Posts by JustBen81

    Hallo,
    ich finde die Beschreibung durchaus treffend - auch wenn mein persönliche Lernerfahrung auf Grund einer sehr langen Taubheit (und eines dominierenden fast normalhörenden Ohrs) nicht so weit geht. Ich kann aber durchaus bestätigen dass sich der höreindruck zunehmend in richtung normal entwickelt.


    Grüße


    Ben

    Hallo,
    hier die (nicht unerwartete) Antwort von AB:


    "Wir bei AB haben hierzu keinen formalen Test durchgeführt. Es besteht aber ein zu hohes Risiko. Deshalb würden wir es nicht empfehlen."


    Grüße


    Ben

    Hallo Arno,
    mein Vater hat seine neue Herzklappe vor etwa einem Jahr erhalten - mein CI habe ich seit 2,5 Jahren. Die CI-Op ist quasie ein spaziergang im Vergleich zu dem was hinter dir liegt.


    Ich wünsche dir viel Erfolg bei OP und Erstanpassung.


    Grüße


    Ben

    Hallo,
    es sollte ein EMS-Training sein da ich es für effektiver halte als die Rüttelplatten (die ich vor dem CI schon aufgegeben habe) und ich denke dass ich mich für 15 Minuten pro woche auch mal aufraffen kann. Ich fahre für die Grundkondition auch richtig Rad (im Sommer Berlin - Kopenhagen und zurück - hin über Rügen). aber ich mache nicht genug für den Rücken (durch schlechte Körperhaltung ist mir leider auch mein Schlüsselbeinbruch vom Radfahren schief zusammegewachsen). Eine Kollegin die EMS betreibt sagt auch, sie wüsste nicht ob sie sich zuhause aufraffen würde etwas zu tun.


    Ich habe mal bei AB nachgefragt und werde die Antwort hier posten. EMS gibt es schon länger als CIs (nur noch nicht in der Masse) und vielleicht gibt es ja schon Erfahrungswerte.


    Den Spiegel-Artikel hatte ich gelesen - ich lass mich auf jeden Fall nicht auf einen zu starken Einstieg ein. Ein aktuellerer Artikel der ein Heimgerät beschreibt stellt fest: "Würde ich EMS-Training weiterempfehlen? Ja, wenn die Rahmenbedingungen passen und man sich mit den Risiken beschäftigt hat. "


    Danke für euer Feedback.



    Grüße


    Ben

    Hallo,
    da ich (abgesehen vom Radfahren) etwas bewegungsfaul bin und trotzdem was für meinen Körper (insbesondere den Rücken) tun möchte, erwäge ich ein EMS-Training. Nun kann ich mir einerseits vorstellen dass das CI es nicht sonderlich prikelnd findet wenn der Körper unter Strom gesetzt wird, halte es andererseits aber auch für möglich dass der Kopf davon gar nicht betroffen ist. Ich würde das ganze auf jeden Fall vorher im HTZ ansprechen (bzw. bei AB nachfragen) aber vielleicht hat ja jemand schon Informationen / Erfahrungen?


    Aussage vom Anbieter des EMS Trainigs ist, dass bei Implantaten nur nach Absprache mit dem Arzt trainiert werden soll und das es hlft wenn Implantate komplett abgeschaltet werden können. Da dort scheinbar nicht klar ist was ein CI genau ist halte ich den Verweis auf den behandelnden Arzt für richtig und wichtig.


    Grüße


    Ben

    Hallo,
    nachdem es (wie leider zu oft in foren) irgendwann dazu gekommen ist, dass ich nicht mehr vorbeischaue, habe ich mir vor Monaten vorgenommen mal ein kurzes Update zu schreiben:


    Ich habe noch immer im 1-2 Monatsrhytmus Termine im HTZ - 18 meiner 20 Termine habe ich jetzt hinter mir. Es gibt immer leichte Fortschritte - mühsamm ernährt sich das Murmeltier. Vom freien Sprachverstehen mit dem Implantat bin ich weiterhin weit entfernt - dazu ist mein rechtes 85%-Ohr zu dominant und die Taubheit war zu lang. Ich habe aber durchaus das Gefühl, dass das Sprachverstehen möglich wäre wenn ich das rechte Ohr verlieren würde. Von daher bin ich froh das Implantat zu haben und den Höhrnerv damit weiter zu malträtieren trainieren. In den Tests schaffe ich 2stellige Zahlen zu 70-80%. Texte in denen ich das Thema kenne kann ich über den Kontex gut verstehen (durch lange Schwerhörigkeit und exotische Dialekte in der Familie trainiert).


    Was mir weiterhin nicht möglich ist, ist den SP dauerhaft hinter dem Ohr zu tragen (liegt zu eng an). Ich trage ihn meistens mit Clip am Kragen - sieht nerdig aus weil es jeder für eine Freisprecheinrichtung hält. Ich nutze meistens das Mikro am Überträger.


    Das waren erst einmal die Neuigkeiten die mir so einfielen.


    Grüße


    Ben

    Hallo Uli,
    gelegentliche Abschweifer vom Thema gehören zu Foren dazu - und da du auch im UKB warst haben auch deine Erfahrungen durchaus einen Platz in diesem Thread. Ich nutze den Akku. Batterien habe ich keine - auch wenn ich das Batterie-Pack besitze.


    Zu meiner Erstanpassung: von mir aus hätten Sie die auch im HTZ machen können - allerdings dann im Auftrag des UKB und nicht auf die Reha-Verordnung und ohne 10 €-Zuzahlung. Es hilft mir bei der Erstanpassung wenig wenn sie von einem Professor vorgenommen wird der ausgewiesener CI-Spezialist ist - so viel kann man bei der Erstanpassung nicht erreichen.


    mfg.ben.de


    so von Marzahn zurück und nun sitze ich hier und höre die Tonleiter rauf und runter. Ich kann eine gewisse Sprachmelodie erkennen und das finde ich für den ersten Tag okay.


    Hallo Uli,
    auf jeden Fall hörst du schon deutlich mehr als ich in den ersten Wochen - eine Tonleiter würde ich mir jetzt noch nicht zutrauen. Eine Sprachmelodie erkenne ich im alltag nur sehr selten - über compilot geht es schon eher.. Lass dir in Potsdam auf jeden Fall den Koffer erklären - das hatten sie bei mir erst nicht gemacht so dass ich ihn nochmal mitbringen musste.

    Hallo Uli,
    die Programme werden auf dem Prozessor hinterlegt und können gewechselt werden. Wenn ich das richtig verstanden habe, hat das HTZ die alten Programme die nicht auf dem Prozessor sind noch im Rechner.


    Ich habe den ComPilot beim zweiten Termin im HTZ erhalten. Ich nutze Ihn fast nur für das Training - Programmwechsel und Lautstärke geht auch am Prozessor selbst.


    Ich habe grade wieder auf das alte Programm zurückgeschaltet. Außerhalb von geräscharmen Umgebungen (zu denen mein Büro nicht zählt) macht mich das Pfeifen der Hintergrundgeräsuche auf dauer doch verrückt. Zudem habe ich ohne Soundprozessor nachts einen leichten Tinitus auf dem CI-Ohr (kann Ihn glücklicherweise noch meistens ignorieren).


    Ich will nachher mal mit dem alten Programm die DHZ-App durchgehen.


    mfg.ben.de

    So Freitag haben wir nochmal den Saft hochgedreht. Sowohl die Technikerin als auch die Logopädin haben mich fragend angeschaut da ich eigentlich bei jedem Ton aus der Haut springen müsste. Wie nach jeder Anpassung war das Pfeifen das jedes Geräusch begleitet anfangs etwas nervig bis ich mich an den Wert gewöhnt hatte. Sie haben mir dieses mal das alte Programm ebenfalls mitgegeben, dafür kein Störlärmprogramm (das ich bisher auch kaum benutzt habe). Dieses mal hätte ich es aber gebraucht - ich habe heute früh meinen (sehr lauten und unglaublich schweren) Rechner unter den Schreibtisch gestellt - bisher stand er auf der Platte was auf Grund des Eckschreibtischs dazu führte dass er 20 cm neben dem CI stand.


    Bei 3-silbern mit HInweisen konnte ich schon ganz gut raten. Lautstärkeunterschiede von 18 db merke ich auch. Tonhöhen unterscheiden kann ich, aber nur mit Referenzton - die erste Testreihe waren nur tiefe Töne und ich wusste nur dass sie gleich hoch sind und nicht ob hoch oder tief.


    Ich habe mit der DHZ-App dreisilber und zweisilber geübt. Komme dort auf 70-100% - ohne Auswahlmöglichkeiten könnte ich aber nichts zuordnen (hab mal versucht nicht gleich hinzuschauen). Sehr überrascht hat mich, dass ich als ich einfach mal auf einsilber umgeschaltet hab auf Anhieb 2 durchläufe mit 100% geschafft hab.


    Der nächste Termin ist erst in einem Monat - ich denke aber das passt auch ganz gut so da ich mich noch ein wenig an das Programm gewöhnen möchte.


    Reines Vokaltraining habe ich nicht sicher drauf - da denke ich aber dass mir übung was bringt. In Worten erkenne ich Vokale oft daran wie sie sich von anderen Unterscheiden.


    So das wars fürs erste. Ich hoffe Ihr habt heute alle ein kühles Plätzchen gefunden.


    mfg.ben.de

    Hallo Mady,
    ich kann mich Uli anschließen:
    Ich bin im April im UKB implantiert worden (hier hat die TK auch nur wenige Tage für die Bewilligung gebraucht). Fachlich sind die Top - der Operateur implantiert wohl seit 1997 (dafür wirkt er allerdings noch sehr jung wie ich grad überleg - war ne aussage im HTZ).


    Wenn du das angehst solltest du dich beizeiten mit den Herstellern auseinandersetzen - da sollte ich mich dort schon fast zur Voruntersuchung festlegen, ich habe allerdings bedenkzeit erbeten und erhalten. Bei mir war die OP allerdings auch keine 2 Wochen nach der VU (und zwischendrin die Kostenübernahmeerklärung der Krankenkasse). Das UKB implantiert Advanced Bionics, Cochlear und Med-El. Letzteres wird dort nicht empfohlen was aber keine Allgemeingültige Feststellung ist.


    Das UKB arbeitet mit dem HTZ Potsdam zusammen - dort ist es schwierig kurzfristig termine zu kriegen daher lag meine EA 2 Monate nach der OP (normal sind 4 Wochen - bei unserem Flieger war es außer der Reihe schneller.


    Ich war zwar auch einseitig praktisch taub, bin aber nicht mit dir vergleichbar da meine Taubheit fast 20 jahre bestand. Ich kann mit dem Input momentan noch nicht viel anfangen - mache aber stetige Fortschritte.


    mfg.ben.de

    Hallo und erstmal herzlich willkommen.


    Die Aussage:


    Meine Meinung ist aber auf jeden Fall, dass Eltern alles daran setzen sollen, dass ihr gehörloser Nachwuchs einen möglichst normalen Schulweg gehen kann, ohne wirklich überall in Watte gepackt zu werden. Ich meine von einer Regelschule auf eine Gehörlosenschule wechseln kann man ja immer :)


    kann ich voll unterschreiben. Ich bin "nur" einseitig taub - aber bei mir stand auch die Frage einer Geöhrlosenschule im Raum. Als ich mich um meinen Ausbildungsplatz beworben hab, habe ich im Gruppenvorstellungsgespräch jemanden getroffen der wie ich einseitig taub war aber auf eine Förderschule ging. Später habe ich herausgefinden, dass die Ausbilderin nach schlechten erfahrungen mit einer Auszuibildenden die von der Gehörlosenschule kam keine Azubis von dort mehr einstellen wollte. (die gute Frau ist inzwischen glücklicherweise im verdienten Ruhestand)


    mfg.ben.de

    So heute war der 3. Reha-Termin (mit dem dritten Techniker)^^
    Nachdem letzte Woche ja erstmals auch der untere Wert angehoben wurde und alle Werte deutlich erhöht wurden waren die Änderungen heute geringer. Er hat die Hörschwelle etwas geglättet und bei den tiefen Töne wurden die oberen Werte alle angehoben - da hätte ich vielleicht etwas mutiger sein sollen und mehr verlangen können. Anschließend war ich das erste mal im Hörtraining. Verstehen ist noch gar nicht aber ich kann immerhin schon silben zählen. Lautstärke vergleichen gelingt mir nur schwer - evtl. brauch ich da mehr Bandbreite (eigene Einschätzung, will ich nächstes mal ansprechen).


    Alles in allem fühle ich mich im HTZ Potsdam aber sehr gut aufgehoben.

    Ben du irrst!


    Nach kurzer Recherche nehme ich alles zurück und behaupte das Gegenteil. Dann wundert es mich doch, dass die Variante mit dem auf das Kind zugelassenen Auto so viele Familien nutzen.


    Es gab eine Zeit lang Versicherungen die auf darauf bestanden haben dass der Versicherungsnehmer halter ist - waren aber nicht viele Unternehmen und ob es die noch gibt weiß ich nicht.

    und rein theoretisch darf deine frau das auto dann nicht fahren oder nur für dich besorgungen machen richtig ??


    Das ist nicht automatisch so. Oft ist es auch so, dass bei Familien mit schwerbehinderten Kinder die Kinder Fahrzeughalter sind (teilweise ab dem Säuglingsalter). Die eltern sind Versicherungsnehmer und dürfen auch fahren. Das andere nicht fahren dürfen ist nur bei einigen Versicherungen so geregelt aber unabhängig vom Halter.

    Grade bei Östereichern könnte er ja auch wirklich a Polo gesungen haben^^


    Das Lied ist übrigends "Macho Macho" von Rainhard Fendrich