Posts by Stier60

    Die App von Cochlear kann meines Wissens nur die Ladung der Akkus erfassen und korrekt anzeigen, nicht die von Batterien.

    AnniB ist korrekt. Das „Problem“ bei den Implant Batterien ist, dass sie eine hohe Leistungskurve haben die dann abrupt abbricht. Während der Zeit zeigen alle Apps der SPs an 100%. Wenn die Batterien dann zu schwach sind für SP können sie in Power Hörgeräten noch tagelang laufen.

    Hallo Zauberfrau!

    Herzlich willkommen im Forum. Wohnst Du in Österreich oder der Schweiz. Die meisten Nutzer dieses Forums kommen aus Deutschland. Für gesetzlich Krankenversicherte in Deutschland ist eine Zusatzversicherung nicht notwendig. Da alle Kosten, Stand heute, durch die GKV abgedeckt sind. Privatversicherte haben teilweise individuelle Sondervereinbahrungen.

    Ansonsten erfreulich zu hören, dass Du gut mit deinem CI zufrieden bist.

    Weiterhin alles gute für deine Hörreise.

    Mit freundlichem Gruß

    Thomas

    Hallo zusammen,

    ich habe derzeit ein Cochlea-Implantat von Med-El in einem Ohr und überlege, auf Cochlear umzusteigen. Ist es technisch möglich, das bereits implantierte Implantat von einem Hersteller zum anderen zu wechseln?

    Zusätzlich möchte ich gerne mein zweites Ohr implantieren lassen. Hat jemand Erfahrung oder Informationen darüber, ob es üblich ist, beide Ohren gleichzeitig implantieren zu lassen?

    Hallo einfachich!

    Darf man nach dem Grund zum „Wechselwunsch“ fragen? Daran schließt sich eine weitere Frage an. Was machst Du wenn Du simultan mit Cochlear implantiert wirst und dann damit nicht klar kommst? Wie in anderen Post schon erwähnt, es müssen triftige Gründe für eine Reimplantation vorliegen. Und dabei von einem Hersteller auf einen anderen wechseln, ist eine Geschichte für sich.

    Simultane Implantation: Bei Kinder bei entsprechender Indikation, fast schon Standard. Ja es ist auch bei Erwachsenen möglich, wie schon erwähnt machbar, aber ich denke ist eine ziemliche Hausnummer. Kenne mehrere Erwachsene mit simultaner Implantation. Dank Frühanpassung war es jeweils machbar.

    Mit freundlichem Gruß

    Thomas

    Das Rezept belief sich auf 4 Standard Akkus ....

    Hallo Tiri!

    Würde Dir empfehlen die Aussage der Krankenkasse mal bei Cochlear zu hinterfragen. Ist schon ein bisschen her. Aber eine „Blechohrenbekannten“ von mir wurde seinerzeit simultan bilateral mit N7 versorgt. Sie bekam in der Grundausstattung seinerzeit PRO SEITE zwei große und zwei kleine Akkus. Also insgesamt acht Akkus.

    Mit freundlichem Gruß

    Thomas

    Also war bei Dir, Stier60, auch die Erstimplantation nur mit lokaler Betäubung - wow das kann ich mir gar nicht richtig vorstellen und hab das auch noch nie gehört. Danke für's Teilen der Erfahrungen mit EAS und dem Nachschieben. Ich plane ja meine beiden Termine und schreibe alle meine Fragen schon auf...

    Blume77 War kein Problem. Eine Operation in lokaler Betäubung ist für den Kreislauf wesentlich schonender. Das einzige „Problem“ ist die etwas unbequeme Lagerung des Kopfes über einen gewissen Zeitraum.

    Für Deine OP alles Gute.

    Mit freundlichem Gruß

    Thomas

    Hallo MJMCI!

    Herzlich willkommen hier im Forum. Hier sind überwiegend CI Implantierte im „Seniorenbereich“ aktiv. Daher möchte ich Euch die Facebook Gruppe „Cochlea Implantet Kids“ https://m.facebook.com/groups/305984509498622/?ref=share ans Herz legen. Auch wenn man Facebook etwas gespalten ansehen kann, sind einzelne Gruppen im Prinzip ein Forum wie dieses hier. Dort sind fast ausschließlich Eltern implantierter Kinder aktiv. Wenn ihr selber kein Facebook Konto habt, vielleicht jemand in eurem Bekanntenkreis. Denke ihr seid dort mit euren Fragen und Nöten besser aufgehoben. Wünsche Euch und eurem Sohn alles Gute.

    Mit freundlichem Gruß

    Thomas

    Tragt ihr den Brillenbügel vor oder hinter dem Prozessor? Also ist der Bügel bei euch näher am Kopf vor dem CI oder weiter weg vom Kopf hinter dem CI?

    Hallo Mat350ze!

    Setze morgens erst meine Brille auf und dann meine beiden Sonnets. Anders wird es Brillentechnisch auch nicht gehen. Brille sitzt, Sonnets sitzen, dann kann der Tag beginnen. Hatte nie Probleme bzgl. Tragekomfort.

    Mit freundlichem Gruß

    Thomas

    Stier60 hat das "Afteroading" bei Dir am Hörerfolg viel gebracht? Wenn ja, wo würdest Du den Unterschied sehen? Versuch mal kurz zu beschreiben. Wie schnell nach der 1. OP wurde das gemacht und warum genau?

    Dein 2tes CI war wohl kein EAS mehr, wenn ich Deine Signatur richtig interpretiere.

    Hallo Blume77!

    Das zweite Ohr war auch als EAS geplant. Jedoch hatte ich zwei Tage nach derOP einen gewaltigen Hörsturz und bis zum heutigen Tage absolute Taubheit. Aufgrund der Erfahrungen (Hörstürze…) wollte ich beim zweiten CI kein EAS mehr versuchen. Geplant war eine lange Elektrode um den Tieftonbereich zu erreichen. Die OP (Erstimplantation) wurde in lokaler Betäubung gemacht. Ich konnte mich während der OP mit Professor Lennarz unterhalten. Es wurden mehrfach Messungen gemacht. Letztendlich hat Prof Lennarz intraoperativ entschieden: „…wir probieren doch EAS sie haben sehr viel Restgehör…“ Zwei Elektroden blieben „draußen“, außerhalb der Cochlea. Ca. zwei Jahre später hatte ich die Elektrode nachschieben lassen. Ergebnis u.a. deutlich mehr Volumen (Lautstärke) und ein deutlich besseres Gesamtklangbild. In Summe mehr Bass. Wobei das Gesamtklangbild für mich mich vor der Revision durchaus in Ordnung war - zufriedenstellend. Aber wie so oft, „das bessere ist der Feind des Guten“.

    Mit freundlichem Gruß

    Thomas

    Hallo, hab ich das richtig verstanden, dass das "Nachschieben" bzw. "Afterloading" der Elektrode nur mit einer lokalen Betäubung gemacht wird? Man muss nicht im Krankenhaus bleiben? Wenn das so ist wäre es natürlich die erste Option vor einer kompletten neuen OP und Reimplantation.

    Die Erstimplantation wurde bei mir unter Vollnarkose und mit 3 Tagen Krankenhausaufenthalt gemacht.

    Die Zweitmeinung hole ich definitiv ein - versuche es in Freiburg, das wäre meine erste Wahl dafür.

    Die OP kann in lokaler Betäubung gemacht werden. Ist kein „muss“. Lokale Betäubung ist leichter für den Körper zu vertragen. Man kann zur lokaler Betäubung auch eine Sedierung bekommen. Dabei schlummert man so vor sich hin. Wie z.B, bei einem Mittagsschläfchen. Ansonsten ist der Aufwand drumherum wie bei einer richtigen OP. Persönlich war ich nach der „Afterloadíng OP“ zwei Tage stationär.

    Dann müsstest Du dazu den ganzen Pack während der ganzen Einsatzzeit am Ohr tragen – ggf. sogar mit Stirnband. Ich empfehle Dir, das komplette Pack unbedingt zur Probe zutragen. Und Akkus sind Pflicht, weil im dichten Case der Sauerstoff für Zink-Luft-Batterien in kürzester Zeit verbraucht ist.

    Es gehen auch AlkaliMangan Batterien mit der Bezeichnung LR44. Aber ich denke das Gros der AB Nutzer nutzt ohnehin Akku!

    Die HNO hat nichts davon erwähnt, dass man eine Elektrode ggf. auch noch weiter reinschieben könne - geht sowas? Aber das wäre für mich wohl die gleiche OP, als wenn ich ne neue bekomme oder? Und die Elektrode wird ja jetzt auch irgendwie schon mit dem Gewebe verwachsen sein, nehme ich an.

    Hallo Blume77!

    Habe bis jetzt interessiert mitgelesen. Die Elektrode kann „ohne Probleme“ weiter reingeschoben werden. Bei mir waren auch zwei Elektroden ausserhalb der Cochlea, diese wurden in einem „Zweiteingriff“ später nachgeschoben. „Afterloading“ wurde das Manöver bezeichnet. Wurde wie auch die Implantation in lokaler Betäubung gemacht. War nach einer guten Stunde erledigt. Definitiv eine Alternative zur Reeimplantation. Wie Andrea2002 schon empfahl schließe ich mich an, ggf. eine Zweitmeinung einholen.

    Mit freundlichem Gruß

    Thomas

    bist du sicher das es nur 320€ kostet?

    mir wurde gesagt das Gerät selber kostet an sich 1000€

    War mitte März auf einer Veranstaltung im DHZ Hannover. U.a. mit Mitarbeitern von Medel gesprochen. Pro Seite werden zur Zeit 520€ für Selbstzahler veranschlagt. Als der AudioStream auf den Markt kam, sollte er 460€ kosten. Bei beidseitiger Versorgung so oder so rund 1000€. War mir persönlich zu teuer.

    Guten Morgen spaechtele ,

    ist mir auch mittlerweile aufgefallen, da mich Balu kontaktiert hatte. Ich habe die Setup-Datei noch auf dem PC. Nur habe ich eben festgestellt, dass diese leider auch als Zip-File zu groß ist, um diese per Mail zu verschicken. Hier im Forum darf man leider auch nur maximal 1MB hochladen. Wenn hier also jemand eine Möglichkeit hat, wie wir die Setup-Datei untereinander teilen können, wäre das toll.

    Hallo zusammen!

    Um größere Dateien oder ganze Ordner zu versende, verwende ich https://wetransfer.com. Ist eine kostenfreie Geschichte. Kann man "anonym" nutzen oder sich einmalig registrieren. Klappt kostenlos bis 2 gGB pro Sendung. Habe auch schon öfter, mehrmals am Tag bis zu 2 Gb versandt. Hat bis jetzt immer alles gut geklappt. Natürlich bekommt man kostenpflichtige Pakete angeboten. Die Werbung hierfür ist aber relativ moderat.

    Mit freundlichem Gruß

    Thomas

    Ich habe ein recht informatives Telefonat mit einem Hörbegleiter der Fa. Cochlear gehabt. Dieser hat mir geraten, im Hörzentrum Hannover in die dort vertretenden Büros der Firmen Cochlear, Med-EL und Advanced Bionics zu gehen. Dort könne man sich noch einmal persönlich beraten lassen. Außerdem bietet das DHZ (Deutsches Hörzentrum) den Kontakt zu Hörpaten an, was ich gern annehmen werde.

    Hallo Boplicity!

    Zunächst einmal alles Gute für Deinen weiteren Weg. Kann es sein, dass evtl. etwas falsch verstanden wurde? Hörpaten gibt es bei allen drei Firmen. Die einzelnen Firmen vermitteln gerne den Kontakt zu Dir. Das DHZ hat selbst keine Hörpaten. Es gibt einen Patientenverein, die HCIG. Hannoversche Cochlea Implantat Gesellschaft - https://www.hcig.de. Die HCIG bietet Mittwochs Beratungstermine an. Vor dem OP Termin gibt es noch eine Technikberatung von der MHH in den Räumen des DHZ. Dort wird einem von Techniker*innen noch alle Firmen einmal vorgestellt. Man kann die jeweiligen Prozessoren einmal anlegen und sehen wie ist das Passgefühl. Natürlich in erster Linie HdO Prozessoren. Was richtig ist, das habe ich auch gemacht. Wenn man Zeit hat, mal einen Tag opfern und die einzelnen Servicecenter der Hersteller besuchen und sich dort auch die Unterschiede erklären lassen. Dort kann auch der Kontakt zu Hörpaten vermittelt werden.

    Wie schon gesagt, wünsche Dir weiterhin alles Gute für Deine persönliche Hörreise.

    Mit freundlichem Gruß

    Thomas

    Der Teil oben mit dem Kanso ist falsch. Am Kanso kann nichts rangesteckt werden. wenn man mit dem Kanso die Telefonspule benutzen will benötigt man ein Zubehör den Minnimic 2+ . Der Kanso hat keine eigene Telefonspule verbaut.

    Sita

    Vielleicht eine Verwechselung. Wie muggel schon ergänzte Rondo2 bzw.3 benötigen für die T-Spule (Magnetschleife) einen entsprechenden Adapter. Warum das so ist kann mir von Med-El niemand vernünftig erklären. Hatte mal gefragt ob der neue Streamingadapter für den Rondo im "Beipack" die T-Spule integriert hat. Leider nein. Für jede Funktionalität muss der Adapterstecker gewechselt werden. Aus meiner Sicht suboptimal.

    Mit freundlichem Gruß

    Thomas

    Persönlich würde ich zur Krankenkasse gehen und mich dort beraten lassen. Die Mitarbeiter der Krankenkasse können dann sofort, je nach dem entsprechenden Kostenträger der Reha, die passenden Formulare ausdrucken. Es müssen, egal bei welchem Kostenträger, ohnehin zwei/drei Seiten von der Krankenkasse ausgefüllt werden. Dann ist das ein „abwaschen“. Wenn man das Glück hat an eine(n) motivierten KK Mitarbeiter*in zu gelangen, werden evtl auch schon die persönlichen Daten eingetragen. Dann braucht nur noch der HNO Arzt sein Statement abgeben. Das war es dann auch schon.

    Viel Erfolg.

    Mit freundlichem Gruß

    Thomas

    Die deutschen Rentenversicherung ist eigentlich für berufstätige zuständig. Reha für Rentner wird von der Krankenkasse getragen. Denke aus dem Bauch heraus fallen freiwillig Versicherte nicht berufstätige auch in diese Kategorie. Die jeweilige Krankenkasse müsste dazu eigentlich eine verbindliche Auskunft geben können.

    Mit freundlichem Gruß

    Thomas

    Hallo Leofric!
    Aus meiner Sicht macht es absolut keinen Sinn für ein paar Monate, vermutlich Powerhörgeräte, zu kaufen. Das Geld kann man besser sparen und ggf in Zubehör investieren. Alternativ kann man ja evtl ein paar Monate „testen“. Persönlich würde ich kein Geld mehr für Hörgeräte ausgeben. Macht eigentlich keinen Sinn.

    Mit freundlichem Gruß Thomas

    Hallo Linnea!

    Auch von mir herzliches willkommen im Forum. Wie schon ein paarmal geschrieben, jeder hat seine individuelle Geschichte. Was ich bei Dir eben spannend fand, die Äußerung deiner HNO Ärztin "Eigentlich sind sie zu jung (55 Jahre alt) aber sie sollten jetzt doch mal Hörgeräte ausprobieren." Für eine Hörgeräteversorgung gibt es eigentlich ziemlich klare Indikationen. Das Alter hat mit einer Hörbehinderung eigentlich nur am Rande zu tun. Ich lasse jetzt mal die berühmte "Altersschwerhörigkeit" bewußt weg. Persönlich habe ich mit Anfang 40 meine ersten Hörgeräte bekommen. Mein persönliches Umfeld, außer meiner Frau, reagierte teilweise sehr erschrocken. "Du bist doch noch gar nicht so alt..."

    Ist Geschichte. Persönlich kam ich mit Hörgeräten nie wirklich klar. Mittlerweile bilateral versorgt - glücklich und zufrieden. Wünsche Dir erst einmal weiterhin alles Gute.

    Mit freundlichem Gruß

    Thomas