Posts by Der-Grauhaarige

    Moin Verena,


    deine Situation ist ja echt verzwickt. Was dein zukünftiges Hören als solches betrifft, wäre sicherlich das CI die bessere Alternative. Allerdings gebe ich dir voll und ganz recht, dass dein Arbeitsplatz alles andere als optimal für ein CI ist.


    Ich habe jedoch gehört, dass es inzwischen CI-Hersteller gibt, (z.B. AB) die CI mit einem rotierenden Magnet im Sortiment haben, bei denen sind MRT Untersuchungen bis 3 Tesla auch ohne Magnetentfernung und ohne Druckverband möglich.


    Wie sich das aber bei einem Daueraufenthalt im Magnetfeld verhält, was bei dir ja der Fall ist, weiß ich nicht.

    Da ich weder dieses neue Implantat habe, noch in Bereichen starker Magnetfelder arbeite, habe ich mich diesbezüglich noch nicht weiter informiert.


    Aber ich möchte dir den Rat geben, dich bei allen CI-Herstellern konkret nach Lösungen für deine Situation zu erkundigen.


    Viel Erfolg bei der Informationsbeschaffung und deiner Entscheidungsfindung.

    Andreas

    Moin, meine persönlichen Erfahrungen der Anfangszeit sind, maximal 30 Minuten am Stück mit dem CI Ohr üben. Ich habe dazu das CI mit Hilfe des Compiloit direkt mit dem PC, Smartphone oder Table verbunden, damit das andere (HG) Ohr die Übungen nicht hört, sondern besten Falls Nebengeräusche. Aber insgesamt auch nur max. 1 Stunde pro Tag.


    So waren auch die Zeiten während meiner stationären Reha, eine halbe Stunde Einzelhörtraining pro Tag und eine halbe Stunde Gruppenhörtraining pro Tag. Wem das noch nicht reichte, konnte individuell im Zimmer via PC weiter üben.


    ABER: während der ersten Wochen bin ich des öfteren nach 10 bis 15 Minuten Hörtraining mit dem CI Ohr vor Anstrengung eingeschlafen!!


    Lange Rede kurze Sinn, der Körper gibt schon Bescheid wenn es zu viel wird, und HÖRPAUSEN sind auch WICHTIG!!

    Meiner Meinung nach, kannst du es auf 2 verschiedenen PC installieren. Zur Nutzung des Programms musst du den Dongle in die USB Buchse stecken. Das bedeutet, du kannst es zur Gleichen Zeit ja sowieso immer nur an einem von beiden PC nutzen. Und das ist ja der Sinn einer Einzelplatz Lizenz. Immer nur eine Sitzung.

    .... das alte Gerät "verlieren" und nachweisen, dass es nicht durch Fahrlässigkeit verloren gegangen ist, würde ich nicht empfehlen.


    Erstens wäre es unfair der Allgemeinheit gegenüber, und zum anderen, kann es ja sein, dass es irgendwann doch mal real passiert und dann ist es besser, es nicht schon ein- oder mehrmals zu vor in Anspruch genommen zu haben, denn dann wird es schwerer nachzuweisen, dass es eben nicht fahrlässig war.

    Grautvornix

    Ich wollte damit nur zum Ausdruck bringen, dass bei mir extra geschrieben wurde, dass beide Bereiche sich NICHT gegenseitig beeinflussen und deshalb nicht addiert werden. Aber ich gehe davon aus, dass es bei jeglicher Antragstellung nicht verkehrt ist, auch darzustellen, wenn sich 2 oder mehr Probleme sich gegenseitig beeinflussen und das Eine das Andere noch weiter verstärkt. Was ja durchaus mal der Fall sein kann.


    Inwieweit sich dann der Gesamt GdB dadurch erhöhen kann, weiß ich natürlich nicht .......

    Bei mir ist es auch so, dass ich auf das Gehör nur 20% bekommen habe. Da bei mir aber auch psychische Probleme vorhanden sind und ich ca. 6 Monate vor Antragstellung für 6 Wochen in der Tagesklinik war und seit dem Psychopharmaka nehmen muss, habe ich die 30% und somit die Gleichstellung wegen der Psyche bekommen. Allerdings wurde nicht berücksichtigt, dass sich beides beeinflusst.


    Deshalb empfehle ich dir, bei deiner Antragstellung dich nicht nur auf die Probleme beim Hören als solches zu beschränken, sondern die damit zusammenhängenden anderen Probleme mit aufzuführen.
    Dazu ist es gut, sich etwas mehr Zeit zu nehmen und immer wenn einem was einfällt oder auffällt Notizen zu machen.

    z.B.
    - soziale Aspekte - sich immer mehr zurückzuziehen weil man nichts versteht,

    - Sinkendes Selbstvertrauen wegen häufiger Missverständnisse und Fehler

    - eventuell Angstzustände weil man eventuelle Gefahren nicht rechtzeitig wahrnimmt oder, oder, oder


    Das ist individuell verschieden


    Gruß

    Andreas

    Moin,


    Ich als ich links implantiert wurde, war mein Hörgerät auf der rechten Seite erst gut 2 Jahre alt. Ein knappes Jahr später, hatte ich mit meiner Akustikerin gesprochen, wie groß die Chancen sind ein Hörgerät uz bekommen, welches zu meinen CI kompatibel ist, auch wenn das Hörgerät erst ca. 3 Jahre alt ist. Sie sagte, ich soll einen Hörtest beim HNO machen lassen und mir dann eine Verordnung ausstellen lasse, wo ganz genau drauf steht, dass ich ein kompatibles Hörgerät für mein Implantat benötige. (am besten mit der genauen Bezeichnung des Hörgerätes). Das hat die Akustikerin dann bei der KK eingereicht und es wurde genehmigt. Ich musste dann zwar noch knapp 400,00 Euro dazu bezahlen, aber im Vergleich zu den Hörgeräten die davor bekam, wo ich für beide zusammen ca. 3.000,00 Euro dazu bezahlen musste, war das echt preiswert.

    Das ist aber längst keine Garantie, dass es immer klappt.

    Vor einem Jahr z.B. hatte ich eine Lichtsignalanlage beantragt, die wurde abgelehnt, auch mein Widerspruch wurde abgelehnt. Vor 2 Wochen etwas hatte ich über die Akustikerin wieder einen Antrag gestellt, und vorige Woche kam die Bestätigung der Kostenübernahme.

    Was ich damit sagen will, es hängt sehr viel vom jeweiligen Bearbeiter ab.

    Aber versuchen würde ich es auf jeden Fall.


    Andreas

    Moin,


    Ich wurde im Februar 2018 auch mit dieser Elektrode an der MHH implantiert. Auch ich habe dieses Schreiben erhalten und ich habe bis jetzt auch keine Ausfälle gehabt. Ich wurde Restgehör erhaltend implantiert und hatte Anfangs EAS. Allerdings haben bei mir die Hörer des EAS jeweils immer nur 2 Monate gehalten. Nach dem der 3: Hörer kaputt gegangen ist, also nach 6 Monaten, habe ich auf das EAS verzichtet und höre seit dem volldigital. Di ersten beiden Monate waren schrecklich, mir fehlten die durch das EAS verstärkten tiefen Töne, inzwischen habe ich mich aber so daran gewöhnt wie es ist. Ob und in wieweit das Restgehör noch vorhanden ist, weiß ich nicht, aber es interessiert mich inzwischen auch nicht mehr. So wie es ist, ist es absolut in Ordnung. Wenn dann mal die andere Seite dran ist, was wahrscheinlich mal so sein wird, werde ich gleich von Anfang an, auf das eventuell noch vorhandene Restgehör verzichten. Noch ein Mal möchte ich nicht den Weg über das EAS gehen und nach 6 Monaten auf Volldigital umsteigen, dann lieber gleich nur digital von Anfang an.

    Als ich im Frühjahr bei der Reha in Bad Nauheim war, habe ich Oliver Hupka gefragt, wann eine stationäre Reha sinnvoll ist. da ich schon ein knappes Jahr mein CI getragen habe ehe ich zur Reha kam, und andere schon 6 Wochen nach der Erstanpassung da waren.


    So Sinngemäß sagte er, dass es keinen großen Unterschied macht, ob man 3 Monate oder erst nach 1 1/2 bis 2 Jahren zur stationären Reha kommt.


    Da ich keine ambulante Reha hatte, kann ich dazu nichts sagen. Ich kann aber sagen, dass mir die 5 Wochen stationäre Reha sehr viel gebracht haben.

    Moin, was du mit den Störgereäuschen beim TV Link beschreibst, wenn ein Bluetooth Handy daneben an ist, das kann ich bestätigen. Ist bei mir auch so. Was du mit den Aussetzern meinst, bin ich mir nicht ganz sicher. - Dazu gab es ja im Forum auch schon diskussionen.

    Ich dachte auch eine Zeit lang mein Prozesser (Naida Q90) hat Aussetzer. Aber ich musste mich aufklären lassen. Die kurzen Unterbechungen treten immer dann auf, wenn sich die Geräuschkulisse ändert, manchmal nehme ich diese Änderung bewusst wahr, manchmal nicht. Jedenfalls "Schwingt" sich der Prozessor dann auf die neue Geräschsituation ein, und das wird dann unter Umständen als Aussetzer wahrgenommen, was aber in Wirklichkeit kein Aussetzer in dem Sinne ist.

    Bei mir war es so, dass ich in der Erstanpassungswoche, das Hörgerät aus dem anderen Ohr herausnehmen sollte. Das Ohr verstöpseln nutzt nicht viel, wurde mir gesagt, weil über die Knochen noch genug Übertragen wird. Nach der Erstanpassungswoche durfte ich das Hörgerät wieder ganz normal tragen, und zum Üben habe ich den Computer, das Tablet oder Smartphone immer via Bluetooth oder Audiokabel mit meinem Streamer (ComPilot) und dem CI verbunden, so dass beim Über das Hörgeräte Ohr immer außen vor bleibt.


    Während der Reha war es so, dass ich das Hörgeräte Ohr verstöpseln sollte und zum Hörtraining bekam ich immer einen einseitigen Kopfhörer mit Rauschen für das Hörgeräte Ohr auf.


    Länder als eine halbe Stunde am Stück über ich aber nicht mit dem CI Ohr alleine. Länger hält meine Konzentration nicht durch.

    Meine erste Bemerkung hat ja einen unerwarteten Rattenschwanz an weiteren Kommentaren provoziert, was ich so nicht vorhergesehen hatte. Ja ich habe keinen Induktionsherd und kannte auch die Funktionsweise nicht weiter.


    Mein Kommentar war auch eher ironisch gemeint. Denn Jeder der den normalen Menschenverstand benutzt (und ich gehe davon aus, dass das jeder hier im Forum macht) wird wohl kaum seinen Kopf direkt auf die Herdplatte legen. Egal um was für einen Herd es sich handelt.

    Ich habe das Buch auch schon gelesen. Was den Kriminalfall betrifft, ja okay der ist nicht so spannend. Viel mehr hat mich aber auch das Thema CI in dem Roman interessiert, und ich habe da viele meiner eigenen Problemchen und Situationen rund um das CI wiedergefunden.

    Interessant und erzählenswert finde ich auch immer wieder die Situation wie die Nichte und der Neffe der Polizistin einen "Hörtest" mit Ihrer Tante machen. ….


    Diejenigen die das Buch gelesen haben, wissen was ich meine, die anderen dürfen ruhig neugierig sein´. :-)


    Andreas