Posts by Frau_Kruemelkuchen

    Na, ich denke mal, da gibt es ganz viel Aktivität, wie Puls, Kauen etc., die sich bis auf den Schädelknochen überträgt. Auf Schnecke-online berichtet z.B. eine Studienteilnehmerin:

    Diese Studienteilnehmerin bin ich ... puls höre ich nur, wenn ich wie eine blöde die Treppe hoch laufe. Sonst nicht. Kauen ja, das habe ich aber schon öfters bestätigt. Das ist wie früher- ixh war normhörend und jeder hat diese Geräusche . Deshalb freue ich mich auch auf den Atem den ich wahrnehme, wenn alles still ist

    Wie sieht es denn aus mit der Schattenbildung beim MRT, bei Untersuchung des Gehirns? Hier wird ja üblicherweise der Magnet entfernt, um alles sehen zu können. Das dürfte beim TICI wahrscheinlich genauso nötig sein.

    Ich frage mich nur, ob das ausreichend ist, da in diesem Fall ja noch mehr verbaut ist und evtl. Mikrofon oder Akku trotzdem Schatten werfen?

    Genau so. Ich war beim MRT-TERMIN. HWS BWS, da ich Magnete nicht entfernen lassen wollte. Aber ich muss wahrscheinlich nochmal. Kopf muss dargestellt werden.... blöd. Aber gut. Also, Magnete raus und nochmal. 😞😞😞

    Denke mal, das ist individuell unterschiedlich ... ich lausche in lauter oder nerviger Umgebung, wie z.B. in der Bahn gerne mal ungestört Musik oder Hörbüchern. Wenn es dann "nur" Ohren hat, ist NoiseCanceling schon eine gute Sache. Wäre mal interessant, ob das mit dem TICI funktioniert, das Mikro liegt vermutlich zu weit ausserhalb der Ohrmuschel ...

    Das ist interessant, dass das TICI-Micro so gut funktioniert ... erstaunlich, dass Du Körperschall ausblenden kannst :thumbup:

    So. Nun teste ich auch diese Kopfhörer 😅 du hast mich neugierig gemacht. Teenager sei Dank ist alles mögliche an Kopfhörer daheim 🤣

    Ich berichte, über sitz, komfort und Hörerlebnis

    Blöde Frage, haftet der GoPOd genauso wie der Audioprozessor mit einem Magneten?

    Ja genau. Sieht aus wie rondo


    Wahrscheinlich gehöre ich aber nicht zu dem "Profil" der zukünftigen TICI User, habe keine kleinen Kinder, Bürojob und noch SSD (fürs schwimmen, baden etc. so nichts nötig) und kein Privatpatient.

    Bisher ist noch nicht geklärt wer wie profitieren wird

    Denke mal, das ist individuell unterschiedlich ... ich lausche in lauter oder nerviger Umgebung, wie z.B. in der Bahn gerne mal ungestört Musik oder Hörbüchern. Wenn es dann "nur" Ohren hat, ist NoiseCanceling schon eine gute Sache. Wäre mal interessant, ob das mit dem TICI funktioniert, das Mikro liegt vermutlich zu weit ausserhalb der Ohrmuschel ...

    Das ist interessant, dass das TICI-Micro so gut funktioniert ... erstaunlich, dass Du Körperschall ausblenden kannst :thumbup:

    Ich Streame dann via artone.... schalte die Bahn quasi aus. Klappt aber nur im ICE. In der Regional Bahn sind die idolierungen zu dünn und ich höre Strom. Ich teste demnächst im Zug diese knochenschall Kopfhörer. Bin schon gespannt

    Und Körperschall... ok was meinst du? Was soll ich hier großartig wahrnehmen?

    Beim Sonnet 3 gibt es eine Sensortaste, der Sonnet 2 hat sowas noch nicht. Damit kann man mit einem Finger auch die Hörprogramme wechseln, was ein Vorteil gegenüber dem TICI ist. Wenn man verschiedene Programme in den Prozessoren hat und die gerne nutzt, dann ist das ein Punkt bei der Entscheidungsfindung.

    Ich hab den 3er zum Testen. Meine hg hatten das auch. Ich wusst nicht, dass der 3er das wieder hat....

    Ich lass mir das aber wohl nicht belegen, ich hasse das rumgepfötele. Testen werd ich es aber

    WEnn ich es richtig gelesen habe/ verstanden habe, dann war hier von einem Austausch nach 15 Jahren die Rede

    Nein, es ist kein "bitte wechseln Sie an soundsovielten" . Es ist vergleichbar mit einem Mindesthaltbarkeitsdatum. Die Konservendose mit Erbsensuppe ist ja auch nicht gleich, um 0:01 nach dem Mindesthaltbarkeitsdatum kaputt. Diese 15 Jahre, die der Hrsteller hier angibt, beziehen sich auf eine Laufzeit, wo gute Akkuleistung erwartet werden kann und es zu einer maximalen Verlustzeit von einigen Stunden kommen könnte. (Nicht muss)

    Auch danach ist der Akku noch ausreichend Leistungsfähig. Kein Wechsel nötig; es heißt nur dass man den Akku dann vielleicht täglich laden muss und die Laufzei von 40 std nicht mehr erreichba ist.

    Heute war ich mit der Bahn unterwegs und hatte mein Smartphone bereits in der Tasche verstaut, wollte dann aber in den Prozessoren das Programm wechseln. Kein Problem, das ging über die Tasten am Gerät.

    Kann man beim TICI das Programm wechseln ohne eine Fernbedienung oder ein Smartphone?

    Ich brauche für Sonnet Handy oder Fernbedienung. Und für Tici Fernbedienung. Habe weder links noch rechts Tasten

    Mich würde auch interessieren, wo genau am Kopf das Mikro beim TICI unter der Haut sitzt. Beim telefonieren ist mein Smartphone genau da, wo es auch bei den guthörenden am Ohr drangehalten wird.

    Ja, der Sonnet 3 hat das Streamen inclusive. Total gut. Ich kann jetzt endlich alles machen mit 2 Sonnets und Smartphone. Ohne Schleifen, FB usw. Einfach gut. Medel hat seine Hausaufgaben sehr gut gemacht......

    Zwei Fingerbreit oberhalb ohr, unterm Haaransatz, oberhalb Schläfe

    Direktes Streamen ist dann ja allenfalls über T-Spule möglich, was physikalisch bedingt nochmal deutliche Abstriche beim übertragenen Frequenzspektrum mit sich bringt ... insbesondere für Musik eher nicht so prickelnd. Wie klappt das mit Kopfhörern? Over/On-Ear mit/ohne NoiseCanceling?

    Warum sollte ich noise-cancelling Kopfhörer tragen. Ich glaube ich stehe dezent am Schlauch. Knochenschallkopfhörer sind richtig gut . Ansonsten trage ich keine, da ich das mit dem Sonnet hasse. Der kerl drückt eh.

    Jetzt würde mich interessieren, wie mit dem TICI telefoniert wird. Ich nehme an, das implantierte Mikrofon liegt vor dem Ohr hin zur Schläfe oder etwas höher. Wo muss der Lautsprecher hingehalten werden? Reicht Dir da die normale Lautstärke eines Festnetztelefons oder Handys oder stellst Du um auf Freisprechen?

    Ich schalte nicht auf laut. Normale Lautstärke genügt. Ixh halte das Tel etwas höher.

    Ich glaube, wir liegen in vielen Punkten gar nicht so weit auseinander. Nur bei einem Punkt möchte ich etwas korrigieren: Mir persönlich geht es beim TICI überhaupt nicht um Unsichtbarkeit. Die ist mir, ganz nüchtern gesagt, ziemlich egal.

    Für mich liegt der entscheidende Vorteil ganz woanders: in der Freiheit, die mir diese Technik im Alltag gibt.

    Mein externer Prozessor hält beispielsweise kaum ohne zusätzliche Sicherung. Dazu kommen immer wieder Druckstellen, teilweise bis hin zu offenen oder blutigen Stellen, wenn etwas ungünstig sitzt. Haare, Brille, Kopfbedeckungen, Wind, Bewegung oder Schwimmen sind dabei keine theoretischen Nebensächlichkeiten, sondern ganz konkrete Faktoren meines Alltags. Mit dem TICI entfallen viele dieser Einschränkungen. Genau das ist für mich der eigentliche Gewinn.

    Ob man einen Prozessor sieht oder nicht, spielt für mich dabei keine Rolle. Ich trage meinen externen Prozessor mal sichtbar, mal unter den Haaren, gelegentlich geschmückt und manchmal vollkommen unspektakulär. Ich habe keinerlei Bedürfnis, meine Hörbehinderung zu verstecken. Ebenso wenig sehe ich eine Verpflichtung, sie permanent sichtbar präsentieren zu müssen.

    Wenn jemand eine Beinprothese trägt, käme vermutlich auch niemand auf die Idee, ihn dafür zu kritisieren, dass er eine lange Hose trägt. Genau deshalb fand ich es ausgesprochen befremdlich, als ich einmal angegriffen wurde, weil meine Haare über meinem Prozessor lagen. Eine Behinderung ist schließlich kein Ausstellungsstück mit gesellschaftlicher Kennzeichnungspflicht.

    Natürlich kann ein sichtbarer Prozessor Gespräche eröffnen. Das finde ich durchaus schön. Allerdings wird ein CI-Prozessor erstaunlich oft gar nicht als Hörtechnik erkannt. Ich habe beispielsweise schon gehört: „Coole Kopfhörer, aber nimm die doch bitte raus, wenn wir miteinander reden.“ Sichtbarkeit bedeutet also keineswegs automatisch Verständnis oder Aufklärung.

    Und mit einem TICI verschwinden Gespräche über Hörbehinderung ebenfalls nicht. Ich bin weiterhin gehörlos. Ich muss weiterhin erklären, wenn ich etwas akustisch nicht verstanden habe, Kommunikationsbedingungen benennen und manchmal erzählen, wie mein Hören funktioniert. Ob ein Gespräch mit „Was hast du da am Ohr?“ beginnt oder damit, dass ich sage „Ich habe dich gerade nicht verstanden, ich bin gehörlos und höre mit Cochlea-Implantaten“, macht für mich keinen fundamentalen Unterschied. Beide Situationen können eine Tür zum Gespräch öffnen.

    Ich kenne inzwischen beide Welten sehr gut. Auf einer Seite trage ich einen externen Prozessor, auf der anderen ein vollständig implantiertes System. Gerade deshalb kann ich für mich ziemlich klar unterscheiden, was tatsächlich relevant ist. Die Sichtbarkeit gehört für mich nicht dazu.

    Zur Frage nach dem Mikrofon unter der Haut kann ich aus meiner persönlichen Erfahrung ebenfalls sehr eindeutig sagen: Es funktioniert ausgesprochen gut. Das Mikrofon und die Signalverarbeitung sind so präzise abgestimmt, dass ich mit meinem TICI ein ebenso exaktes und sehr gutes Sprachverstehen erreiche wie mit meinem externen Prozessor. Für mich ist das keine theoretische Leistungsbeschreibung, sondern gelebter Alltag.

    Deshalb würde ich mir heute auch ein zweites TICI implantieren lassen. Nicht, um irgendetwas zu verstecken. Sondern weil ich inzwischen weiß, wie viel Freiheit, Komfort und Selbstverständlichkeit mir diese Technik ermöglicht.

    Am Ende interessiert mich vor allem eines: Wie gut kann ich hören, verstehen und leben? Ob dabei außen ein Prozessor sichtbar ist oder nicht, ist für mich tatsächlich ziemlich nebensächlich.