Posts by Ni Da

    Bei mir klingt alte und bekannte Musik auch zu hoch

    Es ist bei mir genauso

    Das ist das Problem der Techniker in St. Wendel. Die glauben, dass das Gehirn die Tonhöhe im Lauf der Zeit anpassen würde. Gut, tut es auch, teilweise. Aber nicht mit einem akustischen Gegenohr.

    Ich hatte bei meinem Audiologen auf beiden Seiten nach jeweils etwa 3 Monaten die zuständigen Frequenzen jeder Elektrode derart anpassen lassen, dass es genau die Frequenzen trifft, für die die entsprechenden Nerven auch früher zuständig waren (in einem anderen Thread habe ich das vor langer Zeit schon ausführlich beschrieben). Heute macht Medel bei teilnehmenden Kliniken die anatomiebasierte Anpassung (ABF), die es ohne Zutun des Patienten korrigiert, was offenbar bei manchen auch funktioniiert.

    Wenn man immer liest, man hätte nicht genug geübt, macht das traurig.

    Mich hat es traurig gemacht, weil ich immer lesen musste, dass Musikhören mit CI kein Spaß ist, weil es "physikalisch nicht möglich ist". Ich hatte kurz vor meiner zweiten OP eine kurze Trauerphase und schnell damit abgeschlossen, dass nach der OP das Musikhören vorbei sein wird.

    Am Musikstück "November Rain" von Guns'n'Roses ist mir im Lauf der folgenden Monate aber sehr bewusst geworden, dass Musik auch mit CI sehr wohl ein Genuss werden kann, wenn man sich darauf einlässt, ohne intensives Training ist es nicht möglich. Besagtes Musikstück hat im Intro eine Klavierpassage. Die hatte ich mit Hörgeräten gehört, mit dem CI war es nicht zu hören. Im Laufe der Monate kam es dann doch endlich durch, das dann immer klarer und so intensiv, wie ich es von früher kannte.

    Mich hat die Erkenntnis wütend gemacht, dass die mantraartige Wiederholung "physikalisch nicht möglich" falsch ist. Klang entsteht nicht im Ohr sondern im Gehirn. Nicht jeder kommt in den Genuss, aber unmöglich ist es halt auch nicht. John Lennon hat übrigens die Psychoakustik auch zu Nutze gemacht, als die weit verbreiteten Transistor-Radios noch mit Lautsprechern bestückt waren, dessen Frequenzbereich noch weit oberhalb der Verarbeitung heutiger CIs endeten. Er hat Musikstücke derart komponiert, dass der Klang über diese Radios viel voluminöser klangen als es rein "physikalisch möglich" war.

    Es ist physikalisch nicht möglich, dass ein CI den gleichen Klang wiedergeben kann, den ein normales Ohr schafft, aber die Wahrnehmung kann sich durchaus angleichen.

    Hm, wie erklärt man dann, dass ich Stimmen wieder erkenne, die ich zuletzt vor der ersten OP gehört hatte? (Trifft auf einige Kabarettisten zu, die vor Corona das letzte Mal aufgetreten sind und dann lange nicht mehr).

    Und was genau ist denn Klang? Geräusche hört man nicht mit dem Ohr, sondern werden im Gehirn erst gebildet. Was vormals durch Reize jeder einzelnen Nervenfaser getriggert wurde, wird beim CI nun durch die Frequenz der Impulse auf Nervenbündel getriggert. Das Eingangssignal auf den Synapsen ist ein anderer, der Ausgang aber derselbe.

    Funktioniert aber nicht von heute auf morgen und auch nicht, wenn man dafür nicht gezielt das Gehirn trainiert. Insbesondere dann nicht, wenn man ein zweites Ohr mit herkömmlicher Signalverarbeitung besitzt. Auf das greift das Gehirn vorzugsweise zurück, weil es dann die Synapsen nicht umbilden muss.

    ist das tatsächlich so?! Wenn ja, würde das die "Merkwürdigkeiten" meiner Höreindrücke z.T. erklären.

    Das kann ich dir nicht beantworten. Das ist nur meine Schlussfolgerung. Zumindest ist meine Erklärung mit den erlebten Phänomenen für mich plausibel erklärbar. Ob das stimmt und erst Recht ob das auch für andere Hersteller gilt, weiß ich nicht.

    Ach das wichtigste habe ich letzte Woche Montag vergessen zu erwähnen: Es Klang diesmal nicht so übersteuert wie letztes Jahr im HSV Stadion. Die Reduzierung der Mikrofon Empfindlichkeit in der App auf null hat es gebracht, da muss man auch erst mal drauf kommen. Im nachhinein auch nachvollziehbar:

    Das IDR-Fenster passt sich immer an das lauteste Signal an und schiebt sich umso schneller wieder zurück zu den leiseren Tönen, je größer man den Dynamikumfang wählt. Das führt dazu, dass das lauteste Signal dann immer am oberen Ende des IDR Fensters ist und sich somit übersteuert anhört.

    Einzig von einer "Vorband" war ich begeistert, wie erstklassig sie das uralte Lied "lady in black" im Vergleich zu meinen angestaubten Erinnerungen interpretiert haben. Sonst kann ich Covers zuverlässig enttarnen, hier versagte mein Gehör.

    Oder eben auch nicht. Mir war erst zu Hause klar, dass Uriah Heep die originären Interpreten und der Mitbegründer Mick Box immer noch einer der Sänger ist, die ich da live erleben durfte 🙈 Und das schönste: Die Bass Gitarre hat immer noch einen schön warmen Klang auch in den tiefsten Tönen, genau wie vor gefühlt zehn Jahren schon.

    Nur der Vollständigkeit halber: Mick hat das Lied damals nicht gesungen, sondern der damalige Keyboarder selbst, der zugleich der Komponist ist.

    Ich war mit meiner Klinik links der Isar (also Großhadern) recht zufrieden. Ist halt genau wie "Rechts der Isar" eine Uni Klinik. Man darf halt nicht erwarten, wie ein König behandelt zu werden.
    Für mich war die eigentliche OP mit Abstand am wichtigsten, allerdings habe ich ein halbes Jahr gewartet zwischen erster Termin Vereinbarung und endgültiger OP, weil ich unbedingt einen bestimmten Professor als operierenden Arzt haben wollte.
    Beide Großkliniken sind prinzipiell eine gute Wahl. Zu den kleinen bzw privaten Kliniken kann ich nichts sagen.

    Im Menü von AudioKey 2 Verbindungsmöglichkeit auswählen, Audiostream und aktualisieren auswählen.

    Ob ein Update existiert oder schon die letzte Version drauf ist kann ich nicht erkennen. Ein verruch ist es aber wert.

    Ich denke, wenn man beidseitig mit CI versorgt ist, vergisst man wirklich nach einigen Jahren, wie es früher war.

    Kann ich nicht bestätigen. Cover Musik von Liedern, die ich lange nicht mehr gehört habe, erkenne ich eindeutig als solche.

    Deiner zweite Aussage kann ich hingehen zustimmen, dass das Gehirn oft Gehörtes mit bekannten Mustern vergleicht und Synapsen entsprechend mitunter stark anpasst, damit die Eingangssignale wieder passen. Man darf hier dem eigenen Gehirn durchaus mehr zutrauen als es manche tun.

    Die Harley Davidson klingt inzwischen genauso wie früher. Das Brummen eines großen Flugzeugs in 4km Höhe oder das Grollen des Gewitters in 4 km Entfernung klingt anders oder höre ich gar nicht, weil es in natura zu leise ist (Aufnahmen selbiger höre ich hingehen sehr wohl).


    Nur weil man selbst nicht in der Lage oder Willens ist, mit CI wie früher zu hören, ist die Schlussfolgerung dennoch nicht für alle bilateralen CI Träger richtig, dass diejenigen den Klang von früher vergessen haben müssen! Oder wie erklärt sich die Tatsache, dass ich Stimmen eindeutig wieder erkenne, die ich zuletzt vor der ersten CI OP gehört hatte?

    Soelba,

    Ich bin beeindruckt, wie gut du nach nur einem Jahr mit CI schon hörst. Und das als SSD mit gutem Gegenohr.
    Ich bin nach wie vor der Auffassung, dass es weniger auf den Hersteller als vielmehr darauf ankommt, wieviel man tatsächlich trainiert und wieviel Zeit einen das wert ist.

    Auch wenn die Elektroden nicht bis ins hinterste Eck der Cochlea kommt, so hört man tiefe Frequenzen nicht an örtlich richtiger Position. Sondern es wird lediglich eine Impulsrate in dieser Frequenz auf die Nerven abgefeuert, die eigentlich für höhere Frequenzen zuständig sind. Ein trainiertes Gehirn ordnet es aber richtig zu. Selbst Töne (oder Klänge 🙄) unterhalb 70 Hz sind für mich beeindruckend satt, das ist noch nicht so lange so.

    Vielleicht liegt es am Smartphone? Beim iPhone sollten keine Probleme auftreten.

    Also wenn meine beiden Audiostream nicht gerade wegen Kälteempfindlichkeit fiese Störgeräusche aussenden oder wegen eines jährlich wiederkehrenden Wackelkontakt ganz streiken, dann sind bisher alle meine Audiostream für mich im Klang wesentlich besser als beim AudioLink. Probleme hatte ich bisher nur beim ersten Paar, das erst ein Update brauchte, das man selbst einspielen konnte.

    Für alle die in Zukunft darüber reden: das ci deckt gewisse Frequenzbereiche von Instrumente nicht ab, hier ein Schaubild aus "Bergmann/Schäfer Band 1 Experimentalphysik Auflage 11"

    Um wieder zurück zum Thema zu kommen.

    Diese Aussage ist zwar im Wortlaut richtig, aber das verwendete Schaubild passt nicht.

    Denn am unteren Ende ist zwar die Tastatur eines gewöhnlichen Klaviers abgebildet und damit die Frequenzen der Grundtöne nur bis etwa 4kHz. Am oberen Rand des Blatts ist die Orgel abgebildet, die etwa eine Oktave weiter nach rechts reicht und damit etwa 8kHz erreicht.

    Tatsächlich bilden die heutigen CIs den Tonumfang bis über 8kHz ab und damit wird nach dem Schaubild alles abgedeckt. Das Schaubild ist allerdings insofern falsch als dass jedes Instrument neben den (niedrigeren) Grundtönen auch Obertöne hat, die den spezifischen Klang darstellen. Diese Obertöne reichen mitunter weit über 8kHz hinaus, die dann vom CI nicht mehr abgedeckt werden.

    Für jemanden, der noch nie oder jahrelang keine Hochtöner mehr gehört hat, dem fällt der Unterschied nicht auf. Am unteren Ende (Tieftöne) ist das CI zwar auch beschränkt. Aber als jemand, der zu HG-Zeiten tiefe Töne gut wahrgenmmen hat, konnte ich in der Zeit als Bimodaler CI/HG-Träger keinen nennenswerten Unterschied im Klang erkennen. Zumal auch Normalhörende sehr tiefe Töne mehr spüren als hören.

    Technisch mag das CI gegenüber dem Normalohr beschränkt sein. Was man daraus macht steht aber auf einem anderen Blatt.

    12 Jahre Zeit dem ich mein ci habe ca. 120 Einstellungen

    HUNDERTZWANGIG in nur 12 Jahren! Wahnsinn, die seid möchte ich auch mal haben. Das geht ja nur, wenn man konsequent jedes halbe Jahr eine Blockwoche von 5 Tagen in Anspruch nimmt und auch noch an jedem dieser Tage eine Einstellung stattfindet. In St. Wendel findet am 5. Tag allerdings nie eine Anpassung statt sondern bestenfalls das Zurücksetzen auf einen der vorherigen Tage. Ich habe/hatte in den 5 Jahren Zeit 2020 bis Ende 2024 21 Einstellungen und für die nächsten 7 Jahre sind jeweils nur 1 Kontrolltermin vorgesehen.

    Nach 3,5J habe ich jetzt etwa 140 Maps

    Krass. Einfach nur krass.

    Moin,

    ich hatte bis vor 2 Stunden das unverhoffte Vergnügen, kurzfristig und damit spontan auf ein Metal-Konzert von Judas-Priest zu gehen. Ich war beruhigt zu wissen, dass ich nicht der einzige Bekloppte CI-Träger bin, der auf solche Konzerte mit lauter Musik geht. Saß doch glatt direkt hinter mir ein Rostocker auf seiner Hörreise nach München, um hier sein eines CI nachjustieren zu lassen.

    Dieses Konzert abzusagen war für mich keine Option. Ansonsten habe ich alle Vorschläge versucht umzusetzen. Erst habe ich Ohropax von meinem Sohn kurz ausgeliehen, der zwei gesunde Ohren hat. Aber das hat keinerlei Änderung bewirkt. Egal ob ich sie gegessen oder in die Ohren gesteckt habe.

    Der nächste Versuch ging voll in die Hose, die beiden Prozessoren auszuschalten. Da hab ich nur den Körper wie bei einer Herzrhythmusstörung gespürt, aber sonst von der Geräuschkulisse und der Menschenmenge nichts wahrgenommen.

    Danach habe ich den Manager gefragt, ob er die Musik ein bisschen leiser drehen kann und er hat mir versichert, dass es an meinem Sitzplatz nicht lauter sein wird als 90dB. Ok, das hatte ich geträumt. Tatsächlich hat der mich ausgelacht. Wobei, 90dB (unbewertet) wurden laut Handy-App innerhalb des Messzeitraums tatsächlich nicht überschritten.

    Konzert war schon cool, allerdings in der Halle, in der es in der Theorie nicht gut klingen kann, weil weil halt. Das nächste planmäßige Konzert findet direkt nebenan unter freiem Himmel statt mit Zeltdach über meiner Sitzreihe.

    Um es klar zu stellen: Für einen bilateralen CI-Träger korreliert Umgebungslärm überhaupt nicht mit der Überreitzung der Hörnerven. Die beiden Dinge haben überhaupt nichts miteinander zu tun. Warum auch? Ein CI stellt man sich so ein, dass die Lautstärke sich innerhalb der Komfortzone befindet.

    Tatsächlich habe ich eher dann die Befürchtung einer Hörnervreizung, wenn mein einer Kollege im normalen Büroalltag neben einem unvermittelt zum Sprechen anfängt. Das geschieht in einer Lautstärke, als ob er einen (nicht vorhandenen) Presslufthammer übertönen muss, egal mit wem er gerade spricht. Diese Art "Lärm" schlägt sich sofort voll auf die Nerven durch, weil man unmöglich schnell genug den Ausgangspegel reduzieren kann.

    Bei vorhersehbar lauter Musik? - kein Problem, wenn man ein herunter geregeltes Live-Programm am SP einstellt.

    Musik ist halt sehr schwierig, weil einfach das Ci nur einen sehr reduzierten Tonumfang wiedergeben kann.

    Für die meisten, die vom Hörgerät kommen, gilt diese Aussage nicht. Der Tonumfang und die Dynamik eines CI ist größer als beim HG. Schlussfolgerung: Technisch ist deh Klang beim CI besser als beim HG. Ob das auch besser im Hörzentrum des Gehirns ankommt ist unter anderem auch (aber nicht nur) eine Frage, wieviel man dafür wirklich trainiert (und nicht nur glaubt es zu tun)

    Der Chef unter den Audiologen in St Wendel ist durchaus gut. Allerdings nicht unfehlbar. Ich habe letzte Woche in meiner Heimatklinik seine Änderungen wieder rückgängig machen lassen müssen, weil er ungefragt Änderungen vorgenommen hatte, die ich erst später als solche erkannt hatte, weil ich mit einer derartigen Änderungen gar nicht gerechnet hatte. Da mein Richtungshören dadurch gestört wurde, war das für mich eher lebensgefährlich.

    Aber:

    Erkläre mir wo ich den Einstell-Superaudiologen finde und wie ich den erkenne ?

    Das kann wahrscheinlich keiner. Aber was du dazu tun kannst hast du doch selbst schon geschrieben:

    Jedenfalls meine ich die letzten 2 die ich hatte, haben es nicht drauf

    Du findest "die" guten Audiologen, indem du die "schlechten" aussortierst. Das was übrig bleibt sind folglich die Guten.

    Zumindest die für dich Guten. Denn das ist für jeden individuell möglicherweise - ach was sage ich - höchstwahrscheinlich ein anderer. Wenn der eine Patient mit einem Audiologen gut zurecht kommt, gilt das nicht notwendigerweise für einen anderen Patienten - und für Audiologen genauso.

    Moin,

    durch heftig viel Üben habe ich eine aus meiner Sicht ausgezeichnete Musikwahrnehmung. Also wenn ich mir ein Streichorchester von CD anhöre oder selbst am Klavier spiele, klingt das für mich deutlich besser als bis vor 4 Jahren, als ich mich noch mit Hörgeräten herumgeschlagen habe. (Das war nicht von Anfang an so!) Selbst gestreamte Rock-Musik auf meine beiden AudioStreamer (=MFi-fähige Batteriehülse von Med-EL) hat nicht erst seit der letzten Anpassung Tiefgang, den ich so nicht erwartet hätte.

    Einzig beim Thema laute Live-Musik im Stadion haben meine letzten Audiologen passen müssen (der eine wird von vielen hochgelobt, der andere ist mein Audiologe, den ich für äußerst kompetent halte). Mein Problem beim letztjährigen Metallica Konzert in Hamburg war, dass über weite Strecken die Musik etwas übersteuert geklungen hat, ganz so als ob die Mikrofone an oder über die Grenze der Aufnahmefähigkeit belastet werden. An den Staubfiltern liegt es nicht, da sie vorher frisch gewechselt wurden. An den Software-Filtern der SPs liegt es auch nicht, weil ich aus Prinzip kein einziges davon aktiv habe.

    Ich vermute irgendwas an den beiden möglichen Kompressionseinstelungen oder Veränderung der C- oder T-Kennlinien (MPO gibt es wohl nicht in dem Sinne bei Med-EL). Hat jemand von euch Erfahrenen dieses Phänomen gehabt und erfolgreich lösen können? Wenn nicht, dann bitte nicht antworten. Vermutungen helfen mir nicht wirklich weiter, weil ich dasselbe Konzert dieses Jahr Ende Mai ganz gern auch ohne Gefühl des Übersteuerns hören möchte. An der Akustik vor Ort lag es nicht, meine Begleiter (sowohl mit als auch ohne Hörgeräte) hatten nicht über dieses Phänomen klagen können.

    Wir sorgen ja als Menschheit dafür das natürlich auch die Ozonschicht immer dünner und löchriger wird!

    Man kann viel über den Umgang der Menschen mit der eigenen Umwelt beklagen. Aber ausgerechnet das Ozonloch ist das schlechteste Beispiel. Denn das Loch schrumpft seit Jahren mehr als es wächst dank konsequentem Verzicht auf die meisten schwerwiegenden Ozon-zerstörende Mittel wie FCKW. Hier kann man tatsächlich mal den seltenen Fall eines weltweiten Konsens erleben.

    Im übrigen hast du muggels Frage immer noch nicht beantwortet. Ein GdB erhält man auf eine Einschränkung im übrigen nur, wenn diese länger als 6 Monate besteht und auch nur solange, wie diese Einschränkung überhaupt besteht. Wer nach erfolgreicher operativer Entfernung über keinen Krebs mehr verfügt, hat demnach dann keinen Anspruch mehr auf Berücksichtigung. Dies muss dem Amt auch mitgeteilt werden, andernfalls begeht man Betrug am Staat.

    liest sich für mich aber so, dass du nach einiger Abstinenz von Null auf Hundert wieder im Provokationsmodus bist und es scheinbar brauchst, Leuten gegen den Kopf zu stoßen

    Oh, noch so ein AB-ler der von seinem Hersteller durch und durch überzeugt ist, es im Gegenzug aber nicht abkann, dass andere die Konnektivität als nicht so wichtig ansehen wie gutes Sprachverstehen oder eben Musikgenuss. Zur Info: Das Thema ist nicht durch mich aus dem Ruder gelaufen, da gab es andere, die eifrig dabei sind Öl ins Feuer zu gießen.

    Kann es sein dass Du der einzige bist der das derart falsch in den Hals bekommt?

    Nee, ich genauso.

    Tatsächlich glaube ich mittlerweile, dass Andrea nicht damit klar kommt, dass manche trotz CI sehr wohl eine gute Frequenzunterscheidung hinbekommen und auch Musik als Genuss empfinden können.

    Ich kann mich nur wiederholen: ein Gehirn ist in seiner Leistungsfähigkeit phänomenal. Es kann die Verknüpfung von 1 Hörnerv zu einer bestimmten gehörten Frequenz umstellen auf die Verknüpfung einer Impulsrate auf einem ganzen Bündel von Nerven zu einer bestimmten Frequenz. Da kann man noch so oft darauf pochen, dass das technisch mit 12-22 Elektroden gar nicht geht. Geht aber. Manche bekommen das mit viel Training hin.

    AB benutzt Bluetooth LE für die Steuerung per App. Aufio hingegen streamt AB und Phonak ganz klassisch mit Bluetooth classic (ohne LE)

    Bei Medel ist übrigens seit Sonnet 2 auch Bluetooth LE verbaut - ohne den Aufsatz mit dem AudioStreamer.

    Lasst einfach die Diskussion mit Bluetooth sein, das hilft doch keinem. Zumal jeder was anderes darunter versteht.