Posts by Alexsandra

    Hallo Andrea,

    was meinst Du damit, dass das Duo Phone eh aktiviert ist? Meinst Du damit wenn das HG und das CI gekoppelt sind, dass dann automatisch das Duo Phone eingeschaltet ist? Man kann das Duo Phone auch wieder separat ausschalten, oder irre ich da?

    Ich hatte mal die Kopplung ausprobiert, fand aber es aber lästig, dass beim umstellen der Programme das HG und CI nicht gleichzeitig umgesprungen sind. Erst sprang das CI um und zeitversetzt das HG. Mich machte das ganz verrückt. Und wenn die Geräte gekoppelt sind, muss man das HG raus nehmen wenn man nur mit CI üben möchte. Ich habe mir im HG eine Stummfunktion einstellen lassen. Ein Klick und das HG ist aus. Auch zum Musik hören regele ich das HG von der Lautstärke etwa 50% runter, damit sich das CI-Ohr mehr anstrengen muss, ich aber trotzdem noch das satte Musikgefphl vom HG habe. Kopplung kann ganz bequem sein, hat aber seine Tücken. Zum telefonieren benutze ich das T-mic.

    Ich könnte mir sehr gut vorstellen, dass Du Recht hast, Andrea, der Programmaufbau bei AB ist sehr komplex und wenn man einen Parameter verstellt kann das Auswirkungen ganz woanders haben.

    Also Ralf: ab zum Techniker, Lösungsvorschlag bringst Du ja gleich mit!😉

    Schöne Grüße

    Alexsandra

    Liebe Claudia,

    ich bin in Frankfurt implantiert worden und dort stellt man das CI bereits am vierten Tag nach der OP ein. Ich bin also mit meinem neuen CI aufs Zimmer und habe erstmal nur ein Gezwitscher und Getuter gehört, dass es eine Freude war. Dennoch habe ich am späten Nachmittag-als ausgewiesener Queen Fan- Bohemian Rhapsody auf meinem Smartphone angehört. Ich wollte einfach nur wissen ob ich das Lied wiedererkennen kann bzw. die Stimme und es klappte eigentlich ganz gut. Die Sprache kam dann etwa eine Woche später einigermaßen durch und seitdem übe ich ganz bewusst Musik hören. Ich mache das so, dass ich eine CD mit Hörgerät und CI einmal komplett durchhöre und danach ein weiteres Mal direkt im Anschluss nur mit CI. Das ist natürlich schon ein Unterschied aber ich glaube es hilft meinem Gehirn dabei sich zu erinnern und das zu verarbeiten. Auch schadet es nichts Musik einfach immer schön im Hintergrund laufen zu lassen z.B. bei der Hausarbeit oder im Auto oder wo auch immer es gerade passt. Steter Tropfen höhlt den Stein und das Gehirn übt auch wenn Du nicht bewusst dabei bist. Viel Erfolg und gib nicht auf! Jedes Jahr gibt es weitere Verbesserungen - das sagen zumindestens die alten Hasen die schon 20 Jahre und mehrmit ihrem CI rumlaufen.

    Ich glaube dass gegen OP-Angst am besten ein Gespräch mit dem Chirurgenteam hilft. In erster Linie der Chirurg aber eben auch der Anästhesist. Die sollten sich genug Zeit nehmen und alle Fragen beantworten. Notfalls kann man die OP immer noch absagen-auch am OP-Tag selbst. Ich kenne im privaten Bereich jemanden, wo am OP-Tag Zweifel aufkamen. War kein Problem in dem Fall.

    Das Gefühl muss stimmen, man muss sich sicher fühlen und dem Team vertrauen. Dann kann man auch mit Zuversicht in die OP gehen.

    Es gibt den Filter am Sprachprozessor (schwarz) und die kleine durchsichtige Kappe am T-mic. Den Filter am SP kann man mit den mitgelieferten Werkzeugen gut alleine wechseln. Ist etwas fummelig und ich lege mir ein Küchentuch zurecht, falls mir die Schräubchen aus der Hand rutschen. Da man das schnell vergisst, habe ich mir die Termine im Kalender eingetragen. Es wird empfohlen dies alle drei Monate zu tun.

    Ach und noch was, wie kommt ihr mit Fernsehen zurecht? Ich gucke ausschließlich mit Untertitel, aber ärgere mich oft, wenn was hakt.

    Ach ja, die Untertitel!! Früher dachte ich immer, ich habe nicht aufgepasst - mit CI habe ich dann gemerkt, wie oft die Untertitel nicht passen. Heute höre ich überwiegend ohne Untertitel und ich kann zu fast alles verstehen. Bei Nachrichten oder Dokumentationen 100%.

    Spielfilme v.a. synchronisierte sind etwas schwieriger.

    Aber das lässt sich trainieren, es kommt nämlich auch darauf an, dass man lernt sich zu vertrauen - dass man es richtig verstanden hat.

    Neulich hat jemand einen ganz seltsamen Begriff benutzt, ich hatte es verstanden aber kurz gedacht, dass ich es nicht verstanden habe. Das ist etwas, was man in der Reha lernt - sich selbst zu vertrauen. Und ich finde das total wichtig.

    Also das kann ich mir gut vorstellen! Vielleicht hört man schon weniger gut, wenn das T-mic am kaputt gehen ist. Es altert eben. Meines ist jetzt 16 Monate und noch i.O. Nur die Kappe ist einmal ausgetauscht worden. Wenn Du aber vor dem Kaputt gehen eine höhere Lautstärke und danach wieder eine niedrigere benötigst, dann könnte es sein, dass es nicht mehr ganz ok war und Du das bemerkt hast!

    Hast Du Deine vorherige Einstellung nicht auf einem separaten Programmplatz? Dann könntest Du das direkt mal ausprobieren.

    Klar ist es als Schwerbehinderter schwer, in den Beruf reinzukommen - viele geben ihre Schwerbehinderung deshalb gar nicht an! Ich habe das nie so gemacht, sondern immer in das Anschreiben reingeschrieben, das ich hörbehindert bin. Die Dialyse als nicht sichtbare Behinderung habe ich allerdings erst im Gespräch erwähnt. Denn bei Dialyse denken viele Menschen, dass man nicht leistungsfähig ist bzw. dauernd ausfällt.

    Ich habe das anders erlebt, viele Schwerbehinderte sind sehr engagiert und wollen genauso gute Arbeit leisten wie Nichtbehinderte. Es ist aber Fakt, dass viele Unternehmen davor zurück schrecken, Schwerbehinderte einzustellen, da dies häufig mit einem gewissen Mehraufwand verbunden ist. Und natürlich ist auch der besondere Kündigungsschutz von Schwerbehinderten ein Argument...gegen die Einstellung.

    Daher finde ich es ok, wenn bei gleicher Eignung Schwerbehinderten eine Chance gegeben wird. Frauen und Migranten werden in den Stellenauschreibungen auch oft erwähnt. Gerade der öffentliche Dienst bietet Möglichkeiten, die in der freien Wirtschaft nicht so oft geboten werden. Trotzdem ist es schwer als Schwerbehinderter einen ganz normalen Arbeitsplatz zu finden.

    Moin zusammen,

    ich habe diesen Thread gelesen, bisher aber vermieden, mich einzubringen. Warum?

    Zum einen, weil ich selbst gerade im Prozess stecke, eine Erwerbsminderungsrente zu bekommen - auf Anweisung der Krankenkasse allerdings, denn ich bin denen wohl zu teuer. Zum anderen, weil Ungerechtigkeiten Teil des Lebens sind und manchmal kommt man nicht zum Ziel. Manchmal gewinnt man aber auch. Recht haben und Recht bekommen, sind leider zwei paar verschiedene Schuhe.

    Generell muss man immer damit rechnen, dass Leistungen abgelehnt werden. Das ist der Normalfall. Dann muss man Widerspruch einlegen und teilweise einen langen Kampf ausfechten. Das schafft nicht jeder. Dann kann mann zornig werden - auf die Entscheider! Man kann sich schon wehren, es gibt immer Vorgesetzte, die man ins Boot holen kann, Dienstaufsichtsbeschwerden, Fristsetzungen und manchmal muss man Druck aufbauen. Und man muss dran bleiben, oft anrufen und nachfragen! Man muss nerven! Zwei Mal hatte ich Erfolg , einmal bei Krankenkasse wg. Kostenübernahme für den Rogrt Select und einmal gegenüber einer Klinik, die sich an eine mündlich gegebene Zusage nicht erinnern wollte.

    Zu meiner Geschichte: ich bin seit Kindheit hochgradig schwerhörig. Inzwischen ist das rechte Ohr seit 06/2019 mit einem CI versorgt. Links ist noch ein Resthörvermögen von - je nach Tagesform - 20 bis 30 % vorhanden.

    Da ich Diaysepatientin bin (seit 1988) wechselt meine Tagesform erheblich. Habe ich die Dialyse gut vertragen, höre ich etwas besser. War die Dialyse anstrengend, entsprechend schlechter.

    Seit Januar habe ich nun noch ein Aplastische Anämie, deren Ursache unbekannt ist. Man vermutet einen Zusammenhang mit Medikamenten. Anfang März kam ich nach einem zweimonatigem Krankenhausaufenthalt (inkl. 2 Wochen auf Palliativstation) wieder nach Hause.

    Seitdem bin ich krank geschrieben, habe Pflegestufe 1 und Anfang September auf Veranlassung meiner Krankenkasse eine Reha eingereicht. Die Sachbearbeiterin rief mich vorher an, um mich vorzuwarnen - sie sagte, dass die Krankenkasse mich nicht zur EMR auffordern darf - nur zur Reha. Ich fragte sie welche Art Reha denn gemeint sei? Das konnte sie auch nicht sagen, denn weder die Dialyse noch die Anämie sind heilbar oder in einer Reha wesentlich zu verbessern. Das verstand sie und sah sie auch so....aber nach 7 Monaten Krankschreibung kann man eine Reha beantragen und daher schob mich die Krankenkasse an die Deutsche Rentenversicherung Bund ab, natürlich mit der Hoffnung, dass ich EMR bekomme.

    Die Antragsformulare kamen per Einschreiben von der Krankenkasse - es war ein Bogen zur beruflichen Reha und je ein Antragsformular für berufliche und medizinische Reha dabei. Ich habe alles ausgefüllt.

    Nach exakt 3 Wochen kam ein Schreiben von der DRV mit der Bitte doch mitzuteilen, ob ich eine medizinische oder berufliche Reha beantragen möchte.

    Ich schrieb zurück, dass ich das nicht beurteilen kann und die Reha auf Veranlassung der Krankenkasse gestellt habe - man möge sich bitte an die zuständige Sachbearbeiterin bei der Krankenkasse wenden. Gerne ließe ich mich beraten; was in meinem Fall sinnvoll wäre.

    Seitdem ist eine Woche vergangen. Bisher rief niemand an und ich habe auch noch keine Post bekommen.

    Das Gutachten der Krankenkasse liegt mir vor und dieses sagt aus, dass ich erwerbsunfähig bin. Da das Gutachten von März 2020 datiert und es mir inzwischen etwas besser geht, müsste ein neues Gutachten erstellt werden. Ich bin gespannt, wie das ausgehen wird.

    Grundsätzlich bin ich Optimist und wenn was schief läuft, versuche ich, mich nicht entmutigen zu lassen. Eine Lösung lässt sich meistens finden, aber man muss auch hart dafür arbeiten. Leider ist das so, ich bin trotzdem froh hier zu leben und nicht in einem Land, in dem das medizinische Niveau niedriger ist. Zwar ärgert mich auch vieles - doch gibt es recht wenige Länder, in denen man als Kranker ähnlich gut behandelt wird.


    Im Portal "Krank ohne Rente" hat man die Möglichkeit, sich zu informieren und die eigene Geschichte zu präsentieren. Und Hilfe zu bekommen. Wenn man trotzdem scheitert, muss man es irgendwann akzeptieren und sein Leben neu ausrichten. Oder man kämpft weiter gegen die Behörden und lässt alle Energie dorthin fließen. Ob zum Nutzen oder zum Schaden, das muss jeder selbst entscheiden.


    Neid macht zusätzlich krank!

    Hallo Mango,

    das ist ja super dass die OP schon morgen ist. Ich drücke Dir die Daumen, dass alles glatt geht.

    Ich habe auch die Kombi Phonak Naida und AB und bin damit sehr zufrieden.

    Liebe Grüße

    Alexsandrs

    Ich benutze MNS in der Bahn und beim Einkauf. Dazu nehme ich ein dünnes viereckiges Seidentuch und das lege ich wie ein Dreieck zusammen. Damit kann ich Luft gut ein- und ausatmen. Das Hörgerät und CI wird nicht tangiert.

    Im Krankenhaus muss es zu Beginn und am Ende der Dialyse Mundschutz sein. Dieser wird zu jeder Behandlung frisch ausgegeben. Da passe ich gut auf, dass das T-Mic nicht beeinträchtigt wird. Ich habe mich zwar nicht dran gewöhnt, werde es auch nie - aber mit der Zeit habe ich einen Umgang gefunden, mit dem ich einigermaßen leben kann. Stundenlang MNS ist schrecklich, das sagen auch die Krankenschwestern und ebenso die Fahrer die die Patienten nach der Dialyse heimfahren. Ich könnte es mir nicht vorstellen. Da habe ich großen Respekt vor allen, die das tun (müssen).

    Hallo zusammen,

    ich habe nachgefragt und die Info ist korrekt. Wann der neue SP rauskommt, da wollte mein Akustiker sich nicht festlegen, weil es immer Verzögerungen geben kann...aber er meinte das ja die Hörgeräte den CI um einige Jahre voraus sind in der Entwicklung und dass AB daran arbeitet näher an die HG heranzukommen. Das Stichwort Marvelfamilie fiel auch.

    Ansonsten haben wir einen S und Sch Unterscheidungstest gemacht und da hatte ich 80% richtig. Insgesamt habe ich noch da ganz leise Töne wahrgenommen, wo man das nicht erwarten würde. Es ist ein paar Mal so gewesen dass ich gesagt habe ich höre was aber ich kann nicht sagen was für ein Konsonant in der Mitte war (asa; ascha; aka; aha) - da hatte der Akustiker nix gehört, trotzdem er sein Ohr dem Lautsprecher zugeneigt hatte und ich war 1 m entfernt von Lautsprecher. 🤣

    Der jüngere Mitarbeiter hatte zwar was gehört, konnte aber auch nichts sagen. Audiologie ist echt spannend.

    Nun habe ich wieder 4 verschiedene Programme und werde ausgiebig testen. Zum Glück macht das mein Akustiker selbst gerne, er ist ein Tüftler ohnegleichen.

    Hallo Ralle,


    der Termin musste leider auf kommenden Dienstag verschoben werden, weil der arme Mann zur Zeit alleine im Laden ist. Ich werde dann berichten.


    Im Moment schlage ich mich mit den ganzen Features rum, weil ich das Gefühl habe (und auch mein Umfeld), dass ich Sprache wieder schlechter verstehe. Bisher hatte ich nur Wind Block und Softvoice eingestellt, sonst nix. Jetzt frage ich mich, ob ich nicht doch die Zoomfeatures oder Clearvoice versuchen sollte und ggf. in welcher Zusammenstellung - und ob Omnidirectional oder Ultra Zoom im Mikrofonmodus. Bin schon ganz konfus.


    Und die IDR vielleicht auf 70?


    Komme mir gerade vor, als stünde ich ein wenig auf Anfang, ob das wohl auch mit weniger Hör-Input durch weniger Kontakte zusammenhängen könnte?


    Jedenfalls melde ich mich, sobald ich die Info habe.


    LG Alex

    Das kenne ich auch und war deshalb letzte Woche zum anpassen. Ich hatte an dem Wochenende davor meine Mutter und ihren Lebensgefährten als unerträglich laut empfunden und ich fand auch dass der Strassenlärm auch zu laut war. Da ich ohnehin einen Termin hatte, passte das gerade gut. Die neue Einstellung hat sich als zu leise herausgestellt, das Empfinden ist nicht jeden Tag gleich. Jetzt zischt es leider mehr....also habe ich darum gebeten dass kurzfristig insgesamt die Lautstärke etwas angehoben wird.

    Mein Techniker meint dass es viele Gründe geben kann, Stress oder auch Langeweile/Isolation. Ich könnte mir vorstellen dass der Input in den letzten Monaten zu gering war und ich daher lärmempfindlicher geworden bin. Ich habe nur ein Programm ohne Filter und das T-mic auf dem 2. Programmplatz.

    Ich empfinde zu leise nun doch unangenehmer als zu laut. Und das innerhalb von 2 Wochen.

    Ich bin am Donnerstag bei meinem Akustiker, Premium Partner von AB - da frage ich mal, ob er schon was weiß (und was genau).

    Das Gute ist, wenn ein Hersteller mit einer guten Idee startet, folgen die anderen sobald es ihnen möglich ist und da sieht man mal, wie Konkurrenz das Geschäft belebt und voran bringt.

    Schön wäre das ja! Gerade für diejenigen mit älteren SP.