Posts by ChrisH

    Moin ReCI,


    sehr gute Hinweise!


    Akkus und Batterien dürfen nicht in die Trockenbox, könnte ja sein, dass das Kästle überhitzt und die Teile dann zu heiß werden und dann brennen können oder gar explodieren.


    Mit dem Kabel meinst Du das Überträgerkabel. Das ziehe ich allein schon deshalb von SP und Überträger ab, weil gerade diese Kontakte bei mir sehr gern korrodieren. Der Überträger kommt bei mir mit in die Trockenbox, aber das Kabel werde ich in Zukunft weglassen ... ist eh ein verschweisstes Teil, dürfte keine Feuchtigkeit aufsaugen.


    Meine Kabel halten in der Regel gut ein Jahr, weswegen ich mir über das Abziehen auch keine Gedanken mache ... man muss halt nur am Stecker ziehen und nicht am Kabel. An anderer Stelle war hier im Forum schon mal darüber diskutiert worden, dass es hier oft zu Kabel"brüchen" kommen soll.


    Gruß vom Christian

    Ich habe zwar ein Verschlimmerungsantrag gestellt.

    Aber bei mir stellt sich die Stadt quer.

    In wie fern stellt sich „die Stadt“ quer?


    Du stellst einen „Neufeststellungsantrag“ unter Angabe Deiner Ärzte und Erläuterung der neu zu hinzugekommenen bzw. neu zu bewertenden Einschränkungen.

    Die Versorgungsbehörde holt Gutachten ein und entscheidet auf dieser Grundlage. Darüber bekommst Du einen Bescheid, gegen den Du ggf. Rechtsmittel (Widerspruch, Klage) einlegen kannst.


    Wo klemmt‘s?

    Frage: Habe ich eigentlich was anderes geschrieben?

    Moin Konrad,


    nun ja, Dein Zitat im Beitrag #25 aus einem früheren Beitrag in einem anderen Thread ist schon ein wenig grenzwertig. Für jemanden, der nicht so in der Materie drin ist, Liest sich das, als wenn Du mit Deinem CI schon mehrfach einfach mal so in einen MRT-Raum reinmaschiert bist. Mag sein, dass die Räumlichkeiten der Eidgenössische Technische Hochschule (ETH) Zürich Dimensionen haben, in denen ein abgrenzen des Gefahrenbereiches (Gausslinie) machbar ist ... ob das auch in einer radiologischen Praxis so möglich und üblich ist, entzieht sich meiner Kenntnis. Wäre mal interessant, in welchem Abstand Du Dich bei einem "NMR > 20 Tesla" aufhalten durftest.

    Ich meinte mit Explantation auch nicht die Entfernung der Elektrode, sondern des Magneten. Ich hatte vorausgesetzt, dass das auch so ankommt

    Nee, kam zumindest bei mir nicht so an ... "Entnahme des Magneten" wäre eindeutig die weniger verwirrende Formulierung gewesen8)


    Übrigens, in der aktuellen Ausgabe der CI-Impulse 3/2020 hat die HCIG zum Thema "CI und Bildgebende Verfahren" sehr schön klinische Informationen sowie Hinweise aller Hersteller zu allen Implantaten zusammengestellt.

    wurde gerade informiert, dass anscheinend ein neues Doku hochgeladen wurde bezüglich der anstehenden Änderung der VersMedV .

    Also sie arbeiten wieder weiter dran.

    Hier die Passagen, die mir auf die Schnelle ins Auge gestochen sind


    Moin bestager ,


    "eine neue Doku" zur Änderung der VersMedV? Weißt Du da mehr zu? Hast vielleicht sogar einen Link?


    Die von Dir zitierten Auszüge und der Link zum BMAS sind ja von Februar 2019 und hier im Forum schon im April letzten Jahres verlinkt worden (https://dcig-forum.de/forum/index.php?thread/3072-änderung-der-versorgungsmedizinverordnung/&postID=63562#post63562).


    Dort ist auch der Entwurf verlinkt und laut dem sollte es einen eingeschränkten Bestandsschutz bis 31.12.2022 geben ...


    Aufgrund der Proteste der diversen Sozialverbände und einer Petitition hat das BMAS die Änderung gestoppt und eine Überarbeitung unter Einbeziehung der Verbände angekündigt ... das ist der Stand von Juli 2019 (https://schwerbehinderung-gdb.…stweilen-nicht-geaendert/).


    Allerdings gab es zwischenzeitlich eine Änderung der Verordnung, jedoch betraf dies nur den Teil C zum Sozialen Entschädigungsrecht (SER) - ausführliche Infos da zu finden sich hier: https://www.poko.de/Schwerbehi…he-Grundsaetze-geaendert!.


    Auf jeden Fall heißt es auch hier wachsam sein!


    Gruß vom Christian

    Schaut aus, als wenn Du statt mit dem Kopf durch die Wand durch den Übertrager wolltest;)
    Aber Spaß beiseite.

    Sowas hab ich noch nicht gesehen. Ist das jetzt nur die Kappe oder hat das Innere auch „was“?

    Reklamier es bei Med-El, fällt ja wohl unter Garantie. Ersatz kommt per DHL/UPS etc. und gut ist.

    Nix für ungut, aber so einige Kommentare hier sind alles andere als zielführend ...


    Ich selbst kann das Problem nicht nachvollziehen, da iPhone-Nutzer und AB-Träger. Mein ComPilot und der Bose QC 35 II Kopfhörer tun es trotz Corona-App ohne Störung.


    Habe trotzdem mal die in der App genannte technische Hotline angerufen und das Problem geschildert. Der Fall ist dort so nicht bekannt. Da die App nur auf die weiter oben schon beschriebene Schnittstelle des Betriebsystems aufsetzt, quasi nur Daten empfängt, vermutet man den Fehler ehr im Android bzw. iOS, die ja mit der Bluetooth-Schnittstelle kommunizieren ... hier müsste also Google oder Apple befragt werden. Bei Apple auch für Hörgeschädigte kein Problem. Dort gibt es Support via Chat ... man muss es nur tun.


    Soweit ich das jetzt verfolgt habe, betrifft es nur Samsung-Handy und Cochlear N7 ... wurde denn da schon mal bei Cochlear angefragt, ob das Fehlerbild dort bekannt ist? Die dürften doch wohl am ehesten informiert und an einer Lösung interessiert sein.

    Kommen wir mal wieder zum eigentlichen Thema des Threads zurück.


    Ich trage auch Brille (aktuell sogar mit relativ dicken Bügeln) und AB Naida CI Q70, natürlich mit T-Mic.

    Hatte anfänglich auch Bedenken, die Maske an- und ablegen zu können, ohne dabei die Sprachprozessoren abfliegen zu lassen.


    Sehr geholfen hat mir dabei eine Information eines Hörgeräteakustikers:

    https://www.hoergeraete-langer…bsetzen-von-schutzmasken/


    Beschrieben wird zwar hauptsächlich das Ablegen, aber das Anlegen klappt in umgekehrter Reihenfolge bei mir problemlos.

    Also obere Bänder über die Ohren legen und dann nach hinten über die Ohren ziehen. Ich braucht da weder Brille noch CI ablegen. Klappt wunderbar ... einfach mal probieren ... in Ruhe ein bißchen üben ... auch hier ist Geduld das Zauberwort.


    Hab allerdings auch gut reden ... brauche die Maske maximal an 2 oder 3 Tagen in der Woche und dann vielleicht 3-4 mal für maximal ne Stunde ... wie es der Einkauf eben erfordert. Ausserdem verwende ich in erster Linie Masken mit dünnen runden Zugbändern, wie auch Herr Langer sie im Demo trägt. Mit Hosenbandgummis komme ich nicht wirklich klar.


    Für Treffen mit Hörgeschädigten nutze ich eine Maske von Highlight Media:

    https://www.highlight-media-maskenshop.de

    Die Gleichstellung ist genau genommen nur als Absicherung Deines Arbeitsplatzes anzusehen. Daher auch Beantragung, Prüfung und Bescheid bei und durch die Agentur für Arbeit. Soweit ich das erlebt habe, bekommst sowohl Du als auch der Arbeitgeber den Bescheid. Von daher frage ich mich jetzt ja, wer denn da bei Dir noch einen Nachweis sehen will. Einen Schwerbehindertenausweis gibt es bei Gleichstellung jedenfalls nicht - siehe auch hier: https://www.einfach-teilhaben.…/gleichstellung_node.html


    Übrigens: auf dem gleichen Weg kann man auch eine Anrechenbarkeit auf mehr als einen Schwerbehindertenplatz erreichen. Das ist für den Arbeitgeber bei der Ermittlung der Beschäftigungsquote und damit der Höhe der Ausgleichsabgabe interessant. Hat zwar hohe Hürden, aber für hochgradig Hörgeschädigte durchaus möglich.

    Also eigentlich als Ersatz für die klassische Türklingel gedacht ... okay, wenn die Verdrahtung defekt ist, kommt eine Funklösung evtl. billiger.


    Ich persönlich kann diese angehefteten Taster draußen am Klingelbrett nicht leiden. Dann kommt möglicherweise noch Vandalismus dazu ...

    Wir hatten Glück, unsere Klingelleitung war mehradrig ausgelegt und hatte freie Adern. Das dürfte bei mehreren Parteien im Haus schon schwieriger werden. Aber da würde ich an die Eigentümergemeinschaft oder den Vermieter herantreten.


    Die GKV darf eigentlich nur Kosten für Hilfsmittel übernehmen, die im Hilfsmittelverzeichnis aufgenommen sind. Du kannst Deine KK ja mal ansprechen, evtl. übernehmen sie die Kosten auf Kulanz, weil es billiger kommt als eine Signalanlage aus dem HMV. Viel Hoffnung würd ich mir bei der derzeitigen "Ablehnpraxis" allerdings nicht machen.

    Moin Bibo,


    es gäbe in Lüchow/Salzwedel eine Selbsthilfegruppe oder im DHZ Hannover den Cochlear-Shop ... liegt zwar alles nicht um die Ecke, aber für einen Test nach Absprache sollte es reichen. Evtl. findest Du auch einen Hörgeräteakustiker in Deiner Nähe der GN resound führt. Die Wireless-Teile von Cochlear sind baugleich mit GN resound.


    Teste da auch das Minimic 2+, dass neben dem Mikro-Einsatz auch mit Bluetooth-Geräten verbunden werden kann, per Kabel an Audiosysteme angeschlossen werden kann und auch IndukTionsanlagen (Ringschleife) unterstützt.


    Gruß vom Christian

    Ich habe audible

    Dann probier doch über die Hörprobe einfach mal verschiedene Sprecher durch, statt übers Genre oder bestimmte Titel zu suchen. Ich würde Dir jetzt z.B. Dietmar Wunder, Dietmar Bär oder auch Christian Berkel vorschlagen. Letzterer hat gerade den Hörbuchpreis 2020 als bester Interpret für seine Lesung des Romans "Serotonin" des französischen Autors Michel Houellebecq gewonnen. Mir hat auch die Lesung der Preisträgerin für die beste Interpretin, Camilla Renschke gut gefallen, eine sehr klare und sehr akzentuierte Stimme.


    Ich muss alles extrem verlangsamen, um etwas zu verstehen.

    Verlangsamen ... damit habe ich ehr schlechte Erfahrungen gemacht .... die Tonlage liegt deutlich tiefer, die Stimme wird verzerrt ... für mein Empfinden kontraproduktiv. Ich würde Dir empfehlen, zum ungekürzten Hörbuch den Titel auch als echtes Buch zu besorgen (Stadtbücherei) und bei normaler Abspielgeschwindigkeit mitzulesen. Schwierige Passagen kannst Du wiederholen und mit der Zeit werden sich - um in Ralle Bild zu bleiben - die Schubladen mehr und mehr mit immer besseren (Hör)Bildern füllen.

    Kann der Service von Med-El Dich da vielleicht unterstützen?

    Die sind doch in Innsbruck und Du bist da ganz sicher kein Einzelfall in Österreich.

    In Deutschland ist der Kundenservice in Starnberg für sowas immer ein prima Ansprechpartner!

    Wie es aussieht, ist die Überprüfung des GdB vom Amt wegen erreichen der Volljährig eingeleitet worden.


    Die Bewertung scheint ausschließlich auf den Absatz 5.1 im Teil B der Anlage zu §2 VersMedV zu beruhen, wonach je nach Sprachstörung ein GdB von 80-90 zuerkannt werden kann. Wie weit bei Eurem Sohn Sprachstörungen vorliegen, die einen GdB von 100 rechtfertigen, kann nur ein entsprechender Gutachter beurteilen.

    Beim N6-System von Cochlear heißt das Filterprogramm "Scan"

    Stimmt das so? Ist das Scan-Programm der Filter? Meines Wissens automatisiert das Scan-Programm nur das Umschalten auf bestimmte Programme, die für definierte Umgebungsbedingungen angelegt wurden.

    Im Programm können dann Filter oder Funktionen eingerichtet sein, z.B. für laute Umgebung wie im Café eine Störschallunterdrückung und evtl. ein Zoom zum Gegenüber. Oder eben ein Musik-Programm, bei dem alle Filter abgeschaltet sind. Jedes Programm kann individuell für jeden Programmplatz auf den Nutzer eingestellt werden. Dieser muss dann entweder je nach Situation das richtige Programm an der Fernbedienung einstellen oder überlässt das Umschalten dann eben dem "Scan".

    Moin Stuttgarter,


    Deine Geschichte ist in der Tat heftig und trotzdem auch von mir der Hinweis, Zweit-, Dritt- oder auch Mehr-Meinungen einholen. Ich bin selbst nach 13 Jahren reimplattiert worden, nachdem man 2 Jahre lang nicht herausfinden konnte, warum mein jahrelang gutes Sprachverständnis immer weiter in den Keller ging ... die von Dir beschriebenen extremen Auswirkungen traten bei mir glücklicherweise nicht auf.


    Zu den Gebärdenkursen - kann es sein, dass hinter der Ablehnung der Krankenkasse die seit Anfang des Jahres neuen Regelungen des Bundes-Teilhabegesetzes stehen? Soweit ich weiß, sind diese noch wieder auf Landesebene umzusetzen ... da kenne ich mich nicht aus.


    Aber: Du als ehemaliger Stuttgarter kennst vielleicht den DSB-Ortsverein Stuttgart. Der hat mit dem Landesverband in seinem David-Wengert-Heim in Vaihingen eine EUTB-Beratungsstelle eingerichtet (https://stuttgart.eutb.de/dsbbw/). EUTB-Berater gibt es überall ... einfach mal googlen ... nur schauen, dass die spezielle Berater für Hörgeschädigte haben.


    Eine weitere Anlaufstelle wären für Dich evtl. die Dolmetschervermittlungen. Hier mal ein Link zu einer Übersicht beim Gehörlosenbund: http://www.gehoerlosen-bund.de…vice/dolmetscherzentralen.


    Alles Gute wünscht Christian