Beiträge von Audi

    Das Ci direkt zu zeigen ist eine weitere Möglichkeit, das sollte eigentlich jeder Kontrolleur begreifen.


    Wegen dem Druck auf den Ohren: Ohne die Passtücke der Hörgeräte, die ich früher tragen musste, ist auch das Fliegen heute angenehmer geworden. Der Druckausgleich fällt so leichter. Ferner kann man dafür selbst noch etwas tun, wie ich gerade lesen konnte:

    So gelingt der Druckausgleich

    Das Fliegen selbst betrachte ich eher als unkritisch, mehr Sorgen haben mir die Personenkontrollen an den Flughäfen bereitet. Ich habe mich lieber persönlich checken lassen, als durch einen der Scanner oder Detektoren zu gehen. Da ist es gut, zur Not ein Dokument dabei zu haben, das einen als CI-Träger ausweisen kann.

    Immer schön auf dem Teppich bleiben. Warum ist nachfragen nicht erlaubt?

    Hat fe_bart Dir irgendwie verboten nachzufragen?


    Insgesamt kann man hier gut herauslesen, dass Du mit der GEZ nicht grün bist, um es mal euphemistisch zu formulieren. Deinen Tonfall hier im Thread würde ich an Deiner Stelle dennoch einmal überdenken.

    Auch ist es für mich unverständlich, das es trotz der Milliarden an Gebühren immer noch nötig ist, bis 20:00 Uhr permanent lästige Werbung auszustrahlen. Wo ist da die Differenz zu den Privaten?

    Filme und Sendungen ohne Werbeunterbrechungen und viele Inhalte sind mit UT.

    Wenn man auf einer Seite "nichts" hört, dann frage ich mich immer, wie "nichts" definiert wird. Könnte man mit einem starken Hörgerät auf dem Ohr noch etwas wahrnehmen, dann sollte dies im Idealfall auch genutzt werden. Wenn dann später vielleicht Überlegungen zu einem CI aufkommen sollten, dann war es besser, man hat mit dem Hörgerät immer ein bißchen etwas gehört, als ohne wirklich gar nichts. Deshalb sehe ich HNO-Ärzte sehr kritisch, die an Taubheit grenzende Ohren unversorgt lassen.


    Eine weitere Meinung einzuholen ist kein Fehler, wenn weiterhin Zweifel bleiben. Wichtige Voraussetzung für ein CI ist ein intakter Hörnerv.

    Ich weiß noch, wie die Durchsagen früher für mich echt ein Horror waren. Der größte Fortschritt, der sich diesbezüglich getan hat, sind die modernen Anzeigentafeln und auch hier steckt noch Verbesserungspotenzial drin. Die Lautsprecherdurchsagen sind dennoch für Menschen mit Sehproblemen natürlich weiterhin wichtig.

    Bei der Breeze ist das leise Geräusch des Lüfters auch da. Als störender empfinde ich den Geruch, der während des Betriebs entsteht. Ich kann ihn nicht gut beschreiben. Wenn man die Trockenbox in einem relativ kleinen Raum betreibt und die Fenster zu sind, dann ist er gut wahrnehmbar.

    Einerseits ist es okay, die Protokollierung kritisch zu betrachten, anderseits sollte man jetzt auch nicht paranoid werden.


    Ich gehe davon aus, dass die Daten von Cochlear eher dazu verwendet werden, um die Produkte zukünftig noch besser werden zu lassen. Nicht, um damit den eigenen Kunden einen Schaden zuzufügen.

    Bei den N6-Sprachprozessoren ist es so, dass man die akustischen und optischen Signale einstellen kann und beim Sonnet ist das wahrscheinlich ebenfalls möglich. Steht dazu nichts in der Bedienungsanleitung? Bleiben die Zweifel, dann würde ich das CI-Zentrum fragen.

    Ich hatte zu meinen SPs von Cochlear die Trockenbox Breeze mitbekommen. Die hat leider eine Trockenkapsel und ich halte von diesen Kapseln nicht viel. Dahinter vermute ich eher ein Geschäftsmodell, weil so eine elektrische Trockenbox auch ohne auskommen kann. Das sieht man nun auch wieder an der Cedis 100.


    Damit es keine Mißverständnisse gibt, hier werden die "Dry-Brik"-Trockenkapseln gezeigt: Dry Brik II

    Glückwunsch zur bestandenen Prüfung!


    Eigentlich musst du so kurz nach der OP nicht wieder arbeiten und könntest dann noch krank geschrieben sein. Leider neigen die Leute dazu, die Belastungen einer CI-Op inkl. der nötigen Anpassungen und dem Lernen des neuen Hörens zu unterschätzen.

    Konrad

    SaSel hat es ganz gut beschrieben, was ich mit Überlastung meinte. Als ich auf CI-Reha war, da war das Thema öfter angesprochen worden. Für einen Menschen ist es der Idealzustand, wenn er sich um das Hören und Verstehen keine Gedanken machen muß und mit zwei gesunden Ohren alles optimal funktioniert. Wenn dieser Idealzustand aber nicht gegeben ist, dann versucht er bewusst oder auch unbewusst seine Situation zu optimieren und die negative Abweichung - soweit es möglich ist - auszugleichen. Dieser Vorgang ist eine zusätzliche Belastung, ein zusätzlicher Stress, der sich dann auf vielfältige Weise in psychischen und physischen Beschwerden äußern kann. Dies kann ein schleichender Prozess sein, auch weil der Mensch in der Regel nicht jünger wird und damit seine Belastbarkeit abnimmt. Deshalb ist es gut, wenn alle Möglichkeiten genutzt werden, um das Hören und Verstehen zu verbessern und zu erleichtern.

    Ich hoffe, der Travel Tim wird dich zuverlässig wecken.


    Meine Idee, den Vibrationsalarm eines Handys zu nutzen, lässt sich auch auf Smartphones übertragen. Das wäre dann die moderne Variante und man könnte sich auf diese Weise sparen, einen Wecker mit auf die Reise zu nehmen. Im Flugmodus gibt es auch keine unerwünschte Strahlung, allerdings muß man es dann auch mögen, so ein Ding über Nacht nah am Körper zu haben.

    Wenn noch ein altes Nokia-Handy mit brauchbarem Akku vorhanden ist, könnte man es als Wecker benutzen. Bei mir ist das ein Nokia 1650. Zusammen mit einer Armtasche, wie sie Jogger benutzen, ergibt das einen günstigen Reisewecker. Oder man schläft mit Socken und steckt es in eine davon.

    PapaPumba

    Ich bin mir da nicht sicher. Möglicherweise sind beim Musik-Programm alle Filter deaktiviert. Der CI-Träger Büdenbender jedenfalls berichtete, dass er ein solches Programm ebenfalls zum Musikhören nutzt: Vom Hörgerät zum CI


    Nikita

    Bei dir ist "Draussen" anscheinend das Basis/Standard-Programm. Wie gesagt, der Name kann verändert werden. Jeder Sprachprozessor benötigt ein solches Programm als Referenz für die anfallenden Messungen und zum Vergleichen über längere Zeiträume. Bei mir ist es so, dass ich das Programm Cafe auch zum Fokussieren nutze. D.h., statt "Cafe" und "Arbeit" habe ich nur Cafe und bei Bedarf fokussiere ich manuell über die Fernbedienung über die Einstellungen Lautstärke und Mikrofonempfindlichkeit. Wenn du klare Vorstellungen davon hast, welche Programme du möchtest und was diese können sollten, dann kann sich der Ingenieur besser darauf einstellen.

    Sehr schön! :thumbup:


    Am Scan-Programm scheiden sich die Geister; die einen mögen es und die anderen können es nicht leiden. Ich selbst nutze es nicht, weil ich die gleichen Erfahrungen gemacht habe, wie du. Ein Gefühl von Sicherheit stellte sich so nicht ein.


    Seit Jahren fahre ich mit drei Programmen gut: Standard, Cafe und Musik. Standard ist das Basis-Programm für den Alltag, Cafe hilft mir bei einer lauten Umgebung besser kommunizieren (fokussieren) zu können und Musik erweitert das Klangvolumen und hebt die Lautstärke zum Musikhören oder für den TV etwas an. Kann aber auch im Freien für eine bessere Wahrnehmung von leisen Geräuschen genutzt werden.


    Die jeweiligen Programme können individuelle Namen zugewiesen werden, d.h. die gleichen Grundprogramme können abweichende Namen haben. Beim Scan-Programm weiß allerdings fast jeder, was damit gemeint ist. Die einzelnen Programme können mit der großen Fernbedienung noch feinjustiert werden.


    Bei den wichtigen Grundeinstellungen am Sprachprozessor hängt sehr viel vom Ingenieur oder der Ingenieurin ab, ob es am Ende beim CI-Träger zu guten Hörergebnissen kommt.

    Sehr schön, dass du den N6 nun testen kannst und auch von Cochlear die Möglichkeit angeboten bekommen hast, den Kanso zu tauschen!


    Mit der Zeit wird das Tragefühl in den meisten Fällen besser. Es kann dabei helfen, die paar Möglichkeiten auszuprobieren, die es gibt: Die verschiedenen Ohrhaken und auch die zwei verschiedenen Akkugrößen zu testen. Die kleinen Akkus sind leichter, als es die großen sind und beide Akkus liegen auch anders hinter den Ohren auf. Das Batteriefach entspricht in der Größe dem großen Akku.