Posts by Leseratte

    Stuttgarter : dir ist aber schon klar, dass diese Partei von der du da schreibst, der NSDAP vor Machtergreifung 1933 sehr sehr ähnlich ist?!

    Hast du echt so viel Lust drauf als Behinderter in einer Euthanasieanstalt draufzugehen? Die AfD ist eine rechtsradikale Partei. Und ansonsten setzen die sich in ihrem Programm für die ein, die ohnehin schon viel Geld haben (sagen tun sie was anderes). Wer die wählt, hat entweder noch nie geprüft, was die wirklich wollen oder denkt einfach gar nicht oder will wirklich ein Reich wie unter Hitler.

    Egal welche Partei man wählt, ALLES ist immer besser als die AfD!!!!

    UND JETZT BITTE KEINE WEITERE POLITISCHE DISKUSSION HIER!!! Das ist ein CI-Forum!

    @ ChitzLi: DANKE!!!!! :thumbup::)

    Das fehlte meinem Verständnis! Ich habe das Problem beheben können.

    Meine Lösung: Ich habe in der Audiosoftware (Realtek Audioconsole bei mir) eingestellt, dass die Audioeingänge hinten UND vorne gleichzeitig funktionieren können. Dann vorne das MiniMik eingesteckt und hinten ein externes Mikrofon. Jetzt kann ich in das externe Mikro sprechen und über MiniMik hören.

    Folgendes Problem: Ich kann mein MiniMik nicht mit dem Kabel mit meinem PC verbinden. Ton funktioniert,
    das Mikro nicht. Mit dem Laptop verbinden über Kabel in die Headsetbuchse funktioniert aber problemlos. Nur am Desktop-PC nicht.
    Der Laptop ist bereits 4 Jahre alt, der PC ist brandneu.

    Das habe ich probiert:
    - Minimik per Kabel in die Headsetbuchse vorn am PC-Tower: Ton kommt im CI an. Mikrofon nicht. Windows zeigt 1% Lautstärke im Mikrotest (Einstellungen - Sound - Mikrofon). Lautstärke des Mikros ist in Windows aber auf 100 % gestellt, alles ist aktiviert, nichts deaktiviert. Updates sind alle aktuell. Sowohl Windows als auch Treiber.
    - Minimik im PC hinten verbinden mittels eines Adapters, der die separaten Mikro und Lautsprechereingänge zu einem gemeinsamen verbindet: Selbes Ergebnis wie beim Headseteingang. Ein normales altes Headset funktioniert aber damit (bringt mir aber nichts, weil ich da zwar höre DASS Ton kommt, aber nichts verstehe).
    - Treiber deinstallieren, neu installieren. Alte oder neue Treiber. Kein Effekt. Es funktioniert mit den billigsten Headsets eines uralten Nokiahandy, aber nicht mit dem MiniMik. Windows zeigt immer 1% Lautstärke im Mikrotest und gibt keinen Ton aus. Auch nicht im Audiorekorder.

    Hat jemand eine Idee? Was könnte das Problem sein? Wieso geht das im Laptop, aber nicht im neuen Desktop-PC?

    Ich würde das total gern ans Laufen bekommen und bin für alle Ideen dankbar. Habe alles technische ausprobiert, was mit eingefallen ist...

    Implantatbatterien liefern bis zu 30mA Strom auf einmal. Also viel Strom auf einen Schlag. Das tun Hörgerätebatterien nicht. Sie sind vor allem auf geringere Strommengen über längeren Zeitraum ausgelegt. Dafür haben Implantatbatterien meist eine leicht geringere Gesamtkapazität (ca. 550/570 mA statt 650).

    Wichtig, sofern es für euren kleinen Sohn schon möglich ist sich zu äußern, finde ich probieren. Ich habe damals Muster-Soundprozessoren aller Hersteller ans Ohr setzen können. Gewählt habe ich dann, was sich für mich persönlich am angenehmsten angefühlt hat (das ist bei jedem verschieden). Die Hörergebnisse sind bei allen gut.

    Quantensprung

    OffTopic: Leute, schreibt doch nicht immer Quantensprung ;(:D... Das bedeutet nämlich eigentlich: "Kleinstmögliche Veränderung, meist von einem höheren auf ein niedrigeres Niveau"!

    Und zum Thema: Jeder kann das sehen wie er/sie will, aber ich würde um nichts in der Welt ein unsichtbares CI nehmen. Das Jahr vollgehörlos, in dem die Leute mich wie einen Volltrottel behandelt haben, weil ich nicht reagiert habe, oder nicht verstanden, hat mir total gereicht. Ich will, dass man sieht, dass da was am Ohr ist und sich dann denken kann, warum ich manchmal schlechter verstehe.

    Und noch dazu: Ich könnte nicht mehr leben ohne meine Geräte auch mal abschalten zu können. Ich brauche daheim, wie die Luft zum Atmen auch immer wieder Zeit ohne Geräsche.

    Aber wie gesagt, das ist nur meine eigene Meinung. Jeder darf das anders sehen.

    Ähm...niemand hat irgendwelchen Eltern irgendeine Schuld gegeben.

    Könnten wir nun zum Papa von M zurückkommen und seiner Frage?

    Ich fasse zusammen: Gebärden sind wertvoll für eine Kommunikation - wenn M in der Lage ist sie zu lernen. Andernfalls wäre es sinnvoll eine - wie auch immer geartete - Kommunikationsuntertützung zu versuchen (Die Familie von M macht das momentan mit Zeigen).

    Das sind soweit die Ratschläge, wenn ich das richtig überblicke (inklusive den dazugehörigen Links).

    Nun könnte der Papa von M sich nochmal melden, wenn er das möchte. Über Gebärdensprache in den verschiedenen Lebenssituationen von Menschen könnten wir in einem weiteren Chat in der Rubrik "Gebärdensprachlich-orientierte CI-Träger und CI-Trägerinnen" diskutieren - bitte aber nicht hier, sonst findet der Papa von M eure tollen Tipps unter Umständen gar nicht.

    Mein normalhörender Ehepartner und ich gebärden sehr viel. Daheim habe ich oft keine Lust (oder keine Energie mehr) nach einem anstrengenden Arbeitstag noch zu hören. Ich finde es für mich persönlich total entspannend eine Sprache zu haben, die ganz ohne Technik auch funktioniert. Ich fühle mich so wesentlich enspannter und vollständiger irgendwie. Das Wissen, dass ich eine vollständige Sprache zur Verfügung habe, auch wenn diese nicht von vielen Menschen gesprochen wird, hilft mir persönlich. Das kann aber natürlich von jemand anderem anders gesehen werden. Weil ich aber so fühle, habe ich mich mit den Gehörlosen vor Ort in Verbindung gesetzt als ich ertaubte und die Gebärdensprache gelernt - und dabei naturgemäß auch Kontakt (und Freundschaften) geschlossen.

    Mein privates Umfeld (hörende Familie und Freunde) können einzelne kleine Gebärden. So wie man es vielleicht vergleichen kann, wenn man in ein fremdes Land in den Urlaub fährt und so Sätze wie "Was kostet das?" oder "Wo geht es nach ..." auf der anderen Sprache vorher lernt. So können sie dann eben so was wie "Möchtest du ..." oder "Guten Morgen" oder so was. Das hilft. Für mehr habe ich mein MiniMik und mein Tablet mit der Sprachapp für Gehörlose, die Sprache in Text umwandelt für total laute Umgebungen (habe ich aber nicht mehr wirklich gebraucht seit ein/zwei Jahren - nur für eine andere, gerade Ertaubte, um ihr zu helfen).

    Mein Arbeitsumfeld kann keine Gebärden, aber stellen sich auf mich gern ein. Wichtig ist dabei, dass ich diejenige bin, die sagt, was sie braucht. Das können die sich nicht vorstellen - verstehe ich auch total. Ich sage, was ich brauche und was gerade wichtig ist und bitte höflich und dann geht das auch so weit möglich. Klar, in sehr lauter Umgebung kann auch der verständlichsvollste Mensch nicht dafür sorgen, dass es still wird, aber man kann dann mit wichtigen Infos warten, bis man in anderer Umgebung ist (z. B.).

    Ich habe für mich persönlich gelernt, dass MIR die Gebärdensprache total wichtig ist, weil ich auf diese Weise viel entspannter mit meiner Ertaubung umgehe - eine vollständige Sprache ist mir etwas Elementares. Dabei ist es ok, wenn ich darüber "nur" mit meinen gehörlosen Bekannten und Freunden, meinem Ehepartner und über Dolmetscher kommunizieren kann. Diese Sprache fühlt sich für mich persönlich richtig an sie zusätzlich zur Lautsprache zu können und zu nutzen (das ist aber, wie gesagt, vielleicht bei jemand anderem anders). Auch hat sie mein Denken und meine Wahrnehmung von Sprache verändert und das gefällt mir. Ich spreche seit ich gebärden kann auch Lautsprache viel lebendiger und mehr mit den Händen als zuvor.

    Und ich habe gelernt das ich die Fachfrau sein sollte, was mein Gehör und mein Verstehen angeht. Klar, es gibt immer ein paar Menschen, die einen gar nicht verstehen wollen und alle außer sich selbst ausblenden. Bei mir war es aber so, dass die allermeisten auf mich eingehen, wenn ich erkläre, was ich warum brauche.

    So, das war viel Geschriebenes ^^.

    Also ich lasse meine Haare immer Lufttrocknen und stecke mir die Soundprozessoren direkt wieder an. Da ist noch nie etwas passiert. Abends kommen sie sowieso jede Nacht in die Trockenbox. Aber wenn ich früh dusche und direkt danach die CIs anlegen, ohne mehr als ein Handtuch zum trocknen zu verwenden, dann passiert bei mir nichts. Und ich mache das schon ein paar Jahre ;).