Posts by Lajoli

    Es fühlt sich schmerzhaft stechend an und führt zu Zuckungen.
    Mir wurde erklärt, dass die Elektrode evtl. zu dicht am Anfang der Cochlea sitzt und zu viel Strom braucht, damit ich den Ton höre, was wiederum die umliegenden Nerven reizt. Und das könnte diesen Effekt auslösen.
    Links habe ich das nicht, da sind alle 12 Elektroden aktiv.

    Bei mir ist die letzte Elektrode abgeschaltet. Ich verspüre richtig schmerzen, wenn sie aktiv ist.
    Da es sich aber nur um die eine Elektrode auf dem rechten Ohr handelt, ist man bisher nicht näher darauf eingegangen…


    Ich wünsche dir alles gute!

    ... gab es heute im sächsischen CI-Zentrum Dresden.

    GUN, Kerstin2006, unser Forenneuling SusiG und ich waren zur Reha. Den Termin hierfür vereinbarten wir zunächst unabhängig voneinander, bis wir irgendwann feststellten, dass wir uns alle heute sehen werden.


    Liebe GUN, es waren tolle Tage und Therapien mit dir. Wir hatten viel Spaß und ich freue mich auf unsere gemeinsame nächste Reha!

    Kerstin, dir wünsche ich nur das Beste und drücke die Daumen, dass es nun aufwärts geht. Hab noch ein paar schöne Tage in Dresden!

    Susi, mein siamesischer Zwilling, es war mir wie immer ein Vergnügen! ^^

    Der Anspruch auf erneute Lohnfortzahlung im gleichen Krankenfall entsteht nach frühestens 6 Monaten.
    Alles, was unter 6 Monate fällt, ist ein gemeinsamer Krankengeldfall.

    Bei mir war es so: OP Mitte November 2022, krankgeschrieben und dann stufenweise Wiedereingliederung, bei der auch Krankengeld gezahlt wurde. Diese endete im Mai 2023. Im Oktober 2023 zweite OP - direkt in den Krankengeldbezug gerutscht, da es „der gleiche Krankenfall“ war, auch wenn es die andere Seite betrifft.

    Ich hatte das auch, hielt fast 2 Monate an. War wie ein knacken, als wenn Wasser im Ohr wäre. Mir wurde gesagt, das komme vom Wundwasser, was nach und nach abgebaut wird.

    Mittlerweile ist es bei mir weg.

    Ich wünsche dir gute Genesung!

    Ich habe auch einen 12 Jahre alten Panasonic. Da können Geräte (z.B. Table MIC, AudioLink etc) via 3,5mm Kabel angeschlossen werden, während die Lautsprecher aktiv bleiben. Es muss auch nichts am Fernseher eingestellt werden.

    Ideal finde ich, dass ich die Lautstärke meines Geräts separat vom Lautsprecher ändern kann. Bedeutet, mein Mann & Tochter können ihn einstellen, dass sie gut was hören und ich kann „voll aufdrehen“, stumm schalten etc.

    Mir wurde damals gesagt, das könne nur Panasonic.

    Inwiefern zwischenzeitlich andere Hersteller nachgezogen haben, weiß ich jedoch nicht…

    Acki mit dem Evoke konnte ich nicht beidseitig streamen. Allerdings hatte ich ihm Rahmen der Testphase für die Arbeitsplatzausstattung durch das Integrationsamt die Möglichkeit, es mit dem Widex Moment zu testen. Das hat auch wunderbar funktioniert - allerdings nutzt mein Arbeitgeber auch Samsung-Telefone.

    Da aber, wie bereits erwähnt, eine beidseitige CI-Versorgung absehbar war, war das nicht meine oberste Priorität.

    Wer allerdings eines der gelisteten HG nutzt und ein Android, für denjenigen ist Med-El also kein Ausschlusskriterium in Sachen Kopplung :)

    Und ja, am Ende ist das wichtigste, gute Hörergebnisse zu erzielen. Und das ist offensichtlich mit allen Herstellern möglich. Da bin ich voll auf deiner Seite! :)

    Ich nutze den AudioStream (mittlerweile) beidseitig. Der Batterieverbrauch ist unwesentlich höher als mit der gewöhnlichen Batteriehülse. Beidseitig läuft der Betrieb auch einwandfrei mit meinem iPhone, daher ist es für mich die ideale Lösung. Und da es absehbar war, dass ich auf beiden Seiten ein CI tragen werde, habe ich meinen Fokus bei der Entscheidung auf die Länge der Elektrode gelegt.

    Bei mir ist der AudioLink ein Batteriefresser. Diesen nutze ich so gut wie nie, lediglich als Mikrofon, wenn mein Mann und ich gemeinsam im Auto sitzen. Und da leistet er gute Dienste.

    Die Entscheidung ist immer höchst individuell und obwohl links noch nichtmal einen Monat mit dem SP versorgt ist, höre ich dort deutlich natürlicher als rechts…

    Den Sprung ins kalte Wasser wagen wohl alle - und ich fand ihn fürs erste CI deutlich schwieriger, weil ich so gar nicht einschätzen konnte, was auf mich zukommt.

    Mein Restgehör links war mir sehr wichtig, ich hing sehr daran. Es ist auch nochwas vorhanden, allerdings nicht brauchbar für EAS. Die Erkenntnis war nicht ganz leicht zu verkraften, aber zum Glück ist ein CI in der Hinsicht flexibel. Also wurde es umprogrammiert und nun lerne ich rein elektrisch das hören. Seitdem klappt es auch besser ;)

    Liebe Grüße

    Nicki, dieses Phänomen habe ich auch seit mehr als einem halben Jahr. Und ich trage die längste Elektrode von Med-El… nichts desto trotz bekomme ich am Donnerstag auch links die gleiche Elektrode eingesetzt und bin gespannt, ob es dort auch so wird oder ich endlich (nach mehreren Monaten üben) einen klaren Klang erzielen kann.

    Ich vermute ganz stark, dass deine Frau so oder so wach wird. Sie müsste vermutlich in einem anderen Raum schlafen, um durchzuschlafen.

    Allerdings hat das bei mir im ersten Lebensjahr meiner Tochter nicht funktioniert - ich war trotzdem wach und bin nach meinem Baby gucken gegangen ^^

    Abpumpen war dann auch nicht der Bringer… ich hatte vom Babybett eine Gitterseite weggelassen, es direkt an mein Bett rangestellt und wenn die kleine nachts Hunger hatte, einfach zu mir rangezogen, gestillt und dabei habe ich gedöst. War entspannter für uns alle und mit 1,5 Jahren zog sie problemlos in ihr Zimmer um.

    So, nun bin ich ein bisschen vom Thema abgekommen… wie auch immer ihr es handhabt, ich wünsche euch von Herzen alles Gute! :)

    Hallo Westerwald,

    Ich bin zwar keine SSDlerin, war aber die einzig schwerhörige an der Schule.

    Es ist wahrlich ein Kampf, ich kann deiner Tochter total nachfühlen. Als Erwachsener ist es stellenweise auch schwer, Unterstützung durchzusetzen, als Kind ist es schier unmöglich.

    Ich kann keinen richtigen Tipp geben, wünsche euch aber von Herzen alles Gute, viel Kraft und drücke die Daumen, dass sie in der neuen Klasse Inklusion erfährt!

    Hallo Sheltie, danke für deinen ausführlichen Bericht! :)

    Ich lege bereits seit mehreren Wochen mein HG ab. Überwiegend zu Hause, wenn es ein nicht- oder schlecht-verstehen „nicht so“ dramatisch wäre. Auch Einkäufe erledige ich Einohrig, in der Hoffnung, dass es dann natürlicher wird. Aber ich merke keine Verbesserung im Klang rechts… auf Arbeit trage ich das HG, weil ich einen sehr kommunikationslastigen Beruf habe, denke mir aber auch manchmal, dass ich es weg lassen könnte.

    Das linke Ohr ist mein Telefonier- und Verstehohr. Seit über 20 Jahren läuft alles über die linke Seite, umso mehr staune och über die großen Fortschritte auf der rechten Seite. Hier habe ich bereits ein Sprachverstehen von 85%.

    Links entwickelt sich immer mehr zum Geräuschbrei, Musik nur aufs HG gestreamt ist breiig und auch das telefonieren fällt mir zunehmens schwerer. Vielleicht kommt es mir aber auch nur so vor, weil ich rechts so viele Nuancen höre wie noch nie.

    Ich vergleiche das gern mit der technischen Entwicklung beim Fernseher. Am Anfang gab es nur schwarz-weiß Bild, zur damaligen Zeit war es für jeden Nutzer normal und Standard. Keiner hätte je geahnt, dass es mal ganz andere Bilder geben wird. Seit dem CI wird Sprache „scharfkantiger“, das heißt, der Fernseher hat Farbe bekommen und die Bildauflösung wird immer schärfer. In den letzten Wochen habe ich mich von der Röhre zu HD-Auflösung entwickelt - nur der Lautsprecher knarzt noch :D