Posts by Stier60

    Eigentlich schon erwähnt...entspannt! Mache mir ggf. ein paar Notizen was ich aus meiner Sicht geändert haben möchte. Habe ich aber schon zu Hörgerätezeiten gemacht. Praktisch eine „to do Liste“. Anschließend gehe ich meist noch im Med El Shop vorbei. Meist hat sich im Laufe der Zeit die eine oder andere Frage ergeben oder ermiss etwas ausgetauscht werden.


    Mit freundlichen Grüßen

    Thomas

    Das ist gut möglich. Meine letzten Hörstürze (rechts und links) waren jeweils bei liegendem Impantat. Zweimal auf der linken Seite. Ich hatte den typischen Hyperakusis, wäre am liebsten weggelaufen, konnte aber nicht. Interessant war, dass ich klar und deutlich alles verstanden hatte. Waren "nur" die Begleitsymptome. Zwei Tage nach der Implantation auf der rechten Seite, hatte ich einen Hörsturz. Hyperakusis und Schwindel waren meine Hauptsymptome. Es sollte eigentlich bei der Op das Restgehör erhalten bleiben. Nach dem Hörsturz ist das Restgehör von jetzt auf Gleich verschwunden und nicht wieder aufgetaucht.


    Mit freundlichen Grüßen

    Thomas

    Guten Morgen!

    Auch von meiner Seite alles Liebe und Gute zum Geburtstag. Genieße DEINEN Tag und lass Dich feiern. Es wird besser, irgendwann wird es besser.

    Mit freundlichen Grüßen

    Thomas

    Würde dem zustimmen. Habe während einer Reha 2013, als noch HG bds. tragender, an einer Studie teilgenommen. Sinngemäßer Titel: "Kann man bei einem HG Träger durch gezieltes Hörtraining ein besseres Sprachverständnis erzielen?" Im Rahmen meiner fünfwöchigen Reha in der Kaiserbergklinik Bad Nauheim, hatte ich damals zweimal täglich Hörtraining. Einmal Einzel-, einmal Gruppentraining plus einem PC auf dem Zimmer mit Audiolog 4. Mein Sprachverständnis durch die Reha bzw. nach der Reha war seinerzeit anschließend deutlich besser.


    Mit freundlichem Gruß

    Thomas

    Du meinst wahrscheinlich die "CI-Findungsseminare". Gehen von Freitagmorgen bis Sonntagmittag. Sind sehr zu empfehlen. Es werden dort (fast) alle Untersuchungen gemacht die auch in einer Implantationsklinik gemacht werden. Man braucht keine Überweisung und man muss sich rechtzeitig anmelden. Pro Seminar zehn "CI-Kandidaten". Mitbringen von Angehörigen wird gern gesehen. Müssen natürlich auch angemeldet sein, schon allein aus organisatorischen Gründen.

    Hallo Dominik!

    Persönliche Meinung von mir. In der Nachbetrachtung muss ich sagen, da es bei der Cochlea Implantation in erster Linie um das Sprachverstehen geht, ist es aus meiner Sicht ziemlich egal ob mit oder ohne EAS bzw. Hybrid CI. Als Ich bei "laufender" EAS Versorgung einen Hörsturz hatte, habe ich ja trotzdem alles verstanden. Mir fehlte halt nur der Tieftonbereich. Es klang halt alles ein wenig anders als die Zeit davor. Wie oben beschrieben. Die Elektroden bekamen tagsdrauf andere Frequenzen zugeordnet. Bin auch ebenso der Meinung, dass es ziemlich egal ist welchen Hersteller man auswählt. Es ist so ein bisschen Bauchgefühl. Wenn jemand großen Wert auf technische Anbindungen legt wählt er ABC, wenn er einen einfach zu bedienenden Prozessor sucht nimmt er XYZ. Wer auf optische Dinge gesteigerten Wert legt, wird ebenso bedient. Der Tisch ist reichlich gedeckt. Jeder findet sein Stück. Für Deine Hörreise und weiteren Lebensweg, wünsche ich Dir erstmal alles Gute.


    Mit freundlichem Gruß

    Thomas

    Hallo zusammen. Bin vor ein paar Tagen auf diesen Thread per PN hingewiesen und ein wenig angestupst worden etwas zu schreiben. Auf diesem Wege vielen Dank für den Hinweis bzw. „Anstupser“.


    Bei mir lag eine hochgradige hochtonbetonte Innohrschwerhörigkeit bds. vor. Auf beiden Seiten noch ein verwertbares Restgehör im Tieftonbereich bei ca. 50db. Sodass mit mir zusammen überlegt wurde, es beidseits mit einer elektrischakustischen Stimulation zu versuchen. Beschreibe nachfolgend meinen hörtechnischen Werdegang seitengetrennt. Teilweise überlappt sich einiges und wird dann unübersichtlich.


    Am 01.06.18 bekam ich zunächst auf der linken Seite mein Cochlear Implantat. Hatte mich für die Firma Medel entschieden. Die Op war soweit gut verlaufen. Keinerlei Beschwerden postoperativ. Für ein oder zwei Tage einen leicht metallischen Geschmack beim Essen. Sonst nichts.


    Am 16.07.18 erfolgte die Erstanpassung im Hörzentrum der MHH. Die übliche Micky Maus verschwand nach nach einer guten halben Stunde. Während der ersten Stunde mit meinem EAS unterstützten Sonnet, konnte ich schon über den SP gut hören und verstehen. Nach zwei Stunden habe ich mein Hörgerät auf der anderen Seite rausgenommen und im Laufe der Woche kaum getragen. Eigentlich nur bei Arztgesprächen, als zusätzliche Sicherheit. Die Stimmen hatten durch das EAS deutlich mehr Volumen. Das weiß ich jetzt in der Nachbetrachtung richtig zu schätzen. Von Anfang an hatte ich ein gutes offenes Sprachverständnis.


    Warum auch immer, am 22.07.19 einen Tag vor meinem zwölfmonatstermin in der MHH, hatte ich einen Hörsturz auf meiner CI Seite. Hörstürze hatte ich im Laufe der Jahre schon einige, somit war es für mich kein Weltuntergang. Interessant war das ich die ganze Zeit gut verstehen konnte, begleitet von einer starken Hyperakusis. Tags drauf wurde der Befund bestätigt. Das Restgehör hatte sich bis auf ein paar Hörreste verabschiedet. Der Techniker programmierte mein Sonnet um und den Elektroden wurden neue Frequenzen zugeordnet. Sinn war den Verlust im Tieftonbereich auszugleichen. Nebeneffekt war, dass ich für ca. zwei bis drei Monate eine „verzehrte Sprachwahrnehmung“ hatte.


    Die rechte Seite wurde am 17.09.19 versorgt. Trotz meiner Erfahrungen wollte man es noch noch einmal mit EAS versuchen. Bei der zweiten Seite wurde ich in lokaler Betäubung operiert. Während der OP konnte der Operateur mit mir über das Restgehör kommunizieren. Konnte so beim Testen der Sonde angeben, wann ich welchen Ton hörte. Hatte nach der OP ein gutes Gefühl. Wie beim ersten Mal ging es mir nach der OP soweit so gut. Warum auch immer, bekam ich am zweiten Tag nach der OP einen Hörsturz. Das zuvor erhaltene Restgehör war weg.


    Am 21.10.19 bekam ich im Rahmen der Erstanpassung den neuen Sonnet2. Die Erstanpassungswoche verlief wie beim ersten Mal ohne Probleme. Vom Sprachverständnis eigentlich sogar besser. Durch die fehlende akustische Unterstützung war es leiser als bei der linken Seite. Hatte auch hier sofort ein offenes Sprachverständnis. Denke meine zuständigen Nervenzellen war den „CI-Input“ mittlerweile gewohnt und trainiert.


    Persönliche Zusammenfassung von mir, absolut subjektiv und nur bedingt übertragbar. Elektrisch akustische Stimulation – EAS oder auch „Hybrid CI“ ist eigentlich eine schöne und tolle Sache, wenn man es nutzen kann. Aber man muss sich bewußt sein, dass ist evtl. nichts für die Ewigkeit. Habe mittlerweile CI Träger getroffen die viele Jahre davon profitiert haben, teilweise zehn bzw. zwölf Jahre. Aber es kann auch relativ schnell zu Ende sein. Bei mir nach einem guten Jahr bzw. zwei Tage. Das ist dann kein großes Problem. Der Soundprozessor wird umprogrammiert. Es ist halt mit einem Rückschritt im Sprachverständnis zu rechnen.

    Vor meinen CIs habe ich rund zwanzig Jahre HG getragen. Ca. alle sechs Jahre gab es neue. Meine Umwelt und vertrauten Stimmen haben jedesmal irgendwie anders geklungen. Bei meinen letzten Geräten habe ich mir etwas "mehr" gegönnt. Dazu noch Glück mit meinem neuen Akustiker gehabt, der die HG sehr gut eingestellt hatte. Ich hatte noch nie so gut klingende Hörgeräte gehabt. Zusammenfassung: ausprobieren und testen. Leider kommt bei der Geschichte die unberechenbare Komponente "Mensch" dazu. Jeder ist anders und reagiert anders. Je nach Grad des Hörverlustes kann es durchaus möglich sein, neben dem Sprachverständnis, auch noch einen "Wohlfühlklang" zu haben.

    ....Sie ist noch in der Testphase und bemängelt, dass sie beim Streamen von Voice-Nachrichten einen so schlechten Klang hat. Ist es bei einem Hörgerät überhaupt möglich, einen guten Klang zu haben? Ich vermute auch, dass im Vergleich zum Klang auf dem guten Ohr jeder Hörgeräte–Klang sowieso schlechter wirken MUSS...

    Das Problem ist, dass beim Streamen in der Regel die Priorität auf die Sprache bzw. auf das Sprachverständnis gelegt wird. Vielleicht kann der Akustiker speziell beim Streamen die Kurven Richtung HiFi verschieben.


    Mit freundlichen Grüßen

    Thomas

    Warum gibt es denn auch mit Hörgeräten dort ein Problem? Können die ihre Programmierung verlieren?

    Auch im Hörgerät gibt es magnetische Elemente. Unter anderem zum Beispiel die Batterien. Selbst bei Akkulösungen dürften Probleme programmiert sein. Das einzige was mir zu dieser Diskussion einfällt, sind bei ausreichendem Gehör auf dem gesunden Ohr, CROS Geräte. Beim betreten des Untersuchungsraumes - ablegen. Anschließend wieder anlegen. Ob das auf Dauer langfristig machbar ist, wage ich zu bezweifeln. Wünsche auf jeden Fall weiterhin alles Gute.


    Mit freundlichem Gruß

    Thomas

    Hallo Simu!

    Keine Sorge. Körperfettwagen sind für CIs kein Probleme. Die "Stromstärken" sind relativ schwach. Träger von Herzschrittmacher bzw. Defibrillatoren sollten einen weiten Bogen um die Geräte machen. Gönne mir gelegentlich auch so eine Analyse. Aus psychologisch Gründen mache ich zur Zeit Pause. Dir weiterhin alles Gute.

    Mit freundlichen Grüßen

    Thomas

    War ursprünglich für eine einseitige CI Versorgung vorgesehen. Das war auch ein Thema bei mir, über das ich mir lange einen Kopf gemacht habe. Welches CI und was ist wenn ich mit kompatiblem HG nicht klar komme. Hatte zu der Zeit ein sehr gutes Phonak HG. Hatte erst die Überlegung ein CI von AB zu nehmen und dann evtl. später ein kompatibles HG von Phonak. Aber, wie oben beschrieben, was ist wenn ich mit dem Gerät nicht klar komme?


    Habe die Gedanken beiseite gelegt. Habe ein CI von Medel. Ein gutes Jahr diente mir noch mein Phonak HG, gutes räumliches hören. Obwohl das eigentlich nicht sein kann, marketingtechnisch ;-) Habe mittlerweile ein zweites CI von Medel. Obwohl nicht beworben, ein sehr gutes räumliches hören. Mein Sprachverständnis hat sich gut bis sehr gut entwickelt.


    Was ich sagen will. Geh nach Deinem Bauchgefühl. Wenn Du mit den Oticon HG gut zurecht kommst, was spricht dagegen dies zu nehmen. Man muss für sich die Prioritäten setzen und sich fragen "was ist für mich wirklich wichtig!" Bei mir war es ganz klar, gutes Sprachverstehen. Obwohl ich die Möglichkeit hätte meine Sprachprozzessoren z. B. mit dem Handy zu steuern, ich mache es nicht. Benutze meine alte Fernbedienung, die ich blind bedienen kann.

    Kann man mit sonnet 2 auch kabekabellos radio und musik hören. ?

    Entweder Kabelverbindung zwischen Handy und AudioLink. Oder statt Kabel eine Bluetooth App "dazwischen schalten"! Wird in der Betriebsanleitung auch so beschrieben. Kabelverbindung deutlich bessere Tonqualität. Getestet mit iPhone. Android dürfte es ähnlich laufen.

    Hallo Barbara!

    Bin ein bisschen pragmatisch veranlagt. Du hast Dein CI und dein SP noch nicht so lange. Würde erstmal die Zeit abwarten. Die "fremden Stimmen" werden mit der Zeit wieder "vertraut". Bei mir war es beim ersten CI, dass ich 6-8 Wochen Männerstimmen nicht von Frauenstimmen unterscheiden konnte. Nach drei bis vier Monaten konnte ich die Personen an der Stimme erkennen. Nach sechs bis acht Monaten auch am Telefon. Bei der zweiten Seite, bei mir seit einigen Wochen aktiv, geht das alles ein wenig schneller. Weil mein Gehirn sich an die Signale gewöhnt hat. Habe aber auch lernen müssen, dass man nichts erzwingen kann bzw. sollte. Das ist jetzt so bei mir. Andere Mitglieder im Forum haben andere Erfahrungen. In Summe habe ich mit Geduld und Sprachtraining ein sehr gutes Sprachverständnis entwickelt.


    Wünsche Dir auf jeden Fall eine schöne und erfolgreiche Hörreise.

    Mit freundlichem Gruß

    Thomas

    Heute bin ich nörgelig. Ich habe auch noch immer keine Lösung mit dem Magneten gefunden. Der 2er ist etwas zu stark, tut mir weh, der 1er zu schwach, da bekomme ich keinen ausreichenden Kontakt hin. In der Bedienungsanleitung stand etwas von einem Softwear-Pad, das ich aber im Shop nicht finde. Ich rufe morgen mal in dem Laden in Köln an.

    Hast Du es vorübergehend mal mit Wattepads probiert? Wattepad anhand der Spule zurechtschneiden und zwischen Spule und Kopfhaut "schieben". Manche nehmen auch Schwammtücher oder Spültücher. Da ist dann die Farbauswahl größer ;-) Richtet sich auch danach wie groß Deine "Druckentlastung" sein muss.

    Ich denke es generell ein Phänomen der Wahrnehmung. Geräusche die akustisch immer schon da waren, wie z. B. ein startender LKW Motor, werden auch mit dem CI schnell wieder erkannt. Vor ein paar Wochen habe ich eine vierzehn jährige CI Trägerin kennengelernt. Sie konnte z. B. mit dem Geräusch einer mechanischen Schreibmaschine nichts anfangen. Moderne Zeiten ;-) ! In der Asklepios App bin ich z. B. über die schließende Schiebetür gestolpert. Habe dieses Geräusch früher nie so richtig wahrgenommen. Jetzt mit zwei CIs bin ich zum "Geräuschesammler" geworden. Nehme jetzt viel mehr wahr, was ich früher nicht beachtet habe. Leider, bzw. jetzt zum Glück. Auch zum Punkt der Wahrnehmung. Mein Sohn und meine Schwiegertochter konnten mit dem Begriff CI anfänglich nicht anfangen. Jetzt sehen die beiden laufend CI Träger.


    Das Ganze eine persönliche Meinung von mir. Ohne Anspruch auf Richtigkeit ;-)

    Mit freundlichen Grüßen

    Thomas

    Hallo Monika!

    Kann jetzt nur für mich sprechen. Zunächst mal eine Nachfrage, hast Du eine Reha nach dem 1. CI gemacht? Regelmäßig Hörtraining gemacht oder bekommen?


    Bin vor einigen Wochen das zweite Mal implantiert worden. Das erste CI ist ein gutes Jahr alt. Sprachverstehen recht gut auf jeden Fall besser als mit meinem HG. Das 2. CI ist jetzt zwei Wochen aktiv. Muß ich erst noch abwarten. Sieht bzw. hört sich schon ganz gut an.

    "Verlust des natürlichen Hörens?!" Da sich mein natürliches Gehör langsam aber sicher verabschiedet hat und bei jedem HG meine Umwelt irgendwie anders klang, bin ich mir nicht sicher wie die Welt eigentlich wirklich klingt! Ich habe mein mässiges "Resthören", eingetauscht gegen ein sehr gutes "CI Hören"!!! Bin stolz, froh und glücklich diesen Weg gegangen zu sein. Nach einem guten Jahr hört sich auch Musik schon einigermaßen gut an.


    Gönne mir mit Genuss auch gelegentlich den Luxus der Stille, abgesehen von meinem treuen Kumpel Tinnitus. Habe schon mehrfach, die Cis einfach mal ausgeschaltet und die Stille genossen. Die ersten Male befremdlich, aber mittlerweile ein Genuss. Wie eingangs erwähnt, ich kann aber nur für mich sprechen.


    Wenn ich Dir was raten kann oder darf, gehe den Weg und lass Dich entspannt auf das neue hören ein. Mache spätestens nach dem 2. CI eine Reha. Denke dann bist Du auf einem guten Weg.


    Mit freundlichem Gruß

    Thomas