Posts by Theodor

    Ich hatte die Gelegenheit, das Setting Sonnet 2 rechts, Sonnet 3 links, zu testen. Die beiden Hauptprobleme beim Streamen:

    1) S3 hat keine eingebaute T-Spuhle, diese muss via Audiolink XT zugeschaltet werden.

    2) S2 streamt via den Audiolik, S3 via Audiolink XT.

    Ich habe mich vor diesem Hintergrund für S2 als zweiten Audioprozessor entschieden.

    Vielleicht geht auch eine Höveding Airbag?

    Hövding ist vor ca. zwei Jahren in Konkurs gegangen. Die Veloplus AG (Schweiz) schreibt, dass ihnen derzeit kein Anbieter bekannt sei, der ein ähnliches Produkt anbietet. Bei Hövding habe es häufig Beanstandungen und Garantiefälle gegeben.

    Seit kurzem sind der neue Akku Pro für den Sonnet Audioprozessor von MEDEL verfügbar. Gemäss Produktebeschrieb hat er eine Laufzeit von "bis zu 23 Stunden". Ich habe bei MEDEL-Schweiz ein Akku-Kit (zwei Akkus, zwei Hülsen, Ladegerät für zwei Akkus) für CHF 691.- erworben. Auf den beiden Bildern ist links der Akku Pro und rechts der bisherige Standard-Akku abgebildet. Beim Akku-Pro ist der Akku-Adapter neu fest mit dem Akku verdrahtet, während er beim alten Akku abnehmbar ist.

    Nachfolgend meine Kommentare zum Akku Pro:

    • Laufzeit: Zwei Tests mit ununterbrochenem Tragen des Prozessors ergaben eine Laufzeit von 21h50 und 22h50
    • In die Hülsen passen nur noch die Akku Pro. Obwohl sich die Hülsen von Auge nicht von den bisherigen unterscheiden, passen weder die alten Akkus, noch Batterie-Sets rein. Das ist schade. Bei Reisen habe ich gerne Reserve dabei. Um dies sicherzustellen müssen jetzt immer auch noch zusätzliche Hülsen mitgeführt werden.
    • Das Akku-Ladegerät ist komplett neu. Die alten Akkus können damit nicht aufgeladen werden.
    • Der Akku-Pro ist mit 6g 50% schwerer als der bisherige Standard-Akku (4g, Laufzeit 10 Stunden). Wahrgenommen habe ich den Gewichtsunterschied bis jetzt nicht.
    • Der Akku-Adapter ging in der Vergangenheit schon einige Male kaputt. Falls dies beim Akku Pro auch passiert, muss das ganze Teil neu beschafft werden, was die Kosten erhöht., wenn die Garantiezeit abgelaufen ist.

    Fazit: Trotz den aufgeführten Nachteilen, ist es schon komfortabel, sich untertags keine Gedanken mehr über einen Akkuwechsel machen zu müssen. Auch wenn die Laufzeit mit der Zeit heruntergeht, dürfte es lange gehen, bis ein Tag, der im Schnitt eine Tragedauer von etwa 15 Stunden hat, nicht mehr abgedeckt ist.

    Hallo Walter S. , ich hab auch schon viel herumgesucht für einen Fahrradhelm, der mir nicht auf die beiden Magnetspulen drückt und mich schmerzt. Derzeit glaube ich, dass ein 3D-gedruckter, massangefertigter Helm die Lösung sein könnte. Hier der LINK zu einem Anbieter, der mir einen guten Eindruck hinterlassen hat. Was meinst Du zu dieser Option?

    Grüsse, Theodor

    Aber mir wird immer gesagt ,das die letzte alte Einstellungen auf einen Platz bleibt.

    Das ist dort offenbar eine Gewohnheit. Notwendig ist das nicht. Du entscheidest. Es gibt vier Programmplätze, die alle auf dem Prozessor gespeichert sind. Die Programme enthalten Einstellungen,, wie der auf die Mikrofone des Prozessors eintreffende Schall verarbeitet wird. D.h. wie stark gefiltert oder fokussiert wird. Dieser Medel-Artikel zeigt, im leicht verständlichem Überblick, was es da alles gibt.

    Wenn ich ihn per USB ans Laptop anschließe, um beim Streamen gleichzeitig aufzuladen, habe ich ein Störgeräusch, das sich elektrisch anhört.

    Ich hatte dieses Phänomen letzten Herbst mit einem Medel-Techniker besprochen. Es handelt sich um ein von ihm so benanntes "Netzbrummen", wenn das USB-Kabel beim PC eingesteckt wird. Das lasse sich nicht verhindern. Das Netzbrummen tritt nicht auf, wenn du Audiolink an eine separate Stromquelle anschliesst.

    Antonbe, ich komme zurück auf Deinen Wunsch nach Audiogrammen (Reintonaudiometrie), die vom Tonverstehen mit CI gemacht worden sind. Ich hänge dieser Nachricht die folgenden beiden Audiogramme an:

    a) CI-Rechts 2023, 4 Jahre nach Erstaktivierung

    b) CI-links 2025, 4 Monate nach Erstaktivierung

    Die beiden Audiogramme sind praktisch identisch. Die Hörschwelle liegt bei fast allen Frequenzen bei etwa 30 Dezibel, die ich an zusätzlicher Lautstärke brauchte und den entsprechenden Ton zu hören. Dass das Reintonaudiogramm nicht eins zu eins das Niveau des Sprachverstehens abbildet zeigt sich daran, dass ich mit dem "erfahrenen" CI-Rechts deutlich besser verstehe als mit dem CI-Neuling links.


    Hallo Mosi67, Bluetooth Verbindungen sind meines Wissens immer nur mit einem Gerät möglich. Das gleichzeitige Streamen ist via T-Spule möglich. Ich habe das 6 Jahre lang mit der Kombination Sonnet2 und Signia-Hörgerät praktiziert. Die Verbindung mit dem Iphone habe ich via eine Halsschleife (Artone) hergestellt. Beim Sonnet 3 fehlt die T-Spule im Prozessor, jedoch hat der Audiolink XT eine solche integriert.

    Lieber Benny, ich kenne keine Möglichkeit, einen CI-Sprachprozessor, ohne Zusatzgerät mit dem TV zu verbinden. Je nach Hörgerät und CI-Sprachprozessor gibt es mehrere Möglichkeiten, mit Hilfe von Zusatzgeräten beide mit dem TV zu verbinden. Die Möglichkeiten unterscheiden sich Je nach Gerätetyp.

    Erstelle doch bitte eine Signatur und gib dort präzise an, welches Hörgerät und welchen CI-Sprachprozessor du hast. Dann steigen deine Chancen, dass Du brauchbare Antworten erhältst.

    Super. Bei mir würde ich noch nicht sagen, dass ich alle Töne "gut" unterscheiden kann. Was mich besonders interessiert ist aber nicht nur, ob man die Töne unterscheiden kann, sondern wie rein und wie homogen sich die Töne anhören.

    Nach meiner Erfahrung ist Reinheit und Homogenität nicht erreichbar. Im besten Fall kann die Unterscheidung der Tonhöhe erreicht werden.

    Ja, Cito, auch bei mir tönt jeder Ton wie aus einem anderen Klanguniversum. Tonhöhenunterschiede bei benachbarten Tönen sind oft nicht auszumachen. Der Klang von aus solchen Tönen zusammengesetzten Akkorden haben mit dem "Normalhören" nicht mehr viel zu tun. Das habe ich auf meinem Flügel ausgiebig getestet und geübt. Nachdem ich vor fünf Jahren auch auf meinem Nicht-CI-Ohr sprachtaub geworden war, tönten meine eigenen Kompositionen wie auf einem uralten, total verstimmten Klavier gespielt. Mein Fazit nach sechs Jahren Hören mit CI: Tonhöhen erkennen und unterscheiden dürfte in einem kleinen Ausmass trainierbar sein. Das Erkennen von Harmonien bzw. Disharmonien von Akkorden halte ich nicht für möglich. Dafür ist das Frequenzspektrum, das durch die Elektroden abgedeckt wird, ganz einfach viel zu grob.

    Habe TV Streamer von Cochlear bekommen.

    Nur... rot/weiß Anschluss ist am TV nicht vorhanden. KopfhörerBuchse legt Ton der TV Lautsprecher lahm.

    Ich habe in dieser Situation die folgende Lösung gefunden, indem ich den "Digital audio out" Ausgang des TV-Gerätes nutze :

    a) Digitales Kabel (Toslink Sonero, 9 Euro ) in die TV-Buchse "Digital audio out" stecken.

    b) Die andere Seite des digitalen Kabels in den Digital-Analog-Transformer (Gooby, 15 Euro) stecken.

    c) Den Streamer des CI-Produzenten mit dem Cinchkabel (rot/weiss) beim Digital-Analog-Transformer einstecken.

    Auf diese Weise bleibt der TV-Lautsprecher aktiv.

    Alle, die sich auf die Frage von Andi gemeldet haben ( ci_joe , Biker , briglang 22) sagen, dass regelmässiges Inspizieren und Putzen des Gehörgangs durch eine ohrenärztliche Fachkraft praktiziert werde und wichtig sei. Würde das auch normalhörenden Personen empfohlen? Ich kann mich, wenn ich an meine 50 normalhörenden Jahre zurückdenke, an keine einzige HNO-Gehörgangsuntersuchung erinnern. Mit einem CI ist der Gehörgang frei wie bei einer normalhörenden Person, wieso also dieser Aufwand?

    Schade dass das mit den Harmonien nicht klappt. Vielleicht kann/muss man es trainieren, so wie das Sprachverständnis?

    Da habe ich einiges gemacht. Leider gibt es technische Grenzen mit dieser kleinen Zahl von Elektroden, die uns zur Verfügung steht. Ich spiele jetzt Rhythmusinstrumente. Rhythmus erfasse ich voll, analog dazu wie ich bei der Sprache den Bedeutungsinhalt des Gesprochenen gut verstehe (mindestens in ruhiger Umgebung), ganz unabhängig davon, mit welchem Klang es daherkommt.

    Zwei Fragen sind mir noch zu dem Thema eingefallen: Muss man dafür noch mal ein spezielles CT machen, oder kann das Kontroll-CT verwendet werden, dass sowieso nach der OP gemacht wird? Und: Wie beeinflusst ein ABF-Mapping das Musikhören?

    In meinem Fall konnte jeweils das Kontroll-CT verwendet werden. Im einen Ohr war dieses vor sechs Jahren gemacht worden und konnte gleichwohl verwendet werden.

    Beim Musikhören sind unter dem ABF-Mapping Basstöne prominenter hörbar. Das stelle ich beim Djembe-Trommeln fest. Auf Harmonien basierende Musik höre ich nicht mehr, da mir die Verzerrung zu gross ist. Daran änderte sich durch das ABF-Mapping bei mir nichts.

    Eine aktuelle Studie konzentrierte sich auf SSD-CI-Nutzer mit postlingualem Hörverlust und kam zu dem Schluss: „Erfahrene SSD-CI-Nutzer bevorzugten die Verwendung der ABF-Map (anatomiebasierte Anpassung), die ihnen signifikante Verbesserungen beim binauralen Hören und einigen Aspekten der Sprachwahrnehmung brachte.

    Es ist möglich, die Tonhöhe der elektrischen Stimulation durch das Cochlea-Implantat an die natürliche akustische Tonotopie (räumliche Verteilung der Frequenzen) der Cochlea anzupassen. Mithilfe der Otoplan-Software und CT- oder einfachen Röntgendaten können Audiologen die Position der Elektrodenanordnung jedes Patienten nach der Operation bestimmen. Auf der Grundlage dieser Informationen können Audiologen die an die einzelnen Elektroden gesendeten Frequenzen neu zuordnen und so die natürliche Abstimmung der Cochlea des jeweiligen Patienten besser berücksichtigen. Dies kann dazu beitragen, die Tonhöhe im implantierten Ohr an das andere Ohr anzupassen, unabhängig davon, ob dieses Ohr ein natürliches Gehör, ein Hörgerät oder ein zweites CI hat.

    Herzlichen Dank Cito für deine schöne Zusammenfassung.

    Zur anatomiebasierten Anpassung (ABF-Map) kann ich die folgende Erfahrung beisteuern: Auf meinem ersten CI (seit 2019) hatte ich eine Standardeinstellung der Frequenzen, die den einzelnen Elektroden zugeteilt waren. Bei meinem zweiten CI (ab Ende 2024) liess ich eine ABF-Map erstellen. Diese reduzierte die gesamte Tonhöhe um eine gefühlte Oktave und liess Sprache natürlicher erklingen. Im Zusammenwirken mit dem anderen CI und dessen Standardmapping zeigte sich aber eine Diskrepanz, die das Sprachverständnis minim verschlechterte. Nachdem ich auch auf dem CI-2019 ein ABF-Mapping bekam, war zwar der Sprachklang auf beiden Ohren vergleichbar, die Verstehensausbeute aber immer noch etwas reduziert. Dies dürfte damit zusammenhängen, dass das CI-2019-Ohr das Hören mit dem ABF-Mapping neu lernen muss. Ich habe nun auf beiden Ohren Programme mit und ohne ABF-Mapping. So kann ich situationsspezifisch umschalten. Ich bin gespannt, wie sich die Verstehensausbeute unter "ABF bei beiden Ohren" im Verlauf der Zeit entwickeln wird.