Posts by Kerstin2006

    Meiner Meinung geht die FM-Hülse nur mit einem entsprechenden Sender. Zum Beispiel Roger On. Ich habe für meinen Sonnet 2 so eine FM -Hülse und den Roger On, den ich als Mikrophon nutze. Es ist eine entschieden bessere Qualität, als die Nutzung das AudioLink als Mikrophon. Die Sprache ist deutlich klarer als beim Audiolink. Außerdem ist die Verbindung deutlich stabiler. Ich werde nach meiner 2.OP im Sommer diesen Jahres auf jeden Fall auch für den Sonnet 3 bei meiner Krankenkasse die Kostenübernahme für die FM -Hülse beantragen.

    LG Kerstin

    Hallo und danke für die Beiträge!

    Ich stelle anhand meines Hörtagebuchs fest, dass die Schwindelanfälle mit steigender Lautstärke zunehmen, bis zur Eskalation, d.h. mit Krankenwagen in die Klinik. Ohne Schwindel nach drei Tagen entlassen, CI erneut aufgesetzt und wieder Schwindel bekommen. Jetzt CI ganz abgesetzt, Vomex und Ruhe. Diagnose: Ströme des CI regen Gleichgewichtsnerv an. Folge: Wiederholung der Erstanpassung auf niedrigem Niveau ohne Lauterstellen.

    Erfahrung: Akkustiker schiebt es auf Klinik, Klinik auf Akkustiker, Hersteller will nichts damit zu tun haben, HNO Arzt hat keine Erfahrung -- Pingpong und man steht alleine da.

    Bis jetzt war die Entscheidung für das CI ein Fehler!

    Lass dich nicht entmutigen! Gut Ding will Weile haben. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man mit einem CI anders umgehen muss, als mit einem Hörgerät. Das Hörgerät kann man lauter stellen um besser zu hören. Das CI eher nicht. Ich stelle an der Lautstärke mittlerweile gar nichts mehr herum; bin da immer bei ca. 50%. Wenn ich etwas "lauter" hören möchte, regele ich es mit der Mikrofonempfindlichkeit.

    Hallo, kurz nach der ersten Anpassung bekam ich Schwindel, der immer schlimmer wurde, bis ich wieder in der Klinik war. Vermutung: zu schnell zu laut eingestellt. Jetzt CI raus, aber Schwindel geht nicht weg. Kennt das jemand?

    Ja, das kenne ich von mir. Nach der OP ging es mir gut; keinerlei Schwindel. Erstanpassung verlief gut. Allerdings waren die Hörerfolge damals sehr bescheiden. Bei meiner Hörbiografie allerdings auch normal.

    Nach der 3. Anpassung hatte ich unmittelbar danach erst wundervolle Hörerlebnisse, bin mit dem Zug von der Klinik nach Hause gefahren. Beim Aussteigen aus dem Zug hatte ich eine extreme Schwindelattacke, wie ich sie noch nie erlebt hatte. Ich hatte zu tun, heil nach Hause zu kommen.

    Seitdem habe ich sehr an Schwankschwindel gelitten. Die Ärzte haben auch die Vermutung gehabt, dass es zu schnell zu laut eingestellt wurde. Die Einstellungen wurden auch recht schnell korrigiert. Allerdings hatte ich mit dem Schwindel ca. 2 Jahre zu kämpfen gehabt. Durch intensive "Schwindelübungen" bin ich heute nahezu schwindelfrei.

    Habe Geduld; vielleicht fragst Du Deinen Arzt, ob er Dir ein Physiotherapierezept für "Schwindelübungen" aufschreiben kann. Ich wüsche Dir alles Gute und viel Erfolg.

    LG Kerstin

    Ja, diese Erfahrung habe ich auch gemacht und nach über 2 Jahren CI tragen mache ich die Erfahrung, dass die Stimmen immer mehr den natürlichen Klang annehmen und ich kann jetzt ganz sauber unterscheiden, ob Mann oder Frau spricht.
    Mein CI Ohr übernimmt immer mehr das Hören und mein HG Ohr wird immer schlechter. Konsequenz davon, dass im Juni 26 das 2.CI kommt.

    Da muss ich Andrea widersprechen, das IA zahlt bei Selbstständigen nicht. Jedenfalls bin ich damit gescheitert.(in Sachsen). Vielleicht spielt das Bundesland auch eine Rolle bei den Zuständigkeiten?

    Ich habe es durch die KK finanziert bekommen, allerdings habe ich den beruflichen Nutzen mit keinem Wort in meinem Antrag erwähnt, sondern habe nur die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben aufgeführt. Dass man sich nicht mehr mit Freunden treffen kann, dass man an kulturellen Veranstaltungen nicht mehr teilnehmen kann usw. Bei diesen Argumenten kann die KK schlecht ablehnen und auf die Nichzuständigkeit verweisen.

    Ja, so wie es Andrea2006 beschreibt, wenn du angestellt als normaler Arbeitnehmer bist, dann ist es immer besser die Anlage bei der Rentenversicherung zu beantragen oder noch besser beim Integrationsamt, mit der Begründung, dass du diese Technik bei der Ausübung deiner Arbeit unbedingt benötigst.

    Ich benutze diese Technik bei meiner Arbeit fast immer, ohne diese wäre ich momentan sehr aufgeschmissen. Diese Roger-Technik ist einfach toll.

    Ich würde mich zur Zeit auf keinen Fall für ein voll implantiertes CI entscheiden. Ich habe mich für Med-El damals entschieden, weil mich die Elektrodenlänge sehr überzeugt hat...und nach mittlerweile 2 Jahren CI finde ich, dass ich mich, trotz der Nachteile bei der Konnektivät, richtig entschieden habe. Musik ist für mich mittlerweile Genuss, Sprachverstehen bei meiner Vorgeschichte..top.

    Ich bin der Meinung, dass Med-El noch ein Stückchen an der Konnektivät arbeiten müsste, um das Interesse bei potenziellen Nutzern zu wecken. in dieser Beziehung sind noch erhebliche Defizite vorhanden!! Bevor das nächste Ziel....vollimplantiertes CI ..angegangen wird.

    Ich bin meistens nicht einer Meinung mit Andrea 2002, aber in dem Fall muss ich ihr voll zustimmen. Ich finde es nicht schlimm, wenn die Sp`s sichtbar sind... eher im Gegenteil, dann weiß man gleich, was mit uns los ist und man kann sich darauf einstellen.

    Wer schlecht sieht..trägt eine Brille; wer schlecht laufen kann, nimmt einen Rollator, wer schlecht hört, hat ein Gerät an den Ohren.

    Und wenn man sich auf der Straße umschaut, haben fast 40 ..50% irgendwas auf den Ohren;)

    ...Kopfhörer, Earbuds, Hörgeräte, Ohropax, Rondo....warum kann es nicht ein Sprachprozessor sein?

    Ich habe auch an der Umfrage teilgenommen.:)

    Hallo Evchen,

    Ich wünsche dir alles Gute für die OP. Wie Cito schon geschrieben hat, ist die OP das Unproblematischte. Die Hörreise danach… das ist die spannendste Zeit
    Ich würde an deiner Stelle nicht allzu schnell auf Erfolge hoffen, dann bist du nicht enttäuscht. Da du, wie ich von Geburt an hochgradig schwerhörig bist, wird es länger dauern als bei den meisten Threadteilnehmern hier, die meistens viel später nach der Geburt ertaubt sind und operiert wurden.
    Unser Gehirn muss erst die Töne neu lernen… Muss neu lernen, wie sich Vogelzwitschern anhört, wie Wasserplätschern sich anhört….usw.

    Ich habe vor 2 Jahren auf der rechten Seite ein CI erhalten und erst jetzt kann ich sagen, dass ich auf der rechten Seite ein Hörgewinn habe; also ein wenig besser höre als vorher. Was ich aber wirklich ganz klar sagen kann, dass ich im Störgeräusch nur mit dem CI besser höre, also ohne Hörgerät auf der anderen Seite, übrigens auch ein UPowergerät von Phonak.

    Ich habe die Reha ambulant in Blockeinheiten durchgeführt.Das halte ich für die bessere Variante für unsereins, da wir „Hörbabies“ öfter Anpassungen der CI-Einstellungen benötigen.

    Ich werde mir im nächsten Jahr das andere Ohr auch mit einem CI versorgen lassen und dann mal schauen, was die die nächsten 2 Jahre ambulante Reha bringen. Je nach Erfolg werde ich danach eine stationäre Reha in Nauheim oder in St. Wendel machen.

    Von mir liebe Grüße und alles Gute.😊

    Ach so, das ist ein guter Hinweis. Ich bin auch selbstständig und wusste gar nicht, dass man überhaupt Begründungen braucht und dass dabei der Beruf ausgespart werden muss. Ich dachte, wenn ein Rezept vom HNO-Arzt vorliegt, reicht das, denn die Krankenkasse weiß doch schon, dass ich ein CI und ein Power-HG habe.

    Ja, das ist tatsächlich so, weil dieses Hilfsmittel keine Pflicht-Kassenleistung ist. Angestellte bekommen die FM-Anlage in der Regel vom Arbeitgeber bzw. Integrationsamt finanziert. Oder die Rentenversicherung.

    Liebe Grüße.

    Ja, ich habe es von der Krankenkasse finanziert bekommen. Da ich selbstständig bin,fällt die Variante der Finanzierung über die Rentenversicherung bzw. Integrationsamt weg.

    Ich habe der Krankenkasse klargemacht, dass ich ohne dieses Rogersystem nicht am gesellschaftlichen Leben teilnehmen kann. Restaurantbesuche, Kino, Buchlesungen, Trefen mit Freunden usw. Meine Arbeit habe ich in dem Antrag mit keinem Wort erwähnt, obwohl ich vom Roger hauptsächlich bei der Arbeit profitiere.

    Liebe Grüße.

    Ja, Roger 21 heißt meine Batteriehülse für meinen Sonett2, wie schon unter dem anderen Thread geschrieben. Roger X ist für Hörgeräte, die kein Phonak-Produkt sind, auch richtig. Einen Neckloop brauchst Du nicht. Ob V2 oder V3 , das kann ich nicht beantworten.

    Liebe Grüße Kerstin

    Moin, CLIM,

    Ich habe den Roger ON V2 als Empfänger und Sender. An meinem Sprachprozessor Sonnet 2 von Med-El habe ich die Batteriehülse von Phonak als Empfänger. Der Name ist mir entfallen.
    Mein HG ist ein Phonak Naida M90-SP und dieses hat den Roger-Empfänger schon. Ich brauche keine Schlinge um den Hals. Ich lege den Roger ON V2 auf den Tisch und habe die Sprache drahtlos in beiden Ohren. Oder ich lasse jemanden direkt in den Roger sprechen.

    Streamen bzw. telefonieren geht nur, wenn der Roger mit Kabel mit dem Handy verbunden ist. Ich kann sagen, dass die Sprachqualität wunderbar ist.

    Ich habe auch eine lange Elektrode liegen,Med-El Flex 28. Ich bin bimodal versorgt. Also Hörgerät auf der linken Seite.

    Im Störgeräusch, Restaurant u.ä. schalte ich mein Hörgerät aus. Da komme ich tatsächlich besser nur mit CI klar. Obwohl ich mein HG nach meiner CI -OP nochmal beim Akustiker neu einstellen lassen habe.

    Am allerbesten komme ich im Restaurant mit meiner FM-Anlage Roger, mit dem sowohl HG als auch CI angesteuert wird, klar.

    Liebe Kerstin,

    mich würde interessieren, von was für einem Zeitraum wir hier sprechen: ist das mit den Verzerrungen mittlerweile Geschichte und nur noch der Gleichgewichtssinn hin und wieder aus den Fugen? Wie lange hat es gedauert, bis die Verzerrungen bei Dir verschwunden sind?

    Hallo Ben,

    Die Verzerrungen haben sich bei der außerplanmäßigen Einstellung während meiner ambulanten Reha etwas gelegt. Ich bin genau wie du auf der anderen Seite hochgradig schwerhörig…mit Hörgerät versorgt. Außerhalb meiner Arbeitszeit schalte ich oft mein Hörgerät stumm und versuche nur mit CI klarzukommen. Meine Familie hat sich darauf eingestellt und ich kann gut vom Mund ablesen.
    Ich habe ca. ein Jahr schwer zu tun gehabt, mich an den für mich schrillen Ton zu gewöhnen. Ich höre auch viel Musik, nur mit CI…für mich bekannte Songs….mit der Zeit klingt für mich alles natürlicher.

    Am Anfang habe ich auch nur irgendwelche Geräusche gehört, wo mir nicht klar war, was das ist, oder ob es real ist, was ich da höre. Ich frage meine Familie, was das ist, was ich da höre. Wenn mir klar war, was es für ein Geräusch ist, konnte ich es dann in Zukunft ganz gut einordnen. Es ist einfach ein Lernprozess, so wie ein kleines Kind die Sprache lernt. Und man muss geduldig sein. Rom ist auch nicht an einem Tag erbaut worden.

    Im nächsten Monat habe ich das CI 2 Jahre und ich bin noch nicht am Ende mit dem Lernprozess.
    Gestern habe ich bei einer Radtour mit meinem Mann (Hörgerät ausgeschalten) ein ganz leises Bimmeln wie Kirchenglocken gehört…. Mein Mann war außer sich, dass ich das gehört habe!! 😛 Und meinte, das gefällt ihm gar nicht, dass ich so gut höre.😛😉

    Gebe dir Zeit und sei neugierig.😊

    Liebe Kerstin2006 wie klingen/klangen diese Verzerrungen bei Dir?

    Hallo Ben, meine Verzerrungen waren unangenehm laute Pufflaute. So ähnlich, wie du es beschrieben hast, wie als ob man ein Mikrofon zu nah an den Mund hält und die Atemluft bei der Aussprache mit verstärkt wird, auch bei geringer Lautstaärke. Ich habe daraufhin einen außerplanmäßigen Termin zur Einstellung im SCIC gemacht und es wurde mit der Einstellung etwas verbessert. Dabei wurde u.a. die Lautstärke erheblich heruntergenommen. Ich denke, bei mir war die Ursache, dass ich davor meinen Hörnerv mit den neuen Eindrücken zu stark strapaziert habe. Seitdem bin ich sehr vorsichtig mit der Hochregeln der Lautstärke.

    Ich denke auch, wie muggel man muss dem Hörnerv Zeit geben, sich neu zu finden. Es ist ein Lernprozeß. Und bei jedem scheint es auch anders zu sein.

    Liebe Grüße Kerstin

    Ich hatte nach einem halben Jahr nach der EA so ähnliche Erscheinungen, wie du Ben . Mit einem Mal, nach einer eigentlich für mich guten Einstellung, mit der ich relativ gut gehört habe, kam eine totale Verzerrung der Stimme…. Wie du es beschrieben hast. Und ein Tinnitus, der sich gewaschen hat. Düsenjäger, eine halbe Minute und dann Ruhe für 1 Minute und dann das gleiche Spiel nach einer Minute wieder. Dazu kamen plötzliche Gleichgewichtsstörungen, die bis heute ( ca.1,5 Jahre) anhalten. Mit speziellen Übungen habe ich sie halbwegs im Griff, aber Fahrradfahren traue ich mir noch nicht.

    Bei der Reha an der Uniklinik Dresden wurden viele Tests gemacht, aber nichts gefunden, außer Impedanzen, die wohl auch nach der kurzen Zeit nach der Implantation normal sind. Letzten Endes haben sie vor einem halben Jahr meinen Sprachprozessor ausgetauscht. Seitdem geht es , wenn auch langsam, bei mir bergauf. Die Stimmen werden für mich immer natürlicher. Das Verstehen von Sprache ist noch nicht so zufriedenstellend, aber bei meiner Hörbiografie auch nicht anders zu erwarten. Auf jeden Fall versteht mein CI-Ohr schon deutlich besser, als vor meinem Hörsturz. Musik kann ich schon fast genießen, für meine Verhältnisse.

    Ich würde erstmal einen möglichen Tausch des Sprachprozessors in der Klinik ansprechen . Es gibt manchmal so Montagsgeräte.

    Viel Glück. Kerstin