Posts by Sahne7

    Hallo ihr Lieben! An Selbsthilfegruppen habe ich Interesse, sehr sogar! So bald werde ich nicht fahren können.


    Danke für die vielen Mutmacher. Mein Fall ist wohl recht ungewöhnlich. Ich durfte heute nach Hause und es wir ambulant weitergeschaut. Die Hörprüfung zeigte heute keine Änderung. Es ist alles wie unter Watte.


    Die testen jetzt noch auf Borreliose(?), ein MRT wird nächste Woche auch gemacht, was ich gut finde, da meine Kopfhaut permanent kribbelt, was aber auch an der veränderten Wahrnehmung der Welt liegen kann. Aber noch ist die Hoffnung nicht verloren

    Hallöle! Ich denke schon, man ist ja aktuell aber noch in der Akuttherapie. Heute Mittag hatte ich ne Phase, wo ich plötzlich wieder Leute verstanden habe! Leider abends dann erneut der Absturz. Verstehe auch den lauten Fernseher nicht. Aber die Lüftung rauscht. Auf dem linken Ohr habe ich so ne Art Phantomgeräusch wie ein zwitschernder Vogel. Schon komisch, was das Hirn so fabriziert. Komme mir verrückt vor. Ich dachte auch irgendwie, dass bei so nem Hörsturz beidseitig diagnostisch mehr passiert, auch bildgebend und so. Aber das hier sind ja die Experten und wissen sicher am besten, was Sinn macht.

    Danke, meine Lieben. Ich bin heute etwas Positiver. Die Prognose heute klang jetzt zumindest mal nicht total chancenlos. Noch habe ich nicht aufgegeben.


    Vorhin stand ich am Fenster mit Kaffee und habe nachgedacht. Ich versuche, meinen Frieden damit zu machen, egal was kommt. Manchmal kommen die Tränen, aber im Gegensatz zu gestern nur noch für Sekunden. Dann helfen mir eure Worte und meine Familie und positive Gedanken, mir zu sagen, dass es eine Illusion ist, dass man Dinge kontrollieren kann, wenn man Angst hat und annehmen muss, was kommt. Es klappt nicht immer, aber ich finde die Ärzte und Pfleger hier einfach klasse. Prof. Stüver ist ein toller Arzt. Hab ihn heute kennengelernt. Dass ihr mir Wege aufgezeigt habt, wie man auch mit so einer Diagnose vielleicht noch Lehrerin sein kann, hat mir aber meine größte, grausamste Angst genommen. Danke dafür, 1000 Dank! Von euch ist gerade hier keiner in der Klinik, oder?;)

    Hallo DerWaeller,


    Danke für deine lieben Worte. Es tut mir sehr leid, dass du das auch erleben musstest. Schön ist anders. Berichtest du, wie es für dich weitergeht?


    Die Cortisonspritze ins Ohr habe ich auch bekommen und davon ein kleines Loch im Trommelfell. Bei allem, was ich nicht höre, höre ich das irgendwie pfeifen. Great.


    Ich liege in der Uni Frankfurt. Die wirken alle sehr nett. Ich hatte natürlich irgendwie die Hoffnung, dass man hier mehr für mich tun kann, als noch mehr Cortison, aber ich denke, die haben hier schon Ahnung und Erfahrung mit Fällen wie mir.

    Oh mein Gott, ich sehe jetzt erst die vielen Antworten. Was für eine mega Community ihr seid!


    Ich bin jetzt nach 5 Stunden Warten auf meinem Zimmer, Cortsioninfusion läuft. Katharina, das mit deiner Freundin ist ja heftig- wenn auch zugleich ermutigend. Lag das bei ihr auch an einem Hörsturz? Hat man bei ihr eine Ursache gefunden? Ich weiß ja leider, dass man oft nichts findet. Macht das Ohr schlapp, macht es schlapp, ohne sich dafür zu rechtfertigen. :cursing::thumbdown: Trotzdem fragt man sich natürlich immer, ob man irgendwas Schlimmes hat, Hirntumor oder whatever. Naja, nach der fiesen Prognose vorhin gabs irgendwie nur die Möglichkeit, entweder in Selbstmitleid zu versinken oder zu überlegen "okay, wenn es wirklich so ist, was dann?".


    Wie ist das, ich bin ja anscheinend, wenn es so bleibt, n Hörgeräte-Grenzfall. Ich hab gelesen, dass man die CI-Versorgung rauszögern sollte, wenn das so ist, weil sich die Technik vielleicht weiterentwickelt. Sehr ihr das genauso oder würdet ihr tatsächlich sagen, so früh es geht? Ich kenn die Hörbeispiele. Irgendwie kann ichs mir noch gar nicht so vorstellen. Wird das dann wirklich so zum "eigenen Hören" oder hat man dann immer das Gefühl, ein Mikro im Ohr zu haben?

    Hallo Joachim,


    danke, dass du mir antwortest. :) Ubd noch aus dem schönen Saarland! Ich komme aus RLP, geboren ganz in der Nähe der saarländischen Grenze (oder "vis-a-vis", wie man da so schön sagt. ;-)


    Ich möchte es versuchen. Aber wie kämpft man? Aktuell warte ich auf mein Zimmer und Cortsion-Infusionen. Ich weiß auch irgendwie nicht, warum ich hier bin, wenn ich mir keine Hoffnungen machen soll.


    Ach Mensch. Hattest du die auch beidohrig?

    Hallo Sanne,


    Ich finde es toll, zu lesen, dass der Beruf für dich noch möglich ist.


    Ich komme gerade nicht klar, es ist ja auch niemand hier, der einen trösten kann. Man ist allein mit sich und macht sich ständig Gedanken. Dabei sollte man ja die Hoffnung nicht aufgeben.


    Ich dachte immer, so ein Hörsturz erholt sich wieder, aber er sagte vorhin, die Sinneszellen seien kaputt. Klang nicht gut.

    Hallo ihr Lieben,


    Ich habe mich hier angemeldet, weil ich über kurz oder lang wohl eine CI-Patientin sein werde. Noch ist es zu früh, aber ich hoffe das ist okay und ihr akzeptiert mich trotzdem, denn eure Geschichten machen mir Mut und das brauche ich gerade.


    Ich bin Anfang 30, Lehrerin, hatte bis vor einiger Zeit noch ein Normalgehör. Vor 3 Jahren dann erste Hinweise, dass sich links etwas verändert hatte. Man dachte, eine übersehene Entzündung vielleicht. Es war so wenig, dass ich sogar die Vögel noch zwitschern hörte. "Nicht fortschreitend" attestierte man mir.


    Nun sitze ich hier in der Uniklinik. Vor 2 Wochen verabschiedete sich erst das linke Ohr, ein massiver Hörsturz offenbar, erst nur hohe Töne, dann plötzlich rasant ins Sprachgehör hinein. Hochgradige Schwerhörigkeit. Wusch. Nichts schlug an, kein Cortisontabletten, keine ITC, keine Ruhe, nichts.


    Vor wenigen Tagen dann der Schock: Das rechte verabschiedete sich auch noch. Von einem Tag auf den anderen. Hatte ich mich mit einem gut und einem schlecht gehenden Ohr schon beinahe arrangiert, gab es plötzlich nur noch 2 schlechte Ohren. Die Prognose ist nicht gut, weil es beidseitig ist. Der Arzt sagt auf die Frage "Wird das wieder?": "Ganz ehrlich, nein." Hoffnung lost.


    Ich höre jetzt, wie andere mit 80. Ich muss ständig nachfragen, was hier alle sagen und dann reden sie lauter und ich verstehen trotzdem kaum etwas.


    Man googelt. Man fragt sich, wieso? Man liest, beidseitig sei selten. Und findet keine Antwort. Werde ich meinen Beruf weitermachen können? Wenn nein, was dann?


    Und dann stieß ich auf euch und fühlte mich nicht mehr allein. Aktuell weine ich. Medizinisch kann man ja nichts tun, Infusionen macht man noch. Also noch mehr Cortison. Das schon vorher nix geholfen hat. Aber eure Geschichten machen Mut, deshalb lese ich sie. Und vielleicht kann mir ja jemand sagen:


    Wurdet ihr durch eure Ohren aus dem Beruf geworfen? Wie seid ihr damit umgegangen? An wen konntet ihr euch wenden?


    Ich grüße euch,

    Die Sahne<3