand gucken, was ich vor über 10 Jahren auch musste, wo ich zunächst auf den letzten Taschenprozessor "Neptune" von AB aufmerksam wurde, weil ich was zum Bedienen brauche und nicht zum „Verstecken“ ... :S Letztendlich wurde es damals ein N5 von Cochlear – bis heute nicht bereut.

    Ja ja, immer noch kleiner und noch kleiner, also nee ... :evil:


    Und im Übrigen halte ich nichts von einer seit Jahrzehnten tendenziell erkennbaren „Ökonomisierung im Gesundheit-Sektor“. Der Mensch steht schon lange nicht mehr im Mittelpunkt. Denn die William Demant Holding ist ein großer dänischer Investor im Gesundheit-Sektor, der wohl mit Hörgeräten (u. a. Bernafon) mehr Umsätze macht und denen die Entwicklung neuer CI's wohl zu teuer wurde.

    Das ist mit ziemlicher Sicherheit das Spulenkabel, sowie Du es beschreibst. Deswegen ist es immer gut, ein Spulenkabel in Reserve zu haben.


    Ich hebe das defekte Spulenkabel zur Beweissicherung so lange auf, bis die Krankenkasse die Kostenübernahme für ein neues „Kabel in Reserve“ mir gegenüber schriftlich erklärt hat. Denn es kam schon vor, dass der Hersteller das neue Spulenkabel mit Bitte um Rücksendung des defekten Kabels lieferte.

    Es war nur einer kleiner Schmitt in der Breite des Implantat-Gehäuses, mit Bildung einer „Fleischtasche“, wo das Implantat hineingesteckt wird. Für die damals schon dünne innere Spule wurde die Schädelkalotte nicht mehr so eingefräst. Der sehr schmale, äußere Schnitt wurde mit Fibrinkleber geklebt. Diesen konnte ich nach gut 10 Tagen selber abrubbeln.

    Ich weiß ja nicht, wie lange es dauert bis da alles wieder normal ist, also keine Schwellung mehr? Wie lange hat das bei euch gedauert?

    Das kann man pauschal einfach nicht so „sagen“. Das ist bei jedem sehr individuell und es spielt auch eine Rolle, wieweit das Implantation-Team an der Stelle "herumgefuhrwerkt" hat, um das Implantat und die innere Spule an diesen Stellen zu platzieren – je nach Anatomie. Es kann schon mal gut bis zu einem viertel Jahr dauern. Geduld kann also nicht schaden.


    Ich wurde beide Male schon minimal-invasiv implantiert.

    Ich habe auch bei vielen bisher geführten Gesprächen heraus hören können, das sich viele Techniker auf die Maske und deren Vorgaben verlassen und dort auch keine großen Änderungen vor nehmen.

    Das liegt meiner Meinung nach auch der fehlenden Compliance mancher erwachsene CI-Träger, die manchmal stumm wie ein Fisch zu den Anpassungen gehen und häufig sich nicht so richtig ausdrücken, wo der "akustische Schuh" denn nun drückt. Bei mir dagegen waren die Audiologin(en) meines CIC recht experimentierfreudig, weil ich gern meine Grenzen austesten wollte, trotz der bekannten neurologischen Einschränkungen. Und so haben wir uns auch an die erst kritischen Elektroden herangetastet, bis die Parameter ein dauerhaftes Anlassen dieser erlaubten. :) Und so habe ich nur noch die jährliche Kontrolle uff´m Plan...

    Außerdem hatte ich damals schon als Rentner wegen voll geminderter EU alle Zeit der Welt im Gegensatz zu den Arbeitnehmern, die verständlicherweise „irgendwie“ in den Arbeitsprozess wieder zurück „müssen“ ...

    Das sehe ich jetzt mal nicht so.

    Bei Dir vielleicht - nicht bei mir wegen einer neurologischen Grunderkrankung, wo das einzelne Durchtesten der Elektroden anfangs öfters Muskelzuckungen an der Wange verursachen kann. Außerdem lies mal in meiner Signatur, wie lange ich die Teile schon „drin“ habe!


    Du darfst niemals von Dir ausgehen; jeder von uns hier tickt ganz anders!

    Hallo Katharina,


    das ist bei mir das gleiche Procedere. Die eigentliche Messung der einzelnen Elektroden auf ihre Funktion übernimmt automatisch die Software auf dem Computer meiner Audilogin. Die 6 Töne am Anfang sind meiner Meinung nach nur ein „Wahrnehmungstest“.


    Alle 22 Elektroden jedes Mal manuell messen wäre eine Zeitverschwendung. Das wird nur „ultima ratio“ bei Problemen gemacht – denke ich mir mal.

    Ich habe mich diversen Gründen für „meinen“ Hersteller Cochlear Inc. entschieden:


    Der HdO-SP – damals ein N5 - saß trotz dickeren Brillenbügel am besten von allen Herstellen und war auch noch nicht zu klein. Da mein Implanteur und sein Team schon damals minimal-invasiv implantierten, habe ich diesen einfach gefragt, welches Implantat er dazu am meisten verwendet. So wurde es Cochlear; auch wegen der hohen Anzahl der Elektroden (Reserve für den Fall, dass Elektroden im Laufe der Zeit ausfallen oder einzelne gar abgeschaltet werden müssen; z. B. wegen Überreizung der dort verlaufenden Nerven), so die Empfehlung des Chef-Audiologen meiner Klinik im Hinblick auf meine neurologischen Besonderheiten.


    Da ich wegen einer latenten Tetraspastik auch Probleme mit Feinmotorik der Hände habe, hatte ich noch nie Verständnis für Leute, die Soundprozessoren und Hörgeräte kleiner und noch kleiner haben möchten! Ich muss mir auch manchmal Luft machen. ... :S Die jetzigen N7 sind für mich noch gut handhabbar, kleiner darf es für mich möglichst nicht werden.


    Meine jetzigen HdO-Soundprozessoren und ihre Kabel/Spulen sind in einem auffälligen Weiß. Das sieht fast jeder halbwegs gescheite Mensch und ich vermeide damit meistens unnötige dumme Diskussionen.


    Beide CI´s waren die bisher positivste Entscheidung meines Lebens nach 45 und 47 Jahren Tragen von Hörgeräten!

    Ich hatte kein Corona; verstehe schon, dass Du „Muffe sausen“ hast, wenn man sowas im Umfeld live mitbekommt.


    Wie sich die Infektion bei Dir nun auswirkt, kann man selbst mit der „berühmten Glaskugel“ nicht sehen oder erahnen. Die Entscheidung pro CI-OP oder jetzt aus Angst erst mal contra können wir Dir leider nicht abnehmen. Würde halt mit den Ärzten in der MHH Kontakt aufnehmen und deren Meinung einholen.


    Sonst habe ich noch was in Deinem anderen Thread geschrieben …

    Da muss ich Dominik (Dani!) zustimmen. Selbst milde Verläufe durch Omikron „können“ leichte bis mittlere dauerhafte Organschäden hinterlassen, wie eine Studie des UKE (Uniklinikum Hamburg-Eppendorf) belegt. U. a. wurde in 4 % der erfassten Fälle Nierenschäden beobachtet, die nach Jahren schlimmstenfalls in eine Dialyse-Pflicht münden „könnten“.


    Die „naive AMPEL“ kann von mir aus die Pandemie am 20.03. für beendet erklären, wo dann leider viele Dummköpfe darauf hereinfallen werden und das Geschrei kommt, wenn wieder Einschränkungen wegen einer 6. Welle nötig werden. Der „föderale Kindergarten“ aika MPK wird da genauso kontraproduktiv werden. Und nochmals nein; Corona geht nicht weg, sondern nun in eine Endemie über.


    Meili, das ist für Dich eine zweifelsohne blöde Situation. Du kannst nur versuchen, das Beste draus zu machen!

    Hallo Steffi,


    auch von mir sei willkommen bei uns "Blechohren" ! :)


    Hier der Link zum DHZ in Hannover: https://www.dhz.clinic/. Auch ist es nicht verkehrt, eine zweite Meinung einer anderen HNO-Klinik oder einem anderen CIC (Cochlea Implant Centrum) einzuholen. Wichtig wäre aber auch, ambulante Reha und lebenslange Nachsorge möglichst "wohnortnah" zu planen.


    Ich habe auch lange gebraucht, um sich fürs CI zu entscheiden. Erst als es mit damals aktuellen Power-HG´s weder vorwärts noch rückwärts ging, merkte ich, dass ich mit dem CI befassen muss! Heute kann ich sagen, dass die Entscheidung „pro CI“ – auch zwei Jahre später fürs rechte Ohr – die beste Entscheidung meines Lebens war und ist! Und das nach 45 Jahren Tragen von HG´s ....