Posts by Nikita

    Felixkonrad

    Ja, mit dem Samsung und einem

    airpod und dem Phoneclip/Ci klappt das gut und ist stabil. Ich mag meinen Bose Qietcomfort aber einfach mehr :-)


    Dani

    Mit dem Phoneclip geht es nicht der ist auch nicht Standartbluetooth, ich hab das ausprobiert und dann mit Cochlear geschaut. Sie sagten klar das passe nicht.

    Dani

    Mit einem Cochlear CI geht es mit den Kokka Splittern nicht, ich habe es mit zwei verschiedenen von ihnen ausprobiert.
    Ich hatte Kontakt mit Cochlear und ihr Bluetooth Protokoll ist nicht das Standart darum komunizieren sie nicht mit den Splittern.

    Bei Apple geht Dual Audio nur mit Apple und Beatsprodukten leider.

    Ich mache es mit einem Samsung da klappt es das Ci und einen AirPod gemeinsam zu brauchen. Ich höre aber am liebsten beidohrig mit meinem Overearkopfhören und stelle die Balance so ein dass das CI mehr abbekommt als das gute Ohr.

    Habe also vieles probiert und geübt in den letzten beiden Jahren.

    Das Minimic hält meiner Meinung nach aber nicht den ganzen Tag lang durch, der Akku ist nach ca. 5 Stunden Gebrauch leer, ich hab das mal an einer Vorlesung gemerkt.


    Evtl. gäbe es bessere Lösungen als das Minimic, z.B eine Roger FM Anlage, da hast du mehr Geräte und Möglichkeiten und kannst flexibler auswählen was du brauchst. Ich finde auch die Hörqualität besser. Das Minimic ist io, aber die Teile von Phonak sind einfach besser und haben einen grösseren Hörradius, z.B. Roger Select oder Table Mic. Das Clip On Mic ist auch gut und ich benutze es lieber als das Minimic.

    Nein, es hängt nicht zusammen, es gibt aber leider immer wieder Kinder bei denen ASS oder ADHS diagnostiziert wird, dabei ist ihr Hauptproblem eine unerkannte oder verdrängte Schwerhörigkeit!


    Die Auswirkungen aufs Lernen können sehr ähnlich sein und man muss gut in alle Richtungen abklären ob ein Kind nicht doch noch ein Sinnesproblem hat und nicht nur die sonstigen Tests durchführen.


    Bei einem meiner Schüler hatten wir in der Schule nichts davon gewusst, als in dann im Kindergarten nachgefragt habe kam von dort aus die Antwort, ja es sei im Kiga festgestellt worden, aber die Eltern hätten nichts machen wollen und keinerlei Unterstützung für ihn gewollt. So ist er ohne HGs durch die ganze Schulzeit Grundschule gegangen und hat dafür jede Menge Medikamente geschluckt welche teilweise bei der Konzentration geholfen haben, aber eben nicht für alles. Und als er dann 11 oder 12 war fand er verständlicherweise Hörgeräte nicht mehr so toll... also ist er nach wie vor unversorgt.

    Nicht ich selber, aber ich hatte einen Schüler mit einer Schwerhörigkeit, der ADHS diagnostiziert bekam samt Medikamenten und wir und die Psychologen/Aerzte erst danach erfahren, dass er schlecht höre.... ASS war auch ein Thema bei ihm gewesen, weil er so allen Leuten aus dem Weg ging oder dann gerade Streit hatte, einfach weil es enorm viele Missverständnisse gab.


    Die Symptome können die gleichen sein, sprich mühe sich zu konzentrieren, soziale Kontakte vermeiden usw. Vor allem ADHS haben einige schwerhörige Kids diagnostiziert auch SSD kann zu so einer Diagnose führen wenn nicht gut untersucht und alles andere ausgeschlossen wird.

    Herzlich Willkommen und gute Erholung, soweit das mit zwei kleinen Kids möglich ist!


    Ich war mehr als 30 Jahre lang einohrig durchs Leben gegangen und trage nun seit zwei Jahren ein Ci und möchte nicht mehr zurück.

    Wegen dem Gleichgewicht würde ich schauen, dass du Physiotherapie machen kannst du daran arbeiten, der Körper kann sehr viel ausgleichen man muss aber dranbleiben. Ich habe ein total defektes Gleichgewichtsorgan seit ich 8 Jahre alt bin und konnte trotzdem sehr viel machen und merke es nur wenn ich müde bin oder es draussen finster ist oder bei Bergwanderungen die lange dauern.

    ReCI

    Ja, die Familie und Freunde nehmen schon Rücksicht, aber auch nicht immer, ich will nicht, dass meine Familie nicht auswärts essen gehen kann nur weil es mir zu laut ist oder ich nichts von der Unterhaltung verstehe. Da nehme ich mich zurück und bin einfach dabei. Es muss auch für die anderen passen und nicht nur für mich. Sprich ich stelle mich nicht ins Zentrum.


    Ich arbeite in einem Umfeld mit vielen externen Partnern zusammen, da erkläre ich nicht jeder Person was mit mir los ist und versuche so gut zu funktionieren wie es geht. Die im näheren Arbeitsumfeld wissen alle Bescheid, aber bei Elternkontakten, Behörden, Fortbildungen usw ist dies nicht möglich und auch nicht immer sinnvoll und oft geht es auch einfach vergessen, viele Leute haben Probleme in einem Bereich und können etwas nicht so gut.


    Ich hatte mal eine Arbeitskollegin mit einem Rückenproblem.

    Bei allem, aber wirklich bei allem meinte sie: Das kann ich nicht, ich kann nicht 1 Stunde lange sitzen, ich kann nicht auf den Ausflug mitkommen das ist mir zu lang, Sport unterrichte ich nicht, Musik auch nicht, im oberen Stock des Schulhauses auch nicht, die Treppe ist zu lang und anstrengend usw. Am Schluss haben wir alle nur noch den Kopf geschüttelten sie wieder davon anfing und sie hat dann eine andere Stelle gesucht und gefunden, aber dort auch rasch wieder gewechselt.
    Statt dass sie während der Konferenz einfach mal kurz aufgestanden wäre, bei der Stundenplanung ihre Wünsche klar notiert hätte und nur mit ihrer Stellenpartnerin direkt abgesprochen wer wo und was unterrichtet. Immer hat sie während Sitzungen ihre Bedürfnisse laut verkündet und meinte es sei nun zu lang, sie gehe jetzt.

    Was ich sagen will:

    Ich bin ein Mensch und ausser meinen Ohren funktioniert alles und das mit den Ohren klappt mit Hilfsmittel und kleinen Tricks oder Auszeiten gut. Man muss einfach sehen was funktioniert und mehr davon machen als das Defizit in den Mittelpunkt stellen und vor allem nicht immer wieder wiederholen wie schlecht man hört, die anderen mögen das nicht mehr hören.

    Wie viel Erfahrung mit SSD Leuten und Ci hat sie?

    In der Theorie mag es schon stimmen, dass Übung wichtig ist aber wie üben ist die zentrale Frage? Man muss das gute Ohr zustöpseln und ausschalten sonst ist es kein CI Ohr Training sondern fürs gute Ohr.


    Ich hab beim Training alles ausprobiert mit ihr zusammen. Vom Ohrstöpsel (bringt nichts) über Kopfhörer mit Musik über Kopfhörer mit weissem Rauchen (am effektivsten). Wenn man das gute Ohr beim Training nicht wirklich ausschliessen kann bringt das Training nichts. Ich habe beim Ingenieur in der Klinik auch ausprobiert wie man beim Hörtest abschneidet je nach Vertäubung des guten Ohrs. Es ist echt schwierig und ausser mit einem passenden Rauschen fast unmöglich das gute Ohr genug auszuschalten.


    Meine Erfahrung ist:

    1. Das CI Ohr einzeln über Streaming trainieren mit Worten, Geräuschen, Sätzen (Apps und Audiolog) -> braucht Monate, erst wenn das gut klappt zum nächsten Schritt gehen, sonst übernimmt das gute Ohr zu viel.

    2. Im Alltag versuchen bewusst mit dem CI zu hören, Ohrstöpsel, weisses Rauschen über inEarKopfhörer -> dies kommt dann immer mehr und mehr, braucht auch seine Zeit (habe ich nur über eine sehr kurze Zeit gemacht)

    3. Im Alltag normal hören und merken wie das Ci immer mehr mithört und übernimmt -> war bei mir nach ca. 1.5 Jahren soweit.

    Im Alltag kommt es von alleine, du hast ja dann ständig Störgeräusche und Personen die mit dir sprechen und kannst so besser werden. Setz dich nicht unter Druck und lasse einfach den Alltag auch als Training einfliessen. Die künstlichen Situationen sind nicht besser oder effizienter als der Alltag ausser man schliesst sich in der Wohnung ein und bleibt einfach dort.


    Du hast dein CI ja noch nicht lange und brauchst einfach noch Geduld und Zeit um dich daran zu gewöhnen. Nach knapp 4 Monaten sind die meisten Leute noch nicht so weit so viel zu verstehen mit dem Ci. Man spricht von 1-2 Jahren bis man sich daran gewöhnt hat und es im Griff hat, man kann nicht so wahnsinnig viel erzwingen mit viel, viel mehr Training. Einfach immer dran bleiben ist sicher ein guter Plan.

    Ich lebe schon lange mit meiner Hörbeeinträchtigung und habe jahrzehntelang nichts gesagt und mich irgendwie durchgemogelt. Vielen Situationen mit vielen Menschen bin ich schon immer aus dem Weg gegangen, einfach weil ich eh nicht viel davon hatte ausser Kopfschmerzen und Müdigkeit danach.


    Heute gehe ich offener damit um, aber ich binde nicht jedem sofort auf die Nase dass ich schlecht höre. Wenn ich merke, dass ich an meine Grenzen komme, dann sage ich was, aber nicht einfach so im Voraus. Ich frage nach und erkläre nötigenfalls, dass ich es nicht verstanden habe da ich nicht gut höre.
    Seit gut einem Jahr trage ich die Haare kürzer so dass man den SP sieht.

    Bei der Arbeit erkläre ich jeweils anfangs des Schuljahres, dass ich schlecht höre und ein Ci trage und zeige den Kids was das genau ist, den neuen Lehrpersonen im Team ebenfalls. So fahre ich gut.


    Ich gehe aber grundsätzlich davon aus, dass es die anderen nicht wirklich interessiert und es mein Problem ist und ich einen Weg finden muss damit zurechtzukommen ohne dass meine Umgebung wahnsinnig viel Rücksicht auf mich nimmt, vor allem bei der Arbeit.

    Ich habe nie Übungen mit dem Lautsprecher gemacht, sondern nur gestreamt.
    Zu Beginn war ich ein paar Male bei der Audiologin zum Training, aber nur etwa 5 bis 6x mal danach habe ich alleine für mich Zuhause geübt. Ich würde keine speziellen Übungen machen, sondern einfach Hörbücher hören und das Ohr so trainieren, dazu kommt noch der Alltag das reicht bei SSD aus. Es geht ja darum das das CI Ohr lernt was wie tönt und man Immer besser damit versteht.

    Im Alltag ist eh das bessere Ohr immer dominanter und übernimmt die Führung, das CI Ohr hilft einfach mit, überlisten kann man dies nicht selbst mit einem weissen Rauschen im besseren Ohr.

    Über den Lautsprecher ist es einfacher weil das bessere Ohr dann mehr übernimmt und mithilft.

    AnniB

    Das mit der Leitungsfunktion ist hier auch so, man übernimmt in der Schule zuerst Ämter, z.B. Steuergruppenleitung oder Leitung eines Projektes und kann sich dann für eine andere Funktion qualifizieren und bewerben, damit man aber den entsprechenden Lohn erhält muss man ein zusätzliches Studium absolvieren. ich hab vorher schon bei Projekten und Gruppen mitgearbeitet und dann kam die Anfrage der Gesamtleitung ob ich mich bewerben möchte für die offene Leitungsfunktion.
    In meinem Wohnkanton kann man das Studium gar nicht beginnen und beenden wenn man keine Leitungsfunktion inne hat, es hätte viel mehr Bewerber als Plätze.


    DaZ ist sicher schon mal gut, das soll man bei uns aber auch nach einem CAS unterrichten den man dazu macht.

    Einfach alles in nicht zu grossen Gruppen ist gut finde ich oder Fächer in grossen Gruppen welche nicht mit zu viel Gruppenarbeiten korrespondieren, aber das ist heutzutage halt schwierig da viel Unterricht offen stattfindet.

    Ich arbeite seit mehr als 20 Jahren einseitig taub in den verschiedensten Schulseetings.

    Zuerst in der Regelschule Oberstufe, dann auf der Mittelstufe und am Schluss auf der Unterstufe. Die jüngeren Schüler waren weniger anstrengend als die grösseren, sie verstehen eher wenn man ihnen erklärt worum es geht und wollen einem nicht noch das Leben schwerer machen, sondern helfen.

    Ich habe nach 5 Jahren in der Regelschule aufgehört, habe Sonderpädagogik studiert und dazu 8 Jahre lang an zwei Sonderschulen mit kleinen Klassen (6-9 SuS) unterrichtet, das war meine ruhigste Zeit gewesen und am erholsamsten. Ich hatte meine Klasse, meinen Raum, meine Rituale und alles gut im Griff.

    Seit gut 8 Jahren arbeite ich integrativ in der Regelschule. Ich habe mein Unterrichtspensum nach stark reduziert und studiere Bildungsmanagement und habe eine Leitungsfunktion an der Schule übernommen. Dies ist viel einfacher als der Unterricht den ich vorher erteilt hatte, ich bin weniger müde und habe weniger Hörstress als vorher, selbst wenn ich im Moment teilweise 6 Tage Woche habe wegen dem Studium, aber das habe ich im Griff mit Roger Mics.

    Im Moment klappt das mit Leitung und wenig Unterricht gut, in Zukunft werde ich allerdings entweder nur noch in der Leitung arbeiten oder wechsle an die Hörgeschädigtenschule in der nächsten grösseren Stadt oder deren ambulanten Dienst welcher hörgeschädigte Kinder am Wohnort unterstützt. In ganzen Klassen arbeite ich eigentlich nicht gerne, das ist sehr anstrengend und macht mich müde.


    Ehrlich gesagt würde ich eher eine neue Ausbildung machen als mich jahrelang quälen in einem Setting wo es einem nicht wohl ist. Die Schule ist in erster Linie für die SuS da und nicht für die Lehrpersonen, man kann nicht alles so anpassen, dass es dann für die SuS und die LP passt. Einzelförderung oder Kleingruppenförderung wird hier in der Regel nur von Sonderpädagogen erteilt oder Lehrpersonen mit einem CAS Kurs in de speziellen Bereich, z.B. DaZ oder Begabtenförderung.
    10 Jahre Ausbildung habe ich auch schon überschritten, habe aber ausser in den ersten 3 Jahren immer nebenher unterrichtet, viele dieser Zusatzausbildungen kann man Teilzeit machen, ich nehme an dass ist in D nicht viel anders als in der CH. Ohne Kinder ist es auch einfacher zu bewerkstelligen als wenn man noch Kinder und Familie hat.


    Wie Informationen aus der Pause zu dir gelangen hängt von der Schulleitung ab, hier wird oft in der Pause was besprochen oder erklärt welches dann als verbindlich angeschaut wird, weil halt alle Betroffenen anwesend waren, alles andere wird schriftlich per Mail kommuniziert oder hängt am weissen Brett im Lehrerzimmer. ich schreibe keine Mails nach solchen Besprechungen vor allem wenn es nur den aktuellen Tag betrifft, was ja meistens so ist. Mails werden oft leider nicht gelesen und mündlich klappt einiges besser und direkter.


    Pausensituation:
    Ich bin lieber draussen in den Pausen und mache Aufsicht auf dem Pausenplatz als im Lehrerzimmer. Es ist ruhiger draussen. Im Lehrerzimmer schwatzen alle durcheinander, die Kaffeemaschinen, der Kopierer, das Telefon usw. Ich müsste keine Pausenaufsicht mehr machen seit ich in der Leitung tätig bin, mache dies aber freiwillig einfach weil erholsamer. Und wir sind ein kleines Kollegium mit max 10 bis 12 Leuten im Lehrerzimmer in der Pause.


    Sonst eine Berufs- und Laufbahnberatung aufsuchen und schauen was für Möglichkeiten dass sich ergeben.

    Es kommt wohl sehr auf die Art des Hörverlustes an. Ich hatte ein taubes Ohr und da hatte das HG leider nichts genutzt, habe dann CROS getestet und viel übers HG gestreamt, da ja das gesunde Ohr so weniger Stress hatte und ich keinen Kopfhörer brauchte. Da war der Klang vom HG sehr gut, ich hatte mich damals aber dummerweise auch für ein Premium Gerät überreden lassen, das hätte ich gar nie gebraucht, aber der Klang war top gewesen. Preis und Leistung passten wohl zusammen.


    Darum je nach Hörverlust kann es anders tönen und bei den HGs gibt es x verschiedene Qualitäten die dann jeweils auch anders tönen werden.


    Probieren geht über Studieren.