Posts by Le Chuk

    und vom Audiologen korrigieren lassen. Das macht aber so gut wie kein Audiologe und noch weniger Patienten.

    Das hat mir ein Techniker bei der letzten Sitzung auch vermittelt.
    Es gibt Einrichtungen in Deutschland die darauf eher weniger Wert legen, aus Mangel an Wissen oder halt Mangel an Input durch die Patienten. Es gibt nicht sehr viele die sich ausreichend mit der Materie beschäftigen um dann dem Techniker klare Aussagen mit zu teilen, damit der etwas regeln kann.

    Dabei sind diese es ja, die auf diese Aussagen angewiesen sind.

    Da passieren dann auch solche Sachen wie hier ab und an im Board geschildert, das die wöchentliche Einstellung mit 10 min abgegessen ist.

    Leider gibt es da keine annähernd gleichen Vorgehensweisen, so das während den Einstellungen auch kommunikativ mit den Kunden/Patienten umgegangen wird. Auch kann jede Einrichtung ihr prozedere selbst bestimmen.

    Wie man hier häufig sehen kann fallen die Rehabilitanten dann häufig aus allen Wolken was eigentlich alles gehen könnte.

    Ich hatte auch das Glück 4 Wochen einen Kanso2 und ein Nuchleus7 testen zu können.

    Am Ende habe ich mich aus 2 Gründen dem Nuchleus7 zu gewandt.

    Zum einen der Tragekomfort, der Kanso fiel mir immer vom Kopf, eine Sicherungsleine am Kragen empfand ich als nicht Ziel führend, da ich auf Arbeit beweglich sein und auch mit techn. Gerätschaften ( Schmalgang, Kommissionierer, Gabelstapler ) umgehen muß.

    Mehrmals fiel mir zu hause der Kanso vom Kopf, nicht schön.

    Dann kam noch für mich der Tip hier aus dem Board das ich ja vielleicht die hybride Lösung nutzen könnte.

    Das war es dann was mich vom Thema freies Ohr verabschieden ließ.


    Bis heute habe ich diese Entscheidung nicht bereut.

    Also, ich hatte ja 2 Siemens HG und konnte dann nach der ersten OP noch 3 Monate mit dem nicht neu eingestellten HG weiter machen.
    Zum Anfang war das ok, weil das Ci ja erst einmal "ankommen" mußte, als ich dann aber zunehmend besser hören konnte, merkte ich schnell die Grenzen des HGs, da mir ja jetzt durch das Implantat mehr hochfrequente Töne und auch mehr Dynamik zur Verfügung standen.

    Das ist es nämlich, Dynamik beim hören.

    Als dann das zweite kam und auch endlich soweit war gleichberechtigt mit dem ersten zusammen zu arbeiten, war es so, als wenn ein großes Tor geöffnet worden wäre.

    Alles ist klarer, differenzierte und lauter. Lauter aber ohne störend zu sein.

    Ich arbeite bei einem Automobilzulieferer. Dort werden Kunststoffteile gefertigt, die als Granulat angeliefert werden.

    Ich selbst arbeite in der Kommissionierung, Be- und Entladung im dortigen Lager, welches direkt an die Produktion angeschlossen ist. Als ich jetzt vor 2 Wochen das erste mal nach 6 Monaten wieder durch die Hallen ging, waren die Maschinen nicht nur einfach laut und hämmerten in den Kopf, sondern boten ein Klangtechnisches Bild. Ich hörte etwas wie metallisches Zwitschern. Das in verschiedenen Tonlagen und vor allem, ohne zu stören.
    Ich kann mich jetzt auch mit Maske in diesen Räumlichkeiten unterhalten, nicht sehr lange wahrscheinlich, es ginge aber schon. Bei meiner Tätigkeit halte ich mich aber überwiegend im Stapler oder dem Lager auf, wo es wieder etwas ruhiger zu geht.


    Was für mich sehr interessant war, ich bin jetzt sicherer beim stapeln von Warenpalletten oder auch Leergut.
    Ich kann mich auf meine Ohren verlassen, vieles mußte ich ja früher durch sehen kompensieren.

    Für mich war es das beste was ich jemals entschieden habe.

    Ok. ich wußte das bei mir beide Seiten gemacht werden im letzten Jahr. Als dann der 2. Termin näher rückte war da die freudige Erwartung, die Unruhe, wird es, war die Entscheidung richtig.....

    War es!
    Linksseitig kam auch schneller mit den Geräuschen klar als rechtsseitig, da die linke Seite meine Telefonierseite war. Hatte mein Techniker als Erklärung gebracht als ich mich wunderte, das die Seite besser und schneller funktionierte.

    Mittlerweile sind beiden Ohren gleichwertig unterwegs.


    Ich würde sagen, tu es.

    aber was ich so bei dir lese was die Einstellungen betrifft da hast du echt nen guten Mitarbeiter Akustiker/Techniker..so kenn ich das nicht..

    Naja, ich wollte Dir damit nur Gedanken an die Hand geben, damit Du mit Deinen Problemen und wünschen mal in Deinem Zentrum aufschlagen kannst oder vielleicht über die Kasse da was geht.

    Wenn Du dahin gehend keinen Input bekommst, denkst Du nachher noch das muß vielleicht so sein.

    Obwohl ich auch schon hörte das es Einrichtungen gibt die das als ihre Strategie ansehen. Dann solltest Du vielleicht zu sehen in eine andere wechseln zu können. Dabei kann dann wieder die Kasse helfen, so sie es wollen.

    Nur kann es ja nun wirklich nicht sein, das Du wochenlang genervt bist und es keiner angeht.

    Bigband
    Das Zauberwort, ich hatte sie, Tatsache, nach dem 2. Implantat hörte ich Orchester spielen und singen hörte ich auch.
    Das ist echt kultig.
    Mittlerweile ist das weg. Das verschwand wie es kam, plötzlich.

    Mein "normaler" Tinitus ist, jetzt wo ich drüber nachdenke, nach der 2. EA im November, auch weniger geworden, nachdem ich mit dem 2. Blechohr einige Anpassungen hinter mir habe.

    Jaaaaa 😂😂.. Mittlerweile sehe ich es ein 😇

    Das ist schön zu lesen. :)

    Die beste Frau von allen, um es mit Loriot zu sagen, also meine, hat mich da immer wieder runter geholt, ich war da auch schnell ganz vorne mit dabei.

    Wenn ich ihr dann hier aus dem Forum vor las meinte sie, siehsde, hab ich dir das nicht auch gesagt?
    ja, hat sie.......


    und man als Arbeitsnehmer nicht immer frei nach eigenen Befinden agieren kann. Zu gerne würde ich manchmal morgens erst später anfangen bzw. mittags Dienstschluss machen - kann ich, mit der Folge, dass diese "Fehlzeiten" von meinem Zeitarbeitskonto abgehen

    Vor dieser Problematik werde ich dann im nächsten Jahr stehen, dies Jahr ist ja noch Urlaub vom letzten Jahr da, dann die 35 Tage von diesem Jahr.....das könnte reichen.

    Aber sehen wir es mal so, wenn es dann wirklich nicht anders geht, dann ist mal auf das Konto gesch...... ;)

    Bringen wir ja doch eine Mehrbelastung eines "normalen" Mitarbeiters mit.

    Arbeiten gehen Haushalt usw, dazu immer irgendwie platt und müde..da kam schon manches mal der Gedanke shit ich schaffe eben gerade nicht alles so.

    Du solltest dringend Deine Philosophie ändern. ;)


    Sprich mir nach: "Mir haben sie gerade etwas in den Kopf gesteckt."
    "ooooooooooooooooooooooooooooooommmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmm"

    SICI21

    Auf Wallabys Frage bist Du leider nicht eingegangen.

    Die meisten machen den Fehler umgehend wieder auf Arbeit zu erscheinen. Da hat jemand in Deinem Kopf rumgebohrt, da haben sie etwas in Dein Ohr gesteckt und schwupps, schon wieder an der Maloche, Streß pur, denn Haushalt, oh weh, Kinder, öhhhh, ja, wo steht denn jetzt gleich, wie hieß das Ding?, ach ja, mein Kopf........
    Es geht im Job auch mal ein paar Wochen ohne einen selbst. Zurück nehmen. Hast Du leider nicht getan, dann tu es jetzt.

    Mach Deinen Job, wenn es unbedingt nicht anders geht und deligiere die anderen täglichen arbeiten auf Dein Umfeld.

    Komm mal runter, nimm Dir mehr Zeit für Dich. Setz Dich hin und höre, nur auf das was da um Dich geschieht.
    Konzentriere Dich nicht nur auf das Hören.


    Ich war gestern wieder im Zentrum, hatte nur mit einem Hörtechniker zu tun. Hab ja jedes mal einen / eine andere/n.
    Messen mit Stör rauschen, messen ohne Stör rauschen, ganz in Ruhe beide Geräte einmessen. Kommunikation. Er erklärte auf Nachfrage was er gerade tut. Ich erklärte wie sie das bei mir anhört, im Moment, im täglichen und in meinem privaten Kino zu hause.

    ich hatte nur die ersten Tage eine App genutzt und ansonsten nur das Gerät, einen Kanso2, am Kopf gehabt den ganzen Tag.

    Das ist auch üben.

    Dann legte ich auch richtig los, Bis ich hier im Board eingebremst wurde.
    In der Reha meldete ich meine Probleme mit der Technik an und man war dort sehr bemüht. Die ersten Einstellungen waren nicht wirklich zielführend, rückblickend betrachtet. Es wurde dann aber besser, dann kam der Nucleus 7 und Welten taten sich auf.
    Ich übte immer noch nicht bewußt, hörte ab und an am Abend im Bett Hörbuch Geschichten, ansonsten nahm ich den TV für meine Hörübungen her.

    Heute möchte ich sagen, ein Glück das mir meine Geschäftsleitung sagte, bleiben sie über beide OP's zu hause und kommen sie wieder wenn sie was hören können.

    Langer Rede wenig Sinn, bleib cool.

    Es wird auch gut tun mal nicht im Job, Haushalt usw funktionieren zu müssen und sich nur auf die Reha zu konzentrieren bzw was besseres fürs Hören rauszuholen..

    Du hast in Deinem Post eine Aussage drin, die Du mal konsequent überdenken solltest.
    "funktionieren müssen", auch wenn es vielleicht nicht ganz so gemeint war, da steckt ne Menge Streßpotential drin.
    Niemand muß funktionieren, wir schon gleich garnicht. Du hast nen Mann?, 2 große Kinder, da sollte der Haushalt sowas von aufgeteilt sein, das es dem einzelnen schon garnicht mehr auffällt.


    Du machst Dir Druck, komm runter, laß es auf Dich zu kommen und freu Dich über erfolge, dann wird das auch.

    Das kann ich mir gut vorstellen, ich bin ja auch nicht derjenige, der den Hammer fallen läßt, wenn die Uhr schellt, wenn Not am Mann ist, die Zeit es erlaubt, bin ich auch dabei.
    Schauen wir mal.
    Schade das es da keine Linie gibt, denn das ganze Prozedere nach der OP ist ja das aufwendige für uns.

    Hallo Quincy
    Willkommen


    Ich bin letztes Jahr 2x implantiert worden und konnte einige Wochen den Kanso 2 und ein Nucleus 7 Hybrid testen.
    Obwohl ich eigentlich die Ohren frei haben wollte bin ich am Ende doch bei den Nucleus geblieben, da sich noch ein wenig die Resthörfähigkeit nutzen ließ.

    Feb, März, Apr, sind es jeweils 2, dann wird es "nur" noch 1 Termin im Monat
    Also mein AG war ja schon so weit gut bei, das ich mich erst wieder richtig erholen und verstehen lernen sollte, bevor ich wieder komme.
    Von daher habe ich einen überaus sozialen AG abbekommen, finde ich.
    Durch die lange Krankschrift hat sich mir diese Fragestellung glücklicherweise nicht gestellt.

    Wenn es dann die weiter auseinander liegenden Termine betrifft bin ich auch lockerer aufgestellt.