Wie geht ihr mit Morbus Menieré um?

  • Hallo,

    vor ca. einem Jahr fing es an. Drehschwindel über wenige Stunden, dann war wieder alles normal. Seit Juli dann wieder Drehschwindel mit Schweißausbruch und erbrechen, sowie Abfall der tiefen Töne an meinen nicht mit CI versorgten Ohr über ein paar Stunden. In der Uni-Klinik bei der CI-Kontrolle angesprochen, Diagnose Morbus Menieré. Da sich mein Gleichgewichtsorgan auf der CI-Seite schon vor der CI-OP verabschiedet hatte musste die linke Seite alles übernehmen. Jetzt kommen die Attacken in 2 bis 3 wöchigen Rhythmus. Ich kann mich fast schon darauf einstellen, wenn die tiefen Töne in den Keller gehen und ein Ausgleich mit dem Hörgerät erfolgen muss, damit ich wenigstens noch etwas auf der nicht implantierten Seite höre, dauert es nicht mehr lange und eine Drehschwindelattacke ist im Anmarsch. Nach der Attacke sind die tiefen Töne wieder da, so dass ich mich auch ohne HG mit CI unterhalten kann.
    Mir wurde erst einmal Betahistin verordnet 3x täglich. Nächste Woche werde ich mir ein Notfallset gegen die Übelkeit verschreiben lassen, mit den Wirkstoff Dimenhydrinat.
    Wie sind denn so eure Erfahrungen mit Morbus Menieré und wie geht ihr damit um?

    Es grüßt euch Biker:)

    Rechts Cochlear Kanso; OP 25.04.2017 UNI-KLINIK Halle;
    Links HG Enya 3 von Resound seit September 2018
    Zubehör: Cochlear™ Wireless Mini Microphone (Minimikrofon 2+); Telefonclip+ von Resound