Posts by ChrisH

    Alsoooo vorweg ... wir schreiben hier in Neela Hörreise-Thread - da sie mit MED-EL versorgt ist, sollte diese Roger-Geschichte vielleicht abgetrennt werden.

    Um Roger zu nutzen braucht es ein RogerDirect-fähiges Hörsystem. Kommen die aus dem Sonova-Konzern, kann es schon verbaut sein, muss aber nicht. Wo es nicht verbaut ist, braucht es mindestens einen Roger X oder einen dieser design-integrierten Empfänger.

    Die RogerDirect-fähigen Hörsysteme aus dem Sonova-Konzern sind zwar hardwaremässig auf Roger vorbereitet, benötigen aber eine Lizenz um sich mit einem Roger-Sender verbinden zu können.

    Nein, die Lizenz ist immer noch Kostenpflichtig und muss via Roger X übertragen werden. Mit dem neuen RogerOn V3 gilt eine neue Lizenzregelung mit unbeschränkter Anzahl an Empfängern. Wie das in den Prozessor CI-M 90 übertragen wird, vermag ich nicht zu sagen.

    In der Version V1 und V2 war es unumgänglich einen Roger X zu beschaffen und die Lizenz mittels eines Roger Installers auf den Naida CI M oder ein kompatibles Hörgerät zu übertragen. Das hat in der Regel der Audiologe oder Hörakustiker erledigt.

    das ist das neueste Modell mit den "eingebauten" Lizenzen, sodass JEDER Empfänger mit Rogertechnik auch ohne kostenpflichtige Lizenz sich damit verbinden kann.

    Heute ist es so, wie Tina Jo schreibt, Roger V3 beinhaltet unlimitiert Lizenzen ... keine Empfänger, wie es in der Beschreibung von Phonak leider fälschlicherweise bezeichnet wird ... denke mal, ein Übersetzungsfehler.

    Hat jemand ein RogerDirect-fähiges Hörsystem, aber noch keine Lizenz, kann diese heute ganz einfach z.B. von einem Roger On V3 oder einem Roger TouchScreen Mic V3 auf das Hörsystem übertragen werden. Zur Vorgehensweise bitte die folgenden Videos anschauen:

    Sobald die Lizenz erfolgreich übertragen ist, kann das aktualisierte Hörsystem mit jedem Roger-Sender verbunden werden. Diese Lösung hilft uns in der Selbsthilfe bei der Gruppenarbeit ungemein.

    Ich habe mir weil ich gar nicht genau wusste was dieses Roger eigentlich genau ist es mir auf der Phonak Website angesehen! Das ist wohl mehr etwas für Konferenzen und so. Ich als Rentner brauche das wohl nicht denke ich. Es ist schon gut das so etwas hergestellt wird.

    Dann hast Du vermutlich nur einen kleinen Teil der Roger-Welt kennengelernt. Es gibt Lösungen für die Arbeitswelt, für den Bildungssektor (und dazu gehören hier auch die Selbsthilfegruppen) und auch für den privaten Bereich. Schau Dir mal die Möglichkeiten des Roger On an. Oder noch besser teste das Teil - zertifizierte Hörakustiker können Demo-Geräte zur Verfügung stellen.

    Ist nicht irgendein kleines Mikrophon/Streamer bei AB dabei? Also ähnlich wie der Audiolink oder das MiniMic? Ich meine, ich hätte in der Reha auch sowas gesehen bei anderen Patienten.

    Ja, es gibt von AB/Phonak ein sogenanntes PartnerMic. Dieses kleine Zusatzmikro hat aber wie der AudioLink von MED-EL oder das MiniMic von Cochlear/Resound keine Filterfunktionen. Diese 3 Lösungen übertragen einfach alles, was gerade beim Mikro aufschlägt. Ein Roger On versucht den Nutzschall vom Störschall zu trennen und ist da nach meiner eigenen Erfahrung sehr erfolgreich.

    Im AB sind die Roger-Empfänger bereits verbaut, diese sind jedoch nur mit einer Lizenz aktivierbar.
    Lange Zeit musste dafür auch für den Naida CI M ein Roger X erworben werden, dessen Lizenz umständlich auf den SP übertragen wurde.
    Der Roger On kostete ca. € 1250, ein Roger X um € 750.

    Mit der Einführung der Roger Version V3 beinhalten die Mikrofone eine unbegrenzte Anzahl von Roger-Lizenzen, die bei Bedarf auf ein kompatibles Hörsystem übertragen werden können. Dafür entfallen jetzt zwar die Roger X, ein Roger On kostet dafür ca. € 2.500.

    Kostenträger für diese Versorgung ist ja nach Anwendungsgebiet

    • für die private Nutzung die Krankenkasse (zur Teilhabe am täglichen Leben - siehe §25 Hilfsmittelrichtlinie),
    • für die berufliche Nutzung die Rentenversicherung und/oder das Integrationsamt.

    In jedem Fall braucht es einen Nachweis (Messungen), dass ohne den Roger kein ausreichendes Sprachverständnis im Störschall bzw. für die maßgeblichen Hörsituationen (z.B. Besprechung) erreicht wird.

    Bei einer Erstversorgung bleibt aber genau das m.E. erst einmal abzuwarten - insbesondere, wenn die Entscheidung auf AB fällt.

    Wir wissen noch gar nichts verlässliches über den "demnächst" erscheinenden neuen AB Sprachprozessor.

    Es gibt gibt gute Gründe dafür, dass der SP auf die inzwischen auch schon veraltete Phonak-Plattform Lumity aufsetzt. Diese Plattform brachte aber schon bzgl. Konnektivität und Vorverarbeitung einen deutlichen Vorsprung gegenüber der im aktuellen SP genutzten Marvel-Plattform.

    Wie ich inzwischen erfahren habe, hat AB aber schon im Herbst 2024 mindestens auf Facebook und Instagram durchblicken lassen, dass es einen Versionssprung auf den im Phonak Infinio verbauten ERA-Chip geben könnte (https://www.instagram.com/p/DAi6kf8qWWp/).

    Vor diesem Hintergrund und der - zugegeben vollmundigen - Phonak Werbung für das Infinio-Hörgerät bin ich gespannt auf den neuen SP und seine Möglichkeiten.

    Eine Entscheidung für oder gegen eine Roger-Versorgung kann und sollte in jedem Fall bis mindestens nach der Basis-Versorgung zurück gestellt werden. In dieser Phase soll unser Hörzentrum lernen mit den neuen Höreindrücken klar zu kommen. Nach meinem Verständnis die beste Gelegenheit, auch das Hören im Störschall zu trainieren. Da ist ein Roger mit seinen phantastischen Filtern aus meiner Sicht ehr kontraproduktiv.

    ci_joe, Du widersprichst um des Widersprechend willen.

    Das ist schon lange mein Eindruck :rolleyes:
    Ehrlich gesagt, Eure ewigen Geplänkel in fast jedem Thread nerven so langsam.
    Macht Euch doch einen eigenen Thread auf ... z.B. "Austausch unter Erleuchteten" ... und verlegt Eure private Auseinandersetzung dorthin.

    Vielleicht hilft ja auch eine neue Bewertungsmöglichkeit ... Punktabzug ...

    habe keine AudioStream-Adapter. Wo bekommt man die? (

    Der sollte eigentlich Bestandteil Deiner Erstausstattung sein ... ähnlich dem T-Spulen-Adapter.

    Ich habe probiert:

    Audiolink an, via BT mit Handy verbunden, es passiert nichts

    Funktioniert die Verbindung denn sonst mit dem AudioLink? Leuchten die beiden Kontrollleuchten rechts und links vom Bluetooth-Logo?
    Kannst Du den AudioLink als Mikro nutzen, wenn Du es zuschaltest? Funktioniert die Taste für das Mischungsverhältnis?
    Was hörst Du, wenn Du auf dem Handy Musik abspielst oder einen YouTube schaust?

    Neckloop um, T-Spulen-Adapter angesteckt, dann kommt es leise, ...

    Neckloop um allein tut es ja noch nicht ... da müsste dann ein Roger On oder TouchScreen Mic irgendwo angeschlossen sein.
    Bist Du sicher, dass beim Veranstalter nicht auch eine Ringschleife aktiv ist, evtl. über einen Empfänger der Mobile Connect Anlage?

    ... aber auch das Handy gibt dann die Musik leise aus

    Ja, das ist klar, wenn Du über Neckloop/T-Spule lauscht, ist das Handy ja aussenvor und plärrt dann vor sich hin :)
    Oder hast Du Dein Roger On am Handy angeschlossen? Wenn ja, wie? Kopfhörer oder USB-C?

    schlechte Erfahrung mit Sennheiser Mobile Connect

    Ja, die Latenz ist bei Mobile Connect ein echtes Problem ... hier geht es aber ja um das grundsätzliche "Wie" ... was soll man machen, wenn der Veranstalter nur das vorhält ...

    Am ehesten dürfte es mit Kopfhörer über Kabel am Handy angeschlossen funktionieren, wenn dein Handy überhaupt noch eine Kopfhörerbuchse hat.

    Das ist noch eine gute Idee! Auf der AudioLink-Seite muss man nur das MED-EL-Adpaterkabel (2,5 Stecker auf 3,5 Buchse) bereit halten Keine Kopfhörer-Buchse am Handy dürfte das kleinste Problem sein. Für den Lightning-Anschluss am iPhone hat es einen Adapter auf 3,5 Kopfhörer. Würde mich wundern, wenn es den nicht auchh für USB C gibt.

    Wäre jetzt für die Veranstaltung wahrscheinlich eh zu spät - 23.05.

    Hehe, das sind noch 11 Tage bis dahin ;)

    Bzgl. Freiburg und das ICF wendest Du Dich vielleicht besser an die leitende Oberärztin der HNO-Klinik und Sektionsleitung des ICF Frau Prof. Dr. Antje Aschendorff oder ihre Stellvertreterin Frau Prof. Dr. Susan Arndt (https://www.uniklinik-freiburg.de/icf/ueber-uns/team/medizin.html).

    Prof. Knopf hat - soweit ich das gehört habe - andere Schwerpunkte in der HNO und insbesondere Prof. Aschendorff ist eine Koryphäe auf dem Gebiet der CI-Versorgung

    Weiß hier jemand, ob ich den AudioStream auf 2 Handys parallel nutzen kann?

    Also, nach Aussage der das Technikseminar begleitenden Med-El-Mitarbeiterin, kannst Du zwar mehrere Handys über Bluetooth pairen, aber nicht parallel nutzen. Um auf dem jeweils anderen Gerät zu lauschen, musst Du die BT-Verbindung auf dem aktiven Handy zunächst kappen. In der Apple-Welt wäre dieser Wechsel in den Einstellungen ja durchaus flott möglich, wie sich das bei den Androiden verhält, entzieht sich meiner Kenntnis.

    Meines Wissens kommuniziert Mobile Connect mit Deinem Handy via WLAN.
    In sofern sollte die Weitergabe des Audiosignals über den AudioLink an den Rondo eigentlich problemlos klappen.

    Wenn Du am Rondo den T-Spulen-Adapter angesteckt hast, wird m.W. ausschließlich die Ringschleife gehört.
    Um mit der "Phonak Teleschlinge" (MyLink? Neckloop?) zu lauschen, braucht es aber erstmal einen Sender.

    Wenn an Deine(n) Rondo der AudioStream-Adapter angesteckt wird, kann Dein Handy auch direkt auf den Rondo senden.
    Ringschleife wäre dann nur über einen AudioLink XT möglich.

    Vor diesem Hintergrund ist Deine Anfrage oben für mich etwas verwirrend. Was genau trägst Du und was genau nutzt Du?

    Prof. Dr. med. Lesinski Schiedat ist ja ausgeschieden

    Nein, die hat nach wie vor die ärztliche Leitung, die neue Klinikdirektorin ist Prof. Dr. med. Anke Leichtle.
    (siehe https://www.dhz.clinic/wir-ueber-uns/team/leitung).

    Prof. Prof. h.c. Dr. med. Th. Lenarz wurde im letzten Jahr aus Altersgründen emeritiert und leitet heute die Hals-Nasen-Ohren-Klinik im International Neuroscience Institute (INI) in Hannover (https://www.ini-hannover.de/fachbereiche/hno/).

    wollte mich bei euch mal umhören, ob ihr einen erfahrenen/ fachlich sehr versierten und auch menschlich zugänglichen Kliniker "Chefarzt" empfehlen könnt bei dem ich einen Privattermin für ein Gespräch zwecks Zweitmeinung (Post-OP) vereinbaren kann.

    Neben Hannover und Halle ist da sicher auch Freiburg eine gute Adresse.

    Wenn es auch eine vergleichsweise kleine Klinik sein darf, hat Dr. med. univ. Jérôme Servais vom Heilig-Geist-Hospital Bensheim sicher ein offenes Ohr für Dich (https://www.hgh-bensheim.de/hno).

    Am kommenden Samstag findet im DHZ Hannover ein Technikseminar für Med-El-Nutzer statt ... ich nehme die Frage mal mit und berichte dann.

    Wer kurzfristig Interesse an dem Seminar hat, findet hier weiter Informationen - kurzfristige Anmeldung ist noch möglich.

    Und leo (ver)kaufst Du jetzt?

    Für die Leser hier, vor allem die Cochlear-Träger, sind da wohl diese Meldungen interessant:

    [...] Verzögerungen beim neuen Nucleus Nexa System drückten auf die Marge. Preisverhandlungen und Vertragsabschlüsse bei der weltweiten Einführung dauerten länger als geplant.

    Besserung verspricht sich das Management von der zweiten Jahreshälfte. Das Nexa-System ist nun für US-Veteranen verfügbar. Das Unternehmen investiert weiterhin massiv in Forschung und Entwicklung. Die Quote liegt stabil bei etwa 12 bis 13 Prozent des Umsatzes. [...]

    Quelle: https://www.boerse-global.de/cochlear-aktie…er-reset/779400

    Joy2303 es tut mir leid, dass Dein eigentlich für Deine Hörreise angelegter Thread hier jetzt so abdriftet ... ab #7 könnte man einen eigenen "Für- und wider AHB" Thread daraus machen ...

    Es wäre schön wenn Du das kurz zusammen fassen könntest, ein wenig erklären.

    Ops, hast Du den Anhang wenigstens mal kurz überflogen? Da findet sich gleich auf der ersten Seite eine Zusammenfassung, auf Seite 2 ein Abstract, wie bei solchen Publikationen üblich ... wenn Dich das Thema interessiert, bin ich sehr dafür, dass Du Dich richtig einliest ... vielleicht auch gleich die Studie zur AHB selbst (die ich hier jetzt nicht verlinke).

    Dann gäbe es Aussagen von

    Eine wirkliche Anpassung des Prozessors ist direkt nach der OP deshalb kaum machbar.

    bis

    Ich vermute aber es geht in erster Linie um Vorteile der Klinik. ;)

    Höherer Durchlauf, mehr Patienten, mehr Geld, höhere Effektivität.

    vielleicht gar nicht erst.

    Nach meiner persönlichen Kenntnis zB betrifft minimalinvasive OP zZ allein Med El Patienten. Med El verwendet dafür einen OP Roboter. Ich weiß weder von AB, noch von cochlear von einer solchen Technologie wie sie bei med El genutzt wird mit Otoplan und dem Roboterarm für die OP.

    Ich beschäftige mich aber auch nicht mit deren Technologie und könnte da deshalb irren.

    Ja, Du irrst, minimalinvasive, robotergestütze OP sind nicht auf MED-EL-Patienten beschränkt. Wie schon an anderer Stelle geschrieben, sind die Kliniken vollkommen frei in der Ausstattung ihrer OP-Technik. OtoPlan, OtoArm und OtoDrive sind sicherlich gute Hilfsmittel aber nicht die einzigen am Markt. Im Medical Park Hannover forscht die MHH zusammen mit allen Herstellern zu allen Themen rund um die CI-Versorgung und mehr. Das wird in München, Frankfurt, Freiburg, Halle, Göttingen und und und kaum anders sein. Dort sind u.a. Tools entwickelt worden, die herstellerübergreifend genutzt werden können ... und diese Entwicklung ist noch lange nicht abgeschlossen.

    In diesem Sinne, neugierig bleiben!

    Da geistern immer wieder Nachrichten zu einer 7.Änderung durch's Netz. Den Entwurf dazu würde ich gerne mal einsehen ...
    2019 haben die Sozialverbände zusammen mit vielen Betroffenen eine heftige Änderung verhindern können. Damals sollte als wesentliche Änderung eine Beurteilung bei bestmöglicher Versorgung erfolgen ... das ist sicher nicht sang- und klanglos in den Referentenschubladen verschwunden.

    Ich kann die Argumente von Andrea2002 und muggel oben gut nachvollziehen. Kann in diesem Fall aber auch die andere Seite verstehen. Wenn es zu einer Neuausrichtung der GdB-Einstufung kommt, gehört dazu m.E. auch eine komplette Überarbeitung der Merkzeichen und Nachteilsausgleiche.

    Hörbeeinträchtigte sind egal mit welcher noch so guten Versorgung auf Hilfsmittel angewiesen, sei es z.B. zuhause mit der Lichtsignalanlage oder am Arbeitsplatz oder zur Teilhabe am gesellschaftlichen Leben wie Theater, Kino, Veranstaltungen, Gericht ... die Kostenübernahme ist heute schon oft ein Eierlauf ... wie erst, wenn dann auch noch die Schwerbehinderung nicht ausreichend oder möglicherweise gar nicht anerkannt ist.

    Fahrrad nicht mehr aufladen weil sich das Hörgerät mit dem Fahrrad irgendwie gekoppelt hatte

    Nanu, da muss ja erstmal Dein Hörgerät oder der SP (je nach dem welches der Master ist) im Kopplungsmodus sein ... vielleicht gerade Batterien oder Akku ersetzt? Aber selbst dann müsste ja auch noch das Rad im Kopplungsmodus sein ...

    War es wirklich das Rad selbst oder das Bedienteil zu Deinem eBike? Ist da vielleicht ein Navi integriert? Dann wäre die Kopplung mit den Hörsystemen nachvollziehbar.

    ei Anschluss eines neuen Bluetoothgerätes zu einer Veränderung des Klangbildes im CI kommt. Diese Veränderung bleibt dann auch bestehen.

    Aktuelle Beispiele hierzu wären:

    -Kopplung an ein elektronisches Stethoskop

    Ein Stethoskop zu koppeln ist ja mal spannend. Wie funktioniert denn das?
    Über Bluetooth direkt wie einen Kopfhörer oder ein Headset?
    Oder über eine App, über die das Stethoskop dann auch zu- und weggeschaltet wird?
    Denke mal, letztendlich nutzt es den Streamingmodus und solange der aktiv ist, kann ich mir eine Klangveränderung gut vorstellen.

    Die Frage der frühen Aktivierung des Implantats... Goldstandard ist vier Wochen nach der OP die Ersatzanpassung zu machen.

    Das wird wohl auch so bleiben, auch wenn es einige Kliniken gibt die des anders machen.

    Wow, interessant! Sieht danach aus dass es in Zukunft die Standard Variante sein wird.

    Songbird
    So einfach ist das eben alles nicht.

    Die AHB ist als eine Ergänzung zu den in den Leitlinien und im Weißbuch beschriebenen Abläufen gedacht, um Patienten schneller wieder ins Arbeitsleben zu bringen. Voraussetzung dafür ist aber nicht nur eine erfolgreiche OP und Erstaktivierung. Unter anderem sind Heilungsverlauf und erste Ergebnisse aus der Erstaktivierung entscheidend, ob eine AHB durchgeführt werden kann.

    Derzeit scheint die AHB für CI-Patienten die Erstanpassungskonzepte etlicher Kliniken durcheinander zu wirbeln. Die Krankenkassen versuchen gerade über diese Neuerung ihre Kosten zu senken bzw. auf andere Kostenträger abzuwälzen.

    Die DGHNO hat in diesem Zusammenhang ein Positionspapier herausgegeben:
    https://cdn.hno.org/media/PDF/kollegen/SN__AHBnachCI_02-10-25.pdf

    Ich bin ja ein Frischling und habe außer dem Auto Sense gar keine Programme.
    Was sollte man sich denn installieren lassen?

    Das Problem, viele Techniker setzen sich mit der Software zu wenig auseinander… und zu wenige CI Anwender hinterfragen die Einstellungen bzw. Wissen oft nicht, dass es anders geht.

    Die Target-Software ist schon anspruchsvoll. Die CI-Audiologen kennen sich vor allem mit den Einstellungen für die Elektroden und der Sprachverarbeitung aus. Die Vorverarbeitung kommt ja von Phonak - da sind ehr die HG-Akustiker die Spezialisten.

    Und ja, auch ich sehe das als ein großes Problem, dass Anwender in der Regel keinen blassen Schimmer haben, welches Potential in ihren Hörsystemen schlummert.

    Timmi351 vielleicht hilft Dir dieser Link zu einem englischen Data Sheet von AB, in dem unter anderem die möglichen Programm-Optionen kurz beschrieben werden, weiter:
    https://www.advancedbionics.com/content/dam/advancedbionics/documents/libraries/marvel-ci-product-support/com-en/Naida-CI-M90-Sound-Processor-Data-Sheet.pdf.coredownload.pdf

    Auf deutsch habe ich jetzt nur die Target CI Anpassanleitung gefunden, die aber ehr was für Fachleute ist. Dort findet man die Programm-Optionen auf den Seiten 31-36: https://www.phonak.com/content/dam/ad…_DE_preview.pdf

    Ich höre bei Besprechungen mit den TableMics. Roger ist dann im Programm 6. Wenn mir der Nebenmann was erzählt, muss ich mich bei Roger kruz ausschalten, also ein langes Drücken und man springt in Autosense. Wenn ich dann zurück zum Roger möchte, muss ich ...

    Da hab ich mit inzwischen einen anderen Workaround angewöhnt: ich ändere mit 2 oder 3 Klicks auf der Schaltwippe das Mischungsverhältnis zu mehr Mikro und komme genauso mit 2 oder 3 Klicks wieder zurück, ohne groß den Gesprächsfaden zu verlieren.

    Ich nutze die Stummschaltung häufig, da ein Abnehmen des Prozessors nicht immer praktisch ist – z. B. beim Autofahren, Arbeiten oder Einkaufen. Außerdem habe ich nicht immer eine Aufbewahrungsmöglichkeit dabei und möchte die Geräte nicht lose mit mir herumtragen.

    Also für Hörpausen ... okay, verstanden ... da hat jedes seine Bedürfnisse und Lösungen.

    Programm, wenn alle Elektroden auf Null gesetzt sind. Ich höre damit absolut nichts mehr.

    Dafür würde ich jetzt allerdings keinen Programmplatz opfern wollen.

    Die Stummschaltung muss separat aktiviert werden und liegt dann auf einer Taste ist ein Sicherheitsfeature von AB.

    Sicherheitsfeature? Das verstehe ich jetzt gar nicht. Es gibt die Möglichkeit eines Flugmodus, in dem alle Funktechniken (Bluetooth, HiBan, AirStream) abgeschaltet sind, hören kann man damit aber ganz normal.

    Einen Lösungsvorschlag für Dein Einschlafritual hatte ich Dir hier gemacht.