Posts by Magneto

    Immer langsam mit den jungen Hör-Pferden :). Der Anfang ist gemacht und nun musst Du noch die richtige Balance zwischen Hören und Ruhe zwischendurch finden. Viel Freude beim neuen Hören!

    Ich habe den Sonnet 2 nur im Rahmen einer Studiie stundenweise getragen - leider. Er klingt tatsächlich etwas runder, aber um ein abschliessendes Bild zu bekommen, muss ich leider noch vier Jahre warten ;( oder den Eurojackpot etwas anritzen :).

    Ich warte jetzt erstmal auf den Audiolink, der geht auch mit meinen Sonnets, das würde mich in manchen Dingen schon etwas weiter bringen. Aber ansonsten bin ich schon jetzt sehr zufrieden.

    Wie findet der Audiologe die Elektrode, die abgeschaltet werden sollte?

    Nach der Beschreibung der Symptome?

    Indem der Audiologe eine nach der anderen abschaltet. Aber die Auswirkung wird ja nicht sofort spürbar - das macht das alles etwas langwierig, zumindest war das bei mir so. Bei 12 Elektroden würde das im schlimmsten Fall bis zu 12 Wochen dauern ||.... Aber wenn der Audiologe schon anhand seiner Map-Darstellung eine Vermutung hat, welche Elektrode da zicken könnte, warum nicht.


    Ich würde erstmal die Stimulationsrate heruntersetzen lassen - das hat zumindest mir bei meinen Hörnerv-Reizungen geholfen. Damit konnte ich etwas schlechter hören als vorher, aber die Dröhnattacken waren nach einigen Tagen weg. Nach dem Abklingen der Reizungen haben wir die Stimulation wieder ganz langsam - über zweieinhalb Monate innerhalb der Reha - hochgefahren. Seitdem bin ich vorsichtig geworden.

    Hallo Charmaine, nörgeln bringt ja auch nichts. Ich kenne viele CI-Träger, die sind zufrieden, und es gibt welche die nicht so zufrieden sind. Ich habe letztes Jahr 2 Sonnets bekommen, und jetzt kommt der Sonnet 2 heraus, den ich auch schon testen durfte - und den ich nun auch gerne hätte, weil er besser klingt bei mir und auch die Anschlussmöglichkeiten (Handy usw.) endlich zeitgemässer sind. Aber ich muss nun noch 4 Jahre darauf warten .... das ist aber eher ein Komfortproblem.


    Ich kann nur nochmal wiederholen (ich habe ja gestern um 11:45 etwas dazu geschrieben): Versuche mal einen Rondo, vielleicht kommst Du damit vor allem motorisch besser klar.


    Man weiss es halt erst, wenn man's probiert - da sind wir als Ci-Träger halt etwas eingeschränkt, wenn man sich schon auf einen Lieferanten (also Med-El in diesem Fall) eingeschossen hat. Wer weiss, wie das dann wieder in fünf Jahren aussieht.

    Hallo Charmaine, das ist natürlich (und leider) ein ganzes Bündel von Problemen - da hilft Dir der neue Sonnet nicht weiter. Eine Idee wäre noch, den Rondo 2 auszuprobieren, falls Deine Spulenposition nicht zu weit am Hinterkopf liegen sollte. Allerdings muss man das grössere Gewicht gegenüber dem flacheren Spulengehäuse der Opus/Sonnets einkalkulieren - und es kann auch, durch den ggf. stärkeren Magneten, zu Hautirritationen führen. Das muss man einfach ausprobieren, sonst kriegt man das nicht raus.


    Vorteil des Rondos ist die Aufladbarkeit in einer Art Ladeschale - wer damit laufzeitmässig über den Tag klarkommt, muss den Rondo einfach nur tragen, da ist nichts dran, was man aufmachen muss, sonstige Knöpfe usw. fehlen auch.

    Ich schliesse mich Jochen an. Dieser Trend, alles kleiner machen zu wollen, macht manche Dinge - Hörgeräte und natürlich auch unsere CI-Prozessoren - ziemlich unkomfortabel in der Bedienung. Man erkauft sich die vermeintliche Nicht-Sichtbarkeit mit Komforteinschränkungen, wird gezwungen, auf Fernbedienungen und Apps zu setzen, nur um mal kurz etwas laut/leise zu stellen oder durch einen simplen kleinen Knopfdruck ein Programm zu wechseln. Vom Handling bei der Pflege oder dem Batterie-/Akkuwechsel ganz abgesehen.


    Beim Sonnet spielt auch der Spritzwasserschutz eine Rolle - da sind Knöpfe wohl nicht so optimal und irgendwo muss die ganze Elektronik hinein. Ich bin mit dem Tragegefühl auch nicht immer einverstanden, vor allem wegen der Brillenbügel. Aber dafür gibt es auch Lösungen.


    Zu Rondozeiten war ich ziemlich eitel und habe die Dinger so gut versteckt wie möglich - heute ist mir eher daran gelegen, offensiv mit den CIs umzugehen. Das macht vieles einfacher und ich denke gar nicht mehr daran, was andere denken könnten ... und manchmal entsteht aus einer Frage, was ich denn da trage, eine nette Unterhaltung. Wir wollten doch wieder kommunikativ sein, da muss ich nix mehr verstecken ..... :)8) ...


    Und die Sonnets mit ihren zwei Mikrofonen sind für mich - vom Rondo kommend - eine Offenbarung in Hörqualität und -entspannung. Jetzt warte ich noch auf das Audiolink-Ding, dann ist auch die Konnektivität einfacher - wenn auch nicht so direkt verbindbar wie mit dem Sonnet 2, aber auf diese muss ich noch 4 Jahre warten ;(.

    Ich bin nach drei/fünf Jahren Rondo 1 (beide Seiten) auf Sonnet umgestiegen und sehr zufrieden mit der Entscheidung. Die Rondos sitzen bei mir ziemlich weit hinten, das war dann auch beim Hören das grösste Problem, zumal der Rondo nur ein Mikrofon hat.


    Bei den Sonnets bin ich durch die Richtmikrofonie nun in der Lage, auch in schwierigeren Hörsituationen mein Gegenüber meist gut zu verstehen, die Umgebung wird etwas abgesenkt, ohne diese ganz auszublenden - ich höre, wohin ich schaue. Das ist der grösste Vorteil für mich, und wie Norbert schon ausgeführt hat, kann man mit den Sonnets halt auch Kopfhörer tragen - das geht mit den Rondos halt nicht so einfach. Rondo-Vorteil ist natürlich das Brillentragen.


    Wenn Du die Gelegenheit hast, beide Prozessoren einmal jeweils für vierzehn tage ausprobieren zu können, dann wäre das natürlich ideal. Die Frage dabei ist, ob man nach der Erstanpassung schon in der Lage ist, die beiden Prozessoren klanglich zu beurteilen - aber das Tragegefühl mit Brille jedoch schon (das kannst du ggf. schon vorab probieren, sofern Dein Implantat schon eingeheilt ist).

    Hallo Uta, ich war auch ungeduldig, angesichts Deiner Geschichte (in Deinem Vorstellungsthread) bist Du ja ganz schön gebeutelt worden, und jetzt noch die 2 CIs dazu - Hut ab!


    @Uta und @Maho:

    Es hilft ja nichts, man muss sich einfach Zeit nehmen. Das mit dem Einschätzen von Stop, laut, leise, angenehm beim Anpassen ist genau das "Hineinhören". Und der Audiologe wiederholt auch mal gerne eine Runde, wenn Du nicht sicher bist in Deiner Einschätzung. Bei zwei CIs kommt dann noch dazu, dass das Gehirn beide neuen Eindrücke auch zusammenbringen muss, das wäre dann der 2. Teil der Reise. Es wird schon mal vorkommen, dass Du nach einer Anpassung eher einen kleinen Schritt zurückgehst, das ist normal - ist doch der Anpassraum nicht Deine normale Umgebung, in der Du Dich sonst bewegst. Lass Dir jeweils immer die letzte Einstellung als Backup auf einen freien Programmplatz speichern, dann fühlst Du Dich etwas sicherer.

    Hallo Maho, viel Erfolg bei den Untersuchungen!


    Synchrony und Sonnet in weiss ist doch nett :). Auf den Sonnet 2 würde ich nicht noch lange warten, zumal wir noch keine Daten vergleichen können, ob sich das Warten lohnen würde. Ich kenne viele CI-Träger, die eine Runde aussetzen beim Upgrade auf einen neuen Prozessor, weil sie mit ihrem Hörstatus zufrieden sind, obwohl sie den neuen Prozessor getestet haben. Aber es gibt ja auch Ansprüche an die Konnektivität in Richtung Telefon usw., wenn diese mit dem Sonnet 2 eher Deinen Anforderungen ensprechen, kann sich das Warten natürlich lohnen, das musst Du für Dich beantworten.


    Während der Produktlaufzeit werden auch immer kleine Verbesserungen nachgezogen, die man evtl. nicht hört, aber ggf. sich auf den Stromverbrauch usw. auswirken. Ich würde eher die Zeit nutzen, um mit dem aktuellen - weissen - Sonnet in das Hören und Verstehen zu kommen, auch die Hörstrategien sind erstmal nicht so wichtig, viel wichtiger ist es, während der ersten Tragezeit nach der Anpassung gut in sich hinein zu hören, vor allem Geduld zu bewahren.


    Sich langsam an das CI zu gewöhnen, ein kleines Hörtagebuch zu führen ist hilfreich (was stört beim Hören, Verstehen und auch Tragen des Prozessors). Damit erleichtert Ihr Euch - also der/die Audiologe/in und Du Dir selbst - die Anpassungsphase. Es soll ja eine Hör-Erleichterung, und nicht ein Hörstress entstehen. Aber anfangs wird es sowieso spannend, bis das Gehirn den CI-Input sortiert hat und Du jeden Tag aufs Neue irgendwelche Überraschungen erlebst.

    Super Sache :thumbup:. Das bringt mich auf die Idee, mal wieder das alte Philetta-Küchenradio (Bakelit-Gehäuse, Röhren und ein recht warmer runder Klang, den ich heute noch im Ohr habe) hervorzuholen - das Ding hat bis vor einigen Jahren noch in der Küche - immerhin fast 50 Jahre lang - nicht täglich, aber doch sehr oft gedudelt.

    Das Knistern kenne ich auch, aber das kommt ziemlich selten vor, meist dann, wenn ich meine CIs lange trage. Nach dem Abnehmen der CIs kommt ja erstmal Ruhe und so eine Art Nachschwingen der Hörnervreizungen. Das klingt so, als ob man an einem Lagerfeuer steht und das knistern "höre" ich dann auch noch eine ganze Weile.


    Das ansteigende helle Rauschen scheint mir auch so in Richtung Hörnervreizung zu gehen, ich hatte das mal, wie Du das oben beschreibst, im Tieftonbereich (so dröhnend wie eine grosse Glocke, die man anschlägt und die nicht mehr aufhört zu klingen). Bei mir blieb das dann ca. 2 Stunden, dann gab es wieder zwei Stunden Ruhe - und es ging wieder von vorne los. So ging das zweieinhalb Monate lang ....

    Wegbekommen habe ich das gemeinsam mit meinem Audiologen, der die Ersteinstellung gemacht hatte bei mir: Eine absolute Low-Level-Hörstrategie (leiser gestellt und Verringerung der Stimulationsrate) hat dann nicht zu grossen Hörerfolgen, jedoch zum Abklingen der Beschwerden geführt. Danach wurde ich wieder ganz langsam hochgefahren, und gottseidank ist dieser üble Effekt nicht mehr aufgetreten. Vielleicht hilft Dir das ja etwas weiter.


    Und das Jucken habe ich meist dann, wenn es ziemlich warm draussen ist - ich denke, das kommt vom Schwitzen.

    Wenn das ASM (Automatic Sound Management) 3.0 hier Verbesserung bringt (Noise Reduction, Transient Reduction, Scene Classifier = Geräuschreduktion und Umgebungserkennung), dann wäre es schön, dies auch mit dem aktuellen Sonnet nutzen zu können, sofern da keine Hardware nötig ist. Ich bin auch sehr gespannt.

    Das ist übel, und ich kenne das von meinen Dröhnattacken, die ich seinerzeit hatte ..... :


    Da bin ich wieder ....


    Es ist ja sehr individuell, wie der einzelne auf die Stimulationen reagiert. Ich würde einmal mit dem Audiologen reden, vielleicht kann man in etwa bestimmen, in welchen Tonhöhen sich Deine "Tonstörung" befindet und dann die entsprechenden Elektroden etwas herunterregeln oder auch eine andere Stimulation versuchen.

    Hallo MadameMin,


    ich kenne das auch, bei mir entsteht das, wenn ich mal einen anstrengenden Hörtag mit viel Telefon usw. hinter mir habe und meine CIs ablege. Gehe ich ins Bett, kommen dann solche Zwischer- und Klicktöne von innen zustande, die dann aber schnell leiser werden und dann ganz verschwinden. Anfangs hat mir das auch Sorge bereitet.


    Wie lange trägst Du Dein CI schon bzw. wann war Erstanpassung? Wenn das noch nicht allzulang her ist, dann kann das auch von für das Hörzentrum noch neuen Hörreizen herkommen, die sich dann (hoffentlich) allmählich verlieren, weil sich das Gehirn wieder daran gewöhnt und somit keinen "Bedarf" mehr hat, selbst Töne zu produzieren.

    Hallo, schaue doch mal nach, ob Du nicht aus Versehen die T-Spulen-Funktion (Auf der Fernbedienung "T" oder im Mischbetrieb "MT" eingeschaltet hast. Schalte mal auf "M" zurück, dann sollte das verschwinden. Ist das Rascheln und Schrapeln dann trotzdem noch hörbar, würde ich mich an die Audiologen, die Dich anpassen, wenden. Falls etwas defekt ist, kannst Du dort auch den Kundendienst von Med-El antriggern, oder man hilft Dir dabei, einen neuen Sonnet zu bestellen.

    Da sieht man schon, wie Andreas und Sabine unterschiedliche Abläufe schildern - es gibt viele Wege zum CI und dem Hören damit. Meiner war wieder ganz anders. Wichtig ist, dass man seinen Weg findet, der zu einem passt und mit dem Alltag usw. vereinbar ist. CI ist immer ein Komplettpaket aus Entscheidung, Operation, Heilungsprozess und dauernder Nachsorge. Daher wirst Du nach einigem Einlesen, hier und wo auch immer, sehr unterschiedliche Hör-Historien und Erfahrungsberichte lesen. Da kristallisiert sich dann auch "Dein" Weg dabei heraus.


    Und wenn Du dann so einigermassen "in der Spur" bist bei dem, was Du denkst, was für Dich richtig ist ... dann wird das schon werden. Du must Dich dabei gut fühlen, das ist schon eine gute Voraussetzung.

    Das tut mir leid. Jetzt musst Du erstmal wieder auf die Füsse kommen, auch die Seele braucht ihre Ruhe, und ich könnte, wäre ich in Deiner Situation, jetzt keinen klaren Gedanken fassen, daher bin ich mit Ratschlägen immer vorsichtig.


    Aber habt Ihr schonmal Optionen in Richtung CI mit dem linken Ohr angedacht? Bei 10 Prozent Restgehör ist das doch mit den HG auch kein Vergnügen.

    Wird ein Auto vorhanden sein? Wenn ja, würde ich den Strom vom Bordnetz nutzen.

    Gute Idee. Mein derzeitiges Auto (Mitsubishi Outlander PHEV) hat zwei 220-V-Steckdosen, da könnte ich sogar das richtige Ladegerät anschliessen, aber das habe ich noch nicht genutzt - sowas hätte ich damals zu meinen Festival-Zeiten brauchen können .... 8)

    Wie schon gesagt, ich würde zwei 10.000 er-Powerbänke für das mehrtägige Camping nehmen, die sind einzeln nicht so schwer und lassen sich auch mal zwischendurch für das Smartphone (wenn wir wandern, läuft da die Wander-Navi-App darauf, das reicht bei mir für das IPhone für einen Wandertag aus), ohne dass die gleich so schwer im Rucksack liegt wie eine mit 20.000 oder gar noch grösserer Kapazität.