Hallo!
ci_joe… du schreibst entweder wirr oder einfach Blödsinn. Andrea hört im Auto Musik. Schlager, weil sie die mag. Für sie klingen diese gut!
Im Auto hört sie, behaupte ich, nicht über Streaming / Bluetooth, sondern über Radio. Hier macht es keinen Sinn auf „mono“ umzustellen. Also ist dein Tipp diesbezüglich unbrauchbar. Auch Beatles oder irgendeine andere Band oder Stilrichtung zu empfehlen ist nicht zielführend, weil jeder Geschmack anders ist - und wer Schlager mag, soll doch einfach Schlager hören. Wo ist da das Problem?
Zum Üben von Musikhören (aber auch bei einige. Hörbüchern / Hörspielen) gibt es verschiedene Herangehensweisen.
Wer nur mit einer Seite hört bzw mit einer Seite alleine üben möchte, für den ist der Tipp auf „mono“ umzustellen nicht schlecht. Allerdings muss man auch wissen, warum!
Daher die Erklärung: in einigen (nicht allen Liedern!) gibt es für akustische Effekte (räumlicher Klang) die Möglichkeit, rechts und links etwas andere bzw angepasste Tonspuren zu senden. Wer dann mit Kopfhörern hört, kann ein „Fading“ von rechts nach links (oder umgekehrt) oder bei Hörbüchern / Hörspielern Dialoge auf unterschiedlichen Ohren wahrnehmen. Dadurch werden einige Toneffekte verstärkt (zB bei einem Dialog das sprachliche Hin-und Her). Wer nur mit einem Ohr hört / übt u d Kopfhörer bzw Streaming nutzt ohne die „mono“ Einstellung, bekommt folglich einen Teil der Töne nicht mit, weil diese nur rechts bzw links eingespielt werden. Durch die Einstellung „mono“ werden beide Tonspuren zusammengelegt und beide Seiten werden gleichmässig gemischt. Dadurch wird zwar das räumliche Klangbild nicht mehr so erzeugt - aber beim einohrigen Hören existiert dieses eh nicht (mehr).
Zum Musikhörenlernen an sich: man kann mit einfachen Stüxken anfangen (nur ein Instrument, nur Gesang etc) und nach und nach „steigern“ oder - was die meisten empfehlen - mit bekannten Stücken, die man gerne hört (bzw gehört hat) anfangen und diese so lange anhören, bis das Klangbild wieder passt.
Letztendlich ist Musikhören eine Königsdisziplin, weil (im Allgemeinen) viele verschiedene Klänge gleichzeitig präsentiert werden. Da muss man erst mal lernen, diese zu differenzieren bzw diese in einen harmonischen Gleichklang zu bringen.