Posts by Der-Grauhaarige

    Bei einem Vortrag von Frau Prof. Dr. Schiedat von der MHH wurde auch die Frage gestellt, ob Schwerhörigkeit und Demenz zusammenhängen. Die Antwort war ganz klar:NEIN. Die beiden Krankheitsbilder sind völlig verschieden und unabhängig voneinander. Was aber fakt ist, dass die Wahrnehmung der Außenstehenden auf beides hindeuten kann.

    Analog denke ich es bei Schwerhörigkeit und ADS Und ADHS. Die Wahrnehmung des Verhaltens des Betroffenen kann sowohl auf das Eine wie auch auf das andere hindeuten. Die Ursachen sind aber völlig verscheiden und unabhängig von einander. Eine gründlichere Untersuchung in BEIDE Richtungen sollte dann die eindeutige Diagnose bringen.

    Moin Impli,


    ich muss ehrlich sagen, dass ich mich mit dieser Problematik selber nicht sehr gut auskenne, deshalb nur ein Gedankenanstoß.

    Wir haben einen behinderten Sohn, und als dieser noch klein war, wurde uns in Situationen wo wir über eine gewisse Zeit eine Betreuung brauchten der Familien Entlastende Dienst (kurz FED) empfohlen, da wir aber Oma und Opa immer in greifbarer Nähe hatten brauchten wir nicht darauf zurückgreifen und deshalb kann ich da auch nicht allzu viel zu sagen. Aber weiter in diese Richtung informieren kann ja nie schaden.

    Ich habe Lisa von Humantechnik 6 Rauchmelder, Einen Wecker mit Rüttelkissen, Einen Sender für Telefon den ich an die Fritz.Box angeschlossen habe und einen für die Türklingel, dazu 2 Signallampen, eine davon mit integrierter Steckdose. Bin sehr zufrieden, ohne die Technik hätte ich schon manches Tür- oder Telefonklingeln verpasst.

    Ich muss Katja_S und Audi recht geben.

    Ich habe mein Implantat jetzt 2 Jahre und bisher keine Ausfälle feststellen können. Die Wahrscheinlichkeit, dass es jetzt deswegen Probleme gibt, halte ich auch für gering. Und zum anderen ist mir auch aufgefallen, dass in den genannten Artikeln immer nur über die wirtschaftlichen Aspekte geschrieben wurde. Wenig bis gar nichts zu den medizinischen Fakten.

    Da sollte zum Einen in der Forschung / Entwicklung und Produkteinführung der Mensch und seine Gesundheit ebenso im Vordergrund stehen wie auch in der Berichterstattung. Sicherlich interessiert es die Anlegen immer die Bilanz aussieht und mit welchen Renditen man rechnen kann, aber die Implantatträger dürfen auch in der Berichterstattung nicht im Regen stehen!

    Hallo Anni,

    auch wenn der Weg schwer und steinig ist, aber du hast es selber richtig erkannt und geschrieben. Du musst für dich selber deine eigene Lösung finden.

    Genauso wie für jeden Einzelnen die Hörreise anders verläuft, hat jeder Mensch seine eigene Persönlichkeit. Damit meine ich jeder von uns "tickt" anderes. Deshalb sind auch die Lösungen wie jeder mit den verschiedenen Situationen umgeht anders.


    Hier im Forum ist es möglich, dass jeder seine eigenen Erfahrungen mitteilt, und jeder Lesende kann dann das herausfiltern was am besten zu einen selbst passt, wo man sich am ehesten wiederfindet. Eine allgemein gültige Lösung zu präsentieren ist schwierig bis unmöglich.

    Aber das was ich dir geschickt, könnte auch dazu beitragen, zu erkennen, dass es anderen genauso geht wie dir und du mit deinen Wahrnehmungen und Erfahrungen nicht alleine bist.


    Wenn ich schreibe, ich gehe offen mit meiner Hörbehinderung um, dann heißt das nicht, das sich das jedem sofort auf die Nase binde.

    Ich mache das schon Situationsabhängig.

    Als ich aber vor einiger Zeit auf Arbeit für ein paar Wochen die Kollegen in der Produktion unterstützen sollte, habe ich mich in einem Meeting mit dem Team vorgestellt und ihnen erklärt was meine Aufgabe ist. Am Ende fragte mich der Team-Sprecher, ob es noch etwas gibt, was sie wissen sollten. Darauf sagte Ich:

    "Ja es gibt noch was. Ich bin hörbehindert und habe zwei unterschiedliche Hörsysteme. Wenn ich also öfter mal nachfragen muss, insbesondere wenn drumherum noch Störgeräusche sind, dann liegt es daran, das sich trotz der Hörgeräte nicht alles akustisch richtig verstehe."

    Damit wussten alle Bescheid und es gab keine Probleme in der Kommunikation mit diesen Leuten. Einige fragten mich dann auch in Einzelgesprächen etwas näher dazu aus. Ob sie Lauter, langsame oder wie auch immer sprechen sollten.


    Hast du schon eine Selbsthilfe Gruppe in deiner Nähe gefunden? Ich hatte ungefähr ein Jahr gezögert, weil die nächste Gruppe eine gute Autostunde entfernt ist, aber jetzt bereue ich, nicht schon eher daran teilgenommen zu haben.

    Hallo Anni,


    ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass ein offener Umgang mit der Hörminderung der beste Weg ist.


    Ich hatte sogar überlegt, mir einen Soundprozessor in einer auffälligen Farbe auszusuchen. - War dann aber doch nicht entschlossen genug. Jetzt habe ich mein AB SP in Petrol. Passt gut zu meiner Haarfarbe, ist nicht zu auffällig, aber trotzdem noch gut zu sehen.


    Ansonsten habe ich dir in der Konverstaion auch eine PDF Datei geschickt, die dir vielleicht etwas hilft.

    Andreas

    Ich war an einem Mittwoch in KH gekommen, am Freitag operiert und Montag entlassen worden. Danach war ich 3 oder 4 Wochen krank geschrieben. Hing aber auch damit zusammen, wie ich mich gefühlt hatte. Starke Einschränkungen der Konzentration usw.


    Ich kann mich nur den Kommentaren weiter oben anschließen. Es hängt alles davon ab, wie du dich selber fühlst. Aber bedenke, es ist eine wesentlicher Eingriff am Kopf.

    Allgemein gültige Zeiten für die Krankschreibung gibt es hierzu genauso wenig wie die Prognose zum weiteren Verlauf der "Hörreise" das ist bei jeden individuell.

    Hallo Bibo,

    ich habe zwar AB und nicht Cochlea, und ich benutze auch keinen Telefonclip, sondern den Compilot (Halsringschleife). Ich denke aus technischer Sicht ist es unwesentlich ob du den Telefonclip oder die Halsringschleife benutzt.

    Es kommt eher auf deinen persönlichen Geschmack an.

    Der Vorteil einer Halsringschleife besteht darin, dass du auch beim Telefonieren die Hände frei hast. Du kann also ohne größere Probleme während des Telefonats etwas zum Schreiben suchen und notieren usw.


    Was mich jedoch hin und wieder an der Telefonschleife stört, ist das Tragen den ganzen Tag über. Und dann nervt es auch mal mehr mal weniger, wenn mich die Kollegen darauf ansprechen was ich da um den Hals habe und wozu das gut ist. Wenn ich nur ein T-Shirt oder einen dünnen Pullover an habe, stecke trage ich das Teil auch mal darunter, damit es nicht zu sehen ist. Das Telefonieren funktioniert trotzdem noch.


    Andreas

    Hallo Verena,


    ich war zwar in Bad Nauheim in der Kaiserbergklinik zur Reha und habe dort auch verschiedene Seminare besucht, aber ob man da auch ohne Patient teilnehmen kann, weiß ich ehrlich gesagt nicht.
    Aber du kannst ja dort einfach mal anrufen und dich erkundigen. Während meines Aufenthaltes dort hat Oliver Huppka zweimal sein Seminar zum CI abgehalten. Das war sehr sehr informativ, zumal er selbst seit ca. 7 Jahren 2 CI trägt.


    Ich schlage dir vor, rufe einfach mal in der Kaiserbergklinik an und frage wann Oliver Huppka wieder sein Seminar zum CI hält, und ob du daran teilnehmen kannst.


    Gruß
    Andreas

    Liebe Forum Mitglieder,


    mit soviel positiver Resonanz hatte ich gar nicht gerechnet. Aber ganz herzlichen <3 Dank an Euch.

    Ich musste mir das heute einfach mal von der Seele schreiben. Und ja Eure lieben Worte tun mir richtig gut.


    Ganz liebe und herzliche Grüße


    Andreas

    Hallo Maoma und auch die anderen, die mir geantwortet haben.


    Ich danke Euch für Eure Worte.


    Auch wenn ich meine momentane Situation besch.... finde, möchte ich noch nicht gleich die 2. OP.


    Im Allgemeinen komme ich den Tag über ja ganz brauchbar zurecht. Jetzt warte ich erst einmal den Termin im April im DHZ ab. Und auch wenn ich da eine Empfehlung für ein 2. CI schon bekommen sollte, will ich mindestens bis Herbst mit der OP warten. Eher nicht, denn ich habe noch sehr gut in Erinnerung wie es mir das erste knappe Jahr nach der Implatation ging. Und Ende Juli heiratet meine Tochter und Mitte August haben meine Eltern Ihren 60. Hochzeitstag. Und bei beiden Feiern möchte ich auch was die Konzentration betrifft fit sein. Und das war in den Monaten nach der ersten CI-OP eben nicht der Fall. Frühestens ab Herbst, sofern ich im April die Indikation bekommen sollte, wäre ich für ein 2 CI bereit.

    Dann wünsche ich mir, dass ich mit dem 2. nach und nach auch die Ergebnisse erzielen kann, wie ich sie jetzt beim 1. habe.


    Ja und auf das morgendliche Radio-Gedudel werde ich ja dann trotzdem weiter verzichten müssen. - Da muss ich also so oder so durch.


    Liebe Grüße

    Andreas

    Hallo zusammen,


    ich muss mich jetzt (leider) mit einer neuen Situation abfinden, die zwar vorauszusehen war, aber aber jetzt doch nicht so ohne weiteres zu verkraften ist.


    Als ich voriges Jahr nach einem knappen Jahr CI auf der linken Seite zur Reha war, wurde mir schon angekündigt, dass früher oder später das Hörgerät auf der rechten Seite nicht mehr ausreichen wird.


    Jetzt ist die Situation so, dass ich zwar im Alltag noch nicht wirklich Einschränkungen spüre, aber morgens. Nach dem der Wecker meine Frau und mich durch seine Vibration aus dem Schlaf holt, schalte ich das Radio ein, um noch etwas Gedudel und die Nachrichten zu hören.

    Bis ca .November letzten Jahres funktionierte das auch noch ganz gut. Vom Text der Nachrichten hatte ich zwar nicht viel verstanden, und auch bei der Musik konnte ich zwar nicht jeden Titel gleich identifizieren, aber ich hörte was und das war richtig schön, um langsam wach zu werden. Mitte November haben wir das Schlafzimmer dann komplett leer geräumt die alten Möbel entsorgt und das Zimmer von Grund auf neu renoviert. In dieser Zeit sind wir zum Schlafen im Wohnzimmer geblieben. Radio hatten wir da nicht und den Fernsehr einschalten wollten wir nicht, auch war es auf dem Sofa zu unbequem um länger liegen zu bleiben.

    Jetzt sind schon seit gut 2 Wochen die neuen Schlafzimmermöbel da und wir möchten morgens gar nicht aufstehen. Aber wenn ich jetzt das Radio einschalte :/, ..... dann höre ich nichts.:(X(;(

    Wenn ich meine Frau frage, ob das Radio denn wirklich an ist, sagt sie jedes Mal: "Ja es ist an und laut genug ich versteh jedes Wort der Nachrichten." - Und das obwohl das Radio auf meiner Seite ist. - Wenn ich auch etwas hören wollte, müsste ich aufstehen und mir meine Geräte aus dem Esszimmer holen, dann dort steht die Trockenbox. Aber wenn ich schon da hingehe, kann ich auch gleich ganz aufstehen.

    Die Trockenbox in die Nähe des Nachtschrankes zu stellen, bringt auch nichts, weil meine Frau bei dem Geräusch der Trockenbox nicht schlafen kann. (Ähm was für'n Geräusch macht eigentlich die Trockenbox :?::?:).

    Diese Situation frustriert mich jedenfalls mehr, als ich es mir je hätte vorstellen können. - Aber der Mensch ist ja ein Gewöhnungstier, vielleicht gewöhne ich mich ja auch irgendwann daran, morgens das Radio-Gedudel nicht mehr zu hören, sondern die Stille zu genießen. Dass ich morgens ohne die Geräte das Vogelgezwitscher nicht höre, stört mich ja auch schon lange nicht mehr


    Im April habe ich meinen nächsten Jahres Termin DHZ wo ja unter anderem auch ein Hörtest bei beiden Ohren gemacht wird. Ich bin ja gespannt, was da dann bei rauskommt.


    Ich hoffe ich habe jetzt keinen irgendwie negativ beeinflusst, aber irgendwo musste ich das einfach niederschreiben.


    Andreas