Posts by muggel

    ganz ehrlich? ich würde das eine ohr erst mal besser einstellen lassen und erst dann das zweite angehen.

    und wie gesagt, lass es dir leiser einstellen… es wird von alleine lauter, wenn es nicht mehr (so stark?) überstimuliert wird

    weil du ständig in der überstimulation bist. dann macht der Hörnerv dicht.

    Wenn du ne Flasche mit Wasser umdrehst, fließt das Wasser langsamer als wenn du sie schräg hälst.

    Wahrscheinlich weil die Akustikerin das selbst nicht darf.

    Was jedoch immer wieder zu lesen ist: du gibst widersprüchliche Aussagen, schreibst nur „alles zu laut“ und behauptest, dass die Automatik regelt.

    Sorry, aber die Automatik macht das nicht von alleine lauter - das macht wenn dein Gehirn.

    Wenn ich bei der Lautstärke-Kalibrierung die Elektroden so einstellen lasse, dass es überall angenehm laut ist, dann puste ich mir damit den Hörnerv weg! Vielleicht solltest du da auch eher auf „leise“ gehen und mal darauf achten, ob der Ton einer Elektrode „rein“ oder eher verzerrt klingt. Das ist bei mir rechts zB schnell so, dass ich ein Nachhall bei den einzelnen Elektroden höre und das bedeutet bei mir, dass es zu laut eingestellt ist… auch wenns von der reinen Lautstärke eher „leise“ ist.

    Ich kann es mit so erklären:

    Sie geht hin, sagt, dass es von der Lautstärke her nicht passt.

    Also wird jede Elektrode getestet und es soll gesagt werden, ob sie zu laut / zu leise etc ist.

    Entsprechend diesen Angaben wird eingestellt.

    Dann wird das gespeichert und fertig.


    Zu Hause dann wird irgendwann festgestellt, dass es zu laut ist.

    Dann wird leiser gemacht.

    Da behaupte ich mal, dass diese Lautheitsskalierung von Anfang an zu laut war. Es also zu einet Überstimulation kam. Durch das leiser stellen beruhigt sich alles, aber nach einiger Zeit wird es vom Gehirn her lauter wahrgenommen….

    ich wette auch, dass sowas nicht eine Automatik macht!

    Dann wird irgendwann ein neuer Termin gemacht und das „Spiel“ geht von vorne los…

    Man kann ein Programm ohne Automatik machen - überhaupt kein Problem.

    Generell scheint es aber alles zu laut eingestellt zu sein. Das mag großteils an den falschen Angaben bei dem Lautstärkeabgleich zu liegen. Auch bei mir sind gefühlt die einzelnen Elektroden zu leise, in der Summe jedoch viel lauter.

    Ich behaupte, dass bei dir eine Überstimulation vorliegt.

    Dafür gibt es mehrere Anhaltspunkte:

    - die Töne werden nach dem leiser machen lauter

    - die Sprachqualität wird schlechter (mit jeder Einstellung)


    Mach den SP mal viel viel leiser. Ja, es ist dann normal, dass es mit der Zeit sich alles lauter anhört, aber es sollte auch differenzierter / klarer werden.


    Ein anderer CI-Hersteller hat auch damit nichts zu tun. Das ist eine reine Einstellungssache.

    Ich habe irgendwo mal gelesen, dass 95% der gehörlos geborenen Kinder hörende Eltern haben!


    Im Film wurde übrigens folgende Fakten gegeben:

    - der Vater ist wegen einer Virusinfektion ertaubt

    - die Schwester der Mutter ist hörend

    - beide Kinder sind gehörlos

    ich hatte laut der Vergleichstabelle in Erinnerung, dass die Laufzeit bei AB am kürzesten war. Falls ich mich verguckt habe oder das mittlerweile anders ist - umso besser😉

    Definitiv nicht. Bei mir halten die mittleren Akkus ca. 16 Stunden. Und das, wo ich weiss, dass ich vergleichsweise sehr viel Engergie benötige.

    muggel Woher nimmst du solche Aussagen? Das ist Audismus.

    So.. mit etwas Abstand möchte ich auf dieses Posting eingehen.

    Audismus ist, wenn jemand eine Geisteshaltung annimmt, die gegen taube / gehörlose Menschen gerichtet ist und die Person der Meinung ist, dass Menschen, die nicht hören können, minderwertig sind.


    Ich sehe nicht, dass ich auch nur ein Wort geschrieben habe, dass eine solche Geisteshaltung bei mir gezeigt hat.
    Ich habe von so vielen Gehörlosen (im persönlichen Gespräch, im schriftlichen Austausch, in verschiedenen Foren wie z.B. Taubenschlag) Informationen zum CI gelesen, die einfach falsch sind.. wie z.B. dass da Drähte rausschauen usw. Diese Postings sind keineswegs nur aus der Anfangszeit des CIs, sondern maximal 5 Jahre alt.
    Weil ich diese Erfahrung hier schreibe, bin ich plötzlich der Auffassung, dass Gehörlose / Taube Menschen minderwertig sind?
    Ich selbst bin seit Kindheit an schwerhörig, seit mehr als 18 Jahren ertaubt. Zudem habe ich eine Körperbehinderung!
    Warum sollte ich der Meinung sein, dass behinderte Menschen minderwertig sind -- unabhängig davon, welche Behinderung diese haben??
    Ich arbeite sogar dafür, dass Barrieren verschwinden -- in meiner Firma bin ich dafür zuständig, dass die hergestellte Software barrierefrei wird.
    Und du beschuldigst mich allen ernstes, dass ich der Meinung sind, taube / gehörlose Menschen sind minderwertig??? Woher nimmst du dir dieses heraus?

    Und ehrlich: ich kann das einfache Herausposaunen von solchen Begrifflichkeiten nicht verzeihen. Die Unterstellung, dass ich (eine Gruppe/alle) behinderter Menschen (und damit insbesondere mich selbst) als minderwertig und nicht-lebens/liebenswert deklariere, ist einfach nicht zu verzeihen.

    Tatsächlich abgelehnt oder eine Email, dass das Dokument nicht geladen werden konnte?

    Tatsächlich abgelehnt. Das Dokument habe ich hochgeladen... eine Mail bekommen, wo steht, dass es abgelehnt wurde. Dann noch mal das Dokument per Mail denen geschickt -- weiter abgelehnt. Ist halt keine Befreiung, sondern nur Ermässigung.

    Hallo,

    ich habe auch eine Ablehnung der Prime-Kostenreduzierung erhalten, weil ich nicht vollständig befreit bin, sondern nur eine ermässigte Rundfunkgebühr zahlen muss.

    Die Ermäßigung der Rundfunkgebühren hängt vom Schwerbehindertenausweis ab (Merkzeichen RF).


    Sozialpass bekommen Personen, die zB H4 bekommen, also „sozial Schwache“. (Diese sind in der Regel auch von der GEZ befreit).

    Nochmal Sanne2, nur für dich: ich habe lediglich geschrieben, wie es zu diesem so genannten Braunschweiger Fall gekommen ist. Ich habe nirgends hier irgendetwas zu dem Gerichtsverfahren geschrieben oder ob und welche Position ich persönlich zum Thema CI bei gehörlosen Eltern mit gehörlosem Kind habe.


    Prinzipiell habe ich stets ständig geschrieben, dass die Eltern für das Kind entscheiden müssen und dass es ein Zwang zum CI nicht geben darf.


    Warum kommst du mir jetzt mit irgendwelchen Stellungnahmen, die während des Prozesses abgefasst worden sind und nichts mit dem zu tun haben, was im Vorfeld gelaufen ist?
    Unabhängig davon war es das Jugendamt, was das Kindswohl als gefährdet angesehen hat. Der Arzt hat die Eltern beim Jugendamt angezeigt, das Jugendamt hat sich (was sie auch müssen) eingeschaltet. Sie haben das Kindeswohl als gefährdet angesehen und das Verfahren ging vors Gericht.


    Fakt ist auch, dass damals die Gehörlosen-Community diesen Fall extrem in den Medien haben aufkochen lassen. Mit dabei auch Frau Kestner als "Sprachrohr der Gehörlosen". Da sind natürlich Schlagzeilen wie "CI-Zwang" und Co sehr gut geeignet, um die "breite Bevölkerung" zu erreichen als "Eltern sind nicht zum Termin erschienen, daher Anzeige wegen Kindswohlgefährdung".


    Letztendlich ändert es nichts an der Tatsache, dass -- egal, ob CI-Beführworter oder CI-Gegner -- es ein Zwang für eine medizinisch nicht-lebensnotwendige OP nicht geben darf.

    Ich weiss nicht woher du die Informationen hast, aber die hier geposteten Auszüge und auch die Stellungnahme an sich hat ja mit der Ursache, warum das Jugendamt eingeschaltet wurde, nichts zu tun.

    Ursache für die Einschaltung war, dass die Eltern mehrfach unentschuldigt Arztterminen fern geblieben sind.


    Zum Thema Audismus: danke für die Unterstellung! Ich kenne mehrere GL, die tatsächlich solche Fehlinformationen über das CI verbreiten etc. Und es hat auch nichts mit Abwertung ggü GL zu tun, wenn ich schreibe, dass viele GL nicht gut über das CI informiert sind.

    (Was übrigens auch für normalhörende Personen gilt!)


    Fakt ist aber nun mal, dass man eine (wie auch immer geartete) Entscheidung nur dann treffen kann, wenn man alle Fakten kennt - und nicht nur die, die ins „Weltbild“ passen. Wie lange wurde gesagt, dass

    - Kinder mit Spastik nicht laufen lernen würden, wenn sie früh mit einem Rollstuhl versorgt werden

    - Gebärdensprache verhindert, dass Kinder die Lautsprache lernen

    usw.

    Und wieviele glauben das immer noch??


    Für mich persönlich ist es vollkommen egal, ob sich Eltern für oder gegen ein CI entscheiden.

    Ich frage mich, ob der Braunschweiger Fall tatsächlich bekannt ist.

    Der Arzt hat das Jugendamt nicht eingeschaltet, weil die Eltern gegen das CI sind / waren, sondern weil sie mehrfach nicht zu den Untersuchungen / Gesprächen erschienen sind.

    Da leider sehr viele Unwahrheiten über das CI gerade bei gehörlosen Eltern existieren (zB dass da ständig ein Draht durch die Haut durchschaut, etc) wollte der Arzt sicherstellen, dass die Ablehnung gegen das CI nicht auf solchen Falschinformationen basiert. Aber die Eltern sind ja nicht mehr zu einem Termin erschienen, also hat der Arzt das Jugendamt eingeschaltet.

    (Prinzipiell finde ich es richtig, wenn bei der Nichtwahrnehmung mehrerer Arzttermine das Jugendamt informiert wird — insbesondere bei den U-Untersuchungen).


    „Zwangsimplantation“ eines CIs hat es noch nie gegeben und darf es auch nicht geben. Allerdings kann und muss man erwarten können, dass eine Entscheidung gegen ein CI erst dann gefällt wird, wenn alle Fakten korrekt benannt worden sind - die Entscheidung damit nicht auf falschen Informationen basiert (viele GL wissen noch nicht mal, wie ein CI funktioniert, sondern lehnen es „aus Prinzip“ ohne wirklich sinnvolle Gründe ab).

    richtig. Die Frage hattest du schon einmal gestellt. In dem Thread ist noch der Link zu dem Thema angegeben worden. Warum sollte es dann noch mal diskutiert werden? Es ändert sich ja weder an der Tatsache noch an den bisherigen Tipps etwas.


    Die Begründung habe ich gegeben. Ich verstehe auch nicht, warum ich das vorher mit dir diskutieren müsste, wenn es genau zu dem Thema -- auch von dir eröffnet -- mit fast dem gleichen Wortlaut (!) gibt, wo auch schon Antworten gegeben worden sind. Das Thema (erstes Posting dazu) ist offen und durch die Verlinkung in dem geschlossenen Thema ist auch ein WIderfinden schnell möglich.
    Den Unmut könnte ich verstehen, wenn ich das Thema gelöscht hätte.