Posts by JochenPankow

    Oha Mango,


    scheint ja so, als wenn mehr ein "Metzger" mit konventioneller Schnittführung am Werke war, wo ein Teil des Ohres an die Seite geklappt wurde.... Bei mir waren die Schnitte jeweils nur so breit, dass das Implantat in eine geformte Fleischtasche geschoben wurde, nachdem zuvor die Elektrode übers Felsenbein/Mastoid in die Schnecke eingeführt und positioniert wurde. Die Öffnung am Felsenbein wurde mit künstlichem Knochenzement "zu gemörtelt" ... und fertig war das Ganze.


    Mein Implanteur ist ein Pionier der minimal-invasiven Chirurgie im HNO-Bereich und hat die minimalinvasive CI-Implanataion um etwa 2005 für Kleinkinder entwickelt und später für Erwachsene weiter entwickelt. Insoweit war ich in sehr guten Händen.

    Auch wenn mich die "begeisterten Träger" des Kanso verhauen werden :) : Ich halte Single Units nach wie vor für "Design-Unfälle"...


    Und eingebaute Akkus schränken die Reparaturmöglichen sehr ein und unterlaufen Möglichkeiten einer nachhaltigen Nutzung. Auch der Batteriewechsel beim Kanso ist bei meiner eingeschränkten Feinmotorik auch mit Gefummel möglich....

    Hallo Mango,


    auch von mir sei willkommen im "Club der Blechohren! :) Schön, dass es so gut klappte. Auch ich wurde beide Mal nach je 48 Stunden wieder an die frische Luft gesetzt - minimal-invasiv mit kleinem Schnitt und Fibrinkleber, dessen Reste ich selber abrubbeln konnte....


    Angeboten bekam ich die Möglichkeit der CI´s schon Anfang des neuen Jahrtausends; fand mich damals noch nicht reif dafür bzw. bei meiner neurologischen Grunderkrankung wollte damals auch keiner die Hand ins Feuer legen und so verstrichen erst mal 12 Jahre, bis es nicht mehr so weiter ging mit den Hörgeräten, die ich nahezu 47 Jahre trug.....


    Jetzt mag ich meine CI´s und SP (Soundprozessoren - synonym auch Sprachprozessoren genannt) nie mehr hergeben und trage mittlerweile die für mich zweite Genration der SP. :)

    da komme ich gut 20 - 21 Stunden damit klar ohne Wechsel

    Es kommt auf die Einstellungen der einzelnen MAP´s an! Das kann für die einzelnen CI-Träger/innen unterschiedliche "Reichweiten" bedeuten - bei dem einen oder der anderen auch mal deutlich weniger.... Beim N6 und N7 hat man weiter den Vorteil, das man für unterwegs Reserve-Akkus mitführen kann und diese per "Bajonett-Anschluss" schnell wechseln kann ....

    Hallo Mia,


    auch von mir sei willkommen bei uns "Blechohren"! :)


    Schau mal unten in meiner Signatur die Links der beiden Institutionen näher an, die mir zu den CI´s sowie zu einer neuen Lebensqualität verholfen haben. Ich war und bin mit beiden sehr zufrieden.


    Meine Erfahrungsberichte wirst Du beim Stöbern hier auch noch entdecken.

    Hallo Stuttgarter,


    so einfach macht es die DRV keinem mehr. Wut hin und her... Ich würde den Kampf per Widerspruch aufnehmen und eine erneute Begutachtung verlangen, weil erst mal nach Aktenlage entschieden und erst abgelehnt wird - ein leider normaler Vorgang heutzutage. Ein "jahrelanges Verfahren" droht meistens erst, wenn die Sache vor dem Sozialgericht ausgefochten werden muss wegen absoluter Sturheit

    der DRV. Das droht in Regel nach dem dritten Widerspruchsverfahren. Wie lange die einzelnen Widerspruchsverfahren innerhalb der DRV dauern; hängt davon ab, wie oft der Widerspruchsausschuss im Quartal tagt.


    Das Gutachten der AfA könnte noch hilfreich sei bei der Beantragung von "Grundsicherung im Alter" über das reguläre Sozialamt. Das würde ich etwa 3 Monat vor Ablauf des Arbeitslosengeldes beantragen. Das Sozialamt wird vermutlich erst versuchen, Dich wieder der AfA zuzuschieben - auch hier wird es leider nicht ohne Kampf und Krampf gehen.


    Hallt durch, was anderes hilft da nichts. Dieser verrückte Staat und auch diese verrückte Gesellschaft wollen es ja nicht anders!

    Hallo "tanzendes" Girl,


    falls Du schon das Ablehnungsschreiben vom Versorgungsamt erhalten hast, bedenke; dass Du dem innerhalb von 4 Wochen widersprechen musst!


    Ich würde der Form halber nur widersprechen und schreiben, dass Du die Begründung später nachreichst. So habe ich es immer gemacht. So hast Du Zeit, externe Hilfe ins Boot zu holen - wie z. B. durch den "Sozialverband Vdk" . Die können bei der Formulierung der Begründung am besten helfen, wenn man selbst zu unsicher ist...

    Tja, viele Leute haben es gründlichst verlernt, auf was zu verzichten! Wer dennoch ins Ausland verreist, sollte auch bitte schön die Kosten für den Corona-Test selbst zahlen und nicht die Allgemeinheit.


    Was "doofe" Party-Gänger so anrichten können, zeigt ganz aktuell der Fall einer jungen Superspreaderin in Garmisch-Partnerkirchen:


    Corona in Garmisch-Partenkirchen: Eine Superspreaderin macht Party


    Wenn es nach mir ginge. sollte man wirklich jedem positiv Identifizierten während der Quarantäne eine elektronische Fußfessel umschnallen. Eine andere Sprache verstehen etliche Leute nicht mehr!

    Es ist nun mal ein Desaster mit Ansage gewesen:


    In Deutschlands Digitalien klappt doch nix – egal ob Mobilfunk- oder Breitband-Ausbau oder elektronische Gesundheitskarte (eKG). Trotzdem schalten die Verantwortlichen seit Jahren die bewährten Analog-Medien wie KW- und MW-Empfang und irgendwann auch UKW-Rundfunk ab, um digitalen Medien mit all ihren Unwägbarkeiten den Vorrang zu geben.


    Ein Gutes dürfte die Aktion, die nächstes Jahr am zweiten Donnerstag im September wiederholt werden soll, aber haben. Die Verantwortlichen habe jetzt hoffentlich gemerkt, wie viel doch in Bezug auf Katastrophenwarnung der Bevölkerung im Argen liegt. Statt auf irgendwelche verplitschten Apps, die theoretisch zwar genau mitteilen können, welche Katastrophe droht, aber im Zweifelsfall wegen Server-Überlastung, fehlendem Datenzugriff oder leerem Akku nichts anzeigen, sollte man wieder auf bewährte Medien wie Sirenen setzen. Diese stellen speziell nachts ein profundes Mittel dar, um die Leute aus dem Schlaf aufzuwecken und eine Katastrophenwarnung auszugeben. Hat über hundert Jahre bestens funktioniert, nur heute glaubt man, schlauer als unsere Altvorderen zu sein – und im entscheidenden Moment bricht alles zusammen, weil (Windows) ein dringendes Sicherheitsupdate installiert …


    Diese Meinung habe ich aus diesem Blog übernommen: Warntag 2020, ein Desaster mit Ansage? ... und unterstütze sie vorbehaltlos. Damit hat der Autor völlig recht!


    Mir ist schon bewusst, dass nur Sirenen beispielsweise in der Nacht - wenn wir unsere SP´s vorm Schlafen abgelegt haben - für uns natürlich nicht gehen.


    Hier sehe ich schon beim DAB+ -Radio eine Chance; bei Eingang einer solchen Meldung unsere LISA´s zu aktivieren bei ner entsprechenden Kopplung, wenn die Technik weiter entwickelt würde . Man muss sich aber im Klaren sein, dass DAB beim Ausfall der Digitalsysteme mit ausfällt. Ist ja schön und recht, das Radio ohne Rauschen, aber die UKW-Masten würde ich lieber noch stehenlassen. Wenn alles digital ist und genau das ausfällt – und zwar als erstes – dann wird es richtig finster.

    Die ganze Aktion war ja wohl ein totaler Reinfall! :S Weder NINA noch Katwarn haben "alarmiert". Und bei DAB+ auch totale Fehlanzeige außer dem Hinweis auf eben diesen bundesweiten "Warntag". Hier in Berlin gibt es schon seit den frühen 1990ern keine Sirenen mehr.


    An diese regelmäßigen Sirenen-Tests in der "alten" Bundesrepublik kann ich mich noch gut erinnern. Nach der Wiedervereinigung wurden viele Sirenen stillgelegt respektive abgebaut, weil Betrieb & Wartung der alten Technik teilweise aus den 1950ern zu teuer wurde.


    Und Je komplizierter die Technik, desto störanfälliger. Was nützt denn z. B. das tollste DAB+ - Radio, wenn die Firmware (= interne Software, ohne die Digitales in der Regel gar nicht läuft) veraltet ist?


    Am besten ist immer noch die gute alte analoge Rundfunk-Empfangstechnik, auch wenn wir "Schwerhörige" den Empfang nicht immer trennscharf hin bekommen. 8) Siehe auch hier: Hörtraining mal anders .... Jedoch wurden Mittelwelle (MW) und Langwelle (LW) in Deutschland schon vor Jahren abgeschaltet. Das Aus für UKW wurde beschlossen und geplant zum Ende dieses Jahrzehnts. Einzig allein der Zeitzeichensender DCF77 in Mainflingen sendet auf LW 77,5 kHz analog noch das Signal für die Funkuhren.


    EDIT:


    Bundesweiter Warntag: Probealarm mit Haken - Tagesschau

    Um bekannte und unbekannte Geräusche zu entdecken oder zuzuordnen ist die Hörspielbox recht interessant.


    Ich habe anfangs mit der Online-Ausgabe der Rhein-Neckar-Zeitung geübt: Man wählt dazu erst einen Artikel aus. Oberhalb der Überschrift sieht mal in der Regel im linken Teil ein weißes Lautsprecher-Symbol auf rundem hellgrauen Grund; klickt man darauf, startet ein neues Fenster mit dem Artikel und mit Klick auf den blauen Button "Vorlesen" links oben startet die Sprachausgabe nach wenigen Augenblicken und der gesprochene Text gelb markiert.

    Willkommen auch von mir bei uns "Blechohren"! :)


    Da Du derzeit noch Hörgeräte trägst, denke ich; dass Du Dich sicher noch über CI´s im Allgemeinen und Speziellen informieren möchtest. Also ran an die Tasten und frag uns Löcher in unsere Bäuche....


    Eins aber lass Dir von mir gesagt sein: "Meine" Cochlear-Implantate möchte ich nie mehr hergeben nach fast 47 Jahren Tragens von Hörgeräten - von Opa´s Taschengerät so etwa in der Größe einer Streichholzschachtel bis hin zu volldigitalen High End-HdO-Geräten! Wenn ich jetzt so zurückblicke, frage ich mich manchmal schon, warum ich das nicht schon früher machen lassen habe....

    Willkommen bein uns "Blechohren"! :)


    Ich finde es gut, dass Du trotz Deiner bisher geringen Erfolge eine positive Grundeinstellung dazu behalten hast und das Beste aus dieser Situation machst. Das Sprachverstehen ist bei einer derart langen Taubheit für manche eine echte Kunst, das zu erlangen.


    Auf jeden Fall am Ball bleiben, das machst Du völlig richtig. Ich wünsche Dir dennoch eine spannende Reise in die Welt der Geräusche und auch eine weitere "akustische" Entwicklung und Reifung des Blechohrs, die Dir vielleicht in etwas fernerer Zukunft ein Verstehen von Sprache ermöglicht.

    das es bestimmt ein Ruck machen würde was mein hören/verstehen betrifft..

    Hallo Marina,


    ich bin da zurückhaltender wegen meiner neurologischen Grunderkrankung und hatte deswegen bis dato noch nie eine stationäre Reha. Denn die recht häufigen Einstellungen des/der SP´s während der Reha muss das Gehirn auch in der Kürze der Zeit entsprechend verarbeiten können...


    Es ist auch immer eine Frage der persönlichen Erwartung und des Anspruchs an sich. Die Erfolge, von denen andere CI-Träger berichten, gönne ich ihnen sehr gerne. Ich weiß aber auch, dass diese auf mich jedoch nicht "übertragbar" sind. Denn jeder von uns "tickt" da anders.


    Ich bin jedenfalls mit dem erreichtem Sprachverstehen und Hören mehr als zufrieden und sehe für mich halt keinen "Verbesserungsbedarf". Das kann natürlich bei Dir anders sein.


    Bei mir erschwerend hinzu käme, das während einer stationären Reha die laufende Grundsicherungsleistung eingestellt werden würde - ohne Ausgleich und damit auch existentielle Frage.


    Du sieht also, gar nicht so trivial; wie manche denken.


    Es ist letztendlich Deine Entscheidung, welchen Weg Du gehen möchtest.

    Hallo Charmaine,


    die Hausärzte als quasi "Wald- & Wiesen-Doc´s" sind in unseren speziellen Fällen völlig ungeeignete Ansprechpartner... :)


    Weswegen ich immer Überweisungen zu Fachärzten verlange und von diesen aus dann meistens in die Charité oder ein anderes "spezialisiertes" Klinikum mit möglichst adäquater Spezial-Sprechstunde für "dieses Problem". Aber auch dort sind die Ärzte nur Menschen und mit mir "mündigen Patienten" manchmal überfordert, weil ich auch deren "Weltbilder" manchmal gehörig zerstöre.... :saint:


    Das zeigt mir immer wieder, wie und wo heute noch in "Schubläden" gedacht wird. Es ist ein echter Kampf gegen sich falsch drehende Windmühlen! Da hilft nur eins: Sich selbst richtig informieren und am Ball bleiben!


    Dir wünsche ich alles Gute dennoch und mache das Beste draus!