Magneto Professional

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  • Hallo Rainer

    Zwischenzeitlich konnte ich den Sonnet 2 einen Monat lang testen. Fazit: die Hörleistung ist tatsächlich besser als mit dem Rondo2. In einem Nonsens-Silbentest unter Störlärm verstand ich mit dem Sonnet 70%, mit dem Rondo2 45%. Ich hab mich deshalb entschieden auf den Sonnet umzusteigen.

    Sehr wirkungsvoll ist insbesondere die Fokussierung. Allerdings geht diese bei mir nicht soweit, dass ich einen Taschenlampeneffekt feststellen konnte, wie Du das beschrieben hast. Ich würde deshalb das Ausmass der Fokussierung gerne noch etwas erhöhen. Allerdings lassen sich die entsprechenden Einstellungen offenbar nicht anpassen. Ich hab mir das von der Audiologin im MED-EL-Kallibrierungsprogramm zeigen lassen. Es gibt scheinbar nur ein ON/OFF. Du hast aber berichtet, dass bei Dir die Einstellungen auf 30%/70% gesetzt worden waren: Mikrofon 1 auf 70% (Fokussierung) und Mikrofon 2 auf 30%. Ich frage deshalb nach, weil ich den Eindruck habe, dass sich meine Audiologin mit der MED-EL-Software nicht besonders gut auskennt. Kannst Du mir noch etwas genauer sagen, wie diese Einstellungen in deinem Fall gesetzt wurden? Es wäre natürlich auch noch möglich, dass die Einstellungsoptionen des Sonnet 2 gegenüber dem Sonnet 1, den Du trägst, verändert wurden.

    Grüsse, Theo

    • Hallo Theodor,

      ich kam zu dem gleichen Ergebnis mit dem Sonnet 2, als ich bei Med-El war und diesen testen durfte mit verschiedenen Einstellungen. Grundsätzlich klang der Sonnet 2 immer runder und natürlicher als meine "alten" Sonnets. Wir waren jetzt mit unserem CIV Baden-Württemberg für einige Tage in Berlin unterwegs, da haben diejenigen, die schon den Sonnet 2 tragen, ähnlich berichtet.

      Die Fokussierung 70/30 Prozent ist leider kein Wert, den man in der Anpassung so eintragen kann, aber das ist so in etwa das Ergebnis in der Wahrnehmung. Einschalten lässt sich das tatsächlich nur über on/off, aber mache mich mal schlau, welche Parameter hier noch beeinflussend wirken. Ich habe in meinen beiden Programmen die beschriebene Richtwirkung, jedoch bei meinem in Innsbruck eingestellten Beam-Programm noch deutlicher zielgerichtet nach vorne, etwas enger und auch etwas weiter reichend, wenn ich die Mikrofon-Empfindlichkeit etwas erhöhe. Es kann auch sein, dass der Focus auch durch eine etwas spitzere Höheneinstellung deutlicher hervortritt. Aber wie gesagt, ich mache mich mal schlau, denn die Nutzung der Richtmikrofonie ist in meinen Augen eine super Sache, wenn man damit klarkommt.

      Viele Grüsse aus dem wilden Süden, Rainer

  • Danke für den Tipp betreffend "Link auf Erfahrungsbericht in Signatur".