Posts by JochenPankow

    Ist also kein grundsätzliches Android Problem, sondern wohl Herstellerbezogen.

    Hallo Peter,


    ich habe seit heute eine Uhr von CASIO auch mit Bluetooth Low Energie. Ich kann "Nucleus Smart" wie auch "CASIO Connect" gleichzeitig automatisch beim Start laden lassen (Standard-Einstellung nach der Registrierung der Geräte in den jeweiligen Apps) und beide Geräte damit steuern und bedienen - ohne Probleme. Und das auf einem Uralt-Tablet von SONY mit Android 6.01. Die Corona-Warn-App habe ich jedoch nicht installiert - wer rennt dauernd mit´m großen Tablet durch die Gegend....


    Kurzum: lupus könnte also seiner Vermutung recht haben....

    Stuttgarter,


    viel Glück dabei! Ein wichtiger Tipp noch: Du wirst sicher irgendwann zur Begutachtung eingeladen. Nimm eine normal hörende/verstehende Person Deines Vertrauens als Zeuge mit, die während der Begutachtung oder hinterher das Gesagte protokolliert! Und vermeide jede Vertrauensseligkeit gegenüber der/dem Gutachter(in). Denn sie/er ist von der DRV beauftragt, Dich "möglichst" abzuwimmeln und somit leider als "Feind" zu betrachten...

    In einem Technik-Forum fand ich folgende interessante Erläuterung zur Entwicklung der App, die ich hier zum besseren Verständnis zitiere:


    "Diese App setzt auf eine Betriebssystemschnittstelle auf, die von Apple und Google erst vor weniger als vier Wochen in iOS und Android integriert wurde und die es solchen Apps erlaubt, permanent ungekoppelt auf Bluetooth 4.2 LE Funktionen zuzugreifen, selbst wenn die App im Hintergrund und das Display aus ist. Diese Funktionen setzen einen Bluetooth 4.2 - Adapter voraus. Der Standard Bluetooth 4.2 LE (LE steht für Low Energy) wurde 2014 definiert und entsprechende Geräte kamen frühestens Mitte 2015 in den Verkauf. Apple und Google haben die notwendige Schnittstelle (Exposure-Notification-Framework) am 27.05.2020 fertiggestellt und in ihre dafür in Frage kommenden Betriebssysteme iOS 13.5 und Android ab 6.0 integriert. Geräte, die für diese Betriebssysteme nicht in Frage kommen, besitzen auch nicht die hardwareseitigen Voraussetzungen für den Betrieb dieser App.


    Von daher gab es nie eine willkürliche Entscheidung, irgend jemanden von der App auszuschließen, noch hatten die Entwickler der App Einfluss darauf, auf welchen Geräten ihre App lauffähig sein wird"

    Aufgefallen ist es mir noch nicht, weil ich auf meinem "Uralt-Tablet" mit Marshmallow = Android 6.01 die Corona-Warn-App nicht laufen habe. Vermutlich liegt es daran, dass die App und der SP beide über BLE (Bluetooth Low Energie) laufen und nur scheinbar ein "Prozess" im BLE-Modus laufen darf, denn sonst wären die Akkus oder Batterien vom "smarten Phone" und SP schnell "leer genuckelt"...

    ... sondern zwei Hörgeräteakustiker. Die ganze Fahrt von HH nach Hannover hätte ich mir sparen können.

    Hallo Norbert,


    dass Du deswegen angesäuselt bist, verstehe ich schon.... Hast Du denn schon mal darüber nachgedacht, in Hamburg einen von MED-EL zertifizierten Hörakustiker zu suchen und das dann künftig vor Ort zu erledigen?


    Denn ich fahre auch nicht immer in mein CIC, weil ich als Nutzer eines Rollators im ÖPN öfters mal Probleme kriege. In meinem Fall fand ich einen Hörakustiker mit Cochlear-Zertifikat in meinem Bezirk, bei dem ich ab und zu meine Mikrofon-Protektoren wechseln lasse, weil ich es selber wegen gestörter Feinmotorik nicht so richtig kann... Und die Werkstatt dort darf auch Reparaturen an den SP ausführen.


    Ich bin weder mit der Klinik noch mit dem CIC "verheiratet" ; sondern suche kreativ nach Alternativen.

    Hallo "walzender Floh",


    willkommen bei uns "Blechohren" oder auch "Cyborgs".... :)


    Die Entscheidung für welchen Hersteller auch immer kann Dir niemand abnehmen. Gut nur, dass Du Dich schon vorab informierst!


    Nach 45 Jahren Tragen von diversen Hörgeräten - von Opa's Brust-Taschengerät bis zu modernen digitalen HdO-Geräten - sind die CI's die Krönung in meinem Leben und ich mag sie nicht mehr hergeben! Seit Januar diesen Jahres trage ich die für mich zweite Generation von Soundprozessoren, die erstaunlicherweise von meiner Krankenkasse flott bewilligt wurden....


    Neben der sehr guten Beratung durch das CIC damals vor dem ersten CI habe ich meinen Implanteur auch gefragt, welches Implantat er am meisten implantiert. Und so wurde es bei mir pro Cochlear.


    Ob HdO (Hinter dem Ohr) oder Single Unit (KANSO von Cochlear oder RONDO von MED-EL) sollte man gründlichst abwiegen. Denn die HdO-Soundprozessoren haben in der Regel mehr Verbindungsmöglichkeiten mit technischen Hilfsmitteln. Es gibt hier auch User, die mit Singe Units glücklich sind....

    Solche eigenständige "Basteleien", wie die Demontage von Teilen des SP-Gehäuse sind "unautorisierte" Eingriffe und können schlimmstenfalls zum Verlust von Gewährleistung und Garantie führen. Und dann ist das Geschrei groß ... <duck und weg>


    "Legale" Handlungen sind das Wechseln der Mikrofon-Protektoren, von Ohrhaken, Akku-Packs und der Batterien gemäß der Bedienungsanleitung.

    Ich könnte von meiner Rente gar nicht leben.

    Ich auch heute nicht mehr. Hier profitiere ich als eine der Wenigen von den "Hartz Reformen": Meine EU-Rente lag anfangs so knapp 40 DM über dem damaligen Sozialhilfesatz und es gab außer den Einzelhilfen (Kleidung, Mobiliar etc.) weiter nichts. Dann kamen die Hartz-Reformen und die Einzelhilfen wurden komplett gestrichen und im Regelsatz mit hineingerechnet. So habe ich seitdem Anspruch auf "Grundsicherung wegen Erwerbsunfähigkeit und im Alter". Große Sprünge sind natürlich nicht möglich; aber mir war die Ruhe vor der Arbeitswelt und ohne deren Stress wichtiger und ja; ich fühle mich wohl dabei! Bisher war ich mit Unterstützung von auf Behinderte spezialisierten Einrichtungen zu rechten Zeit an den richtigen Orten bei meistens vernünftigen Sachbearbeitern gelandet. Das Glück hat ja leider nicht jeder.


    bestager,


    ich wünsche Dir diesmal mehr Glück - und pass auf, dass nicht wieder ein Dr. Mabuse Deine Wege kreuzt...

    Es gibt nach geltendem Recht "Rente wegen teilweiser Erwerbsminderung", "Rente wegen teilweiser Erwerbsminderung bei Berufsunfähigkeit" und "Rente wegen voller Erwerbsminderung". Siehe auch hier ...


    Ich verstehe auch nicht, warum viele Leute daraus ein Tabu machen. Ich habe es bis heute nicht bereut, diese Rente 1998 nach dem alten Recht beantragt zu haben - also noch vor den "verschlechternden Reformen" ab dem Jahr 2000... Tja, Gerhard Schröder & Peter Hartz lassen grüßen und erschweren denjenigen das Leben, die heute aus diversen Gründen eine der Renten beantragen müssen, weil ihnen keine Alternative bleibt...


    Denjenigen, die heute sich mit dieser Alternative auseinandersetzen müssen, empfehle ich; vorher eine Erhöhung des Grades der Behinderung (GdB) zu beantragen und nicht erst danach. Denn auch hier drohen in den nächsten Jahren Verschlechterungen. Und die wirtschaftlichen Folgen der noch laufenden Corona-Pandemie werden sich auch im sozialen Bereich niederschlagen - spätestens in der noch fernen "Corona-Post-Ära". Denn irgendwie muss dieser Staat die jetzt verteilten "Billiönchen" wieder reinholen - wenn dieser gemäß Ralph Brinkhaus (Fraktionsvorsitzender der CDU/CSU im Bundestag) wieder zur "normalen Haushaltsführung = schwarze Null" in der Corona-Post-Ära zurück will. Und das ist ganz klar eine Ansage an die sozial Schwächeren.... Just my 2 Cents dazu.

    Ich soll in Reha gehen aber was bringt mir das,

    Der Rentenversicherungsträger handelt nach dem Motto "Reha vor Rente". Diese "letzte Reha" darfst Du nicht einfach ablehnen und musst am Ende der Reha höllisch aufpassen: Man bekommt einem Fragebogen/Bewertungsbogen, wo man seine Eindrücke von der Reha schriftlich hinterlässt bzw. die Klinik bewertest. Das ist zwar üblich, in Deinem Fall eine ganz üble Falle: Du möchtest ja am Ende die Rente haben. Wenn Du aber zu positiv beschreibst / bewertest, dann war's das mit der Rente und zwar für lange Zeit.... Also genau lesen und möglichst einen großen Teil negativ bewerten... Die Kunst besteht darin, das glaubwürdig rüber zubringen. Und ganz wichtig: Keine Vertrauensseligkeiten gegenüber den dort behandelnden Ärzten und Personal dort - weil jederzeit irgendwelche "unverdächtige" Fangfragen gestellt werden könnten...

    Hallo,


    ich empfehle Dir, Dich zwecks Beratung an eine Beratungsstelle des "Sozialverband VdK" zu wenden. Denn die Eingangsvoraussetzungen für die Rente wegen teilweise oder voll geminderter Erwerbsfähigkeit wurden letzten 20 Jahren erheblich verändert und so der Zugang "erschwert". Alleine ohne externe Hilfe oder Beratung dürfte sehr schwer werden, da viele Fallen umgangen werden müssen....


    Ich selbst beziehe diese "Rente voll geminderter Erwerbsfähigkeit" seit 1998 noch nach dem alten Recht und habe neben der Hörbehinderung auch eine Körperbehinderung, die damals schon maßgeblicher war als die Hörbehinderung.

    Solche Seminare sind für Unentschlossene und Zweifler in der Tat sehr zu empfehlen. Ich habe selbst jedoch kein Seminar gebraucht. Bei mir war einfach völlig klar, dass auch mit starken "Power-Hörgeräten" nicht mehr zu gewinnen war.

    So habe ich denn zu dem für mich persönlich aus Sicht meines Neurologen "Sprung ins kalte Wasser" wegen meiner Körperbehinderung gewagt und wurde durch richtige mentale Einstellung und fleißigem Hörtraining mit einer besseren und gehobenen Lebensqualität belohnt. :)

    Heute war ich das erste Mal seit Ausrufung der Pandemie in der Praxis meiner Hausärztin und war angenehm überrascht:


    Der Anmelde-Tresen ist mit einer hohen durchgehenden Plexiglaswand mit Durchreiche unten für Chipkarten, Dokumente etc. nachgerüstet worden. Dahinter die Angestellten ohne MNS mit leichten Lautstärke-Einbußen; dennoch prima zu verstehen ohne nachfragen zu müssen... :)


    Dafür gab es von mir ein dickes Lob.

    Hallo,


    eigentlich sollte eine FM-Anlage zum besseren Sprachverstehen dienen; ob nun mit Hörgeräten oder Soundprozessoren als äußere Teile von Cochlea-Implantaten. Dabei spielt auch die mentale Akzeptanz eines zusätzlichen - relativ schon aufwendigen - Hilfsmittels durch die betroffene Person eine wichtige Rolle....


    Ich habe 45 Jahre Hörgeräte getragen, bevor ich meine CI´s bekam, gehöre also zu den älteren Semestern schon. :) All die Jahrzehnte habe ich zusätzlich anschließbare Technik zum "vorgeblich besseren Verstehen" immer abgelehnt wegen der großen Gefahr einer Abhängigkeit. Mir war und ist die "akustische Autonomie" ohne zusätzliche externe Technik nur mit HG´s bzw. heute SP´s/CI´s wichtiger.


    Hinzu kommt, dass die externe Technik auch mal kaputt gehen kann und man heutzutage beim Kostenträger um Reparatur / Ersatz bzw. Neubeschaffung "förmlich betteln" muss und ggf. wochen- oder monatelang ohne dieses Hilfsmittel auskommen muss. Das ist mit meinen finanziellen Ressourcen als Rentner wegen voller Erwerbsunfähigkeit und Bezieher von Grundsicherungsleistungen unvereinbar.


    Die noch gar nicht absehbaren wirtschaftlichen Folgen der laufenden Corona-Pandemie dürften in einer noch fernen "Post-Ära" meiner Meinung nach auch zu Verschlechterungen im Hilfsmittel-Sektor führen.