Posts by Le Chuk

    Das wird schon, wenn etwas stört, weghören, also ausblenden, das müssen wir erst wieder lernen, wenn Du es dann aber drauf hast, geht das ganz automatisch.


    Du hast Spatzen gehört, durch das geschlossene Fenster, cool. 8o:thumbup:

    Ohja,Musik empfinde ich jetzt schon viel facettenreicher als mit HG.


    Höhen und Bass kann ich jetzt selbst einstellen

    Da solltest Du vorerst, wenn überhaupt, garnicht rumschrauben, lerne ersteinmal einfach nur zu hören.

    In meinem HTZ schalten die das garnicht erst frei, weil zu viele zu viel "verbogen" haben.


    Ich nutze den Jetaudio Player im Smartphone, weil ich da zu BT Kopfhörer Zeiten die Frequenzkurve für meine Hörverhältnisse ordentlich verbiegen konnte.

    Mittlerweile bin ich bei Flat angekommen und habe alle anderen "Verbesserungen" und auch kostenpflichtige Zusatzprogramme nicht mehr in Betrieb.

    Grob Vergleichbar in etwas mit Pur Audio oder Direct Audio in Heimkinosystemen.

    Wir haben uns an das gewöhnt, wie wir durch den Verlust hörten, jetzt ist es an der Zeit so anzunehmen wie es der Künstler wollte. :)
    Vielleicht etwas an den Abspielgeräten nach justieren.

    Mir fiel das im Auto auf, ich habe nach meinen wöchentlichen Sitzungen die Einstellungen des DSP im Auto neu einstellen müssen. Das fiel dann auch meinem Umfeld auf, bis sie sagten das es sich jetzt wieder gut für sie anhöre, dann war ich also schon ganz nahe dran.

    Ich hoffe Du kannst mir folgen.

    Das Leben ist laut, ein "Normalhörender" kann ja auch nicht einfach leise drehen.
    Diesen Gedanken vielleicht mal verinnerlichen, könnte helfen.

    Dran denken die Filter abzuschalten oder zumindest eine Auswahl haben auf denen die nicht laufen, das hat mir geholfen.

    Dani!

    Jetzt eben läuft Joe Bonamassa mit Blue and Evil

    Geil


    He, der Typ sieht aber gefährlich aus. ^^



    Tante Edith:

    Ich sag mal so, die haben mir schon ein breites grinsen aufs Gesicht gezaubert.

    Aber auch insbesondere weil es das erste mal in meinem Leben nicht nur laut war, sondern irgendwie doch Musik.

    die ersten Stunden war es gewöhnungsbedürftig, dann aber wurde es angenehm, bisher habe ich jeden Anhebung als angenehm empfunden

    das ist auch das was ich mit dem "einklingeln" meinte, dann wird noch der C und T Wert angepaßt und Probe gehört, eventuell noch vorher aufgeschriebene Elektroden nach justiert, so das das ganze "rund" wird



    Mut zum hören würd ich mal sagen. ;)
    Hast Du die Filter noch drin?

    ch kann mir allerdings nicht vorstellen das weitere Einstellungen noch großartig was ändern würden. Wenn der scheiss TT nicht so extrem wäre dann wäre ich auch geduldiger.

    ich auch nicht, zwischen durch, am Anfang euphorisch, die ganze Welt umarmend, dann ruhiger, jetzt genieße ich meine neue Technik

    Im Moment höre ich Fleedwoot Mac über BT meines Samsung wie ich es noch nie hörte.
    So als absacker zum täglichen Lärm auf Arbeit.

    Lärm ist jetzt auch nicht mehr Schmerz, Lärm ist jetzt da, er gehört dazu.
    Mein ca. 6 kHz hoher stereophoner Pfeifton bei ca. 80 dB ist fast weg
    nach der 2. OP hatte ich ein Orchester im Kopf, das ist auch weg


    Es geht, dieser Weg wird kein leichter sein. ;)
    Aber, es kann alles gut werden. Keep cool


    Na aber natürlich werden weitere Einstellungen noch was bringen. Ich höre Musikinstrumente die ich noch nie hörte.
    Ich kann mehrere Gitarren auseinander halten, ich kann eine Klaviatur hören.

    Das ist aber bei jedem anders, einige können das früher, andere später.

    Dazu mußt Du aber auch im Hörzentrum mitspielen, die wissen nicht was und wie Du das hörst, das mußt Du denen alles erzählen, dann können die dort danach Einstellungen vornehmen.

    Wenn die dann noch merken, das sie einen Technik affinen Menschen vor sich haben, der sich mit der Materie auseinander setzt, dann macht das denen auch mehr Spaß und sie blühen richtig auf.


    Es gibt aber auch dort solche Aussagen:" machen sie einfach irgendwas, nicht so laut, nur das ich die alte verstehe,"
    das passiert dann aber auch :P
    Ich habe mit denen vom ersten Tag aus gequatscht, es fielen auch Hörtrainings aus, weil wir die Zeit für Einstellungen nutzten.

    Vielleicht mal das Batteriemanagment im Hörzentrum überprüfen lassen?

    Erinnert sich noch wer an meine Odyssee damals mit den Batterien?
    Das war ein nicht oder falsch konfiguriertes Batteriemanagment.

    Hatte auf eine Woche verteilt vier Termine. Ja mein TT war damals mit leiser gestellten Prozessor am Anfang etwas leiser. Das ist jetzt aber nicht mehr so. Hat also alles nichts gebracht.

    Wow, Du bist mein Held

    Ich hatte jetzt seit Juni vergangen Jahres für beide Ohren 36 Termine, Du hattest sogar schon 4.

    Boah!!
    Geil

    mach mal noch 2, in einem Jahr vielleicht?

    Frage noch mal, Du hast einen Führerschein? Wieviel Stunden? 4?

    Du kannst Dir diese Filter über den Akustiker bestellen und dann zu hause regelmäßig selbst auswechseln.


    Wenn Du diese Schirmchen trägst, die kannst Du auch bestellen und selbst wechseln, solltest Du regelmäßig tun, wegen des Staubes und der Feuchtigkeit im Ohr.

    Das würde ja bedeuten das ich mich damit arrangiere. Nee das ist kein Leben

    Morphium in höheren Dosen könnte helfen.

    Bist Du immer so oder gehst Du ab und an mal Kompromisse ein und arrangierst Dich mit Deinem Umfeld?

    Nur mal so gefragt:
    Du hast einen Schulabschluß?

    Du hast ne Lehre gemacht?
    Du hast nen Führerschein?

    Da waren sicher auch andere der Meinung das Du das schaffen kannst.

    Hast Du diese betreffenden Papiere auch geschreddert? Du hast sogar lesen gelernt, was nicht für alle selbst verständlich ist.

    Nu komm mal runter, atme tief durch und geh den scheiß an.

    Saufen ist auch keine Hilfe, unterstützt nur Deinen Feind, den Tinitus.
    Rauchst Du?

    @Le Chuck: Kannst du mir dein aktuelles Audiogramm erklären? Die Kreise und Kreuz Kurven sind in dem Fall dein Hören vor CI? Und die Kreise mit Rechtecken / Kreuzte mit Rechtecken mit CI? Deine Ergebnisse klingen ja wirklich super und ich würde daraus schließen, dass du auch in den alltäglichen Situationen relativ gut zurechtkommst? Oder musst du trotzdem noch ständig nachfragen und bist "sozial isoliert"?

    Die oberer Kurve ist die mit CI, links und rechts und die untere, schnell abfallende ohne Geräte.
    Wie schon gesagt, meine Hörkurve hat sich bis jetzt nochmals verbessert.

    Ich komme mittlerweile ohne Mundbild zurecht.


    sozial isoliert war ich eigentlich nie, es war manchmal nicht einfach aber es lief

    sanne nein, es ist für mich völlig inakzeptabel mit diesen schrecklichen Geräuschen im Ohr bis zur Bahre weiter zu leben. Das ist kein Leben, das ist psychische Folter. Wenn ich zumindest tagsüber bei eingeschaltetem CI weitgehend meine Ruhe davor hätte, könnte ich mich damit arrangieren. Aber so nicht. Keinesfalls. Wenn es hier Leute gibt die das können, habe ich großen Respekt davor. Aber ich kann es nicht.

    Was willst Du dagegen tun?

    Hallo Le Chuck, deine Reise klingt sehr gut für mich. Hast du denn im Gegensatz zudem HGs jetzt auch mehr Sprachverständlichkeit? Den langen Weg will ich auch gehen und mich so wenig wie möglich stressen. Das habe ich seit Jahren schon extrem mit der Schwerhörigkeit und dem Versuch mit Normalhörenden mitzuhalten. Auch wenn es immer von allen Seiten heißt, es wird Rücksicht genommen, so merke ich da nichts davon. Das hat meine Gesundheit schon sehr belastet - also der Dauerstress.

    Ich kann für mich sagen auf ganzer Linie einen Erfolg zu haben. Nicht nur Sprache, auch Musik, einige sagen hier das sei die Königsklasse, ich kann ohne Streamer oder auch ohne BT Instrumente hören, die ich zuvor so nicht hörte oder garnicht akustisch wahrnahm.
    Ich habe das Konzert Eagles in Melbourne angesehen und sagen, da spielen mehrere Gitarren und ich kann einzelne Riffs erkennen, ich kann Klaviermusik hören.
    Der Weg dahin wird kein leichter sein. ;)
    Angefangen hat es, das ich zwischen Donald, Mickey und Blechknarzen bei den Einstellungen wählen konnte.
    Dann hörte es sich an, als wenn Lea den Wucki ausliefern will und mit dem Thermaldetonator droht hinter der Maske. :D
    Es dauerte für mich eine Ewigkeit, für andere hier wird es dagegen nur ein kurzer Zeitraum, gemessen an ihren Wegen, gewesen sein.
    Das kann man schlecht einschätzen.


    Eines mußt Du noch wissen, kein Techniker wird wirklich wissen wie Du hörst, es gibt keine EQ Kurven wie bei einem HG die man nutzen und anpassen kann. Du mußt da schon sehr kommunikativ sein, darlegen, wann Du was wie hörtest oder wahr genommen hast, dann können sie sehr gut arbeiten.

    Tip 2, hab ich von Dani hier aus dem Board, keine Filter einsetzen lassen, also ein Programm wählen was alle Geräusche durch läßt und nicht ständig von z.B. Musik auf Sprache wechselt.


    Meine Hörkurve vom Dez. 21 zeigt sehr gut auf welche Fortschritte ich in kurzer Zeit erreichen konnte, meine Einstiegslautsärke ist jetzt noch weiter oben.
    Ich liege bei den audiologischen Ergebnissen nahe der hundert bei Spracherkennung.


    Das war aber wie gesagt auch der Ruhe meine Umgebung geschuldet, ich hatte kein Streß wieder auf Arbeit zu müssen weil ich unersetzbar sei oder irgendjemand schief guckte weil das seine Zeit brauchte.

    Keiner wird mit Krebs nach 2 Wochen wieder auf die Idee kommen schaffen zu gehen, mit nem Burnout oder Schlaganfall auch nich.
    Bei meinem Herzkasper war ich fast 9 Monate zu hause.

    Ok, ich bin ein klitzekleinwenig ehrlich, ich nahm auch an, OP, 2 Wochen, arbeiten

    geht nicht :)
    Du hörst nichts mehr auf dem operierten Ohr, nix. altes HG geht nicht, nur volle Pulle und dann sehr, sehr leise
    dann wurde mir der Faden nach 3 Wochen gezogen, weitere 4 Wochen später die EA
    dann hören lernen, weitere ca. 5 Wochen später 2. OP
    Fäden, EA, hören lernen
    da bleibt nicht viel Zeit für Streß bei der Arbeit

    Auf alle Fälle, auch ich hatte da Anfangs meine Schwierigkeiten, die beste Frau von allen hatte mich da immer wieder etwas eingebremst.

    Auch dieses Forum war mir da eine Hilfe es doch etwas ruhiger angehen zu lassen.



    Oder wie Omma immer zu sagen pflegte:" gut Ding will Weile haben" :)

    Hallo Andrea2002!


    Das habe ich schon ausprobiert und das hilft leider kaum, weil dann das CI anfängt zu summen und das auf der gleichen Frequenz wie der TT. Gleiches bei Naturgeräuschen, das Wasser plätschert und TT wird sofort lauter und drängt sich in den Vordergrund. Das kotzt mich alles so an. Und der SP läuft schon auf -3 von der Lautstärke.


    Bei mir war er auch nach der OP richtig heftig. Manchmal gibt es allerdings auch Momente wo ich ihn kaum bis gar nicht wahrnehme. Das ist aber sehr selten.

    ich hatte einen ca. 6 kHz Pfeifton bei so um die 80 dB in Dauerschleife Sterophon im Kopf

    bei angelegten Hörgeräten verringerte er sich meist

    beim Ci ging er mit der Zeit zurück, bis er fast ganz verschwand, jetzt hab ich ihn nur noch bei zuvor erfolgtem Streß


    Kleine Sachen brachten mir den Erfolg, ab und an im TV mal ne Stimme die nicht nach Blech klang

    Spatzen, mehrere verschiedene Spatzen, ich wußte das garnicht mehr, alle klangen bisher gleich, nein, sie haben verschiedene Stimmen, sie unterhalten sich, sie meckern, Du mußt denen mal zu hören wenn sie auf einem Zaun sitzen und sich gegeneinander fressen bringen und sich unterhalten
    es sind am Anfang die kleinen Dinge im Leben die uns das hören am Ende mit den Ci einfacher werden lassen

    Moin TommyG


    Meine "Leidensgeschichte" begann irgendwann in den achtziger Jahren und verlief dann ähnlich Deiner Geschichte.

    Bei mir im Kopf ist techn. soweit alles in Ordnung, so das keiner heraus finden konnte woran meine schleichende Schwerhörigkeit liegen könne.

    Im März letzten Jahres sprach ich dann mit meiner HNO über Ci. Im April hatte ich die Erstvorstellung im UKB Marzahn, wo gleich einer beidseitigen Versorgung zugestimmt und mir eine 90% Sprachverständlichkeit bis Ende des Jahres vorher gesagt wurde.

    Beide OPs verliefen oB und alles wurde gut. Die Firma sah die Notwendigkeit mich zu hause zu belassen, da ich auf verschiedensten techn. Geräten Stapel- und Palettenware transportieren, kommissionieren und ein- / auslagern muß, nebenher auch mit diversen Kraftfahrern aus verschiedensten europäischen Ländern kommuniziere.

    Bis hier her kann ich konstatieren, der Operateur hatte seine Aussage in der Erstvorstellung nicht voreilig getroffen.

    Am Ende war ich 8 Monate krank geschrieben, Anfangs mit den obligatorischen 2 Wochen, was dann später monatlich verlängert wurde.
    Auch habe ich 5 Wochen das Hamburger Modell genutzt, was mir sehr geholfen hat, in Ruhe wieder Eingliederung zu finden, denn das veränderte hören muß man sich erst wieder aneignen. So komisch das klingt, ist aber so.

    Ich für meinen Teil bin sowas von zufrieden diese Zeit für mich gehabt zu haben, ich hatte keinen Streß mit Lärm und keinen Zwang irgendjemand immer verstehen zu müssen. Wenn mir danach war, legte ich die Geräte weg.

    Da kam das hören von ganz allein, ich bin immer ehrlich bei dem Thema, auch im HTZ, ich habe nicht geübt, nur am ersten und zweiten Tag, ne englisch sprachige App, war die erste, die mir im PlayStore über den Weg kam. Am ersten Abend mit der Frau über Ci telefoniert, war nicht berauschend aber ging.

    Mittlerweile telefoniere ich nur noch so. Wenn andere telefonieren kann ich bis zu einem Abstand von 1,5 m mit hören, früher konnte ich kaum mit meinem eigenen Telefon störungsfrei hören.

    Ich arbeite in einem Lager eines Automobilzulieferers, der Plastikteile in Granulatpressanlagen herstellt. Viel Lärm, wenn das Rolltor runter ist zu unserem Bereich geht das.
    Ich bin mittlerweile soweit, das mich dieser Lärm nicht mehr nervt, wie es bei HG war, es ist anders laut.

    Gespräche können, nicht immer aber immer besser auch in diesem lauten Bereich von mir geführt werden, wenn der Gesprächspartner eine Maske auf hat. ( Die Firmenleitung möchte noch immer auf Masken bestehen )
    Bei uns im Lager ist es dagegen ruhiger, ich kann mittlerweile auch Gespräche mit mehreren Personen und auch darin vorkommenden frotzeleien folgen und aktiv teilnehmen. Auch "Problemstimmen" stellen nun mehr kaum ein Problem dar.


    Tante Edith:
    Meine Krankmeldungen wurden alle fortlaufend durch meinen behandelnden HNO ausgefertigt.


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    Wieso sprechen hier einige von ihrem Hausarzt? Der hat doch meiner Einschätzung nach nicht die med. Voraussetzung diesen Prozeß einzuschätzen.