Posts by Andrea2002
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Hallo Carsten, verlange den Arzt, der Dich operiert hat. Hat man ein CT gemacht, um nachzuschauen ob die Elektrode gut liegt? Ansonsten hole Dir bitte eine Zweitmeinung in einem der großen Zentren in Hannover oder Freiburg ein, je nachdem was näher ist. Normal ist das nicht!
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Ist die Lisa Personen-Ruftaste nichts? Statt Klopfen Taste drücken lassen? Das funktioniert mit meinen unter mir lebenden Eltern wunderbar, wenn sie Hilfe brauchen oder mit mir sprechen möchten. Und da ein Elternteil die Treppe nicht hochkommt, ist es doppelt so nützlich.
https://www.humantechnik.com/produkte/drahtlose-signalanlagen/lisa-signolux-funksystem/ruftaste
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Wie hält man es aus, wenn die eigene Stimme klingt wie Micky Mouse und die des Partners wie ein Monster? Wie hält man das aus?
Ich glaube hier haben wir den Grund, warum, die OP bei Dir abgelehnt wurde. Mit dem Mindset kann das CI doch kein Erfolg werden.
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Infusionen bei Hörsturz bringen nichts, man hat sogar Zweifel, dass Medikamente überhaupt etwas bringen. https://hodokort-studie.hno.org/presse.html
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Cito, so ist es wie Du im letzten Absatz beschreibst.
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Ich finde die Aussage unqualifiziert. An behandelt bereits die ersten tauben Menschen mit Gentherapie. Wenn wir zurüchdenken, was 1976 war, muss man feststellen, die Welt war eine andere. Es gab kaum Computer, in privaten Haushalten schon mal gar nicht. Nicht alle Leute hatten ein Telefon, nicht alle hatten einen Farbfernseher.
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Von der Tendenz stimmt die Aussage von Marathone. Es gibt Ausnahmen in jederRichtung und die noch gar nicht mal so selten.
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Achso, weil Du mehr Musikerfahrung hast, sagt Du mir, was ich als warmen oder kalten Sound empfinde sollte??? Interessant
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Das ist ein Widerspruch in sich. Du vermisst nämlich genau die tiefen Töne, sie sind es die den Klang "wärmer" machen.

Das ist falsch. Außer den reinen Sinustöne haben alle Töne eine Klangfarbe. Die Klangfarbe sorgt dafür, dass unterschiedliche Musikinstrumente sich anders anhören, obwoh sie die gleiche Note spielen.
Bei den Tiefen merke ich, dass diesbezüglich etwas fehlt. Es ist technischer, metallischer aber auch klarer als mit Hörgerä tauf der Gegenseite. Sehr tiefe Töne finde ich zu dröhnig und zu laut. Bei den mittleren und hohen Töne vermisse ich nichts, das sind aber die Töne, die ich nie oder nur sehr schlecht gehört habe
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Was sollen gehörlos geborene Kinder denn hinzu addieren? Der junge Man an den ich denke, ist definitiv nicht resthörig gewesen. Die Hörgeräte, die er die Monate vor der Implantation mit einem und vier Jahren ( zweite Ohr) tragen sollte, waren überall, nur nicht am Ohr. Trotzdem Platzierung bei Jugend musiziert, und das obwohl das zweite Ohr vergleichsweise spät versorgt wurde und die Eingangsdynamiken der damaligen Prozessoren von Cochlear kleiner waren als heute. Damals war die Idee, beidseitig ein CI zu tragen, erst im Kommen.
Die sehr tiefen Töne halte ich nicht für wichtig. Ich vermisse am CI nicht die tiefen Töne sondern den warmen Klang. Und wie sich hohe Töne anhören, wusste ich bis Mitte 20 nicht. Da wüsste ich beispielsweise gar nicht, was mein Gehirn da addieren müsste.
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Es gibt btw ein von med El veranstaltetes Musikfestival bei dem nur CI Träger auftreten.

Natürlich ist das Marketing, was sonst?
Die Hersteller geben wirklich viel Geld für so etwas aus, auch wenn wenn man inzwischen hört, dass die Gelder nicht mehr ganz so üppig fließen wie es mal war.
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Wow, aber gut, dass bei der dritten OP alles gut ging. Ein Tip Fold Over kann schon mal passieren, aber dafür macht man intraoperativ doch dieses CT???
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Songbitrd, Du bist jetzt wirklich rechthaberisch.
Stell Dir vor, es gab/gibt Kinder, die mit ein CI von Cochlear bei "Jugend musiziert" gute Platzierungen hatten.
Und es Tausende SSD und bimodal Versorgte, die den " natürlichen Bass" und das CI in der Wahrnehmung integriert haben. Ich bin zufällig eine davon. Das funktioniert.
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Hallo Bida,
Ich würde es genauso begründen. Deine Krankenkasse muss dafür sorgen, dass Du den ganzen Tag hören kannst, auch auf ganztägigen Ausflügen.
Ich frage mich aber schon, warum Du nicht auf den HdO mit Wechselakkus bzw, Batterien umgestiegen bist, als der hohe Strombedarf aufgefallen ist.
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Hallo,
Das sind aber auch mit CI schwierige Situationen. Ich komme im Gespräch mit sechs Leute auch noch gut klar, dann muss es aber sonst ruhig sein und es darf nur einer reden. Für große Besprechungen benutze ich Table Mic aus der Roger Serie. Geburtstagsfeiern sind immer noch akustisch eine Herausforderung. Es wird generell ziemlich schwierig wenn am Tisch zwei Gespräche gleichzeitig stattfinden. Das Verstehen aus Entfernung ist sehr viel besser als vorher mit Hörgeräten. Ich verstehe z.B. Problemlos wenn jemand in der Tür steht und in den Raum hinein mit mir spricht. Wenn jemand mir im halligen Flur aus der Entfernung etwas erzählen will, verstehe ich nicht. Insgesamt komme ich überdurchschnittlich gut mit dem CI klar und erreichen im OLSA gute Werte.
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J a c k , Wenn man Dich nicht persönlich kennt, kann man Dir nicht solide raten!
Auch mit CI wirst man Probleme in akustisch herausfordernde Situationen wie Verstehen auf Feiern und Festen haben. Daher wäre für mich die Frage, in welchen Situationen Du noch zurecht kommst und in welchen nicht.
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Ich selbst habe ein CI von AB schon sehr lange und die damals verbauten Elektroden sind nicht viel länger als die von Cochlear. Ich höre auch mit CI Bass. Aber er hat eine andere und zwar schlechtere Qualität als der vergleichsweise gute Bass auf dem mit einem Hörgerät versorgten Gegenohr. Sehr viele Leute mit zwei CIs von allen Hersteller behaupten von sich, sie würden wie früher hören. Insofern ist die Bassfrage auch eine Frage der Gewöhnung bzw. ob überhaupt noch ein Vergleichsohr zur Verfügung steht.
Zum Bass muss ich auch noch sagen. Beim Verstehen hilft der Bass kaum und stört teilweise sogar. Insofern ist es durchaus eine Frage, ob man wirklich zwei Elektroden an den Bass verschenkt oder lieber nicht. Manch einem ist der durch die Werbung versprochene Musikgenuss sehr wichtig, was ja auch okay ist. Zum Thema Musik bei einseitiger Taubheit finde ich die Postings von Soelba auch sehr aufschlussreich, da sie Parallelen zu einem gesunden Ohr ziehen kann.
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Ich glaube aber nicht, dass es eine Entscheidung prokastrinieren ist, sondern es fehlt die Notwendigkeit sich zu entscheiden. Bleiben wir beim Autobeispiel. Wenn das alte Auto noch läuft und auch noch ein Jahr TÜV hat, dann besteht ja keine Notwendigkeit, ein neues Auto zu kaufen. Man weiß zwar, irgendwann muss ich mich kümmern, weil beispielsweise der TÜV abläuft und der Autoschrauber schon beim letzten Mal bedenklich den Kopf gewiegt hat, aber jetzt habe ich noch keine Notwendigkeit. Je näher dann der TÜV Termin näher rückt, umso mehr steigt der Leidensdruck und dann beginnt man sich zu kümmern, schaut auf den einschlägigen Webseiten nach Autos und klappert die Autohändler ab.
Beim CI ist es ähnlich. Das Hören wird schlechter, der Leidensdruck steigt und irgendwann ist man so weit und schaut auf die einschlägigen Webseiten und sucht eine oder mehrere Kliniken auf. Entscheidungen brauchen Zeit zu reifen. Bei manchen hat man zwar den Eindruck, sie quälen sich unnötig lange mit minimalen Restgehör, bei anderen denkt man, eigentlich hören sie doch noch ziemlich gut. Sie sind aber innerlich einfach noch nicht bereit für ein CI, oder empfinden bereits jetzt einen hohen Leidensdruck. Bei den Leuten mit nennenswerten Restgehör muss man nur aufpassen, dass sie nicht eine Riesenenttäuschung erleben, dass das CI nicht viel besser als die vorherige Hörgeräteversorgung ist.
Aber mancher fährt ja auch ein Auto, das andere Personen schon vor Jahren in die Schrottpresse gegeben hätten.
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Prokastrinieren bei einer Lebensentscheidung wie das CI???
Zu einem CI entscheidet man sich doch, weil der Leidensdruck zu hoch wird, und weil eine gewisse Hoffnung auf Besserung der aktuellen Lebenssituation besteht. Das hat doch ein andere Qualität als den Hausputzodrr andere lästige dennoch zu erledigende Aufgabe aufzuschieben.