Posts by Alexsandra

    Danke!

    Was für einen IDR hast Du denn? Bzw. was wäre der theoretisch max. IDR? Wenn Du schreibst max IDR auch viel mehr Geräusche und Störlärm bedeutet, dann ... ich interpretiere ... gehörst Du zur Fraktion laut soll laut sein und leise soll leise sein? Also möglichst natürliches Hören?

    Ich habe in Erinnerung, dass ein höherer IDR trotzdem besseres Sprach erstehen ermöglichen kann.

    Sicher kann man sich an vieles gewöhnen und auch ungewohntes klingt irgendwann "normal". Aber durch das Tool von Martin habe ich jetzt Lust bekommen, die optimal mögliche Einstellung hinzubekommen.

    Alle T-Level genullt? Was ist der Effekt? Dass Du leises weniger gut wahrnimmt? Ich frage mich gerade, ob ich überhaupt direkt einen Effekt bemerken würde. Die Frage beschäftigt mich öfters. Manches bemerkte ich sofort, z.B. Filter aller Art nervten sofort. Bei anderen Einstellungen ist das nicht so leicht feststellbar. Insbesondere Feinheiten sind sicher schwer wirklich hörbar.

    Hallo zusammen,

    ich habe durch die Beschäftigung mit Martins Tool nun festgestellt, dass meine T-Level (d.h. der Schwellenwert, den ich benötige, um einen leisen Ton zu hören) bei mir links und rechts unterschiedlich eingestellt sind.

    Links sind nur die Elektroden 1-3 mit den Werten 11,7,2 belegt- die Elektroden 4-16 weisen den Wert 0 auf.

    Rechts sind die Werte zwischen 17 und 22.

    Ich hatte immer die Empfindung, dass das linke CI dünner klingt.

    Die Standardempfehlung von AB lautet, dass die T-Level 10% von den M-Level (angenehmste Lautstärke) betragen sollen.

    Wie ist das bei euch eingestellt?

    Und zweite Frage: Wer von euch hat einen IDR (Input Dynamic Range) größer 65? Wie wirkte sich die Anhebung aus, habt ihr ein besseres Sprachverstehen bemerkt?

    Danke und liebe Grüße

    Alexsandra


    P.S. weiẞ jemand was Z(k omega) bedeutet? Siehe Screenshot. Danke.

    Mein Höreindruck ist für mich inzwischen völlig normal (CI 2019 und 2024). Ich habe mich vollständig daran gewöhnt, höre Naturgeräusche wie Vogelzwitschern, Blätter oder Wasser ( Regen oder tropfender Hahn) ohne Einschränkung.

    Bei neuen Geräuschen kommt es drauf an, ob jch diese visuell gleich identifizieren kann. Falls ja, ist es kein Problem, mein Gehirm " erkennt" das neue Geräusch und speichert es ab. Sonst frage ich jemanden, was es ist und wenn ich es weiß, höre ich noch mal aufmerksam hin.

    Z.B. hat mir neulich jemand erzählt, dass es einen Uhu in meinem Umfeld gibt. Jetzt wo ich das weiß, fällt mir der Ruf viel mehr auf. In der Nähe ist ein kleines Stück Wildnis, wahrscheinlich wohnt der Uhu dort.

    Also ja, mit der Zeit gewöhnt sich das Gehirn an das neue Hören und vergisst wie es früher war. Bei jemanden, der das gute Hören noch erinnert, dauert das sicher etwas länger und auch wichtig ist die Akzeptanz der neuen Situation. Das braucht seine Zeit, Abschied nehmen, trauern um das gute Hören, dann annehmen der neuen Situation und mit dem neuen Hören leben. Aber es kommt mit der Zeit.

    Ich sage oft, dass uch höre wie ein Luchs. Damit möchte ich einfach ausdrücken, wie dankbar ich bin. Und ich habe den zusätzlichen Luxus, jederzeit meine Ohren abschalten zu können, wenn es draußen zu laut wird!

    Nach ablegen der CI "höre" ich auch noch was - obwohl ich 100% sicher kein Restgehör mehr vorweisen kann. Das habe ich auch selbst mit einem extrem lauten Wecker überprüft. Ich empfinde das so, dass mein Gehirn bestimmte Geräusche generiert, insbesondere laute, erwartete Geräusche wie Tür zufallen lassen, aber ich glaube, da spüre ich den Schall mit dem ganzen Körper und mein Gehirn "macht" das passende Geräusch dazu.

    Es lässt sich überschreiben, einfach z.B. die 70 eingeben. Man sieht es optisch nicht aber ich konnte problemlos die neue Zahl eingeben, nachdem ich kapiert hatte, dass ich die 60 weder löschen noch markieren und dann löschen muss. Einfach den Cursor drauf und den gewünschten Wert eingeben.

    Hallo Martin,

    vielen Dank für diese Auflistung.

    So liebe Mitleser, nun wissen wir alle Bescheid und ich bitte euch einmal zu prüfen, inwieweit ihr euch beteiligen könnt. Natürlich ist das Geld knapp - wie immer aber wir sind viele und haben hier ein tolles Produkt mit außergewöhnlichem Potenzial.

    Bitte geht noch einmal in euch, ob ihr euch beteiligen möchtet.

    Beste Grüße

    Aleksandra

    Hallo Martin,

    ich kenne mich in Deinem Metier überhaupt nicht aus und verstehe daher die Finanzierungsproblematik nur teilweise. Also das beste Tool, mit dem Du am schnellsten die besten Resultate erreichen könntest, kostet Dich ca. 120 EUR. Ist das ein Abo für 12 Monate oder ist das monatlich kündbar? Wird das Abo auf Dauer benötigt, z.B. weil Du das Tool beständig weiterentwickeln möchtest - oder benötigst Du es für einen gewissen Zeitraum und könntest dann wieder auf das günstigere Angebot (mit dem Du weniger erreichen kannst) umsteigen?

    Welche Summe benötigst Du, um 12 Monate ungestört von finanziellen Sorgen an dem Tool arbeiten zu können?

    Es muss doch möglich sein, diese Summe zusammen zu bringen, schließlich könnten viele Menschen davon profitieren.


    Liebe Grüße

    Alexsandra

    Hallo Martin,

    ich war heute beim Akustiker (Premiumpartner für alle Hersteller und selbst CI-Träger). Dein Tool war im Laden völlig unbekannt und hat ungläubiges Staunen hervorgerufen. 😁 Ich habe aufgrund erster Ergebnisse deutliche Unterschiede zwischen links und rechts bemerkt. Linkes CI war durchweg bei fast allen Elektroden tiefer als das rechte CI. Die empfundene Lautheit war auch leicht unterschiedlich aber lange nicht so prägnant wie die Unterschiede in der Tonhöhe. Absolut erstaunlich - ich bin echt begeistert und fange gerade erst an, wirklich zu begreifen, was für einen Schatz Du uns hier geschenkt hat. Das Potenzial ist riesig. Allerdings habe ich auch bemerkt, dass von Seiten der Akustiker erst mal nachgearbeitet werden muss, meiner hat den Link notiert und ich hoffe, dass man sich damit beschäftigen wird. Und dass ich beim nächsten Termin in einem halben Jahr noch genauere Angaben machen kann.

    Ich glaube, es wäre sehr zu empfehlen, Deine Idee schützen zu lassen oder evtl. sogar zum Patent anzumelden. Dein Tool wird es endlich möglich machen, das Potenzial von CI´s bestmöglich zu nutzen und könnte einen sehr großen Unterschied machen. Das ist keine Spielerei oder Hobby, das ist viel viel mehr.

    Darf ich das Tool auch meinem Audiologen in der implantierenden Klinik vorstellen? Ich glaube, er wird das Tool sehr interessant finden. Wenn es Dir aber lieber ist, es hier im Forum zu lassen, ist das auch in Ordnung - ich möchte Dir auf keinen Fall vorgreifen, falls Du größere Pläne mit dem Tool hast.

    Herzliche Grüße und nochmals vielen Dank für diese geniale Idee, Deine Arbeit und die Veröffentlichung hier im Forum.

    Aleksandra

    Es klingt nach einiger Zeit ziemlich normal, der metallische Klang ist nur am Anfang sehr präsent, da aber das Gehirn die Höreindrücke einordnet, verliert sich der metallische Klang. Bei mir ging das recht schnell innerhalb einiger Wochen. Wenn Du allerdings erwartest, mit dem CI so zu hören, wie vor dem Hörverlust, dann …. Es ist und bleibt ein anderes Hören. Keinesfalls aber bleibt der metallische Klang für immer und ewig, das hat „man“ wohl behauptet, ohne selbst CI-Träger zu sein, vermute ich mal.

    Der Hersteller behauptet,es gibt keinen Unterschied, mein CI-Ingenieur sah das anders und bot mir bei der Reimplantation an, beide Sprachprozessoren einmal "anzuhängen". Der Sky klang deutlich knackiger, der Marvel weich und wattig. Für mich war dann schnell klar: lieber mehr und knackigeren Input und dazu noch die lebendigen Farben...😊

    Hallo Singalong,

    Herzlich Willkommen hier und ich kann bestätigen, dass es ohne Vollnarkose möglich ist. Ich habe die OP ohne Vollnarkose und Sedierung gemacht. Man braucht Ruhe und Gelassenheit und einen Operateur, der gut auf einen achtet .

    Wenn man Meditation beherrscht, ist das auch hilfreich. Und mit Sedierung sicher angenehmer als ohne.

    Musik kann man durchaus wieder genießen, es dauert etwas, bis man sich dran gewöhnt hat. Aber mit etwas Übung und der Akzeptanz, dass es nicht ganz so klingt, wie gewohnt, geht es gut. Ich bin jedenfalls sehr zufrieden und was nicht passend klingt, wird von meinem Gehirn passend gemacht. Das ist eine erstaunliche Fähigkeit unseres Gehirns, finde ich.


    LG Alexsandra

    Hallo Sabine,
    Du schreibst es ist in manchen Situationen da und dann wieder weg. Welche Situationen sind das denn, in denen es beginnt und wann hört es auf? Wenn jetzt auch noch Kopfschmerzen auftreten, könnte evtl. ein Chiropraktiker helfen? Wobei ich den Ansatz von briglang22 auch interessant finde, dass das Implantat eben doch nicht richtig sitzt und das auch bei der Korrektur nicht aufgefallen ist, weil man sich auf die Referenzelektrode konzentriert hat.

    Vielleicht hat ja hier noch jemand eine Idee.

    Ich habe das schon gemacht und war damit sehr zufrieden. Alle Elektroden einzeln nach meinen Angaben (angenehm und etwa gleich laut) eingestellt. Gesamtlautstärke etwas angehoben. Zudem einige unangenehme Geräusche besprochen und Elektroden entsprechend angepasst. Das Ganze dauerte etwa 20 Minuten. Die Einstellung hatte ich dann bis zum nächsten regulären Vor-Ort Termin. Meine nächste Einstellung wird voraussichtlich wieder zu Hause stattfinden oder vielleicht sogar im Garten, wer weiß? Wichtig ist ein voll aufgeladener Akku und eine stabile Internetverbindung. Ich finde es gut, dass man bestimmte Situationen aufsuchen und dann in der Situation (Arbeitsplatz, Restaurant etc.pp.) die Einstellung vornehmen lassen kann. Also eine Einstellung in schwieriger Hörsituation mit sofortiger Wahrnehmung, wie sich das anhört.