Posts by Nikita

    Ein CT macht bei einem CI gar nichts, man muss einfach den Sprachprozessor ausziehen.
    Hier wird standardmäßig ein CT nach der Implantation gemacht um die Lage der Elektroden zu überprüfen bevor die EA stattfindet. Es fühlt sich genauso an wie das CT vor der OP zur Beurteilung des Felsenbeins.
    CT funktioniert mit Röntgenstrahlung und nicht mit einem Magnetfeld wie das MRT.

    AnniB  
    Du machst dich verrückt! Der Höreindruck ist wirklich bei jedem anders, aber er wird nie und nimmer natürlich sein wie der des gesunden Ohrs, das ist einfach so. Die Elektroden können die tausenden von Haarzellen im Innenohr ersetzen.


    Du setzt dir eine zu hohe Messlatte für den Anfang. Stell dich darauf ein dass es blechern tönen wird, dass du zu Beginn vielleicht nichts verstehen wirst usw. Sonst wirst du enttäuscht. Es wird blechern und sehr, sehr unnatürlich sein dein Ci, erst dein Hirn und die Zeit und viel Training ermöglichen einen anderen Höreindruck.
    Das Hören lernen ist kein einfacher Weg oder Reise und du hast eine lange Reise oder ein Weg vor dir, das ist so, es geht nicht von einem Tag auf den anderen sondern braucht seine Zeit und viel, viel Geduld.
    Wenn du schon so viel erwartest, sprich ja nicht unnatürlich tönen, keine Reise machen. Dann hast du falsche Vorstellungen.

    Mhh, es tönt zu Beginn definitiv anders, mit der Zeit empfindet man es zum Teil so wie das Mädchen, dies macht allerdings das Hirn.


    Ein Eindruck ohne Sprechmelodie und leicht blechern bleibt aber immer vor allem bei neuen Sprechern und zB bei Hörbüchern oder Radiosendungen. Es ist und bleibt ein technisches Hören und kommt nie ans normale Ohr heran.

    Kenne ich auch, übel wird mir dabei allerdings erst sei der Ci Zeit, das hatte ich vorher nicht. Wenn mir alles zu viel und laut ist, dann klinke ich mich aus und gehe spazieren oder ein Buch lesen und liegen. In der Mittagspause habe ich in meinem Büro eine dickere Yogamatte, da kann man sich hinlegen und eine 20 Min Powernap machen. Übrigens machen das auch meine guthörenden Kolleginnen, das liegt also nicht nur an den Ohren, die Yogamatten und der grosse Sitzsäcke sind dafür sehr beliebt.

    Die Rogergeräte kannst du per Adapter (Schuh) auch mit dem Ci nutzen, du kannst optional den Rogerempfänger am Minimic befestigen und dann, je nach Resound Hörgerät, auch grad das HG damit verbinden.


    Die Resound Geräte (Phone Clip und Mic) sind baugleich mit den Cochlear Geräten, resp. sie werden von Resound für Cochlear hergestellt.

    Ich habe einen Resound Phoneclip genutzt und der ging problemlos, war einfach viel günstiger als das Cochlearteil.


    Warte doch noch bis du dich ans Hören mit dem Ci gewöhnt hast, dann merkst du mehr was für Geräte du brauchst.

    Der Thread hier ist eigentlich für Leute gedacht welche ein gutes Ohr haben und ein CI, das ist nämlich nochmals was anderes als ein HG Ohr und ein Ci und braucht noch mehr Tricks das gute Ohr zu überlisten.
    Mach doch einen eigenen Thread auf für deine Fragen rund ums Minimic.

    Leute ich hab ne einfache Möglichkeit entdeckt mit Ci und gutem Ohr gleichzeitig ohne viel Aufwand Musik oder Hörbücher zu hören.
    ich hab ja lange mit allem möglichem geübt von Minimic und einseitigem Kopfhörer mit einem Y Stecker über einen OverEar Kopfhörer (meine momentane Favoritenversion)


    Heute habe ich entdeckt dass, mit einem Samsung Galaxy 8 das "Dual Audio" kann ich ganz einfach den Phoneclip und meine AirPods verbinden kann und dann mit dem Phoneclip übers Ci und einem AirPods zusammen gleichzeitig das gleiche Hörbuch hören kann und beide Ohren bedient werden. Cool!

    Ab Herbst 19 soll das auch das neue iOS 13 können (mit neueren iPhones ab Version 8). Bin ja gespannt.
    Nun darf ich das Samsung meines Mannes brauchen dass er sonst nur zum testen von Apps braucht ob sie auch auf Android laufen.

    Herzlich Willkommen!


    Ich bin auch einseitig taub, allerdings erst seit dem 8 Lebensjahr und habe vorher normal gehört.
    Meine Prognose war sehr schlecht, da mehr als 30 Jahre taub auf dem Ohr und niemand wusste wirklich wie viel ich davor gehört habe. Es hätte sogar sein können, das es gar nie zu einem Sprachverständnis kommt.
    Dies ist halt das Risiko wenn man sehr lange oder schon von Geburt an taub ist auf dem Ohr, es muss nicht sein, dass der Hörnerv seine Aufgabe noch übernehmen kann und evtl. wird das Hörergebnis kein Sprachverständnis sein. In Freiburg bist du aber gut versorgt, die haben wohl die meiste Erfahrungen mit SSD Leuten.


    Räumliches Hören ist allerdings auch Knochenarbeit, das kommt nicht von selber und muss man üben und trainieren. Ich bin da zu wenig fleissig und kann nun nach 1.5 Jahren immer noch nicht unterscheiden ob ein Geräusch von links oder rechts kommt. Habe meist nur am Sprachverständnis geübt und müsste wohl fleissiger werden beim Training vom räumlichen Hören. Deshalb ist nicht gesagt, dass du deine Heimkinoanlage dann wirklich mehr geniessen kannst.


    Der Unterschied von Ein- zu zweiohrig ist riesig, alles ist viel lauter und deutlicher, ich war damit anfangs völlig überfordert und wusste nicht so recht was damit anfangen. Mittlerweile habe ich mich daran gewöhnt und geniesse es.


    Bei mir wurde ein wenig rasiert, aber nur die unterste Haarschicht und man sah danach nichts, da die längeren Haare darüber waren. Allerdings wurde bei mir noch mehr gemacht als nur das Ci eingesetzt, man hat noch geschaut wie es sonst im Ohr drin aussah und ob man sonst noch was "retten" könnte.


    Ich war 10 Tage nach der OP krank geschrieben und nach der EA eigentlich gar nicht. Hatte dann aber noch 3 Wochen nach der EA erhalten, da mein Job und ein neues Ci nicht wirklich kompatibel waren.


    Zubehör: Da würde ich warten und erst nach und nach kaufen und organisieren. Anfangs sind als SSD sicher praktisch wenn man ein Gerät hat um Töne und Worte direkt aufs Ci zu streamen und so ohne das gesunde Ohr zu hören, das gesunde Ohr hört nämlich sonst immer mit und steht dem Training im Wege. Rein mit Ohropax und Co kann man ein gutes Ohr zu wenig vertäuben, da braucht es noch mehr. Deshalb streamen ist immer gut und man kann nicht mogeln.

    Restliches Zubehör erst nach und nach organisieren, ich habe nun nach 1.5 Jahren noch eine Roger FM Anlage organisiert, am Anfang hätte ich nicht entscheiden können ob ich beruflich so was brauche oder nicht.


    Du bist ja super vorbereitet und informiert und hast auch eine Klinik gefunden welche für dich passt und dir ein gutes Gefühl gibt. Einfach die Erwartungen ans Ci nicht zu hoch ansetzten, es kann sein, dass es kein Sprachverständnis gibt wenn man so lange und schon von Geburt an taub ist, zudem ist die Hörqualität eine ganz andere als die vom gesunden Ohr, das darf man nicht vergessen und als SSDler muss man das gute Ohr ständig überlisten und gucken dass man gut trainieren kann.


    Viel Erfolg!

    Noch zum Thema schlecht machen oder warnen:

    Je tiefer man seine Erwartungen setzt nach der OP desto eher erreicht man sie.

    Man darf nie vergessen ein CI ersetzt kein gesundes Ohr und wird nie an ein normales, gesundes Ohr herankommen. Vor allem für SSD Leute welche das Gehör erst vor kurzem verloren haben ist dies ganz wichtig und man darf das Ci Ohr nicht am gesunden Ohr messen, es wird eine anderes Qualität hören sein, welche man aber mach ein paar Monaten in seinen Alltag integriert, aber dies nur durch wirklich regelmässiges tägliches und selbständiges Üben.


    Darum wenn man von Anfang an zu viel erwartet und möchte, dass man weder die Narbe, noch den SP noch sonst was sieht, ist man im falschen Boot, man merkt klar dass man besser hört als vorher, aber es nie wieder an das Gehör herankommt welches man wohl mal vorher hatte (kann ich schwer beurteilen, ich war über 30 Jahre SSD und kann mich nicht an die Zeit erinnern als ich noch gut hörte). Man hört viel besser als vorher einohrig, aber eben nicht ganz normal und deshalb darf man dies auch sehen, ist eh dann einfacher im Umfeld wenn man sieht, dass man was mit den Ohren hat und mit mehr Rücksicht rechnen kann als wenn man es nicht sieht und versteckt und verschweigt.

    Klar, auch nicht ständig allen in den Ohren liegen wie schlecht es einem geht, aber man kann sein Umfeld darauf aufmerksam machen wenn es schwierig wird und man Ruhe braucht oder eben nicht alles verstehen kann.


    Ich hatte gar keine grossen Erwartungen an das CI und die OP, da zu lange taub und es unsicher war wie gut das Resultat je sein würde, allerdings hat schon der Test während der OP gezeigt, dass mein Hörnerv noch mitmacht und es wohl nicht so schwierig werden wird wie zuerst gedacht.

    Danach ging es dann rasant aufwärts, ich kämpfte aber Immer noch damit das CI verstecken zu wollen und ja kein grosses Aufheben darum zu machen, schliesslich sei es mit nur einem Ohr jahrzehntelang auch gegangen. Ich habe alles unter den Haaren versteckt und noch monatelang vor mich hingelitten, bis ich mir dann die Haare geschnitten habe und offener mit meiner Beeinträchtigung umgehen konnte. Von dem Moment an hatte ich auch mehr Verständnis in meinem Umfeld erlebt und mir ging es allgemein besser. Dahinter stand aber ein mehrmonatiger Prozess in dem ich meinen Hörverlust endlich eingestehen konnte und mich aktiv damit auseinandergesetzt habe. Sehr hilfreich war der direkt Kontakt, Face to Face mit anderen Betroffenen.

    Ein BAHA ist bei SSD ein übliches Vorgehen, da man denn Schall nicht nur über ein nicht funktionierendes Mittelohr leiten kann, sondern auch auf der Gegenseite mithört über den Knochen. Es tönt komplizierter als es ist, aber ein einem ganz tauben Ohr kann man den Schall einfach über die Knochenleitung auf das gute Ohr leiten und das macht ein BAHA.


    Aber das Vorgehen erstaunt, vor allem dass wohl Arzt A nicht mit Arzt B spricht und nicht auf dem gleichen Stand sind ist eher erstaunlich.


    Hier in der CH ist ganz klar, dass vor einer CI Indikation CROS und BAHA getestet werden müssen und erst wenn dies nicht als zufriedenstellend erlebt wird kann man dann auf ein CI gehen und erst dann werden alle anderen Untersuchungen definitiv gemacht. Ein BAHA ist halt auch viel kostengünstiger als eine CI Versorgung und braucht keine so langwierige Hörlernphase, da es quasi funktioniert wie vorher, einfach nur über das gesunde Ohr.

    Rauschen und Geknistere heisst es ist nicht gut eingestellt, wenn es gut eingestellt ist dann hört man nichts knisterern oder rauschen. Dies braucht aber auch ein paar Einstellungen und ein paar Wochen oder Monate Tragedauer. Und das was du gehört hast war kein Prozessor, das Hörgerät funktioniert ganz anders und eine CROS Versorgung sowieso. Da ist auf dem tauben Ohr lediglich ein Mikro angebracht und leitet den Ton auf das gute Ohr, resp. da zweite Gerät rüber.


    Ein BAHA ist ähnlich wie die CROS Versorgung, einfach die Qualität fand ich besser, allerdings ermöglicht es auch kein wirkliches Richtungshören und wäre nur eine Alternative gewesen wenn ich keinen funktionierenden Hörnerv mehr gehabt hätte.


    Ich staune bei einer Klinik und dem Vorgehen dieser.

    Haben die wirklich viel Erfahrung mit CI Versorgung? Und wenn ja wie viele Patienten?
    Das Vorgehen ist nämlich wirklich so, erste Abklärungen, Test mit alternativen Geräten, sprich CROS und BAHA, aber dies über mehr als nur einen Tag oder so, dann weiterführende Abklärungen und mit dem Abschluss der Abklärungen stellt man die CI Indikation samt Kostengutsprachen und erst danach folgt die OP. Kostengutsprachen übernimmt doch in der Regel auch die Klinik, sie haben schliesslich ein Interesse daran Patienten zu operieren.

    Doch ein BAHA mit einem Stirnband oder Bügel kann man testen und muss man bei einseitiger Taubheit meistens zuerst testen, ebenso wie die CROS Versorgung.

    Das BAHA implantiert man erst wenn man sich definitiv dafür entscheidet, vorher trägt man es mit Stirnband oder Bügel.


    Ich habe zuerst 20 Jahre lang CROS Versorgung getragen und musste dann zwei Wochen lang ein BAHA testen, dies aber bevor der Arzt eine Kostengutsprache fürs CI einholte. Sprich zuerst abklären, testen und dann definitiver CI Entscheid fällen und Gutsprachen einholen.


    Eine Hörgeräteversorgung testen macht man aber nicht nur an einem Tag, sondern über einen längeren Zeitraum, sprich 1-4 Wochen, weil man braucht eine Weile um sich daran zu gewöhnen. Beim BAHA ist das auch so. Der Klang und die Funktionsweise vom BAHA fand ich aber viel, viel besser als die CROS Versorgung und habe mich genervt, dass man mir das nicht schon früher vorgeschlagen hatte.

    Ich glaube du machst dir die falschen Gedanken und alles dreht sich nur noch um das CI.
    Die Narbe ist so was von nebensächlich, da wirst du nach der OP mit ganz anderen Dingen beschäftigt sein. Hauptsache man hört besser, falls man nicht bereit ist eine Narbe in Kauf zu nehmen, die dann halt auch sichtbar sein kann, evtl. kommt ja im Ohr noch was anders zum Vorschein und dann wird die Narbe grösser, dann ist man auch nicht bereit um das Hören lernen mit dem Ci zu lernen/üben.

    Felix

    Warte noch!

    Nach 3 Monaten ist dein CI Ohr noch nicht an dem Punkt angekommen wo du hin kannst. Wenn du noch länger trainiierst dann merkst du, dass du z.B. in Besprechungen oder Weiterbildungen sehr wohl vom CI samt Minimic profitieren kannst.

    Je länger man nämlich als Einohriger damit hört, desto besser und mehr bekommt man mit.

    Richtig gutes Stereohören hatte ich mit ca. 6 Monaten und nun nach 1.5 Jahren habe ich mir noch mehr Hilfsmittel organisiert weil so das Hören in Sitzungen, Besprechungen oder Weiterbildungen noch viel einfacher ist, je mehr das CI Ohr mitbekommt, desto weniger muss sich das gute Ohr anstrengen und desto weniger wird es überlastet.

    Das Sprachverständnis war auch einohrig bei mir jahrzehntelang da, einfach war ich danach ziemlich ko und oft sehr, sehr müde. Nun fällt mir dies alles viel einfacher, dank den Hilfsmitteln.


    Darum finde ich das Minimic eine tolle Sache. Mit einem N7 brauchst du ja keinen Phoneclip, sondern kannst direkt ab dem iPhone Musik hören auf den N7. Ich trage noch einen N6 und dort braucht man den Phoneclip.

    Ich finde das Minimic auch das universalste Zubehör von Cochlear und habe mich als erstes für dieses entschieden. Seither habe ich aber noch den TV Streamer und den Phoneclip gekauft (selber, hier wird nichts von der Versicherung übernommen). Phoneclip braucht man bei N7 aber nicht unbedingt und ich nutze ihn nur zum streamen von Hörbüchern und Radio.


    Für Konferenzen und so finde ich das Minimic knapp gut, vor allem seit ich den Roger Select und die Table Mic im Einsatz habe merke ich einen grossen Unterschied. Das Minimic sendet irgendwie ein bisschen zeitverzögert und ist am besten für nur einen Sprecher, z.B bei einem Vortag geeignet. Für Sitzungen mit mehreren Teilnehmern eher nicht, da ist es zu schwach.

    Das kann man sicher nicht allgemein sagen, je nach Ohr hält der Haken oder man muss einen anderen Haken montieren. Die meisten Hersteller haben verschieden grosse Ohrhaken und man kann wählen.
    Ich trage einen N6 samt normalem Ohrhaken und spiele Tennis und Jogge und brauchte noch nie einen zusätzlichen Schutz für den Prozessor, er hält bombenfest.


    Ich hab grad ein Demo-Kit von Cochlear N7 hier und der wackelt mit dem Standarthaken bei mir mehr als der N6, da hätte ich den kleineren Haken gewählt.

    Als Vorbeugung, noch nie davon gehört!


    Mach dir nicht zu viele Gedanken, vor lauter desinfizieren holt man sicher eher noch was als nicht.

    In der Klinik regelmässig die Hände waschen und nicht an die Wunde gehen ist als Massnahme von Patientenseite her ausreichend.
    Die grösste Gefahr ist bei Verbandswechseln, meine Schwester hat sich so auch mal einen netten Virus eingeholt und das gab dann ein ziemliches Drama samt neuer OP und längerem Aufenthalt in einem Einzelzimmer, Isolationszimmer. Das war auch nach einer HüftOP übrigens... scheint wohl solche Dinge anzuziehen die Hüfte und andere grosse orthopädische Eingriffe.

    Gut, das wird auch nicht bei allen gleich sein. Aber ein Standartvorgehen hat die Klink doch wohl. Sprich OP und ein oder zwei Tage Krankenhaus und dann noch eine Woche krank geschrieben bevor man wieder arbeitet und nach einem Monat die EA. So war das auf jeden Fall in meiner Klinik, auch für die Einstellungen und die Anzahl davon gibt es ein Schema, Vorgehen.


    Nach der OP ist man nicht schlechter dran, wenn man vorher keinen Hörrest mehr hatte, als vorher und kann eigentlich wieder arbeiten sobald man sich von der Narkose erholt hat, falls man keine Komplikationen hat (Schwindel, Blutungen oder so was).


    Und eben was nach der EA ist kann dir keiner sagen, das ist sehr individuell und meiner Meinung nach ist der Lehrerberuf nicht gerade das ideale um direkt nach der EA einzusteigen, in einem Büro könnte das viel einfacher sein, weil weniger Lärm und weniger Kommunikation nötig.

    Ja, die Klinik hat gesagt nach der OP 10 Tage.

    Arbeiten danach ist ja wie vorher als SSD, dir geht es nicht besser oder schlechter als vorher und vom Implantat merkst du ja erst bei der EA wirklich was.


    Ich bin dann aber nach der EA ausgestiegen, das war mir dann definitiv zu viel, musste allerdings nach mehr als 30 Jahren einseitiger Taubheit wieder hören lernen und war total überfordert damit. Da hätte ich gerne eine längere Pause gehabt um mich mehr auf mich zu konzentrieren und in aller Ruhe hören zu lernen. Ich wurde nach der EA noch für 3 Wochen krank geschrieben und hatte noch 2 Wochen Ferien, zusammen also 5 Wochen und das fand ich also sehr wenig, vor allem in einem so lauten und kommunikativen Job wie Schule geben.


    Frag doch mal in der Klinik nach wie sie das handhaben, auch nach der EA und nicht nur nach der OP.