Posts by Buzz

    Danke auch an dich für die Antwort, Andrea2002! Ich hatte oben geschrieben, weshalb der Artone für mich keine gute Lösung ist. Da sind vor allem das durchs Rauschen Kopfweh und die Akkulaufzeit, die nicht für einen ganzen Tag im Büro hält, die Ausschlusskriterien.

    Für mich wirkt es auch, als käme ASHA nicht mit zwei unterschiedlichen Geräten klar. Das erstaunt mich jetzt doch, weil sich die Ankündigungen auf Google so lasen, als wäre die Synchronisation zwischen den beiden Geräten das Hauptfeature davon. Es ist ärgerlich, das so für sich feststellen zu müssen, aber nach den Erfahrungen der letzten Jahre mit AudioLink und jetzt dem AudioStream scheint mir Med El von allen Herstellern die schlechteste Wahl für bimodal Versorgte zu sein.


    ci_joe: Ich habe noch den Sonnet 1. Mit dem Prozessor bin ich an sich auch total zufrieden.

    Hallo ihr drei und erstmal vielen herzlichen Dank für eure raschen Antworten!


    Dani!: Das Resound habe ich noch nicht gekauft. Ich glaube aber, dass außer Resound und Starkey noch gar keine Hörgeräte mit ASHA-Unterstützung auf dem Markt sind. Selber habe ich jedenfalls nichts gefunden und mein Akustiker war auch überfragt. ci_joe hat es ja auch noch einmal bestätigt.

    Der Lag ist auf jeden Fall gewaltig, sind immer ca. zwei bis drei Wörter. Da ist Zuhören völlig ausgeschlossen. Ob das jetzt exakt eine halbe Sekunde oder etwas weniger ist, kann nicht sagen. Es ist jedenfalls viel zu viel, um das Gesagte gut mitzubekommen und irritiert wahnsinnig. Von der Möglichkeit Musik zu hören will ich da gar nicht anfangen. Dass es die Möglichkeit von Verzögerungen beim CI gibt, wusste ich gar nicht. Das ist ein guter Hinweis und ich werde dem mal nachgehen. Die Frage nach der Koppelung verstehe ich nicht ganz - ich muss es auf jeden Fall über die App von Med El machen, weil der Audiostream sonst nicht erkannt wird. Das Hörgerät hat eine eigene App.


    Theodor: Die Spulentechnik kenne ich selbstverständlich und habe hier auch noch einen Artone. Genau das ist aber auch der Grund, dass ich das absolut nicht mehr möchte, weil es einige m.M.n. gravierende Nachteile gibt. Ich finde diese Technik zum einen wahnsinnig störanfällig und kriege von dem leisen Grundrauschen Kopfweh. Dass ich im Jahr 2021 noch ein Zwischengerät zum Telefonieren benutzen sollte, finde ich unnötig. Ich wechsle nämlich lieber die Batterie direkt am Kopf als dass ich nochmal ein Ladegerät für die Spule rumtrage, die keine besonders gute Akkulaufzeit hat. Das sind nur ein paar der Nachteile und die Spule ist für mich selbst insgesamt leider keine Lösung, selbst wenn andere davon überzeugt sein mögen - und das freut mich für diejenigen auch ehrlich. Dass das Signal wenigstens nicht asynchron ist, kann ich aber aus meiner Erfahrung auch bestätigen.

    Hallo allerseits! Nach meiner Erstanpassung vor fast sechs Jahren bin ich in diesem Forum erstmal zum stillen Mitleser geworden, der sich kaum selbst zu Wort gemeldet hat. Nach einem Stellenwechsel drängt mich gerade das recht akute Problem des Telefonierens als bimodal versorgter Med El-Träger, und vielleicht geht es jemandem im Forum ähnlich oder es gibt bereits Erfahrungswerte zu dieser Problematik. Ich hatte immer den Eindruck, dass es sowohl für beidseitige Hörgeräte- als auch CI-Träger gute technische Anbindungsmöglichkeiten für beidohriges Telefonieren gibt. Für mich ist das sehr schwierig, weil ich mich aktiv für eine Seite entscheiden muss, mit der ich gerade telefonieren möchte - auf der anderen Seite langweilt sich in dieser Zeit wohl der Hörnerv und beginnt nach fünf Minuten ein Pfeifkonzert. Nun hat Google kürzlich zusammen mit einigen Firmen einen neuen Standard vergleichbar zu Made for iPhone auf den Markt gebracht. Mit ASHA sollte es den Ankündigungen möglich sein, zwei seitengetrennte Geräte als Headset zu verbinden. Auch nach Auskunft von Med El sollte es so gut realisierbar sein, auf einem Ohr mit CI und dem anderen mit HG ans Handy angebunden zu sein. Das hat mir erst sehr viel Hoffnung für mein Problem gemacht, aber gerade setzt Ernüchterung ein.


    Ich hatte ein neues Handy besorgt, den AudioStream trotz Lieferengpässen und technischen Anlaufschwierigkeiten organisiert und jetzt endlich ein Hörgerät mit dem ASHA-Protokoll von ReSound zum Testen bekommen. Die gemeinsame Anbindung klappt (wenn man die Macken des AudioStream erstmal kennt) recht problemlos, beide Geräte werden in den Barrierefreiheitsoptionen als Hörhilfen erkannt und die Bluetooth-Verbindung steht. Und dann beim Test: Die Verbindung ist absolut asynchron! Es ist wirklich, wirklich grauenhaft und völlig unbrauchbar. Das Hörgerät hängt durchgehend eine halbe Sekunde hinterher und eine normale Verständigung ist undenkbar. Mehrfache Versuche, beide Geräte neu zu koppeln, brachten keinen Erfolg.


    Hat hier irgendjemand bereits Erfahrungen damit gemacht? Ich weiß, dass es bereits einen Thread zum AudioStream gibt, aber ich denke, dass dieses Problem hier eher speziell ist und nicht so gut in den allgemeinen Thread passt.


    PS: Mit einem iPhone habe ich es auch schon probiert; da ist es daran gescheitert, dass ich den AudioStream gar nicht erst anbinden konnte.

    Hallo Markus und willkommen im Forum!


    Dass das ein riesiger Schock für dich war, kann ich mir gut vorstellen. Wenn ich das richtig verstanden habe, bist du von normal hörend auf an Taubheit grenzende SHkeit "abgerutscht" durch den MM? Und dann plötzlich diese Aussage, man soll sich nach einem CI erkundigen. Für mich war das damals gefühlt auch ein ziemlicher Schlag in die Magengrube. Was ich mich beim Lesen deiner Vorstellung ein bisschen frage, ist, was du genau suchst - noch mehr Erfahrungen von CI-Trägern? Wie sieht denn dein Alltag mittlerweile aus mit der Hörminderung? Gibt es da Möglichkeiten für dich, Rücksichtnahme und ggf. auch Rückzugsräume für dich einzufordern?


    Viele Grüße


    Buzz

    Von Med-El hieß es, den SP vorher abnehmen und dann einfach durchlaufen. Hab ich am Sonntag so gemacht, gab überhaupt kein Problem. Mich hat nur irritiert, dass nichts gepiept hat, als ich durchgegangen bin. Eigentlich hätte der Metalldetektor doch reagieren müssen?

    Hallo Andreas,


    und willkommen im Forum! :) Wir sind so ziemlich gleich alt.
    Bei der Sichtbarkeit halte ich es wie die Vorposter hier: Offen und sichtbar. Dabei habe ich irgendwann gemerkt, dass es als Mann mit dunklen Haaren trotz kurzem Sidecut und tiefschwarzem SP anderen Leuten so gut wie gar nicht auffällt. In der Alltagshektik hält jeder dieses Gerät für ein Bluetoothheadset oder ähnliches. Da gilt wohl wie immer: Man selber macht sich da viel zu viel Gedanken drüber ;)


    Ob du bei deinen genannten Voraussetzungen ein CI einsetzen lassen "solltest", wird dir hier wohl keiner so genau sagen können. Nur so viel: Bei einer starken Schwerhörigkeit und 30% Einsilberverständnis mit Hörgeräten ist meines Wissens nach die Indikation für ein CI gegeben. Ob du dich letztendlich dafür entscheidest, ist deine Sache. Wenn du sagst, dass du telefonieren und Fernsehen genießen kannst, würde ich persönlich noch etwas warten.
    Ich selber war auch bei 30% Einsilberverständnis, hatte aber im Alltag starke Einschränkungen, die seit der Implantation stückweise besser geworden sind. Mein persönliches Argument für das CI war, dass sich irgendwann ein Leidensdruck entwickelt hatte und beim letzten Test vor der OP waren nur noch 10% Einsilber da. Da war es also dann wirklich höchste Zeit ;)


    Viele Grüße


    Buzz

    Nach ein, zwei Tagen war es weg, ja. Aber wie gesagt, das war bei mir und das muss nicht zwangsläufig die Regel sein. Wenn du dich sicherer fühlst, kontaktiere lieber die Klinik. Und wenn es nur ist, damit dir da gesagt wird, dass du im Moment nicht extra rein fahren muss.

    Grüß dich!


    Ja, die Sache mit dem Druck im Innenohr. Bis zur Implantation habe ich aus Gewohnheit ab und zu mal einen Druckausgleich gemacht. Ein paar Stunden nach der Implantation ist mir das in Gedankenlosigkeit auch passiert. Die Folge war ein Blubbern und Knacken im Kopf. Es knackte dann länger vor allem beim Schlucken oder bei Kopfbewegungen. Das gleiche, als es mir ein paar Tage später noch mal passierte. Ich denke, da reißt das Gewebe durch den Druck noch einmal leicht auf und blutet nach. Wenn du dich sicherer fühlst, suche den Kontakt mit der implantierenden Klinik. Ansonsten würde ich selbst das erst tun, wenn noch zusätzlich etwas "komisch" ist (Schwindel, Schwellungen, Schmerzen...) - aber das ist nur meine persönliche Meinung! Das Nasezuhalten solltest du dir in jedem Fall dringend abgewöhnen, das ist auch ohne Implantat nicht gesund!


    Viele Grüße
    Buzz

    Hallo Christiane!


    Wie die anderen schon gesagt haben, wahrscheinlich sind Geduld und neue Einstellungen in deiner Situation erst einmal das Beste. Ich bin zwar selber nur seit einem halben Jahr implantiert und hatte am Anfang auch diese Phase, wo das Gehirn schon stark auf das neue Hören rüber geschwenkt ist. Mittlerweile hat es sich aber eingependelt und ist in einer Hinsicht besser als vorher: Früher hat mich das einohrige Hören mit dem besseren Hörgerät (auf der implantierten Seite konnte ich schon einige Jahre vor der Implantation Sprache nicht mehr gut verstehen) dermaßen angestrengt, dass ich immer ab Nachmittag das Gefühl hatte, ich hätte Watte im Ohr und würde nicht mehr richtig hören. Über Nacht ist es dann immer verschwunden, aber es war schon ein ekliger Kreislauf. Dieses Gefühl ist seit einer Weile komplett verschwunden! Ich schiebe es darauf, dass das CI-Ohr mittlerweile stark genug ist, um eigenständige Informationen zu liefern und das HG-Ohr zu entlasten. Das HG habe ich auch leiser stellen lassen, weil ich es nicht mehr ganz so laut brauchte. Und ich hoffe ein bisschen, dass ich eine eventuelle Verschlechterung so etwas verlangsamen kann :rolleyes:


    Alles Gute!
    Buzz

    Willkommen im Forum! :)


    Lieber Michael,
    ich gehe bei mir nicht von Morbus Menière aus. Irgendwie passt alles nicht zusammen. Ich habe ca. 4-5 Attacken im Jahr gehabt, die ca. 1-2 Tage mit Bettruhe gut in den Griff bekommen zu waren. Hatte auch nur Drehschwindel dabei. Meine letzte war Anfang Juni diesen Jahres. Das einzige was immer da ist ist die Empfindlichkeit bei drehenden Dingen. Karusellfahren und um die eigene Achse drehen, sind für mich z.B. nicht möglich.


    Du bist auf beiden Ohren ertaubt durch MM?


    Diese Symptomatik kommt mir sehr bekannt vor. Gerade, dass die Attacken mit Bettruhe bekämpft werden können, ist so weit ich weiß, relativ untypisch für Menière. Bist du während einer Attacke besonders licht- und/oder geräuschempfindlich? Wurdest du schon auf eine vestibuläre Migräne hin untersucht? Bei mir hatte man auch zuerst in Richtung Menière diagnostiziert, nach einer ausführlichen Untersuchung in einer Schwindestation fiel die Diagnose vestibuläre Migräne allerdings recht eindeutig aus. Ist teilweise etwas tricky, weil diese Migräneart nicht zwangsweise mit Kopfweh einher geht, das macht sie manchmal schwer zu diagnostizieren.
    Das ist deswegen von Bedeutung, weil sich die Attacken teilweise mit den selben Vorbeugungs- und Verhaltensmaßnahmen wie bei einer regulären Kopfwehmigräne abschwächen oder ganz bekämpfen lassen.
    Bei Fragen melde dich gerne hier oder per PN! :)


    Viele Grüße
    Buzz

    Willkommen im Forum!


    Du bist dir ja schon 100% sicher, was das CI angeht, sehr schön :) Bei der Bewilligung durch die KK sehe ich auch kein Problem, das wird schon klappen. Ich wünsche dir also eine gelungene OP und viel Erfolg mit dem neuen Blechohr! :)


    Viele Grüße


    Buzz

    Und wieder ein neuer Zwischenstand zweieinhalb Monate nach der EA.


    Martin, ich verstehe, was du mit der Unterscheidung "zu laut" und "schrill" meinst. Es ist manchmal wirklich nicht so leicht, die erforderliche und normale Lautstärke realistisch einzuschätzen, gerade, wenn man im entsprechenden Frequenzbereich so gut wie keine Hörerinnerung hat. Da hilft dann wohl nur ausprobieren und auch ein Stück weit auf das eigene Behagen achten...


    Was hat sich nun in der Zwischenzeit getan?
    Wie bereits im letzten Beitrag geschrieben, wurde die Gesamtlautstärke jetzt noch einmal um 10% erhöht, bzw. allgemein nachgestellt. Diesmal bei einer anderen Technikerin mit einer anderen Herangehensweise ("Wie jetzt, nacheinander alle Töne anspielen, die fast unangenehm laut waren? Das grenzt ja an Folter! Neenee, wir schauen einfach, ob Sie bei mittlerer Lautstärke Unterschiede zwischen den einzelnen Elektroden wahrnehmen.") - hat so auch funktioniert und die T-Level sind jetzt sehr vorsichtig eingestellt. Den Tag drauf hat es teilweise wieder angefangen, in ruhiger Umgebung zu fiepen, aber danach war das dann auch vorbei.
    Gespräche nur mit CI kann ich einigermaßen gut führen, solange sie nur unter vier Augen sind. Sobald Lärm oder mehrere Leute dazu kommen, muss ich das Hörgerät dazu schalten. Allgemein ist es teilweise in Gruppen etwas schwieriger für mich geworden, da ich jetzt über das CI das Gefühl habe, hauptsächlich Störgeräusche abzubekommen, die ich vorher gar nicht gehört habe - Stichworte: Geflüster untereinander, Papierrascheln, Klicken des Kugelschreibers... Teilweise nehme ich den SP in solchen Situationen dann auch einfach ab. Generell nehme ich mir mittlerweile ganz gerne mal die eine oder andere Hörpause, weil es doch recht anstrengend ist.
    Dazu kommen manche Sprüche von Kollegen, die ganz offensichtlich gar keine Ahnung haben, wie man ein CI zu beurteilen hat, bzw. was für Erwartungen daran realistisch sind. Entweder kam "Lass dich doch mal beim Techniker einstellen, du musst ja immer noch hin und wieder nachfragen, das ist doch nicht normal" oder bei einem Vortrag auch mal in Bezug auf die FM-Anlage "Jetzt hast du dich doch schon extra operieren lassen, und dann brauchst du die ganze Technik immer noch?" - schwierig, da passend zu reagieren. Ich ärgere mich bei so etwas aber nicht wirklich lang, weil ich ja meine eigenen Erfolge im Vergleich zum Hörgerät sehe und das lasse ich mir davon auch nicht nehmen. Aber eine gute Erwiderung darauf zu finden, wäre schön. Ich habe bislang noch keine gefunden. "Fragst du einen Gehbehinderten, ob er mit dir Marathon läuft, weil er statt seinem alten Rollstuhl jetzt einen E-Rolli hat?" trifft den Kern ja auch nicht wirklich (oder, wie es jemand anderes meinte, "der Vergleich hinkt"). Wie gehen denn andere hier im Forum damit um? Aus Erfahrungen weiß ich, dass es von Gesprächspartnern ein erhebliches Maß an Empathie braucht, um das Konzept "Hörstress" ansatzweise nachvollziehen zu können, geschweige denn die Sondersituation, in der man sich mit einem CI befindet. Manche Leute scheinen von sich aus drauf zu kommen, anderen kann man es noch so oft in epischer Breite erzählen, ohne dass es wirklich zu Verständnis führt.
    Davon weg gehend wieder etwas Positives:
    Ich habe neue Geräusche im Repertoire! Und zwar habe ich mich bei einem gemeinsamen Nachtspaziergang neulich über ein recht hohes Geräusch gewundert, an das ich mich irgendwie erinnern konnte, was mich aber dennoch irritiert hat. Für Vögel war es etwas zu leise und zu regelmäßig, für ein technisches Geräusch aber auch nicht gleichförmig genug. Ein kurzer Check, indem ich die Verbindung zwischen CI und SP kurz getrennt und mit dem Hörgerät gelauscht habe: Stille. Also eine kurze Nachfrage und es stellte sich heraus, dass das Grillen waren. Das letzte Mal, dass ich mich wirklich an dieses Geräusch erinnern kann, war irgendwann in meiner Kindheit. Ab da habe ich sie an diesem Abend aber wirklich überall gehört und bin hin und wieder vor einem Busch stehen geblieben, aus dem es besonders laut schallte. Ein schönes Erlebnis! ^^
    Dazu gesellte sich bald eine Küchenuhr in der schwiegerelterlichen Küche, deren Ticken ich bis dahin nie wahrgenommen hatte und bei dem Versuch nur mit Hörgerät gar nicht hörte, selbst, wenn ich den Kopf direkt daneben hielt. Diese Küchenuhr nun hat mich beim ersten Betreten des Raumes nach der CI-Operation durch ihr lautes Ticken kurz irritiert. Verrückte Welt :D


    Und das Beste ganz zum Schluss: Telefonate mit Familienmitgliedern gehen mit CI mittlerweile weitestgehend reibungslos! :thumbsup: Mit anderen Leuten zu telefonieren traue ich mich nicht wirklich, weil das eine Situation ist, die ich immer nach Möglichkeit vermieden habe, auch mit HG schon.


    So weit für den Moment von meiner Seite :thumbup:

    U-Bahnen sind da gemeingefährlich! Einmal keinen Sitzplatz gefunden, so dass man sich an der Trennwand anlehnen muss, die oben genau in Kopfhöhe von einer Metallstange begrenzt wird. Einmal etwas relaxt dagegen lehnen, einmal kurz entspannen und ZACK! ... Gemeingefährlich, sag' ich! :D

    So viel Experimentierfreude hier :D Erfindet doch mal eine kleine Wasserstoffzelle zur Energieversorgung der CIs, damit die große Batterielade wegfallen kann!


    Martin, weiter so! Ich lese hier sehr gerne mit, du hast eine angenehme und witzige Art zu schreiben :thumbsup: Und das mit den Hörbüchern mit Jürgen Prochnow muss ich auch mal versuchen. Eigentlich mal Hörbücher generell, bisher war es immer nur der Audio-Podcast der Tagesschau.

    Und einen Monat später wieder ein Lebenszeichen - ich habe zwar täglich im Forum gelesen, aber zu viel zu tun gehabt, um mich wieder selbst zu Worte zu melden :whistling:


    Matthias: Habe ich das eigentlich richtig verstanden, dass ich nach Verfügbarkeit der neuen Spule und des neuen Kabels das nächste Mal, wenn das Kabel kaputt geht, darum bitten soll, dass mir die neue Version ausgehändigt wird?


    Was die T-Level angeht: Die sind jetzt eingestellt! Und zwar nach unten, was ich unlogisch fand. Am Tag darauf bin ich fast wahnsinnig geworden, weil das Summen und Pfeifen in Ruhe schlimmer geworden war, viel intensiver. Ich war schon auf dem Weg zur "Notfall-Nachstellung", als das urplötzlich wieder aufgehört hat. Bis jetzt (also einen Monat später) hatte ich das danach nie wieder. Komisch, aber wenn es funktioniert, will ich da nicht weiter drüber nachdenken 8) Das Lautstärkeniveau wurde auch um 10% angehoben, kommende Woche werden es wohl wieder 10%. Ich kann das gerade gut ab und habe fast schon das Verlangen, mehr Input auf dem CI-Ohr zu bekommen. Testweise habe ich auch schon eine Unterhaltung zu zweit in einer mittellauten Bar (basslastige Hintergrundmusik und vereinzelte Gespräche an den Nachbartischen) versucht. Das ging eine halbe Stunde lang völlig problemlos, dann habe ich aus Bequemlichkeit das Hörgerät wieder zugeschaltet, es klingt einfach alles etwas "runder" damit. Allerdings gibt es einiges, was ich mittlerweile mitbekomme, das ich nur über das CI höre. Beispielsweise Vögel vor dem Fenster, das Mausklicken der Kollegin gegenüber vom Tisch, entfernt geführte Gespräche... Schon heftig, wenn man mal genauer darüber nachdenkt.


    Aber kurzum: Ich bereue die Entscheidung nach wie vor nicht :thumbsup: Wenn überhaupt (und wenn das meinem Naturell entsprechen würde) könnte man sich ein wenig ärgern, das Ganze nicht schon früher in Angriff genommen zu haben. Aber wer weiß, wozu es gut war...