Beiträge von JochenPankow

    Mapping (oder MAPping) ist die Bezeichnung für die Programmierung eines Cochlea-Implantats gemäß den Spezifikationen und Bedürfnissen des Benutzers.


    Mapping heißt in deutsch "Kartierung", alternativ: "Zuordnung", " Abbildung"....

    Ich laufe mit "ungefilterten" Alltags-MAP´s durchs Leben. Das "SCAN" vom N6 kann ich gar nicht nutzen, weil ich auf dem anderen Blechohr den N5 trage.... Die meisten Probleme habe ich mit Wind-Geräuschen. Hier wäre das Automatik-Programm SCAN zwar hilfreich - wenn ich denn zwei gleiche SP hätte.


    Ansonsten die Automatik nicht so mein Favorit, weil mir die automatische Umschaltung zwischen den Levels hörbar zu lange dauert. Im Grunde nutze ich im Alltag nur noch zwei Programme: Eine total ungefilterte Alltags-MAP und eine Dämpfung-MAP, die in lauten Situationen die Sprache quasi näher heraus zoomt. Auf den andren zwei Programmplätzen sind jeweils eine ältere Version von Alltag und Dämpfung als "Notnagel" gespeichert.

    Vor 14 Tagen dann die radikale Änderung, die Haare sind raspelkurz .....

    Hallo Fibi,


    da kann ich Deinen Sohnemann verstehen... :) Wahrscheinlich hat er wie ich eine zu dicke Schwarte und bereits nach drei Wochen hält der Magnet nicht mehr richtig bzw. "schwebt" nur noch. Joah, dann alle 14 Tage untern "Rasenmäher" inklusive Kopfmassage.... 8)

    Die Klinik ist recht ab vom Schuss, der ÖPNV ist lächerlich der Bus fährt alle 2 Stunden, wer einigermaßen gut zu Fuß ist, ist in 10 Minuten zu Fuß in der Stadt zurück braucht fast die doppelte Zeit.

    Das haben Reha-Kliniken nun mal "an sich" .... mitunter ziemlich weit weg vom Schuß... :) Das kenne ich von meinen bisherigen zwei Kuren aus anderen Gründen zur Genüge. Wohl dem, der noch hrichtig "loofen" kann.


    Ansonsten wünsche ich weiterhin ne jute Hörreise! :)

    Hallo MadameMim,


    willkommen bei uns "Blechohren"! :)


    Deine Implantation und Erstanpassung des SP sind ja nun noch nicht lange her. Wie meine Vorrednerinnen schon schrieben, dauert es halt, bis der "Mickey Mouse-Effekt" im Laufe weiterer Einstellungen weniger wird und eines Tages ganz verschwindet .... Jeder von uns hier tickt ganz anderes und macht seine eigenen Erfahrungen - deswegen sind Vergleiche nicht zielführend.


    Und diese "Durchhänger" mit einem Auf & Ab hatte ich auch - gehört leider dazu.


    Gibt es eine Gruppe in Berlin, wo sich Gleichgesinnte treffen? Sowas würde mir bestimmt helfen.

    Wie wäre es mit dem CI-Café im Werner-Otto-Haus?



    Außerdem wurde mein Geschmacksnerv bei der OP verletzt und seit dem schmecke ich sauer und bitter die ganze Zeit auf einer Seite der Zunge.


    Das ist natürlich doof und legt sich im allgemeinen langsam wieder.... Darf ich fragen, wo Du implantierst wurdest?


    Ich wünsche Dir eine spannende Hörreise mit besser werdenden Einstellungen! Hab einfach mehr Geduld mit Dir.... :)

    Hallo flocke ,


    danke für diese Information!


    Jedoch hat erst mal ein Doppel-Upgrade Vorrang. Dann erst könnte ich mir eine stationäre Reha vorstellen. Allerdings werde ich als Rentner noch mehr Überzeugungsarbeit leisten müssen als normale Arbeitnehmer. Und so muss ich halt Prioritäten setzen. Zumal das Sozialamt für die Dauer der stationären Unterbringung das mir zustehende Gehörlosengeld einstellt. Macht denn einen Verlust von knapp 140 €/Monat, die sich bei meinem kleinen Einkommen (EU-Rente & Grundsicherung) auswirken....! Alles nicht so einfach... :)

    Hallo Andreas,


    ich wünsche Dir, dass die stationäre Reha Dich akustisch voran bringt! :) Doch denke stets dran: Jeder tickt da anders!


    Bei meiner neurologischen Grunderkrankung kann ich mir "fast täglich" geänderte Eindellungen nicht so richtig vorstellen, wegen manchmal nicht vorhersehbarer unerwünschter Wirkungen. Außerdem bin ich mit dem jetzt Erreichten (u. a. gutes Sprachverstehen auch im Störschall) sehr zufrieden.


    Ich strebe in diesem Jahr ein Doppel-Upgrade auf zwei gleiche SP an, um das akustische Ungleichgewicht in bestimmen Situationen zu beenden. Obwohl ich die Wartezeit für den linken SP erfüllt habe, heißt dass noch lange nicht, dass die KK da im Einzelfall mitmacht. Angesichts meines guten Sprachverstehen auch im Störschall ist m. E. fraglich, ob ich die geforderten 10% Verbesserung in zwei Messgrößen erreiche... Genau aus diesem Grund wurde vor kurzem einem Bekannten ein Doppel-Upgrade trotz zwei Widersprüchen verweigert, obwohl seine SP´s rund 8 alt sind. Ich werde also das Pferd von der anderen Seite aufzäumen müssen....


    Gelingt mir ein Doppel-Upgrade, kann ich ja immer noch über eine stationäre Reha nachdenken.

    Hallo Paula,


    bereits Wikipedia hat eine Antwort parat: Aluhut .... :)


    Umgangssprachlich bezeichnet man paranoide Leute so, die Angst vor den elektromagnetischen Strahlen von Handy, Smartphone und Tablet sowie WLAN haben oder sich wegen der Datensammelei gewisser großer Internet-Konzerne "verfolgt" fühlen.

    Konrad, atme mal richtig durch und senke Deinen Blutdruck .... :) Und überlege mal, ob es Dir diese Aufregung wert war?


    Es waren und bleiben traditionelle Bürokraten, ob sie sich nun "GEZ" oder neudeutsch "ARD ZDF Deutschlandradio Beitragsservice" nennen!

    muggel , sehr schön erläutert! :)


    Ich bin ja - Gott sei Dank - aus sozialen Gründen befreit. Um die "GEZ" nicht jährlich mit Papier füttern zu müssen, bin ich denen so richtig auf den Senkel gegangen. Seitdem bekomme ich die Bescheide zur Befreiung automatisch ohne besonderen Antrag....


    Und die sogenannten "Rundfunk-Beauftragten" habe ich nie in die Wohnung gelassen! Da ja jetzt "pauschal" pro Wohnung kassiert wird, sind die wohl überflüssig geworden.

    Das mit dem klavier stimmt, das höre ich auch heraus! :)


    Bedenke jedoch, das Dein Gehirn noch lange sehr viel interpretieren lernen muss und da kann es schon mal zu solchen Irritationen (..."dass plötzlich Geräusche verschwunden sind..." ) kommen. Auch wenn Du es nicht lesen und hören kannst: Geduld ist das Zauberwort!

    Der SP ist ja ein Mini-Computer auch mit einem Betriebssystem (BS), jedoch nicht Windows auf einem Desktop-PC oder Laptop(Notebook vergleichbar. Das BS des SP dürfte deutlich robuster als Windows sein, das ja bekanntlich gerne mal "abschmiert", wenn es vor dem Abschalten nicht korrekt runtergefahren wird....


    Trotzdem würde ich den Techniker/ Audiologen mal zu dieser Handhabung befragen. Die paar Sekunden nehme ich lieber in Kauf, weil im Ernstfall keine Versicherung dafür aufkommt (grob fahrlässiges Handeln entgegen der empfohlenen Bedienung) ....

    Darüber hinaus, interessiert mich ob es auch schon OPs gibt wo man von außen kein Hörgerät oder ähnliche sieht.


    Sorry, dass ich Dich mal "unhöflich" begrüße; ist sonst eigentlich nicht meine Art... Aber: Wenn ich jetzt so einen "Käse" lese, werde ich richtig sauer:


    1. ) Spricht das für eine gewisse Eitelkeit und Nichtakzeptanz der Hörbehinderung. Dein Problem, nicht meines.


    2.) ich habe eine eingeschränkte Feinmotorik beider Hände inklusive eingeschränkte Tiefensensibilität der Fingerkuppen. Deswegen sehe ich die weitere Miniaturisierung der HdO-Sound- bzw. Audioprozessoren sehr kritisch, weil sie irgendwann direkt unhandhabbar/ unbedienbar für mich und andere Leidensgenossen werden. Auch Du wirst mal alt...


    3.) Noch werden die Implantate induktiv über die Übetragerspule des HdO-SP bzw. "Single Unit" "induktiv" auch mit Strom versorgt wegen des hohen Stromverbrauches im Vergleich zum Hörgerät. Daran wird sich nun erst mal auch in den nächsten Jahren nichts ändern.


    Ansonsten seil willkommen bei uns "Blechohren"! :)

    Für gewöhnlich entwickeln die Hersteller der CI´s die Soundprozessoren der nächsten Generationen so, dass diese abwärtskompatibel zu älteren oder alten CI´s sind. Bei alten CI´s kann es durch passieren, dass da ein "Upgrade" nach Markteinführung der SP´s länger dauern kann, weil da in der Regel oft noch Feinheiten in der Software des SP für die alten CI´s angepasst werden müssen.


    Zum optischen CI: Mit Licht hören - Ausblick in die Zukunft