Posts by Neela

    Über eine Blutprobe zu entscheiden für oder gegen eine Pneumokken-Impfung vor oder nach der OP, das lese ich hier zum ersten Mal. Das kann man so machen, ist aus meiner Sicht aber der umständlichste Weg. Wenn es keine Unverträglichkeiten mit Impfstoffen gibt, warum dann nicht einfach so machen, wie die Klinik das möchte?

    Die Bestimmung des Titers war ja nicht meine Idee, sondern ist das Standardprocedere an meiner Klinik.
    Wenn der Titer hoch (also viele Antikörper vorhanden sind) ist, sehe ich keinen Mehrwert durch eine Impfung zum jetzigen Zeitpunkt. Eine Auffrischung mache ich dann in ein paar Jahren.

    Es geht nicht um vorher oder nachher, sondern um nachher oder gar nicht.

    Das Vorgehen der Kliniken bezüglich der Pneumokokken scheint ja recht unterschiedlich zu sein, wie ich hier im Forum gelesen habe. Eine fragen gar nicht danach, andere fordern das vorher.
    Über eine Impfung nach Bestimmung des Titers zu entscheiden ist nicht unüblich. Macht man bei Masern beispielsweise auch. Das Risiko ist ja nicht die OP, da werden meist prophylaktisch Antibiotika gegeben, sondern das Implantat an sich wegen der Verbindung. Daher ist der Zeitpunkt der Impfung nicht so relevant. Ich bin mit dem Vorgehen hier total einverstanden.

    Danke für eure Antworten.
    Über Batterien haben wir gestern gar nicht gesprochen. Der Arzt hat bei allen dreien nur etwas zu den Akkus gesagt. Aber er hatte auch noch keine Gerüchte zu den neuen Akkus von Med-El gehört.
    Bis ich den SP bekomme, dauert es ja noch eine Weile.

    Wegen der Pneumokken-Impfung hatte ich auch gefragt, weil jemand geschrieben hatte, dass die Klinik das vorher möchte. Hier wird präoperativ der Titer bestimmt und dann abhängig von Titer und Anatomie ggf. eine Impfung nach der OP empfohlen. Also spare ich mir den Termin beim Hausarzt in der Erkältungszeit 😀.

    Ein kleines Update, ich habe mich nach dem Beratungsgespräch nun für Sonnet entschieden. In der Klinik haben wohl einzelne Operateure eine Präferenz, aber das wäre egal. AB war von vornherein ja schon ziemlich raus für mich. Daher war es eher eine Bauchentscheidung als ich die drei SP in der Hand hatte. Mit den ganzen technischen Vor- und Nachteilen hatte ich mich im Vorfeld lange befasst.
    Wir haben auch noch über die OP gesprochen, da mein Mann auch Arzt ist (aber ganz anderes Fachgebiet).
    Ich bin jetzt ganz zufrieden, dass ich das Thema Hersteller für mich abhaken kann. OP wird im Februar sein. Bis dahin muss ich mich also nur noch um die Orga drumherum kümmern, im Job und so.

    Hallo,

    Ich war heute zur Beratung in meinem CI-Zentrum und hatte zum ersten Mal echte SP in der Hand. Den Verschluss, um den Akku zu wechseln fand ich beim Sonnet ziemlich friemelig. Ist das im Alltag gut zu händeln? Brechen die kleine Kunststoffteile leicht ab?

    Zum Implantatausweis gibt es gesetzliche Vorgaben in der Medizinprodukte-Verordnung. Als Patient soll man auch nachvollziehen können, welches Implantat man genau bekommen hat. Das kann man nicht einfach auf dem Gerät nachlesen und nicht alle Implantate sind elektrisch.
    Probleme am Flughafen habe ich noch nie gehabt. Noch kein CI, aber Hörgeräte, Kupferspirale (dafür gibt es auch einen entsprechenden Implantatausweis) und Schrauben im Knie (dafür gibt’s keinen, fällt unter Kleinteile ;)).

    Hallo Joy,

    Ich lese gespannt bei dir mit und wünsche dir alles Gute für den weiteren Verlauf.
    Wegen der kompletten Taubheit plane ich derzeit für mich nur ein CI, obwohl die Ärzte beide Seiten machen würden…
    Ich habe auch einige Jahre in Hannover gewohnt.
    Liebe Grüße

    Wenn das Hören mit dem CI schon so gut klappt, wie du in dem anderen Faden geschrieben hast, und in der Hinsicht weniger Bedarf hast, würde ich in deiner Situation eher eine Mutter-Kind-Kur machen. Vielleicht kann dir deine Krankenpflegerin etwas raten oder die MHH. Es gibt in Hannover auch Beratungsstellen von der AWO, die sich mit MuKiKur auskennen. Die Schwerpunkte der Kliniken sind ja auch dort etwas unterschiedlich. Vielleicht gibt es etwas, dass halbwegs passt. Für CI ist die Zielgruppe einfach zu klein.

    Ich persönlich stelle mir das sehr anstrengend vor mit kleinen Kindern über drei Wochen in einem „unpassendem“ Umfeld. Ein Vorteil der stationären Reha ist ja, dass man den üblichen Alltag nicht hat und sich ganz auf die eigene Gesundheit konzentrieren kann.
    Wie ist denn die Reha von Seiten der Klinik geplant?

    Ein Grund, warum ich mich für meine Klinik entschieden habe, ist gerade die ambulante Reha, weil das besser mit der Familie passt.

    Wäre es sonst eine Option jemanden aus der Familie mit den Kindern in einer nahegelegenen Ferienwohnung unterzubringen für ein oder zwei Wochen? Dann wäre die Trennung nicht so lang.

    Danke für die Hinweise. CI als langfristiger Risikofaktor war mir nicht bewusst.
    Ich hatte vor einigen Jahren meinen Eltern (Ü70) zur Pneumokokken-Impfung geraten. Da kann ich mich nicht an Probleme mit der Beschaffung erinnern.

    Ich lese hier mal interessant mit. Das geht ja jetzt sehr schnell bei dir.
    Von den Empfehlungen zur Impfung lese ich hier zum ersten Mal. Bei der stationären Voruntersuchung wurde weder nach einem Impfstatus gefragt noch eine Empfehlung ausgesprochen. Das nehme ich auf jeden Fall mit für das nächste Gespräch. Ich war zunächst noch etwas skeptisch, ob ich das CI überhaupt möchte und hatte bei der Voruntersuchung gesagt, dass ich die OP auf keinen Fall vor Weihnachten machen werde. Da ist hier einfach zu viel los, um krank zu sein…

    Die zeitliche Verzögerung können heutzutage alle Hersteller. Es geht auch um Lautheitsabgleich (das machen die Audiologen). Und wichtig ist auch, welches Zubehör für das beidseitige Streamen bzw wie die Ansteuerung für Lautstärkeneinstellung oder Programmwechsel vorgenommen wird.

    Danke, das hilft mir schon mal weiter.
    Streaming, insbesondere beidseitig, fällt für mich eher unter „nice to have“. Mir ging es eher um das alltägliche Hören mit HG und CI. Und da hatte ich mich über die Werbung gewundert.

    Hallo,

    Ich bin gerade bei der Entscheidung für mein CI (für die rechte Seite, links weiterhin Hörgerät) und habe schon eine ganze Menge hier im Forum gelesen, danke für die vielen Infos.
    Jetzt habe ich aber noch eine Frage zur Abstimmung zwischen Hörgerät und CI. Inzwischen hat ja jeder der drei Hersteller seinen Partner, aber es gibt ja viel mehr Hörgerätehersteller (u.a. meiner).
    Med-El wirbt damit, dass deren CI zu allen HG kompatibel sind. Aber wenn ich das richtig verstehe, geht es dabei „nur“ um eine Abstimmung der Übertragungs- bzw. Verarbeitungszeiten zwischen CI und HG. Die anderen Hersteller beiden verweisen beim Thema bimodales Hören auf ihren jeweiligen Partner.
    Daher meine Frage: Ist diese Abstimmung wirklich so kompliziert und Alleinstellungsmerkmal von Med-El? Oder einfach nur nicht so relevant? Als Laie hatte ich gedacht, dass es bei so viel Technik nicht so schwierig ist, eine kleine Verzögerung einzubauen…

    Ich werde mal abwarten, ob die Ärzte eine Präferenz haben. Und wann ich mich für HdO bzw. Single Unit entscheiden muss. Die Tasche mit den Prospekten habe ich kommentarlos von der Koordinatorin bekommen, als der Termin vereinbart wurde.

    Hörgeräte werde ich jetzt nicht testen. Wegen Reparatur des Ex-Hörers links habe ich im September erst notgedrungen getestet. Der Akustiker wollte damals schon nichts bestellen, für so einen Test erst recht nicht. CI mag er nicht und hat versucht das rechte Ohr besser zu versorgen. Mit merkwürdigem Ansatz und wenig Erfolg. Ich überlege sowieso, den Akustiker deswegen im nächsten Jahr zu wechseln.

    Phonak/Sonova finde ich, neben dem Klang, auch wegen der BT Anbindung nicht so gut. Es fehlen am iPhone Funktionen, wenn das HG als Lautsprecher und nicht als HG erkannt wird. Deswegen die Überlegung zwischen Med-El und Cochlear.
    Ich wüsste aktuell auch keine Situation, wo ich eine FM Anlage brauchen würde.
    Für meine technischen Fragen mache ich einfach mal einen neuen Faden auf.

    Ich danke euch für den Input.

    Ja, die Auswahl zum CI ist schwierig. Der Vorteil ist ja erst einmal, daß man mit allen hören kann, und man sowieso das Hören "neu erlernen" müßte.
    Dann würde ich mal schauen, was DIR persönlich wirklich wichtig ist.
    - Soll (doch noch, für die Zukunft) mit HG kompatibel sein?
    - Willst Du ein HdO Gerät, oder doch lieber ein Single Unit?
    - Willst Du alles nur über die App / Fernbedienung steuern? Oder willst Du auch Knöpfe am Gerät selbst zum Switchen haben?
    - Wie sieht es mit weiteren Hilfsmitteln aus?

    Kompatibel mit HG fände ich für die Zukunft gut. Wobei die Ärzte eigentlich auf beiden Seiten ein CI sehen. Und irgendwie habe ich auch die Hoffnung, dass die Kompatibilität mittelfristig einfacher wird, unabhängig vom Hersteller. Ist also eher egal.
    Zu Single Unit oder HdO habe ich auch schon ein wenig gelesen und bin noch nicht entschieden. Das könnte man ja zumindest testen, wenn ich das richtig verstehe.
    Knöpfe möchte ich gerne am Gerät. Ich will nicht immer das Handy nehmen müssen und auf die Verbindung warten zum Verstellen.
    Weitere Hilfsmittel habe ich derzeit gar nicht. TV Streamer habe ich mal überlegt, aber jetzt vertagt wegen CI. Da müsste ich also nichts berücksichtigen.

    Im Dezember habe ich den nächsten Termin, wo ich hoffentlich auch Dummys anfassen und anprobieren kann.

    Hey danke euch, bin bei onleihe schon länger, checke mal das Vorlesen. Bei Spotify hatte es nicht funktioniert, nur bei Liedtexten. Lg

    Ich habe jetzt erst verstanden, wie du das meinst mit den Liedtexten bei Spotify. Sorry, das geht mit Hörbüchern dort tatsächlich nicht. Weil du von „Büchern, die du ohnehin lesen wolltest“ geschrieben hattest, hatte ich angenommen, dass die schon in echt herumliegen.