Posts by Kerstin2006

    Von Leipzig als CI-Klinik habe ich nicht so viel Gutes gehört, selbst mein HNO-Arzt hätte mir empfohlen, nach Halle zu gehen. Da ich aber Freunde habe, die beide in Dresden operiert wurden, mit großem Erfolg, habe ich mich auch in Dresden operieren lassen. Ich bin absolut zufrieden dort. Bei mir war es auf Grund meiner Hörbiografie nicht ganz so einfach. Aber es ist ein ganz tolles Team dort. Sehr wichtig, ist das Nachsorge-Konzept der operierenden Klinik. In Dresden zum Beispiel ist es so, dass man in zeitlich immer größer werdenden Abständen für einige Tage dorthin fährt. Es werden die Einstellungen des CI von äußerst kompetenten Mitarbeitern vorgenommen und es findet Hörtraining einzeln und auch in Gruppen statt. Im Zeitraum von 2 Jahren für insgesamt 40 Tage.

    Ich verstehe dich, dass du erstmal alle anderen Optionen abklopfst. Die OP ist eine endgültige Entscheidung. Ich habe es mir auch nicht so einfach gemacht mit dieser Entscheidung. Schon 2019 sollte die OP erfolgen-ich habe sie abgesagt, da damals neue (teure) Hörgeräte mein Hören etwas verbessert haben. Der Hörsturz 2023 hat mir dann die Entscheidung abgenommen. Nun gehe ich mein 2.Ohr im Juni an, weil ich die Erfahrung gemacht habe, dass das Hören mit Ci für mich besser funktioniert, als mit Hörgerät.

    Du hast gute Voraussetzungen, dass du mit dem CI nach einer gewissen Zeit wieder gut hören kannst. Es kommt immer sehr auf die Hörbiografie an.

    Liebe Grüße aus Leipzig.

    Bezüglich der Batterien für das Hörgerät ist es so, dass diese nicht von der KK übernommen werden. Es werden andernfalls für das CI die Kosten für die Batterien von der KK übernommen, wenn man sich nicht für die Akku-Variante entschieden hat. Es ist ein Implantat… analog einem Herzschrittmacher, demnach ist die KK auch für die Finanzierung der Energieversorgung zuständig.

    Meiner Meinung geht die FM-Hülse nur mit einem entsprechenden Sender. Zum Beispiel Roger On. Ich habe für meinen Sonnet 2 so eine FM -Hülse und den Roger On, den ich als Mikrophon nutze. Es ist eine entschieden bessere Qualität, als die Nutzung das AudioLink als Mikrophon. Die Sprache ist deutlich klarer als beim Audiolink. Außerdem ist die Verbindung deutlich stabiler. Ich werde nach meiner 2.OP im Sommer diesen Jahres auf jeden Fall auch für den Sonnet 3 bei meiner Krankenkasse die Kostenübernahme für die FM -Hülse beantragen.

    LG Kerstin

    Hallo und danke für die Beiträge!

    Ich stelle anhand meines Hörtagebuchs fest, dass die Schwindelanfälle mit steigender Lautstärke zunehmen, bis zur Eskalation, d.h. mit Krankenwagen in die Klinik. Ohne Schwindel nach drei Tagen entlassen, CI erneut aufgesetzt und wieder Schwindel bekommen. Jetzt CI ganz abgesetzt, Vomex und Ruhe. Diagnose: Ströme des CI regen Gleichgewichtsnerv an. Folge: Wiederholung der Erstanpassung auf niedrigem Niveau ohne Lauterstellen.

    Erfahrung: Akkustiker schiebt es auf Klinik, Klinik auf Akkustiker, Hersteller will nichts damit zu tun haben, HNO Arzt hat keine Erfahrung -- Pingpong und man steht alleine da.

    Bis jetzt war die Entscheidung für das CI ein Fehler!

    Lass dich nicht entmutigen! Gut Ding will Weile haben. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man mit einem CI anders umgehen muss, als mit einem Hörgerät. Das Hörgerät kann man lauter stellen um besser zu hören. Das CI eher nicht. Ich stelle an der Lautstärke mittlerweile gar nichts mehr herum; bin da immer bei ca. 50%. Wenn ich etwas "lauter" hören möchte, regele ich es mit der Mikrofonempfindlichkeit.

    Hallo, kurz nach der ersten Anpassung bekam ich Schwindel, der immer schlimmer wurde, bis ich wieder in der Klinik war. Vermutung: zu schnell zu laut eingestellt. Jetzt CI raus, aber Schwindel geht nicht weg. Kennt das jemand?

    Ja, das kenne ich von mir. Nach der OP ging es mir gut; keinerlei Schwindel. Erstanpassung verlief gut. Allerdings waren die Hörerfolge damals sehr bescheiden. Bei meiner Hörbiografie allerdings auch normal.

    Nach der 3. Anpassung hatte ich unmittelbar danach erst wundervolle Hörerlebnisse, bin mit dem Zug von der Klinik nach Hause gefahren. Beim Aussteigen aus dem Zug hatte ich eine extreme Schwindelattacke, wie ich sie noch nie erlebt hatte. Ich hatte zu tun, heil nach Hause zu kommen.

    Seitdem habe ich sehr an Schwankschwindel gelitten. Die Ärzte haben auch die Vermutung gehabt, dass es zu schnell zu laut eingestellt wurde. Die Einstellungen wurden auch recht schnell korrigiert. Allerdings hatte ich mit dem Schwindel ca. 2 Jahre zu kämpfen gehabt. Durch intensive "Schwindelübungen" bin ich heute nahezu schwindelfrei.

    Habe Geduld; vielleicht fragst Du Deinen Arzt, ob er Dir ein Physiotherapierezept für "Schwindelübungen" aufschreiben kann. Ich wüsche Dir alles Gute und viel Erfolg.

    LG Kerstin

    Ja, diese Erfahrung habe ich auch gemacht und nach über 2 Jahren CI tragen mache ich die Erfahrung, dass die Stimmen immer mehr den natürlichen Klang annehmen und ich kann jetzt ganz sauber unterscheiden, ob Mann oder Frau spricht.
    Mein CI Ohr übernimmt immer mehr das Hören und mein HG Ohr wird immer schlechter. Konsequenz davon, dass im Juni 26 das 2.CI kommt.

    Da muss ich Andrea widersprechen, das IA zahlt bei Selbstständigen nicht. Jedenfalls bin ich damit gescheitert.(in Sachsen). Vielleicht spielt das Bundesland auch eine Rolle bei den Zuständigkeiten?

    Ich habe es durch die KK finanziert bekommen, allerdings habe ich den beruflichen Nutzen mit keinem Wort in meinem Antrag erwähnt, sondern habe nur die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben aufgeführt. Dass man sich nicht mehr mit Freunden treffen kann, dass man an kulturellen Veranstaltungen nicht mehr teilnehmen kann usw. Bei diesen Argumenten kann die KK schlecht ablehnen und auf die Nichzuständigkeit verweisen.

    Ja, so wie es Andrea2006 beschreibt, wenn du angestellt als normaler Arbeitnehmer bist, dann ist es immer besser die Anlage bei der Rentenversicherung zu beantragen oder noch besser beim Integrationsamt, mit der Begründung, dass du diese Technik bei der Ausübung deiner Arbeit unbedingt benötigst.

    Ich benutze diese Technik bei meiner Arbeit fast immer, ohne diese wäre ich momentan sehr aufgeschmissen. Diese Roger-Technik ist einfach toll.

    Ich würde mich zur Zeit auf keinen Fall für ein voll implantiertes CI entscheiden. Ich habe mich für Med-El damals entschieden, weil mich die Elektrodenlänge sehr überzeugt hat...und nach mittlerweile 2 Jahren CI finde ich, dass ich mich, trotz der Nachteile bei der Konnektivät, richtig entschieden habe. Musik ist für mich mittlerweile Genuss, Sprachverstehen bei meiner Vorgeschichte..top.

    Ich bin der Meinung, dass Med-El noch ein Stückchen an der Konnektivät arbeiten müsste, um das Interesse bei potenziellen Nutzern zu wecken. in dieser Beziehung sind noch erhebliche Defizite vorhanden!! Bevor das nächste Ziel....vollimplantiertes CI ..angegangen wird.

    Ich bin meistens nicht einer Meinung mit Andrea 2002, aber in dem Fall muss ich ihr voll zustimmen. Ich finde es nicht schlimm, wenn die Sp`s sichtbar sind... eher im Gegenteil, dann weiß man gleich, was mit uns los ist und man kann sich darauf einstellen.

    Wer schlecht sieht..trägt eine Brille; wer schlecht laufen kann, nimmt einen Rollator, wer schlecht hört, hat ein Gerät an den Ohren.

    Und wenn man sich auf der Straße umschaut, haben fast 40 ..50% irgendwas auf den Ohren;)

    ...Kopfhörer, Earbuds, Hörgeräte, Ohropax, Rondo....warum kann es nicht ein Sprachprozessor sein?

    Ich habe auch an der Umfrage teilgenommen.:)

    Hallo Evchen,

    Ich wünsche dir alles Gute für die OP. Wie Cito schon geschrieben hat, ist die OP das Unproblematischte. Die Hörreise danach… das ist die spannendste Zeit
    Ich würde an deiner Stelle nicht allzu schnell auf Erfolge hoffen, dann bist du nicht enttäuscht. Da du, wie ich von Geburt an hochgradig schwerhörig bist, wird es länger dauern als bei den meisten Threadteilnehmern hier, die meistens viel später nach der Geburt ertaubt sind und operiert wurden.
    Unser Gehirn muss erst die Töne neu lernen… Muss neu lernen, wie sich Vogelzwitschern anhört, wie Wasserplätschern sich anhört….usw.

    Ich habe vor 2 Jahren auf der rechten Seite ein CI erhalten und erst jetzt kann ich sagen, dass ich auf der rechten Seite ein Hörgewinn habe; also ein wenig besser höre als vorher. Was ich aber wirklich ganz klar sagen kann, dass ich im Störgeräusch nur mit dem CI besser höre, also ohne Hörgerät auf der anderen Seite, übrigens auch ein UPowergerät von Phonak.

    Ich habe die Reha ambulant in Blockeinheiten durchgeführt.Das halte ich für die bessere Variante für unsereins, da wir „Hörbabies“ öfter Anpassungen der CI-Einstellungen benötigen.

    Ich werde mir im nächsten Jahr das andere Ohr auch mit einem CI versorgen lassen und dann mal schauen, was die die nächsten 2 Jahre ambulante Reha bringen. Je nach Erfolg werde ich danach eine stationäre Reha in Nauheim oder in St. Wendel machen.

    Von mir liebe Grüße und alles Gute.😊

    Ach so, das ist ein guter Hinweis. Ich bin auch selbstständig und wusste gar nicht, dass man überhaupt Begründungen braucht und dass dabei der Beruf ausgespart werden muss. Ich dachte, wenn ein Rezept vom HNO-Arzt vorliegt, reicht das, denn die Krankenkasse weiß doch schon, dass ich ein CI und ein Power-HG habe.

    Ja, das ist tatsächlich so, weil dieses Hilfsmittel keine Pflicht-Kassenleistung ist. Angestellte bekommen die FM-Anlage in der Regel vom Arbeitgeber bzw. Integrationsamt finanziert. Oder die Rentenversicherung.

    Liebe Grüße.

    Ja, ich habe es von der Krankenkasse finanziert bekommen. Da ich selbstständig bin,fällt die Variante der Finanzierung über die Rentenversicherung bzw. Integrationsamt weg.

    Ich habe der Krankenkasse klargemacht, dass ich ohne dieses Rogersystem nicht am gesellschaftlichen Leben teilnehmen kann. Restaurantbesuche, Kino, Buchlesungen, Trefen mit Freunden usw. Meine Arbeit habe ich in dem Antrag mit keinem Wort erwähnt, obwohl ich vom Roger hauptsächlich bei der Arbeit profitiere.

    Liebe Grüße.

    Ja, Roger 21 heißt meine Batteriehülse für meinen Sonett2, wie schon unter dem anderen Thread geschrieben. Roger X ist für Hörgeräte, die kein Phonak-Produkt sind, auch richtig. Einen Neckloop brauchst Du nicht. Ob V2 oder V3 , das kann ich nicht beantworten.

    Liebe Grüße Kerstin

    Moin, CLIM,

    Ich habe den Roger ON V2 als Empfänger und Sender. An meinem Sprachprozessor Sonnet 2 von Med-El habe ich die Batteriehülse von Phonak als Empfänger. Der Name ist mir entfallen.
    Mein HG ist ein Phonak Naida M90-SP und dieses hat den Roger-Empfänger schon. Ich brauche keine Schlinge um den Hals. Ich lege den Roger ON V2 auf den Tisch und habe die Sprache drahtlos in beiden Ohren. Oder ich lasse jemanden direkt in den Roger sprechen.

    Streamen bzw. telefonieren geht nur, wenn der Roger mit Kabel mit dem Handy verbunden ist. Ich kann sagen, dass die Sprachqualität wunderbar ist.