Posts by Wallaby

    Lama:

    Wie manche wissen beschäftigen wir uns mit der Frage ob wir unseren Zwerg einseitig implantieren lassen (einseitig taub). Meine größte ANgst ist eine Hirnhautentzündung, die durch den Fremdkörper im Innenohr scheinbar schneller auftreten kann als bei Unimplantierten.

    Ich möchte gerne wissen ob dieses Risiko kaum auftritt, nur anfangs nach der OP besteht oder ob dies generell eher ein Problem bei kleinen Kindern ist (die aufgrund ihrer Anatomie mitunter eher zu Mittelohrentzündungen neigen). I


    Woher kommt die grosse Angst bzgl. Hirnhautentzündung und wie man hieraus lesen kann Deine Zweifel an CI? Hast Du ausser in Freiburg anderswo CI-Träger bereits kennen gelernt?

    Wenn jemand Meningitis bekommt und dies zeitig erkannt wird, sollte (wäre in dem Fall als Notfall angesehen) sobald wie möglich mit CI versorgt werden.

    Dazu kommt, ich las im anderen Forum Dein Thread.....und dort schrieb Du u.a. "Soziale Ausgrenzung wegen Klotz am Kopf".

    Wegen Klotz am Kopf habe ich nicht den Eindruck, dass dies der Grund für Ausgrenzung war - sondern die Folgen der Umstände, wenn man nicht entsprechend reagieren tut/kann, bei von Geburt an beidseitig Hörgeschädigte Kinder hört man bei einigen an der Aussprache.

    Die CIs sind zwar eigentlich Sichtbarer als HG (aber dieses sind inzwischen kleiner geworden als wie vor 20 Jahren noch) je nachdem wie man dies trägt und ob die Haare drüber gehen oder offen sind, aber wenn ich überhaupt angesprochen wurde, waren eher Mitbetroffene.


    Letztendlich solltest Du Deinem Sohn implantieren lassen, wenn Deine Fragen geklärt sind und vorallem Du und Deine Familie dahinter stehen den Weg mit Deinem Sohn zu gehen und unterstützt

    Nein, habe nix aufgebaut, das wissen einige „Alten Forenuser“ wie was damals lief/entstand.


    Es gibt einige Möglichkeiten, wie man mit „Hilfsmittel“ zb. den Seminar verfolgen kann.

    Du als langjährige HG-trägerin könnte sowas wissen und wurde im anderen Forum erwähnt wie andere sich behelfen lassen tun. Wenn man wirkliches Interesse hat fragt man nach Seminarausrichter wie es um „barrierefreie Hören“ steht. Ich hatte damals auch wenn wenig akustisch verstand eine CI Veranstaltung besucht und der Austausch mit CI Träger war gold wert


    Wie wäre wenn weniger umständlich zu denken, einfach mal die entsprechende Hinweis bei google eingeben.

    spaechtele: als die zuvorherige Posting dazwischen kamen, hatte ich dies zuvor nicht gelesen.

    Ich will mal nicht so sein hier einen Link zur Ohrenseite.. => https://www.ohrenseite.info/erfahrungsberichte

    Rest kann man in google selbst logischerweise mit entsprechende Stichwörter ergoogeln


    Übrigens Du schrieb, dass Du wg. Herz in Heidelberg Klinik bist, dort gibt auch CI-Klinik (ob im gleichem Haus ist weiss ich nicht) dort kannst Du in beiden Abteilungen erfragen wie mit OP vorgehen kannst, worauf man achten soll etc.

    spaechtele: Ich weiss zwar nicht seit wann Du schwerhörig bist, aber meine irgendwo gelesen zu haben, dass Du bereits einige Jahren HG trägst. In den Jahren bekommt man schon möglicherweise einiges an Begriffe mit, welches mit Hörschädigung zu tun hat.

    Du schrieb, dass Du bereits einen Tag wegen CI in Tübingen warst. Ausser dass man nochmals mit HG testen soll (wie Andrea bereits erwähnte....das ist auch der gewöhnliche Weg um auszuschliessen, dass mit HG nichts mehr weiter kommt), wurde Dir da nicht bereits etwas über CI erklärt?


    Der gewöhnliche Ablauf wäre Gespräch führen, Audiometrie - Wortverstehen auch mit Störschall, ggf. Promotionstest (diesen Test machen nicht alle Kliniken), MRT, ablauf der OP - Gespräch beim Techniker über CI möglichkeiten und dessen zubehör - welche Fabrikat "wünscht" sich Patient, beim Pädagogen wird man auch über die Erwartungen, Vorstellungen des CI abgefragt. Hast Du irgendwelche Prospekte über CI erhalten? Welche Nebenwirkungen kann man bekommen? Am Ende wird noch über Ablauf der Erst- / folgeanpassung informiert und die "lebenslange" Nachsorge.

    Inwiefern über CI in einer VU aufgezeigt wird, kann von Klinik zu Klinik aus Zeitlichen Gründen unterschiedlich ablaufen. Und wenn CI-Kliniken mit SHG kooperieren, werden die Patienten schonmal zu SHG geschickt, damit von Betroffene aufzeigen lassen kann was ein CI und mit Zubehör auf sich hat.


    Wie gesagt als ich vor CI-Entscheidung im Jahr 2000 stand, gab noch kein Entscheidungsfindungsseminar. Das Forum war im Aufbau - dieses jetzige Forum kam noch etwas später...... In Kliniken haben die Ärzte etc. oftmals wenig Zeit all dies genau dem Patienten zu erklären - daraus ist nach einigen Jahren das Entscheidungsfindungsseminar entstanden. In Entscheidungsfindungsseminar werden FM Anlage angeboten (Du schrieb zuvor, dass es für Dich nicht lohnt, da Du nichts verstehst und wie läuft es in CI-Klinik Tübingen, verstehst Du den Arzt was er sagt oder hast Du jemand dabei der/die für dich auch mit Fachbegriffe Übersetzen tut?), dass man dieses einigermassen folgen kann. Man erhält auch Einzelgespräche um das ganze aufzeigen zu können wie man vorgehen soll/kann. In allen RehaKliniken die Entscheidungsfindungsseminar führen sind einige Referenten selbst CI-Träger. Über dieses "Seminar" habe ich von div. Teilnehmern durchwegs postive Rückmeldungen erfahren.


    Dass aufgrund der Pandemie momentan mit Organisation schwierig ist, wissen sicherlich alle. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass gar keine Lösung geben wird, denn wenn aufgrund Deiner Herzgeschichte was ja dann von heute auf morgen geschieht, kannst Du Deine Tochter (weiss nicht wie alt Sie ist) bestimmt auch nicht mit ins KH nehmen!? Bei CI ist kein Notfall sondern kannst Planen, da Du den Termin etwas mitplanen kannst.


    Übrigens weder Andrea noch Muggel schrieben, dass man Allwissend sein sollte. Das waren wir am Anfang gewiss auch nicht, aber es gab bereits Vorkenntnisse und wussten schonmal zb. was für CI-Fabrikate gab, welche Kliniken implantieren tut, wie im etwa der Ablauf sein könnte.

    Man kann vieles im Forum fragen und zusammen suchen..... kann aber mühselig werden wenn man so gut wie gar nichts bescheid weiss wie zb. ein CI funktioniert und mit den Begriffen/Abkürzungen nicht kennt etc.

    Übrigens es hat keiner geschrieben, dass mit CI alles bestens ist - ich hatte in irgendeinen Posting erwähnt, dass unterschiedlich laufen kann.


    Wie Andrea bereits schrieb.....Wenn der Arzt dir ein CI indizieren tut, dann MUSS die Krankenkasse es zahlen. Zumindest wenn um erste CI geht. Das wird anders abgerechnet als HG. Das sind 2 paar Schuhe die man trennen muss.

    Und das mit HG hinterher testen ist zu verstehen, wenn Du neue HG aussuchst, dann sollte erst warten wenn CI hast!

    Das sind zweierlei vorgänge das eine ist in CI-Klinik HG testen um auszuschliessen dass es nichts bringt und das andere ist falls Du neue HG benötigt und auf eine Seite für CI entscheiden solltest, dann soll das HG erst nach CI-Anpassung ausgewählt werden.

    Hallo,


    ich persönlich zog immer HdO vor, da mir SU mich nicht ansprach.

    Vor Jahren als die ersten SU rauskamen, wollten div. CI Träger nutzen. Damals konnte man nicht zuvor testen und man musste entscheiden. Dann gab einige "Rückläufer" da stärkere Magnet benötigt wurde, damit es hielt / es gab damals keine vernünftige Anschlüsse um zusätzliche Hilfsmittel nutzen zu können / T-Spule gab meines Wissens in den Anfängen nicht / man war eher auf FB angewiesen, da an SU keine Tasten für Prog wechsel - Ausschalter gab etc.

    Da die SP ein medizinisches Gerät ist konnte/durften bei Rückgabe nicht an nächsten CI-Träger weiter gegeben werden. Daher wurde nach einiger Zeit die Möglichkeit gegeben, dass man die SU für ca. 4 Wochen testet und HdO (beides wurden dann als Testgerät genutzt)..... danach musste man sich entscheiden und bekam dann neues.

    Inwiefern mit Testen und Anschlüsse für Hilfsmittel heutzutage möglich ist weiss ich nicht. Bzgl. Hilfsmittel hat sich ja gewandelt, da heutzutage auf BT läuft und man nicht bzw. weniger an SP anstöpseln musste. Daher empfehle ich jede CI-Neuling dass man die SPs nach möglichkeiten zeigen lassen sollte.

    Wie gesagt, das soll jeder CI-Träger zuvor abwägen. Und die langjährigen HG-Träger waren nach meinem Eindruck HdO gewöhnt.


    Das sind die Erfahrungsaustausch mit div. CI-Trägern.

    Als ich in Entscheidungsphase war, gab die möglichkeit an diese ganzen Infos gar nicht in der Fülle die es heutzutage möglich ist. Weder Entscheidungsfindungsseminar noch CI-Zentren gab damals nicht wie diese heutzutage anbieten tun. Ich bin zu den 2 "grossen bekannten" CI-Firmen ins Büro gefahren um mich beraten zu lassen. Ohne diese Beratung hätte ich definitiv noch etwas weiter hinausgezögert um mich implantieren zu lassen. Achja einen Forum für Austausch mit CI-Träger und künftigen CI-Kandidaten war damals noch im Aufbau


    Gruß

    Wallaby

    Hallo Speachtele,


    ich weiss, dass bzgl. Anwalt nicht um das CI geht.

    Ich bin nur etwas irritiert, dass zwar soweit verstand um HG und Roger-Anlage geht und die Sache läuft scheinbar schon länger.

    Der Vorgang Du teilweise dem Anwalt liefern sollst worauf es ankommt, das heisst er kennt sich vermtl. nicht mit Hörgeräte etc. aus! Das ist nur mein Eindruck, kann aber auch daneben liegen.


    Bzgl. CI haben schon die Vorredner erwähnt, dass Du vorher für ein "Fabrikat" entscheiden muss bzw. solltest Du mit Arzt/Techniker besprechen bzw. zeigen lassen wie die SPs (Sprachprozessoren) aussehen. Wie die Handhabung ist, wie es bzgl. Anschlussmöglichkeiten sei es für Telefon, RogerAnlage etc. handelt, dass man dies ggf. offen hält.

    Da ich nicht weiss, ob bei Dir MRT-Untersuchungen wichtig sein könnte, dann solltest Du bzgl. Fabrikat auch darauf achten bis zu welchem Tesla die jeweiligen Fabrikate bei MRT Untersuchung zulässig sind!


    Da Du Herzprobleme hast, solltest Du eine Klinik aussuchen die ggf. mit Kardiologische Abteilung zusammen arbeiten - für den Fall des Falles. Ich weiss nicht wie gross und inwiefern die mit "Problemfälle" das Klinikum in Tübingen haben bzw. auskennen (das war soweit ich mich entsinne wo Du dich bzgl. CI bereits vorstellig wurdest)? Aber wie es klingt wurde dir über weiteren Verlauf nach der OP, Erstanpassung, Folgeanpassung und "jahrelange" Nachsorge läuft nicht weiter erläutet!?

    Freiburg wäre eine grössere Klinik..... dort ist Nachsorge stationär.

    So wie es sich liest, steht bei Dir bzgl. Herzgeschichte auch nochwas an. Da solltest Du genauer mit Ärzten aus beiden Medizinische Abteilungen besprechen und prioritäten setzten wie man vorgehen sollte.


    Bzgl. Nachsorge hat jedes Klinik eigene Konzepte und es kommt auch auf die Verträge mit den Krankenkasse an, um entsprechende Konzepte machen zu dürfen/können.


    Da ich selbst in 2 verschiedene Kliniken mich implantieren lies, kenne ich die stationäre und ambulante Erstanpassungszeit. Für den Anfang finde ich stationäre Anpassungstage angenehmer, da sonst zu stressig sein kann. Man sitzt da und hat die Zeit im Hinterkopf zuhause steht was an, muss Öffis entsprechend erreichen o.ä. Es wird für die 3 Tagen am SP nachjustiert , dann wird noch Hörtraining gemacht und man sollte selbst auf Hörentdeckungsreise gehen. Dies wird in ersten 2 Jahren alle paar Monaten im etwa so ablaufen! Du darfst nicht vergessen, es ist nicht so CI-OP und 3-6 Wochen später Erstanpassung und SP Anschalten und schon läuft es bereits! Es bedarf Geduld, Zeit usw. Anfangs ist es oftmals, dass man was hört, aber noch nichts bzw. wenig verstehen tut.


    Bad Berleburg meinte ich nicht sondern Bad Nauheim! Bad Berleburg gab zu Deiner Zeit meines Wissens für ein paar Jahren keine CI-Reha, da das Team paar Jahren zuvor von Bad Berleburg nach Bad Nauheim umgezogen war.

    Enscheidungsfindungsseminar findet an einem Wochenende statt. Aber ob es aufgrund Corona stattfindet, muss man erfragen. Da Bad Nauheim und Bad Salzuflen Schwesterkliniken sind, wechseln diese mit Enscheidungsfindungsseminar Terminlich ab.

    In St. Wendel wird ebenso Entscheidungsfindungsseminar statt. Das ist nochmals seperates Team die weder mit Bad Nauheim und Bad Salzuflen zu tun haben.


    Ich füge ein Fleyer des Entscheidungsfindungseminar bei indem Du nachlesen kannst wie so ein Seminar abläuft bzw. welches Themen angesprochen wird. Ich sehe genauso wie Andrea, dass bei Dir bzgl. CI grosse Wissenslücken da sind.

    In dem Fleyer steht, dass das Seminar in Bad Nauheim/Bad Salzuflen an sich kostenlos ist (wie es in St. Wendel bzgl. Teilnahmegebühr aussieht weiss ich nicht), jedoch muss man für Übernachtung selbst aufkommen.


    Hier ein Fleyer über Entscheidungsfindungsseminar

    https://www.median-kliniken.de…I_Seminar_2020_01_web.pdf


    Wünsche Dir vorallem alles gute für Deinen weiteren Verlauf und schreibe Dir Fragen auf, welches Du dann bei Vorsorgeuntersuchung für CI das Team ansprechen kannst.


    Gruß

    Wallaby



    Nachtrag.... in St. Wendel wäre es ebenso kostenlos...... leider findet dies Coronabedingt zz nicht statt!

    https://hoeren.saarland/Cochle…ntat-Informations-Seminar

    Jetzt kommt noch dazu, dass manche Impfzentren für paar Tagen keine Termine für Erstimpfungen vergeben können/werden, damit die Dosis für die Zweitimpfungen vorbehalten werden. Hausärzte bekommen wenige Dosis....... da werden keine hunderte verteilt sondern kann vorkommen dass nur 20 pro Woche erhalten!

    Hallo spaechtele,


    Deine Vorgänge ist mir etwas verwirrend wie die Abläufe anbelangen. Dein letztes Posting verstehe ich auch nicht so ganz.


    Mit "Wunschklinik" meine ich, dass Du für den Fall einer CI-OP Dir eine Klinik aussuchen solltest mit diese Du bei Untersuchung etc. "verstanden" fühlst und auch schaust welche CI-Fabrikat Du favorisiert und ob die besagte Klinik mit diese Erfahrung haben - auch sollte man insbesondere das Nachsorgekonzept erfragen, ob dies Dir zusagt.


    Da Du scheinbar selbst überfordert bist mit den bisherigen verlauf..... hoffe, Dein Anwalt kann Dir bzgl. Deinen jetzigen "Fall" helfen!

    Da ich jetzt grad nicht weiss, seit wann Du schwerhörig bist und ob Du andere HG-Träger und/oder CI-Träger kennst?

    Vielleicht wäre ein CI-Entscheidungsfindungsseminar ratsam.... damit Du siehst wo Du bzgl. Deiner Hörschädigung tatsächlich stehst und ob ein CI in Frage kommt. Da ich nicht weiss, ob und wann "Entscheidungsfindungsseminar" statt finden, hast Du schonmal über eine "normale" Reha in Hörgeschädigte Abteilung zb. Bad Berleburg oder St. Wendel nachgedacht. Da wirst Du u.a. über Hörschädigung, Hilfsmittel etc. informiert. Diese beiden Kliniken können Dir ggf. auch weiterhelfen wie Du bzgl. HG/CI weiter vorgehen solltest/kannst.


    Gruß

    Wallaby

    Tatsächlich war meine Frage mit dem „Austausch“ von HDO und Single-Unit Prozessor eher theoretisch - aber wenn ich es richtig verstehe, kann man bei der Krankenkasse so alle 5 Jahre ein neues Gerät erhalten. Ich habe mir erhofft, so kostenfrei an mein zweites zu kommen. :)



    Spannend finde ich die Option, erst einen Single-Unit Prozessor zu testen, um diesen dann bei schlechten Tragekomfort für einen HdO. Diese Option werde ich auf jeden Fall erfragen und - falls das möglich ist - spricht umso mehr für Cochlear oder Med-El, da hier beide Optionen angeboten werden. Gibt es von irgendwem Erfahrungswerten mit den Unternehmen wie z.B. der Kulanz, Kundenbetreuung und Qualität der Produkt?


    Hallo Nick,


    zu Punkt 1... stimmt nicht ganz..... es wird auf jedenfall Vergleichstest gemacht und wenn bestimmte Prozentwert der Verbesserung erreicht wird, dann kann man von KK einen neuen beantragen.

    Neuere Prozessor erscheint nicht zwangsläufig nach 5...... es kann auch nach 6 Jahren auf den Markt erscheinen!


    zu Punkt 2.. Da bei Medel als auch Cochlear HdO und Unit Single gibt.... Wie die genaue regelung in jeweilige Kliniken gehandhabt wird, muss Du genau erfragen. Soweit ich von div. CI-Träger mitbekam, konnte man zb. Unit-Single für ca. 4 Wochen testen und danach den HdO ebenso anschliessend muss man für eins von beiden entscheiden! Wie gesagt über Zeitraum der Testphase solltest Du genauer in Deiner Implantierende Klinik erfragen


    Gruß

    Wallaby

    Hallo,


    man kann zwar den Arzt fragen, aber wenn keine Anatomische gegebenheiten vorliegen für den Fall dass bestimmtes Implantat nicht zu empfehlen sei - wird man oftmals keine empfehlung bekommen.


    Es gibt CI-Zentren wo man beim Techniker oder indem Ansprechpersonen von jeweiligen Firmen sind einen Beratungstermin vereinbaren und die Prozessoren und ggf. dessen Ausstattung zeigen lässt. Z.b. in MHH und Hörpunkt Friedberg gibt es Büros von jeweiligen CI-Firmen indem Vertreter regelmässig oder nach Terminvereinbarung ins Haus kommen. Wie es jetzt aufgrund der Corona gehandhabt wird weiss ich jedoch nicht!


    Die meisten CI-Kliniken haben mind. 2 Fabrikaten zur Auswahl.


    Wenn man mit Halterung des SP unsicher ist, sollte man die jeweiligen SPs (Dummy) am Kopf halten. Hier muss man bedenken, dass später noch Batterie/Akku reinkommen und daher etwas schwerer wird. Handhabung des SP fand ich für mich damals auch wichtig. Heutzutage kommt die Frage noch dazu ob die jeweiligen Träger das Tragen des SP im Schwimmbad wichtig ist, da hierfür entsprechende Wasserschutzhüllen gibt etc.

    der Klinikarzt schreibt im Bericht das ich erst Hörgeräte testen soll und wenn ich nicht klar komme auf der rechten Seite soll ich einen Termin ausmachen für CI .

    Das ist der entgegen gesetzte Weg.


    Hallo spaechtele,


    muss Du in bei Dir vorgegebene Akustiker/Klinik die HG testen? Vielleicht kannst Du dennoch in CI-Klinik machen, denn die CI-Kliniken werden ggf. auch zuerst HG testen, falls bzgl. CI noch an der Grenze sein sollte.

    Hast Du schon eine CI-Klinik im Auge? Wie im Thread erwähnt bieten viele CI-Kliniken mind. 2 Fabrikate zur Auswahl an. Wenn Du Deine Wunschklinik nennst, kann bestimmt einige User Dir nennen welche Fabrikate in Deine "Wunschklink" angeboten wird.


    Es gibt auch "CI-Entscheidungsfindungsseminare" zb. in Bad Nauheim/Bad Salzufflen (die beiden wechseln sich ab, da hierbei um Schwester RehaKlinik handelt) oder in St. Wendel machen. Ob dies während der Coronazeit geboten wird, weiss ich jetzt nicht. Da wirst Du umfassend rund um CI aufgeklärt - einige Referedenten sind selbst Betroffen.


    Gruß

    Wallaby

    Hallo Martina,


    habe Dir eine Nachricht geschickt, schau mal im Postfach.


    Aber Schwarzwald, Nordsee?? Was war das für eine Ärztin?

    Falls um CI-Reha handelt dann gibt Bad Nauheim, Bad Salzuflen, St. Wendel, Bad Grönenbach! Dies sind die hier die meistgängige CI-Rehakliniken. Aber es gibt noch 2 weitere CI-Rehamöglichkeiten, aber das Konzept ist ne andere als wie die zuvor genannte Orte.


    Gruß

    Wallay

    @Jutta/Jusch.....Schau mal bei Ralles Posting ganz unten ist Signatur hinterlegt seit wann und welches Fabrikat er hat ;)


    Ralle: In Deiner Signatur sehe ich, dass du die Planung für 2. CI im moment verworfen hast. Darf man fragen warum jetzt erstmal nicht in Planung steht?


    Gruß

    Wallaby

    Hallo,


    man sollte wissen, dass das Telefonieren der Kategorie "Königsklasse" gehört.

    Das sollte jeder für sich selbst wissen inwiefern der-/diejenige es sich zutraut.

    Das dies mit x-Jahren her sein sollte tut nicht zur Sache. Es kommt auf die bisherigen Erfahrungen an. Die einen machen gute und die anderen eben schlechte Erfahrungen. Die einen haben geduldige und andere nuschler/ungeduldige Gesprächspartner.

    Es gibt CI-Träger die vor CI-Zeit schon immer schwerhörig waren und hier gibt es auch Personen die damals bereits kaum bzw. gar nicht telefonieren konnten bzw. stressig fanden o.ä.

    Es gibt CI- als auch HG-Träger die nur mit bestimmte Personen z.b. nur mit Mama / nur mit Familienangehörige / nur mit Frauenstimme / auf keinem Fall dienstlich etc. telefonieren tun.

    Es ist auch eine gewisse Hemmschwelle dabei. Es gibt div. Gründe die man akzeptieren sollte.


    Auch kommt es auch auf jeweiligen Telefone und ob mit Zusatzhilfsmittel wie zb. Streamer nutzt an - da nicht jeder mit jedem x-beliebigen Telefone telefonieren kann/mag.


    Mit "Hotline" zu telefonieren finde ich persönlich sehr anstrengend, da gar keine Rückfragen beim nicht verstehen möglich ist oder wenn man bei Servicedienste anruft und plötzlich irgendwelche Nummer/Buchstaben (man kann hierbei kein "Telefonbuchstabieralphabet nutzen d.h. z.b. Matha - Anton - Ida - Emil - Richard ergibt Maier oder 58gs3b9 = 58 Gustav Samuel 3 Berta9) angeben muss ist für Hörgeschädigte die keine saubere Aussprache haben ebenso schwierig und diese zuvor genannte Buchstabieralphabet ist für Hotline gar nicht möglich. Das ist alles andere als Barrierefrei...... Man denkt nicht an Hör- und Sprach"behinderte" Personengruppe. Hier ist man in heutige Zeit der Inklusion noch weit entfernt von der Realität! Bei Sprachbehinderte zählt Guthörende die aber Sprachbehinderung haben zb. Stotterer sind dazu.


    Es ist schön, wenn einige von Euch es wagen und Freude am telefonieren haben, dagegen spreche ich nicht - finde aber nicht so toll, dass dann gesagt wird "kannst dies und jenes probieren" - "es wäre übungssache" - o.ä.


    Gruß

    Wallaby

    Hallo,

    was der Ton in letzter Zeit hier anbelangt, kann ich Katja_S zustimmen.


    Finde ich schade, dass man immer wieder vom Thema abweichen tut oder quergeschossen wird, weil manche die Antworten/Kommentare nicht passte.


    Was die Impfung anbelangt - anfangs als der Impfstoff auf dem Markt raus kam gab teilweise einen Aufschrei, weil plötzlich zu schnell auf dem Markt kam und nicht erprobt sei. Impfstoff an sich ist nicht sooo neu sondern die Mischung soweit ich aus der Presse las.

    Da wollte div. Personen erstmal gar nicht sich impfen lassen, da man mit Nebenwirkungen nicht wusste was bei rauskommen würde.


    Später wurde für die Impfung von der Regierung plädiert und die Prioritäten gesetzt und auch eingehalten werden sollte. Das ging schief, da man immer wieder propagandiert wird obwohl zu wenig Impfstoff da war bzw. momentan auch noch nicht genügend zur verfügung gibt.


    Zwischenzeitlich gab kurze unsicherheiten was bzgl. Astra Zeneca rauskam. Nach kurzer überprüfung und abklärung wurde dies wieder für bestimmt Personenkreis zugelassen. Auch wenn hier immer noch die Priorität der Impfwilligen weiterhin eingehalten werden sollte.

    Allein auf Hörschädigung hinzuweisen - zählt nicht zur Risikogruppe. Hier sollte bitte keine Sonderstatus eingefordert werden und auch daran denken, dass immer noch genügend ältere und wirkliche Risikopatienten nicht alle durchgeimpft wurden.


    Man mag über die Reglung weiterhin den Kopf schütteln, da jetzt erst recht testen testen testen und vorallem das Impfen vorangetrieben werden sollte. Mancher denken sich dabei wie das funktionieren soll, wenn die Anzahl der Testsets und Impfung gar nicht nachkommen. Inzwischen sollen Hausärzte Ihre Patienten aber hier soll die Priorisierung der Patientengruppe ebenso eingehalten werden. Inzwischen wird aufgerufen, dass die Betriebe auch die Möglichkeit geboten werden soll durch z.b. Betriebsarzt die MA verimpfen zu lassen und vorallem Testsets verteilen zu können. Gerade heute bekam ich mit, dass Firmen zwar grundsätzlich bereit sind mitzumachen, aber die wollen nicht für den Missstand gerade stehen, wenn zb. die Testsets nicht ankommen.


    Die Risikopatienten sind genervt, da die Ihre Verwandten etc. nicht sehen dürfen solange diese Prioritätgruppe nicht geimpft sind - die Jüngere können genauso genervt sein, da diese ggf. auch impfen lassen würde, damit man wieder zur Normalität zurück kehren kann.


    bestager: bitte genau überlegen wie man es formuliert - einfach so schreiben "bin Risikopatient". das kommt nicht so gut an. Mit allgemeine Formulierungen kommt man nicht weit.... (siehe auch im geschlossene Forum daher gehe ich hier nicht weiter ein)


    Egal im welchem Thread immer wieder zu abschweifungen/Missverständnisse/Einforderungen etc. gab...... letztendlich kommt darauf an wie man es rüberbringt und es geht auch um den Ton der ausmacht wie das ankommt.


    Jetzt können wir hoffen, dass die Testsets und Impfstoff lieferungen in nächsten 2 bzw. 3 Wochen was geschieht......... mal schauen wie sich das ganze demnächst entwickeln wird.


    Gruß

    Wallaby

    Meines Wissens hat man mit dem Merkzeichen Gl ebenfalls Anspruch auf sog. "Gehörlosengeld"; wenn ich richtig informiert bin, handelt es sich um einen Betrag in Höhe von 77,00 EUR monatlich. Zu diesem Punkt können vielleicht ebenfalls betroffene Mitglieder etwas sagen.


    Hallo,


    da das „Gehörlosengeld“ Ländersache ist, gibt dies nicht in allen Bundesländer (momentan überwiegend im Osten) . Und die Höhe des „Gehörlosengeld“ ist auch unterschiedlich.


    Ich glaube dass auch je Bundesland nach Alter des Erhalt der GdB abhängig ist.


    In folgende Bundesländer gibt das Gehörlosengeld

    NRW

    Berlin

    Brandenburg

    Sachsen

    Thüringen

    Sachsen-Anhalt


    Gruß

    Wallaby