Posts by Ni Da

    Wir sorgen ja als Menschheit dafür das natürlich auch die Ozonschicht immer dünner und löchriger wird!

    Man kann viel über den Umgang der Menschen mit der eigenen Umwelt beklagen. Aber ausgerechnet das Ozonloch ist das schlechteste Beispiel. Denn das Loch schrumpft seit Jahren mehr als es wächst dank konsequentem Verzicht auf die meisten schwerwiegenden Ozon-zerstörende Mittel wie FCKW. Hier kann man tatsächlich mal den seltenen Fall eines weltweiten Konsens erleben.

    Im übrigen hast du muggels Frage immer noch nicht beantwortet. Ein GdB erhält man auf eine Einschränkung im übrigen nur, wenn diese länger als 6 Monate besteht und auch nur solange, wie diese Einschränkung überhaupt besteht. Wer nach erfolgreicher operativer Entfernung über keinen Krebs mehr verfügt, hat demnach dann keinen Anspruch mehr auf Berücksichtigung. Dies muss dem Amt auch mitgeteilt werden, andernfalls begeht man Betrug am Staat.

    liest sich für mich aber so, dass du nach einiger Abstinenz von Null auf Hundert wieder im Provokationsmodus bist und es scheinbar brauchst, Leuten gegen den Kopf zu stoßen

    Oh, noch so ein AB-ler der von seinem Hersteller durch und durch überzeugt ist, es im Gegenzug aber nicht abkann, dass andere die Konnektivität als nicht so wichtig ansehen wie gutes Sprachverstehen oder eben Musikgenuss. Zur Info: Das Thema ist nicht durch mich aus dem Ruder gelaufen, da gab es andere, die eifrig dabei sind Öl ins Feuer zu gießen.

    Kann es sein dass Du der einzige bist der das derart falsch in den Hals bekommt?

    Nee, ich genauso.

    Tatsächlich glaube ich mittlerweile, dass Andrea nicht damit klar kommt, dass manche trotz CI sehr wohl eine gute Frequenzunterscheidung hinbekommen und auch Musik als Genuss empfinden können.

    Ich kann mich nur wiederholen: ein Gehirn ist in seiner Leistungsfähigkeit phänomenal. Es kann die Verknüpfung von 1 Hörnerv zu einer bestimmten gehörten Frequenz umstellen auf die Verknüpfung einer Impulsrate auf einem ganzen Bündel von Nerven zu einer bestimmten Frequenz. Da kann man noch so oft darauf pochen, dass das technisch mit 12-22 Elektroden gar nicht geht. Geht aber. Manche bekommen das mit viel Training hin.

    AB benutzt Bluetooth LE für die Steuerung per App. Aufio hingegen streamt AB und Phonak ganz klassisch mit Bluetooth classic (ohne LE)

    Bei Medel ist übrigens seit Sonnet 2 auch Bluetooth LE verbaut - ohne den Aufsatz mit dem AudioStreamer.

    Lasst einfach die Diskussion mit Bluetooth sein, das hilft doch keinem. Zumal jeder was anderes darunter versteht.

    Gerade wenn das Gegenohr gesund ist, dann muss man sein CI Ohr umso intensiver trainieren. Wenn das Gegenohr selbst schon schlecht ist und mit Hörgerät versorgt ist, ist diese Notwendigkeit nicht so dringend gegeben. Das darf man nicht vergessen. Denn das Gehirn macht sich seine Arbeit einfach und greift in erster Linie auf das Ohr zurück, das mehr Information liefert. Und das ist das gesunde Ohr. Das CI Ohr muss man dementsprechend gezielt trainieren (anders als Leute, die über zwei schlechte Ohren verfügen)

    ci_joe

    !!!

    Bei AB und Cochlear es wenig tens die Chance, dass HG und CI zu sammen arbeiten. Bei Medel es das nicht mal der SP mit demselben SP auf dem anderen Ohr - beide arbeiten stets völlig un abhängen ig. Wäre beim neben Getäusch unter drücken heute zu Tage eigentlich sinn voll. Zeit ich nur noch das Musik Programm stört es mich aber nicht weiter.

    Nach gut 1 1/2 Monaten mit Ci kann ich, für mich zumindest, sagen das ich meine Gitarre nicht erkenne wenn ich mein HG Ohr zuhalte. Es bedarf noch verdammt viel übung.

    Gitarre ist mit ihren sehr tiefen Tönen aber auch eine sehr hohe Herausforderung. Ukulele dürfte da wesentlich schneller wieder wie normal klingen.

    Und 6 Wochen ist nicht viel, ganz und gar nicht. Da gehört noch viel Geduld dazu.

    Lele72

    Am besten nicht ohne CI, sondern stets MIT CI üben. Damit das Gehirn so früh wie möglich die neuen Verknüpfungen richtig anlegt, weil es mit dem HG Ohr weiß wie es klingen müsste.

    Als ich mit dem Hören angefangen hatte habe ich viel die Ansagen der Haltestellen der Straßenbahn vom Band zugehört. Ich wusste also stets, was gesagt wurde, habe häufig aber was gänzlich anderes gehört. Irgendwann hab ich die Worte richtig gehört und seitdem weiß ich nicht, wie man das nur falsch verstanden haben konnte ...

    Mir sind die Ärtze lieber, die zu manchen gestellten Fragen ehrlich sagen, dass sie dazu keine Ahnung haben, als die meisten andren Ärzte, die glauben zu allem eine fundierte Meinung zu haben, obwohl sie sich damit noch nie auseinandergesetzt haben. Ich glaube nicht, dass so oft ein Arzt bzgl Piercings im Zusammenhang mit CI gefragt wird.

    Ich finde es von Elinaharms berechtigt, die Frage hier zu stellen.

    Prinzipiell müsste jede Cochlea vorher genau vermessen werden und dann die richtigen Elektroden in den jeweils richtigen Bereichen sitzen. Vielleicht ist man irgendwann soweit

    Das ist nicht "irgendwann" der Fall. Das ist bereits möglich. Soelba hat das kurz beschrieben und bei ihr funktioniert es offenbar auch (danke Soelba für deine Bestätigung). Die richtige Länge wird schon lange verwendet, das es unterschiedliche Längen eben für unterschiedliche große Cochleae gibt.
    Der Operateur ist nicht in der Lage, die Elektroden zu 100% an der richtigen Stelle zu platzieren (hier geht es um Bruchteile von Millimetern). Aber ein CT kann nachträglich ausmessen, welche Grundfrequenz jeder Elektrode zuzuordnen ist (grundsätzlich ist das bei jedem Hersteller möglich). Zu meiner Zeit gab es diese automatische Anpassung in meiner Klinik nicht, ich musste selbst die jeweils korrekte Frequenz ermitteln. Das ist möglich aber aufwändig. Grundsätzlich aber nicht notwendig, das Gehirn kann sich mit den neuen (verschobenen) Frequenzen langfristig anfreunden. Man muss es aber annehmen.

    Akzeptanz ist das große Problem, was bei vielen das Hindernis zum Genuss darstellt.

    (Und ja, ich weiß sehr genau, dass dieser Satz leichter gesagt als umgesetzt ist).

    Ich höre immer von CI Trägern, "klingt wie früher."

    Tut es bei mir ja auch. Allerdings war das kein Selbstläufer, ich musste mich durchaus immer und immer wieder durch den anfangs schrägen Klang durchquälen. Gerade bei Musik, die man in und auswendig kennt, ist das schwer erträglich. Die Mühe hat sich aber gelohnt. Ich höre wieder die Klavier-Stimme in einem meiner Lieblingsmusikstücke, die ich mit CI die ersten Monate dort überhaupt nicht mehr gehört hatte. Mit dem zweiten CI verlief das Training wesentlich schneller, da ich dann keine Alternative mehr hatte. Heute klingt die mir geläufige Musik so wie ich sie von früher in Erinnerung habe. Einzige Ausnahme: Wenn Sinus(!)artige Töne unterhalb des hörbaren (<60Hz) zu hören sein müssten, die fehlen (Robbie Williams' Feel, Aerosmith' Dream on).

    Man kann jetzt natürlich auch hergehen und bei den ersten Malen feststellen: Klingt mistig. Und dann Musik als nicht mehr machbar abstempeln. Oder man macht das beste daraus und lernt das Hören neu. Ein Gehirn ist da ein wahres Wunderwerk. Man muss ihn aber mit neuen Eindrücken füttern und darf halt nicht am Status Quo verharren.

    Ach ich schweife wieder viel zu weit ab. Sorry.

    Ich würde nicht auf dem anderen Ohr eine andere Marke einsetzen. Sonst hast du mit der Technik von zwei verschiedenen Herstellern zu hantieren, insbesondere beim Zubehör kann das ein Problem sein.

    Grundsätzlich hatte ich mit Beginn der Erstanpassung große Schwierigkeiten, die Tonhöhen zweier Sinustöne auseinander zu halten. Heute ist das kein Problem. (Der Unterschied muss bei mir "nur" doppelt so hoch sein wie für Normal Hörende). Das ist tatsächlich Trainingssache des Gehirns. Bei jedem Hersteller.

    Beispiel: anfangs konnte ich die Töne zweier nebeneinanderliegender weißen Tasten am Klavier nicht unterscheiden beziehungsweise beim Drücken einer Taste manchmal auch mehrere Töne gehört. Heute höre ich jede einzelne Taste glasklar. Ausgenommen von den untersten beiden Oktaven (<70Hz) eines großen Klaviers.

    CI_joe klagt auch über ein recht ordentliches Resthörvermögen und der trägt eine lange Elektrode von Med-EL. Es hat also nichts mit dem Hersteller oder der Länge zu tun, dass man noch Restgehör hat (wobei: je kürzer die Elektrode, umso wahrscheinlicher dessen Erhalts).

    Die Chance uaf Mickey Maus dürftest du aber dennoch haben, weil das praktisch alle berichten, die ich selbst kenne - mich ausgenommen, ich hatte dann Benjamin Blümchen im Ohr. 😂

    Sanne,

    Das ist auch die Erklärung von Experten, also Audiologen.

    Wenn man vorher immer genau wüsste, wo sich jede einzelne Elektrode befindet, dann könnte man jeder einzelnen ihre genaue Mittenfrequenz zuordnen. Dann klingt nichts zu hoch oder zu tief.

    Ich hab den Aufwand betrieben. Unbedingt Notwendig ist er nicht, das Gehirn gewöhnt sich daran als das neue Normal.