Posts by Peter46

    So,

    seit mittlerweile drei Wochen habe ich das CI, und der Höreindruck ist, wie bestimmt bei den meisten Neulingen, nur geräuschvoll.

    Sprache geht schon etwas und der Tinnitus freut sich überhaupt nicht, oder vielleicht doch, weil er bei den Geräuschen kräftig "mitjault".

    Komisch finde ich, dass Sprache kaum durchdringt, aber die Toilettenspülung z.B. wie eine Bombe einschlägt.

    Bin mal gespannt, wie das alles noch mit Einstellen und Lernen in die richtige Bahn geleitet werden kann, jedenfalls ist da meine Vorstellung schwierig.

    Hat jemand von Euch vielleicht auch das CI von MED-EL mit AudioLink und kann mir einen tip geben, denn das Bluetooth kommt zwei Meter weit und dann knackt es nur noch rum.

    Gruß Peter

    Wollte nur ausdrücken, dass ich als geimpfter keinen Test brauche, aber leider andere noch immer anstecken kann.

    Somit wäre es doch besser, dass alle sich testen müssen?!

    Irgendwie alles nicht bis zu Ende gedacht, ein geimpfter braucht keinen Test um z.B. ins Restaurant zu gehen.

    Im Restaurant sitzen Kinder die man nicht Impfen kann. Also ist ein ungeimpfter der harmlose Gast.

    Passt alles nicht

    Hallo Peter, was ist mit Frühanpassung? Falls Deine Klinik das nicht auf die Reihe kriegt, wende Dich an den Hersteller und frage, wo Du wegen einer Frühanpassung hingehen kannst.

    Oh sorry Andrea,

    wie die Zeit vergeht!


    Ich hatte viel um die “Ohren“ im wahrsten Sinne, inner-, wie äußerlich.

    Mit der Zeit wurde der neue Ton etwas leiser


    Bei Frühanpassung meinte man in der Klinik, dass das alles erst abschwellen müsse.


    Aber egal, mittlerweile habe ich das CI am Kopf und direkt in der ersten Nacht ging wieder die Post im Kopf ab. Ich denke mal, dass die Cochlea oder der Hörnerv jetzt erst mal wieder nichts mit der neuen Situation anfangen können und es mir wieder mit Lautstärke danken. Da heißt es wohl wieder abwarten


    Gruß Peter

    Ja Andrea, du hast es erkannt, ablenken funktioniert nicht immer.

    Leider gibt es auch Versionen die mit Terror, oder Folter zu vergleichen sind, und ernst genommen wird man von niemandem, vor allem von denen nicht , die selbst tadellos hören.

    War am Freitag in der Klinik, jetzt soll ich wieder Kortison in hoher Konzentration nehmen und ein Mittel gegen Angstzustände :)

    Kann nur hoffen, dass das kein Dauerzustand bleibt, wie es vor 10 Jahren auch so passierte, als man mir das runde Fenster abdichtete, und ich danach drei neue Töne hatte. Da sagte man auch, "gibt sich wieder"

    Naja, abwarten vielleicht wird es ja.

    Hallo Peter


    Das komische bei dir ist laut meiner Meinung das bei Tinitus schmerzen erzeugt. Was aber ja Tinitus nicht macht. Also ab in die Klinik und Ursache klären lassen.


    Gruß Joachim

    Hallo Joachim,


    dass das komisch ist, ist richtig.

    Aber ich denke der Schmerz wird ab einem gewissen Pegel vom Gehirn erzeugt, um mir zu sagen dass ich meine Ohren schützen soll.

    Ich weiß es selber nicht, wäre für mich aber nur so zu erklären.

    Schmerzen wegen der Op habe ich ja keine auch wenn ich drauf rum drücke nicht, ist halt nur alles taub.

    Nur halt dieser sehr laute Ton, sobald ich meinen Kreislauf in Schwung bringe ist schon sehr fragwürdig.


    Gruß Peter

    Hallo

    Tinitus hatte ich schon immer. Wenn das CI dran ist, ist er weg.

    1 Tag nach der CI Op ging es los. Urplötzlich landet gefühlt ein Hubschrauber neben meinem Ohr.

    Es war unglaublich laut, dass ich mich duckte und drohte aus den Latschen zu fallen. Dieses Spiel ging dann bei jeder Bewegung weiter. Aufstehen, hinsetzen, im Bett drehen usw. fürchterlich. Es wurden viele Untersuchungen gemacht. EKG, Langzeitblutdruck, Halsschlagader und Halswirbelsäule alles ohne Befund. Ich versuchte mich so wenig wie möglich zu bewegen, half aber nur bis zur nächsten Bewegung. Somit schaltete ich in meinem Leben 2-3 Gänge runter, machte viel Entspannungsübungen und Rehagymnastik. Der Tinitus kam mit der Zeit 3-4 Monaten seltener. Nach 1-1,5 Jahren änderte sich der Ton. Jetzt habe ich ein Meeresrauschen. Es kommt eine Welle schlägt gefühlt über mich zusammen und dann ist Ruhe bis zur nächsten. Dies ist alles viel leiser und kommt auch nicht mehr so häufig vor. Leider lässt sich der Auslöser des Tinitus nicht ausmachen.

    Liebe Grüße und gute Besserung

    Ja bei Bewegung und tief ein und ausatmen geht es richtig ab.

    Ein ziemlich schwacher Rat, wenn man auf dem betroffenen Ohr nichts Reales hört!


    Viele Kliniken geben nach der OP inzwischen einen mit schwachen Einstellungen programmierten Prozessor nach Hause mit und empfehlen ihn täglich mehrere Stunden anzulegen. Dann hört man wenigstens schon etwas. Und es soll auch verhindern, dass beim Heilungsprozess sich Schichten zwischen Implantat und Gewebe bilden, die die Impedanzen erhöhen.

    Werde ich ansprechen, aber bisher kam nur Achselzucken, Kortison und Nasenspray

    Das mit dem weghören mache ich seit gut 11 Jahren, bisher war das auch die einzige Lösung die geholfen hat.

    Nur im jetztigen Moment das ist kein Tinnitus sondern Terror, und da funktioniert weghören nicht.

    Denn es ist so laut, dass das Ohr einen Schallschmerz entwickelt.

    Es nützt nichts, ich muss in der Klinik vorstellig werden.

    Hallo Andrea,



    Das gibt mir Hoffnung, denn die letzte Nacht war wieder die Hölle.


    Ich werde in der Klinik nachfragen, ob es die Möglichkeit gibt zur Frühanpassung, aber ich denke das wird schwierig, bis man da einen Termin bekommt bzw. den richtigen findet.


    Gruß Peter

    Erst einmal Danke für die Info's und Entschuldigung für den "Überfall-Text".


    Ich habe mit Tinnitus schon sehr lange meine Erfahrungen gesammelt, aber ich wusste nicht - auch wenn er oft sehr laut war -

    dass man mich nach der Operation mit einem noch schlimmeren Ton, mit einer Laustärke eines Güterzuges mit dröhnender Hupe schocken kann.

    Bei den CI-Vorgesprächen kam so etwas leider nicht auf und auch die Ratlosigkeit der Ärzte machen mir da noch etwas angst.

    Klar, gibt es verschiedene Erlebnisse, wenn man frisch operiert wurde, aber diese Lautstärke hätte ich nicht gedacht.


    Dann hoffe ich jetzt mal, dass sich das Ganze mit der Zeit noch gibt.


    Grüße an alle, Peter

    Hallo, ich bin seit meiner Zeit bei der Bundeswehr im Jahr 1988 bei Schießübungen Tinnitus-geschädigt.

    Der Ton, der damals entstand, wurde kurz im Sanitätsbereich behandelt und es wurde mir gesagt, dass er nur vorübergehend sei.

    Er blieb und wurde von mir quasi ins Unterbewusstsein übernommen und gehörte von da an halt zu mir.


    Im Jahr 2011 bekam ich mehrere Hörstürze, die links begannen und Monate später auch rechts, die bis zur fast vollständigen Ertaubung auf dem rechten Ohr führten.

    Währenddessen endstanden noch weitere drei Töne, die mich seitdem rund um die Uhr beschäftigen.

    Diese Töne haben die Eigenschaft, immer lauter zu sein, als das, was ich noch auf dem linken Ohr höre.

    Der Alltag wurde trotzdem weiter bewältigt, weil viele verschiedene Behandlungen zu keinem Erfolg führten. Letztendlich kam man zu der Meinung, dass es erblich sein könnte, weil mein Vater so etwas Ähnliches hat.


    Dieses Jahr versagte mein linkes Ohr, so dass ich morgens nach dem Aufstehen die ersten 1 ½ bis 2 Stunden nichts mehr hörte und danach nur sehr stark verzerrt.

    Und seit dieser Zeit kam ein weiterer sich verändernder Tinnitus hinzu, der das Fass mittlerweile zum Überlaufen bringt.

    „Überlaufen“ deshalb, weil es keine Lösung für mein Problem gibt, und egal was ich mache (Schulmedizin oder andere), er beschäftigt mich unaufhörlich und bringt mich an den Rande des Wahnsinns.


    Mittlerweile (am 28.06.21) wurde ich mit einem CI am rechten Ohr versorgt, um dieses evtl. so schnell wie möglich wieder fit zu machen. Am linken Ohr will man noch nichts machen, weil das Risiko bei einem Fehler zu groß ist, dass ich vielleicht komplett taub wäre.

    Als ich nach der CI-OP aus der Narkose aufwachte, hatte ich den Eindruck, dass da jetzt die Dose der Pandora geöffnet wurde.

    Ein unerträglicher Ton, der so laut war, dass es sogar im Ohr schmerzte, war entstanden.


    Im Aufwachraum war ein Gerät, das immer einen lauten Ton von sich gab, wenn ich weniger atmete, und es kam immer eine Schwester, die mich zwang, stärker ein- und auszuatmen und die Folge war, dass der Ton nach zirka 20 Sekunden unerträglich laut wurde und es lange dauerte, bis er wieder etwas leiser wurde.

    Ich zeigte das sofort der Schwester im Aufwachraum an, und sie meinte, ich solle das dem Arzt sagen, nur leider war da niemand und aufstehen konnte ich ja noch nicht.

    Das jetzige Verhalten meines veränderten Tinnitus konnten mir mehrere Ärzte nicht erklären und man vermutete, es könne an der frischen Operation oder der verstopften Ohrtrompete liegen und man gab mir Kortison und Nasenspray.

    Jetzt nach einer Woche brauche ich nur die Treppe hochzugehen oder aufzustehen oder mehrmals tief einzuatmen und der Ton fängt an im Ohr zu schmerzen und nachts ist es sehr laut, dass ich aufwache und dann durchs Haus laufe in purer Verzweiflung.


    In meiner Hilflosigkeit habe ich angefangen zu beten, hoffentlich hilft’s!!!


    Kennt diese Symptome jemand und kann mir evtl. jemand sagen, was es bei ihr/ihm war und ob es wieder weggegangen ist.


    Für Tipps wäre ich sehr dankbar.


    Gruß, Peter