Posts by Andrea2002

    Stereo bedeutet nicht nur Richtungshören. Gerade bei Musik wird oft an die Stereo Boxen bzw. an die Kopfhörer/Headsets unterschiedliche Inhalte eingespielt, z,B. Leadgesang auf der einen Seite und den Bass auf der anderen Seite. Ich kann zwar nicht Richtungshörem. Aber dass in meiner Auto Soundanlage aus den verschiedenen Boxen unterschiedliches herauskommt, kann ich trotz "nur" Bimodales Hören gut raushören.

    Mann Mann, hätte ich Cochlear oder Rauchmelder von Humantechnik, hätte ich dankend zugegriffen. Zumindest Rauchmelder werden z.B. von vielen privaten Kassen nicht bezahlt. By the way, sollte jemand Rauchmelder von Bellmann haben, ich brauche demnächst mehr als ich jetzt habe.


    Danke Mexico81 für das Einstellen. Es gibt hoffentlich weniger Misstrauische, die sich schon bei dir gemeldet haben.


    Mein Beileid zum Tode des Stiefvaters.

    Hallo Bestager,


    Es gibt 17 verschiedene Besoldungsgesetze, die sich im Detail unterscheiden. Als ich verbeamtet wurde, gabe es den 10,8% Deckel in meinen Bundesland nicht. Wie es jetzt aussieht, kann ich noch nicht mal sagen. Dienstunfähigkeit durch Dienstunfall gibt es vielleicht bei der Polizei oder den Soldaten. Der Rest der Beamtenschaft hat kleinste Aussicht in Ausübung des Dienstes DU zu werden.


    Beeinträchtigende Krankheiten sind immer Käse, egal ob angestellt oder verbeamtet. Mit einer auf A6 basierende Pension, weil man durch Krankheit nie befördert wurde, als Single mit 10,8 % Abzug wegen vorzeitige DU und 350 Euro im Monat für die KV hat man ein Auskommen, mehr aber auch nicht.


    Wenn Du als 40jähriger vom Gerüst fällst, wirst Du umgeschult wegen Reha vor Rente und bekommst zumindest eine Chance auf einen neuen Beruf. Als 40jähriger Beamter geht es ab zum Amtsarzt. Je nachdem wie der Amtsarzt tickt, schickt er dich zurück ins Amt, wo Du aber nicht willkommen bist, sonst müsstest Du schließlich nicht zum Amtsarzt. Oder aber der Amtsarzt schickt Dich mit Mindestpension nach Hause. Beide Varianten habe ich bei Kollegen schon erlebt, sie sind beide besch*


    Wenn Dir als Angestellten der Chef doof kommt, suchst Du Dir einen anderen AG. Als Beamter kann es passieren, dass Du Dich 20 Jahre an unliebsamen Chefs oder Kollegen reibst. Das besondere Dienst und Treuepflicht stört mich bisher nicht wirklich. Jedenfalls noch nicht . Ich würde mich, wenn ich vor derselben Entscheidung stünde, noch einmal verbeamten lassen. Als Akademikerin fühle ich mich gut bezahlt und im Alter gut versorgt. Ich hätte aber nicht jedem meiner Kollegen eine Verbeamtung empfohlen. V.a. denen nicht, die in niedrigen Besoldungsgruppen sind und die erst mit Mitte 30 und älter das Angebot zur Verbeamtung bekommen haben.


    Ich bitte Dich wenn Du Vergleich ziehst, Beamte mit Angestellten zu vergleichen, die vergleichbare Arbeiten machen, die vergleichbare Ausbildung erfordern und nicht mit ungelernten prekär Beschäftigen.

    Hallo Bestager,


    Die Brutto-Höchstpension ist 71,25 Prozent von der letzten Brutto-Besoldung ohne Zuschläge. Dazu muss man 40 Jahre Beamter in Vollzeit sein und darf erst mit Regelaltersgrenze ausscheiden. Wer weniger als 40 Vollzeitjahre hat oder früher geht oder Rentenansprüche aus anderen beruflichen Tätigkeiten, hat natürlich Abzüge, 1,9 % pro fehlendes Dienstjahr und 3,6% pro Jahr vor der Regelaltersgrenze und 100% der Rentenansprüche. Die Abzüge sind im Übrigen erst bei der Mindestpension gedeckelt, bei den Renten ist der Abzug m.W. bei 10,8% gedeckelt. Eine abzugsfreie Pension schafft weniger als die Hälfte, die weibliche Beamten erst recht nicht.


    Von der Pension geht die Krankenversicherung mit nicht unerheblichen Beträgen wieder ab. Die Mindestpension sind ca. 1.500 Euro. Hat man einen der früheren Billigkrankenversicherungtarif, für den keine ausreichende Altersrückstellung gemacht wurde, lebt man auch als Pensionär in Armut. Beim Eckrentner mit den 1.500 Euro ist die Krankenversicherung schon bezahlt.


    Die Beamtenpension ist in den hohen Besoldungsgruppen, die ein Studium erfordern, durchaus ziemlich üppig. Aber als Akademiker würde man idR auch eine hohe Rente bekommen. Wenn die Pension im einfachen und mittleren Dienst gut wäre, würden nicht so viele Postbeamte und deren Witwen am Hungertuch nagen und als Basisversicherte in der Priorität hinter den GKV Versicherten stehen.


    Die Behauptung, dass Beamte im Schnitt älter würden als andere Berufstätige mit Bürojobs halte ich für eine nicht zutreffende Behauptung.


    Wenn die öffentliche Hand für die Pensionen nichts zurück legt, können die Beamten nichts dafür. Wenn Rentnern oder Beamte ein hohes Alter erreichen, zahlt entweder die RV oder der Steuerzahler drauf. Stirbt man als Rentner oder Beamter früh, dann gewinnt rein monetär die RV oder der Staat.


    Steuerlich werden Beamten genauso behandelt wie der Rest.

    Hallo Bestager, die Höhe der Beamtenpension hängt von der Dienstzeit und der Besoldungshöhe ab. Eine üppige Pension man sich erdienen, ebenso wie eine hohe Rente. Du übersieht, dass ein Beamter dem Staat brutto sehr viel weniger kostet als ein Angestellter, der Netto dasselbe wie der entsprechende Beamte bekommt. Stirbt ein Beamter früh spart der Steuerzahler sehr viel Pension und Beihilfe, lebt ein Beamter lange, wäre es für den Steuerzahler besser gewesen der Beamte wäre in der GKV und RV gewesen. Es ist aber mitnichten so, dass die Systemumstellung Milliarden einsparen würde. Du tust so, als ob Beamte eine besonders privilegierte Kaste ist, die nicht einmal Steuern zahlt.


    Zu deinem Rechenbeispiel.


    48.000 Euro entspricht einer Monatsrente von 210 Euro; also pro Jahr 2.520 Euro; in 10 Jahren 25.200 Euro. Bei einer angenommenen Rentenbezugsdauer von 20 Jahren wären es ca. 50.400 Euro. Wenn man berücksichtigt, dass Rentenerhöhungen noch gar nicht eingepreist sind, stelle ich fest, sooo schlecht ist die Rendite bei der heutigen Zinslage auch nicht. Wer alt wird fährt sogar eine ziemlich ordentliche Rendite ein.

    Hallo Bestager,


    dass die Selbstständigen, Beamte und Wahlbeamte dann auch Rentenansprüche erwerben würden, ist Dir wahrscheinlich klar? Und dass der Staat pro aktiven Beamte einen fünfstelligen Mehrbetrag im Jahr aufzuwenden hätte, ist Dir auch klar??? Aktive Beamte kosten dem Staat viel weniger als Tarifbeschäftigte der gleichen Eingruppierung. Das kannst du gern imöffentlich zugänglichen Tarifrechner vergleichen, die A-Besoldungen mit den Entgeldgruppen für Bund und Länder vergleichen.


    Gerade die Selbstständigen sind m.E. auch eher Nettoempfänger als Nettozahler. Viele tun nämlich gar nichts für die Rente bzw. verlassen sich drauf, dass ein Betriebsnachfolger diesen ablöst.


    Du hast Recht was die Versicherungsfernen Leistungen angeht. Aber ein Systemumbau würde sich frühestens eine Generation später auszahlen und die Ersparnis wäre kleiner als du denkst. Österreich hat das gemacht, dort zahlen Beamte in die Rentenversicherung ein. Da zahlen aber alle mehr in die Rente Kasse ein als in Deutschland in Ö ca 22% und in D 18 %, jeweils AG und AN zusammen. Die Ösis bekommen im Gegenzug nach 45 Jahren mehr Rente.

    Hallo , Akkus pflegt man durchregelmäßige Durchwechseln. Du solltest alle Akkus benutzen. Dass die Akkus mit der Zeit nachlassen ist normal. Ich habe aber sogar sieben Jahre alte Akkus von AB in Gebrauch.

    Hallo Mango,


    Bei AB kann man neben der Zahl der Magneten auch noch mit der Zahl der Schaumstoffeinlagen zwecks Erhöhung des Abstandes variieren. Der Prozessor muss vom Ohr gehalten werden und nicht durch den Magneten. Er fällt bei mir runter wenn ich mich sehr weit vorbeuge oder wenn ich mich hinlege.


    Von Eltern weiß ich, dass sie kleineren Kindern den Prozessor mit Topetklebestreifen zusätzlich an den Kopf ankleben, damit er beim Toben an Ort und Stelle bleibt.

    Hallo Stuttgarter,


    Die Renten von DRV sind vom Kapitalmarkt unabhängig, im Gegensatz zur privaten Altersvorsorge.


    Die Verschlechterung des Rentenniveaus haben wir uns damit erkauft, dass die Lebenserwartung die letzten 50 Jahre bestimmt um 10 Jahre angestiegen ist. Dass damit auch die Regelaltersgrenze steigt und/oder das Rentenniveau sinkt, ist m. E. eine ziemlich zwangsläufig Folge.


    Nun das hilft Dir nicht. Ich wollte das aber angemerkt haben.

    Hallo,


    Deine Kollegen denken nicht daran, dass Du jetzt schlechter hörst, wenn sie es denn überhaupt wissen. Man selber denkt ja auch nicht an die Probleme, z.B. dass der Kollege Rücken hat und kann nicht lange stehen kann. Das Nicht-Rücksichtnehmen ist seltenst mit Absicht.


    Eine 100ige Untertitelquote hatte die BBC und US amerikanische Sender schon Ende der 90iger. Nur so viel zu unserem grandiosen ö.r. Rundfunk.

    Hallo,


    Ich denke dass Du nicht zum HNO geschickt wurdest, weil Deine Ertaubung nicht strittig ist.


    An Rente muss man auch in jungen Jahren denken, nicht damit es einem so ergeht wie einem Kollegen von mir, nach 20 Jahre Ehe geschieden, 10 Jahre im Ausland gewesen ohne in die Rente Kasse eingezahlt zu haben, bedeutet eine Minirente. Die Not ist nun groß.

    Hallo,


    ich glaube auch, dass es Unterschiede zwischen Menschen die von klein auf hochgradig schwerhörig sind und Menschen, die es als Erwachsene trifft. Aber so riesig sind die Unterschiede auch wieder nicht.


    Jeder hat schon erlebt, nicht mitlachen zu können. Jeder von uns hat schon auf Feiern rumgesessen und rein gar nichts von der Fröhlichkeit gehabt. Das schmerzt in wirklich jedem Alter. Und das liebe Steph passiert leider auch mit CI (zwar weniger oft, aber es passiert immer wieder).


    Ich habe eine Kollegin, die ungefähr gleich alt ist und die die gleichen Aufgaben wie ich selbst habe, die auch CI Trägerin ist. Sie ist als Jugendliche/ junge Erwachsene innerhalb weniger Jahre ertaubt und ich bin schon seit Geburt stark schwerhörig. Unser gemeinsamer Chef ist ein sehr guter Menschenkenner und hat mir mal mitgeteilt, was ihm im Zusammenhang mit unserer Hörbehinderung aufgefallen ist. Ich bin manchmal zu direkt, halte Kommunikation zu kurz, höre es weniger heraus, wenn jemand noch einen zweiten Sinn in seinen Worten versteckt. Dafür habe ich aber weniger Probleme, andere Sinne / nonverbale Hörtaktiken zu nutzen, kann mein Nichtverstehen besser kommunizieren, bin aktiver auf der Suche nach Lösungen der Kommunikationsprobleme, z.B. indem ich jetzt die TableMics beantrage.


    Er dachte erst, das läge daran, dass ich schlechter als sie verstehe. Wie wir jetzt gerade durch die doofen Schnutenpullis immer wieder feststellen, verstehen wir beide rein akustisch betrachtet ähnlich schlecht. Für CI Träger kommen wir ziemlich gut klar, sind aber natürlich weit von Normalhörigkeit weg. Natürlich haben wir auch unterschiedliche Persönlichkeiten. Aber ich glaube aber, dass einige unserer Stärken und Schwächen auch etwas mit unsere Hörbiographie zu tun haben.

    Oha, mit hochgradiger Schwerhörigkeit auf Intensivstation.... Bist Du Dir sicher, dass Dir das mittelfristig gut tut? Ich bitte Dich, achtsam mit Dir selbst zu sein und zu schauen, ob Du innerhalb des Krankenhauses umgesetzt werden kannst, beispielsweise auf einer ruhigeren Station oder im Bereich der Dokumentation.

    Hallo Steph,


    Wichtig für das Sprachverstehen sind die Frequenzen bis 4 kHz. Du schreibst nicht ab welcher Frequenz deine Hörkurve auf 75 dB und mehr runter geht. Es könnte sein, dass Du noch zu gut für ein CI hörst. Ich denke, die Vorstellung in der Uniklinik ist eine gute Idee.


    Gruß

    Andrea