Beiträge von Magneto

    Aber man kann das auch als "Terrain-Training" einbauen - so wird das in St. Wendel genannt ;).


    Stephan: Was die Musik angeht: Mit einem bekannten Instrument Bekanntes spielen, ist ein guter Beginn - und die Herangehensweise mit Geduld und niederer Anfangs-Erwartung ist genau richtig. Du wirst sehen, das wird besser werden - wohl nicht mehr so ganz wie früher, aber was ist schon wie früher ;).

    Hallo Audi, das ist ein guter Hinweis :thumbup:- ich zeige dem Check-Personal immer mein rechtes CI und das reicht meist aus, und wenn es am Security-Checkin schon einen Kollegen gibt, kann der mich gleich in die richtige Schlange einreihen (die mit den Herzschrittmachern, das gibt es an manchen Flughäfen, aber leider eben nicht so oft).

    Hallo Nikita, der Sonnet hat ebenfalls zwei Mikrofone. Ich habe mir das nach vorne gerichtete Mikro so einstellen lassen, dass ich einen (imaginären) Hör-Trichter vor mir habe, der sich mit meiner Blickrichtung bewegt. So höre ich alles bevorzugt, was in meinem Blick liegt. Das war anfangs ungewohnt, aber nun mag ich nicht mehr darauf verzichten. Das andere Mikrofon nimmt dann - ca. 30 % vom Gesamten - den Rest auf, damit ich nicht nur den Trichter habe. Damit kommt nicht jeder klar, aber für mich ist das optimal nach einigem Feintuning.


    Möchte ich komplett ohne Hör-Trichter hören, dann schalte ich einfach auf ein anderes Programm, wenn wir mit mehreren Leuten wandern und ich auch gerne das Umfeld mitbekommen möchte - also mein Naturprogramm. Aber überwiegend nehme ich meinen Hör-Trichter.

    Wenn Deine Probleme vor allem im Störschall liegen: Welchen Prozessor trägst Du? Ich hatte ebenfalls enorme Probleme im Störschall, als ich noch die Rondos (MedEl) trug - ich habe ja damit mehr das gehört, was hinter mir passiert. Da war Störschall die wahre Hölle für mich. Nun, mit den Sonnets, nutze ich die Richtmikrofonie (jeweils zwei Mikrofone links/rechts mehr nach vorne, dann noch zwei Mikrofone seitwärts mit weniger Input) und kann mich im Störschall wesentlich besser bewegen und das auch wesentlich länger ohne Stress.


    Es erspart nicht das Training, um die wichtige Information von der unwichtigen zu trennen, aber das Hören mit den CIs bringt dem Hörzentrum halt den gesamten Input mitsamt dem Störschall, das macht es schwer .... darum finde ich nun die Richtmikrofonie einen guten Ansatz.


    Wenn Du Dir das zunutze machen kannst: Probiere es aus.

    Ich fliege auch mit zwei CIs .... aber bei längeren Sinkflügen bekomme ich schon etwas Druckgefühle im Kopf, die jedoch nach einer halben Stunde etwa wieder verfliegen, im wahrsten Sinne des Wortes. Falls es Dir angenehmer ist, weise das Kabinenpersonal darauf hin, dass Du CIs trägst und ohne diese nichts hörst (wenn sie es nicht schon kennen, lernen sie gerne etwas dazu) und schalte sie einfach ab, wenn es unkommod wird. So mache ich das schon seit einigen Flügen und das klappt ganz gut.

    Stephan: Ja, in St. Wendel macht man das so :). Der Vorteil der häufigen Anpassungen und anschliessenden Hörtests ist, dass man relativ schnelle Anfangsfortschritte macht. Der Nachteil ist, dass man sich irgendwie nicht so in seinem eigenen Tempo einschwingen kann mit den Höreindrücken, die so einprasseln anfangs.


    Aber keine Sorge, die Audiologen achten schon darauf, dass Dir das nicht zu viel wird. Die Klinik ist leider etwas weg vom Schuss, das ist wahr. Ich war über 8 Wochen dort und das war schon ein gewaltiger Schritt für mich mit der Hörerei, als ich da wieder raus kam. Bei mir ging es aber eher um eine Reha nach einer Hörnerv-Überreizung, die dort wieder gerade gebogen wurde.

    Hallo Summer, lasse Dich von den technischen Daten nicht verrückt machen. Letztlich verfolgen alle drei Hersteller ein Ziel: Dir das Hören und Verstehen auf unterschiedliche Weise, sei es Anzahl der Elektroden, Hörstrategie in der Software usw., wieder zurück zu geben, soweit die Technik das ermöglicht. Wie das die Hersteller machen, hat weniger Einfluss darauf, was Dein Gehirn damit macht - Du hörst ja mit dem Gehirn, nicht mit den Ohren. Der neue Sinneseindruck, der dann über die Elektroden an das Gehirn - bzw. das Hörzentrum - weiter gereicht wird, soll ja wieder das bisher gespeicherte Hörvermögen so gut wie möglich wieder erwecken.


    Freilich versuchen sich die Hersteller gegenseitig in ihren Hör-Qualitätsversprechen zu überbieten, deshalb frage einfach den Techniker, welche Firma er für die bestmögliche Hörqualiltät empfiehlt. Er wird Dir diejenige empfehlen, die er selbst am besten kennt und auch anpassungstechnisch am besten beherrscht.


    Du wirst also allmählich feststellen, dass Dein Gehirn Dir wieder Bekanntes, z. B. die Stimmen Deiner Familienmitglieder, Freunde usw., in ziemlich guter Qualität bietet. Das bedeutet Geduld, und ein guter Audiologe setzt Deine Befindlichkeiten - hier etwas zu laut, da etwas zu grell .... usw. so gut wie möglich um im Rahmen der Anpass-Möglichkeiten des jeweiligen Herstellers. Anfangs geht das zögerlich los, denn Dein Gehirn muss sich erstmal auf diese neue Art der Stimulation einlassen, bis beide Freunde werden. Aber wenn das passiert ist, geht es nur noch aufwärts - wenn man es nicht übertreibt in Erwartung und Ungeduld. Es wird Dir Freude machen, immer mehr früher nicht mehr Hörbares wieder zu entdecken.


    Mir wäre bei der Auswahl eines Herstellers nun wichtig:


    - MRT-Tauglichkeit, vor allem wenn regelmässige Untersuchungen zu erwarten sind

    - Anschlussmöglichkeiten von Telefon und anderen Audiogeräten, die ich in Beruf und privat benötige

    - noch wichtiger: eine wohnortnahe Versorgung, denn Du gehst, wenn auch in immer grösser werdenden Abständen, eine ziemlich lebenslange Verbindung damit ein

    - bequemes Tragen des Sprachprozessors (mit Brille, ohne Brille usw.)

    - ein gutes Gefühl bei der Beratung, Auswahl und Perspektive bei der Nachversorgung


    Und wenn Du dann etwas in das Hören und Verstehen gekommen bist, kannst Du auch wieder allmählich an die Musik gehen - aber das ist ein eigenes Thema. Nur soviel vorab: Musikhören ist eine gute und wesentliche Unterstützung für das Sprachverstehen - aber das kommt dann später dran. Nochmal viel Glück bei Deiner Entscheidung.

    Hallo Manuela,


    dann ist das wie bei mir - keine Veränderung ob mit oder ohne Lautstärke-ändern, statt Deinen schrillen Tönen waren es dröhnende tiefe Glocken ||. Letztlich blieb bei den Audiologen und auch den HNOs während der Reha nur noch die Vermutung übrig, dass es sich um eine Hörnerv-Überreizung gehandelt hat.


    Dann drücke ich erstmal die Daumen für Freitag und das anschliessende Wochenende, ich weiss wie Du Dich fühlst ....

    Das ist in der Tat eine schwierige Entscheidungsfindung. Zumindest hast Du schon einmal zwei MRT-taugliche Kandidaten. Da man ja leider nicht vergleichen kann, wie gut der Hörerfolg und die Hörqualität sein wird, kannst Du Dich wahrscheinlich nur noch daran orientieren, wie sich der jeweilige Prozessor trägt, welche Bedienungs- und Anschlussmöglichkeiten Dir wichtig sind in Beruf und im privaten Umfeld und wie sich dies ggf. mit einem kompatiblen bzw. einer bimodalen Systemkombi "Hörgerät und CI" verhält.


    Was die Potentiale für zukünftige Entwicklungen angeht: Da stehen sich beide Hersteller sicherlich nicht sehr weit auseinander.

    Hallo Manuela,


    das erinnert mich an meine Dröhnattacken vor vier Jahren:


    Da bin ich wieder ....


    Abhilfe bekam ich in meiner Klinik, die mich implantiert hatte (Charité Berlin). Dort hat der Audiologe schlussendlich eine minimale Stimulation versucht, das hat dann nach einigen Tagen auch für langsame Abhilfe gesorgt. Dazu kam im Anschluss noch eine Reha - ich war damals auch ziemlich alle nach dieser Zeit.


    Wenn Du die Lautstärke herunter regelst, ändert sich da nichts in der Lautstärke der schrillen Töne?

    Hallo Lexus, das tut mir leid und das war sicher nicht leicht für Dich. Das bedeutet, wenn Du das CI benutzen willst, bekommst Du nach einiger Zeit diese Entzündungen im Magnetbereich oder auch ohne den Prozessor zu tragen?


    Wie ist das denn momentan, wenn die Elektrode noch drin ist, hast du Dir den Magnet vorsorglich entnehmen lassen? Das wäre ja ein gangbarer Weg, ohne sich die Elektrode entfernen zu lassen und die Entzündungen auszuschliessen, sofern diese vom Magneten ausgelöst werden.

    Tja, Musik und CI ist ein besonderes Thema. Alleine der Frequenzbereich (70 bis knapp 10.000 Hz) ist eine Qualitätsbremse und die Auflösung bzw. die Bitrate ist auch nicht für Musikhören "wie früher" ausgelegt. Aber es geht dennoch ganz gut, wenn man sich anfangs mit sparsam orchestrierter Musik herantastet und so allmählich die einzelnen - anfangs noch wenigen - Instrumente auch gut unterscheidbar werden und mit allmählicher Übung auch alles besser klingt.


    Mir fehlt beispielsweise das schöne Bassgrummeln, bedingt durch den fehlenden Körperschall. Besonders fällt das in einem Surround-Kino auf: Klingt der Kinoton durch die Raumoptimierung ziemlich gut, ist der Bezug vom Rumpeln des Sitzes und der akustischen Wahrnehmung ("hier müsste es jetzt auch richtig tief grummeln") zumindest für mich nicht schön.


    Als ich auf einer Seite noch ein Hörgerät hatte, war das noch besser, die Musik war halt noch rund im Klang und in der Fülle auch unten herum. Jetzt, mit 2 CIs, sind einfach Abstriche zu machen, aber das hat bei mir eher dazu geführt, mich mit der Musik an die technischen Grenzen heranzutasten. Und das geht auch ganz gut, ich habe meine Musiksammlung halt etwas umstellen müssen.


    Die Verbindung über Kabel ist wie in Theodor's Beispiel 2 wahrscheinlich auch die besser klingende Variante, weil die Induktion auch nochmal den Frequenzumfang beschneidet, zumindest unten herum.


    Hier kann man viel experimentieren und es macht auch trotz mancher Einschränkung wieder Freude, Musik zu hören oder auch selbst wieder etwas zu musizieren.

    Danke für die Info, Stephan. Dann wird Dir der Sport in St. Wendel gut tun, Du wirst zunächst in eine Gruppe eingestuft und dann geht es los.


    Ich habe nach einigen Sport-Stunden aufgehört damit (nicht weil es keinen Spass gemacht hat, sondern weil ich vom Heben, Ziehen oder Drücken einen ziemlich unangenehmen Druck im Kopf bekomme, wie beim Fahrstuhlfahren oder Starten/Landen mit dem Flieger) und so bin ich dann in die Wandergruppe gewechselt oder bin zwischendurch auch auf eigene Faust losmarschiert. Die Bosenberg-Klinik liegt dafür recht günstig und man kann quasi vom Zimmer aus lostraben.

    Hallo Stephan, willkommen im Forum!


    Ich habe mir gerade durchgelesen, was das Fechtner-Syndrom bedeutet und was damit verbunden ist - wie der Graue Star usw. Aber wie wirkt sich dies in Deinem Alltag aus?


    Für die Reha in St. Wendel wünsche ich Dir alles Gute - ich war da ebenfalls eine längere Zeit mit meinen CIs. Dort wird versucht, die CIs in relativ kurzen Zeitabständen anzupassen, immer abgeklärt mit zwischendurch stattfindenden Hör-Übungen, Logopädie usw. Die machen das richtig gut dort, auch wenn das Tempo vielleicht manchmal recht zügig erscheint.


    Den leichten Sport-Unterricht habe ich anfangs mitgemacht, später nur noch die Wanderungen, das mache ich auch privat recht gerne und viel.


    Und das Beste war die Fangopackung vor dem Frühstück.


    Es gibt auch an den Wochenenden Ausflüge, die Du mit anderen Patienten gemeinsam machen kannst, u.a. nach Strassburg, Saarschleife und unter der Woche geht es zum Hörtraining nach Neunkirchen ins Einkaufszentrum - ziemlich laut, aber leckeres Eis gibt es dort.


    So eine Reha ist auch eine schöne Auszeit, um mal wieder in sich zu schauen. Ich würde das jederzeit wieder machen.

    Ich habe die Artone ebenfalls den ganzen Tag in Betrieb und zwei Telefone damit gekoppelt. Das klappt wechselseitig ganz gut und auch die Sprachqualität ist in Ordnung. Gesprächsdauer ist bei mir ca. 2 bis 3 Stunden (allerdings ist meine 1. Artone schon etwas älter), die neuere Artone (jetzt knapp ein Jahr alt) kommt dann anschliessend zum Einsatz, da habe ich noch keinen Dauerlauf getestet.


    Für normale Telefonate mit ca. 5 bis 10 Minuten Dauer passt das für mich für einen Arbeitstag und auch bis in den Abend hinein, meist komme ich sogar mit der älteren Artone aus.


    Abends kommen die Artones an das Ladekabel, dann stehen mir beide Schlingen am nächsten Morgen wieder zur Verfügung.

    Hallo zusammen, diese, wie ich meine interessante Meldung erschien heute auf SPIEGEL online:


    http://www.spiegel.de/gesundhe…-schuetzen-a-1252911.html


    Ich denke, man kann nicht früh genug dafür sorgen, sein Gehör zu schonen (Lautstärke-Limit-Einstellungen usw.). Erst gestern Abend in der S-Bahn ist mir wieder aufgefallen, wieviele Leute mit dicken Kopfhören und noch mehr mit Stöpseln im Ohr unterwegs sind.

    Hallo Sebbo, erstmal willkommen hier!


    Du hast Dir ja schon einige Gedanken gemacht und Deine innere Einstellung zu einem CI - unabhängig davon, ob das tatsächlich funktionieren kann oder nicht - ist ja schon einmal ein guter, positiver Schritt.


    Es ist tatsächlich schwer vorauszusagen, ob Du auf dem Ohr, auf dem Du, wie Du schreibst, wahrscheinlich (aber nicht wirklich sicher) von Geburt an taub bist, mit einem CI wieder in das Hören gelangst. Die sogenannte Hörbahnreifung ist so ziemlich mit dem 5. Lebensjahr abgeschlossen, in dieser Zeit werden sozusagen die Anlagen für eine Hörfähigkeit im Gehirn angelegt. Wenn das der Fall sein sollte bei Dir, wäre ein CI schon einen Versuch wert.


    Bei mir war es so, dass ich seit ca. meinem 10. Lebensjahr auf dem rechten Ohr nur noch sehr tiefe und sehr hohe Töne leise vernommen haben - das war eher eine Wahrnehmung, jedoch kein Hören oder gar Verstehen. Zumindest war also eine grundsätzliche Hörfähigkeit vorhanden bzw. angelegt. Nun trage ich auf dieser Seite, seit nunmehr 6 Jahren, ein CI, das sollte anfangs mein Hörgerät links unterstützen.


    Die ersten zwei Jahre waren eher verhalten im Fortschritt. Ich konnte wie sehr weit entfernt etwas hören und auch verstehen, aber das CI alleine wäre nicht ausreichend gewesen. Das ist es bis heute nicht, aber es ist trotzdem schon viel besser geworden, ich verstehe alleine damit schon etwas mehr. Aber interessant wurde es erst mit dem zweiten CI links, das kam dann zwei Jahre nach dem ersten CI: Nach einigen Wochen hatte sich das Hören auf beiden Seiten auf einmal - ich nenne das Verschränkungseffekt - viel besser, voller und vor allem verständlicher angehört. Dieses so lange Zeit leere Gefühl in der rechten Kopfhälfte verschwand allmählich. Werde ich jetzt von rechts angesprochen, ist das fast wie von links - ich verstehe fast genauso gut wie von links (diese Seite hat sofort nach der Erstanpassung gut funktioniert). Also macht das Gehirn da eine Art von Zusammenspiel, was mir wieder ein Ansprechen von rechts, ein Richtungshören und vor allem wieder ein ausgewogenes Kopfgefühl vermittelt. Irgendwie hat das linke CI die rechte Seite mitgezogen im Hör-Lernprozess. Darüber bin ich natürlich sehr dankbar.


    Das ist nur eine von vielen Geschichten und Hör-Karrieren, die Du hier kennen lernen wirst. Aber ich will damit auch aufzeigen, dass man frei nach Forrest Gump sagen könnte: Das CI ist wie eine Schachtel Pralinen - man weiss nie was man bekommt. Vielleicht bekommst Du ja auch den richtigen Karton :).


    Die Frage ist nun natürlich erstmal, warum genau die Indikation seitens der Ärzte, der Voruntersuchungen in einer CI-implantierenden Klinik usw. so negativ ausgefallen ist. Ich würde mir daher in einer zweiten Klinik eine zweite Meinung einholen, das macht Dich auch etwas sicherer - ganz gleich, wie das dann ausfallen mag. Aber Du hast dann wenigstens alles versucht. Ich drücke Dir auf jeden Fall alle Daumen. Ich weiss, dass sich das lohnen kann, wenn alles halbwegs passt.

    Hallo Theodor, ich habe den Wechsel von Rondo auf Sonnet (beidseitig) gemacht.


    Was die Einstellungen angeht:


    1) Kann bei einem Wechsel von Rondo 2 (ohrfern) auf Sonnet (HdO) oder umgekehrt die Konfiguration des Prozessors übernommen werden oder muss die Konfiguration komplett neu vorgenommen werden?


    Grundsätzlich ist das bei mir auch so gemacht worden. Die Rondo-Einstellungen wurden auf die Sonnets übertragen und dann um die Eigenschaften der Sonnets angepasst bzw. erweitert.


    Der Sonnet hat ja zwei Mikrofone, damit ist eine Richtmikrofonie für den Schallanteil von vorne möglich. Hiervon profitiere ich am meisten. Das fehlt den Rondos, diese haben nur ein Mikrofon. Dann gibt es noch eine automatische Windgeräusch-Unterdrückung, die etwas träge funktioniert, aber insgesamt sehr wirksam ist. Und es gibt eine automatische Lautstärkeanpassung an das jeweilige Hörumfeld, dies hat auch Dein Rondo 2, jedoch nicht mein Rondo 1.


    2) Wie aufwändig ist insgesamt eine Umstellung von Rondo 2 auf Sonnet für das für die Kalibrierung der SP zuständige Fachpersonal?


    Bei mir ging das recht zügig, wobei ich nach einer Woche dann diese in 1) beschriebenen zusätzlichen neuen Features noch etwas feintunen liess. Das war nochmal eine knappe halbe Stunde. Insgesamt klingen für mich die Sonnets etwas runder und weicher als meine Rondos (das ist auch die Meinung anderer Umsteiger, die ich kenne), so dass hier auch noch etwas in den Tiefen gedreht wurde. Aber insgesamt ist das keine grosse Sache gewesen.


    Ich trage meine Rondos ja nun noch sehr selten in der Therme, da diese dort bequemer handzuhaben sind zwischen den Sauna- und Badegängen, wo ich mich mal unterhalten will. Klanglich ist so eine Therme ohnehin nicht einfach, aber ich komme mit dem Wechsel Rondo zu Sonnet und umgekehrt gut klar.