Posts by Kolja

    Ich bin ja noch am Rumeiern mit der Überlegung bzgl. CI.

    Und auch dachte ich immer, dass ich auf jeden Fall Batterien nehmen werde. Wenn ich jetzt aber lese, dass Akkus nicht fest verbaut sind, sondern ich pro SP hätte ich mind. 3 oder besser 4 Akkus, dann könnte ich ja doch 20 Std/Tag damit aktiv hören, interpretiere ich das richtig?

    Und wieviel Akkus auf einmal könnte ich dann laden?

    Ich höre ja auch immer zum Einschlafen Podcast oder Musik, soweit möglich. Wenn ich damit einschlafe, wird es unwahrscheinlich, dass ich jene eingesetzten Akkus nachts noch in die Ladeschale stecke...

    Oder wie ist das mit den Akkus?

    Ich bin lt. Aussage der Ärzte beidseitig taub und habe auch beidseitig CIs aber „nur“ 70% GeB dafür bekommen und auch kein Merkzeichen GL.

    Ich hatte aufgrund dieser Aussage überlegt, ob ich einen Verschlimmerungsantrag VOR einer fortsetzenden CI-Erwägung und ggf. Umsetzung stellen sollte. Denn lt. Audiogramm (Ton und Sprach) gelte ich wohl bereits als gehörlos.

    Und weil ich auch gehört habe, dass es angeblich nun immer schwerer werden soll, einen höheren GdB zu bekommen, weil immer mehr Leute einen Antrag stellen und es zu viele Schwerbehinderte dann gibt, denen man Vergünstigungen gewähren muss und die dafür erforderlichen Gelder nicht mehr ausreichend da sein werden.

    Quote

    einfach beim Akustiker beide Mikrofone probieren und Vergleichsmessungen machen. Ich halte den Roger On aber für deutlich vielseitiger einsetzbar!!!

    Ich empfehle auch keine TSpule sondern Audioschuh und Universalempfänger. By the way. Du hattest irgendwann mal geschrieben, dass Du alte Hg und kein CI hast.

    richtig, ich habe alte HG. Und daher geht bei mir ausschließlich T-Spule. Aber trotzdem danke für den Hinweis -den werde ich auf jeden Fall erfragen.

    Hallo Andrea!

    Ich bin seit einem Jahr krank geschrieben und ich weiß nicht, wann oder evtl. ob ich wieder dahin zurück kehren kann.

    Ich bin jedoch für die Kommunikation auf eine FM-Anlage angewiesen, was auch in der vor kurzem abgeschlossenen Reha bestätigt wurde bzw. so auch im Reha-Bericht festgehalten wurde.

    Da ich mich mit dem IFD sehr schwer tue, weil in Vergangenheit verschiedenes nicht so optimal lief, ist mein gewählter Weg nun zuerst über die Krankenkasse.

    In der Reha ausgiebig getestet und am besten gefahren bin ich mit dem Roger Touch Screen Mic, welches ich am liebsten beantragen würde.

    Ich glaube aber, dass ich "nur" das Roger On bekommen werde.


    Hättest Du noch weitere Tipps, wie ich für das Touch Screen Mic argumentieren könnte?

    Das Roger On, so wurde uns in der Reha gesagt, ist nicht so stark, wie das Touch Screen - und als ich das Roger On am letzten Tag doch noch testen konnte, weil jemand von privat ihn mitbrachte und mir lieh, habe ich festgestellt, dass der zwar auch funktioniert, aber ich bei diesem aber mehr nachfragen musste, als beim Touch Screen (woran auch immer das gelegen haben mag).


    Am liebsten würde ich ja beides ausprobieren, was in meinem persönlichen Umfeld am besten funktioniert . Aber geht das überhaupt, dass ich meine Wahl zwischen beiden Geräten erst hinterher festlegen kann, wenn man bei der GKV vorher die Kostenübernahme für das eine oder andere beantragen muss?


    Meine Hörkurve ist weit genug unten, dass ich selbst zu zweit mit meinem Mann gegenüber am Esstisch nahezu keine Unterhaltung mehr führen kann, außer wir sitzen mit Telefon (=T-Spule!!) am Ohr bei Tisch...


    Fakt ist jedenfalls, ich brauche eine Anlage, die über T-Spule läuft, weil mein HG nicht BT-fähig ist.


    Kolja

    Weißt Du zufällig, Dani!, ob bzw. wo man die Gesetzes-Änderungen im Internet nachlesen kann?

    Ich stehe nämlich auch kurz davor, in 14 Tagen zusammen mithilfe des SoVD's einen Verschlimmerungsantrag stellen zu wollen.

    Soweit ich weiß ist man doch, wenn man beidseitig CI hat, beidseitig taub bzw. so gut wie taub und hätte deshalb allein aufgrund der Hörschädigung einen GdB von 80 statt 60...

    Das ist spannend!

    Diese Frage hab ich mir in den letzten Wochen auch schon mal gestellt, ob Schall,

    -wenn er zu unangenehm klingt (durch mein stark verzerrtes hören,

    -oder durch zuviel Lautstärke,

    -oder eben bestimmte Frequenzen,

    ob das auch eine leichte Ramdösigkeit oder bei mir eine Tenzdenz sich taumelig zu fühlen auslösen kann.


    Ich habe das nämlich meistens (nicht nur, aber meistens), wenn ich in lauten Umgebungen war, wenn das verzerrte Hören wieder zu unangenehm wurde bzw. min Tinnitus wieder voll Power aufdrehte, oder wenn Hören und Kommunizieren einfach anstrengend geworden ist (z.B. den ganzen Tag in einem Seminar oder einer Fortbildung sitzen und zuhören)...

    Ich dachte wegen Krankengeld wäre es so wichtig. Weil es DAMIT Probleme geben könnte, wenn eine Unterbrechung der AU-Bescheinigungen da ist... Wenn die Reha-Teilnahme-Bescheinigung gleichzusetzen ist wie eine AU vom HNO- oder Hausarzt, dann ist es okay für mich.


    Ich will mit der Krankenkasse und dem Krankengeld später keine etwaigen Probleme bekommen, bloß weil ich jetzt versäumt habe, dass eine AU durchgehend ausgestellt sein muss.

    Wegen AG ist klar, das ist geregelt. Mir geht es ums vorgenannte...


    Mir geht es darum, dass ich nicht zukünftig bei irgendwelchen Sachen plötzlich Probleme bekomme, bloß weil die AU-Bescheinigung vom Hausarzt unterbrochen wurde.

    Für eine med. Reha hab ich diesbezüglich auch was im Netz gefunden -aber nichts für die berufliche Reha. Und Behörden und Vorschriften hängen sich ja zu gern an solchen Kleinigkeiten auf, um doch nicht zahlen zu müssen...

    Kennt sich hier jemand aus, wie das eigentlich mit der Krankschreibung während der beruflichen Reha (in Rendsburg) läuft?

    Ich bin bereits seit letztem Jahr krankgeschrieben.

    Meine Hausärztin meinte (für mich überraschend), dass jetzt während der Reha die Krankschreibung durch die DRV (???) geschehe.

    Reha-Start ist kommenden Samstag (24.9.).



    Alles was ich bei Google dazu finde bezieht sich auf eine medizinische Reha.

    Letztlich ist mir egal, wie das läuft -mir ist nur wichtig, dass ich auf keinen Fall eine Unterbrechung meiner Krankschreibung durch die Reha erfahre...

    Während der Reha werde ich Übergangsgeld bekommen...



    Hat da jemand Erfahrung oder weiß jemand mehr?

    Und diejenigen, die kein CI haben, sondern nur ein HG und dennoch das RF-Merkzeichen im Ausweis haben? Bzw. den GEZ-Bescheid bekommen haben?

    Die müssten doch eigentlich auch halben Prime-Gebühr zahlen, oder? Die sehen doch nur den Bescheid von der GEZ, und nicht die genutzten technischen Hilfsmittel, oder?

    Viel wichtiger fände ich, wenn Audiologen ALLEN CI-Patienten stets ein Programm zur Verfügung stellen, das vollständig ohne Filter auskommt. Damit man als Patient auch mal tatsächlich sagen kann, was im Standardprogramm nicht oder falsch zu hören ist.

    Und vollständig ohne Filter mit CI hören ist meiner Meinung nach ohnehin die unverfälschte und damit beste Variante. (anders als bei HGs).

    Wenn du das so schreibst, Dani, dann stellt sich bei mir die Frage... "Gibt es denn überhaupt die Möglichkeit ohne irgendwelche Filter?" Oder nur bei bestimmten Herstellern?

    Ich meine, ich hab zwar noch kein CI, aber meine Hörkurve und Sprachverstehen werden mich über kurz oder lang dahin zwingen, mir ein solches einbauen zu lassen.

    Wenn ich es jetzt hoffentlich nicht durcheinander bringe, dann gibt es Filter auch bei Hörgeräten. Mich persönlich haben diese nicht weiter gebracht, sondern ich empfand es vor allem erstmal so, als ob je nach Filter (oder Einstellung?) mir irgendwas weggenommen wurde und für mich individuell ein nicht akzeptables Klangbild erzeugte (war in einem 4tel Jahr Testphase) .

    Ich weiß jetzt aber nicht, ob das vergleichbar ist mit CI. Ich bitte darum, mich zu korrigieren, falls ich jetzt was durcheinander schmeiße. Aber die Frage taucht gerade in mir als keine Ahnung-habende auf...

    Update:

    Inzwischen haben wir die Trainerin gewechselt. Natürlich ist meine so starke Hörbeeinträchtigung auch für die neue Trainerin eine Herausforderung im Umgang damit. Aber mein Empfinden ist, dass sie trotzdem anders damit umgeht, als die erste.

    Ein privates Beratungsgespräch zuhause am Tisch per Telefon ging recht gut.

    Einzig das allgemeine Problem, das Gesundhörende für Hörgeschädigte oft mit sich bringen ist ihr schnelles Sprechen. Aber sie erlaubt mir dann, dass ich sie ausbremsen darf -bat mich aber um Geduld mit ihr. Liiiiebend gerne. Wenn es so kommuniziert wird, und ich sehe, sie gibt sich Mühe, hab ich Geduldsfäden aus Gummi.


    Anders war es heute im Outdoortraining mit 3 anderen Hundehaltern in einer Gruppe. Die neue Trainerin gab sich größte Mühe, ich durfte immer direkt neben ihr stehen, wenn sie Erklärungen machte. Sie gab mir aber auch zu verstehen, dass sie in der Gruppe nicht so viel auf mich achten könnte, wie im Einzeltraining zuhause, weil die anderen auch Geld bezahlen und auch adäquat was von der Stunde haben wollen und ihre Hilfe brauchen.

    Das war voll okay für mich.

    Die Idee mit Telefon erwies sich schnell als unpraktikabel: Eine Hand für den Hund an der Leine, die andere für evtl. eingrenzen oder Leckerli -und in welcher Hand nun das Telefon halten? Funktionierte bei mir irgendwie nicht. Auch hatte ich nicht bedacht, dass ich ja keine Flat habe -mich würde die Hörhilfe "Telefon" 20ct die Minute kosten x 60min - das hätte die Stunde ganz schön teuer gemacht.


    Fazit der ersten Gruppenstunde mit 4 Teams: Auch wenn mich das nicht verstehen können frustriert, ich bin TROTZDEM froh, dass ich dabei bin. Bin froh über die Chance, dass im Rahmen dessen, was möglich ist Rücksicht genommen wird, und mir ist es allemal lieber, nur ganz wenig von dem mitzukriegen, was die Trainerin erklärt, als von vorn herein ausgeschlossen werden, weil Gruppe mit mir ja nicht geht (solch ein Gefühl hatte ich bei der ersten Trainerin).

    Ganz wenig zu verstehen ist mir momentan lieber, als mit meiner Ratlosigkeit beim nicht so funktionierendem Selbstversuch den Hund zu erziehen allein gelassen zu bleiben. Und durch zuschauen kann ich mir auch das eine oder andere hoffentlich abschauen.


    Ich bin dankbar, dass die Trainerin es mit mir versucht, denn auch für sie ist es anstrengend, Neuland und kostet sie auch Kraft so gesondert kommunizieren zu müssen - und gleichzeitig ihre Aufmerksamkeit und Zeit für die anderen Gruppenteilnehmer nicht aus den Augen zu verlieren..

    Meine Hoffnung ist, dass wir über tuen, machen und probieren einen Kompromiss-Weg finden, mit welchem ich klar komme und der sie nicht überfordert.

    Ich habe auch nicht vorausgesetzt, dass du die eine Anlage leisten kannst, sonder, dass so eine Anlage nicht billig ist und soweit ich weiss die Krankenkassen einer Bewilligung nur zögerlich zustimmen.

    Wenn das Grundbedürfnis nach Kommunikation nur mit FM zu erfüllen ist, so muss die GKV diese übernehmen.

    Ich bin zwischenzeitig bei 2 verschiedenen Akustikern gewesen. Beide haben mir unabhängig voneinander gesagt, dass es für mein HG keine kompatible FM-Anlage mehr am Markt gibt. Es gibt nur noch Ersatzteile für ältere FM-Anlagen.

    Auch gibt es für mein HG kein kompatibles Mini-Mic mehr. Auch nur noch Ersatzteile für Reparaturen.

    Über ein neues HG haben wir auch gesprochen. Da ich bereits eines der stärksten HG (130dB Verstärkung) habe, und damit zu rechnen ist, dass die Progredienz weiter voran schreitet, empfahlen sie mir, mich eher Richtung CI zu informieren.



    Man muss nicht jedes Wort ablesen, das können die wenigstens. Tust du antlitzgerichtet kommunizieren oder verstehst du ohne Gesprächspartner zu sehen die Gespräche?

    Gehört zwar jetzt nicht direkt zum Thema, aber denke dass du ggf unbewusst tust.

    Ich selber muss den Gesprächspartner nicht ansehen. Seit Du oben zitiertes hier schriebst, versuche ich bewusst auf das Lippenbild zu achten. Auch wenn es mir sehr schwerfällt die Leute dabei anschauen zu müssen, weil ich dann das Ohr vom Sprecher immer wegdrehe und Gehörtes sofort stärker verzerrt. Selbiger Effekt, wenn der Sprecher zur Seite spricht statt in meine Richtung.


    Das Mundbild fehlt mir nicht, sondern in meiner Hörwahrnehmung ändert sich sofort das Klangbild, wenn nicht via Luftlinie vom Sprecher in mein Ohr gesprochen wird. Deshalb drehe ich mich immer so zum Sprecher hin, dass es für mich am besten passt.