Posts by muggel

    Hallo Leo,

    so wie ich es verstanden habe, hast du, nachdem ihr wieder in D ward, zwei neue SPs bekommen, inklusive mehrerer Einstelltermine.

    Das sind mal eben über 20.000€! Auch wenn in anderen Ländern vielleicht die SPs nicht 10.000€ kosten, sondern „nur“ 7000 Euro, ist das dennoch ein 5-stelliger Betrag. Zudem bekommst du die Batterien ohne Zuzahlung usw. Ich denke nicht, dass du in dieser Zeit überhaupt annähernd soviel in die Krankenkasse eingezahlt hast.

    muggel ich bezog mich auf diese Frage und schrieb ja auch, dass ich AB habe.
    Vielleicht sollte ich ergänzen, dass mein SP inkl. Akku gerade mal ein Jahr alt ist.

    ..auch ich trage AB und ein Teil der Akkus ist knapp 1 Jahr alt. Dennoch halten die bei mir - und hielten noch nie - mehr als 16 Stunden durch. Die älteren Akkus halten natürlich noch nicht mal mehr 16 Stunden, dh auch mit neuen Akkus muss ich idR einmal am Tag den Akku wechseln.

    Die Herstellerangaben sind halt Durchschnittswerte. Die tatsächliche Tragedauer ist von verschiedenen Faktoren abhängig, zB von den individuellen Einstellungen.

    Aber ehrlich gesagt schaue ich da nie drauf, weil der Akku jeden Abend auf die Ladestation gesteckt wird und somit praktisch nicht leer wird, weil dieser über 20 Std. Saft hat.

    Das mag für dich gelten, aber nicht für alle. Bei mir halten die neu nur knapp 16h. Wenn der Akku nachlässt, dann ist ein Akkuwechsel am (Hör-)Tag nötig.

    Also bei mir stoppt weder ein Hörbuch oder ein Video, wenn ich die App öffne. Kommt aber vielleicht auch auf die App (für Video / Hörbuch) an, ob es da eine Einstelllung gibt, dass das Video nur im Vordergrund laufen „darf“.

    Ansonsten ja: man kann - wie bei anderen Kopfhörern mit eigenem Lautstärkerad auch - die Systemlautstärke am Smartphone ändern, aber auch die Lautstärke am SP selbst. Je nach Video-App kann es sogas sein, dass du die Lautstärke in der Video-App auch einstellen kannst.

    Was passiert wenn im Notfall ( z.b. bei einem Schlaganfall) der Radiologe sich nicht mit CI auskennt?

    Notfall bedeutet, dass schnelles Handeln ggf erforderlich ist. Ein MRT dauert oft mehr als eine halbe Stunde - also viel zu lange!
    Im Notfall wird daher entweder geröntgt oder ein CT gefahren.

    Auch darf man nicht vergessen, dass es auch Patienten mit Piercings (an nicht direkt sichtbaren Stellen gibt). Vor einem MRT müssen diese entfernt werden - im Notfall würde auch die Suche danach (inklusive Intimbereich, Bauchnabel, Mundraum etc) viel zu aufwendig sein.


    An meiner AOK-Karte habe ich den Implantatpass fest angeklebt, da fällt diese sofort auf. Die Karte will jeder als erstes sehen.

    Die Idee finde ich sehr gut.

    Meine Erfahrung in der Radiologie vor Ort zeigte jedoch, dass das Radiologie-Team oftmals gar nicht genau schauen. So steht mein Implantattyp klar mit auf dem Ausweis, dennoch behauptete das Radiologie-Team, dass ein MRT problemlos möglich ist. Letztendlich hatten die nur nach der Firma und MRT gesucht und die Informationen zu den aktuellem Implantat gelesen - nicht die Informationen zu meinem über 20 Jahre altem Implantat….

    Hallo

    Wenn du einen Grad der Behinderung => 50 hast dann ist die Sache mit der Reha eigentlich kein Problem. Und zwar bei der DRV.

    Gruß Joachim

    Sorry, aber das ist sachlich alles nicht wirklich korrekt, was du da schreibst.

    1. Zum einen ist die DRV nur bei berufstätigen Personen ein möglicher Kostenträger. Rentner zB bekommen keine Reha über die DRV genehmigt.

    2. Weiterhin hat man bei einer (reinen) einseitigen Taubheit, wie es im Threadtitel steht, keinen GdB von 50.

    3. Zudem ist die Kostenübernahme einer Rehamaßnahme unabhängig vom Vorliegen einer Schwerbehinderung. Wichtiger ist hier die ärztliche Einordnung, dass die Erwerbstätigkeit gefährdet ist und durch eine Rehamaßnahme abgewendet oder herausgezögert werden kann.

    Kurz: problemlos hängt immer davon ab, wir die (ärztliche) Begründung ist und ob der Kostenträger dieses auch so sieht. Also Antrag stellen und die Entscheidung abwarten.

    Ich habe die auch beim Streamen, zB wenn ich ein Hörbuch schaue oder ein Video usw. Nur beim Telefonieren bekomme ich diese nicht angezeigt (dann wird aber die Einstellung vom Streaming verwendet, dh wenn ich einmal auf „CI“ einstelle, dann gilt diese auch fürs Telefonieren… zumindest solange bis ich es ändere oder den SP neu verbinde)

    Frage an muggel: was muss noch veröffentlicht werden? Die Verordnung gilt seit Okt. 2025.

    Ja, die von Oktober 2025 ist die aktuell gültige VersMedV. Ich dachte, es wäre noch eine mit Änderungen in Bearbeitung, die im Laufe des Jahres veröffentlicht wird.

    Die aktuelle VersMedV hat im Vergleich zur vorigen Version keine Änderungen hinsichtlich der Bewertung von Schwerhörigkeiten / Taubheit. Daher sind die Informationen auf der „gegen-hartz“-Webseite viel zu Allgemein gefasst und die durch KI-generierte Zusammenfassung für die Tonne!

    Hallo Rosi

    Ja klar, der Fall ist mir auch bekannt (es ging um Weitsprung). Und beschreibst es auch richtig, es ist ein Teilausgleich! Und so sehe ich das auch. Und deshalb sind solche Einstellungen wie Andrea sie beschreibt so gefährlich, weil sie zum diskriminieren verwendet werden! Weil jeder Teilausgleich kostet Geld und zwar teilweise viel Geld.

    Gruß Joachim

    Das hat doch nichts mit Diskrimination zu tun! Mit einer Prothese, wenn sie gut funktioniert, hat man einen Teilausgleich und ist folglich deutlich weniger beeinträchtigt, insbesondere am gesellschaftlichen Leben, als ohne Prothese.
    Auch wenn jemand beidseitig unterschenkelamputiert ist, dann kann diese Person mit gut angepassten Prothesen laufen, Treppen steigen usw. Oftmals sieht man den Personen garnicht an, dass sie Prothesen haben! Die Notwendigkeit einer Rollstuhlbenutzung ist nicht gegeben. Folglich bekommt diese Person auch keinen Parkausweis für Schwerbehinderte.
    Anders sieht es aus bei Personen, die nicht mit Prothesen versorgt werden können. Diese sind dann zwingend auf einen Rollstuhl angewiesen, können nicht laufen etc. Es ist doch bitte unstreitig, dass diese deutlich mehr Barrieren im Alltag zu überwinden haben und etliche Dinge eben nicht können! Wenn diese Personen einen Parkausweis für Schwerbehinderte bekommen, dann ist das nur ein Nachteilsausgleich, aber keine Diskriminierung. Auch wenn der Prothesenträger ohne seine Prothesen die gleichem Einschränkungen hätte - zB auch dann, wenn er eine doofe Druckstelle hat!

    Analog gilt dieses für Personen ohne Gehör, bei denen ein CI zB nicht möglich ist. Warum sollten diese Personen nicht andere Nachteilsausgleiche bekommen? ZB Gehörlosengeld, um damit Dolmetscher bezahlen uu können? Warum sollte ich auch Gehörlosengeld bekommen, auch wenn ich imit CIs nicht darauf angewiesen bin und es deutlich einfacher am Leben in der Gesellschaft habe? Auch wenn ich mit CIs nicht normalhörend bin, bin ich „nur“ schwerhörig und nicht vollständig taub, also kann ich doch auch bitte als „schwerhörig“ eingestuft werden und die entsprechenden Nachteilsausgleiche eines Schwerhörigen bekommen und nicht diejenigen eines Gehörlosen ohne CI!
    Diskriminiert wird daher aktuell derjenige, bei dem ein Teilausgleich nicht möglich ist gegenüber jemanden, bei dem es möglich ist!

    Das was du haben willst, ist eine Bevorzugung: Maximale Nachteilsausgleiche trotz Teilausgleich.

    Da die neuen Richtlinien noch nicht veröffentlicht sind, ist alles reine Spekulation.

    Seit Jahren wird langsam die ICF und nicht mehr die ICD als Grundlage im Schwerbehindertenrecht genommen.
    Kurzum: nichts neues also.

    Hallo!

    ci_joe… du schreibst entweder wirr oder einfach Blödsinn. Andrea hört im Auto Musik. Schlager, weil sie die mag. Für sie klingen diese gut!

    Im Auto hört sie, behaupte ich, nicht über Streaming / Bluetooth, sondern über Radio. Hier macht es keinen Sinn auf „mono“ umzustellen. Also ist dein Tipp diesbezüglich unbrauchbar. Auch Beatles oder irgendeine andere Band oder Stilrichtung zu empfehlen ist nicht zielführend, weil jeder Geschmack anders ist - und wer Schlager mag, soll doch einfach Schlager hören. Wo ist da das Problem?

    Zum Üben von Musikhören (aber auch bei einige. Hörbüchern / Hörspielen) gibt es verschiedene Herangehensweisen.
    Wer nur mit einer Seite hört bzw mit einer Seite alleine üben möchte, für den ist der Tipp auf „mono“ umzustellen nicht schlecht. Allerdings muss man auch wissen, warum!

    Daher die Erklärung: in einigen (nicht allen Liedern!) gibt es für akustische Effekte (räumlicher Klang) die Möglichkeit, rechts und links etwas andere bzw angepasste Tonspuren zu senden. Wer dann mit Kopfhörern hört, kann ein „Fading“ von rechts nach links (oder umgekehrt) oder bei Hörbüchern / Hörspielern Dialoge auf unterschiedlichen Ohren wahrnehmen. Dadurch werden einige Toneffekte verstärkt (zB bei einem Dialog das sprachliche Hin-und Her). Wer nur mit einem Ohr hört / übt u d Kopfhörer bzw Streaming nutzt ohne die „mono“ Einstellung, bekommt folglich einen Teil der Töne nicht mit, weil diese nur rechts bzw links eingespielt werden. Durch die Einstellung „mono“ werden beide Tonspuren zusammengelegt und beide Seiten werden gleichmässig gemischt. Dadurch wird zwar das räumliche Klangbild nicht mehr so erzeugt - aber beim einohrigen Hören existiert dieses eh nicht (mehr).

    Zum Musikhörenlernen an sich: man kann mit einfachen Stüxken anfangen (nur ein Instrument, nur Gesang etc) und nach und nach „steigern“ oder - was die meisten empfehlen - mit bekannten Stücken, die man gerne hört (bzw gehört hat) anfangen und diese so lange anhören, bis das Klangbild wieder passt.

    Letztendlich ist Musikhören eine Königsdisziplin, weil (im Allgemeinen) viele verschiedene Klänge gleichzeitig präsentiert werden. Da muss man erst mal lernen, diese zu differenzieren bzw diese in einen harmonischen Gleichklang zu bringen.

    Hallo,

    ich frage mich gerade, welchen Zielbereich du meinst, den man mit CI erreichen sollte.

    Meinst du die Aufblähkurve?

    Wenn ja: das ist ein recht allgemeiner Maßstab und das Erreichen ist auch kein Muss. Vieles hängt auch von deiner persönlichen Hörbiographie ab.

    Wenn ich meine Aufblähkurven ansehe, dann wollen Audiologen allesamt einen bestimmten Bereich anheben. Haben wir mal versucht, allerdings habe ich dann viel schlechter verstanden. Die Töne kamen nicht mehr klar an, sondern „schepperten“ usw.
    Inzwischen ist klar: ich muss mich wohlfühlen und wenn die Aufblähkurve dafür halt bei 40 dB liegt, dann ist das halt so!

    Untersuchungen haben ergeben, dass die Gabe von Medikamenten bei einem Hörsturz keinen Mehrwert bringen. Die Wahrscheinlichkeit, dass das Gehör wiederkommt, ist genau so groß, wenn man keine Medikamente gibt.
    Es bringt auch nichts darüber zu spekulieren. In 50 Prozent der Fälle kehrt das Gehör zurück. Egal, ob die Personen Kortison, Gingko oder gar nichts bekommen haben.

    Hallo,

    zuerst einmal finde ich 300km sehr weit entfernt. Gibt es eine näherliegende Einstellmöglichkeit?

    Ansonsten kenne ich es nur, dass die reine Zeit beim Arzt / in der Praxis / in der Klinik als Ausfallzeit gewertet wird, nicht jedoch die Fahrtzeit. Ausnahme ist, wenn man mit dem Rettungsdienst einfährt, aber das dauert nur Minuten und nicht Stunden.

    Denn dann könnte ich ja einfach eine Klinik am anderen Ende von Deutschland wählen und hätte für einen 2 Stunden dauernden Termin zwei freie Tage. Das geht in absoluten Ausnahmefällen, nämlich dann, wenn die Klinik am anderen Ende von Deutschland die nächstgelegene Spezialklinik ist für die Erkrankung. Da jedoch CIs in vielen Kliniken implantiert werden und inzwischen auch Remote-Anpassungen und Hörtraining über ambulante Logopädie möglich ist, ist ein Krankheitstag nur aufgrund des Fahrwegs wohl eher das Problem.

    Hallo,

    stell mal leiser! Am Anfang mag es sein, dass du das Gefühl hast, dass es zu leise ist, aber oft ist es das ist. Gerade wenn man lange Hörgeräte getragen hat, neigt man dazu, dass die zu laut gestellt werden. Folglich sind die einzelnen Elektroden übersteuert und es kommt zu eben den von dir beschriebenen Effekten.

    Teste es mal. Aber über mindestens 2 Wochen mit einer niedrigeren Lautstärke!

    Da jeses Versorgungsamt unterschiedliche Bearbeitungszeiten hat, unterschiedlich ausgelastet ist, kann es bei dem einen Amt schneller gehen als bei dem anderen. Auch kann es sein, dass noch Unterlagen von Ärzten lder Kliniken angefordert werden und diese unterschiedlich schnell reagieren - bis hin zu mehrmaliger Aufforderung durch das Amt. Das alles benötigt unterschiedlich viel Zeit, so dass man nicht sagen kann, wie lange es dauert - von 3 Wochen bis hin zu mehreren Monaten ist alles möglich.