Posts by ChrisH

    Also eigentlich als Ersatz für die klassische Türklingel gedacht ... okay, wenn die Verdrahtung defekt ist, kommt eine Funklösung evtl. billiger.


    Ich persönlich kann diese angehefteten Taster draußen am Klingelbrett nicht leiden. Dann kommt möglicherweise noch Vandalismus dazu ...

    Wir hatten Glück, unsere Klingelleitung war mehradrig ausgelegt und hatte freie Adern. Das dürfte bei mehreren Parteien im Haus schon schwieriger werden. Aber da würde ich an die Eigentümergemeinschaft oder den Vermieter herantreten.


    Die GKV darf eigentlich nur Kosten für Hilfsmittel übernehmen, die im Hilfsmittelverzeichnis aufgenommen sind. Du kannst Deine KK ja mal ansprechen, evtl. übernehmen sie die Kosten auf Kulanz, weil es billiger kommt als eine Signalanlage aus dem HMV. Viel Hoffnung würd ich mir bei der derzeitigen "Ablehnpraxis" allerdings nicht machen.

    Moin Bibo,


    es gäbe in Lüchow/Salzwedel eine Selbsthilfegruppe oder im DHZ Hannover den Cochlear-Shop ... liegt zwar alles nicht um die Ecke, aber für einen Test nach Absprache sollte es reichen. Evtl. findest Du auch einen Hörgeräteakustiker in Deiner Nähe der GN resound führt. Die Wireless-Teile von Cochlear sind baugleich mit GN resound.


    Teste da auch das Minimic 2+, dass neben dem Mikro-Einsatz auch mit Bluetooth-Geräten verbunden werden kann, per Kabel an Audiosysteme angeschlossen werden kann und auch IndukTionsanlagen (Ringschleife) unterstützt.


    Gruß vom Christian

    Ich habe audible

    Dann probier doch über die Hörprobe einfach mal verschiedene Sprecher durch, statt übers Genre oder bestimmte Titel zu suchen. Ich würde Dir jetzt z.B. Dietmar Wunder, Dietmar Bär oder auch Christian Berkel vorschlagen. Letzterer hat gerade den Hörbuchpreis 2020 als bester Interpret für seine Lesung des Romans "Serotonin" des französischen Autors Michel Houellebecq gewonnen. Mir hat auch die Lesung der Preisträgerin für die beste Interpretin, Camilla Renschke gut gefallen, eine sehr klare und sehr akzentuierte Stimme.


    Ich muss alles extrem verlangsamen, um etwas zu verstehen.

    Verlangsamen ... damit habe ich ehr schlechte Erfahrungen gemacht .... die Tonlage liegt deutlich tiefer, die Stimme wird verzerrt ... für mein Empfinden kontraproduktiv. Ich würde Dir empfehlen, zum ungekürzten Hörbuch den Titel auch als echtes Buch zu besorgen (Stadtbücherei) und bei normaler Abspielgeschwindigkeit mitzulesen. Schwierige Passagen kannst Du wiederholen und mit der Zeit werden sich - um in Ralle Bild zu bleiben - die Schubladen mehr und mehr mit immer besseren (Hör)Bildern füllen.

    Kann der Service von Med-El Dich da vielleicht unterstützen?

    Die sind doch in Innsbruck und Du bist da ganz sicher kein Einzelfall in Österreich.

    In Deutschland ist der Kundenservice in Starnberg für sowas immer ein prima Ansprechpartner!

    Wie es aussieht, ist die Überprüfung des GdB vom Amt wegen erreichen der Volljährig eingeleitet worden.


    Die Bewertung scheint ausschließlich auf den Absatz 5.1 im Teil B der Anlage zu §2 VersMedV zu beruhen, wonach je nach Sprachstörung ein GdB von 80-90 zuerkannt werden kann. Wie weit bei Eurem Sohn Sprachstörungen vorliegen, die einen GdB von 100 rechtfertigen, kann nur ein entsprechender Gutachter beurteilen.

    Beim N6-System von Cochlear heißt das Filterprogramm "Scan"

    Stimmt das so? Ist das Scan-Programm der Filter? Meines Wissens automatisiert das Scan-Programm nur das Umschalten auf bestimmte Programme, die für definierte Umgebungsbedingungen angelegt wurden.

    Im Programm können dann Filter oder Funktionen eingerichtet sein, z.B. für laute Umgebung wie im Café eine Störschallunterdrückung und evtl. ein Zoom zum Gegenüber. Oder eben ein Musik-Programm, bei dem alle Filter abgeschaltet sind. Jedes Programm kann individuell für jeden Programmplatz auf den Nutzer eingestellt werden. Dieser muss dann entweder je nach Situation das richtige Programm an der Fernbedienung einstellen oder überlässt das Umschalten dann eben dem "Scan".

    Moin Stuttgarter,


    Deine Geschichte ist in der Tat heftig und trotzdem auch von mir der Hinweis, Zweit-, Dritt- oder auch Mehr-Meinungen einholen. Ich bin selbst nach 13 Jahren reimplattiert worden, nachdem man 2 Jahre lang nicht herausfinden konnte, warum mein jahrelang gutes Sprachverständnis immer weiter in den Keller ging ... die von Dir beschriebenen extremen Auswirkungen traten bei mir glücklicherweise nicht auf.


    Zu den Gebärdenkursen - kann es sein, dass hinter der Ablehnung der Krankenkasse die seit Anfang des Jahres neuen Regelungen des Bundes-Teilhabegesetzes stehen? Soweit ich weiß, sind diese noch wieder auf Landesebene umzusetzen ... da kenne ich mich nicht aus.


    Aber: Du als ehemaliger Stuttgarter kennst vielleicht den DSB-Ortsverein Stuttgart. Der hat mit dem Landesverband in seinem David-Wengert-Heim in Vaihingen eine EUTB-Beratungsstelle eingerichtet (https://stuttgart.eutb.de/dsbbw/). EUTB-Berater gibt es überall ... einfach mal googlen ... nur schauen, dass die spezielle Berater für Hörgeschädigte haben.


    Eine weitere Anlaufstelle wären für Dich evtl. die Dolmetschervermittlungen. Hier mal ein Link zu einer Übersicht beim Gehörlosenbund: http://www.gehoerlosen-bund.de…vice/dolmetscherzentralen.


    Alles Gute wünscht Christian

    Bin ich ja froh, dass wir hier mit Martina eine Fachfrau haben!


    Ich habe das Naida CI 90 damit darf ich auch bei 3Tesla ins MRT.

    Cyberbetty ;-) Obacht! Dein "Naida CI 90" ist Dein Sprachprozessor, den legst Du vorher schön ab. Es kommt darauf an, welches Implantat Du hast, und das wäre dann bei AB das "HiRes Ultra 3D".


    Für MRT zugelassene Implantate bieten heute alle Hersteller an - das Problem wäre gelöst ... abfliegende - hier besser abgezogene SP sicher zu verhindern steht noch weiter auf der Agenda der Hersteller .... hoffe ich doch ... vollkommen losgelöst vom MRT-Thema 8)

    Mein erstes Implantat wurde 2012 nach 13 Jahren wg. eines vermuteten Defekts ausgetauscht.

    Das alte Implantat hatte "nur" 8 Elektroden, von denen 3 abgeschaltet waren.

    Das neue Implantat hat 16 Elektroden und kann damit 120 Kanäle ("Spektralbänder") emulieren.

    Auch ich hatte angenommen, wieder ganz neu Hören lernen zu müssen, bin aber vergleichsweise schnell rein gekommen.

    Das reimplattierte Ohr hat das 2011 implantierte Gegenohr sehr bald überholt und ist damit wieder mein "Schokoladenohr".

    Martina doch, selbst beim dicken s-series-Taschenprozessor gab es schon ein Batteriefach für AA-Zellen. Beim Harmony (erster Hd0 für C1.x-implantierte) hatte ich zugegeben keines.


    AnniB ja, auch obwohl ich im Laufe des Tages wechseln muss.

    Das kam in den ersten Jahren (Taschenprozessor) schon mal nach 4 Stunden vor ... und damals war ich - da noch nur einseitig versorgt - für die Dauer des Wechsels taub. Mein Tag hat in der Regel 16 - 18 Stunden ... damals 3-4 Wechsel á 10 Sekunden .... heute 1-2.


    Es gibt für mich eigentlich nur 2 Situationen, wo ich den Wechsel nicht sofort erledige bzw. Vorsorge treffe: als Fahrer im Auto und beim Segeln. Im Auto hilft u.U. auch schon mal der Beifahrer, sonst hat es Zeit bis zum nächsten Parkplatz/Haltemöglichkeit. Beim Segeln (Ostsee) sind die SP in AquaCases gesichert, da braucht es ein bißchen mehr Zeit und Lage und Seegang sind nicht gerade hilfreich ... Im AquaCase kann man von der Bauform her nur kleine Akkus nutzen. Bei den kleinen Standard-Akkus (110 mAh) kann es da mit 6-8 Betriebsstunden schon mal eng werden. AB hat aber noch eine besonders kompakte Variante, die 170 mAh liefern und damit (nach aktuell 2 Jahren) noch gut 12-14 Stunden halten - das reicht für den Tagestörn. Laden ist an Bord kein Thema, das AB-Ladegerät kann via USB-Anschluß ans Bordnetz angeschlossen werden.


    Heute habe ich für jeden SP 3 große (230er), 2 kleine (110er) und je einen kompakten (170er) Akku und nutze die im regelmäßigen Wechsel (sind neben der Größe farblich unterscheidbar). Wie schon unter #17 geschrieben sind die nach 6 Jahren nicht mehr taufrisch, aber ich sehe keinen Grund die zu ersetzen. Ich denke mal, die halten noch bis AB die nächste Prozessorgeneration auf den Markt bringt.


    Übrigens tausche ich Akkus nicht beim ersten Warnton, sondern bis der SP mangels ausreichender Spannung abschaltet. Die SP warnen (zumindest bei mir) recht früh ... bis zu 2 Stunden halten die dann oft noch. Der Ausfall kommt dann schon mal mitten in einem Telefonat, oder in einer Präsentation, Meeting, Diskussion ... ja und? Ich bin heute dann in der Regel "einohrig", also die paar Sekunden während des Wechsels durchaus "erreichbar", trotzdem oder beim Telefonat auf dem "falschen" Ohr sowieso, informiere ich meine Gesprächspartner kurz ... "Momentchen bitte, hab da gerade 'ne Energiekrise" ... das ruft dem einen oder anderen Kollegen dann schon mal in Erinnerung, das Hören ja nicht unbedingt selbstverständlich bei mir ist. Bei "Erstkontakt" ist das ein guter Moment für einen Blitzkurs in Sachen CI.


    Zum Ladengerät, das kennt bei AB nur 3 Zustände: blau - wird geladen / grün - voll geladen / rot - Defekt (hab ich noch nie erlebt). Der Ladeprozess wird vom Ladegerät überwacht und gesteuert - das konnte ich bei einer Verbrauchsmessung im Rahmen der früheren Powerpack-Diskussion sehr schön beobachten.


    Kurz und gut: es gibt ein unbeschwertes Leben mit dem Akku. Wer es lieber mit Batterien leben möchte, darf das tun. Jedes wie es mag.

    Moin Tomotzki,


    willkommen hier im Forum!


    Ja, es ist möglich mit einem so lange tauben Ohr mit einem CI ins Hören zu kommen ... versprechen kann Dir da aber niemand etwas. Die Meinungen Deiner Ärzte oben spiegeln den möglichen Rahmen. Du bist vermutlich SSD (single-sided deaf), dazu gibt es hier etliche Threads.


    Ich möchte Dich auf einen Bericht/Thread in einem anderen Forum hinweisen. In dem Fall wurde ein geburtstaubes Ohr nach 50 Jahren "geweckt"- Die OP liegt zwar schon 11 Jahre zurück, Anpassung und Nachsorge sind aber evtl. für Dich interessant und waren letztendlich auch recht erfolgreich: https://www.hcig.de/forum/inde…-verrueckt?start=60#12640. Auch wenn es in dem Forum leider recht ruhig geworden ist, die Autorin ist dort für Fragen erreichbar.


    Ich wünsch Dir einen guten Rutsch nach 2020 und eine für Dich zufriedenstellende Hörreise.


    Gruß vom ChrisH


    EDIT: okay, AnniB war schneller, ich lasse es trotzdem mal stehen

    Notfälle und CI sind in der Tat ein Problem, meine erste Sorge wäre, ob der SP überhaupt noch am Kopf hängt ... ansonsten wäre es ziemlich Wurscht, ob der Batterien oder Akkus braucht. Für den Fall der Fälle sowie Reisen liegt bei mir zuhause ein gepacktes kleines Reiseset mit Ersatzkabeln, T-Mic, Überträger und eben auch Ladegerät .... und - ja das gibt es auch bei AB - einem Batteriefach.

    Entsorgen kannst du in jedem Supermarkt europaweit.

    Nur zur Richtigstellung ... am Sammler im Supermarkt/Recyclinghof etc. pipapo entsorgst Du nicht, du führst es der Verwertung zu. Erst dort lassen sich aus Batterien und Akkus Rohstoffe zurück gewinnen ... und was dann noch bleibt wird entweder thermisch verwertet oder muss auf die Deponie ... ganz "zur Freude" unserer Nachkommen.

    Akkus alle 1,5-2 Jahre tauschen? CE-Billigschrott? Hab ich weder bei AA- noch AAA-Akkus oder am Handy geschweige denn in 20 Jahren CI-Versorgung nötig.


    Meine aktuellen AB-Akkus sind von Januar 2014 und werden sicher noch eine Weile genutzt. Es ist - wie eOhr oben schon schrieb -, die „großen“ (230 mAh) halten statt anfänglich 25 Betriebstunden nur noch 14, die „kleinen“ (110 mAh) statt anfänglich 10 h jetzt 6 ... aber der Wechsel ist am AB-SP so schnell erledigt, da mach ich mir doch keinen Kopf. Ist bei Cochlear mit dem Bajonett-Verschluss wohl ähnlich flott, zu Med-El kann ich nix sagen.


    Wer E-Autos mit 600 km Reichweite erwartet, hat m.E. die unvermeidliche Energie- und die damit verbundene Mobilitätswende noch nicht verstanden. Vernünftige Fahrer machen bei solchen Entfernungen im Übrigen mindestens eine Pause ... zugegeben, die will beim heutigen Schnellladenetz noch gut geplant sein.

    Seit der Anpassung hab ich so ein Zucken, Augenblinzeln und Art Schmerzen in und über den Augen, wenn ich das CI

    trage.

    Vermutlich ist mindestens eine Elektrode zu stark eingestellt - Du solltest kurzfristig in der Klinik eine Kontrolle und Nachjustierung vornehmen lassen. Bis dahin kann Dir evtl. helfen, den SP leiser zu stellen.


    Eine geänderte Einstellung kann sich auch auf den Gleichgewichtssinn auswirken. So kurz nach der OP (nicht mal 6 Wochen) kann das aber auch schon mal Überforderung sein. Sprich das beim o.g. Kontrolltermin in der Klinik an.