Posts by Songbird

    Wie gut funktioniert das, wenn der Gesprächspartner undeutlich spricht?

    Das weiß ich nicht, vermute aber je undeutlicher umso schlechter.

    Ich habe heute Recht lange mit einer Frau telefoniert, die nur gebrochen Deutsch sprach. Das war sehr anstrengend, die Transscription aber war top.

    Auch wenn das ein falsches Wort erscheint sieht man es im Zusammenhang und korrigiert.

    Der thread Ersteller hätte gerne mehr erfahrungs Austausch diese absolut sinnlose Diskussion gehört nicht diesen thread.

    Der Theatersteller ist hier im Forum seit 11 Jahren (!) nicht mehr aktiv, hat sich genauso lange nicht mehr hier gemeldet, auf keine Frage reagiert.

    Wusstest Du das?;)

    Es macht kein Spaß hier reinzuschauen wenn hier nur über Belanglosigkeiten gestritten wird.

    Es wäre sehr hilfreich wenn man Threads abwählen könnte! Leider scheint es keine Möglichkeit zu geben.

    Wenn Dich negative Erfahrungen zum CI brennend interessieren, dann empfehle ich Dir einen eigenen, neuen Threads dazu zu eröffnen. Besser als immer wieder hier rein zu gucken und enttäuscht zu werden.

    Generell ist es richtig dass es ein wenig Off topic erscheint.

    Handys mit oder ab Android 16 haben eine tolle Funktion, die ich gestern und heute ausprobiert habe.

    Man kann synchron sich die Worte des Gesprächspartners anzeigen lassen, also quasi mitlesen was da am anderen Ende der Leitung gesagt wird.

    Das gab es bisher nur als externe bezahlt App (Roger).

    Zusätzlich kann man auch noch das Gespräch aufzeichnen.

    Ich habe das mit den Transscript jetzt bei mehreren Telefonaten ausprobiert und das klappt hervorragend.

    Sobald das Gespräch startet sieht man oben rechts "CC" darauf drücken und die Transscription startet sofort.

    Da Viele hier schreiben dass sie Probleme haben beim Telefonieren halte ich das für einen nützlichen Tipp.

    🙂

    Das ist falsch. Außer den reinen Sinustöne haben alle Töne eine Klangfarbe. Die Klangfarbe sorgt dafür, dass unterschiedliche Musikinstrumente sich anders anhören, obwoh sie die gleiche Note spielen.

    wieso ist Deiner Meinung nach falsch was ich geschrieben habe? :) Du willst mir nicht glauben, okay! Kann man nix machen.

    Klangfarbe: Die Obertöne sind da wichtig, der zeitliche Verlauf des Tones auch.

    Alles, was Du beschreibst, bestätigt was ich dazu schrieb.

    Ich habe früher selber Musik, also verschiedenste Instrumente und Gesang, aufgenommen und abgemischt. 🙂 Da habe ich 20 Jahre Erfahrung. Dadurch hab ich schon auch Wissen darüber warum ein Sound warm klingt und wann metallisch oder kalt etc.

    Aber gut. Von mir war es das.;)

    Das ist toll! Du bist in sehr kurzer Zeit schon sehr weit gekommen.

    85 Prozent Sprachverständnis bei 65db, waren das einsilbige Worte oder Zahlen?

    Wenn es die Einsilber waren dann ist das herausragend gut! Um nicht zu sagen wahnsinnig gut :)

    Weiterhin alles Gute Dir, es wird noch viel besser werden! Da kommen noch ganz viele tolle Momente.

    Und ich kann zu der Musik auch was beitragen: Mit CI kann die Unterschiede am Saxophon wesentlich besser raushören als vorher mit 2 HGs. Das hat mir meine Musiklehrerin auch bestätigt. Ach ja, mal schaun, vielleicht wird es diesen Jahr auch was mit einem CI rechts.......

    Du spielst Saxophon? Ich mag das Instrument, das klingt warm, ich meine wenn man das zB einfach im Wohnzimmer hört.

    Wirklich grundlegende Unterschiede gibt es aber nicht. Dafür bräuchte man eine ganz andere Technik, wie z.B. optische Reizübertragung (woran schon gearbeitet wird)

    Genau. Das wird dann, wenn es irgendwann kommt, ein Game changer. Weil dann physisch wieder Tausende unterschiedliche Stellen in der Hörschnecke angesprochen werden können, wo es jetzt nur ein paar wenige sind. Dann wird, so ist der Plan, ein CI tatsächlich natürliches Hören ermöglichen.

    Das Mikrofon (Mikro) vom Sprachprozessor (SP) empfängt diesen 150Hz-Ton. Der SP schickt diesen Ton als Impuls z.B auf den Elektrodenbereich, welcher am tiefsten in der Hörschnecke vorhanden ist. Der 150Hz-Ton wäre dann z.B. je nach Position des angesteuerten Elektrodenbereichs z.B. als 300Hz-Ton vom CI-Träger wahrnehmbar.

    Genau so ist es. Es sei denn die Elektrode ist sehr lang, reicht bis in den tiefsten Bereich der Hörschnecke und kann dort diese tiefen Basstöne am natürlichen Ort induzieren.

    Die tiefen Töne, die für "warmen, satten, natürlichen" Klang sorgen. Auch Männerstimmen sind in diesem Bereich zu Hause.

    Der häufige Mickimaus Effekt hat genau darin seine Ursache dass die tiefen Töne aufgrund der dafür zu kurzen Elektrode am "falschen" Ort in der cochlea, nämlich irgendwo zwischen 300 und 600 hz, also nicht ganz tief drin in der Hörschnecke induziert werden.

    Richtig ist meistens (nicht immer): wenn ein CI-Träger feststellt, dass er den 150Hz-Ton hört, bedeutet das noch lange nicht, dass er auch als "150Hz-Ton-Nervenimpuls" zum Gehirn übertragen wird, sondern viel höher wahrgenommen wird. Hier käme dann dass vielzitierte Muss an Hörtraining usw. ins Spiel, bei dem man hofft, dass das Gehirn die "falsch" wahrgenommenen Töne mit der Zeit besser einordnet.

    Genau. Nennt sich Frequenz-Orts-Abbildung

    (in diesem Fall Fehlabbildung).

    Das Gleiche gilt auch für alle anderen Töne. Leider stellt sich so ein positiver Effekt nicht bei jedem CI-Träger ein. Deshalb wohl auch die Argumentation vieler, dass ein längerer Elektrodenträger, weil dieser eventuell tiefer in die Hörschnecke eingeführt wurde, bessere Ergebnisse bringen kann.

    Genau. Deswegen hat einer der drei Hersteller halt Elektroden, die du lang sind dass sie bis in die Spitze der Hörschnecke reichen. Damit wird eine anatomiebasierte Anpassung möglich.

    Und wo ist der Unterschied zwischen diesem Ton https://www.youtube.com/watch?v=JmXMkqbJ4AA
    und dem Klavierton?

    "nix kapiere" :)

    Das ist ein riesiger Unterschied!:)

    Der Testton ist ein reines "totes" Sinussignal.

    Töne aus der Natur, Instrumente wie ein Piano aber bestehen niemals aus nur einer Frequenz, wie es bei Testtönen (Sinustöne) der Fall ist.

    Diese Klänge, jeder einzelne Ton, besteht aus Grundton mit Zeitinformation und Obertönen. Das Gehirn erkennt daraus ua auch um welches Instrument es sich handelt.

    Bei mir war es zB in den ersten Wochen nach der OP so, dass ich diese Testtöne nicht unterscheiden konnte. Aber am Piano könnte ich das sehr wohl, teilweise sogar schon bis auf Halbtöne.

    Das liegt an der komplexen Struktur der Töne von Instrumenten.

    Hallo Songbird

    Aber das Bashing einiger Hersteller ist bei einigen Leuten hier im Forum aber normal!


    Gruß Joachim

    Leider scheinst Du damit wohl recht zu haben. Ich erlebe hier ziemlich aggressive Reaktionen auf ganz sachliche, faktenbasierte Erklärungen von mir.

    Dabei habe ich selber niemals einen Hersteller schlecht geredet. Ich würde mich nicht einmal in einer Diskussion betreffend AB oder Cochlear einmischen oder mir dazu eine Meinung anmaßen, weil ich deren Details gar nicht kenne.

    Ich empfinde das als befremdlich.

    Wer weiß ob du das nicht besser warnimmst wie ich. Das ist nämlich immer eine Frage der Perspektive!

    Nein, ich habe mein CI erst seit einigen Wochen! Ich stehe ganz am Anfang und freue mich über jeden Fortschritt. Kürzlich habe ich zum ersten Mal überhaupt ein Lied im Radio erkannt.

    Ich höre momentan sehr deutlich Schlagzeug, alles Andere ist noch meistens schwierig. Hängt aber auch von der Umgebung und der Qualität der Quelle ab. Also zum Beispiel ein kleines Bad Radio ist schwer auswertbar ^^

    Was sollen gehörlos geborene Kinder denn hinzu addieren?

    Das hat nichts mit dem diskutierten Thema zu tun. Ich habe keine Ahnung was und wie solche Menschen überhaupt erlernen können.

    Es ist beeindruckend, was der junge Musiker mit seinen Cochlear-Geräten erreicht hat – das zeigt, wie anpassungsfähig unser Gehirn ist. Das ändert aber nichts an der technischen Tatsache, dass MED-EL ein anderes Konzept verfolgt: Durch die längeren Elektroden wird der Apex der Schnecke direkt stimuliert, wo die tiefen Frequenzen physiologisch hingehören. Das ist kein Unsinn, sondern eine unterschiedliche Philosophie der Klangkodierung, die gerade bei der Natürlichkeit von Instrumenten einen theoretischen Vorteil bietet.

    Die sehr tiefen Töne halte ich nicht für wichtig. Ich vermisse am CI nicht die tiefen Töne sondern den warmen Klang.

    Das ist ein Widerspruch in sich. Du vermisst nämlich genau die tiefen Töne, sie sind es die den Klang "wärmer" machen.:)

    Songbitrd, Du bist jetzt wirklich rechthaberisch.

    Stell Dir vor, es gab/gibt Kinder, die mit ein CI von Cochlear bei "Jugend musiziert" gute Platzierungen hatten.

    Selbstverständlich ist es mit jedem CI möglich Bass zu empfinden. Das regelt, wie ich schon schrieb, das Gehirn. :)

    Was das nun mit rechthaberisch zu tun haben soll verstehe ich nicht.

    Fakten sind Fakten ;) Med El bis runter auf 70hz, andere Hersteller ca 200hz. Das ist schon ein großer Unterschied, aber auch 200hz sind noch Bass. Darunter addiert das Gehirn dann Bässe dazu, im Rahmen des Trainings.