Posts by Leseratte

    Das ist mir damals alles nicht gesagt worden. Vielleicht hat sich das OP-Verfahren ja auch derart geändert, dass jetzt alles viel empfindlicher ist? Es wundert mich nur gerade sehr. Ich war 5 Tage im Krankenhaus. Dann hieß es, ich solle mich 1 Woche etwas schonen, könne aber auch direkt wieder arbeiten. 4 Wochen lang durfte ich die Haare nicht waschen - die Wunde hinter dem Ohr sollte nicht nass werden. Und das war es dann auch.

    Vielleicht kannst du dein Programm für Lärm (bei Cochlear Scan/Scan2) öfter nutzen und es vielleicht auch noch etwas einstellen lassen? Es könnte sich auch lohnen zu schauen, in welchen Umgebungen es besser/schlechter ist. Überforderung beim Hören kann ja durchaus auch darauf zurückzuführen sein, dass du oft in lauten oder stressigen Umgebungen hören musst. Das strengt mehr an. Außerdem würde ich mal generell auf den Stress schauen. Du bist SchülerIn? Auch bei normalhörenden SchülerInnen ist der Druck und Stress enorm gestiegen und es gibt eine vermehrte Anzahl an Jugendlichen, die psychische Probleme deshalb haben. Vielleicht drückt sich der Stress auch so bei dir aus. Beobachte mal gut, wann das Gefühl eines der CIs abzunehmen am meisten auftritt und wann eher weniger und berücksichtige dabei, wie es dir sonst geht. Ich wünsche dir gute und angenehme Zeiten und dass du für dich einen guten Weg finden kannst, ob nun mit einem oder beiden CIs.

    @ Songbird: 60 Stunden sind zwar rechnerisch 2,5 Tage, beziehen sich aber sicher auf die Tragezeit an den Tagen. Wenn du dein CI 2,5 Tage getragen hast, hast du es ja nicht die ganze Zeit angeschaltet. Du kannst ein CI also ohne Probleme 2,5 Tage benutzt haben, ohne das es 60 Stunden lang an war.

    Ansonsten sind 15 Jahre ein guter Schätzwert, der auch bei anderen Prothesen und elektronischen Bauteilen angegeben wird (zuletzt bei dem Akku des Herzschrittmachers einer Freundin). Damit zu rechnen, auch ohne konkrete Werte zu haben, ist also durchaus realistisch.

    Ich finde, für mich persönlich, ist der größte Nachteil, dass das TiCi nicht sichtbar ist. Mit Hörgeräten hatte ich das schon oft, wenn man sie nicht direkt gesehen hat, dass die Leute einen sofort für doof oder geistig minderbemittelt halten, wenn man mal was nicht mitbekommt oder nicht reagiert hat. Auf Bahnhöfen bin ich echt oft angestoßen oder wütend geschubst worden, weil ich nicht reagiert habe. Mit den CIs, die man von außen so gut sieht, passiert das nicht mehr. Nun ja, ich trage sie aber auch immer außen auf den Haaren, weil mich das Geraschel auf den Mikros sonst stört - bin da empfindlich. So sieht man die CIs eben deutlich und seitdem erlebe ich mehr Rücksicht a "Ich sehe ja die großen Geräte, die hört mich nicht." Ich möchte das nicht mehr und ich gehe nicht davon aus, dass man mit einem CI, egal wo es ist, jemals "normal" hört. Außerdem finde ich die Vorstellung auch sehr sehr unangenehm, dass man eine OP braucht, wenn etwas am Prozessort kaputt ist. Und nach Ende der Akkuleistung... Ich verstehe eigentlich auch nicht so ganz warum man das braucht. Beim Schwimmen, Duschen oder Schlafen brauche ich nichts hören - wofür? Regen kann der Prozessor ab und man kann ja auch einen Schirm benutzen, wie alle, die keine nassen Haare wollen... ABer das kann ja jeder selbst entscheiden. Das ist nur meine Meinung.

    Klar sind die Beamten teuer. Aber man muss auch sehen, dass es ohne Beamtentum einige Lücken im System gibt.

    • Dadurch dass Beamte dem Staat verpflichtet sind, sind sie zu Neutralität verpflichtet. Ein Abschaffen müsste regeln, dass keine Interessensverbände durch Bezahlung z. B. RichterInnen in ihre Richtung drehen können und es so unfair wird, für jeden, der/die nicht das Geld hat den betreffenden Arbeiter mit Boni zu beeinflussen. Für Beamte gibt dazu viel strengere Regeln.
    • Beamte haben bestimmte Verpflichtungen, die mit dem "normalen" Arbeitsrecht nicht machbar sind. Zum Beispiel können sie jederzeit versetzt werden wenn Stellen anderswo gebraucht werden; die Arbeitszeitregelungen sind viel lockerer - sprich: Beamte können ohne große Schwierigkeiten mehr arbeiten als ein "normaler" Arbeiter arbeiten darf. Viele Beamte haben noch weitere Verpflichtungen, wie Residenzpflicht (Wohnen am Arbeitsort und kein Entfernen ohne Absprache), manche haben nur einen freien Tag pro Woche. All diese Verpflichtungen sind unmöglich wenn das Beamtentum fällt, aber für einige Berufsgruppen notwenig, weil schnell reagiert werden muss (z. B. in Notfällen (Großbrandlage o. ä.) oder wenn jemand schnell anordnen muss, dass eine Person in einem Krankenhaus für geistige Erkrankungen untergebracht werden muss. Will man diese Dinge ins normale Arbeitsverhältnis reinbringen, wird der Beamte schnell wesentlich teurer, als er als Beamter gewesen wäre.
    • Was sind denn dann "hoheitliche Aufgaben"? Wer definiert das? Oder kann das dann ganz schnell dazu führen, dass entsprechende Parteien einfach nur mehr Macht haben, weil sie ihren Einflussbereich auf die entsprechenden Personen erhöhen können?

    Das alles ist nicht so einfach. Und wenn man jetzt die Beamten rausnimmt, wird es in ein paar Jahren auch nicht günstiger für den Steuerzahler. Es wird teurer. Denn die, die dann zuvor Beamte gewesen wären, würden ja dennoch mehr verdienen und durchschnittlich länger leben. Und dann auch mehr Rente bekommen. Und rechtlich ist das auch sehr schwierig und kostenspielig umzusetzen.

    Siehe hier: https://www.br.de/nachrichten/wi…-bringt,VMcX5fz

    Stuttgarter : dir ist aber schon klar, dass diese Partei von der du da schreibst, der NSDAP vor Machtergreifung 1933 sehr sehr ähnlich ist?!

    Hast du echt so viel Lust drauf als Behinderter in einer Euthanasieanstalt draufzugehen? Die AfD ist eine rechtsradikale Partei. Und ansonsten setzen die sich in ihrem Programm für die ein, die ohnehin schon viel Geld haben (sagen tun sie was anderes). Wer die wählt, hat entweder noch nie geprüft, was die wirklich wollen oder denkt einfach gar nicht oder will wirklich ein Reich wie unter Hitler.

    Egal welche Partei man wählt, ALLES ist immer besser als die AfD!!!!

    UND JETZT BITTE KEINE WEITERE POLITISCHE DISKUSSION HIER!!! Das ist ein CI-Forum!

    @ ChitzLi: DANKE!!!!! :thumbup::)

    Das fehlte meinem Verständnis! Ich habe das Problem beheben können.

    Meine Lösung: Ich habe in der Audiosoftware (Realtek Audioconsole bei mir) eingestellt, dass die Audioeingänge hinten UND vorne gleichzeitig funktionieren können. Dann vorne das MiniMik eingesteckt und hinten ein externes Mikrofon. Jetzt kann ich in das externe Mikro sprechen und über MiniMik hören.

    Folgendes Problem: Ich kann mein MiniMik nicht mit dem Kabel mit meinem PC verbinden. Ton funktioniert,
    das Mikro nicht. Mit dem Laptop verbinden über Kabel in die Headsetbuchse funktioniert aber problemlos. Nur am Desktop-PC nicht.
    Der Laptop ist bereits 4 Jahre alt, der PC ist brandneu.

    Das habe ich probiert:
    - Minimik per Kabel in die Headsetbuchse vorn am PC-Tower: Ton kommt im CI an. Mikrofon nicht. Windows zeigt 1% Lautstärke im Mikrotest (Einstellungen - Sound - Mikrofon). Lautstärke des Mikros ist in Windows aber auf 100 % gestellt, alles ist aktiviert, nichts deaktiviert. Updates sind alle aktuell. Sowohl Windows als auch Treiber.
    - Minimik im PC hinten verbinden mittels eines Adapters, der die separaten Mikro und Lautsprechereingänge zu einem gemeinsamen verbindet: Selbes Ergebnis wie beim Headseteingang. Ein normales altes Headset funktioniert aber damit (bringt mir aber nichts, weil ich da zwar höre DASS Ton kommt, aber nichts verstehe).
    - Treiber deinstallieren, neu installieren. Alte oder neue Treiber. Kein Effekt. Es funktioniert mit den billigsten Headsets eines uralten Nokiahandy, aber nicht mit dem MiniMik. Windows zeigt immer 1% Lautstärke im Mikrotest und gibt keinen Ton aus. Auch nicht im Audiorekorder.

    Hat jemand eine Idee? Was könnte das Problem sein? Wieso geht das im Laptop, aber nicht im neuen Desktop-PC?

    Ich würde das total gern ans Laufen bekommen und bin für alle Ideen dankbar. Habe alles technische ausprobiert, was mit eingefallen ist...

    Implantatbatterien liefern bis zu 30mA Strom auf einmal. Also viel Strom auf einen Schlag. Das tun Hörgerätebatterien nicht. Sie sind vor allem auf geringere Strommengen über längeren Zeitraum ausgelegt. Dafür haben Implantatbatterien meist eine leicht geringere Gesamtkapazität (ca. 550/570 mA statt 650).

    Wichtig, sofern es für euren kleinen Sohn schon möglich ist sich zu äußern, finde ich probieren. Ich habe damals Muster-Soundprozessoren aller Hersteller ans Ohr setzen können. Gewählt habe ich dann, was sich für mich persönlich am angenehmsten angefühlt hat (das ist bei jedem verschieden). Die Hörergebnisse sind bei allen gut.

    Quantensprung

    OffTopic: Leute, schreibt doch nicht immer Quantensprung ;(:D... Das bedeutet nämlich eigentlich: "Kleinstmögliche Veränderung, meist von einem höheren auf ein niedrigeres Niveau"!

    Und zum Thema: Jeder kann das sehen wie er/sie will, aber ich würde um nichts in der Welt ein unsichtbares CI nehmen. Das Jahr vollgehörlos, in dem die Leute mich wie einen Volltrottel behandelt haben, weil ich nicht reagiert habe, oder nicht verstanden, hat mir total gereicht. Ich will, dass man sieht, dass da was am Ohr ist und sich dann denken kann, warum ich manchmal schlechter verstehe.

    Und noch dazu: Ich könnte nicht mehr leben ohne meine Geräte auch mal abschalten zu können. Ich brauche daheim, wie die Luft zum Atmen auch immer wieder Zeit ohne Geräsche.

    Aber wie gesagt, das ist nur meine eigene Meinung. Jeder darf das anders sehen.