Posts by bestager


    Ich habe in der Psychiatrie für hörgeschädigte in der LWL in Lengerich, in der ich fast 3 Monate war, gemerkt, dass ich das unbedingt brauche.

    Denn dort konnte ich fast gar nicht mit den Leuten kommunizieren, denn fast alle konnten gebärden.

    Und mit den Leuten, die wegen ihrer CI Probleme dort waren, konnte man sich eh nicht unterhalten, weil die kaum noch was hörten, von denen konnte sowieso keiner gebärden.

    Ich war da bei weitem nicht alleine mit meinem CI Problemen.

    Interessant, also in Lengerich ist die Nr. 2 der Hörgeschädigtenpsychiatrien.

    Warum bist du als Stuttgarter so weit weg ?

    In Erlangen ist die Psychatrie für Hörgeschädigte im süddeutschen Raum.

    https://www.bezirkskliniken-mf…ng-fuer-hoergeschaedigte/

    Ich habe da nämlich auch Probleme mit nur nicht so heftig wie du.

    Anscheinend, wenn die Kliniken nicht mehr weiter wissen, landet man zwangsläufig in der Psychiatrie.

    Kopf hoch, das Leben geht trotzdem weiter.

    Furchtbar finde ich aber, dass man dir den Kurs fürs Gebärden nicht zahlen will, weil du nicht bedürftig bist, das verstößt meiner Meinung nach gegen Menschenrecht. Hören ist Menschenrecht.

    Manche denken halt, was interessiert mich Datenschutz, ich habe nichts zu verbergen.


    Aber die Qualität der Datenerhebung ist heute eine ganz andere als früher.

    Wenn deine Daten in falsche Hände kommen, kann man deine Identität übernehmen und damit Verbrechen begehen.

    Du hast keine Chance mehr zu beweisen, dass du das nicht warst.


    Ich denke da auch an das Scannen der Gesichtsdaten und das speichern der biometrische Daten, auch der Fingerabdruck, den viele inzwischen täglich mehrfach freiwillig am Handy abgeben.

    Ein Laie kann sich gar nicht vorstellen, was damit alles in Zukunft in den falschen Händen angestellt werden kann.


    Aber so ist es halt, Trägheit siegt und das Gehäule ist später groß, nur bringt es dann nichts mehr.

    Wie wichtig gutes Hören ist, kann man echt nur im Netz nachlesen, hin und wieder wird in einer Frauenzeitschrift darauf hingewiesen, dass schlechtes Hören auch Demenz begünstigt. Mehr aber auch nicht, das stimmt. selbst ist der mann bzw. Frau.

    Das habe ich auch schon oft gelesen.

    Die Frage ist nur, was man unter gutem Hören versteht ?

    Ich habe noch keinen CI-Träger getroffen, der so gut wie ein normalhörender hört.


    Meine Eltern sind geschieden, meine Mutter und mein Vater inzwischen unabhängig voneinander dement.

    Aber nur meine Mutter ist hörbehindert, also Beide scheinen es in den Genen zu haben.

    Mit meiner Mutter kann man inzwischen gar keine vernünftigen Gespräche mehr führen, sie fragt in Minutenabständen, wie geht es dir, willst du einen Cafe trinken, den muß dann ihr Mann machen, weil sie die Maschine mental gar nicht mehr bedienen kann.

    Bei meinem Vater ist die Demez anders, der wird immer aggressiver, ist ständig über jemanden aufgeregt und sauer.

    Die Wohnung ist voller Zettel, weil er alles aufschreibt, sich nichts mehr merken kann.

    Seine Frau bekommt meist seine Aggressionen ab, so siehts aus.

    Da bin ich manchmal richtig froh, dass meine Eltern jeweils mit jüngeren Partnern versorgt sind und ich nicht auch das noch am Hals habe.


    Und ich bin auch hörbehindert, da frage ich mich oft, wie viel Zeit habe ich noch, bis das bei mir losgeht ?

    Mir sträuben sich als die Nackenhaare, weil ich bei meinen Eltern live mitbekomme, wie das ist.


    Jedenfalls will ich noch viel unternehmen, so lange ich noch kann.

    Reisen, meinen Hobbies frönen.


    Ich bin froh, dass ich die Chance bekam, frühzeitig aus dem Berufsleben ausgestiegen, denn so lange ich gearbeitet habe, hatte ich nie richtig Zeit fürs Leben, da ich durch die beruflich angespannte Hörsituation immer vollkommen KO war.

    Jeden Urlaub benötigte ich, um mich wieder einigermaßen zu regenerieren, da hatte ich gar keine Kraft mehr für Reisestress.

    Das wird aber einem alles erst hinterher bewusst.

    Hier gibt es eine Petition um sich gegen die sich anbahnende Totalüberwachung zu wehren, wie ich sie in China erleben durfte:

    https://epetitionen.bundestag.…9/_02/Petition_98780.html


    Ich habe echt keine Lust, dass irgendwann meine Enkel keine Versicherung mehr bekommen, weil jeder Versicherer in einer zentralen Datenbank nachsehen kann, was für Krankheiten oder mögliche Erbkrankheiten sie haben.


    Auch habe ich keine Lust darauf, als nächsten Schritt bald an der Ampel per KI von einer Kamera identifiziert zu werden.

    Und es dann bald ein Scoringsystem wie in China für vorbildliches Verhalten gibt und meine Enkel nur noch bei 100 Punkten einen gutbezahlten Arbeitsplatz bekommen.


    Oder ich irgendwann meine Gesundheitsdaten im Internet allgemein zugänglich lesen kann, weil sie gehackt und veröffentlich wurden.


    Technologie und fortschritt finde ich toll, aber ich sehe es nicht ein, dass meine Familie im Technologiewettlauf der Nationen zum Bauernopfer wird, nur weil alle meinen China nacheifern zu müssen um den wirtschaftlichen Anschluß nicht zu verlieren.

    Denn genau das ist die chinesische diktatorische Strategie, so den Demokratien und ihren Bürgern durch wirtschaftliche Macht ihr eigenes System aufzuzwingen.


    Safety first !


    Daher unterszeichne ich die Petition beim Bundestag, wehret den Anfängen !

    Also ich habe die Kasse schon öffters gewechselt.

    War nie ein Problem.


    Zuerst war ich in einer Ortskrankenkasse.

    Dann in einer Betriebskrankenkasse.

    Danch in der ersten reinen Internetkrankenkasse.

    Die wurde dann von der derzeit Deutschlands größten Kasse geschluckt.

    Bei der bin ich nun immer noch.


    Ja, Zahreinigung zahlen die nicht.

    Brauche ich auch nicht, ich putze meine Zähne selbst.

    Meiner Meinung nach ist das nur Geldmacherei der Zahnärzte.


    Gewechselt habe ich vor allem deshalb, weil früher die Kommunikation bei den Krankenkassen unter aller Kanone für Hörgeschädigte war.

    Ich telefoniere als hörgeschädigter prinzipiell nicht.

    Daher wechselte ich in auch in eine reine Internetkrankenkasse.

    Und auch bei der großen Kasse jetzt, ist alles online im Portal schriftlich abwickelbar, ich muß nie telefonieren, zu keiner Filiale rennen.

    Das ist wunderbar zeitsparend, jederzeit nachweisbar, weil es sofort eine gerichtsfeste Eingangsbestätigung gibt, somit kostengünstig.

    Ja, genau deshalb.


    Ich wurde auch schon reimplantiert, jedoch war das unmittelbar nach der OP, weil was schief gelaufen war.


    Die Implantate halten im Schnitt 30 Jahre.

    Bei mir ist es in 16 Jahren so weit.

    Da bin ich dann 73 Jahre alt.


    Ich kann mir vorstellen, dass das dann ganz schön schwierig wird, das durchzustehen.

    Mein Vater ist jetzt in dem Alter, er würde so eine OP sicher nicht durchstehen.

    Aber er ist normalhörend und kann heute noch das Gras wachsen hören.


    Das Beste was man im Vorfeld tut, um das dann alles noch mal durchzustehen.

    Leben ohne beruflichen Stress, viel Sport um körperlich fit zu sein, möglichst gesunde Ernährung usw.

    Dann hoffe ich, klappts im hohen Alter auch mit den neuen Implantaten.

    Auch wenn TO bereits Erfolg hatte, ich geb mal noch meinen Senf dazu.


    Als HG-Träger wurde mir mal das Auto aufgebrochen und eine Tasche mit meinem HG drin geklaut.

    Das hat dann bei mir die Hausratversicherung bezahlt.


    Als ich das N7 bekam, habe ich sofort die Fernbedienung verloren, das hat mir dann die Krankenkasse bezahlt.

    Und es gibt bereits Pläne einer Fusion von DSB und DCIG, um die Interessen von lautsprachlichen Hörbehinderten stärker zu fokussieren und vetreten: https://www.schnecke-online.de/themen/selbsthilfe/dcig_dsb

    Irgendwie erinnert mich das Vorgehen an meinen ExArbeitgeber.

    Alle Jubeljahre, gabs einen Newcomer Abteilungsleiter, der alles anders, besser machen wollte.

    Alte Strukturen auflöste und dynamisiernd neu zusammenfügte.

    Paar Jahre später wieder ein Neuer, der alles besser machen wollte und wieder alles neu strukturierte.

    Siehe da, es war dann wieder alles wie am Anfang.

    Aber alle Abteilungleiter bekamen jedesmal viel Lametta und Bonis.


    Ich weiß nicht was ich davon halten soll, generell find ich eine Wieder-Vereinigung gut, was mich nur stört, dass da ein Gladiator der DRV dabei ist. Der Mann wird indirekt von der Deutschen Rentenversicherung bezahlt.

    Ein Schelm der böses dabei denkt.

    Die Ablehnung kam mit der Begründung das die Voraussetzungen nicht ganz erfüllt sind (ich bin doch schon so gut wie taub beidseitig). Das Neue HG's mit moderner Software/Hardware es ermöglichen könnten die Taubheit auszugleichen.....

    Ricardo,

    das ist der Standard Ablehnungstext der Kassen, hinter dem MDK vestecken die sich nur, in Wahrheit schreiben die Kassen die Ablehnung selbst, ohne den MDK einzuschalten, der sowieso von den Kassen bezahlt wird.


    Den gleichen Text habe ich damals auch von der TK bekommen, als ich noch bei denen war.

    Kommt halt auch auf den Sachbearbeiter an, bei dem man landet.


    Du hörst kaum noch was ? Deine Familie dreht schon durch ?

    Ich kenne das, das hat mich damals so richtig krank gemacht.

    Bin dann fast 1,5 Jahre mit Krankenschein Zuhause geblieben.


    Krank ist halt krank und am Ende habe ich dann das CI doch bewilligt bekommen.

    Fristgerechten, nachweisbaren Einspruch einlegen und Zuhause bleiben, nur Mut Ricardo !

    Mach dir ein Paar schöne Tage, die wollen es doch gar nicht anders.

    Ich bitte um Respekt und vor allem Wertschätzung im Umgang miteinander.

    Richtig, dazu gehört aber auch, dass nicht immer stärker in Akademiker, Proletariat, Junge, Alte, Arme, Reiche, Gesunde und Kranke aufgespaltet wird, wie wir es immer mehr in der heutigen Zeit erleben.

    Das ist rückwärtsgewandtes Verhalten, Denkweise.


    Ja und Berlin ist nicht überall.

    Es muß nicht jeder Mist nach gemacht werden, nur weil es die Hauptstadt ist.


    Lange Rede kurzer Sinn, ich gehe da hin, wo alle gemischt sind und das ist nun mal der VDK, komisch, da funktioniert es, was bei den Schwerhörigen vor lauter Aufspalteritis nicht funktionieren soll.

    Was angebracht ist und was nicht, hast du gefälligst mir zu überlassen.

    Der Mod kann mich rausschmeißen, wenn ihm nicht passt was ich schreibe.


    Wenn du glaubst, wenn du mal in einem Verein aufschlägst, dass sich gleich alle um dich dreht, dann irrst du dich eben.

    Was glaubst du denn eigentlich wer du bist ?

    Klasse, Hörgeschädigtengruppen von 18-50.

    Bloß nicht mit den Problemen der Älteren befassen....

    So was nennt man Altersrassismus, das ist gar nicht Cool.

    Wie wärs denn noch mit Vereinen extra für SSD und DSD ?

    Noch aufspalten in Schwule und Heteros ?

    Dass man sich bloß nicht zu nahe kommt.


    Macht nur so weiter mit der Zersplitterung, so wird das gar nichts mehr.

    Und mit dem Rumgeposte im Internet, bewegt man sowieso überhaupt nichts.


    Glaubt Ihr wirklich, dass Cochlear und Co mit ihren Hochglazprospekten, Paar Stipendien für Spitzenhörer und schönen Geschichten, Eure Interessen im Blick hat ?

    Nee, eben nicht, die sind nur scharf auf Eure Kohle, bzw. das der Kassen, Eure Beitragsgelder, für das sie Euch brauchen.


    Schlaft weiter, ich werde mich beim VDK engagieren, dort sind bei uns alle Schwerbehindertenarten vertreten.

    Ob jung oder steinalt, das ist vollkommen egal.

    So muß es sein, denn alles ander führt zu nichts.

    5 Hansel oder ein bisschen mehr, bewirken gar nichts.

    .

    Mein Problem ist, dass ich noch eine zweite schwerwiegende Behinderung habe. Diese Kombination ist genetisch bedingt und wird nur dann *sicher* beim Nachwuchs zum Problem, wenn beide Partner dieselbe Kombination haben.

    .

    siehe meine Eltern: Beide von beiden Behinderungen verschont und trotzdem haben beide je denselben Gendefekt an mich gereicht.

    Das soll jetzt nicht als Lamentieren missverstanden werden. Ich wünsche es nur niemandem.

    Gut Dominik, das konnte ich nicht wissen.

    Bei mir ist es ebenso, dass ausser meine Mutter und mir das niemand in der Familie hat.

    Auch in der vorigen, verstorbenen Generation, gab es keine Hörgeschädigten.

    Mit lamentieren hat das nichts zu tun.

    Vielleicht ist es genau das Problem, dass wir Hörbehinderten viel zu weng lamentieren und daher immer mehr übergangen werden.

    Siehe den erneuten Versuch, den GDB bei uns quasi abzuschaffen.

    Wir sind viel zu ruhig, fallen nie auf, ducken uns schon beim kleinsten Gegenwind und sind viel zu genügsam.

    Wenn ich mich so umgucke, sind sogar die Rollstuhlfahrer im Einstehen für ihre Interessen aktiver als die Hörgeschädigten.

    Erfahrungsbericht zur Vereinslandschaft


    Vor ca. 10 Jahren bin ich aus beruflichen Gründen aus dem Ortsverein in der Stadt für Schwerhörige und Spätertaubte ausgetreten.

    Nach meiner Zeit in China, jetzt als Privatier, will ich mich für unsere Schwerbehindertengruppe nützlich machen und aktiv werden.

    Nachdem ich meinen unerwarteten privaten Kram erledigt hatte, war ich im alten Ortsverband und habe mit dem Vorstand geredet.

    Das Erlebnis war ernüchternd.

    Kaum noch junge Mitglieder.

    Die Jungen suchen die Lösung all ihrer Probleme und ihr Seelenheil nur noch schnell im Handy und nicht mehr im Verein.

    Eigentlich besteht der Verein nur noch aus ein Paar Rentnern.

    Viele Aktivitäten, die ich noch früher miterlebt hatte, wurden eingestampft.

    Z.B. wöchentlichen Spieleabend gibt es nicht mehr usw.

    Sogar hat es keine CI Träger mehr, weil die vor Jahren einen eigenen Verein gegründet haben, vollkommen ihr eigenes Ding machen und nun einem anderen Verband angehören.

    Das Problem ist auch wie er meinte, dass in kleinen Orten im Umland immer wieder Vereine entstehen und somit die größeren in der Stadt geschwächt werden.

    Also es sieht trübe aus kann ich nur sagen.

    Wie lange es den Ortsverband in der Stadt noch gibt, ist fraglich, zumal sie immer mehr ein Geldproblem haben durch den Schwund.


    Da ist es wirklich überlegenswert, ob ich mich beim untergehenden Stern noch einbringen soll.

    Ich werde nächste Woche zum VDK gehen und mal dort anklopfen.

    Das ist ein Verein, der wenigsten noch Power hat und auch unsere Interessen mit vertritt.

    Ein Verein, der was tut und sich nicht in tausende Einzelgruppern zersplittert, die letztendlich nichts mehr bewegen können.


    Übrigens:

    Der VdK ruft zu einer Groß-Demo auf, am 28. März 2020 in München, Gegen Altersarmut!

    Veilleicht rafft sich ja der Ein oder Andere dazu auf, da hin zu gehen und für seine Leidensgenossen mit ein Zeichen zu setzen.

    https://www.vdk.de/ov-grafing/ID241006

    Der Genmanipulation kann man mit einer einfachen wie effektiven Methode aus dem Weg gehen: keine Kinder kriegen :P

    Im Ernst, ich hätte auf Nachwuchs verzichtet, wenn meine Frau dieselben Behinderungen gehabt hätte wie ich. Ob ich auf Genmanipulation zurückgegriffen hätte, weiß ich nicht. Und muss ich mir glücklicherweise nicht mehr abschließend überlegen. Aber ohne Kinder hätte mir im nachhinein definitiv was gefehlt.

    Ob Kinder in die Welt gesetzt werden oder nicht, hast du als Mann sowieso nicht zu entscheiden.


    Ich wollte nach der Scheidung meiner Eltern niemals Kinder.

    Habe das aber leider meiner ersten Frau nicht gesagt. irgendwann ist sie halber durchgedreht, weil alle Freundinnen Kinder hatten nur sie nicht.

    Sie setzte mir das Messer an den Hals, wenn du mich nicht bald schwängerst, mache ich das mit dem nächstbesten Mann der mir begegnet .

    Ich war so dumm mich dann darauf einzulassen.

    Als die Kinder dann 5 und 8 waren, kam es trotzdem zur Scheidung und ich konnte mich vor Unterhaltsforderungen kaum retten.


    Resultat, bei meinen Kindern ging es dann mit 24, 25 genau so mit der Hörbehinderung wie bei mir los.

    Also vergiss das mit der Behauptung der Wissenschaftler, dass beide Partner das hörbehinderungsgen in sich tragen müssen.

    Meine erste Frau hört heute noch ganz normal und mein Vater mit über 80 immer noch wie ein Luchs.

    Ich habe den Schlamassel von meiner Mutter geerbt.


    Auf eine zweite Ehe habe ich mich dann nur mit der Forderung eingelassen, dass wir keine Kinder haben.

    Darauf ist dann meine zweite Frau, die wesentlich jünger war als ich, eingegangen.

    Das Resultat war, ab 30 wurde sie wegen der biologisch tickenden Uhr immer unerträgleicher.

    Forderte ebenso Kinder ein, obwohl wir was ganz anderes abgemacht hatten.

    Ich wollte keine weiteren behinderten Kinder mehr in die Welt setzen.

    Resultat, nach der Rückkehr aus China haben wir uns getrennt.

    Ich wünsche ihr viel Glück, mögen ihre Träume noch in Erfüllung gehen.


    Also nochmals, du als Mann hast in dieser Frage überhaupt nichts zu entscheiden.


    Weil mich die Trennung in der Anfangszeit doch sehr mitgenommen hat, bin ich für mehrere Monate in einer spezial Psychiatrie für Hörgeschädigte gelandet.

    Da habe ich erst einmal mitbekommen, wie viele hörgeschädigte CI-Träger es gibt, die mit den Geräten massive Probleme haben.


    Ich werde es jetzt, wie ein anderer Bekannter hörbehinderter, mal als schwuler versuchen, damit ich diese leidige Kinder-Thema endlich endgültig vom Hals habe.

    Ich geh jetzt auf die 60 zu, bin bald Rentner, habe einfach die Nase gestrichen voll von alledem.


    Bin nur froh, dass ich wenigsten im Beruf, trotz den Demütigungen der Hörbehinderung die ich erfahren habe, einigermaßen gut auch im Ausland verdienen konnte und mir dadurch wenigsten die Altersarmut in Deutschland erspart bleibt.


    Hoffe halt, dass ich bei der ev. zweiten anstehenden Scheidung, nicht als zu arg Federn lassen muß, ich war in zweiter Ehe immerhin 20 Jahre verheiratet.

    Aber Gott seis gedankt kinderlos.


    Also ich bekräftige es hiermit nochmals, so einem genetischen Eingriff, hätte ich bei meinen Kindern, sofort zugestimmt, wenn es das schon gegeben hätte.

    Der jüngste hat nämlich auch massive berufliche Probleme.

    Der älteste nicht, weil er im ÖD gelandet und verbeamtet worden ist.

    Da spielt das keine so große Rolle, wie in der freien Wirtschaft.

    https://www.n-tv.de/wissen/Rus…riff-article21130727.html

    https://www.n-tv.de/wissen/Wo-…abys-article21403808.html


    Vielleicht sollten die in München mal die Betroffenen nach ihrer Meinung dazu fragen ?

    Ich wäre froh, wenn ich derart genmanipuliert auf die Welt gekommen und mir der ganze Mist mit der Hörbehinderung erspart geblieben wäre.


    Die Münchner sollten sich auch mal in Psychiatrien schlau machen, wie viele es da in Behandlung gibt, die mit Cochlear Implantaten massive Probleme haben.

    Nach einigen Jahren Problme bekommen.


    Mir geht es nämlich langsam gewaltig auf den Zeiger, wie überall so getan wird, als ob ein CI die Lösung aller Probleme von uns Hörgeschädigten sei.