Beiträge von ChrisH

    Moin Andreas,


    auch wenn das Mikro im Überträger selten genutzt wird kommen bei mir immer Soundprozessor und Überträger gemeinsam in die Trockenbox. Dazu ziehe ich auch das Kabel vom SP und Überträger ab, denn genau in diesen Verbindungen bilden sich "Beläge", bei mir besonders am Kontakt vom Überträger. AB hat mir geraten den Kontakt ab und zu auch mit einer kleinen Bürste (hat Phonak für Hörgeräte) zu reinigen. Um den Magneten im Überträger selbst mach Dir keine Gedanken, einfach dort belassen. Auch die Kappe nehme ich nicht ab.


    Viel Erfolg für Deine Hörreise wünscht Christian

    tele-nobbi

    Du meinst mit Richtungshören jetzt das orientieren/orten im Raum - das funktioniert nur mit zwei Ohren.

    Wenn ich oben von "gezieltem Richtungshören (Ultrazoom)" schrieb, dann geht es mir um die "Fokussierung auf von vorne kommende Sprecherstimmen" (Zitat AB Technische Spezifikationen Nadia Q90). Dies wird u.a. durch Mehr-Mikrofon-Technik ermöglicht.

    Danke Konrad für diese Klarstellung!


    Was mir hier noch fehlt, selbst von AB leider nicht so klar dargestellt wird und dann bisweilen zu merkwürdigen Entscheidungen seitens der Kostenträger führt: das T-Mic ist das Standard-Mikrophon des AB Naida Q70/Q90 SP und damit KEIN optionales Zubehör oder gar Schnickschnack.


    Die 2 zusätzlichen Mikrophone im SP selbst (im Ohrhakenansatz und beim Lauter-Taster) werden für die das gezielte Richtungshören (Ultrazoom) benötigt.


    Ein viertes Mikro befindet sich im Überträger und ist zum einen eine schöne Option z.B. für's Radfahren (Windgeschützt unterm Helm) zum anderen aber für das ohrferne Tragen des SP (Nadia im AquaCase als Schutz vor Wasser/Feuchtigkeit aber auch Staub) oder mit dem Neptune SP erforderlich.

    Naja, es gibt auch noch ein Leben neben dem CI und PerterP hat es ja in der Computerecke eingestellt .... das passt also schon ... obwohl SSD ... interessante Überlegung.


    PerterP

    Ich bin mit Windows seit Version 10 nicht mehr unterwegs.


    Wenn ich Dich richtig verstanden habe, hast Du wohl ehr ein Problem mit Deiner PC/Windows-Installation als mit dem Spiel.

    Nach Einbau der SSD hätte die Installation eines aktuellen (unmittelbar vor dem Umbau erstellten) System-Backups wohl ehr zum Ziel geführt.

    So musst Du natürlich auch alle weiteren Programm neu installieren.


    Programm-Installationen greifen unter Windows heute meist so tief in Windows selbst ein, dass ein Verschieben eines Spiel-Verzeichnisses fatale Folgen haben kann. Hat denn das Game noch dem Verschieben auf die SSD überhaupt noch funktioniert?

    Hallo Habakuk13 ,


    in Deinem ersten Beitrag, schreibst, dass Du 43 Jahre alt bist und trotz der nicht gelungenen CI-Versorgung ganz gut im Alltag zurecht kommst ... noch klappt es mit dem Gegenohr, aber was ist, wenn aus der jetzt schon fortschreitenden leichten Schwerhörigkeit - z.B. aus Überlastung - ein durch Hörgeräte nicht mehr auszugleichender Hörstatus folgt? Ich will Dir keine Angst machen! Aber bedenke, Du hast noch das halbe Leben vor Dir! Deswegen würde auch ich wie Auditorin71 so schön schreibt "Himmel und Hölle" in Bewegung setzen, um die Gründe für die Kopfschmerzen und die fehlgeschlagene CI-Versorgung herauszufinden.


    Ich kann es ein wenig nachfühlen, wenn Du nach jahrelanger Odyssee durch Arztpraxen und Kliniken nicht mehr magst.

    Trotzdem, ich an Deiner Stelle würde mir jetzt mindestens eine Zweit-, ja sogar eine Drittmeinung von anerkannten großen CI-Kliniken holen.

    Ich drücke Dir die Daumen dass Du anschließend für Dich eine gute Entscheidung treffen kannst.


    Bei mir wurde vor 6 Jahren eine Reimplantation vorgenommen, weil das 13 Jahre alte Implantat leider defekt war. Der Austausch verlief für mich wie die erste und zweite Implantation. Eine Explantation sollte da medizinisch gesehen kein Problem sein.


    Gruß vom Christian

    Ich bin ja bei bestager , dieses Thema aktiv anzugehen, würde mir aber wünschen sachlich zu bleiben.


    Da es nicht jedermanns Ding ist Stellungnahmen zu (scheinbar?) nicht öffentlichen Referentenentwürfen zu lesen und zu bewerten, hier mal ein Link zu einem aktuellen Kommentar eines Fachanwalts für Arbeits- und Medizinrecht: https://schwerbehinderung-gdb.…liche-verschlechterungen/


    Dass bislang keine Stellungnahme seitens eines Hörgeschädigtenverbandes vorliegt, könnte darauf beruhen, dass m.W. nur bestimmte Dachverbände in das Verfahren einbezogen werden. Dies sind m.W. in diesem Fall weder DSB noch DCIG sondern die Deutsche Gesellschaft der Hörgeschädigten - Selbsthilfe und Fachverbände e.V.. Diese hat just an diesem Wochenende ihre jährliche Arbeitstagung und Mitgliederversammlung und ich denke mal, dass dort eine Stellungnahme verabschiedet wird.

    Du kannst davon ausgehen, dass der SP wie ein Hörgerät etwa 6 Jahre getragen wird. Bei Defekten erfolgt ein Austausch natürlich früher, aber solange die Versorgung funktioniert und keine deutliche Hörverbesserung zu erwarten ist, wird es keine Kostenübernahme seitens der Krankenkasse geben. Kommt ein neuer SP mit neuen Funktionen auf den Markt, wird man Dir aber sicher die Möglichkeit für einen Test geben ...


    Wie Du hier im Forum nachlesen kannst, zeigen sich die Hersteller bei der Markteinführung oft kulant und tauschen den SP, wenn die Erstversorgung in einem gewissen Zeitfenster liegt.


    Auf die Implantate wird m.W. 10 Jahre Garantie gegeben. Mein erstes Implantat wurde aufgrund eines Defekts nach 13 Jahren ersetzt. Es gibt aber auch CI-Träger der ersten Stunde, die heute noch das Originalimplantat tragen. Never change a running system!

    Hildegard

    Für das induktive Hören mit dem MyLink sind das super Ideen, das Mischungsverhältnis zu ändern :thumbup:


    Hier ging's um das Mischungsverhältnis für den Funkempfänger direkt am SP. Wäre mal interessant, ob das Umschalten auf T auch hier zu 100% Roger führt und ob dann evtl. Störgeräusche via Induktion dazu kommen. Wäre ein toller Workaround, da ja die Einstellung im Roger-Empfänger fix ist. Kann es selbst leider nicht testen, da mit AB versorgt.

    Am Samstag veranstaltete die HCIG zusammen mit Med-El ein Technikseminar im Deutschen Hörzentrum Hannover (DHZ).

    Dort erhielt ich von Med-El die Info, dass das Mischungsverhältnis geändert werden kann - allerdings nur mit entsprechender Technik wie z.B. mit dem Roger Touchscreen Mic (https://www.phonak.com/de/de/h…oger-touchscreen-mic.html).

    Das wird nur wenigen zur Verfügung stehen, aber hier sollte ein für Phonak Roger autorisierter Akustiker oder die Audiologie der implantierenden Klinik unterstützen können, sonst bitte an Euer Med-El Care Center wenden (https://care.medel.com/med-el-care-center/). Die Einstellung erfolgt dabei nicht im SP sondern wird am Roger-Empfänger vorgenommen und dort gespeichert.

    boah, so ein Dreck!

    Ich denke, das sieht schlimmer aus, als es ist. Metallstäube können - insbesondere bei Finisharbeiten - sehr fein sein und kriechen dann überall rein. Aus diesem Grund sind bei solchen Arbeiten ja z.B. auch Atemschutzmasken zu tragen, um Atemwege und vor allem die Lunge (Alveolen) zu schützen.

    Wenn man sich das Bild genau anschaut, sind die beiden Mikros (rechts und links vom Taster) offensichtlich durch den Filteraufsatz richtig gut geschützt. Um den Taster herum und in den Randbereichen kommt der Staub dann rein ... und fängt dort in Verbindung mit der Luftfeuchtigkeit und Schweiß an zu rosten. Das werden dann diese unschönen brauen Verfärbungen sein.

    Nicht (richtig) Hören können ist an so einem Arbeitsplatz nicht so das Problem. Bei uns betreut ein Gehörloser zwei moderne Fräszentren. Klar, das bedarf ein paar organisatorischer und technischer Maßnahmen, die im Rahmen einer Gefährdungsbeurteilung speziell für diesen Arbeitsplatz ermittelt wurden, wie z.B. Information (Unterweisung) der Kollegen im Umgang mit Hörgeschädigten und Gehörlosen und technisch z.B. optische Alarmierung neben Sirenen ...

    Metallverarbeitung im Großbetrieb bedeutet fast immer auch Lärm und damit die Erfordernis von Hörschutz. Vielleicht gibt es bei Euch Kapselgehörschutz, der über den SP passt. Arbeitssicherheit und Schwerbehindertenvertretung können Dich da unterstützen.

    Guten Morgen,


    flocke  

    Das ist dumm, hat Dich der Wetterumschwung gleich so heftig erwischt?! Gute Besserung!


    Wallaby

    Dann sind schon mal 2 bekannte Foristinnen dabei ;)


    Schade nur, dass die Moderatoren nicht eingeladen sein sollen 😢


    So, jetzt los, Köfferchen packen und gute Reise

    Christian

    Bevor jetzt alles nach Rodgau aufbricht noch kurz die Frage, wie erkennt man sich :/

    Bei Martina sollte das kein Problem sein, wir kennen uns ja ;)

    Bei Flocke setze ich mal auf den Überträger ^^

    Aber dann wird's gaaaaanz schwierig 8|

    Hej caseyblue,


    die Sachbearbeiter*in Deiner Krankenkasse ist ja ganz schön frech, dichtet der Landesbauordnung einfach was dazu ... unglaublich!

    Die Landesbauordnung von Sachsen-Anhalt findest Du hier:

    http://www.landesrecht.sachsen…l=bssahprod.psml&max=true


    Dort steht in Absatz 4 nur dies:

    (4) In Wohnungen müssen Schlafräume und Kinderzimmer sowie Flure, über die Rettungswege aus Aufenthaltsräumen führen, jeweils mindestens einen Rauchwarnmelder haben. Die Rauchwarnmelder müssen so angebracht und betrieben werden, dass Brandrauch frühzeitig erkannt und gemeldet wird. Die Rauchwarnmelder sind auf Verlangen für Menschen mit nachgewiesener Gehörlosigkeit mit optischen Signalen auszustatten. Bestehende Wohnungen sind bis zum 31. Dezember 2015 dementsprechend auszustatten.


    Also nix von Kostenübernahme durch Kraka oder Vermieter und der Termin 31.12.15 legte lediglich fest, bis wann bestehende Wohnungen nachzurüsten waren.


    Also Widerspruch einlegen, Wortlaut der Landesbauordnung mitschicken, auf das von Sunny97 genannte Urteil verweisen.

    Wenn die Kraka anderer Meinung ist, soll sie die "höchstrichterlicher Rechtsprechung" doch bitte mal nachweisen (Urteil!).


    Eigentlich ist das schon eine Beschwerde bei der Aufsichtsbehörde der Krankenkassen wert (https://www.bundesgesundheitsm…en-der-krankenkassen.html).


    LG vom Christian

    Bislang war Med-El der einzige Hersteller dessen aktuelles SYNCHRONY-Implantat einen kreiselnden Magneten hat, mit dem ein MRT ohne Entnähme bis 3.0 Tesla möglich sein kann - Details siehe hier: https://s3.medel.com/documents…view-EU-DE-German_web.pdf


    Von AB ist bekannt, das an einem neuen Implantat gearbeitet wird, dessen Magnet wohl in jede Richtung rotieren kann (3D). Leider konnte ich dazu nur eine Information auf der amerikanischen Website finden: https://advancedbionics.com/us…-3d-cochlear-implant.html.


    Wie Miriam aber auch schon schrieb, kann es auch bei diesen Magneten zu Artefakten kommen, die eine Entnahme nötig machen, gerade weil es sich um einen Tumor im Kopf handelt.


    Zum Streaming - der ComPilot von AB ist sicher nicht die beste Lösung. AB arbeitet aber ja mit Phonak an einer Technik namens SWORD, die wohl in den nächsten SP implementiert sein wird und damit mit Cochlear mindestens gleich ziehen (https://advancedbionics.com/us…-releases/2017/sword.html).

    Immens wichtiger Nachtrag kontra AB:


    Alle CI-Patienten mit dem Clarion-Implantat (implantiert um 199X) dürfen als neuesten Sprachprozessor den alten AB Harmony nutzen, und nicht den Naida!

    Guten Morgen! Auch schon aufgewacht?


    Das ist doch Schnee von asbachsonstwann! Auch wenn Du Dein C1.x-Implantat im Kindesalter bekommen hast, hätte ich bei Deinen bisherigen Posts hier im Forum eine deutlich bessere Informiertheit über Deine Versorgung erwartet. Es gab eigentlich zu keiner Zeit einen SP für diese alten Implantate, der an die Qualität des s-series heran kam. Schon der Platinum (noch ein Taschenprozessor) war für mich kein Ersatz. Ich kenne einige C1.x-Implantierte, die auch mit dem C1-Harmony nicht zurecht kommen. Es ist richtig, die alten C1.x-Implantate können von den heutigen Prozessoren technisch nicht mehr unterstützt werden. Da hilft leider keine Software-Anpassung am Naida. Eine Hardware-Lösung dürfte für diese mindestens 18 Jahre alten Implantate wirtschaftlich kaum Sinn machen ...


    Wie im Post #94 schon geschrieben, habe ich dieses alte Implantat nach 13 Jahren durch ein damals aktuelles HiRes90K ersetzten lassen, weil es mit dem 1 Jahr vorher implantierten Gegenohr (ebenfalls HiRes90k) einfach nicht harmonierte. Es war die beste Entscheidung in meiner CI-Laufbahn und ich bin zuversichtlich, dass AB diese Implantate noch sehr sehr lange unterstützen wird.