Posts by ChrisH

    Über die T-Spule verstehe ich mittlerweile alles sehr gut bei meinen Übungs Apps. Ich kann auch problemlos Hörbücher und Hörspiele verstehen. Allerdings sind die Stimmen beim normalen Hören sehr zischig, nuschelig und Nebengeräusche sind sehr laut. Ich habe schon mit der Mikrofonempfindlichkeit herumgespielt, allerdings ohne merkliche Änderung. Ich verstehe also Sprache wesentlich schlechter als mit T-Spule. Ist da bei euch auch ein deutlicher Klangunterschied zu hören?

    Dass Du Hörbücher über die T-Spule so viel klarer verstehst, hat mindestens 2 Gründe.


    Das eine ist die direkte Übertragung ohne das ganze Umweltgedöns (100% T-Spule), oder zumindest stark abgemildert bei MT.

    Das zweite ist in der Übertragungstechnik begründet. Induktiv wird nur bis ca. 5000 Hz übertragen, alle höheren Frequenzanteile gehen verloren und damit auch nochmal jede Menge Störschall.


    Über die Mikrophone und per galvanischer Anbindung kann Dein CI die volle Bandbreite bis 8000 Hz bedienen. Die von Dir beschriebenen Störungen (zischlig, nuschlig, Nebengeräusche) solltest Du mit Deinem Audiologen besprechen. Da lässt sich vermutlich noch was optimieren.


    Das Hören über T-Spule kann eine feine Sache sein, aber ich denke mal, das Hirn wird faul, wenn es zu oft diesen ungestörten Input bekommt und ist dann überfordert, wenn das eigentliche "Tagesprogramm" ansteht. Aus diesem Grund verzichten auch einige CI-Träger auf Komforteinrichtungen wie Störschallunterdrückung etc.

    Ich hab noch ein AB Implantat bis 1,5 Tesla ohne Verband

    Hast Du das irgendwo schriftlich? Die mir vorliegenden MRT-Hinweise von AB besagen ganz klar, dass ohne Magnetentnahme IMMER ein Druckverband unter Verwendung eines von AB zur Verfügung gestellten ACC (Antenna Coil Cover) anzulegen ist (https://advancedbionics.com/de…essionals/mri-safety.html).


    Problem ist dabei, es muss sich erst ein Radiologe finden, der den Mumm hat einen CI-Implantierten in die Röhre zu schieben und die Maschine zu starten! Ich hab es leider anders erfahren :rolleyes::( obwohl der Professor das MRT angeordnet hat.

    Die Verordnung eines MRT entbindet den Radiologen nicht von seiner Verantwortung für die Durchführung der Untersuchung. Er kann für alle aus der MRT resultierenden Gefährdung oder gar Verletzung haftbar gemacht werden. Es hat also nichts mit "Mumm" zu tun jemanden nicht in die Maschine zu schieben, sondern mit Verantwortung wahr nehmen, was in Deinem Fall (siehe Deine Aussage zum Verband) dann wohl auch nur gut war.

    Zugfestigkeit hat er nicht demonstriert, aber wie das Kabel von SP und Headset getrennt werden soll.


    Wie man auf dem angehängten Bild (Quelle Oticon) unten schön sehen kann, sind die Kabelenden so gut wie nicht greifbar. Auf dem zweiten Bild (Quelle Oticon) ist aber zu erkennen, dass die Zugentlastung deutlich größer ist und von SP bzw. Headset zum Teil aufgenommen wird.


    Nach Bedienungsanleitung (Seite 16) soll man das Kabel um einen Finger wickeln und ziehen ... und dafür braucht es schon einen deutlichen Ruck. Das traut man sich erstmal gar nicht, denn die Kabel sind extrem dünn und sehr weich/flexibel.


    Dieses Vorgehen dürfte bei allen anderen Herstellern ganz sicher Defekte provozieren. Ich bin auf jeden Fall gespannt, wie sich die Oticon-Lösung auf Dauer bewährt.

    Stimmt, das sieht sehr filigran aus. Im Rahmen eines Workshops durften die Teilnehmer die Zugfestigkeit testen ... zuerst traute sich keiner so dran zu zupfen wie es der Referent zeigte ... da sollten sich die anderen Hersteller mal was abschauen!

    Hatte mit dem Phonak TV-Set ein ähnliches Problem und von AB kam dann der Tipp das WLAN in der Umgebung mal näher zu betrachten.

    Ob Phonak oder GNResound ... die Teile arbeiten alle im 2,4 GHz-Bereich und stören sich dann schon mal.


    Geholfen hat dann, das eigene 2,4 GHz-WLAN auf der Fritz!Box auf den Kanal 13 zu begrenzen. Ganz abschalten kann ich es leider nicht, weil noch ein Gerät nur dieses beherrscht. Alle anderen sind im 5 GHz-Bereich unterwegs.


    Dass das Problem nicht immer auftritt, kann damit zusammenhängen, dass sich Router meist automatisch für einen Kanal entscheiden und dann trifft es eben schon mal unsere Übertragungssysteme.

    Mit dem Zubehör gar nicht so beschäftigt, weil Du es mit dem Hörgerät auch nicht nutzt ... hm, wenn Du Dir ein neues Auto kaufst, lässt Du die neumodischen Assistenzsystem auch aussen vor, weil Du kannst ja (noch) richtig Autofahren? Zugegeben, ich fahre auch lieber selber Auto und kann auch noch selbst und ohne Piepser, Kamera oder Einparkassistenz rückwärts einparken, den Scheibenwischer und das (Fern)Licht selbst betätigen, den (richtigen) Abstand halten usw. usf. ... aber da kann ich auch vorher abschätzen, auf was ich später verzichten will.


    Es mag ja sein, dass Du mit einem tiefer eingeschobenen Elektrodenstrang eine tonal tiefere Wahrnehmung haben kannst, aber die tiefe Insertion steht im Widerspruch zu Deinem weiter oben geäußerten Wunsch des Restgehörerhaltes. Meine persönliche Meinung dazu ist allerdings, wer Sorge hat, sein Restgehör zu verlieren, ist noch noch nicht reif für ein CI ... aber gut, vor 21 Jahren hat meine Klinik bei einem Restsprachverständnis mit Hörgeräten von 20% noch Bedenken geäußert und mich erst ein Jahr später operiert ...


    Der Grund, warum viele bei der Erstanpassung das Gefühl haben, nur Piepsen o.ä. wahrzunehmen liegt ehr daran, dass die hohen Frequenzen schon sehr lange nicht mehr wahrgenommen wurden und das Hirn erst einmal (wieder) lernen muss, aus diesem ungewohnten Angebot Informationen zu extrahieren.

    Moin Muggel,


    nanu, dann sollte der/die Mitarbeiter*in von AB nochmal einen 110er und einen 170er Mini (CI-5527 PowerCel 170 Mini) nebeneinander halten. Der 170er Mini ist sogar ein Tick kleiner als der 110er und paßt damit genauso in das AquaCase. Vielleicht wurde das "Mini" übersehen/überhört? Ich hatte beim Service in Fellbach nach 110er-Ersatz gefragt und bekam von dort den Tipp, doch die 170er Mini zu nutzen.


    Gruß vom Christian

    Du hast Anspruch auf eine Energieversorgung - entweder Batterien oder Akku.

    Wenn ein Akku bei normaler sorgsamer Behandlung und Nutzung die erforderliche Leistung nicht mehr bringt, rufe ich den Service von AB an und erhalte neue Akkus. Der Service rechnet direkt mit der Krankenkasse ab.


    Welche Akkus Du für Dich beschaffst, hängt davon ab, was Du damit machen möchtest.

    Für den täglichen Gebrauch setze ich die großen mit 230 mAh ein.

    Für den Einsatz im AquaCase benötigst Du die Minis - ich habe 110er, bin dann aber auf 170er umgestiegen, weil ich damit über den Tag komme.

    Für den Einsatz des design-integrierten FM-Empfängers und des Naida Connect benötigst Du zwingend die speziellen 170er mit dem Steckplatz am hinteren Ende.


    Gibt es in Deiner Klinik Shops oder wenigstens Ansprechpartner der Hersteller? Dann lass Dir dort genau erklären, was im Startpaket aktuell dabei ist, was optional erhältlich ist und was die Krankenkasse davon evtl. übernimmt.

    Moin Uwe,


    da sprichst Du ein schwieriges Thema an. Aus meiner Sicht als selbst betroffene Fachkraft für Arbeitssicherheit sind die Richtlinien und Vorgaben der BG nur schwer umsetzbar. Kapselgehörschutz ist bei Hörgeräten eigentlich keine Lösung (Rückkopplung). Von einigen BGn werden spezielle Hörgeräte empfohlen, die aber oft gar nicht zum Hörverlust passen.


    Ich bin da immer sehr für eine ganz spezielle Betrachtung des jeweiligen Arbeitsplatzes und für pragmatische Lösungen. Eigentlich muss eh jeder Arbeitgeber für jeden seiner Arbeitsplätze eine Gefährdungsbeurteilung erstellen und pflegen. Darauf kann man in der Regel dann sehr gut aufbauen und geeignete Maßnahmen für Sonderfälle wie eben hier Hörgerät und/oder CI ableiten.


    Bei bilateraler Versorgung (also ein Ohr HG, Gegenohr CI) wirst Du um den Kapselgehörschutz vermutlich nicht umhinkommen. Der stellt aber beim CI gar kein Problem dar, weil er in der Regel so groß ist, dass der SP mit in der Muschel liegt. Schwierig wird es nur, wenn dann auch noch Schweiß dazukommt.


    Bei beidseitiger CI-Versorgung und absolut keinen verwertbaren Hörresten ist der Gehörschutz das kleinste Problem. Dann rücken ehr Fragen zur gesicherten Kommunikation und vor allem zur Alarmierung (Zwei-Sinne-Prinzip) in den Vordergrund. Lärm ist oft mit Schmutz verbunden. Besonders in staubiger Umgebung sollte dann das Hörsystem geschützt werden ...


    Wenn Du in einem Großbetrieb arbeitest, bitte die Abteilung Arbeitssicherheit, Gesundheitsschutz, neuerdings auch OSH (Occupational Safety and Health) genannt, um Hilfe. Wenn das Thema dort noch nicht so bekannt sein sollte, bin ich gerne bereit Euch da beratend zu unterstützen (ohne kommerzielles Interesse!).


    Gruß vom Christian

    Moin Nuriiiaz,


    4 Monate nach der EA "eigentlich keine Beschwerden", "alles passt ich kann alles verstehen" ist ja schon ein toller Verlauf!

    Anders als bei einer Brille kann ein CI aber nicht auf Anhieb auf die endgültig richtigen Parameter eingestellt werden. Das Gewebe um die Elektroden kann sich z.B. noch verändern. Das mach Anpassungen an Deiner Map erforderlich. Vor allem aber erarbeitet sich Dein Hirn die neuen Höreindrücke. Es lernt Unwichtiges vom Wichtigen unterscheiden. Laute die anfänglich sehr laut waren, wurden anfänglich vielleicht leiser eingestellt. Das kann sich jetzt umkehren. Dieser Prozess dauert ... manchmal ein paar Monate, manchmal auch Jahre.Am Anfang sind diese Veränderungen bisweilen recht krass und erfordern schon mal kurzfristig eine Einstellung. Im Laufe der Zeit pendelt sich das ein und die Abstände zwischen den Einstellungen werden immer länger. Hier braucht es zum einen Geduld und zum anderen aktive Beteiligung durch Dich selbst.


    Das Automatic Sound Management von MEDEL versucht das für die aktuelle Hörsituation am besten geeignete Programm selbst zu ermitteln und zu steuern. So etwas haben eigentlich alle Hersteller in ähnlicher Form im Programm, bei AB heißt es AutoSound, bei Cochlear Scan und bei Oticon nennt es sich BrainHearung. Jede Firma verfolgt da wohl ihre eigene Strategie. Viele Anwender setzen auf diese Hilfe. Aber Du wirst hier auch viele finden, die diese Funktion ganz bewußt haben abschalten lassen. Ob es für Dich passt, musst Du also selbst ausprobieren. Sprech Deinen Audiologen einfach darauf an.


    Gruß vom Christian

    HolgerH. - laut Cochlear soll sogar das iPhone 5 möglich sein - Voraussetzung soll iOS 10 sein.


    Magdeburgerin - meine letzte Idee oben kannst Du vergessen. Cochlear sagt ganz klar, dass die beiden Systeme im gleichen Zeitfenster gekoppelt werden müssen. Da mich das Thema interessiert, hab ich ein wenig gegoogelt und bin auf folgende Website von Cochlear gestossen. Das Video dort ist zwar auf Englisch, es können aber deutsche Untertitel zugeschaltet werden (rechts unten). Dort heißt es ganz am Ende, wenn die beiden Seiten nicht als Paar sondern einzeln aufgeführt werden, muss der Audiologe ran und die beiden Seiten als Paar einrichten. Mein erster Weg würde jetzt zum Akustiker vor Ort führen. Vielleicht kann er das schon oder kann Kontakt mit dem Audiologen der Klinik aufnehmen ... viel Erfolg!

    https://www.cochlear.com/apps/de/nucleus-smart-app/pair

    Moin Gritt,


    trage selbst zwar AB, habe aber zufällig am Wochenende bei einem Technikseminar für Demozwecke ein N7 mit meinem iPhone 7 gekoppelt und muss schon sagen, toll, was da ganz ohne App möglich wird.


    Wie hast Du Deine Hörhilfen versucht zu koppeln?

    Direkt über Bluetooth wird vermutlich nur ein System zugelassen und dann als Headset oder Freisprecheinrichtung installiert.

    Der korrekte Weg geht über Einstellungen - Allgemein - Bedienungshilfen - MFi-Hörhilfen. Dort wird zwar auch zunächst sicher gestellt, dass Bluetooth aktiviert ist, aber die Hörhilfen dann als solche erkannt.


    Gruß vom Christian

    Ich weiß nicht, ob es Sinn macht diese Petition auch noch zu unterstützen. Sie wurde am 13.01.19 eingestellt und hat 9 Tage vor Sammlungsschluß gerade mal 2.500 Unterschritten zusammen.


    Die weiter o.g. Petition der Kreisbehindertenbeauftragten Claudia Oswald-Timmler hat zwar auch nicht das notwendige Quorum von 50.000 Stimmen innerhalb der ersten 4 Wochen erreicht, um im Petitionsausschuss gehört zu werden, aber immerhin aktuell über 17.500 Unterstützer. Wie ich von der Petentin erfahren habe, liegen zusätzlich ca. 6.000 Unterschriften in Papierform vor.

    (https://www.change.org/p/bundesministerium-für-arbeit-und-soziales-teilhabeabbau-durch-verschlechterung-der-versorgungsmedizin-verordnung-stoppen)


    Es mag den einen oder anderen wundern, dass die Petition bei change.org und nicht beim Bundestag eingestellt wurde. Der Grund dafür: auf der Petitions-Seite des Bundestags werden Petitionen nur über einen zeitlich begrenzten Zeitraum zur Abstimmung freigeschaltet. Damit eine Petition sicher gehört wird, müssen binnen 4 Wochen 50.000 Unterstützer gefunden werden. Diese Beschränkungen gibt es bei change.org nicht.


    Die Petentin plant nun, die Unterstützerliste bei einem Termin im Bundesministerium für Arbeit und Soziales an Bundesminister Hubertus Heil zu übergeben. und so den Forderungen der Dachverbände mit den Stimmen der Betroffenen Nachdruck zu verleihen. Je mehr Stimmen sie zusammen hat, umso besser - wer also noch nicht unterschrieben hat, darf und soll das gerne tun.


    Die Petition ist m.E. sehr gut begründet. Wer sich tiefer einlesen möchte, findet bei KomSem (eine Website für Schwerbehindertenvertretungen) Links zum Referentenentwurf, zu Stellungnahmen von VdK, SoVD, DBSV, DGB, DBR ... und eines Anwalts für Sozialrecht.

    (https://www.komsem.de/archiv/online-petition/)


    Die Deutsche Gesellschaft der Hörbehinderten - Selbsthilfe und Fachverbände e.V. (Dachverband unter anderem von DCIG, DSB, DHS ...) hat Mitte Februar ebenfalls eine Stellungnahme herausgegeben.

    (https://www.deutsche-gesellsch…llungnahme-zur-6versmedvo)


    Auch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales bringt sich in die Diskussion ein. Am 14.02.19 wurden "Informationen und häufige Fragen zum Entwurf der 6. Verordnung zur Änderung der Versorgungsmedizin-Verordnung (VersMedV)" veröffentlicht.

    (https://www.bmas.de/SharedDocs…_blob=publicationFile&v=3)


    In der Vergangenheit wurde aus den Reihen der Hörgeschädigten schon mal die Meinung laut, doch besser die Füße still zu halten, weil das Kapitel 5 "Hör- und Gleichgewichtsorgan" des Anhangs zu § 2 VersMedV im Referentenentwurf nicht behandelt würde. Das ist zwar richtig, blendet aber eine gravierende Änderung unter "1 Grundlagen" aus. Dort heißt es im Entwurf:

    Quote from Referentenentwurf 6.ÄndVO vom 28.08.18

    1.2.7 Das Behandlungsergebnis beeinflusst die Teilhabebeeinträchtigung maßgeblich. Die in Teil B angegebenen GdB geben die Teilhabebeeinträchtigung bei bestmöglichem Behandlungsergebnis wieder.

    Dies steht ja wohl im krassen Widerspruch zum einleitenden Satz im bisherigen Kapitel 5, dass für die Bewertung des GdB/GdS bei Hörstörungen die Herabsetzung des Sprachgehörs maßgebend ist, deren Umfang durch Prüfung ohne Hörhilfen zu bestimmen ist. Es ist abzusehen, dass dies über kurz oder lang wieder zu Diskussionen bei der Bewertung von Hörschädigungen führt, insbesondere mit den Sachbearbeitern der Versorgungsämter und den Gutachtern. Da es auch nur einen eingeschränkten Bestandsschutz bis 31.12.2022 geben soll, darf sich jeder schon einmal Gedanken zu einer Herabstufung seines GdB Gedanken machen.

    was bewirkt SWORD ?


    SWORD steht für "Sonova Wireless One Radio Digital"

    Sonova ist die Mutter von Phonak und AB und SWORD soll die Anbindung an Bluetooth-fähige Geräte ohne Streamer (ComPilot) direkt mit dem SP ermöglichen. Das ganze ist noch recht neu und kommt für den AB Naida Q90 jetzt gerade erst als Naida Connect auf den Markt - mehr dazu hier: https://advancedbionics.com/de…cts/naida-ci-connect.html


    MRT Kopfaufnahmen mit CI sind nicht verwertbar ??obwohl gegenteiliges beworben wird


    Da hast Du glaub ich etwas falsch verstanden. Bei der MRT-Tauglichkeit geht es zunächst einmal nur darum, ob Du überhaupt mit Deinem CI in die Röhre darfst. Bei nicht MRT-tauglichen Implantaten besteht die Gefahr, dass der Magnet aus dem Implantat herausgezogen wird. Da ist so eine Untersuchung nur unter gewissen Vorsichtsmaßnahmen möglich. Schlimmstenfalls muß der Magnet vorm MRT durch einen kleinen Hautschnitt entfernt und hinterher wieder eingesetzt werden. Der Hautschnitt muss dann natürlich erstmal wieder abheilen, bevor der Überträger wieder getragen werden kann.


    Bei den neuen Implantaten von MED-EL und AB ist eine MRT-Untersuchung bis 3,0 Tesla möglich, ohne dass der Magnet gesichert oder gar entfernt werden muss. Bei einer Untersuchung des Kopfes kommt es aber darauf an, wo etwas erkannt werden soll. Magnete verursachen im Umkreis von einigen Zentimetern Artefakte bis hin zur vollkommenen Schwärzung, sodass auch hier evtl. der Magnet erst entnommen werden muss.

    Moin Maho68,


    Kliniken geben eigentlich nur Empfehlungen, wenn dies medizinisch notwendig ist, z.B. wenn es Gründe für eine ganz bestimmte Elektrode gibt.


    MRT-tauglich ist sicher ein wichtiges Kriterium, wenn solche Untersuchungen abzusehen sind. Du musst Dir aber darüber im klaren sein, dass bei einer MRT-Untersuchung des Kopfes JEDES Implantat mit einem Magneten zu Artefakten führen wird.


    "5 mal bessere Klangqualität" ... sehe ich wie Sabine als reine Werbeaussage an. Wo und in welchem Zusammenhang wurde denn diese Aussage gemacht?


    Online-Umfragen, egal ob Facebook oder hier im Forum sind garantiert nicht repräsentativ. Daran würde ich mich keinesfalls orientieren.


    Batterien oder Akku ... eine Energieversorgung wird von der Krankenkasse übernommen. AB hat vom Start an in erster Linie auf Akkus gesetzt, bietet daneben aber immer auch ein Batteriefach an. Wie weit dies mittlerweile Bestandteil der Erstausstattung ist, kann ich leider nicht sagen. Sinnvoll wäre es, da man so auch mal unabhängig von Ladegerät und Stromversorgung reisen kann. Wenn Du Dich für Akkus entscheidest, musst Du die Batterien natürlich selbst tragen. Da es ganz normale Standardbatterien sind, gibt es da keine herstellerspezifischen Vorschriften oder Preisunterschiede.


    Haltbarkeit der Akkus ... für meine beiden Q70-SP habe ich jeweils drei 230 mAh-Akkus erhalten, die gut 5 Jahre zwischen 22 und 25 Stunden Betriebszeit gehalten haben. Seit etwa einem halben Jahr läßt nun die Leistung nach. Aktuell sind es ca. 15 Stunden. Da ein Wechsel sehr schnell möglich ist, ist das für mich aber kein Problem. Ausserdem steht nach 6 Jahren ein neuer SP mit neuen Akku an. AB hat mich dazu schon angeschrieben. Da ich mit dem aktuellen System zufrieden bin, überlege ich aber, auf den Nachfolger des Q90 zu warten, der dann ja wohl auch intern mit SWORD ausgestattet sein sollte, statt mit dem Nadia Connect.


    T-Mic/Überträgerkabel ... wie der Hörschlauch beim Hörgerät unterliegen alle Kunststoffe einer gewissen Alterung, erstrecht unter Schweißeinwirkung und ... wie ich es oft sehe ... unverhältnismäßiger und unnötiger mechanischer Belastung. Da wird der SP am T-Mic oder am Überträgerkabel vom Kopf abgezogen, Kabel unnötig verdreht ... etc. pipapo ... bei sachgerechter Nutzung verbleibt eigentlich nur dass verspröden der Kabel bzw. beim T-Mic die Ummantelung. Bei mir ist ein Austausch pro Seite maximal einmal im Jahr fällig.


    "... geht schneller kaputt ..." ... schneller als? Das T-Mic gibt es nur bei AB. Bei den anderen Herstellern sind die Mics intern verbaut und durch Filter geschützt, die regelmäßig getauscht werden müssen. Wie oft bei den anderen Herstellern Überträgerkabel getauscht werden, würde mich mal interessieren. Dabei soll es sogar Kabel geben, die mit dem Überträger untrennbar verbunden sind, also gleich auch ein neuer Überträger fällig wird.


    Mein Tipp: schau Dir die einzelnen System mit ihrem Zubehör an und überlege, welche Lösung für Dich in Deinem Alltag am besten paßt.


    Gruß vom Christian

    Hab gestern versucht die App zu laden, hab sie aber weder bei Cochlear noch bei Apple gefunden...


    Hm, wenn ich den AppStore auf meinen iOS-Geräten aufrufe und nach "Cochlear" suche, wird mir die Familyapp selbst auf dem alten iPad2 (iOS 9.3.5) sofort vorgeschlagen ... Mindestvoraussetzung ist iOS 7.0.

    Unter macOS wird die App allerdings nicht angeboten.