Beiträge von Audi

    Bei der Breeze ist das leise Geräusch des Lüfters auch da. Als störender empfinde ich den Geruch, der während des Betriebs entsteht. Ich kann ihn nicht gut beschreiben. Wenn man die Trockenbox in einem relativ kleinen Raum betreibt und die Fenster zu sind, dann ist er gut wahrnehmbar.

    Einerseits ist es okay, die Protokollierung kritisch zu betrachten, anderseits sollte man jetzt auch nicht paranoid werden.


    Ich gehe davon aus, dass die Daten von Cochlear eher dazu verwendet werden, um die Produkte zukünftig noch besser werden zu lassen. Nicht, um damit den eigenen Kunden einen Schaden zuzufügen.

    Bei den N6-Sprachprozessoren ist es so, dass man die akustischen und optischen Signale einstellen kann und beim Sonnet ist das wahrscheinlich ebenfalls möglich. Steht dazu nichts in der Bedienungsanleitung? Bleiben die Zweifel, dann würde ich das CI-Zentrum fragen.

    Ich hatte zu meinen SPs von Cochlear die Trockenbox Breeze mitbekommen. Die hat leider eine Trockenkapsel und ich halte von diesen Kapseln nicht viel. Dahinter vermute ich eher ein Geschäftsmodell, weil so eine elektrische Trockenbox auch ohne auskommen kann. Das sieht man nun auch wieder an der Cedis 100.


    Damit es keine Mißverständnisse gibt, hier werden die "Dry-Brik"-Trockenkapseln gezeigt: Dry Brik II

    Glückwunsch zur bestandenen Prüfung!


    Eigentlich musst du so kurz nach der OP nicht wieder arbeiten und könntest dann noch krank geschrieben sein. Leider neigen die Leute dazu, die Belastungen einer CI-Op inkl. der nötigen Anpassungen und dem Lernen des neuen Hörens zu unterschätzen.

    Konrad

    SaSel hat es ganz gut beschrieben, was ich mit Überlastung meinte. Als ich auf CI-Reha war, da war das Thema öfter angesprochen worden. Für einen Menschen ist es der Idealzustand, wenn er sich um das Hören und Verstehen keine Gedanken machen muß und mit zwei gesunden Ohren alles optimal funktioniert. Wenn dieser Idealzustand aber nicht gegeben ist, dann versucht er bewusst oder auch unbewusst seine Situation zu optimieren und die negative Abweichung - soweit es möglich ist - auszugleichen. Dieser Vorgang ist eine zusätzliche Belastung, ein zusätzlicher Stress, der sich dann auf vielfältige Weise in psychischen und physischen Beschwerden äußern kann. Dies kann ein schleichender Prozess sein, auch weil der Mensch in der Regel nicht jünger wird und damit seine Belastbarkeit abnimmt. Deshalb ist es gut, wenn alle Möglichkeiten genutzt werden, um das Hören und Verstehen zu verbessern und zu erleichtern.

    Ich hoffe, der Travel Tim wird dich zuverlässig wecken.


    Meine Idee, den Vibrationsalarm eines Handys zu nutzen, lässt sich auch auf Smartphones übertragen. Das wäre dann die moderne Variante und man könnte sich auf diese Weise sparen, einen Wecker mit auf die Reise zu nehmen. Im Flugmodus gibt es auch keine unerwünschte Strahlung, allerdings muß man es dann auch mögen, so ein Ding über Nacht nah am Körper zu haben.

    Wenn noch ein altes Nokia-Handy mit brauchbarem Akku vorhanden ist, könnte man es als Wecker benutzen. Bei mir ist das ein Nokia 1650. Zusammen mit einer Armtasche, wie sie Jogger benutzen, ergibt das einen günstigen Reisewecker. Oder man schläft mit Socken und steckt es in eine davon.

    PapaPumba

    Ich bin mir da nicht sicher. Möglicherweise sind beim Musik-Programm alle Filter deaktiviert. Der CI-Träger Büdenbender jedenfalls berichtete, dass er ein solches Programm ebenfalls zum Musikhören nutzt: Vom Hörgerät zum CI


    Nikita

    Bei dir ist "Draussen" anscheinend das Basis/Standard-Programm. Wie gesagt, der Name kann verändert werden. Jeder Sprachprozessor benötigt ein solches Programm als Referenz für die anfallenden Messungen und zum Vergleichen über längere Zeiträume. Bei mir ist es so, dass ich das Programm Cafe auch zum Fokussieren nutze. D.h., statt "Cafe" und "Arbeit" habe ich nur Cafe und bei Bedarf fokussiere ich manuell über die Fernbedienung über die Einstellungen Lautstärke und Mikrofonempfindlichkeit. Wenn du klare Vorstellungen davon hast, welche Programme du möchtest und was diese können sollten, dann kann sich der Ingenieur besser darauf einstellen.

    Sehr schön! :thumbup:


    Am Scan-Programm scheiden sich die Geister; die einen mögen es und die anderen können es nicht leiden. Ich selbst nutze es nicht, weil ich die gleichen Erfahrungen gemacht habe, wie du. Ein Gefühl von Sicherheit stellte sich so nicht ein.


    Seit Jahren fahre ich mit drei Programmen gut: Standard, Cafe und Musik. Standard ist das Basis-Programm für den Alltag, Cafe hilft mir bei einer lauten Umgebung besser kommunizieren (fokussieren) zu können und Musik erweitert das Klangvolumen und hebt die Lautstärke zum Musikhören oder für den TV etwas an. Kann aber auch im Freien für eine bessere Wahrnehmung von leisen Geräuschen genutzt werden.


    Die jeweiligen Programme können individuelle Namen zugewiesen werden, d.h. die gleichen Grundprogramme können abweichende Namen haben. Beim Scan-Programm weiß allerdings fast jeder, was damit gemeint ist. Die einzelnen Programme können mit der großen Fernbedienung noch feinjustiert werden.


    Bei den wichtigen Grundeinstellungen am Sprachprozessor hängt sehr viel vom Ingenieur oder der Ingenieurin ab, ob es am Ende beim CI-Träger zu guten Hörergebnissen kommt.

    Sehr schön, dass du den N6 nun testen kannst und auch von Cochlear die Möglichkeit angeboten bekommen hast, den Kanso zu tauschen!


    Mit der Zeit wird das Tragefühl in den meisten Fällen besser. Es kann dabei helfen, die paar Möglichkeiten auszuprobieren, die es gibt: Die verschiedenen Ohrhaken und auch die zwei verschiedenen Akkugrößen zu testen. Die kleinen Akkus sind leichter, als es die großen sind und beide Akkus liegen auch anders hinter den Ohren auf. Das Batteriefach entspricht in der Größe dem großen Akku.

    Vielleicht gibt es für dich noch die Möglichkeit, dass du einen N6 testen kannst. Der Hintergedanke dabei ist; sind Tragegefühl und Klang auch damit besser und es stellen sich keine Kopfschmerzen ein, dann ist ein solcher HdO-Sprachprozessor eine preisgünstigere Alternative zum N7. Damit würden sich für dich mehr Optionen ergeben.

    Zu meiner Aussage oben habe ich zwei Anmerkungen:


    Das Schreiben bezieht sich auf die voraussichtliche Nutzungsdauer der Akkus und ist aus der Zeit Mitte 2014. Inzwischen ist der Stand der Technik vorangeschritten und hoffentlich in noch bessere Akkus eingeflossen.


    Bedenkt bitte bei einem Vergleich der Nutzungsdauer von Akkus (und auch Batterien), dass wir und andere die Sprachprozessoren mit unterschiedlichen Einstellungen und Einsatzszenarien durch den Alltag bringen. Dieser Alltag ist selten gleich. Insofern kann es nachvollziehbar sein, wenn bei einem Nutzer die Akkus häufiger aufgeladen werden müssen und damit auch schneller verschleißen.

    vielen Dank für eure Rückmeldungen, nach ca. 6h trocken hab ich sie einfach mal am SP angeschlossen... und tatsächlich... sie funktionieren noch...


    Aber ob das Spätfolgen haben kann weis ich nicht....

    Mach Dir keinen Kopf um eventuelle Spätfolgen! Die Akkus sind Verschleißteile und sollten sowieso regelmäßig erneuert werden. Meine Klinik beispielsweise geht von einer Nutzungsdauer von 2 Jahren aus. Darüber hinaus kann es vorkommen, dass einzelne Akkus schon früher defekt oder verloren gehen.