Posts by Wallaby

    Innerhalb von 6 Wochen kannst Du noch gar nicht soviele Nachjustierung gehabt haben - wie oft hattest Du in dieser Zeit Nachjustierung bekommen?


    Es sollte klar sein, dass nicht heisst CI implantieren und 1-3 mal nachjustieren und dann ist die Sache erledigt und sollte Hörmässig automatisch laufen. Hörtraining ist grossartig auch noch nicht wirklich angelaufen.

    Ich denke viele von uns hatten in der Anfangszeit nach der Implantation wo der Tinnitus auflebte daran zu knabben (auch ich musste mich mit Tinnitus arrangieren). Es war eine OP, SP wurde angepasst alles ist neu und da machen schonmal die Ohren dicht.


    Da Du auf andere Seite ein HG trägt, kann auch sein, dass dies möglicherweise stören könnte bzw. mit CI nicht zusammen harmoniert und Tinnitus aufleben tut. Falls Du immer beim gleichen Audiologe/Techniker warst, hast Du gefragt ob Du beim anderen versuchen kannst, vielleicht hat andere Audiologe/Techniker andere hervorgehensweise?

    Seit wann bist Du schwerhörig? Schon immer oder erst seit ein paar Jahren?

    Du schrieb, dass bei leiser regulierte SP der Tinnitus erträglicher wurde, an diesem Ansatz kann man von Zeit zu Zeit aufbauen und schauen wie es mit jeweilige Nachjustierungen geschieht und ob mit HG auf anderen Ohr stört und versucht mal abzusetzen ob dann Tinnitus besser oder schlechter wird. Oder das HG auch an das CI angepasst werden sollte. So wie sich momentan liest, bist Du ohnehin - egal ob mit oder ohne CI - nicht wirklich zufrieden! Oder ist nach dem Absetzen des CI der Tinnitus erträglicher geworden?

    Wenn das so einfach wäre hätte man einen Patentrezept aber diese gibt es NICHT, da bei jedem CI-Träger und Tinnitusbetroffene und in diesem Zusammenhang bei jedem INDIVIDUELL verläuft.


    In Reha St. Wendel weiss ich, dass zu meiner Zeit ein Audiologe das ganze als Gesamtbild befasst und schaut wie was vorangegangen wird.


    Heisst es Du wirst die Reha in B.A. auch nicht antreten? Denn dort wird ja auch der Ansatz sein, dass man lernt mit Tinnitus umzugehen oder hast Du dies auch ausgeblendet und denkst dass dort Wunder geschieht?


    Wie kommst Du mit der aktuelle Situation klar, nachdem Du jetzt erstmal kapituliert hast? Du schrieb, dass Du mit HG auf anderen Ohr klar kommen würdest, verstehst Du die Sprache noch? Auf dauer wird dies denke ich anstrengend werden. Wie gehen Deine Mitmenschen zb. Familie/Verwandte/Freunde damit um oder kommt von dort Druck auf Dich was auch nicht gerade förderlich ist?


    Vielleicht überdenkst Du inwiefern Du mit Deinem Umfeld arrangieren kannst - ob auf Dauer gut geht - wo stressig wird usw.. Wie Dein Umfeld auf Dich reagiert. Und nimmt jede kleine Fortschritt als Erfolg an und bau es darauf.

    Ich denke, dass bei Dir schon zuviel zusammen kam und allein möglicherweise auf Dauer nicht weiter kommen wirst. Daher solltest Du auf schnelle Reha pochen. Ich würde parallel zb. St. Wendel anfragen wie die Deinen Fall einschätzen und ob man Dir versucht zu helfen - da bzgl. Tinnitus und CI zumindest probiert werden sollte.

    Aber Du muss auch bereit sein dies und jenes anzunehmen.


    Wünsche Dir alles Gute und hoffe, dass Du irgendwann damit arrangieren kannst. Vielleicht liest man irgendwann doch noch hier von Dir wieder mal.

    Schade, dass du nach 6 Wochen kapitulieren tust. Die wenigstens erreichen nach 6 Wochen ein offenes Sprachverständnis. Ausnahmen gibt es immer. Wenn man noch Tinnitus hat ist erst recht professionelle Hilfe welche in Form einer Reha mit Tinnitus UND CI auskennen zu suchen……hier wäre zb St Wendel eine Möglichkeit. Das sollte eigentlich am besten im Rehaantrag auch so erwähnt werden. Hier weiß ich nicht ob das überhaupt zuvor so beantragt wurde - da du 2 Rehaempfehlungen erhielt, da hätte man ggf. mit beiden Ärzte kommunizieren können. Wünsche Dir alles gute und vielleicht kannst berichten wie es Dir in Reha Bad Arolsen ging.

    Die Anmerkung auf den Einwand die Studie X besagt, das du irgendwelche Studien als Einwand verwendest ohne Nachweis. Ich habe nur aufmerksam gemacht dass es bestimmt auch andere Studien gibt die wo das Gegenteil behaupten. Mich nervt Zeit Corona den ständigen verweist auf irgendwelche Studien um schlau dar zu Stehen.


    Und gerade weil du ohne zu wissen einfach behauptet dass es „bestimmt auch andere Studien gibt“ ist es nicht in Ordnung so zu formulieren. Hier sollte dir klar sein, dass eine oder andere User nach dem Beleg fragt

    CI_joe.. War für Nachteile sollte bei Mundbild geben?


    Deine kurze eingeworfene Sätze (nicht nur hier sondern in div Threads) ohne Erklärung finde ich nicht hilfreich und sorgt immer wieder für Unverständnis/Missverständnis etc.

    Wenn man mit Thema nicht auskennt ist Zurückhaltung besser!


    Ich kenne div Hörgeschädigte die sagten dass nicht zwangsläufig darauf angewiesen ist und wenn man unterhält dann nicht alles versteht und bei Wiederholung mit Antlitzgerichtete Kommunikation läuft dann besser


    In Reha vorallem in Rendsburg merkt man wieviele Hörgeschädigte dann hinterher bemerken, das unbewusst das Mundbild nutzen tun aber vieles aus hören und "Mundbild" kombinieren tun.

    Man kann nur ca 30% der Buchstaben "ablesen".

    Klassischer Beispiel "Mutter" und "Butter" kann man ohne Kontext nicht ablesen

    Sinnvoll wäre allerdings, beides gemeinsam zu behandeln. Ich denke nämlich, dass beides voneinander abhängt und sich gegenseitig beeinflusst.


    Huhu Dani, das war auch schon mein Gedanke ;) und hab auch im Thread "Erstanpassung" bereits hingewiesen.

    Sunny, das ist ja warum ich auch nicht weiss wie NeffiNoelli vorgehen soll. Es ist einerseits zwar 2 verschiedene Therapieansätze, aber anderseits Tinnitus und CI kommt bei div. CI-Träger schon vor!


    Alle 4 Jahre gilt nur wenn um gleiche "Krankheit" handelt. Ich hatte damals eine normale Reha gemacht da ich beruflich nicht mehr gewachsen war. In der Reha wurde mir zwar indirekt ein CI angeraten, aber ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht dafür bereit war. Ich konnte mit HG noch teilweise verstehen. Ca. 6 Wochen nach meine Rehaentlassung oder sowas bekam ich Hörsturz und seitdem war tatsächlich mit HG finitio. Hatte aber etwas 1 Jahr gebraucht bis ich merkte was los war. Als ich dann für ein CI bereit war, wusste ich, dass ich mich eher implantieren lasse wenn ich eine CI Reha bekommen kann. Hatte dann mit Arzt von Rehaklinik kontaktiert und dieser lies mich wissen dass in meinem Fall quasi um zweierlei Diagnose handelte und daher konnte ich nach 2 Jahren eine erneute Reha und zwar CI Reha machen.


    Bei NeffiNoelli bin ich deswegen unsicher, da innerhalb paar Wochen oder wenige Monate 2 Rehaanträge sind. Da muss man denke ich mit CI-Klinik absprechen inwiefern das sinn macht.

    Hallo Andrea2002!


    ............weil dann das CI anfängt zu summen und das auf der gleichen Frequenz wie der TT. Gleiches bei Naturgeräuschen, das Wasser plätschert und TT wird sofort lauter und drängt sich in den Vordergrund. Das kotzt mich alles so an. Und der SP läuft schon auf -3 von der Lautstärke.


    Wenn mit CI und TT sich stören, könnte ggf. auch sein, dass eine kombinierte Reha sinn machen könnte. Vielleicht liegt an Einstellung welches eine CI Reha Sinn machen könnte - vorallem in St. Wendel sind Audiologe die damit erfahren sein könnten. Ich denke, dass mit seperate Reha (was Du jetzt im anderen Thread einwarf) hinterher wenn am CI weitere Einstellungen machen würdest dann wieder Probleme bekommst.

    Ich will Dir keine Angst machen, aber das muss man im Hinterkopf haben - das könnte ggf. miteinander was zu tun haben

    Besprich das ruhig mit implantierende CI Klinik wie die das sehen oder gingen die auf Deine Tinnitusprobleme bisher gar nicht ein?

    Hallo NeffiNoelli,


    ist jetzt gemeint, dass Du eine Kombinierte Reha Tinnitus und Hörtraining machen sollst oder soll die Reha in Bad Arolsen bestehen bleiben?

    Von wem wurde die TinnitusReha empfohlen? Deine CI-Klinik oder dein Niedergelassene HNO-Arzt oder andere Arzt? Falls dies nicht von implantierende Klinik kam, wissen die über diese bereits genehmigte "Tinnitus"Reha?

    Die Empfehlung für HörtrainingReha kam bestimmt von Deine implantierte CI-Klinik.


    Schau mal hier in folgenden Link https://www.median-kliniken.de…e/hts/cochlea-implantate/


    oder auch hier


    MEDICLIN Bosenberg Kliniken: Fachübergreifende Reha-Medizin - MEDICLIN Bosenberg Kliniken


    Ist schwierig, da ich nicht weiss was für Priorität bei Dir anliegt. Bad Arolsen ist auf Tinnitus spezialisiert, mit CI haben die meines Wissens weniger zu tun. Und ob neben Tinnitus Reha Bad Arolsen dann noch eine seperate CI Reha bewilligt wird kann ich nicht einschätzen, da auch wie man aus dem Link ersehen kann Rehakliniken gibt die beides im Behandlungsprofil gelistet sind


    Die anderen beiden im Link genannten RehaKliniken haben die Priorität auf CI und wenn jemand Tinnitus hat wird versucht mit einzubinden, inwiefern da was gemacht wird weiss ich nicht, da ich selbst nur "normale" CI-Reha machte.


    Ggf. mit entsprechende Kliniken kontaktieren und um dessen Einschätzung in Deinem Fall zu erfragen.

    In diese beiden genannten Rehakliniken arbeiten mehrere Personen die selbst CI-Träger sind!


    wünsche Dir alles Gute


    Gruß

    Wallaby

    Hallo Erica,


    schade, dass Dir vermutlich keine weitere Anleitung mitgeteilt wurde, wie was Du bzgl. Hören lernen tun könntest. Wurde Dir von seitens MHH dir nicht bzgl. Hörtraining weiter erklärt dass Du an Heimatort oder ggf. auch in Stationäre Reha machen könntest?

    Ich habe Dir noch eine PN im Postfach geschrieben. Ich melde mich darauf später nochmals, da ich Deine andere Beiträge las und daher Dir persönlich anschrieb.


    Gruß

    Wallaby

    Hallo Erica, Erstanpassung fand im Dez. 2021 statt. Folgeanpassung erst im März? Weiter wurde nicht gemacht?

    Keine Rehawoche oder Hörtraining erhalten? Welches CI-Fabrikat hast Du?

    Dass der Hörtraining/Hörtest bei Logopäden nicht der Alltag ist, das wissen die meisten und sollte auch eigentlich jedem bewusst sein.

    Als ich mein 1. CI bekam, war ich auch anfangs erschlagen von div. Geräusche die ich allerdings gar nicht auf Anhieb indenfizieren konnte. Beim Hörtest verstand ich vieles, weil eben die Logopäden nicht so sprechen wie im Alltag geschieht. Am Abend war ich dann erledigt und konnte erst recht mit CI nicht mehr verstehen/idenfizieren und legte Hörpausen ein.

    Ich hatte beim Hörtraining im Alltag auf andere Seite auf HG verzichtet, da ich sehen wollte inwiefern das CI tatsächlich bringt. Je nach Situation klappte es gut, dann gab immer mal Phasen wo es nicht klappte. Im beruflichen Bereich, trug ich beides.

    NeffiNoelli...Die Lautstärke wird in nächsten zig Monate noch einige male Angepasst und da kann immer mal wieder lauter aber auch leiser justiert werden bzw. kommt lauter bzw. leiser vor. Nach einige Monaten oder auch 1-2 Jahren wird sich irgendwann einpendeln. Auch dann wird immer noch an Feinjustierung gemacht. Wenn Du bereits die Lautstärke auf erträglichen Level gefunden hast, dass Dein Tinnitus leiser/erträglicher wird ist doch schon ein grosser Schritt getan und darauf lässt sich aufbauen.

    Was sollen die Audiologen/Techniker Dir gross erklären? Die müssen auch erstmal herantasten wo Deine Hörschwelle etc. liegen und das bedarf auch Zeit. Die Anpassung läuft beim jeden Patient individuell.

    Du kannst auch fragen, warum man jetzt gerade so eingestellt hat oder was getan wurde. Kannst Dir auch Map ausdrucken lassen und versuchen dies zu verstehen - ist auch nicht jedermanns Sache.

    Schau Mal hier


    Ich selbst trage zwar den N6 aber hatte snugfit und jetzt den Ohrhaken.


    Schau Mal in deinem CI Koffer da sollte glaube was drin sein. Jedenfalls war bei mir zu N6 Ohrhaken dabei. Snugfit weiß ich nicht mehr ob dies ggf. extra bestellte. Problem ist man muss die "grosse" mitteilen. Wenn nicht passt und es ist demzufolge ausgepackt nimmt Cochlear zwecks Umtausch nicht zurück!


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    Ich kenne div. CI-Träger die direkt nach Entlassung des OP bis Wochen/Monate AU erhielten, war alles dabei.

    Es kommt auch auf Tätigkeit des Job an und wie man sich wohlfühlt. Der Heilungsverlauf ist bei jedem auch unterschiedlich. Einige haben Gleichgewichtsausfall/Schwindel o.ä. während andere kaum bzw. wenig Nebenwirkungen hatten.

    Wenn Du meinst, dass Du nicht Arbeitsfähig bist (weiss nicht was Du beruflich machst), dann lass Dir AU geben.

    Nach der Anpassung gibt es auch CI-Träger die sich Krankschreiben liessen, damit man mit Hörenlernen beschäftigen tut oder einfach für 1 bzw. 2 Wochen neugierig mit Hörentdeckungen war bevor man in Alltag stürzen tat. Auch hier sollte man schauen, dass man sich nicht damit überfordern tut nur weil man nicht AU geben lassen will.

    Ich weiß jetzt nicht wie lange du vor CI Zeit bereits Tinnitus hast und inwiefern das auswirkt bzw. ob Tinnitus auf beiden Seiten auftritt.

    Nimm Andrea‘s Hinweis, dass der Tinnitus bei reduzierte Lautstärke am SP erträglicher wird zu Herzen. Das braucht Zeit….wenn man ständig beschallt kann Tinnitus aufleben (passiert mir hin und wieder) wenn tagsüber Zuviel Input zu lasse dann schalte ich zwischendurch den SP für ca 1/2 Std ab und dann gehts meistens wieder.

    Man soll den Tinnitus auch nicht Zuviel Aufmerksamkeit geben. Wenn Tinnitus durch CI verstärkt haben sollte, wäre da nicht besser eine Reha die mit Tinnitus UND CI auskennen!?

    Bad Arolsen ist für Tinnitus gut, kenne die Klinik indirekt da aus der Gegend komme - aber ich wüsste nicht ob die mit CI auskennen und Einstellungen gibt dann dort auch nicht. Denke dass bei dir eher aus beiden was getan werden sollte.

    Wie einige schon schrieben, für Sprachverstehen benötigt man einige Zeit und da solltest du dir nicht jetzt schon unter Druck setzen, dass du die Zeit nicht hättest o,ä.

    Es ist nicht ungewöhnlich, dass bei manchen nach neujustierung des SP der Tinnitus auflebt, es ist gerade in der Anfangszeit nicht einfach die passende Einstellung zu finden……im ersten CI Jahr kann schonmal vor kommen dass die Schritte mal nach vorn geht aber auch zwischendurch wieder Rückschritte geben kann! Hab Geduld und erkläre Techniker bei Nachjustierungen wie/was du empfindest etc.

    Du trägst den SP noch nicht mal seit 4 Wochen. Ich weiß nicht ob du bei Voruntersuchung irgendwas mitbekamst wie es mit CI laufen wird und dass Zeit und Geduld haben sollte!

    Trau dich……ansonsten hast du CI Zentrum vor der Haustür und lässt dir zeigen. Habe zwar Cochlear, bei N6 ist zb Filterwechsel Tricky. Da war bei mein alter SP einfacher und sah bei anderen, dass bei Nachfolger ebenso einfacher zu wechseln sind. Mir gingen die Filter Hops….na und ging zu mein örtlichen Akustiker die seit einiger Zeit CI Service meines Fabrkates anbieten. Mein CI Zentrum liegt per Öffis 2 Std. von mir entfernt. Da ich zu HG Zeiten bei diesem Akustikers vor Ort Kundin war, tat den Filter für mich wechseln und gut ist es.

    Schau was für Ersatzteile da sind und probiere es aus. Schau was in Dein Koffer für Ersatzteile sind und schau ob du im Falle des Falles wechseln könntest ansonsten lass die bei deinem nächsten Termin zeigen. :/

    Hallo,


    es wird schon jeder für sich bewertet. Jeder Mensch empfindet es anders.

    ABER für das Versorgungsamt muss auch irgendwo was festgelegt werden sonst stimmt das verhältnis nicht, wie muggel bereits schrieb.


    Im moment ist es bei uns Hörgeschädigte noch so, dass es OHNE Hilfsmittel d.h. ohne HG/CI bewertet wird! Es ist bereits eine Diskussion aufgetreten, dass es irgendwann mit Hilfsmittel bewertet werden soll.


    Hier gibt auch eine Broschüre https://www.lvr.de/de/nav_main…hinderung_und_ausweis.jsp

    Hier kann man schön über div. Behinderungsarten sehen welchen GdB für welche Beeinträchtigung/Behinderung erhält. Ehrlich gesagt, habe ich bei manchen schon gedacht wie wenig oder oh doch so viel darauf bekommt.


    Bei Verschlimmerungsantrag muss man auch genau schauen inwiefern es wert ist, daran zu rütteln. Hatte einen Bekannten der einen GdB 80 hatte und nur wegen erhöhte Streuerfreibetrag den GdB erhöhen wollte. Er hatte bereits Wertmarke...... nach Verschlimmerungsantrag wurde zwar GdB 80 behalten, aber Wertmarke war weg.


    Bei einigen von Euch ist zwar noch unter GdB 80 aber es ist Fakt, dass ein einseitige Taubheit lt. jetztige Regelung "nur" GdB 20 erhält.


    Bei andere Behinderungsarten gibt auch grenzen. Das hat nicht mit Konkurrieren zu tun etc.


    Es gibt gewissen Vorgaben an diese orientieren kann und die Anträge müssen dann auch entsprechend ausgefüllt werden.


    ci_joe, Dein letztes Posting war auch nicht hilfreich wie Du es denkst. Es gibt Fakten und wenn man sonst nicht weiter damit auskennt sollte man besser zurückhalten.

    Habe schon 30% auf Arteriosklerose.

    Der Hörsturz mit einseitiger Ertaubung ist wohl in deren Augen nur eine Hörminderung 😭

    Es ist eher die Frage... Hörst du auf anderen Ohr "normal"


    ci_joe..... Mit Widerspruch und Anwalt hinzuweisen ist in diesem Fall nicht ohne weiteres sinnvoll. Du liest hier auch schon länger und sollte wissen, dass bei einseitige Hörschädigung oftmals einen GdB30 gibt. Das war aus dem Posting von DHB nicht ersichtlich was mit anderen Ohr genau ist

    Ich weiss nicht wie es die Regel bei der "FRÜHanpassung" läuft was die Abstände anbelangt.


    Bei der "normale" Anpassung wie die meisten von uns langjährigen CI-Trägern bekamen erst nach 4-6 Wochen die Anpassung mit einstellung der einzelne Elektroden Laut - Leise - angenehm - unangenehm - zu laut etc. angepasst. Und es wurde sofort mit Hörübungen/Hörtest angefangen.


    Bei der Frühanpassung kann ich mir vorstellen, dass noch nicht die Bandbreite gemacht wurde, da an "OP-Bereich" noch geschwollen ist und es wird meines Wissens auch angeraten den SP stundenweise zu tragen. Während diejenigen keine "Frühanpassung" machten bzw. gab vor einigen Jahren noch nicht so oft wie jetzt vermehrt über Frühanpassung läuft, trugen die nach 4-6 Wochen erstmalig SP angepasst bekamen dies dann auch über mehrere Stunden, da die Schwellung bei den meisten abgeklungen sind.


    Mel: Die Frage wie lang bei anderen dauerte hattest Du meines Wissens in anderem Thread bereits gefragt. Wie man hier in ganzen Forum (unabhängig von Deiner Frage) lesen konnte ist bei jedem unterschiedlich wann man ersten wirklich verstandene Wort wahrnahm bzw. irgendwelche Töne idenfizieren konnte. Es kommt auf Hörbiografie an, was jeweilige Person daraus macht, ob konzequent übt oder eher nebenbei, es gibt auch CI-Träger denen reicht es wenn man im Alltag und daheim über TV einfach nebenbei laufen lässt und weniger auf konzequente Hörtraining setzen tut. Auch kommt es darauf an inwiefern zuvor mit HG hörgerichtet durch Leben ging

    Und 5 Tage nach OP den SP zu bekommen sollte man über jedes kleinste "Erfolg" freuen, dass man überhaupt was wahrnimmt. Je nachdem inwiefern jeweilige CI-Träger zuvor vom Sprachverstehen profitierte - kann es in Anfangszeit auch schnell zu Überforderung kommen / wird Hörmüde und muss erstmal sortieren, was man überhaupt hört/wahrnimmt/versteht.


    Die FRÜHanpassung ist vor einigen Jahren immer mehr in Fokus gerückt, da einige Spätertaubten oder auch die zuvor mit HG bis zum Hörsturz o.ä. recht viel vom Sprachverständnis profitierten darauf "drängelte" den SP so früh wie möglich zu bekommen, da die ohne das Gehör gar nicht klar kamen bzw. wirklich aufgeschmissen waren. Da die Anfängen bei einigen "gut" liefen wurde immer mehr "Frühanpassung gemacht. Ob es heutzutage CI-Kliniken gibt die gar keine FRÜHanpassung anbieten weiss ich nicht, aber der Trend geht schon weiterhin in Frühanpassung.


    Es wäre mal interessenat ob es Studien gibt inwiefern die Unterschiede zwischen FRÜHanpassung und "reguläre nach zb. 4-6 Wochen" aussehen. Und inwiefern der heutige Durchschnitt zwischen OP und "EA" liegt!