Posts by Summer

    Mit wurde gesagt, dass ich eine ganz neuartige LANGE Elektrode von AB bekomme, die sehr dünn ist und deshalb die Flimmerhärchen im hinteren Bereich (für die tiefen Töne) nicht beschädigt. Ich glaube die Elektrode wurde erst im November 2017 für Europa zugelassen. Ich wurde im Februar 2018 operiert und habe an einer Studie zum Restgehör bei dieser Elektrode teilgenommen.

    Hm, komisch. Vielleicht war die SlimJ-Elektrode von AB ja länger als die bisherigen AB-Elektroden, und das war damit gemeint? Ich habe ja die aktuellen Daten von den Elektroden angeschaut, da steht bei der SlimJ-Elektrode 20 mm. Die MedEl-Elektroden sind ja schon seit vielen Jahren in der größeren Länge, das ist auch nicht neu. Aber es kann natürlich gut sein, dass diese kürzere Elektrode von AB das Restgehör besser schützt als die MedEl-Elektroden. Das ist halt auch das, was ich mich frage, wieviel Einfluss da die Länge hat, ob ich mir mit MedEl bezüglich des Restgehörs deutlich mehr schaden würde, oder ob der Unterschied eher minimal ist.

    Moin zusammen,

    ich bin voriges Jahr mit AB implantiert worden. Meine Entscheidung für AB war eindeutig die längere Elektrode, weil ich eben noch noch Restgehör hatte. Die neue Elektrode von AB ist nicht nur eine lange, sondern auch eine besonders dünne, so dass das Restgehör der tiefen Töne nicht beeinträchtigt wurde.

    Hallo Andreas,


    AB hat aber vergleichsweise kurze Elektroden nach meinen Recherchen, die längste ist 20 mm lang (SlimJ). Die Standardelektrode von Med-El ist 28 mm lang, es gibt sogar noch längere. Oder meintest du, du hast dich für AB aufgrund der kurzen Elektrode entschieden?

    Hörst du auf dem CI-Ohr eigentlich subjektiv genauso tief wie auf dem HG-Ohr?

    Nach meinem Verständnis hat die länge der Elektrode nichts mit dem Hören der Frequenzen zu tun. Du hast nur einen längeren Elektrodenträger. AB hat z.B. 16 Elektroden und Med-EL glaub ich 22. Da muss der Elektrodenträger etwas länger sein. Die Frequenzen werden durch den SP bestimmt und vom Gehirn.

    Ich glaube, du bist da etwas falsch informiert. Med-El hat mit 12 Elektroden die wenigsten Elektroden von allen Anbietern. Natürlich nehme ich mit CI alle Frequenzen wahr, weil der SP die von außen kommenden Frequenzen entsprechend verarbeitet. Nur, wie hoch oder tief ich sie im Gehirn wahrnehme und empfinde, hängt davon ab, welcher Bereich in der Schnecke gereizt wird. Der Eingang der Schnecke ist für die Wahrnehmung hoher Töne zuständig, die Spitze für die tiefen. Das ist auch der Grund, warum viele bei der Erstanpassung das Gefühl haben, nur Piepsen o.ä. wahrzunehmen: Weil die Elektroden nie komplett in die Schnecke eingeführt werden können und sich dadurch erstmal alles "zu hoch" anhört. Wenn Elektroden länger sind, sind tiefere Höreindrücke möglich als bei sehr kurzen. Med-El wirbt auch gerade damit, dass mit ihren längeren Elektroden die Töne tiefer wahrgenommen werden können. Soviel ich weiß, gibt es dazu auch Studien, die bestätigen, dass die Elektrodenlänge dafür entscheidend ist. Ich hoffe, es ist verständlich erklärt.

    Hallo Summer,

    Das weiß ich leider auch nicht. Das sollte ein Zusatzgerät sein, mit dem man viel mit Bluetooth machen kann.

    Ich hatte eine Karte bei der ganzen Ausstattung dabei und konnte mich für den Domino-Pro oder den Audiolink entscheiden. Dieser sollte neu rauskommen und ich habe mich dafür entschieden.

    Med EL hat damit geworben, aber soll jetzt gar nicht kommen ???

    Ehrlich gesagt habe ich mich mit dem ganzen Zubehör gar nicht so beschäftigt. Weil ich bei den Hörgeräten auch kein Zubehör nutze.

    AB hat doch jetzt den CI-Connect rausgebracht..der ist doch ohne das nervige gebammsel um den Hals tragbar..direkt am CI..und mit Bluetooth verbunden..mit CI und HG koppelbar..

    Darauf bin ich jetzt schon ganz heiß..hoffe es im Mai bei der nächsten Reha live zu erleben..und am besten schon mitzubekommen..

    AB mit dem Phonak HG ..bin voll zufrieden..mir waren T-mic wichtig..ich wollte viele micros rundum um das beste beim Hören zu erreichen..

    Kann von meiner Sicht AB nur empfehlen..

    Gutes Nächtle..und viel Glück bei der Entscheidung..??

    Ich würde mich wahrscheinlich auch für AB entscheiden, wenn ich nicht davon ausgehen würde, dass ich mit Med-El aufgrund der längeren Elektroden die Töne auch tiefer wahrnehmen könnte. Äußere Geräte kann man ja verbessern, aber das Implantat nicht mehr auswechseln.

    Viel wichtiger ist aber dass du mit dem Hörgerät klarkommst. Evtl. am besten erstmal zum Akkustiker und ein Phonak Naida Q90 (das baugleiche Gerät nur ohne CI Kopplung) testet. Wenn du mit dem HG klarkommst, kannst du das dann näher verfolgen. Wenn du mit dem HG nicht klarkommst, kannste evtl. die anderen Sachen weiterverfolgen.

    Das Phonakgerät habe ich sogar mal getestet, glaube ich. Ich mochte den Klang viel weniger als vom Resound-Gerät.

    Ich kann Dir nur etwas zum Restgehör sagen. Es wird war immer gesagt, dass resthörerhaltend operiert wird. Leider kann wirklich niemand vorher sagen, ob es wirklich möglich ist. Es gibt Patienten, bei denen das Restgehör sofort nach der OP flöten ging, bei anderen ist es ein schleichender Prozess des Verlust d. Resthörvermögens nach der EA. In der Schnecke gab es letztes Jahr einen Artukel zum Resthörvermögens. Demnach verlieren die meisten ihr Restgehör. Für Dein eigenes Wohlbefinden ist es wahrscheinlich besser, nicht davon aus zu gehen, dass Dir das Restgehör erhalten bleibt. Wenn die zu den Glücklichen gehörst, dann freue Dich daran.

    Ganz lieber Gruß vom Staffelsee

    Karin

    Hallo Karin,

    ja da hast du Recht, das hörte ich auch schon, dass es oft ein schleichender Prozess ist... Es ist schwer, das anzunehmen, finde ich. Es war auch ein Grund, warum ich die OP so lange rausgeschoben habe... Wahrscheinlich sollte ich es dann nicht von der Elektrodenlänge abhängig machen.

    Hallo Karin,

    danke für deinen Bericht :) Ja du hast recht, am besten beschäftigt man sich hinterher nicht mehr mit den anderen Herstellern... Das verunsichert nur und man hinterfragt alles.

    Hallo Summer,

    ich trage den Sonnet von MedEl und ein HG. Ich saß vor einiger Zeit mit einem Bekannten in der Kneipe mit AB un HG. Der hat schlechter verstanden als ich, obwohl er ca. 1 Jahr vor mir implantiert wurde. Ich glaube, es hängt in 1. Linie mit der Hörbiografie zusammen, wie gut jemand mit CI versteht. Meiner Beobachtung zufolge liegt es nicht am Hersteller.

    Grüßle Paula

    Danke für deinen Erfahrungsbericht. Hatte er eigentlich T-Mics?

    Ich glaube, ich mache mich einfach total verrückt damit... Ich möchte gerne eine klare Entscheidung treffen und voll dahinter stehen können.

    Hm, ich mache mir jetzt doch echt Gedanken :( Ich würde eigentlich gerne Med-El wählen, stelle mir aber vor, ich sitze im Café, verstehe wegen dem Störlärm schlecht und denke dann immer: "Vielleicht hätte ich mit den T-Mics von AB jetzt besser verstanden." Manchmal wünsche ich mir, es käme nur eine Firma für mich in Frage...

    Das hat man tatsächlich, wie eine Studie von AB belegen kann, ebenso auch aus Erfahrungen von AB-Träger.

    Mit Prozessormikrofonen höre ich den Störlärm unabhängig von der Richtung nahezu gleich laut. Hier gilt: die lauteste Quelle dominiert.Benutze ich Algorithmen, ist die Richtung aufgrund des Richtmikrofons auf Vorne beschränkt.

    Beim T-Mic ist der Störschall von vorne lauter wahrnehmbar als von hinten, was auch das Richtungshören und das selektive Hören sehr erleichtert. Und das bei dem, der seit dem Kindergartenalter mit Hörgeräten versorgt war, also über 40 Jahren.

    Danke für deinen Beitrag. Verstehe ich es richtig, du hast beide Möglichkeiten, ohne T-Mic (aber mit Richtmikrofon) oder mit T-Mic? Und da verstehst du mit T-Mic im Störlärm besser als ohne T-Mic (trotz Richtmikrofon)?

    Darf ich fragen, warum du die MidScala-Elektroden hast und nicht die SlimJ? Ich dachte bisher, dass Elektroden, die an der lateralen Wand anliegen (wie SlimJ) das Restgehör besser schützen. Und vorgeformte Elektroden sind bei einer Reimplantation ungünstiger? Was war deine Motivation, diese Elektrode zu wählen?

    Danke für eure zahlreichen Erfahrungsberichte und Tipps :) Momentan tendiere ich zu Med-El aufgrund der längeren Elektroden und des FineHearingprogramms (nicht nur die Einhüllende, sondern auch die Feinstruktur wird abgebildet). Leider konnte ich nicht richtig rausfinden, ob AB auch etwas ähnliches wie ein Finehearingprogramm anbietet (nur anders nennt). Allerdings bietet AB eine bessere bimodale Versorgung an. Ich kann schlecht einschätzen, wie der Unterschied ist, wenn das CI mit dem HG gekoppelt ist (AB) oder nicht (Med-El). Bei AB kann kann man wohl mit dem CI- und HG-Ohr gleichzeitig telefonieren. Weiß jemand, wie das bei Med-El genau läuft? Das Verstehen ist sicher besser, wenn man das HG-Ohr dazunehmen kann. Mit dem T-Mic liebäugele ich auch, da man da wohl ein besseres Verstehen im Störlärm hat...

    Ich habe es absichtlich etwas krass ausgedrückt mit "scheiße hören", da es sich auf den vorherigen Beitrag bezog, in dem mir erklärt wurde, dass man mit einem CI kein natürliches Hören hat, als ob ich da zu hohe Erwartungen hätte und ich wollte, dass das endlich mal aufhört. Mir ist vollkommen klar, dass man mit dem CI völlig anders hört. Ich lasse das CI implantieren, um ein besseres Sprachverständnis zu erreichen. Ich habe mich ausführlich informiert und mittlerweile auch CI-Träger persönlich getroffen, um mich auszutauschen. Ich habe eine realistische Erwartung an das CI und weiß auch genau, wieviel Zeit es nach der EA benötigt.

    In meinem Beitrag vorgestern ging es NUR um Fragen zu technischen Daten der beiden Anbieter. Dazu bekam ich hier leider kaum Antworten, dafür drehen sich mal wieder die Beiträge darum, dass ich zu hohe/zu niedrige/die falschen Erwartungen habe (einig sind sich die Poster hier wohl nicht). Ehrlich gesagt verleidet mir das langsam das Forum, ich fühle mich hier nicht mehr wohl, wenn mir das jedesmal unterstellt wird und ich mich verteidigen muss und es nicht mal das Thema ist...