Posts by Acki

    Wie soll ich ohne Roger eine Störschallmessung mache, wenn ich nicht verstehe was der Kunde sagt?

    beantrage das doch über euer Integrationsamt. Das ist bei dir doch dann berufsbedingt angezeigt und man könnte argumentieren, dass dein Job gefährdend sein könnte, wenn du nicht alle Arbeiten verrichten kannst.

    Wer "basht" welches Opfer? Niemand. Ist einzig Deine Interpretation.

    wenn beispielhaft deine folgenden Aussagen:

    nicht in einer zertifizierten CI Klinik operiert worden? Das wäre dann schon extrem fahrlässig von Dir.

    Sorry aber das ist irgendwie schon Gaga

    ob das ein zertifiziertes CI Klinikum war. Falls nicht, DANN wäre das fahrlässig vom Patienten. Fakt!

    Und trotzdem sollte man so viel Grips haben sich die Klinik anzuschauen bevor man sich dort operieren lässt.

    du hast die Zertifizierung in die Diskussion eingeführt, ein Dokument das wahrscheinlich irgendwo in der HNO Abteilung hängt und dem im Normalfall keiner besondere Aufmerksamkeit schenkt.

    Und da ist es mehr als eine Meinungsaussage, für dich ist es FAKT (Zitat oben). Man hat kein Grips (Zitat oben) etc.

    Wenn das für dich kein Bashen ist solltest du besser deinen Kompass neu einstellen. Ansonsten scheinst du wenig zur Differenzierung fähig zu sein. Und warum du mir gegenüber plötzlich mit Gurus, Hexen und Homöopathie ankommst sagt eher etwas über dich und deinen Diskussionstil, den ich als populistisch und abwertend empfinde. Von daher ist hier der Austausch zwischen uns beiden vorbei, du landest auf der Ignorierliste und ich muss mir deine Schreibe nicht länger ansehen.

    Wünsche dir trotzdem gute Erfolge mit deinem CI.

    Du bist da naiv und leider sind die Friedhöfe voll von Leuten, die blind Krankenhäusern und Ärzten vertraut haben.

    ich habe schon einige OP hinter mir. Habe mich entsprechend umgehört, wo das jeweils git zu machen ist, und bin noch nie auf die Fresse gefallen. Ganz so verkehrt scheine ich also nciht unterwegs zu sein.

    Hast Du nie davon gehört dass Krankenhäuser auf Teufel komm raus Fallzahlen bringen müssen???

    aber sicher, allerdings nicht, dass Sachen gemacht werden, von denen man absolut keinen Plan hat. Das wird im Zweifel nämlich richtig teuer - für die Klinik.

    Ich bin immer wieder entsetzt wie naiv und sorglos man sein kann wenn es um die eigene Gesundheit und Sicherheit geht.

    du solltest allgemein mal etwas sprachlich abrüsten.

    Ich muss mich hier nicht als naiver Blödmann titulieren lassen.

    Ich kann nur eure Sichtweise nicht teilen, dass man tagelang im Internet googelt und Zertifikate zu suchen hat. Rein beruflich habe ich schon ein zwiegespaltenes Verhältnis zu solchen. Und wenn der eigene Arzt eine Empfehlung ausspricht, dann sollte man sich da auch drauf verlassen können. DAS war ja der eigentliche Aufhänger dieses Threads. Das einem alles Banae sein soll habe ich auch nirgendwo behauptet.

    Wie gesagt, ich habe auch vor der OP gefragt, wie viele CIs die denn jährlich verbauen. Ca. 100 Stück, das sind ungefähr alle drei Tage ein CI. Das hat MIR als Routine genügt, gepaart mit dem Eindruck der Voruntersuchung habe ich dem Laden vertraut. Es hat - wie bislang immer - gut gepasst.

    Neela Danke für den Link. Ist interessant das mal zu lesen. Beruhigenderweise ist meine Klinik in der CIVE Liste aufgeführt.

    Trotzdem habe ich ein Problem damit die Verantwortung zu einem großen Teil auf den Patienten zu übertragen. Ist wie mit der Produktsicherheit. Ich google nicht stundenlang Zertifikate, ich kaufe ein Produkt. Die Erteilung von Typgenehmigungen, Ausstellen von EU-Konformitätserklärungen etc. ist etwas, das mich als Verbraucher nicht tangieren muss.

    Sehe ich im medizinischen Sektor ähnlich.

    Wenn das aber eine zertifizierte Klinik getan hat

    um das Thema „zertifizierte Klinik“ noch einmal zu strapazieren : wenn ich ins Diako gehe, dann hängt nicht gleich am Eingang ein Schild mit „Zertifizierte CI Klinik“.

    Wie habe ich mir überhaupt ein derartiges „Zertifikat“ vorzustellen, wer stellt sowas aus und auf welcher Grundlage? Wenn ich in eine Klinik gehe und die sagen, diese und jene OP machen wir bei dir, dann gehe ich erst einmal davon aus, dass die auch können was die anbieten.

    Ferner sehe ich eher die Hersteller als die Patienten in der Pflicht. Warum sollte ein CI-Hersteller einer Klinik Komponenten liefern, die für dieses spezielle Produkt nie Schulungen erhalten hat, keine speziellen OP Instrumente erhalten oder andere Dinge getan hat? Da sehe ich die Hauptverantwortung. Das Bashen auf Opfer empfinde ich als unangemessen. Man hört sich um, wo welche Erfahrungen gemacht wurden, schaut sich vielleicht den Qualitätsbericht der Klinik an (machen die meisten schon nicht) und fertig. Ein Zertifikat dagegen habe ich noch nie bei einer Klinik gesehen, angefordert oder überhaupt erwartet.

    Wäre cool wenn sowas auch in Kinos gäbe…

    oh ja…

    aber ich fürchte wenn in „Sound“ investiert wird, dann eher in Techniken wie Dolby Atmos. Da haben dann 99,9% der Besucher etwas von. Kinos sind halt privatwirtschaftlich.

    Technik in Bezug auf Hörhilfen ist dann eher in Theatern etc verbaut. Liegt vielleicht auch daran, dass diese i.d.R. Subventionen aus öffentlicher Hand erhalten, und dann auch etwas in Sachen Barrierefreiheit getan werden muss.

    Wenn man das so liest, dann scheinen einige Kliniken ihre eigenen Methoden zu haben.

    das ist aber jetzt nichts besonderes oder gar ärgerliches. Bei allen Arten von chirurgischen Eingriffen gibt es kontinuierlich Verbesserungen in der angewendeten Technik. Meine Frau hat den Unterschied beim Kaiserschnitt sogar in der gleichen Klinik in einem Abstand von drei Jahren erlebt. Ich hatte vier Leistenbruch-OPs, angefangen als Kleinkind und zuletzt als Erwachsener. Die letzte OP war minimal invasiv, ich bin nach der OP nach Hause gegangen (nachdem eine gewisse Narkose-Nachwirkungszeit abgewartet war).

    Und wünschenswert ist doch auch, dass Änderungen der angewendeten Technik den Patienten zugute kommen und die Techniken sich quasi als Standard überall verbreiten. Also ja, überall wird versucht, einen Schritt nach vorne zu machen. Und eine relativ kleine Klinik wie unser Diako kann nicht gegen Universitätskliniken anstinken und sich mal eben einen Robbi leisten. Also versucht man es mit der OP Technik des Chirurgen.

    So, ich hatte meinen Kontrolltermin. Der Oberarzt hat die Kontrolle durchgeführt. Er sagte der Bremer Zugang wird nicht grundsätzlich gemacht. Wenn der Professor implantiert macht er es so, der Oberarzt macht den nicht.

    Wenn Patienten es speziell wünschen, wenn Frauen bspw. bestimmte Frisuren tragen und da keine Narben haben wollen, wird es dann so gemacht.

    Es scheint nicht so zu sein, dass der Professor Anspruch hätte, dass sein gesamtes Team diese Technik beherrscht. Es ist aufgrund des kurzen Schnitts auch aufwändiger und etwas zeitraubender.

    Ich finde das alles etwas verwirrend und von der Kommunikation unglücklich. Aber vielleicht haben die sich da auch etwas bestimmtes bei gedacht, was auch immer das ist. Ich vermisse die Technik nicht, die OP verlief super, das Ergebnis ist top, die Narbe fast nicht sichtbar.Die haben in meinen Augen gute Arbeit geleistet. Ob nun Bremer Zugang oder nicht.

    VM999 Wenn du in Bremen operiert werden willst, dann spreche den Bremer Zugang am Besten direkt an. Dann wird es schon irgendwie weitergehen. Bislang habe ich keinen Grund zur Klage dort.

    Jasmin_76 wir müssen uns hier nicht, und ich will auch nicht um eine Diagnosestellung streiten. Ich bin kein Fachmann in dieser Richtung, habe aber die eine oder andere Person in meinem Umfeld, die gesichert depressiv ist oder war. Selbst eine depressive Verstimmung und das seelische Loch stelle ich mir bescheiden genug vor, um es nicht selber erleben zu wollen.

    Ich entschuldige mich daher mal bei der TE Synni für das Abdriften - es nutzt bei der Beantwortung ihrer Probleme auch nichts. Ich denke dabei können und sollten wir es belassen, okay?

    Die TE hat an anderer Stelle schon erwähnt, das ihr Hörverlust ein depressives Tief bei ihr ausglöst hat

    ein „schweres seelisches Tief“ (Depression habe ich nirgends gelesen, oder es ist an mir vorbei gegangen) ist dasselbe wie oder schon eine Depression? Interessante Sichtweise.

    Und ist die genaue Diagnose hier nicht komplett egal? So wie die Frage in diesem Thread gestellt wurde ist sie offen, und so haben die meisten sie auch beantwortet.

    Wenn die Depression

    Jetzt steht die Diagnose schon per Forum-Fernwartung fest?

    Die TE hat sich unverbindlich ausgedrückt, vermutlich weil sie die genaue Diagnose hier nicht teilen möchte. Neben Depressionen gibt es eine Fülle anderer psychischer Probleme. Besser man ist etwas sensibler und akzeptiert das hier.

    ICh finde nicht, dass dir das peinlich sein muss. Denn das Thema bewegt dich ja gerade sehr. Eine FReundschaft sollte das aus meiner Sicht aushalten

    Peinlich muss einem das wirklich nicht sein. Es bewegt einen, aber es bewegt einen vielleicht auch immer wieder und ständig. Das soll jetzt kein Vorwurf an die TE sein!

    Man sollte auch die andere Seite sehen: es erfordert ja auch Offenheit und Ehrlichkeit, wenn ein vertrauter Mensch sagt, dass ihn ein Thema langsam nervt. Das sind eben die zwei Seiten einer Medaille. Ob eine Freundschaft das aushalten muss oder kann hängt von vielen Dingen ab.

    Freundschaften basieren auf gemeinsamen Erlebnissen oder gemeinsamen Situationen/Lebensumständen. Und deshalb ändern sich Freundschaften oft im Laufe des Lebens. Und ja, manchmal sollten sie dann auch beendet werden.

    Ich maße mir hier keine Empfehlung an, denn ich kenne die Situation zwischen den beiden Freundinnen nicht und schon gar nicht die Personen selbst. Da wird die TE sehen müssen, wie sie damit umgeht.

    Ein offenes, klärendes Gespräch wie es ihr mit dem Statement der Freundin geht wäre sicher hilfreich. Vom Ergebnis des Gesprächs hängt dann ab, wie die TE die Freundschaft zukünftig bewerten will. Das liegt dann in ihrer Entscheidung.

    was genau wird denn als „seelisch nicht stabil“ bezeichnet oder diagnostiziert? Da gehört doch irgend ein Diagnose dazu? So pauschale Aussagen sehe ich eher kritisch.

    Man kann aber allgemein sagen, dass die Entscheidung fur die OP und vor allem die postoperativen Schritte schon sehr fordernd sind. Wenn man dann nicht so wirklich fest im Leben steht wird es schwer. Emotional kann das fordernd sein. Psychische Erkrankungen können da ein Ausschlusskriterium sein, muss aber nicht. Ich denke das wird im Einzelfall zu betrachten sein. Von entsprechenden Fachärzten und /oder Psychologen.

    Nein, aber das mag daran liegen dass ich nur dann über das CI spreche, wenn ich von anderen darauf angesprochen werde. Es wird so sein wie immer: wenn man selbst ein Thema hat, dass andere nicht betrifft, dann hören die sich das ein-, zweimal an. Danach wird es uninteressant bis nervig. Ist wohl der gleiche Effekt wie Eltern mit Kindern und die ohne. Die meiste Zeit verbringt man im Elternkreis, teilweise selber genervt von immer den gleichen Themen. Das ist auch eine menschliche Eigenschaft.

    Aus dem Grund gibt es Selbsthilfegruppen etc. Wenn man selber in der Situation ist, sich intensiv über das CI auszutauschen, ist man dort wohl besser aufgehoben als im Freundeskreis.

    vereinzelt habe ich den Einsruck, dass Patienten besonders der postoperativen Zeit nicht gut von ihrer Klinik aufgeklärt, geschweige denn begleitet wird.

    Die allermeisten erleben aber eine gute Betreuung, wissen dass die eigentliche Arbeit erst NACH der OP beginnt. Versprechen bezüglich was und wie schnell sich Hörerfolge einstellen werden i.d.R. auch eher vorsichtig formuliert.

    Die Statistik spricht halt eine eigene Sprache. Den meisten bringt das CI Gewinn. Was Nebenwirkungen angeht sind diese meistens temporär. Echte Probleme wie durchtrennte Gesichtsnerven habe ich hier noch nicht gelesen. Von daher kann man heutzutage tatsächlich fast sagen "CI rein und fertig".

    Bei den Betroffenen mit Otosklerose, Tumoren und anderen Problemen ist es natürlich komplizierter.

    Ich kann die Kritik von Marathone insofern nicht nachvollziehen. Weder im eigenen Erleben, noch in dem anderer CI Träger hier im Forum oder in meinem Umfeld.