Beiträge von Auditorin71

    Ich kann Rainer nur zustimmen. Auch ich habe, genau wie Du bei der ersten leisen Einstellung den Piepton noch nicht hören können und mich gewundert plötzlich offline zu sein. Mittlerweile bin ich lautstärkemäßig 4 Stufen hoch gekrabbelt und höre jetzt ein leises Zwitschern, ca 10 Minuten lang, bis die Batterie leer ist.

    LG von der immer noch sehr ungeduldigen Sabine.8o

    Oh ja. Ich danke Euch sehr für die aufmunternden Worte.

    Es hilft ja nix . Ich muß mir Zeit nehmen. wenn man immer gut funktioniert hat (manchmal zu einem sehr hohen Preis) dann ist das mindestens genauso ungewohnt wie die Mickey Mouse im Ohr;).

    Aber ihr habt schon Recht. Heute hab ich vernommen, daß die Batterie alle war. Und das Klingeln und Piepsen geht wirklich mehr in den Hintergrund. Beim Training mit dem Kabel mit der Asklepios App hab ich heute ein paar Worte herausfischen können. Das hat Spaß gemacht. :)

    Ich wünsche Euch allen auch ruhige und entspannte Feiertage.

    VG Sabine.

    Vom 10. bis 13. Dezember bin ich ,4 Wochen nach der OP, in Hannover im Hirte Haus zur Erstanpassung gewesen.

    Montag bekam ich meinen Sprachprozessor und ein Päckchen Batterien ausgehändigt. Es wurde der Ton Test gemacht, von dem ich hier schon oft gelesen habe. Was ist laut und was ist gerade noch hörbar. Danach hatte ich noch einen Termin bei einer Hör- und Sprachtherapeutin. Leider konnte ich außer einem klingelnden Piepston nichts mit dem CI verstehen. Sie hat dann ein Kabel direkt an ihre Lautsprecher angeschlossen. Trotzdem veränderte sich für mich nichts.

    Am nächsten Tag dachte ich morgens, als ich das CI angelegt hatte, daß schon die Batterien leer wären. Ich hörte noch nicht mal mehr das Klingelpiepsen. Hm. :/

    Beim Termin mit der Technikerin meinte Sie das wäre ein Zeichen dafür daß ich mich schon daran gewöhnt hätte und wir deshalb ein wenig lauter stellen sollten. Das tat sie dann auch. Als Hörtrainig bekam ich das Audiolog Programm an einem Laptop erklärt , den ich mir mit ins Zimmer nehmen konnte. Da konnte ich dann selbst mit Lautsprecher üben. Außer Piepsen und Klingeln kam aber nix durch.

    Am nächsten Tag hat die Hörtherapeutin mit mir Tests gemacht. Mit und ohne HG auf der linken Seite und mit und ohne CI re. Im Störgeräusch. Einsilber, Sätze... das volle Programm. Ich bekam auch dieses Kabel mit, um den Sprachprozessor direkt am Laptop anzuschließen.

    Abends hatte ich Kopfschmerzen und mir war schwindlig.

    Ich hatte an den 3 Tagen vielleich jeweils 4 x 30 Minuten intensiv geübt und den Prozessor während der übrigen Zeit auch immer mal für eine halbe Stunde abgelegt.

    Am nächsten Morgen, dem letzten Tag, wachte ich mit Kopfschmerzen auf. Nach einer Stunde mit dem CI wurde mir total schwindelig. Also habe ich den ersten Termin beim Hörtraining abgesagt und das CI abgemacht. Mittags war der Schwindel besser und die Technikerin hat das Gerät wieder auf die erste Einstellung zurück programmiert. Sie hat mir die Gerätschaften von med el erklärt, die bei der Erstausstattung dabei sind. Auf Programmplatz 2-4 hat sie es immer etwas lauter eingestellt, damit ich in den 4 Wochen, bis ich wieder für 3 Tage hin fahre, zu Hause probiere kann, was ich so aushalte.

    Leider habe ich jetzt nach 10 Tagen noch immer kein wirkliches Wort verstanden. Nur Mickey Maus Computer Lautbrei. ;(.

    Bin ziemlich gefrustet.

    Hörreste konnte sie auch keine mehr feststellen, so daß alle Elektroden laufen und es nicht als EAS betrieben wird.

    Ich hatte mir so gewünscht gleich ein bißchen verstehen zu können.?(.

    Jetzt bin ich erst mal bis Ende Januar krank geschrieben. Mal sehen was bis dahin passiert.

    V G Sabine.

    Hallo, schon im Voraus möchte ich mich für eure Unterstützung bedanken.:)

    Ich möchte von meiner Krankenkasse Rauchmelder bezahlt bekommen. Wie sind eure Erfahrungen?

    Gibt es pro Schlaf bzw Aufenthaltsraum einen oder eine Obergrenze pro Haudhalt. Bin bei xer Techniker KK. Wer hat da Erfahrung?

    LG Sabine.

    Versuch einen Kontakt mit dem Cochlear service in Hannover zu bekommen. Dr Mitarbeiter im Service im Hörzentrum ist sehr nett und engagiert. Vielleicht beschleunigt das deinen Kostenvoranschlag. Ich drück dir die Daumen...

    Schadet beim Hören mit CI sicherlich nicht. 8o

    Ist aber unglaublich, wie unsensibel mit kranken Menschen umgegangen wird.

    Ich arbeite selbst im "WEIßEN BERUF" und mein Arbeitgeber würde mich feuern, wenn ich derart unsensibel mit unseren Kunden umgehen würde...

    Ich hoffe Du hast genug Kraft und Unterstützung Deine gewünschte Reha genehmigt zu bekommen.

    Das ist ja unglaublich. Du tust mir echt leid. Hol Dir Hilfe beim Integrationsdienst für Hörgeschädigte. Die sprechen notfalls auch mit der Versicherung und formulieren Dir Wiederspruchsschreiben. Ist total unzumutbar, wenn man schon fix und foxi ist und dann dafür noch Kraft aufbringen soll...

    Viel Erfolg, ich drück Dir alle Daumen

    Sabine

    Vielen Dank für eure ausführlichen Antworten. Spannend zu lesen was euch so wiederfahren ist.

    Ja, ich hab irgendwie über 40 Jahre schlecht verstanden, weil sich die hohen Frequenzen immer mehr verabschiedet haben. Irgendwie gings aber immer noch, zuletzt unter größten Anstrengungen, die ich immer auf andere Probleme (Job, kleine Kinder, Hausumbau...) geschoben habe. Von Konzentrationsproblemen und Schlafstörungen durch Hörstress habe ich erst in der Reha erfahren.

    Daß ich mit dem CI erst recht aufpassen muß nicht unter dem Druck der Anderen und natürlich meinem eigenen Leistungsdruck wieder in diese Hörstressspirale zu geraten, weiß ich dank Euch und der vielen Berichte hier im Forum.

    Ich hoffe ich bekomme auch im CIC Hirte in Hannover bei der Reha Unterstützung. Vielleicht in Form einer Planung meiner Wiedereingliederung in den Job und beim Ausfüllen des Verschlechterungsantrags für die Prozente der SB.

    Hilfe anzunehmen ohne sich dabei hilflos zu fühlen ist irgendwie schwierig für mich;).

    VG Sabine.

    Vielen lieben Dank für Eure Zeilen.

    Das ist etwas ganz anderes, als die Anteilnahme meiner Umgebung.

    Trotzdem ich schon seit Monaten versucht habe den anderen zu erklären, daß man nach solch einer OP nicht einfach wieder normalhörend ist, und das auch noch sofort nach dem Eingriff.

    Sie meinen das ja nicht böse, aber das Erstaunen ist schon sehr groß, wenn ich jetzt noch keine Zusage für Weihnachtsessen in großer Runde oder Sylvesterpartys abgebe.

    Es ist wohl wirklich so, daß das nur jemand nachvollziehen kann, der selbst in dieser Situation war oder einen sehr nahen Angehörigen durch solch eine Zeit begleitet hat.

    Ich bin sehr froh dieses Forum hier gefunden zu haben👍.

    Man hat das Gefühl, man ist nicht allein auf der Welt mit seinem Problem. Das macht mir Mut und Selbstvertrauen für meine Bedürfnisse einzustehen und das anderen auch so mitzuteilen.

    Danke, Sabine.

    Wieder ein Schritt weiter. Gestern kamen die Fäden raus. Da der Bereich sich eh noch ein bißchen taub und pelzig anfühlt hab ich kaum was davon gespürt. Die Naht ist fast in der Falte hinter der Ohrmuschel. Von vorne praktisch nich zu erkennen. Wenn ich die langen Haare zusammen binde und dann der SP dran ist, sieht man von hinten auch nix. Kosmetisch sehr gut gelöst. Wäre mir egal gewesen, wenn man sie mehr sehen könnte.

    Ich hab mit dem Brillenbügel bislang keine Probleme, aber wie gesagt, das Empfinden an der Stelle ist noch eingeschränkt.

    Sonst geht es mir jeden Tag ein bißchen weniger schwindlig und ich fühle mich auch schon wieder fit genug 3 x eine halbe Stunde mit meinem Hund spazieren zu gehen. Allerdings nur mit der dicken Wollmütze. Kalter Wind ist am Kopf nicht so angenehm.

    Der HNO hat mich jetzt bis zur Reha am 10. 12. krank geschrieben. Gestern kam die Kostenzusage der Krankenkasse.

    Sogar mit Vordruck für die Fahrtkostenabrechnung.

    Über den Tinnitus will ich jetzt nicht meckern. Ich versuche ihn zu ignorieren, so gut das geht. Besser ist es dankbar zu sein, daß bislang alles so gut gelaufen ist. Wenn ich hier so manche Beiträge lese, und dafür hab ich im Moment ja genug Zeit, dann ist es vielen nicht so gut gegangen, wie mir. Da freue ich mich, daß ich so viel Glück hab🍀.

    VG Sabine.

    Für mich wäre es wahrscheinlich die letzte Option das CI wieder entfernen zu lassen. Zuerst würde ich "Himmel und Hölle " in Bewegung setzen um herauszufinden wo die wirkliche Ursache der Beschwerden ist.

    Ich bin vom Typ her aber sowieso eher der kritische Patient, der alles hinterfragt und sich parallel selbst informiert.

    Ich finde es sehr gut, daß Du hier den Versuch machst einen Patienten zu finden, dem es ähnlich ergangen ist. Das würde Dir bestimmt bei der Entscheidung helfen.

    Aus eigener Erfahrung kann ich auch nur zu einer Reha raten. Ich war in Bad Nauheim sehr gut aufgehoben. Die Mitarbeiter haben ganz individuell auf meine Sorgen und Ängste reagiert. Da sie auch sehr viel Kontakt zu CI Patienten haben, kann ich mir gut vorstellen, daß sie schon einmal einen ähnlichen Fall hatten. Vielleicht kannst Du auch vorab mit den Mitarbeitern einer Rehaklinik per Mail Kontakt haben?

    Es kommt auf Deine Motivation an.

    Viel Erfolg.

    VG Sabine.

    Hallo Nuriiiaz,

    Ich bin im Helios Klinikum Hildesheim von Dr. Petsch und Prof. Schwab operiert worden.

    Zur Erstanpassung gehe ich ins CIC Hirte nach Hannover Buchholz. Die haben einen Kooperationsvertrag für die Reha.

    Am 10. - 13. Dezember ist es soweit.

    VG Sabine.

    Bin am 13.11. operiert worden. In den ersten Tagen hatte ich auch Kieferschmerzen, wenn ich den Mund weit geöffnet habe oder den Unterkiefer nach re und li geschoben habe. Das waren aber Muskelschmerzen. Das kannte ich schon von meinen Weisheitszahnextraktionen ||. Jetzt hab ich nur noch ein Ziehen wenn ich zum beispiel ein Brötchen mit viel Belag abbeissen will. Wird von Tag zu Tag besser.

    Wenn es bei Dir nicht besser wird, dann könntest Du abklären lassen ob Dein Kiefergelenk vielleicht etwas unsanft verschoben wurde. Frag doch beim HNO, ob der sich das mal näher anschauen kann. Musst Du da nicht vielleicht sowieso zum Fäden ziehen hin?

    Gute Besserung Sabine.

    Bevor ich meine Hörgeräte bekam, hatte ich mega lauten Tinnitus. Mit der HG Versorgung hab ich ihn gut in Schach gehalten. Nur nachts gab es manchmal Probleme mit dem Wiedereinschlafen. Irgendwie hab ich nicht so ganz realisiert, daß ich nach der OP bis zur EA solche Probleme damit bekommen würde. Hab gehofft die Elektrode svhubst ihn raus8).

    Schön zu wissen, daß man nicht allein ist und daß es hoffentlich besser wird. Aber nerven tuts jetzt:evil:.

    Wie hast du die Zeit rumgekriegt?.

    Hm :/.

    Mit jedem Tag läßt der Druck im Ohr nach und auch das taube Gefühl auf der Kopfhaut wird weniger. ABER mein Tinnitus wird immer lauter=O:evil:.

    Ist das irgendjemandem auch so gegangen?

    Wie habt ihr euch abgelenkt?

    Kann mich irgendwie dadurch auf nix richtig konzentrieren:(.

    Wäre für Tipps dankbar.

    VG Sabine.

    Hallo Andreas,

    seit Dienstag ist mein rechtes Ohr nun CI versorgt. Kannst Du in meinem neuen Beitrag nachlesen.

    Gestern beim Entlassungshörtest hat mein Operateur entschieden ein EAS zu bestellen. Wie sind Deine bisherigen Erfahrungen mit der Umstellung? Würde mich freuen Deine Eindrücke zu lesen.

    VG Sabine.

    Nachdem ich so viel von Euren Informationen profitiert habe, möchte ich jetzt meine erste CI OP schildern.

    Zuerst allerdings nochmals vielen, vielen Dank an alle, deren Erfahrungen ich hier lesen darf. Mir hat diese Art von mentaler Vorbereitung sehr geholfen.

    Ja, nun los;).

    Montag, den 12.11 hatte ich von 8:30-12:00 diverse Termine. Gespräch mit dem OA und CA, die mich operieren. Alles ok. Das richtige Implantat war bestellt und auch geliefert worden:saint:. Dann Narkosegespräch. Sehr freundlicher Arzt, der meine Bedenken wegen Übelkeit danach etc. zerstreute, indem er mir das Rundumwohlfühl Paket anbot. Inklusive Anti-Brech-Infusion. Hab ich natürlich gerne angenommen:thumbup:. Dann noch Blutentnahme und Papierkram. Zu Hause dann nur noch Abendessen und nochmal genüsslich auf der rechten Seite schlafen.

    Am Dienstag, den 13.11 bin ich um 10:30 Uhr in Hildesheim im Helios Klinikum in der Aufnahmestation eingecheckt. Hemdchen anziehen, Haube auf und ab in den OP. In der Narkoseeinleitung sehr nettes Personal. Der Anästhesist wünschte mir süße Träume:D. Aufgewacht bin ich dann um 16 Uhr im Aufwachraum. Kurzer Kontrollgriff. Ah ja, Kopfverband. Keine Schmerzen, keine Übelkeit. Kurz aufgesetzt und den Kopf bewegt, kein Schwindel. :thumbup: Das war ein schönes Gefühl.

    Nachdem sie mich auf die Station gebracht hatten, fing der Schädel dann um 18:00 doch gehörig an zu brummen und ich war ja irgendwie immer noch sooooo müde. Also dankend die angebotene Schmerztablette eingeworfen und durchgeschlafen bis zum nächsten Morgen.

    Mittwoch wurde der Verband gewechselt und ein Hörtest über die Knochenleitung gemacht. Dabei konnte noch nichts gemessen werden. Also noch ein bisschen weiter im Bett entspannen. Dösen, lesen, Tee trinken. Unangenehm war eigentlich nur das taube Gefühl um die Narbe herum und an der Ohrmuschel und leichter Schwindel bei Kopfdrehbewegungen, hauptsächlich beim Gehen. Also alles schön langsam. In der Nacht zu Freitag konnte ich irgendwie nicht mehr auf dem Rücken liegen. Deshalb schlief ich auf der linken Seite ein. Um 5 Uhr morgens wachte ich auf und dachte ich liege in einem Karussell. Uah. Anhalten! War mir schlecht <X. Nach einer Vomex beruhigte es sich zum Glück wieder. Wir verschoben den Abschlusshörtest auf nachmittags.

    Bei dem war dann auch Restgehör messbar, so daß jetzt ein EAS Prozessor bestellt wird. Samstag morgen nach dem Frühstück gabs den Entlassungsbrief und den Implantatpass und ich konnte mich abholen lassen.

    Vom 10. Bis 13. . Dezember bin ich dann im CIC Hirte in Hannover zur Erstanpassung .

    Jetzt heißt es geduldig auf dem Sofa zusehen, wie die Familie den Alltag meistert und alles heilen lassen...;).

    Dank Euch weiß ich ja, das dauert eben so lange wie es dauert...

    So, das wars für heute. Bis bald.

    Sabine.