Erwerbsgemindertenrente ?

  • Hallo Dani!,

    ich verstehe den Zusammenhang mit dem was du schreibst und dem was du aus meinem Post herausgepickt hast nicht.


    Ich gehe meinen Weg und du Deinen.

    Mein Ziel heißt EMR und da bin ich jetzt auf der Zielgeraden.

    Ich hoffe, das es dieses Jahr noch klappt und dann werde ich weiter sehen.


    Ich werde mich nicht an dir orientieren, warum auch ?

    Es gibt Menschen in Afrika die hungern und trotzdem orientiert sich hier fast niemand an ihnen .


    Ich blicke positiv in die Zukunft und die heißt für mich EMR.

    Ich lasse mich nicht, nicht mehr instrumentalisieren und du ?

  • Du verrennst dich gerade.

    Niemand hier hat irgendetwas mit hungernden Kindern in Afrika oder sonstwo gemein. Da Vergleiche zu ziehen ist mindestens müßig.

  • Sich in einem Forum, in dem sich Betroffene austauschen und nach bestem Wissen sich gegenseitig zu helfen versuchen - übrigens auch psychisch helfen durch die gegenseitige Unterstützung - derart auszulassen und Mitforis als Moralapostel, Gutmenschen usw. zu verunglimpfen finde ich unterste Schublade.


    Meine Meinung.

    Hochtonschwerhörigkeit/Hochtontaubheit von Kindheit an.

    Rechts: CI622 seit 12/2019, Nucleus 7

    Links: 65% Sprachverstehen mit HG (seit 2020 Oticon Exceed)

  • Ich hab den Beitrag mal gelöscht den STuttgarter wie selber schon erwähnt besser nicht geschrieben hätte.


    Ich bitte euch alle Sachlich zu bleiben und nicht zu verfleischen.


    Fakt ist jeder geht anders um mit seiner Hörschädigung und den anderen problemen. Andere kommen besser klar mit der Situation, andere veruschen so gut wie möglich damit umzugehen und kriegen dann probleme, andere wiederum kommen überhaupt nicht klar. Es gibt eben verschiedene Leute, die verschiedene wege einschlagen. Für manche ist es eben der Weg über eine Reha oder umschulung, bei anderen führt das nicht zum Ziel und sie müssen vorzeitig in Rente gehen.

    MedEl Synchrony -Sonnet CI 30.9.2014
    EA 27.10.2014
    links. Cochlear 512 10.11.2010
    EA 6.12.2010
    re-implantation 9.5.2011
    EA 14.6.2011

  • Das hast du schön geschrieben Franzi,


    vor allem das Alter spielt eine wesentliche Rolle.

    Wenn ich mich richtig erinnere, ist Stuttgarter schon 60, der hat vieles schon hinter sich, was so manch einer hier noch vor sich hat.

    Im Alter ist man meist viel stärker durch die Hörbehinderung und den Folgen daraus beeinträchtigt, was man in jungen Jahren leichter wegsteckt oder irgendwie anderweitig ausgleichen kann.


    Warum soll Stuttgarter in dem Alter noch mal eine Reha oder Umschulung machen ?

    In Reha war er schon vor kurzem, mal zurücklesen.

    Ich war in meinem Leben 3 mal in Reha und habe 2 LTAs hinter mir, auch Umschulungen genannt.

    Damals war es schwer, nach einer LTA einen Arbeitsplatz zu bekommen, weil die Abschlüsse in der freien Wirtschaft keinen guten Ruf haben.


    Also gerde die Jüngeren, sollten sich besser nicht so weit aus dem Fenster lehnen, die haben keine Ahnung, was sie vielleicht noch vor sich haben.

    Franzi, ich wünsche dir viel Glück bei deiner Umschulung und hoffe, du hast den richtigen Beruf ergriffen, der auch nachgefragt wird.

    Bei mir hat es damals erst nach der 2ten LTA in der Informatik geklappt.

    Aber heute sind natürlich auch andere Zeiten.


    Stuttgarter, lass dich nicht verrückt machen, das wird schon klappen, dann lachen wir später zusammen drüber, versprochen !

    Gruß Bestager


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    Links seit 2/2006 Implantat, seit 6/2018 N7
    Rechts seit 5/2012 Implantat, seit 6/2018 N7
    Reimplantiert, Tinnitus

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    Privatier, lebe bis zur Schwerbehinderten-Armutsrente der DRV von gespartem

    Edited 2 times, last by bestager ().

  • Ja, wann. Höre immer was von Einschränkungen und keine konkreten Termine...


    Gruß Norbert

    Ist in Arbeit, Termin steht noch nicht fest, Verzögerung durch Corona, mehr kann ich dazu nicht sagen.

    Gruß Bestager


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  • Ach Franzi, ich habe falsch gelesen, du machst ja gar keine LTA.

    Sorry, meine Augen sind inzwischen halt auch total im Eimer, durch die langjährige berufliche Monitorglotzerei.

    Brille hilft nicht mehr viel bei mir.

    Ich lass es jetzt oben einfach so stehen, habe es hier ja klargestellt.

    Gruß Bestager


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  • Also den letzten Post hätte ich besser Gestern nicht geschrieben, dafür entschuldige ich mich.

    Hatte mir Gestern einen hinter die Binde gekippt und ja, ich habe auch ein ordentliches Alkoholproblem.

    Auch ein Resultat meiner Hörbehinderung.

    Ich hoffe nur, du tust auch was gegen dein Alkoholproblem. Damit es dir wieder besser geht.

  • Hui, hier geht ja die Post ab.


    Ich dachte vor zehn Jahren: Hier bin ich! Was kostet die Welt! Unser Problem mit den Ohren ist im Vergleich zu anderen Behinderungen oder auch überhaupt zum Leben in anderen Erdteilen (an die armen Kinder in Afrika musste ich dann auch immer denken) doch ein Klacks. So dachte ich und so denke ich im Grunde genommen auch heute noch. Schlimmer geht immer.


    Vermutlich ist unser Dasein als Hörbehinderte mit einer guten sozialen und technischen Versorgung auch ein Klacks, eben aus der Perspektive der schwerer als wir Betroffenen. Doch der Mensch orientiert sich beim Vergleichen nicht nach unten sondern er vergleicht sich mit denen, die es besser haben.


    Nun ja, mit den Jahren wachsen die Erfahrungen und nicht jede Erfahrung ist positiv. Es gibt Dinge, da sind die Ohren eben auch ein unüberwindbares Problem, weil wir eben nicht alles mitbekommen und auch weniger gut die feinen Untertöne in der Kommunikation wahrnehmen. Ich bekam beispielsweise erst kürzlich im beruflichen Umfeld gespiegelt, dass mein offensives Kommunizieren der Hörbehinderung und das viele Nachfragen, um die Richtigkeit des Verstandenen für mich abzusichern bzw. den Gesprächseinstieg in einem laufenden Gespräch überhaupt erst einmal zu schaffen, als eine dominante Gesprächsführung wahrgenommen wird, die manchmal unangenehm aufstößt und die eher introvertierte Mitmenschen verstummen lässt. Diese Verhaltensweise irritiert außerdem fremde Leute bisweilen, selbst dann wenn man sich zu einem frühen Zeitpunkt und wiederholt als hörbehindert offenbart. Denn die Dimension von Hörbehinderung als Kommunikationsbehinderung wird offenbar erst in einer längeren Bekanntschaft für Unbedarfte klar. Nun nach dem Feedback, weiß ich ehrlich gesagt noch nicht, wie ich mich zukünftig verhalten soll, außer eben technisch nachzurüsten, was in einem begrenzten Umfang auch helfen mag. Die Erkenntnis nicht auf jeder Ebene mithalten zu können schmerzt. Es gilt eine neue Balance zwischen einer angenehmen Kommunikation auch für Introvertierte und meinen Bedürfnissen zu finden


    Wenn man als Hörbehinderte kommunikativ auf einen falsche Bahn gerät und so gar kein Feedback und keine behutsame Kommunikationshilfe bekommt, dann kann man in eine kommunikative Negativspirale geraten, die sich durch gegenseitige Unverständnis auf Seiten der oder des Hörbehindertern und der Mitmenschen (unter denen es unbestritten grobe Klötze gibt) auszeichnet. Das kann sich ganz fatal auf die gesamte gesundheitliche, berufliche und auch private Situation auswirken. Insofern kann man Erleben vom Stuttgarter, Bestager und einiger anderen Mitforisten hier durchaus auch als eine Folge der Hörbehinderung interpretieren.


    Ich glaube auch, dass einigen Hörbehinderten nicht bewusst ist, dass die Kommunikation mit uns auch unseren Mitmenschen Einiges abverlangt. Das merke ichbeispielsweise jedesmal, wenn ich mit Menschen kommuniziere, die schlechter als ich selbst verstehen können und/oder eine schlechte Hörtaktik haben und teilweise komplett nicht merken, dass das Gesprächsthema ein ganz anderes ist.


    Andererseits kann man Läuse und Flöhe haben. Nicht jedes Problem, auf das man stößt, liegt an der Hörbehinderung. Da muss man vielleicht auch mal ehrlich sein und sich fragen, ob man sich teilweise nicht aus eigener Doofheit/Bequemlichkeit/Unsensibilität selbst im Wege steht.


    Auf jeden Fall: Stuttgarter ich beglückwünsche Dich, dass Du die Rente durchsetzen konntest.


    PS. keine Nachrichten zu den versorgungsmedizinischen Grundsätzen sind gute Nachrichten. Gegen eine EInbeziehung von Hilfsmittel wäre ja nichts einzuwenden, wenn das jeweils beste Hilfsmittel auch ohne Kampf und Krampf finanziert werden würde und wenn die standardisierte Tests auch realistische Testsituationen abbilden würden (D.h. in unserem Fall, Verstehen in der Gruppe, Verstehen auf einer Party in einer Bar). Ähnliche Bedenken haben auch andere Behindertengruppen. Im Moment ruht m.W. die Überarbeitung der versorgungsmedizinischen Grundsätz, da man zu viel Gegenwind bekam. Da waren andere Aufgaben dann plötzlich wichtiger. Ich glaube auch nicht, dass man durch andere versorgungsmedizinsiche Grundsätze die Staatsfinanzen nachhaltig sanieren könnte.


    PPS Eine gute Nachricht für Steuerzahler zum Schluss, die behinderungsbedingten Freibeträge werden ab nächstes Jahr verdoppelt. Die Großzügigkeit relativiert sich aber, wenn man bdenkt, dass die Freibeträge zuletzt in den Achtziger Jahren angepasst wurden.

  • Ja Andrea, was ist denn passiert ?

    Haben sie dich im Pinboard gefeuert ?

    Oder schreit deine HG-Seite nach dem zweiten CI ?


    Die Verdoppelung der behinderungsbedingten Freibeträge, kommt für mich zu spät.

    Wenn ich denn irgendwann mal meine Armutsrente bekommen sollte, dann muß ich auf die sowieso keine Steuern zahlen, weil zu mickrig.

    Kein Problem für dich, ich weiß, du wurdest inzwischen verbeamtet.


    Könnte höchstens meine Frau mehr arbeiten schicken, wir sind zusammen veranlagt, dann würden wir in die Steuer rein kommen.

    Aber meine große Liebe, hat inzwischen viele gesundheitliche Probleme, auch sie wird nicht jünger und soll sogar bis 67 oder gar bald 70 arbeiten.

    Dank Groko und Schröder !

    Der helle Wahnsinn, wenn man sich das vorstellt, das schafft auch ein normalhörender nicht.

    Gruß Bestager


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  • Hallo Bestager aka Leo? Im Pinboard schreibe ich noch, aber da ist nix mehr los genauso wie im HCIG Forum. Meine Motivation mich anzumelden ist das Roger Table Mic gewesen.


    Das zweite CI, nun ja, kommt Zeit, kommt CI, bloß ich konnte mich in 18 Jahren nicht überwinden. Ich hänge an meinem -wenn auch kläglichen- Tieftonrest. Merkwürdigerweise ist das vorher immer progredient schlechter werdene Gehör nach dem CI auf der Gegenseite nicht mehr schlechter geworden, um mir die Entscheidung zu erleichtern..... Da kann man sich fragen warum? Kann reduzierter Hörstress derartige Prozesse stoppen????

  • Andrea2002


    Vor 10 Jahren. Hier bin ich ?? Bist du da zur Welt gekommen ? Du bist doch sicher älter als 10, oder ?? :huh:


    Gruß Norbert

    links: Opus 2XS, Flex28; OP 14/09/2012 MHH
    EA: 05/11/2012 erfolgreich

    seit 12/06/2020 Sonnet 2


    rechts: HG (zu nichts nutze...)
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    Offenbarung 21,4
    ...und der Tod wird nicht mehr sein, noch Trauer noch Geschrei noch Schmerz...


    Jesaja 35, 4-6
    Sagt den verzagten Herzen: "Seid getrost ..." ...dann werden die Ohren der Tauben geöffnet werden...

  • Andrea, Leo ?

    Der ist irgendwo nach Asien ausgewandert, wenn ich mich recht entsinne, der hat doch schon seit über 10 Jahren nichts mehr im Pinboard geschrieben, als ich noch dort schrieb.

    Aber lustig wars als, das stimmt.

    Lebt eigentlich Maryanne noch ?


    Weiß meinen Nic dort gar nicht mehr, mußte sogar nachgucken, wie das Forum heißt, Pinboard ist mir gar nicht mehr eingefallen.

    Tja Andrea, man wird halt älter und die Hirnkapazitäten lassen nach, Speicher voll, Memory overflow.


    Ich war nur ein Jahr in China, weil mein Arbeitgeber umgezogen ist, weils dort billiger ist als in Deutschland.

    Gruß Bestager


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  • Vor 10 Jahren. Hier bin ich ?? Bist du da zur Welt gekommen ? Du bist doch sicher älter als 10, oder ?? :huh:

    Vielleicht 2002 ? Dann wäre sie ja erst 18 ???????

    Habe das letzte mal vielleicht vor ca. 8 Jahren was im Pinboard geschrieben, dann war sie wohl 10 ????

    Gruß Bestager


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  • Ahhhhh.....


    Gruß Norbert

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