Posts by ChrisH

    Blume3

    Vorarlberg … Österreich … da muss ich passen, zu der Versorgung dort kann ich nix sagen.

    das runde Teil gehört zur fm Anlage

    Jetzt wird‘s aber spannend!

    Ist das runde Teil etwa ein Phonak Roger Select? Wie koppelst Du den dann mit Deinem Rondo? Meines Wissens geht das nur via Roger Empfänger am AudioLink oder über eine Ringschleife (z.B. Roger NeckLoop) und T-Spule.

    Der Rondo 3 hat erstmal keine T-Spule. Die kann bei Bedarf angesteckt werden und aktiviert sich dann auch sofort. Umschalten auf andere Programme ist m.W. nicht möglich. Von daher wird das ständige Rauschen nicht von der T-Spule kommen.

    Ich würde auf zu niedrig eingestellte T-Level tippen, also die Schwelle, ab der gehört wird. Das aber ist ja wohl Basiswissen der Audiologen …

    Im anderen Thread schreib Blume3 von einem „runden Mikro“, mit dem sich besser lauschen lässt. Ist hier der eigentlich nicht runde AudioLink gemeint? Wie auch immer, das Zusatzmikro arbeitet mit einem anderen Programm. Da wäre Andrea2002 Idee, den Rondo testweise zu tauschen, wichtig, um zu schauen, ob die Prozessormikros in Ordnung sind.

    Diese sicher sehr nervige Hörsituation könnte übrigens ein Verstärker für den Tinnitus sein. Von daher, hin zur Klinik/zum Audiologen und abklären lassen! Zeitnah, nicht auf lange Wartezeiten oder festgelegte Termine einlassen.

    Blume3 magst Du Deinen Wohnort verraten? Gibt es in Deiner Region vielleicht eine Selbsthilfegruppe?

    Folgendes Info erhielt ich gestern auf Umwegen:

    Ich kann die Mitarbeiter gut verstehen, gute Leistung muss auch gut und gerecht vergütet werden. Und so wie es in St.Wendel ausschaut, scheint ein Tarifvertrag auf längere Sicht der bessere Weg zu sein.

    Die Klinikleitung hat da aktuell keinen leichten Job. In Personalangelegenheiten wird der Konzern Mediclin eher selbst verhandeln … bedeutet, die Klinikleitung sitzt wohl zwischen allen Stühlen.

    Wer die Bosenbergklinik kennt, weiß, dass es dort bzgl. der Gebäude auch noch einen sehr hohen Sanierungsstau hat, dass die Einrichtung (z.B. Betten) nicht mehr so dolle ist und und und …

    Nach meinem Verständnis liegt das eigentliche Problem in der Finanzierung unseres Gesundheitssystems … Reha mit Gewinnmaximierung (bei den Leistungserbringern, Mediclin ist eine AG) und immer niedriger Bezahlung (Krankenkassen) abwickeln zu wollen … Dauerthema, ich weiß …

    Damit aber „oben“ mal was ankommt, wäre es m.E. wichtig, dass Reha-Kandidaten und Blockwöchler die Anfrage auf Verschiebung auch an ihren Kostenträger richten!

    Das Verpacken des SP lässt sich in geschützter Umgebung erledigen. Den Pin kann man einfach im SP belassen - der hält dort auch ohne Ohrhaken und geht im AquaCase nicht verloren.

    Viel wichtiger ist aus meiner Sicht, sich Gedanken zu machen, wo und wie das AquaCase getragen werden soll/kann. Da spielt dann die Kabellänge eine ganz entscheidende Rolle und da schauen wir jetzt einfach mal in den Produktkatalog auf Seite 8:

    https://www.advancedbionics.com/content/dam/advancedbionics/Documents/Regional/DE/Produkte-DE/Na%C3%ADda/NaidaCI-M/028-N091-01_RevJ_Marvel%2520CI%2520Produktkatalog_DE_A4_web.pdf

    Bei einem Rettungseinsatz dürfte ein langes Kabel ehr hinderlich sein … das AquaCase an der Armbinde sicher ebenso.

    Bei meinen Segeltörns trage ich die (alten großen) Dosen für den Q70 lieber in der Brusttasche der Latzhose, beim Kite-Kurs unter dem Neopren-Anzug … für den Strand, noch dazu in Einsatzbereitschaft sicher nicht so prickelnd … vielleicht eine Art Halfter unter der Achsel? Das muss gut überlegt sein.

    Julinat fragte nach der Spezifikation.

    Da muss neben dem AquaCase auch der Überträger betrachtet werden. Datenblätter konnte ich nicht auftreiben, dafür die Bedienungsanleitungen.

    Ist zwar gruselig, was AB da alles reinschreibt, aber immerhin, neben IP-Angaben auch Aussagen zum „atmosphärischen Bereich“ mit bis zu „380 m unter dem Meeresspiegel“, später im Text aber dann eingeschränkte Nutzung bis 3 m.

    AquaCase - siehe Seite 49 und 53

    https://www.advancedbionics.com/content/dam/advancedbionics/Documents/Regional/US/IFU-NA/029-M529-85A.pdf

    Slim HP AquaMic - siehe Seite 99 (Obacht, da wird zuerst was zum normalen HP und dann was zum AquaMic geschrieben!)

    https://www.advancedbionics.com/content/dam/advancedbionics/ifus/de/029-M807-A1_Rev%20B_Slim%20HPs%20IFU_21.01.2021_preview.pdf

    Und Andrea versucht immer den typischen Reflex der deutschen Verwaltung zu verkaufen (immer sind die anderen daran schuld!).

    Was möchtest Du uns denn mit diesem Nachsatz vermitteln? Macht Nicole etwas falsch? Ist der Tipp von Andrea falsch?
    Oder ist es Dein hier bekannter typischer Reflex auf gewisse KritikerInnen?

    Anrufen bei der Rente ist zwar zeitaufwendig (ewige Warteschleifen), aber der Sache nach meinen Erfahrungen in den letzten Monaten durchaus hilfreich. Nur, für Hörgeschädigte natürlich nochmal schwieriger.

    Vielleicht hilft hier das "Servicetelefon für gehörlose und hörgeschädigte Menschen" der DRV:

    Servicetelefon für gehörlose und hörgeschädigte Menschen
    Hörgeschädigte Menschen können Kontakt mit dem Servicetelefon der Deutschen Rentenversicherung aufnehmen - barrierefrei in Gebärdensprache oder schriftlich.…
    www.deutsche-rentenversicherung.de

    Eine andere Möglichkeit könnte der Weg über die örtlichen Versichertenältesten sein:

    Versichertenälteste und-berater
    Die Deutsche Rentenversicherung bietet einen wichtigen Service: die kostenlose und kompetente Beratung in der Nachbarschaft. Denn auch die Versichertenältesten…
    www.deutsche-rentenversicherung.de

    Die Adressen findet man über die Umkreissuche unter "Persönliche Beratung":

    Beratung suchen
    www.deutsche-rentenversicherung.de

    Ich habe beides selbst noch nicht ausprobiert. Wäre schön, wenn jemand dazu etwas schreiben könnte.

    Gibt es mittlerweile schon Lösungen für Smartphones?

    Ein Weg wäre die passende Watch zum Handy.

    Es geht aber inzwischen auch mit Lichtsigalanlagen.

    Oben wurde bereits Humantechnik genannt. Wie weit die nicht miteinander kompatiblen Systeme LISA und SIGNOLUX die Handy-Signalisierung unterstützen, erschließt sich mir auf der Website nicht ... evtl. könnte man die Alarmo-Teile anlernen.

    Ich hab mich für das Visit-System von Bellman & Symfon entschieden. Dort hat es mit dem BE1433 einen Telefon-Transceiver BT im Angebot, der Handy-Klingeln und (wenn man es denn unbedingt möchte) andere Meldungen an die Visit-Empfänger weitergibt. Weitere Infos finden sich hier: https://bellman.com/de/produkt-sup…transceiver-bt/

    Rina64, sehe das genauso wie Andrea. Wenn Du ein Roger On hast, braucht es kein Partner Mic ... aber Du brauchst für den 2. SP eine Roger-Lizenz, sprich einen Roger X Empfänger. Wenn Du den zweiten noch nicht hast, versuche ihn über die Krankenkasse zu bekommen. Sollte das nicht durchgehen, sprich mit AB ... dann kannst Du im schlimmsten Fall immer noch den Roger X über die Option holen.

    Eine gleichzeitige Nutzung von Roger und Partner Mic wird nicht klappen. Der SP nutzt entweder Roger oder AIR Stream. Wäre auch irgendwie kontraproduktiv, Roger versucht den Nutzschall aus dem Störschall hervorzuheben und das Partner Mic mischt sich von einer anderen Seite wieder ein ... In einem größerem und sehr strukturiert geführten Meeting könnten Dir da zwei oder mehr Table Mic besser helfen. Das läuft dann aber eher über Arbeitsplatzeinrichtung.

    Das AquaCase ist m.E. nicht mehr als Option auswählbar, oder?

    Du meinst vermutlich das Phonak Partner Mic (https://www.phonak.com/de-de/hoerloes…hoer/partnermic).

    Kann bei Einzelgesprächen eine Hilfe sein (lt. Beschreibung Abstand zum Mund des Sprechers 20 cm). Verbindet sich über AIR Stream, also mit der gleichen Technologie wie der TV Connector. Ob es wie das Roger On auch Sprache aus Störlärm herausfiltert, möchte ich bezweifeln. Werde es bei Gelegenheit testen.

    Die Compilot hat BT und n Band was man um den Hals trägt. Die die HG's mit der Compilot dann verbindne und die Daten austauscht.

    Der ComPilot ist inzwischen veraltet, trotzdem kurz zur Klarstellung: er hatte BT, konnte sich mit BT-Geräten, wie Handy, PC etc. verbinden … für mein Empfinden ehr schlecht als recht. Die Verbindung zum Hörsystem war aber kein BT, sondern eine proprietäre (induktive?) Variante.

    … ohne Zusatzgerät nicht ginge, egal bei welchem Hersteller.

    AB und Phonak setzen auf den ganz normalen BT-Standard und können sich daher direkt verbinden, wenn das BT auf dem PC passt … mit meinen Apple klappt es problemlos. Allerdings kann Marvel leider nur eine BT-Verbindung halten. Die Phonak Paradise Hörgeräte konnten schon 2 halten und bei Bedarf automatisch umswitchen.

    Wenn Du ständig telefonisch erreichbar bleiben willst, bietet sich bei AB/Phonak z.B. der Roger On als Ergänzung an. Verbunden mit dem PC via USB, lassen sich Meetings prima bestreiten. Roger arbeitet mit einer eigenen Übertragungstechnik, BT/Handy bleibt aktiv. Der Roger On ist darüber hinaus ein phantastisches Zusatzmikro in anspruchsvollen Hörsituationen.

    Cochlear und Med-El nutzen MFI (Apple) oder ASHA (Android). Ich kenne kein Windows System, das damit klar kommt. Mit Linux und anderen Betriebssystemen kenne ich mich nicht aus.

    Beide Hersteller können aber über ein Zusatzteil via Kopfhörerkabel auf die SP senden. Bei Cochlear ist es das MiniMic2+, bei Med-El der AudioLink. Beide bieten die Möglichkeit, auch als Zusatzmikro genutzt zu werden, das kann in lauter Umgebung hilfreich sein.

    Med-El hat weitere Anbindungsmöglichkeiten über diverse Batteriefachhülsen - schau mal auf deren Website nach den Erklärvideos.

    Grundsätzlich rate ich Dir, Deine Entscheidung für oder gegen einen Hersteller nicht so sehr von diesem Thema abhängig zu machen. Bzgl. BT wird sich in den nächsten Jahren soviel verändern, das fließt über kurz oder lang in die Sprachprozessoren ein. So soll Med-El für Ende 24 / Anfang 25 einen neuen SP in Aussicht gestellt haben (Gerücht hier im Forum) … niemand kann sagen, wohin die Reise geht.

    Den TV Connector kenne ich noch von meinen Phonak HG's. Finde den totalen Mist und für Sprachchats übers Internet ist der nicht zu gebrauchen.

    Ich nehme mal an, das ist der alte TV-Connector, wo der ComPilot zusätzlich benötigt wurde? Hat bei mir besser funktioniert, als BT vom TV zum ComPilot.

    Die Compilot ist abgesehn, von kleineren Einschränkungen das beste was ich je hatte.

    Das gab es halt 2014 zum Q70 dazu. BT fand ich gruselig und die Schlinge war sehr störanfällig. Streamen mit dem iPod Nano über Kabel war in der Tat super.

    Ich frage mich einfach, warum das bei CI's nicht geht, was aber bei HG's geht. Vorletztes Jahr durfte ich neuere HG's testen mit integriertem Bluetooth und Akku. Die konnte ich mit allem koppeln was Bluetooth 5.0 oder höher hatte.

    Wieso soll das nicht gehen? Die aktuellen AB Naida CI M können genau das, was die Marvel-Plattform von Phonak konnte. Zugegeben Paradise konnte schon mehr. Aber das Rad dreht sich ja weiter und weiter … bei allen Herstellern … ist nur immer die Frage, wer gerade mit was die Nase vorn hat.

    Dein Einwand ist ja nett, aber auch total frech!!!@

    ci_joe

    Ich empfinde Deinen Umgang mit sachlicher Kritik in den diversen Threads hier im Forum als frech.

    St. Wendel mag für Erwachsene eine Rehaklinik sein und bietet m.E. auch 2 Familienzimmer an. Von den Möglichkeiten einer speziellen Einrichtung für Kinder, wie z.B. dem CIC Wilhelm Hirte (https://www.cic-hannover.de/cochlear-impla…-hirte-hannover) ist die Bosenbergklinik weit entfernt und ich glaube, das ist auch nicht deren Anspruch.

    Ähm, ich glaube hier werden jetzt einige Themen bunt durchgewürfelt.

    Eine Datenbank aller CI-Träger ... nee, das wird schon aus Datenschutzgründen nicht funktionieren. Das CI-Register dagegen ist inzwischen im Aufbau ... so habe ich das jedenfalls beim Symposium 2023 in St.Wendel verstanden. Es wird seine Zeit brauchen, neben den neuen Implantationen auch die Altfälle zu erfassen.

    Was das MRT betrifft, sollte ... nein MUSS sich jeder CI-Träger Gedanken machen! Wir müssen uns schon ein wenig mit dem was wir im und am Kopf tragen befassen. Für mich ist es immer wieder erschreckend, wenn jemand mir nicht sagen kann von welchem Hersteller sein CI ist, welcher SP getragen wird, geschweige denn, welches Implantat. Der Implantatausweis ist oft unbekannt oder liegt zuhause in der Schublade ...

    Über die Websites der Hersteller lassen sich ausführliche Information zum Thema MRT abrufen. Zugegeben, manchmal etwas ungeschickt oder langatmig formuliert ... daran lässt sich noch arbeiten.

    Die Radiologen wurden und werden von den Verbänden informiert. Ob ein Radiologe sich bei der täglichen Informationsflut mit diesen "Sonderfällen" befasst? Er hat auch so mehr als genug Kundschaft vor der Tür stehen. Die Wartezeiten liegen bisweilen bei einigen Wochen.

    Ich war hier im Raum Heilbronn auch auf der Suche nach einem Radiologen der ein MRT bei einem 3-Tesla-Implantat macht. Auch ich stieß hier zunächst auf klare Absagen, sobald das CI erwähnt wurde. Wir haben dann um ein Gespräch mit den Radiologen persönlich gebeten und konnten so über den aktuellen Stand informieren. In einem Fall stellte sich dabei heraus, dass die Praxis sogar auf solche Fälle eingestellt ist, die Mitarbeiter an der Rezeption bzw. am Telefon nur leider nicht informiert waren. Wichtig ist ein informierter Patient, der die Unterlagen zu seiner Versorgung parat hat. Von den Praxen wurden uns Ansprechpartner genannt. Und einen Termin erhielten wir dann auch noch kurzfristig.

    Thema des CI-Symposium St. Wendel in diesem Jahr war die Frage, ob es eine Versorgungslücke bei der CI-Versorgung hat. Ulrike Berger, Geschäftsführerin der DCIG, hat die LückeN in ihrem Vortrag sehr schön herausgearbeitet ... und dargestellt, wer diese Lücken derzeit oftmals schließt: die Selbsthilfe! Also wir selbst.