Posts by ChrisH

    Schaut aus, als wenn Du statt mit dem Kopf durch die Wand durch den Übertrager wolltest;)
    Aber Spaß beiseite.

    Sowas hab ich noch nicht gesehen. Ist das jetzt nur die Kappe oder hat das Innere auch „was“?

    Reklamier es bei Med-El, fällt ja wohl unter Garantie. Ersatz kommt per DHL/UPS etc. und gut ist.

    Nix für ungut, aber so einige Kommentare hier sind alles andere als zielführend ...


    Ich selbst kann das Problem nicht nachvollziehen, da iPhone-Nutzer und AB-Träger. Mein ComPilot und der Bose QC 35 II Kopfhörer tun es trotz Corona-App ohne Störung.


    Habe trotzdem mal die in der App genannte technische Hotline angerufen und das Problem geschildert. Der Fall ist dort so nicht bekannt. Da die App nur auf die weiter oben schon beschriebene Schnittstelle des Betriebsystems aufsetzt, quasi nur Daten empfängt, vermutet man den Fehler ehr im Android bzw. iOS, die ja mit der Bluetooth-Schnittstelle kommunizieren ... hier müsste also Google oder Apple befragt werden. Bei Apple auch für Hörgeschädigte kein Problem. Dort gibt es Support via Chat ... man muss es nur tun.


    Soweit ich das jetzt verfolgt habe, betrifft es nur Samsung-Handy und Cochlear N7 ... wurde denn da schon mal bei Cochlear angefragt, ob das Fehlerbild dort bekannt ist? Die dürften doch wohl am ehesten informiert und an einer Lösung interessiert sein.

    Kommen wir mal wieder zum eigentlichen Thema des Threads zurück.


    Ich trage auch Brille (aktuell sogar mit relativ dicken Bügeln) und AB Naida CI Q70, natürlich mit T-Mic.

    Hatte anfänglich auch Bedenken, die Maske an- und ablegen zu können, ohne dabei die Sprachprozessoren abfliegen zu lassen.


    Sehr geholfen hat mir dabei eine Information eines Hörgeräteakustikers:

    https://www.hoergeraete-langer…bsetzen-von-schutzmasken/


    Beschrieben wird zwar hauptsächlich das Ablegen, aber das Anlegen klappt in umgekehrter Reihenfolge bei mir problemlos.

    Also obere Bänder über die Ohren legen und dann nach hinten über die Ohren ziehen. Ich braucht da weder Brille noch CI ablegen. Klappt wunderbar ... einfach mal probieren ... in Ruhe ein bißchen üben ... auch hier ist Geduld das Zauberwort.


    Hab allerdings auch gut reden ... brauche die Maske maximal an 2 oder 3 Tagen in der Woche und dann vielleicht 3-4 mal für maximal ne Stunde ... wie es der Einkauf eben erfordert. Ausserdem verwende ich in erster Linie Masken mit dünnen runden Zugbändern, wie auch Herr Langer sie im Demo trägt. Mit Hosenbandgummis komme ich nicht wirklich klar.


    Für Treffen mit Hörgeschädigten nutze ich eine Maske von Highlight Media:

    https://www.highlight-media-maskenshop.de

    Die Gleichstellung ist genau genommen nur als Absicherung Deines Arbeitsplatzes anzusehen. Daher auch Beantragung, Prüfung und Bescheid bei und durch die Agentur für Arbeit. Soweit ich das erlebt habe, bekommst sowohl Du als auch der Arbeitgeber den Bescheid. Von daher frage ich mich jetzt ja, wer denn da bei Dir noch einen Nachweis sehen will. Einen Schwerbehindertenausweis gibt es bei Gleichstellung jedenfalls nicht - siehe auch hier: https://www.einfach-teilhaben.…/gleichstellung_node.html


    Übrigens: auf dem gleichen Weg kann man auch eine Anrechenbarkeit auf mehr als einen Schwerbehindertenplatz erreichen. Das ist für den Arbeitgeber bei der Ermittlung der Beschäftigungsquote und damit der Höhe der Ausgleichsabgabe interessant. Hat zwar hohe Hürden, aber für hochgradig Hörgeschädigte durchaus möglich.

    Also eigentlich als Ersatz für die klassische Türklingel gedacht ... okay, wenn die Verdrahtung defekt ist, kommt eine Funklösung evtl. billiger.


    Ich persönlich kann diese angehefteten Taster draußen am Klingelbrett nicht leiden. Dann kommt möglicherweise noch Vandalismus dazu ...

    Wir hatten Glück, unsere Klingelleitung war mehradrig ausgelegt und hatte freie Adern. Das dürfte bei mehreren Parteien im Haus schon schwieriger werden. Aber da würde ich an die Eigentümergemeinschaft oder den Vermieter herantreten.


    Die GKV darf eigentlich nur Kosten für Hilfsmittel übernehmen, die im Hilfsmittelverzeichnis aufgenommen sind. Du kannst Deine KK ja mal ansprechen, evtl. übernehmen sie die Kosten auf Kulanz, weil es billiger kommt als eine Signalanlage aus dem HMV. Viel Hoffnung würd ich mir bei der derzeitigen "Ablehnpraxis" allerdings nicht machen.

    Moin Bibo,


    es gäbe in Lüchow/Salzwedel eine Selbsthilfegruppe oder im DHZ Hannover den Cochlear-Shop ... liegt zwar alles nicht um die Ecke, aber für einen Test nach Absprache sollte es reichen. Evtl. findest Du auch einen Hörgeräteakustiker in Deiner Nähe der GN resound führt. Die Wireless-Teile von Cochlear sind baugleich mit GN resound.


    Teste da auch das Minimic 2+, dass neben dem Mikro-Einsatz auch mit Bluetooth-Geräten verbunden werden kann, per Kabel an Audiosysteme angeschlossen werden kann und auch IndukTionsanlagen (Ringschleife) unterstützt.


    Gruß vom Christian

    Ich habe audible

    Dann probier doch über die Hörprobe einfach mal verschiedene Sprecher durch, statt übers Genre oder bestimmte Titel zu suchen. Ich würde Dir jetzt z.B. Dietmar Wunder, Dietmar Bär oder auch Christian Berkel vorschlagen. Letzterer hat gerade den Hörbuchpreis 2020 als bester Interpret für seine Lesung des Romans "Serotonin" des französischen Autors Michel Houellebecq gewonnen. Mir hat auch die Lesung der Preisträgerin für die beste Interpretin, Camilla Renschke gut gefallen, eine sehr klare und sehr akzentuierte Stimme.


    Ich muss alles extrem verlangsamen, um etwas zu verstehen.

    Verlangsamen ... damit habe ich ehr schlechte Erfahrungen gemacht .... die Tonlage liegt deutlich tiefer, die Stimme wird verzerrt ... für mein Empfinden kontraproduktiv. Ich würde Dir empfehlen, zum ungekürzten Hörbuch den Titel auch als echtes Buch zu besorgen (Stadtbücherei) und bei normaler Abspielgeschwindigkeit mitzulesen. Schwierige Passagen kannst Du wiederholen und mit der Zeit werden sich - um in Ralle Bild zu bleiben - die Schubladen mehr und mehr mit immer besseren (Hör)Bildern füllen.

    Kann der Service von Med-El Dich da vielleicht unterstützen?

    Die sind doch in Innsbruck und Du bist da ganz sicher kein Einzelfall in Österreich.

    In Deutschland ist der Kundenservice in Starnberg für sowas immer ein prima Ansprechpartner!

    Wie es aussieht, ist die Überprüfung des GdB vom Amt wegen erreichen der Volljährig eingeleitet worden.


    Die Bewertung scheint ausschließlich auf den Absatz 5.1 im Teil B der Anlage zu §2 VersMedV zu beruhen, wonach je nach Sprachstörung ein GdB von 80-90 zuerkannt werden kann. Wie weit bei Eurem Sohn Sprachstörungen vorliegen, die einen GdB von 100 rechtfertigen, kann nur ein entsprechender Gutachter beurteilen.

    Beim N6-System von Cochlear heißt das Filterprogramm "Scan"

    Stimmt das so? Ist das Scan-Programm der Filter? Meines Wissens automatisiert das Scan-Programm nur das Umschalten auf bestimmte Programme, die für definierte Umgebungsbedingungen angelegt wurden.

    Im Programm können dann Filter oder Funktionen eingerichtet sein, z.B. für laute Umgebung wie im Café eine Störschallunterdrückung und evtl. ein Zoom zum Gegenüber. Oder eben ein Musik-Programm, bei dem alle Filter abgeschaltet sind. Jedes Programm kann individuell für jeden Programmplatz auf den Nutzer eingestellt werden. Dieser muss dann entweder je nach Situation das richtige Programm an der Fernbedienung einstellen oder überlässt das Umschalten dann eben dem "Scan".

    Moin Stuttgarter,


    Deine Geschichte ist in der Tat heftig und trotzdem auch von mir der Hinweis, Zweit-, Dritt- oder auch Mehr-Meinungen einholen. Ich bin selbst nach 13 Jahren reimplattiert worden, nachdem man 2 Jahre lang nicht herausfinden konnte, warum mein jahrelang gutes Sprachverständnis immer weiter in den Keller ging ... die von Dir beschriebenen extremen Auswirkungen traten bei mir glücklicherweise nicht auf.


    Zu den Gebärdenkursen - kann es sein, dass hinter der Ablehnung der Krankenkasse die seit Anfang des Jahres neuen Regelungen des Bundes-Teilhabegesetzes stehen? Soweit ich weiß, sind diese noch wieder auf Landesebene umzusetzen ... da kenne ich mich nicht aus.


    Aber: Du als ehemaliger Stuttgarter kennst vielleicht den DSB-Ortsverein Stuttgart. Der hat mit dem Landesverband in seinem David-Wengert-Heim in Vaihingen eine EUTB-Beratungsstelle eingerichtet (https://stuttgart.eutb.de/dsbbw/). EUTB-Berater gibt es überall ... einfach mal googlen ... nur schauen, dass die spezielle Berater für Hörgeschädigte haben.


    Eine weitere Anlaufstelle wären für Dich evtl. die Dolmetschervermittlungen. Hier mal ein Link zu einer Übersicht beim Gehörlosenbund: http://www.gehoerlosen-bund.de…vice/dolmetscherzentralen.


    Alles Gute wünscht Christian

    Bin ich ja froh, dass wir hier mit Martina eine Fachfrau haben!


    Ich habe das Naida CI 90 damit darf ich auch bei 3Tesla ins MRT.

    Cyberbetty ;-) Obacht! Dein "Naida CI 90" ist Dein Sprachprozessor, den legst Du vorher schön ab. Es kommt darauf an, welches Implantat Du hast, und das wäre dann bei AB das "HiRes Ultra 3D".


    Für MRT zugelassene Implantate bieten heute alle Hersteller an - das Problem wäre gelöst ... abfliegende - hier besser abgezogene SP sicher zu verhindern steht noch weiter auf der Agenda der Hersteller .... hoffe ich doch ... vollkommen losgelöst vom MRT-Thema 8)

    Mein erstes Implantat wurde 2012 nach 13 Jahren wg. eines vermuteten Defekts ausgetauscht.

    Das alte Implantat hatte "nur" 8 Elektroden, von denen 3 abgeschaltet waren.

    Das neue Implantat hat 16 Elektroden und kann damit 120 Kanäle ("Spektralbänder") emulieren.

    Auch ich hatte angenommen, wieder ganz neu Hören lernen zu müssen, bin aber vergleichsweise schnell rein gekommen.

    Das reimplattierte Ohr hat das 2011 implantierte Gegenohr sehr bald überholt und ist damit wieder mein "Schokoladenohr".

    Martina doch, selbst beim dicken s-series-Taschenprozessor gab es schon ein Batteriefach für AA-Zellen. Beim Harmony (erster Hd0 für C1.x-implantierte) hatte ich zugegeben keines.


    AnniB ja, auch obwohl ich im Laufe des Tages wechseln muss.

    Das kam in den ersten Jahren (Taschenprozessor) schon mal nach 4 Stunden vor ... und damals war ich - da noch nur einseitig versorgt - für die Dauer des Wechsels taub. Mein Tag hat in der Regel 16 - 18 Stunden ... damals 3-4 Wechsel á 10 Sekunden .... heute 1-2.


    Es gibt für mich eigentlich nur 2 Situationen, wo ich den Wechsel nicht sofort erledige bzw. Vorsorge treffe: als Fahrer im Auto und beim Segeln. Im Auto hilft u.U. auch schon mal der Beifahrer, sonst hat es Zeit bis zum nächsten Parkplatz/Haltemöglichkeit. Beim Segeln (Ostsee) sind die SP in AquaCases gesichert, da braucht es ein bißchen mehr Zeit und Lage und Seegang sind nicht gerade hilfreich ... Im AquaCase kann man von der Bauform her nur kleine Akkus nutzen. Bei den kleinen Standard-Akkus (110 mAh) kann es da mit 6-8 Betriebsstunden schon mal eng werden. AB hat aber noch eine besonders kompakte Variante, die 170 mAh liefern und damit (nach aktuell 2 Jahren) noch gut 12-14 Stunden halten - das reicht für den Tagestörn. Laden ist an Bord kein Thema, das AB-Ladegerät kann via USB-Anschluß ans Bordnetz angeschlossen werden.


    Heute habe ich für jeden SP 3 große (230er), 2 kleine (110er) und je einen kompakten (170er) Akku und nutze die im regelmäßigen Wechsel (sind neben der Größe farblich unterscheidbar). Wie schon unter #17 geschrieben sind die nach 6 Jahren nicht mehr taufrisch, aber ich sehe keinen Grund die zu ersetzen. Ich denke mal, die halten noch bis AB die nächste Prozessorgeneration auf den Markt bringt.


    Übrigens tausche ich Akkus nicht beim ersten Warnton, sondern bis der SP mangels ausreichender Spannung abschaltet. Die SP warnen (zumindest bei mir) recht früh ... bis zu 2 Stunden halten die dann oft noch. Der Ausfall kommt dann schon mal mitten in einem Telefonat, oder in einer Präsentation, Meeting, Diskussion ... ja und? Ich bin heute dann in der Regel "einohrig", also die paar Sekunden während des Wechsels durchaus "erreichbar", trotzdem oder beim Telefonat auf dem "falschen" Ohr sowieso, informiere ich meine Gesprächspartner kurz ... "Momentchen bitte, hab da gerade 'ne Energiekrise" ... das ruft dem einen oder anderen Kollegen dann schon mal in Erinnerung, das Hören ja nicht unbedingt selbstverständlich bei mir ist. Bei "Erstkontakt" ist das ein guter Moment für einen Blitzkurs in Sachen CI.


    Zum Ladengerät, das kennt bei AB nur 3 Zustände: blau - wird geladen / grün - voll geladen / rot - Defekt (hab ich noch nie erlebt). Der Ladeprozess wird vom Ladegerät überwacht und gesteuert - das konnte ich bei einer Verbrauchsmessung im Rahmen der früheren Powerpack-Diskussion sehr schön beobachten.


    Kurz und gut: es gibt ein unbeschwertes Leben mit dem Akku. Wer es lieber mit Batterien leben möchte, darf das tun. Jedes wie es mag.