Posts by Magneto

    Braucht man zwei Mikrofone, wenn man wie ich ohnehin omnidirektional hören möchte? Seit ich mein Sonnet explizit auf omnidirektional einstellen lies bin ich glücklich. Davor hat es mich immer gefuchst, wenn ich Geräusche nicht wahrgenommen habe, die da sein mussten (tickende Uhr hinter mir beispielsweise).

    Hallo Dani, wenn man wie Du omnidirektional hören möchte und damit klar kommt, ist das wahrscheinlich so am Besten für Dich. Mich stört es meist nur beim Wandern, nicht so gut von hinten angesprochen zu werden, damit kann ich jedoch gut leben.


    Ich habe mit den Rondos (1) lange omni gehört, das war ziemlich anstrengend und nach dem Wechsel auf die Sonnet's war und bin ich froh, dass ich die Richtmikrofonie, die ich mir noch etwas anpassen liess, für das bessere Sprachverstehen vor allem in lauteren Umgebungen gut nutzen kann. Der Hörfokus ist meine Blickrichtung, das passt für mich. Es kommt auch darauf an, ob man mit den Automatiken (adaptiv, natural usw.) überhaupt gut zurecht kommt und damit von den zwei MIkrofonen profitiert oder ob das situationsbedingte (und von der Sonnet-Elektronik entsprechend interpretierte) Hören damit eher stört, wie das bei mir der Fall war. So hat jeder seine Präferenzen :).


    Und natürlich ist auch die Akkulaufzeit von 24 Stunden nicht so schlecht, ich bin gespannt, wie das in Verbindung mit dem Audiolink ist. Bei den Sonnets zieht das schon ordentlich an der Laufzeit (mit Batterien betrieben).

    Der grösste Fortschritt sind die zwei Mikrofone sowie die verbesserte Abdichtung in feuchter/nasser Umgebung. Wer die Rondos nicht so weit am Hinterkopf tragen kann, kommt damit sicher gut zurecht, vor allem durch das 2. Mikrofon zur Spracherkennung von vorne.


    Da bin ich gespannt, wie sich der Rondo 3 in der Praxis schlägt.

    Wenn es um Politik geht, bin ich nicht gerne dabei - allzuschnell köchelt und schwingt der abzulassende Dampf nach oben und am Ende ist keinem gedient damit. Freilich ist es gut, über Probleme beim Beantragen von Reha, Hilfsmitteln usw. zu diskutieren. Und wenn es um CIs, das drumherum im Alltag, die Technik dazu und welche schönen oder unschönen Erlebnisse damit hat - da bin ich dabei.

    Tatsächlich gibt es zwei Spulenabdeckungen. Aber um den 4er-Magnet unter die 1-3er-Abdeckung zu bekommen und dann noch den Deckel komplett rundherum zu schliessen, geht nicht ohne diesen zu beschädigen.


    Vermutlich war der Riss schon von Anfang an vorhanden, womöglich kaum sichtbar - aber arbeitet sich langsam voran. Überhaupt finde ich diese Teile mit ihren kleinen Plastiknasen und -clips nur so dauerhaft, je weniger man diese auseinander nimmt (Wechsel Mikrofonabdeckung beispielsweise, wer einmal den kleinen Sicherheitsstift verloren hat, weiss was ich meine ||.... )

    Hallo Norbert,

    da wäre ich ebenfalls leicht säuerlich wieder heim gegangen, so ganz ohne detaillierte Übergabe .... X(. Zumal der Sonnet über zwei Mikrofone verfügt, die sich in ihrer Wirkung und Nutzung schon allein durch die entsprechenden Grundprogramme .... hier beschrieben ....


    https://blog.medel.pro/de/alle…prozessor-wissen-muessen/


    .... doch deutlich von Deinem Opus im Höreindruck unterscheiden müssten. Wo wäre denn da sonst der Fortschritt alleine beim Hören/Verstehen?


    Ich habe mir die Sonnet's so einstellen lassen, dass ich (geschätzt) ca. 70 % von vorne aus der Blickrichtung den Hauptanteil des Sound-Inputs bekomme, der Rest ist omni. Damit komme ich gut klar, ich kenne jedoch auch eine Anzahl Sonnetler, die damit gar nicht klar kommen. Das hängt auch davon ab, wie man versorgt ist - einseitig CI, gemischt mit HG usw.


    Ich habe mir diese neuen Eigenschaften nicht automatisch-regelnd einrichten lassen, sondern auf zwei Programme verteilt (normale Richtwirkung wie gerade beschrieben, oder eben starke Richtwirkung für anspruchsvollere Umgebungen). Das hat auch nicht auf das erste Mal hingehauen, da ich von den Rondos kam, war das eine völlig neue Hör-Erfahrung für mich und es brauchte doch einige Zeit. Jetzt, nach ca. 2 Jahren Sonnet, passt das.


    Es lohnt sich jedenfalls, herauszufinden, ob man diese zwei Mikrofone samt den entsprechenden Einstellungen für sich gut nutzen kann.

    Ich habe die App unter iOS laufen, mich stört beim Neustart der App das immer wieder nötige Anmelden. Aber wenn die Verbindung steht, funktioniert es gut und stabil auch über längere Zeit hinweg.

    Hallo Norbert, da sieht man wieder, wie unterschiedlich die Ansprüche sind :). Ich telefoniere nun ausschliesslich über den AudioLink, das klappt gut und klingt für mich auch recht passabel. Das eingebaute Mikrofon als Tischmikro zu verwenden, habe ich noch nicht versucht.


    Bei der Audio2Ear-App (läuft bei mir unter iOS) stört mich, dass man sich jeweils nach dem Start der App neu anmelden muss.

    Magneto : Die Batterien für die CI`s sind ja auch spezielle Batterien als die Hörgerätebatterien. Ich denke, da gibt es sicher gewisse Unterschiede zwischen diesen.

    Das stimmt. Die CI-Prozessoren benötigen wohl auch eine stabile und auch leistungsfähigere Stromversorgung, deshalb ist es immer empfehlenswert, die für CI vorgesehenen Batterien zu verwenden.


    Im Notfall tun es auch mal die normalen 675er-Hörgeräte-Batterien, falls doch mal unterwegs erforderlich. Zumindest Rondo und Sonnet laufen damit, allerdings habe ich jetzt nicht die jeweiligen Laufzeiten verglichen.

    Super, viel Erfolg beim Mülltrennen (ging mir auch so, jedes kleine Fitzelchen ist nochmal dreifach eingepackt:/). Aber den Sonnet nicht gleich mit entsorgen, der taugt schon was ;).


    Das gilt auch für den AudioLink, Ich bin gespannt, wie Du mit diesem zurecht kommst und wie es mit dem Stromverbrauch aussieht. Das ist ja nicht immer gleich, aber die Verbindung mit dem Audiolink zieht schon etwas Strom ab.


    Dass die Verbindung AudioKey - Sonnet 2 nur über den AudioLink geht, trifft tatsächlich nicht zu. Das betrifft nur den Sonnet 1, also den ersten.

    Ja, dazu kommt noch die Werbung der Hersteller. über Risiken und Nebenwirkungen lese ich da nichts.


    Gruß Norbert

    ;)... zumindest bei den CI-Seminaren der CI-Selbsthilfe ist Werbung ausgeschlossen, das dürfen wir auch nicht. Wir können lediglich von den Erfahrungen sprechen., und gerade Risiken und Nebenwirkungen sind schon ein Thema, das angesprochen wird.

    Wer die Möglichkeit hat, ein Entscheidungsfindungs-Seminar zu besuchen, sollte das tun. Es gibt neben der grundsätzlichen Entscheidung für ein CI auch noch die jeweilige persönliche Situation: Wo muss ich besonders gut hören, im Beruf, privat, muss ich viel telefonieren und ähnliches.


    Das alles beeinflusst auch die Herstellerauswahl, wichtig ist ebenso die Nachsorge, auch Techniktips, die das Hören mit dem CI unterstützen , sind dabei ein Thema - aber hierfür gibt es auch Technikseminare, die dann sinnvoll sind, wenn man sich schon etwas mit dem CI eingehört hat.


    Was vor einem Entscheidungsfindungs-Seminar auch als guter Anlaufpunkt dienen kann, sind die CI-Cafés bzw. -Stammtische der Selbsthilfegruppen, hier kann man sich auch - ohne Scheu und Rücksichtnahme darauf, mal etwas nicht gleich zu verstehen - mit Gleichgesinnten und Leuten unterhalten, die schon an einem Entscheidungsfindungs-Seminar teilgenommen haben. Das ist eine gute Vorbereitung hierzu. Und man bekommt im Austausch untereinander ein Gefühl dafür, wie unterschiedlich das Hören mit dem CI sein kann und - sehr wichtig - auch die Hörerfolge sehr individuell sein können in der Zeitdauer, das Hören und Verstehen wieder zu erlangen und mit welcher Qualität so allgemein zu rechnen ist. Hier stimme ich Bestager zu, was seine Aussagen zu den Hörathleten (schönes Wort :)) angeht.

    Das Problem mit einem kleinen Luftkissen über dem (linken) Implantat habe ich auch, der Spulenträger sitzt dann nicht optimal und somit ist sowohl der Funkkontakt von aussen nach innen als auch die Haltequalität sehr eingeschränkt. Dies hängt bei mir vor allem davon ab, wie ich nachts liege. Als Seitenschläfer drücke ich hin und wieder die Luft über dem Implantat etwas zur Seite, dann funktioniert alles, wie es soll, machmal über viele Tage hinweg. Aber es gibt auch Tage, da will sich das Polster nicht wegdrücken lassen .... eine richtige Lösung hierfür gibt es hierfür nicht, ich versuche dann, mit den Fingern vorsichtig das Luftkissen so zu verschieben, dass es passt. Es ist tatsächlich nur ein kleines Luftkissen, aber mit grosser Wirkung.

    Das Einsetzen eines stärkeren Magneten zum besseren Sitz am Kopf führt bei mir bei sehr warmen Wetter zu gefühlt sonnenbrandähnlichen Effekten, überhaupt bin ich da sehr wärmeempfindlich, bis hin zu leichten Taubheitsgefühlen rund um den Spulenträger.

    Das Hören mit Licht wäre ja eine tolle Sache, aber das werde ich live nicht mehr erleben ... Es kommt ja noch hinzu: das Licht muss auch empfangen werden. Licht streut gerne, und wenn ich mir einige hundert Elektroden auf ca. 28 mm verteilt vorstelle, wird das eng werden.


    Es bleibt weiter spannend.

    Als Fremdkörper habe ich nur anfangs wahrgenommen, aber eher durch das Fühlen des Chips direkt unter der Haut, doch letztlich hat bei mir die Freude darauf, endlich wieder besser hören und gar wieder besser zu verstehen, die innere und äußere Akzeptanz als zukünftiger Teil von mir befördert. Hin und wieder juckt es etwas am Magneten, aber das ist ok.

    Ich würde Deinen Wunsch nach einem Test mit den Sonnets, wenn Du am kommenden Montag Deinen Termin hast, nochmals vorbringen, vielleicht ergibt sich doch noch eine Lösung. Aber was mit grosser Wahrscheinlichkeit nicht gut funktioniert, ist ein Mischbetrieb Rondo und Sonnet.


    Ich bin seinerzeit auch reingefallen mit diesen Fristen - ein halbes Jahr später implantiert, hätte ich Rondo und Sonnet gemeinsam bekommen, und das dauerhaft ||...

    Hallo Galeon,

    ich war einige Jahre beidseitiger Rondo-Träger und hatte auch so meine Probleme beim Telefonieren und beim Freihören, vor allem in etwas geräuschvolleren Umgebungen. Die Rondos haben nur ein Mikrofon, und das ist auch noch omni-direktional, also nimmt alles eher kugelförmig auf und es fehlt dadurch eine Richtcharakteristik. Wenn der Rondo dann auch noch etwas mehr am Hinterkopf sitzt (so war das bei mir), dann höre ich eher, was hinter mir passiert, und bekomme dadurch weniger von vorne mit. Das hat mich enorm angestrengt, den wichtigen Höranteil vom unwichtigen zu trennen, meist hat das eher gar nicht hingehauen und ich musste diese Einschränkung mit einem "dritten Ohr" in Form eines Zusatzmikros versuchen, auszugleichen. Das war aber niemals so richtig optimal. Ansonsten sind die Rondos recht praktisch, fast unkaputtbar und für mich heute im Schwimmbad für die Saunapausen zwischendurch ideal.


    Nun trage ich im Alltag seit ziemlich genau 2 Jahren Sonnets, die haben jeweils zwei Mikrofone. Ein Mikrofon hört ca. 70 Prozent nach vorne, das zweite ist für die Umgebung zuständig, so rein gefühlsmässig. Das kann ich etwas steuern, indem ich mir zwei Programme mit unterschiedlichen Richtwirkungen einstellen liess (Natural und Adaptiv). Der Hörfokus entspricht dabei meiner Blickrichtung. Ich komme damit super gut klar, wenn ich rundherum hören möchte, ohne solche Richtwirkung, dann habe ich dafür ein weiteres Programm "Omni", also ohne Richtwirkungen.


    Meist reicht das einfache "Natural"-Programm: Hier sind die tiefen und mittleren Frequenzen omnidirektional, die hohen Frequenzen sind auf das Richtmikrofon geschaltet und das ist ideal im direkten Dialog Person zu Person. Dann gibt es noch ein "Adaptiv"-Programm, das immer auf der Suche nach dem wichtigsten Schallereignis ist und dieses aus den von hinten und seitlich kommenden Schallereignissen hervorhebt, das kann in sehr lauten Umgebungen von Nutzen sein, um mein Gegenüber besser zu verstehen.


    Was ich noch nicht ausprobiert habe, ist die dritte Variante "Auto-Adaptiv", hier entscheidet der Sonnet selbst zwischen "Omni" und "Adaptiv".


    Du musst selbst ausprobieren, ob das für Dich gut ist, sofern ein Wechsel für Dich möglich ist. Ich habe meinen Wechsel von den Rondos zu den Sonnets nicht bereut, aber ich habe die Rondos auch sehr weit hinten getragen - wer eine bessere Position, also eher so an der Seite über den Ohren hat, kommt wahrscheinlich besser klar als ich.


    Was das Telefonieren angeht: Das mache ich seit einiger Zeit mit dem AudioLink, das klappt super, zieht aber eine Menge Strom. Der Audiolink hat auch noch ein Mikrofon, das könnte man auch als "drittes Ohr" verwenden, wie ich das oben beschrieben habe.

    Gute Idee, mit dem Schreibblock. Ich habe mir nun das Tauben-Ohr (das blaue Schild) ausgeschnitten und teste das mal. Wenn das taugt, werde ich das auf Scheckkartengrösse verkleinern und noch durch mein Folienschweissgerät schicken, das ist sowieso nicht schlecht für alle Fälle. Denke ich zumindest :/...

    Ich habe diese Regelung, die ja wie zuvor beschrieben, hier in BaWü gilt, auch nicht so richtig verstanden. Ich werde dieses "Angebot", auf die Maske verzichten zu dürfen, jedoch nicht annehmen, womöglich muss ich mich dann an allen Ecken und Enden erklären, da ertrage ich lieber kurzzeitig die Maske ?(.

    Ich bekomme schlicht Beklemmungen mit dem Tragen der Maske. Das fehlende Mundbild von eventuellen Gesprächspartnern macht mir nichts aus, da komme ich recht gut klar, allerdings hört sich alles etwas nuschelig an, wenn ich angesprochen werde, auch das Erkennen, aus welcher Richtung ich angesprochen werde, leidet etwas.


    Ein Gutes hat es: Einkäufe sind schnell erledigt, der Bummelfaktor fällt flach und es landen tatsächlich nur die wichtigsten Dinge im Einkaufswagen. Trotzdem freue ich mich wieder auf die Bummelei :).