Posts by Terry

    Ich hätte heute einen Termin im DHZ gehabt. Heute vormittag kam die telefonische Absage mit der Ankündigung einer Email. Alle ambulanten Termine in der MHH für chronisch Kranke sind bis auf weiteres abgesagt. Man hofft, alle Patienten innerhalb von 14 Tagen nach Aufhebung dieser Maßnahme ein einbestellen zu können. Anrufe sind erst nach Ablauf dieser Fristen erwünscht. Notfälle sollen von der HNO-Praxis aus die MHH anrufen....

    vielleicht auch deine Kopfschmerzen.

    Ich habe gerade gelesen, dass du dein Grundstärkenlimit kennst. Stellst du auch daran herum???

    Das Grundstärkenlimit siehst du, wenn du in der App bei "Lautstärke" auf "mehr" gehst und dann runterscrollst, da ist es angegeben (nicht freigegeben). Daran herumstellen würde ich sowieso nicht, das wäre mir zu heikel.

    Da ich eh, bis auf wenigen Ausnahmen, wie zum Beispiel Musik per Anlage hören, kein Fan von zu lautem Hören bin, mache ich alles schon mal gerne leiser, sobald Kopfhörer drauf oder Minimic angeschlossen ist.

    Bei mir ist es bislang eher umgekehrt gewesen: Im Alltag stört es mich, wenn der SP zu laut ist, ggf. höre ich gefühlt dann nichts mehr über das HG. Bei Minimic stelle ich es dann gerne etwas lauter, vor allem wenn ich nur über das CI hören will. Und jetzt stelle ich mir die Frage, ob ich damit vielleicht etwas falsch gemacht und so meine Probleme provoziert habe.


    Das Zauberwort, das ich mir im Moment sage: Geduld. Es war ja schon mal ein tolles Sprachverständnis da, da möchte ich mich ganz langsam wieder herantasten und nichts überstürzen...

    Mir ist heute etwas aufgefallen...aber erst mal der Reihe nach:

    Ich trage ja meinen SP inzwischen wieder ganztags, zunächst im Basisprogramm auf Lautstärke 2, am nächsten Tag dann auf Lautstärke 3 - einfach langsam steigern und hoffen, dass sich die Kopfschmerzen nicht wieder einstellen.


    Die Programme 2 bis 4 unterscheiden sich vom Basisprogramm nur dadurch, dass das Grundstärkenlimit etwas gesteigert ist (bei Programm 1 liegt es bei 122, bei Programm 4 auf 136).

    Hörtraining mache ich gar nicht, da mit Lautstärke 2 oder 3 nicht wirklich etwas zu verstehen ist. Dafür schalte ich beim TV manchmal für 5 min die Lautsprecher aus und versuche nur mit CI zu hören. In diesen 5 min, in denen ich mich ganz auf den SP konzentriere, spiele ich auch manchmal mit der Lautstärke/den Programmen und horche in mich, ob/wann es anfängt zu ziepen. Das ist dann weniger programmabhängig als vielmehr von der Lautstärke - ab Lautstärke 4 beginnen die Probleme in jedem Programm, bei Programm 4 auch schon bei Lautstärke 3.


    Heute nun habe ich mal nicht mit dem Streamer sondern über die normalen Lautsprecher TV geschaut und wieder mit Programmen/Lautstärken getestet. Ohne Probleme im Programm 4 bei Lautstärke 6, kein Ziepen, kein nichts. Und tatsächlich wieder das Gefühl gehabt, mehr zu verstehen als nur mit dem HG


    Hat von euch schon jemand ähnliche Probleme gehabt, die nur bei Nutzung vom Zubehör auftraten?

    Ich werde das die nächsten Tage mal weiter beobachten, d.h. den SP ohne Minimic/Streamer nutzen und die Leistung des SP weiter erhöhen. Wenn alles ruhig bleibt, bei Nutzung von Minimic/Streamer dagegen das Ziepen wieder zunimmt, könnte da auch das Problem liegen.

    Beim nächsten Termin im Hörzentrum werde ich das mal ansprechen...

    Ich kann mir mit Blick auf meine eigene Kindheit da gut vorstellen, dass da ein Zusammenhang besteht. Erstmals diagnostiziert wurde eine Hochton-Schwerhörigkeit bei mir ca. im Vorschulalter. Damals riet der HNO von der HG-Versorgung ab, da ich ja so ein Zappelphilipp sei (ADHS und so ein "neumodischer Kram" gab es 1970 "auf dem Dorf" noch nicht).

    Wenn du als Kind aufgrund der Hörbeeinträchtigung nicht mithalten kannst, gehänselt und ausgeschlossen wirst, dich "anders" fühlst, benimmst du dich auch anders/auffällig. Bei mir hatte sich das wie ein roter Faden durch die Kindheit/Jugend gezogen.


    Zum Glück wird da heute mehr drauf geachtet - und ist die Technik so fortgeschritten, dass eine HG-Versorgung viel besser ist als anno dazumal. Für meine Hörkurve brauchte ich 3 Anläufe und rund 25 Jahre, bis ich tatsächlich mal das gefühl von mehr Lebensqualität durch die HG's hatte...


    Deshalb würde ich den Eltern dringend einen Besuch beim HNO ans Herz legen. Ich finde es super, dass du dich um deine Schüler wirklich kümmerst!

    Gestern war mein Termin im DHZ:


    Zunächst testete die Technikerin der Fa. Cochlear das Implantat und den SP. Dazu wurden Elektroden am Kopf befestigt und zunächst mit einem Testgerät-SP, dann mit meinem eigenen SP, diverse Testläufe durchgeführt. Ich sollte nur Bescheid geben, wenn das Brummen (kein Ton wie sonst üblich) unangenehm wurde. Die Daten werden von Cochlear diese Woche ausgewertet, anschließend gibt es einen Arztbrief. Die Technikerin signalisierte aber, dass das Implantat okay ist (habt ihr den Felsbrocken auch plumpsen hören, der mir dabei vom Herz gefallen ist?;))


    Anschließend gab es eine neue Anpassung beim Audiologen, der Input wurde nochmals nach unten korrigiert. Das Sprachverständnis damit ist eher bescheiden, mal die Entwicklung abwarten.


    Schließlich hatte ich noch Gelegenheit Frau Prof. Dr. L.-Sch. zu sprechen. Sie erklärte mir, dass die Kopfschmerzen vermutlich stressbedingt sind. Mein Hirn versucht, die unterschiedlichen Höreindrücke von rechts und links sozusagen zu synchronisieren, damit ein einheitlicher Höreindruck entsteht. Deshalb sei es auch nicht sinnvoll, zu lange nur mit CI zu hören, maximal 30 bis 45 min täglich. Und ansonsten den SP möglichst den ganzen Tag tragen und mitlaufen lassen.


    Außerdem soll ich 2x täglich mit Menthol-Öl inhalieren, um die Ausheilung im inneren OP-Bereich zu fördern. Das hatte mir bisher niemand gesagt.:/


    War ich zu ehrgeizig und habe dafür meine Quittung bekommen? Warum wird das nicht direkt in der OP-Woche schon so kommuniziert?


    In 14 Tagen ist der nächste, reguläre 3-Monats-Termin im DHZ, mal schauen, ob ich bis dahin die Kopfschmerzen reduzieren kann...


    In diesem Sinne liebe Grüße


    Terry

    Vielen Dank an euch alle!

    Es ist ein gutes Gefühl, Teil dieser Forumsgemeinschaft zu sein - egal was kommt, man ist nicht allein.


    Natürlich mache ich mir Gedanken a la "was wäre, wenn das Implantat tatsächlich defekt ist", aber ich versuche, mich nicht verrückt zu machen damit. Arbeit ist da eine gute Ablenkung.

    Im Büro setze ich den SP nicht auf, erst nach Feierabend - und merke, wie sehr mir das rechte Ohr im Alltag fehlt. Frau hat sich doch schon sehr an die Unterstützung durch das CI gewöhnt....

    Tja, die letzte Zeit war/ist einfach nur nervig.

    Bereits wenige Tage nach der neuen Anpassung hatte ich die gleichen Probleme wie vorher. Das CI kam mir wahnsinnig laut vor, ist nur auf unterster Lautstärkestufe erträglich, ansonsten fängt es an zu puckern. Nach 1-2 Stunden Tragedauer stechende Kopfschmerzen zunächst auf der Implantatsseite, bis zum Abend dann ist mein Kopf für den Schädel einfach zu groß geworden, so dass ich seit einer Woche nur noch mit Kopfschmerzen durch die Gegend laufe.:rolleyes:


    Jetzt hat mir das DHZ für Montag einen Termin gegeben, bei dem auch "das Implantat durch die Firma Cochlear" überprüft werden soll. Ich rätsele noch ein bisschen, ob das ein Versprecher war oder Cochlear wirklich das Implantat selbst überprüft....Montag bin ich dann schlauer.:/


    Hoffentlich findet wer-auch-immer eine Lösung und die Ursache der Probleme.

    Ich konnte 2012 das Terzo-Gehoertraining mit meinen HGs mitmachen, wurde von Akustiker angeboten. Das ist dem CI-Training nach meiner Erinnerung gleich oder zumindest sehr ähnlich. Hat mir damals sehr zum besseren Sprachverstaendnis verholfen. Stelle deine Materialsammlung ruhig in deiner SHG vor, schaden kann es sicher nicht.

    Gerade weil Schwerhörigkeit/Taubheit "unsichtbar" ist, gehe ich offen damit um - mein Gegenüber ist vermutlich kein Hellseher.


    Dabei vermeide ich tunlichst das Wort schwerhörig, eben um das Anschreien zu vermeiden. Irgendwie assoziiert Otto Normalverbraucher mit "schwerhörig" immer den "Opa", der seine Hörgeräte nicht trägt und deshalb eine gewisse Lautstärke in der Kommunikation braucht...


    Besser finde ich persönlich, direkt "hörbehindert" zu sagen und diese Aussage gleich damit zu verknüpfen, was ich jetzt konkret für ein Problem habe. Dazu lasse ich ein Gespräch erst einmal auf mich zukommen. Sobald ich etwas nicht verstehe, weiß ich auch, ob es für mich zu laut/leise/undeutlich/schnell/ohne Blickkontakt war und kann dann meinem Gesprächspartner konkret angeben, was ich in dieser Situation von ihm brauche als Hilfestellung. (Bis hin zu: bitte warte, bis wir das Treppenhaus verlassen haben, hier verstehe ich nur Bahnhof).


    In einer Gruppe würde ich ebenfalls direkt den ansprechen, den ich gerade nicht verstehe. Die anderen Teilnehmer hören ja mit;)


    Und ja, manche muss man leider immer wieder darauf hinweisen, auch wenn man täglich miteinander zu tun hat. Ein "Hallo x, ich bin übrigens schwerhörig" würde ich trotzdem tunlichst vermeiden, das vergiftet das Klima... Wir denken schließlich auch nicht immer an alles.

    Antibiotika gibt es bis ca. 1 Woche nach der OP, die ersten Stunden nach der OP intravenös, dann als Tabletten.

    Die Entlassung am 3. Tag nach der OP sind die Regel, da Probleme bis dahin in der Regel erkannt worden sind. Ich hatte mich am 2. Tag nach der OP entlassen lassen, da es keine Probleme gab und ich mich zuhause besser erholen kann..

    Ach herrjeh!

    Was genau war denn unerträglich?

    Die Lautstärke?

    Oder die Art und Weise, wie die alltäglichen Geräusche bei Dir ankamen?

    Das ging so schnell, das alte Programm war nicht mal eine Sekunde aktiv. Ob das die reine Lautstärke war oder die Schmerzen konnte ich so schnell gar nicht realisieren.

    Wenn es die Lautstärke war:

    Bei mir war es mal so gewesen, daß der Techniker nicht an der Lautstärke gedreht, sondern in einem ganz bestimmten Bereich die Kurve für die Frequenzen angehoben hatte. Und ZACK, schon war alles viel zu laut gewesen!

    Der Techniker hat komplett neu eingestellt, d.h. jede Elektrode einzeln abgefragt (hörbar-angenehm-schmerzhaft). Und die Kurve war eben vorher wie hinterher relativ plan mit einem Absenker bei den hohen Frequenzen, weil ich da fast gleichzeitig mit "gerade eben hörbar" schon ein puckern spüre.

    Du kannst ja mal was testen. Was passiert, wenn Du nur eine Seite ab machst?

    Wird gleich alles zusammen komplett leiser?

    Bzw auch lauter, wenn wieder beide Geräte "online" sind?

    Hab ich eben mit TV getestet: HG macht den Ton wirklich nur unwesentlich lauter, aber die Sprache wesentlich verständlicher (ich bin absolut begeistert vom Testgerät, gerade weil es so leise funktioniert). CI macht es lauter aber im Moment eher unverständlicher (muss mich erst wieder reinpfriemeln). Getestet habe ich eben auch über Lautsprecher, nicht über den Streamer.


    Du hast mich damit aber auch auf die Idee gebracht, dass das CI ursprünglich viel zu laut eingestellt war. Das brachte dann erst einmal schnelle Erfolge, aber wer möchte schon ständig angeschrieen werden? Der Techniker gestern konnte oder wollte mir auch nicht sagen, welche Lautstärke letztlich anzustreben ist - vielleicht ist das auch eine ganz individuelle Angelegenheit in Abhängigkeit der anatomischen Verhältnisse? Wer weiß, vielleicht wird das CI später einmal auf einem noch niedrigeren Niveau genau richtig sein für mich - ich lasse mich da überraschen.


    Auf der HG-Seite bin ich mit HG (altes HG und Testgerät) bei ungefähr 65% Einsilberverständnis bei 60dB. Bei 78% Hörverlust und Hochtonsteilabfall ist das nach Aussage von Frau Prof. Dr. Lesinski-Schiedat ein so gut gar nicht zu erwartendes Ergebnis, ich hätte da einen sehr guten Akustiker gehabt.


    Das Glockenspiel hab ich im Dezember auch gehabt, deshalb mache ich mir da keine Sorgen - mein Gehirn ist halt wieder am tüfteln;)


    Verspannungen sind ja eher "außen", also Knochen und Muskeln.

    Eigentlich ist doch der Hörnerv ganz, ganz tief drinnen.

    Darauf bin ich gekommen, weil mögliche Auswirkungen von CMD z.B. auch Tinnitus, Gleichgewichtsstörungen und Schwindel sein können. Das ist auf jeden Fall etwas, was ich im März beim nächsten Arzttermin ansprechen werde. Hier habe ich es nur zur Sprache gebracht, weil evt. ein/e andere/r schon ähnliche Erfahrungen gehabt haben könnte.


    Es ist schon erstaunlich, welche Überraschungen die Hörreise bietet- ich bin echt gespannt, was als nächstes kommt. :whistling:

    Tja... das alte Programm (genauer gesagt: alle Programme) sind beim DHZ gespeichert. Als es probehalber mal aktiviert wurde, habe ich mir reflexartig sofort den SP vom Ohr gerissen, das war unerträglich.

    Es musste eine ganz neue Anpassung her, sämtlich Elektroden sind um ca. 2 cm (auf dem Bildschirm) nach unten korrigiert worden. Wie neu die Anpassung ist, konnte ich dann zuhause mit TV testen: Das Glockenspiel ist zurück, Stimmen im Stimmbruch, nur ca. 1/3 der Wörter verständlich.

    Also alles mehr oder weniger zurück auf Anfang, da war ich kurz vor Weihnachten auch schon mal. :/


    Das neue Programm hat aber auch etwas Gutes, HG und CI haben jetzt in etwa die gleiche Lautstärke. Damit lässt sich das CI leichter in meinen Alltag integrieren, ohne dass ein Ohr dominiert.:)

    Und was mir heute morgen völlig "fehlt": der Tinnitus. Richtig ungewohnt nach 6 Jahren. Gestern bei der Anpassung war er noch da, jetzt ist nur ein Rauschen im Hintergrund zu spüren, kein nerviges Pfeifen mehr. Ich bin gespannt, ob das so bleibt.


    Nichtdestotrotz frage ich mich natürlich, warum (und was) in den letzten Wochen eigentlich passiert ist:

    Frage 1: War mein Hörnerv anfangs vielleicht in einer Art Winterschlaf durch den vor allem in den hohen Frequenzen fehlenden Input und musste sozusagen erst durch stärkere Reize aufgeweckt werden?


    Frage 2: Zeitgleich (so um den 21./22. Januar) mit den Problemen mit dem CI war auch meine Kiefermuskulatur plötzlich wieder komplett verspannt. Ich trage seit 2016 nachts eine Zahnschiene wegen CMD, dazu benötige ich ca. 1x pro Jahr zusätzlich manuelle Therapie wegen der Verspannungen. Haben diese Verspannungen vielleicht auch Auswirkungen auf den Hörnerv? Oder haben die CI-Probleme dafür gesorgt, dass sich die Kiefermuskeln wieder verspannten (als Stressreaktion oder so)?


    Frage 3: Bin ich durch die alten HG bzw. Vor-CI-Zeit vielleicht unbewusst darauf gepolt, alles möglichst laut zu hören, um überhaupt etwas verstehen zu können und werde jetzt durch die Reaktion meines Körpers auf ein ggf. zu lautes CI-Programm darauf hingewiesen, dass lauter eben nicht besser ist? Dazu passt auch meine Erfahrung mit dem neuen HG, dass ich derzeit teste, da wird gefühlt gar nichts lauter, nur das Verstehen besser - sehr angenehm.


    Falls von euch jemand dazu Ideen/Erfahrungen hat - immer her damit;)


    Es bleibt also weiter eine spannende Hörreise. Ich bin jedenfalls froh, dass ich jetzt überhaupt wieder das CI nutzen und wieder mein Sprachverständnis üben kann.


    In diesem Sinne liebe Grüße


    Terry

    Wenn man sich innerhalb von 3 Monaten nach der Erstimplantation bei Cochlear anmeldet, gibt es ein Zubehörteil als Willkommensgeschenk. Ich hatte im DHZ in der Cochlear-Lounge die Bestätigung über die Anmeldung bei der Cochlear-Family vorgelegt, 3 Tage später den Streamer per Post erhalten.

    Eine Infektion habe ich nicht, die Ursache ist meiner Meinung nach wirklich in der Einstellung des CI zu suchen:


    Eben habe ich meine Hörreise nochmal überflogen, die Probleme fingen direkt nach der EA an, bei der ja im Wochenverlauf die Einstellungen immer höher geschraubt worden waren. Und ich Idiot hatte das Basisprogramm, mit dem ich vor der EA problemlos gehört hatte, leider am letzten Tag gegen ein anderes austauschen lassen, weil ich die neuen Basisprogramme doch schon alle auf Lautstärke 10 laufen ließ und Luft nach oben haben wollte. Ehrgeiz mal wirklich am falschen Platz.:rolleyes:


    Gestern Abend habe ich nochmal versucht, das CI zu tragen, wieder mit mäßigem Erfolg. Um überhaupt wirklich etwas zu verstehen, müsste es mindestens Lautstärke 4 bei dem Basisprogramm sein, da sticht es dann sogar am Jochbein der gegenüberliegenden Seite. Bei Lautstärke 3 fühle ich es auf der CI-Seite bereits puckern. Und Lautstärke 1 oder 2 ist kontraproduktiv, damit verstehe ich dann weniger als ohne CI.


    Glücklicherweise hat das DHZ am Mittwoch noch einen Termin für mich gefunden, um das CI neu anzupassen. Ich hoffe, dort ist mein altes Basisprogramm noch irgendwo gespeichert.


    Liebe Grüße

    Terry

    Ich verstehe nicht ganz, wieso du unbedingt deinen Hörstatus mit was oder wem auch immer vergleichen willst.

    Stehen wir nicht alle schon genug unter Leistungsdruck und Hörstress? Ich freue mich einfach, wenn ich mit CI mehr verstehe im Alltag als ohne, taste mich langsam an die Möglichkeiten heran, die das CI vielleicht noch für mich bereithält.


    Wenn du also etwas vergleichen möchtest: vergleich einfach, was du vor der OP mit dem Ohr gehört hast mit dem, was du jetzt wieder erhören kannst.

    Vielen Dank für eure aufmunternden Worte, die tun wirklich gut, wenn frau mal wieder frustriert ist. Irgendwie erwartet man gerade nach dem steilen Beginn, dass es nur immer weiter aufwärts geht und wird "bockig", wenn einen die Realität einholt.


    Die Mikrofonabdeckung habe ich jetzt im wahrsten Sinne des Wortes unter die Lupe genommen - die ist es nicht.


    Ich werde einfach diese Woche weiter das Schmalspurprogramm auf unterster Lautstärke fahren und nächste Woche wieder einen Trainingsversuch starten. Hoffentlich hat sich mein Nerv bis dahin eingekriegt und nicht alles verlernt;)