Posts by Terry

    Ich hatte mir tags vorher mal Nina und Katwarn aufs Handy geladen - immerhin Katwarn reagierte (in Hannover) mit nur 5 min Verspätung. Auch interessant: mein Kollege hatte die App auch, bei ihm kam aber nichts an, obwohl wir im gleichen Raum waren.

    Mir zeigt der Fehlschlag, wie wichtig Probealarme sind. Nicht nur die Bevölkerung, auch die Technik muss üben:P

    Sich in einem Forum, in dem sich Betroffene austauschen und nach bestem Wissen sich gegenseitig zu helfen versuchen - übrigens auch psychisch helfen durch die gegenseitige Unterstützung - derart auszulassen und Mitforis als Moralapostel, Gutmenschen usw. zu verunglimpfen finde ich unterste Schublade.


    Meine Meinung.

    Ich habe ja erst seit einem halben Jahr den N7. Für mich ausschlaggebend bei der Wahl war, dass der Kanso nicht mit Akkus funktioniert. Als ich gelesen habe, dass der neue Kanso dann auch per Akku funktioniert, war ich kurz gefuchst ("ach, hätte ich meine OP doch um ein Jahr verschoben").

    Aber dann würde die OP sicher aus den St.-Nimmerleinstag verschoben, weil die Prozessoren immer wieder verbessert werden;)

    Ich hatte mich schon vor längerer Zeit (2017) gewundert, warum ich oft so kaputt bin, mich von Kopf bis Fuß durchchecken lassen. Niemand kam auf Hoerstress, es wurde keine Ursache gefunden.

    Erst in 2019 im Rahmen der Entscheidungsfindung pro CI kam ich selbst auf die Lösung, hoffte mit dem CI weniger erschöpft zu sein. Diese Hoffnung hat sich bislang nicht erfüllt, so dass ich nach wie vor vorher plane, ob und wie lange ich mich anstrengenden Hörsituationen aussetze, damit es gar nicht erst so weit kommt.

    Inzwischen weiß auch mein Umfeld um dieses Problem und wundert sich nicht mehr, wenn ich mich vorzeitig verabschiede, um auch am nächsten Tag noch arbeitsfähig zu sein.

    Und wie auch meine Vorredner schon schrieben: wenn sich die Möglichkeit bietet, eine Hörpause einzulegen - nutzen!

    Wir müssen mehr Energie aufwenden zum Hören als nicht Betroffene. Und dieser Mehraufwand fehlt uns irgendwann. Da hilft einfach nur als nicht änderbar annehmen und die Lebensführung danach ausrichten.

    Ohne Hörbehinderung wäre ich auch psychisch ein ganz anderer Mensch

    Das kann ich auch unterstreichen. Leider wurde mir erst in sehr viel späteren Jahren bewusst, wie sehr meine (damals ignorierte) Hörbehinderung mich in meinem Verhalten beeinflusst hat. Nicht nur kommunikativ gegenüber /mit anderen Menschen (Stichwort Einsamkeit/Depressionen), auch in der Wahl der Hobby's bis hin zu Problemen bei der Bewältigung emotionaler Konflikte mit entsprechendem Suchtpotential.


    Man kann sich seine Defizite nur bewusst machen, annehmen und versuchen, das Beste daraus zu machen. Allein die Entscheidung für ein CI kostet doch erst einmal eine enorme Überwindung. In der Hoffnung, wieder mehr am "gesellschaftlichen" Leben teilhaben zu können.


    Und es gehört auch viel Mut und Kraft dazu, sich in dieser Situation den Behörden zu stellen und für sein Recht zu kämpfen. Gut gemacht Stuttgarter

    Dani! Bei mir war das linke Ohr immer das stärkere Ohr, ich nutze es z. B. auch ohne HG zum telefonieren, kann mich in ruhiger Umgebung mit deutlich sprechenden Menschen ohne HG unterhalten. Auch Musik ist mir zumindest im Moment nur mit links ein Genuss.

    Gerade weil ich rechts nach steilem Anfang so einen Einbruch mit dem CI hatte, bin ich darüber sehr glücklich.

    Wie stark inzwischen das CI-Ohr schon geworden ist, habe ich eben erst herausgefunden.


    Da habe ich doch gar keinen Grund, mich vornehmlich auf das CI zu konzentrieren. Und bimodales Hören bedeutet auch besseres Richtungshoeren.


    Wenn dagegen wie bei dir das HG-Ohr schlapp macht und kein echtes Verstehen damit mehr möglich ist, kann ich sehr gut verstehen, warum du die beidseitige Versorgung anstrebst.


    Jeder Jeck bzw. jede Hoerbiografie ist anders und besonders. Ich bin froh, dass wir in dieser Zeit die Möglichkeit haben, auf diese Individualität einzugehen und die Behandlung darauf abzustimmen.

    Da ich schon eine Hörnervreizung hinter mir habe, die mich ganz an den Anfang zurückgeworfen hat, höre ich grundsätzlich nur bimodal und versuche wie beschrieben die Höreindrücke rechts und links zu synchronisieren.

    Nur als Gag (und interessehalber) hatte ich Samstag das HG für kurze Zeit herausgenommen, damit mich der Lärm von links nicht so sehr stört beim Gespräch mit rechts (rechte Seite, nicht rechts gesinnt8o).

    Als ich dabei feststellte, wie gut das schon geht, habe ich es für 20 min auch beim TV probiert, aber nur als Hörtraining.


    Frau Dr. Lesinski-Schiedat hatte mich anlässlich meiner Hörnervreizung extra darauf hingewiesen, auf keinen Fall länger als 30min einohrig zu üben - seit ich mich daran halte und das Minimic weglasse, sind auch die Kopfschmerzen weg.


    Das Vertäuben ist ohne Minimic zum üben notwendig, da ich links auch ohne HG ín den tiefen Frequenzen noch zu gut höre. Früher gab es auch kein Zubehör (und wie gut es auch ohne geht, finde ich gerade heraus).


    Erläuterung der Einstellungen für Nicht-Cochlear-Träger: Mikrofonempfindlichkeit 10 liegt auf der Skala genau in der Mitte und entspricht wohl der "Norm".

    Das Grundlautstärkenlimit dürfte jetzt mit 174 auch so ziemlich der Norm entsprechen (wobei ich das Programm mit abgesenkten Höhen nutze).


    Beides hatte ich wegen der Hörnervreizung ganz weit heruntergefahren auf 2 bzw. 130, taste mich ganz langsam seit März wieder an die Norm heran. Mein Eindruck ist, je weiter ich mich der "Norm" angenähert habe, desto natürlicher klingt die Stimme.

    Es war ja eine Dokumentation, also hat wirklich nur jeweils einer gesprochen. Bei der Männerstimme fiel es kaum auf, bei der Frauenstimme aus dem Off aber war es eindeutig wie im Duett...

    Natürlich habe ich mich auf die normale Stimme konzentriert, aber es macht das Verstehen nicht unbedingt leichter.

    Ich hoffe mal, dass es wie dein Gedudel weg geht...

    Hallo ihr,

    es gibt auch mal Erfreuliches zu berichten. Am Samstag war Familienfeier mit rund 20 Personen (coronagerecht im Garten und mit Abstand). Ich war ziemlich skeptisch, ob ich schon so weit bin...


    Meine Schwester hat mir wunschgemäß einen kleinen Einzeltisch am Rande/ in der Ecke hingestellt, so dass der Lärm nicht von allen Seiten kam. Und siehe da: fast 3 Stunden habe ich mich wunderbar unterhalten können, dann war ich erledigt und habe mich verabschiedet. Manchmal habe ich das HG abgemacht und nur mit CI sogar besser verstanden als mit CI und HG. Mir war vorher gar nicht aufgefallen, wie "normal" die Stimmen mit dem CI schon wieder klingen, seit ich die Mikrofonempfindlichkeit bei 8 bis 10 einnorde und auch das Grundstärkenlimit inzwischen auf 174 hochgefahren habe.


    Es geht aufwärts!!!


    Gestern dann habe ich mein HG-Ohr mit eine Otoplastik vertäubt und zusätzlich einen Kopfhörer aufgesetzt, um nur mit CI fernzusehen. Auch da ohne größere Probleme, solange Untertitel eingestellt sind und ich bei Nichtverstehen schnell nachlesen kann. Die Heiserkeit der Stimme ist immer noch da, wird aber bei höherer Mikrofonempfindlichkeit weniger.


    Mir fiel aber auf, dass ich auf dem CI zweistimmig höre: die "normale" Stimme und etwas höher die "blecherne" Stimme. Vielleicht sind die Beitrag 105 beschriebenen Synchronisationsprobleme HG/CI reine CI-Probleme? Ist dies einem von euch auch mal aufgefallen und vor allem: gibt sich das?


    Am 23. September habe ich wieder Termin zur coronabedingt verspäteten Halbjahreskontrolle im DHZ, da werde ich das auch ansprechen.


    In diesem Sinne

    Liebe Grüße


    Terry

    Hoffenung auf gemeinsame und synchrone Zusammenarbeit wird mit 2 CIs gehen.

    Und das möglichst vom gleichen Hersteller.

    Für ein 2. CI höre ich - zum Glück - links noch zu viel.

    Im Moment habe ich auf dem HG zwei unterschiedliche Programme. Bei einem werden vornehmlich nur die tiefen Frequenzen verstärkt. Das klappt eigentlich schon ganz gut im Zweier-Gespräch, die Höhen (Konsonanten) übers CI und die Tiefen (Vokale/Klang) übers HG. Nur Dienstbesprechungen in größerer Runde...bbrrrr. Ich trainiere manchmal in der Kaffeerunde meiner Kollegen, setze mich bewaffnet mit dem IPhone dazu und spiele mit den Einstellungen.


    Es ist im Moment aber auch sehr anstrengend für mich. Meine Hündin hatte im Juni eine Bandscheiben-OP und kann noch nicht wieder laufen (da bekommt man eine ganz neue Hochachtung vor pflegenden Angehörigen), eine neue Kollegin will eingearbeitet werden (und das mit Abstand wegen Corona...). Hörübungen stehen da ganz weit unten auf meiner Liste, aber der Alltag bringt auch so genug Training.


    Ich bin deshalb ganz zufrieden, dass es wieder aufwärts geht, das Sprachverständnis besser wird und die Kopfschmerzen weg sind. Der Rest wird auch noch kommen.

    Das Problem der "Ausweise" ist, dass sie mit einem Wust an Papieren im Portemonnaie landen und keiner im Notfall darauf achtet. Da finde ich die Notfallkapsel an einer Kette um den Hals hängend zielführender - einem Bewusstlosen liegt man das Dekolleté wohl als erstes frei und "stolpert" dabei über die Kapsel in roter Signalfarbe.

    Hallo zusammen - ja, ich lebe auch noch, es gab/gibt aber nicht viel Neues zu berichten.

    Im Juni hatte ich noch einmal eine Einstellung im DHZ, meine Akustikerin hat auch im Juli die Systemlautstärke noch einmal nach oben korrigiert. Allerdings nutze ich die neue Einstellung des DHZ nur ungern, da zischt es bei S-Lauten so nachhaltig, dass man das Wort darüber nicht versteht. Und das, obwohl in diesem Programm sogar drei Elektroden deaktiviert wurden. Gibt sich das mit der Zeit? Im Moment nutze ich lieber die ältere Version mit abgesenkten Höhen.


    So langsam komme ich auch wieder in den Bereich, in dem ich auch verstehen kann, die Stimmen nicht mehr so blechern klingen.

    Allerdings birgt das wieder eine neue Baustelle: das Zusammenspiel HG/CI funzt nicht wirklich. Es scheint (so empfinde ich) eine unterschiedliche Verarbeitungsgeschwindigkeit im Gehirn zu geben und leider auch unterschiedliche Stimmfarben. Das geht auf Kosten der Verständlichkeit.


    Und die CI-Stimme ist immer noch heiser (wie die Kontrolltöne in den höheren Frequenzen auch).


    Kopfschmerzen habe ich nicht mehr, seit ich das Minimic weglasse. TV verstehe ich mit CI (ohne HG) so leidlich, vor allem Frauen. MP Söder dagegen war gestern in ARD extra zur Coronalage nur mit CI überhaupt nicht zu verstehen, da musste ich das HG zusätzlich einsetzen.

    Ich tüftele daher im Rahmen meiner Möglichkeiten, was jeweils wie laut/ wie stark eingestellt sein sollte, damit sich die beiden Höreindrücke bestmöglichst ergänzen.


    Dafür gibt es dann (völlig überflüssige) neue Höreindrücke mit CI: wer hätte gedacht, dass das Schreiben mit Bleistift Geräusche verursacht?? Ich habe bei meinen normalhörenden Kollegen rumgefragt - dies hört nur die (jüngere) Hälfte...


    In diesem Sinne

    LG

    Terry

    Ich finde es ziemlich traurig, bestager , wenn sich jemand erst darüber beklagt, dass Hörbehinderte in einen Topf geworfen werden, ohne den Einzelfall zu berücksichtigen, dann aber im nächsten Post lang und breit alle Verbandsvertreter, Anwälte, Beamte usw. ebenfalls in einen Topf wirfst - die haben das genau so wenig verdient.

    Bei mir hat es noch nie geklappert (kann ich auch drauf verzichten nach euren Beiträgen=O). Aber zur Magnetstärke: ich erhielt nach ca. 2 Monaten einen schwächeren Magneten und sah dafür eigentlich keinen Grund, da ich mit dem stärkeren Magneten keine Probleme hatte. Im DHZ wies man mich aber darauf hin, dass bei der Magnetstärke "so viel wie nötig, so wenig wie möglich" gilt, da die Haut mit der zeit durch den ständigen Druck immer dünner wird. Und zu dünn macht dann erst recht Probleme. Mit dem jetzigen Magneten muss ich immer kontrollieren, ob er auch fest "einrastet", dann verschiebt sich nichts mehr.

    Ich habe mir welche mit Gummi nähen lassen, die hinter dem Kopf langführen - seitdem keine Probleme mehr trotz CI/HG/Brille. Was ich noch überlege: In einer Talkshow hatte die jetzige Ehefrau von Altkanzler Schröder Mundbedeckungen vorgestellt, bei denen seitlich ein Band durchgeführt (nicht festgenäht) wird. "Unten rum" hängt sie um den Hals, "oben rum" kann man sie wie gewünscht festbinden. Eine clevere Alternative, wie ich finde, vor allem, wenn man die Maske häufig auf- und absetzen möchte. Und einmal auf die richtige Länge eingestellt gut zu händeln.

    Ähm...ich habe keine Ahnung, wie ich das einstellen soll. Wenn ich (am IPhone) auf Minimic stelle, kann ich nur noch die Lautstärke ändern, die Einstellungen bei "mehr" sind dann alle nicht mehr variabel.

    Die T-Stellung habe ich noch nie ausprobiert - werde ich über Pfingsten mal ausprobieren.


    Die Lautstärkeeinstellungen habe ich sowohl beim SP als auch beim Minimic und beim TV (da ist die Lautstärke für den Kopfhörer auch separat einstellbar) öfter geändert und achte darauf, dass es eher leise ist. Lautstärke ist ja subjektiv (woher weiß ich, was "normal" ist), aber ich habe in den letzten Monaten gelernt darauf zu achten, dass lauter nicht gleich besseres Verstehen bedeutet.