Posts by ChrisH

    Konnektivität wird spürbar besser (BT-Verbindungen) ... hätte aber deutlich mehr erwartet (BT 5.x).

    SoundFinder und SmartSpeech bleibt abzuwarten, was es gegenüber dem Naida CI M bringt.

    Spannend wird es mit der neuen AB Remote+ App ... hier gab es ja vom Start der Marvel-Version an deutliche Anwenderwünsche. Ich hoffe auf eine schnellere Verbindungsaufnahme Smartphone-SP und für den Integro-SP auf erweiterte Einstellungen, zumindest ansatzweise in Richtung Phonak Paradise bzw. Lumity.

    Und Körperschall... ok was meinst du? Was soll ich hier großartig wahrnehmen?

    Na, ich denke mal, da gibt es ganz viel Aktivität, wie Puls, Kauen etc., die sich bis auf den Schädelknochen überträgt. Auf Schnecke-online berichtet z.B. eine Studienteilnehmerin:

    Auf die körpereigenen Geräusche angesprochen, die mit einem TICI wahrgenommen werden, antwortete sie: „Man gewöhnt sich unglaublich schnell daran. Für mich war es ein Geschenk, mich wieder atmen zu hören.“

    War das Thema nicht das TiCi?

    Ja, eigentlich schon ... da sich hier zum Thema "TICI ja oder nein" ein Punkt auftut, einfach mal zur Vervollständigung:

    Beim heutigen TICI kommt man wohl ohne Magnet nicht aus, weil ja der GoPod zum Laden und zum Halten der evtl. benötigten Single Unit gebraucht wird.

    Magnetlose CIs gibt es m.W. nur von AB und man implantiert dieses nur ungern, weil man oft Aussetzer hat, wenn der Draht nicht ganz exakt sitzt.

    Welches Ci soll das sein?

    Das war eine Lösung für den Clarion Series S1 Taschen-SP aus den späten 1990er Jahren. Entwickelt von Bruckhoff Hannover zusammen mit der MHH eben für Fälle, wo ein Magnet, aus welchen Gründen auch immer, nicht angezeigt war. Ich habe diese Lösung - trotz implantiertem Magneten - für mich 1999 durchsetzen können, weil damit das Mikro vom Überträger am Hinterkopf in die Ohrmuschel gewandert ist und bin bis der Harmony für die C1-Implantate endlich freigegeben wurde lange mit dieser Lösung gut klar gekommen.

    Im Prinzip eine Otoplastik, an der ein Gehäuse mit einem Mikro und einer (allerdings viel zu schwachen) T-Spule samt Umschalter angeklippt war und von dem eine "Schlauchkonstruktion" zum Überträger führte. Der schwebte dann über dem Implantat. Das war hörtechnisch deutlich besser als über das Original-Headpiece am Hinterkopf, hat aber vermutlich mit zu dem eh schon ziemlich heftigen Energieverbrauch beigetragen.

    Ich kenne einen CI-Träger, der noch heute mit dieser - inzwischen modifizierten - Lösung unterwegs ist.
    Er hört auch nach deutlich über 25 Jahren noch mit einem C1-Implantat und schwört auf den Taschenprozessor.

    Ich kann mir gut vorstellen, dass so eine Lösung auch mit den heutigen AB-Soundprozessoren möglich ist, weil es für Naida CI, Marvel CI und auch für das neue Integro CI eben Überträger mit Mikro gibt ... es muss sich nur jemand finden, der das umsetzt.

    Warum sollte ich noise-cancelling Kopfhörer tragen.

    Denke mal, das ist individuell unterschiedlich ... ich lausche in lauter oder nerviger Umgebung, wie z.B. in der Bahn gerne mal ungestört Musik oder Hörbüchern. Wenn es dann "nur" Ohren hat, ist NoiseCanceling schon eine gute Sache. Wäre mal interessant, ob das mit dem TICI funktioniert, das Mikro liegt vermutlich zu weit ausserhalb der Ohrmuschel ...

    Knochenschallkopfhörer sind richtig gut

    Das ist interessant, dass das TICI-Micro so gut funktioniert ... erstaunlich, dass Du Körperschall ausblenden kannst :thumbup:

    Patienten des INI (International Neuroscience Institute Hannover) sind hauptsächlich "internationale Selbstzahler" ...

    Die ganze Diskussion zu implantierenden Kliniken, Kriterien für die Patientenauswahl, GKV-Kostenübernahme etc. pipapo gehört für mein Empfinden in den anderen TICI-Thread. Das jetzt noch zusammen zu führen dürfte es inzwischen aber wohl ehr noch unübersichtlicher machen.

    Ich würde hier gerne mal zum Thema des Threads zurückkommen: TICI oder Sonnet 3- Vor-und Nachteile.

    Der Sonnet 3 hat keine eigene T-Spule mehr - hier wird der AudioLink XT benötigt.
    Frau_Kruemelkuchen schrieb in #2, dass sie ihren Roger On via Neckloop mit dem TICI nutzt. Heißt, das vollimplantierte System verfügt über eine T-Spule? Oder kommt auch hier der AudioLink (XT) zum Einsatz?

    An anderer Stelle schrieb Frau_Kruemelkuchen, dass das TICI "nicht mit einem Smartphone zu connecten" ist.
    Genau das ist ja mit dem Sonnet 3 endlich ohne besondere Hülse möglich.
    Jetzt würde mich interessieren, wie mit dem TICI telefoniert wird. Ich nehme an, das implantierte Mikrofon liegt vor dem Ohr hin zur Schläfe oder etwas höher. Wo muss der Lautsprecher hingehalten werden? Reicht Dir da die normale Lautstärke eines Festnetztelefons oder Handys oder stellst Du um auf Freisprechen?

    Direktes Streamen ist dann ja allenfalls über T-Spule möglich, was physikalisch bedingt nochmal deutliche Abstriche beim übertragenen Frequenzspektrum mit sich bringt ... insbesondere für Musik eher nicht so prickelnd. Wie klappt das mit Kopfhörern? Over/On-Ear mit/ohne NoiseCanceling?

    Ich verstehe aber auch nicht wieso du dir jetzt schon solche Gedanken zu all diesen Verbindungen machst, wieso lässt du das nicht einfach mal alles auf dich zukommen und wartest deine Ersteinstellung vom CI ab, da wird dir dann hoffentlich auch alles genau erklärt

    ups, aus meiner Sicht ist es ganz wichtig, sich vor der OP Gedanken zu machen, was man mit dem CI machen möchte, ob Hörgerät und CI das auch zusammen leisten können und welches Zubehör ich dafür brauche. Von daher macht caleteu es genau richtig.

    Ich habe nur das Gefühl, das caleteu sich selbst noch nicht so ganz darüber im klaren ist, welches Zubehör für welche Situationen gebraucht wird ... und ja, gerade in dieser schon etwas besonderen bimodalen Versorgung mit Med-El und KIND-Hörgerät braucht es etwas technischen Background, das richtig zum Laufen zu bekommen.

    caleteu, ich rate Dir dringend, zu einer ausführlichen Beratung VOR Deiner OP durch Deinen Hörakustiker (HG-Seite) und Audiologen (CI-Seite) und ggf. auch gerne CI-Hersteller! Schreib Dir vorher auf, was genau Du machen möchtest.

    Naja, nicht immer eins vor, zwei zurück ... es geht auch mal 3 Schritte vor .... :)

    Du stehtst noch sehr am Anfang. Und Du bist ein Mensch aus Fleisch und Blut. Das Implantat wächst immer noch ein. Dabei bildet sich Gewebe um den Elektrodenstrang. Dadurch verändern sich die Impedanzen. Dein Hörnerv wird zwar nur von feinen kleinen Stromstößen getriggert, trotzdem reagiert er darauf. Und Dein Hörzentrum bekommt vor diesem Hintergrund sich ändernde Informationen und muss lernen, verwerfen, neu lernen ...

    Wenn das Implantat richtig eingewachsen und der Hörnerv nicht mehr beleidigt ist, wird sich das alles stabilisieren und die im Moment noch häufigen Einstellungen sind immer seltener notwendig.

    Das AquaCase von AB ist ... hm ... etwas "wertiger" ... aber auch multifunktional.

    Vom Namen her für's Wasser gedacht (IP68), dort dann aber auch in einem absolut sicheren Gehäuse, das ohrfern getragen werden kann.
    Ich selbst nutze noch das vom Naida Q gerne beim Segeln, weil ich mir dann absolut keine Gedanken machen muss, was die nächste Böe oder Welle mit dem SP macht. Dürfte für weitere Outdoor-Sportarten ähnlich sein.

    Das Set macht aber auch bei sehr staubiger oder sehr feuchter Arbeitsumgebung Sinn. Der SP liegt geschützt in der Box. Das im Überträger platzierte Mikro ist ähnlich wie bei Cochlear oder Med-El m.W. mit einem Goretex-Filter geschützt, aber nicht durch irgendwelche Überzieher eingeschränkt.

    Das Set vom Naida Q ist deutlich größer als das von Naida M, dafür deutlich weniger fummelig. Ich hoffe, AB hat sich für den kommenden neuen SP wieder etwas praktikableres einfallen lassen, ohne dabei die Kompatibiliät zu den Vorgängern aus den Augen zu lassen.

    Ich dachte jeder Hersteller hat ungefähr dasselbe Zubehör (minimic, audiolink etc.) bzw. es funktioniert identisch?

    Wo sind die Unterschiede?

    Wir entfernen uns jetzt vom Thread-Thema .. vielleicht anpassen?

    Das Zubehör ist bei allen 3 Herstellern sehr individuell und genau deshalb solltest Du Dir das ganz genau anschauen ... das kann in der Klinik oder beim Hersteller sein, ich empfehle Dir in eine Selbsthilfegruppe zu gehen.

    Die KI gefragt … okay … kann man machen … die Antwort sollte vielleicht doch mal kritisch betrachtet werden.

    Das T-Mic-Mikrofon: AB platziert das Mikrofon als einziger Hersteller nicht oben auf dem Gehäuse, sondern an einem kleinen Arm direkt am Eingang des Gehörgangs. Die eigene Ohrmuschel fungiert dadurch als natürlicher Wind- und Strömungsschirm. Der Fahrtwind wirbelt über das Ohr hinweg, anstatt direkt auf das Mikrofon zu treffen.

    Also die Aussage zu der natürlichen Schirmwirkung der Ohrmuschel bzgl. Wind kann ich als AB-Träger ganz klar verneinen. Die Ohrmuschel mag den Schall von vorn hilfreich bündeln, den Wind allenfalls von hinten abweisen :P

    Phonak WindBlock Technologie: Die im Naída-Prozessor integrierte Software erkennt das typische Fluktuationmuster von Wind extrem schnell. Sie dämpft gezielt die betroffenen tiefen Frequenzen, ohne die Sprachverständlichkeit für Mitfahrer komplett zu unterdrücken.

    Die Software erkennt, richtig … schnell ist relativ. Und sie dämpft tatsächlich, gnadenlos … Wind ist nach wie vor zu hören, Sprache ehr nicht. Okay, das mag von den Filtereinstellungen abhängig sein. Was mich am meisten stört, es dauert ewig, bis die Dämpfung wieder zurück genommen wird. Da setzen wir AB-Träger jetzt ganz viel Hoffnung auf den neuen Soundprozessor!

    Was AB ganz klar von den HdO anderer Hersteller unterscheidet, es gibt die Möglichkeit, ein Mikro im Übertrager zu nutzen (z.B. vom alten Naida Q oder aus dem AquaCase-Set). Das liegt dann gut geschützt im Helm. Hoffentlich bleibt das im neuen SP erhalten oder wird wieder anwendergerechter umgesetzt!

    ich habe mit meinem Kanso1+2 keine Probleme mit Windgeräuschen beim Radfahren.

    Ja, Single Units könnten das auch … Biker bringst Du die dicken SU tatsächlich im Helm unter?

    Hab ich unglücklich formuliert … der Hinweis auf Roger bezog sich auf die „ergänzenden Möglichkeiten“.

    Übrigens, das Lizenz-Thema ist für AB/Phonak-versorgte mit den Roger V3 Sendern erledigt.

    Jetzt sollten wir zum ci_joe-Thema zurückfinden.

    ci_joe

    hol Dir mal ein Eis und ... keep cool!

    Hast vermutlich in Deinem hier allseits bekannten Übereifer, Andrea2002 anzugehen die beiden unten zitierten Beiträge von caleteu übersehen?! Das darauf eingegangen wird, ist doch wohl vollkommen normal.

    Verstehe ich das richtig? Mit dem Sonnet 3 kann man mit dem App den Handy direkt mit dem Implantat verbinden ohne Zusatzgerät?

    Vielleicht habe ich die Frage falsch gestellt. Es geht mir nicht um die Konnektivität, sondern ob ich fürs Streamen ein Zusatzgerät braucht, wie bei Cochlears TrueWireless Geräte .


    caleteu

    stehst Du noch vor der Entscheidung für einen Hersteller?
    Dann lass Dir bitte nochmal von der Klinik, von den Herstellern oder in einer Selbsthilfegruppe die 3 Systeme zeigen und erkläen.
    Die Soundprozessoren aller 3 Hersteller können sich heute zum Streamen direkt mit einem Handy verbinden. Cochlears MiniMic und Med-Els AudioLink XT bieten ergänzende Möglichkeiten. Bei AB/Phonak übernimmt das die Roger-Technologie.

    Höre schlechter als vorher

    Ja, natürlich hörst Du zwischen OP und Erstanpassung schlechter als vorher.
    Mit der Erstanpassung kommt dann ein neues Hören auf Dich zu ... was und wie, kann Dir niemand vorhersagen.
    Versuch Dich zu entspannen und lass das andere Hören zu ... da kommt noch eine spannende Hörreise auf Dich zu, auf der Du die Welt des Hörens für Dich neu entdecken wirst. Sei neugierig und freu Dich über jedes Geräusch, versuche es einzuordnen und hab Geduld ... es wird ...