Beiträge von Der-Grauhaarige

    Das Gespräch mit der Betriebsärztin dauerte eine gute Stunde und ich denke sie weiß jetzt recht gut über meine Hörbiographie und meine aktuelle Situation bescheid. Sie wird jetzt auch noch ein Schreiben aufsetzen und den selbst den Antrag zur Rentenversicherung schicken. Sie sagte, sie kennt inzwischen die richtigen Ansprechpartner und aus Sicht des Arbeitgebers mehr Druck machen als wenn ich den Antrag allgemein an "Sehr geehrte Damen und Herren..:" würde.


    Ich bin jetzt zwar guter Hoffnung, aber nicht schwanger !


    Ich halte Euch auf den Laufenden!


    Andreas

    Hallo und Moin, moin,


    ich hatte gestern meinen Termin bei unserer Betriebsärztin, um den Antrag zu stellen. Ich hatte mich gut vorbereitet und den Antrag schon so weit wie möglich ausgefüllt. Desweiteren hatte ich alle Berichte von der MHH in Kopie dabei. Auf Anregung hier aus dem Forum hatte ich von Anfang November an bis Weihnachten ein "Hörtagebuch" geschrieben. Darin habe ich (fast) täglich geschrieben wie ich mich in den verschiedenen (Hör)Situationen gefühlt habe. Zum Beispielt bei Besprechungen mit 5 Anwesenden in einem kleinen Büro wo meine Aufmerksamkeit gefordert war, weil es um ein für mich neues Thema ging was ich zu bearbeiten hatte, dann hatte ich mal ein Abteilungsmeeting in einem größeren Besprechungsraum mit ca. 25 bis 30 Personen, ein anderes Mal musste ich angestrengt eine Powerpoint Präsentation folgen wo der Spreche mir im Rücken stand usw.

    Also alles verschiedene Situation wo es unterschiedlich laute Nebengeräusche gab, Hören aus verschiedenen Richtungen und dabei volle Konzentration auf alles gefragt war.

    Moin Wuusch. Ich trage seit April meinen AB Soundprozessor, aber dein geschildertes Phänomen trat bei mir bis jetzt noch nicht auf. Bei mir meldet sich der Akku immer mit einen Piepton sobald die Ladung runter geht. Dann wechsel ich den Akku und es ging dann immer normal weiter.


    Hast du dann deinen SP mal ohne Akku noch mal in die Trockenbox gelegt, damit eventuell vorhandene Feuchtigkeit verschwindet, die vielleicht das Brummen bzw. einen Kurzschluß verursacht?


    Ansonsten dringend mal die Service Hotline von AB anrufen

    Moin,


    mir scheint es, dass du wenig geduldig bist und ich bin mir nicht sicher, ob du dir damit einen Gefallen tust. Ich wurde am Freitag den 23. Februar an der MHH in Hannover auch mit AB implantiert. Erst am Montag den 26. Februar, als der Druckverband abgenommen wurde, habe ich den SP das erste mal für ein paar Minuten für einen Test angelegt bekommen. Die Erstanpassung war erst ab 16. April.

    Bis dahin musste erst einmal alles im Kopf verheilen. Und das dauert eben. Solange durfte ich auch nicht die Nase schneuzen, damit keine Luft in die Cochlea kommt. - Hamsterbacken, wie du hatte ich zum Glück nicht, aber über mindestens 8 Wochen einen Druck im implantierten Ohr.

    Mich wundert es wirklich, dass du gleich nach dem Druckverband deinen SP dauerhaft bekommen sollst.

    Na ja wie dem auch sein. Ich wünsche dir aber für die Zukunft viel Geduld.


    Andreas

    Moin,


    ich hatte einen Antrag zur Feststellung des Grades meiner Behinderung zwar aus einem anderen Grund als meine Schwerhörigkeit gestellt, aber das Prinzip scheint ja das gleiche zu sein. Nach meinem Bescheid war ich mit den 30% erst nicht einverstanden und habe dann um die Frist zu wahren einen formlosen Widerspruch eingelegt und die Unterlagen zu Entscheidung angefordert. Eine Begründung habe ich in dem ersten Schreiben nicht angegeben, sondern geschrieben, dass ich die Begründung für den Widerspruch nachreichen werde.

    In meinem Fall war es so, dass ich nach Durchsicht der Unterlagen keine Chance für die Erhöhung des Grades gesehen habe und deshalb habe ich den Widerspruch zurückgezogen.

    Wenn du aber in den Unterlagen etwas findest, was so nicht den realen Tatsachen entspricht, kann du das in deine Begründung für den Widerspruch einarbeiten.


    So weit meine Erfahrungen und mein Rat. Aber ich gehe mal davon aus, dass dir noch andere hier im Forum auch weiterhelfen werden.


    Gruß

    Andreas

    Ich wollte Mario nicht vor den Kopf stoßen.


    Auf die Erklärung, dass er nach "SSD" gesucht haben könnte und deshalb hier gelandet ist, bin ich echt nicht gekommen. Obwohl es natürlich nachvollziehbar ist. Aber helfen kann ich ihm bei dem Problem auch nicht. Ich nutze zwar auch noch Windows 10, spiele aber immer wieder mit dem Gedanken auf Linux umzusteigen. Nur habe ich es noch nie geschafft, mich völlig von Windows zu lösen.

    Sheltie deinen Beitrag finde ich super ! Besser kann man es wohl kaum ausdrücken. Ja die Audiodateien mit der Hochtonschwerhörigkeit, mit dem CI und das Original verwende ich auch öfter , um anderen zu zeigen, bzw. vorzuspielen, wie unterschiedlich das Hören unter den verschiedenen Vorausstzugne ist. Das hilft sehr bei der "Aufklärung".


    Andreas

    Hallo Sabine,


    woher kenn ich das nur....?! :S Dass die sogenannten "normalen" Leute es nicht wissen und auch sich nicht vorstellen können, war für mich nicht so das Thema... Anstrengend war eher, nur sehr "Begriffsstutzigen" zum xten Mal wieder erklären zu müssen, dass es vor allem seine Zeit dauert.


    Wiederum andere Leute waren sehr fasziniert, meine positive Entwicklung mit ihren Höhen, aber auch Rückschlägen live mitverfolgen zu können. Anderen Leuten - die ich schon Jahre nicht mehr gesehen hatte - fiel sofort meine bessere und deutliche Aussprache in "normaler" Lautstärke auf oder wie ich mit ihnen mich im Störschall unterhalten kann...

    Moin,


    Diese Erfahrungen mache ich auch fast täglich. Entweder gehen die Leute davon aus, dass ich jetzt perfekt höre (besser als sie selbst) und / oder staunen was alles so möglich ist. Aber richtig verstehen kann das ein Außenstehender wohl kaum. Selbst Leute aus meiner Familie und engeren Freundeskreis können nicht nachvollziehen und noch weniger verstehen (akzeptieren) dass ich in machen Situationen eben doch nicht alles verstehe und ein paar mal nachfragen muss. Schließlich sei ich ja jetzt bestens versorgt. Trage meinen SP ja auch schön seit Mitte April diesen Jahres. .....


    So langsam ignoriere ich diesbezügliche Bemerkungen, denn ich habe keine Lust ständig den selben Leuten alles immer wieder zu erklären und noch weniger Lust mich rechtfertigen zu müssen.


    Andreas

    Hallo Sabine,

    auch wenn ich selber trotz Restgehör mein EAS nicht mehr nutze, rate ich dir auf jeden Fall es zumindest zu versuchen. Denn der Klang ist mit EAS noch etwas natürlicher und voller. Vor allem im Tieftonberich. Ich habe noch im bereich von ca. 125 bis ca 250 Hz Restgehör. Das CI kann aber trotz langer Elektrode erst ab ca. 250 bis 300 Hz aktiv werden. - Jedenfalls habe ich das so verstanden.


    Ich selber nutze meinEASnicht mehr, weil in den ersten 6 Monaten 3 externe Hörer ihren Geist aufgegeben haben. Mit anderenWorten nach jeweils kanpp 2 Montane ist der kleine Lautsprecher im Gehörgang kapuut gegangen. Obwohl ich immer zujm Haarewaschen usw. Silikonohjrstöpsel benutze, damit so wenig Wasser wie möglich in die Ohren kommt. Auch habe ich meinenSPinkl. externen Hörer immer in der Trockenbox brav getrocknet. Trotzdem haben die Hörer nicht durchgehalten. - Ob es an der Feuchtigkei tlag oder etwas anderes, weiss ich nicht. Jedenfalls hatte ich mit dem techniker entschieden auf das EAS u verzi9chtne und nur digital zu hören.


    In den ersten tage war ich frustriert. ICh hatte das Gefühl wieder ganz am Anfang zu stehen. Es klang alles wieder "technisch, metallisch, klirrend.... ich weis snicht wie ich es besser beschreiben soll. Auf jeden Fall fehlen mir die Töne im ganz tiefen Bereich. Falls e sfür dein Produkt die Möglichkeit gibt. anstelles des externen Hörers (Lautsprecher im Gehörgang) einenLuftschlauch mit Otoplastik zu nutzen, fällt das Risiko Feuchtigkeit im Ohr aus. - Diese Variante habe ich im HG-Ohr.


    Egal wie, ein Versuch mit EAS ist auf jeden Fall zu empfehlen. Wenn es aus welchem Grund auch immer, nicht klappen sollte, bleibt dir ja immer noch das Volldigitale. Aber wenn das EAS funktioniert, ist es ein Gewinn.


    Gruß

    Andreas

    Hallo zusammen,


    ich war im Oktober zum Halbjahrestest nach der Erstanpassung. Auf Grund der Tatsache, dass im Laufe der ersten 6 Monta 3 externe Hörer denGeist aufegeben haben, habe ich mit dem Techniker entschieden, ganz auf den externen Hörer zu verzichten und ausschließlich digital zu hören. Da mir jetzt ein Teil der ganz tiefen Töne fehlt, ist auch das Sprachverständniss, insbesondere im Störschall, gegenüber des letzten Tests nach 3 Monaten deutslcih schlechter geworden.

    Als ich bezüglich stationärer Rehe nachgefragt habe, meinte die Audiologin, wenn cih das nächste Mal im April 2019 komme, und dann imme rnoch Problem habe, will sie eine Reha befürworten.

    Aber so lange kann und will ich nicht warten. Deswegen war ich heute beim betriebsärztlichen Dienst und habe mir dirt einen Termin geholt. Die können eine solche Reha aus arbeitsmnedizinsicher Sicht beantragen, brauch aber dazu auch die Unterlagen vom DHZ.

    Meine Frage, wenn ich diese Unterlagen vom DHZ anfordere, muss ich da eine Begründung schreiben?

    Und wenn ja, kann/soll ich schreiben dass der Betriebsarzt eine Reha beantragen will?

    Oder wie soll ich weiter vorgehen?


    Für Eure erfolgsversprechenden Hinweise danke ich Euch schon im Voraus.



    Andreas

    Moin,


    Versuch mal auf einem 20 Jahre alten PC ein neues Windows 10 zu installieren! Ich finde es bei dem Tempo der Entwicklung af diesem Sektor, zumal das erste CI erst Anfang der 80er Jahre gesetzt wurde, schon sehr gut, dass das Implantat gute 20 Jahre kompatibel war und ist.


    Wer weiss wie lange die heutigen Implantat alller Hersteller in 20 Jahren noch modern sind. ....


    Zum anderen gibt meines Wissens nach jeder Hersteller 10 Jahre Garantie auf sein Impolantat, und nicht mehr!

    Hallo zusammen,


    am Freitag hatte ich meinen regulären Halbjahrestermin nach der EA im DHZ. Dort hatte ich mich ausführlich mit der Technikerin und danach auch mit der Audiologin über das Thema EAS - Probleme mit dem externen Hörer ausgetauscht. Die Technikerin konnte mir bestätigen, dass auch der dritte externe Hörer wirklich nicht mehr funktioniert. Somit hat keiner der 3 Hörer 2 Monate voll durchgehalten. Wie meine HNO hier zu Hause sagte, sei das Cerumen nicht dir Ursache, denn das hatte ich mir Anfang der Woche absaugen lassen und sie meiner seit dem letzen Mal vor 3 Monaten habe sich so gut wie nichts angesammelt.

    Der Vollständigkeit halber muss ich auch sagen, dass auch schon wieder die ersten Anzeichen einer Gehörgangsentzündung zu spüren waren. Deshalb hatte ich in den 2 1/2 Wochen vor dem Termin in Hannover den kaputten externen Hörer durch den Ohrhaken ersetzt und mir das volldigitale Programm immer eingeschaltet.
    Die Technikerin und ich einigten uns schließlich darauf, dass ich den kaputten Hörer für alle Fälle aufheben solle, aber im Prozessor hat sie mir nur digitale Programme einprogrammiert. Programmplatz 1 hat sie mir das volldigitale Programm vom letzten mal (es war nur als Reserve geplant wenn der Hörer wieder ausfällt) etwas besser angepasst, auf Programmplatz 2 das originale volldigitale Programm und auf Platz 3 volldigital inklusive T-Spule.

    Wir sind darüber überein gekommen, was nutzt der externe Hörer wenn er laufend ausfällt, und das Risiko der Gehörgangsentzündung steigt. Dann liebe dauerhaft das Gehirn an die volldigitale Situation gewöhnen und nicht alle paar Wochen wenn der Hörer aussteigt wieder wechseln.

    Sollte ich wider Erwarten überhaupt nicht damit zurechtkommen, kann man auch später noch einmal einen Versuch mit einem externen Hörer starten. Denn der Bereich von 125 bis ca. 250 Hertz, wo noch Restgehör vorhanden ist, den kann das CI wohl nicht bedienen. Was ich auf eine Art auch bedauer.

    Na mal sehen wie es insgesamt wird.


    Bis zum nächsten Beitrag.

    Andreas

    H2o7778


    ich freue mich für dich, dass dich der Rauchmelder endlich aus deiner Schockstarre gerissen hat und du jetzt da angekommen bist, dich in RUHE mit deiner Situation auseinanderzusetzen und sie so zu akzeptieren wie sie ist.

    Du wirst immer wieder hier im Forum das Wort GEDULD lesen. Es bringt überhaupt nichts, irgendwelche Sachen übers Knie zu brechen und sich selbst unter Druck zu setzen.

    Und was deine psychologische Unterstützung betrifft, dann lasse dich darauf ein. Akzeptiere diese Unterstützung als das was sie ist.

    Ich selber hatte vor 2 1/2 Jahre auch psychologisch Unterstützung nötig und musste für 6 Wochen in eine psychiatrische Tagesklinik. Anfang war ich skeptisch, weil ich nicht "krank"sein wollte, schon gar nicht psychisch. Aber wich war nicht krank und bin es auch nicht. Erst als ich die Unterstützung für mich akzeptieren konnte, hat sie mir wirklich geholfen.

    Mein Ratschlag, aktzeptiere deine Einschränkungen bei Hören, nimm die psychologische Unterstützung an und freue dich über jeden kleinen Erfolg. Und achte täglich auf kleine, schöne Dinge an denen du dich erfreust. Ich drück dir die Daumen, denn es wird alles gut werden.


    Andreas