Moin,
für Marvel M30 noch fast 2.000 Euro zugezahlt???Bist Du Dir sicher, dass es nur ein M30 war und kein M50 oder M70? Die übliche Verzinsung ist 5% über Basiszins. Lohnt sich also
Einfach einfordern.
Ja, denn Phonak Marvel 30 SP hatte ich ja im Mai 2021 bekommen.
Das ganze Verfahren läuft ja eh seit Sepember 2020 (Widerspruch, Untätigkeitsklage sowie Klageverfahren) über Rechtsanwalt Dr. Robert Weber, der mich auch schon 2015 vertreten hatte. Wir hatten damals durchgesetzt, dass bei nahezu identischen Messwerten der subjektive Höreindruck mit zu berücksichtigen ist. Das Urteil ging damals regelrecht durch die Decke
Posts by Marathone
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Falls Du das vom 12.06.2025 meintest ja. Dr. Weber meinte auch, dass diese Urteile mir deutlich in die Hand spielen. Immerhin hatte ich ja 2015 schon einmal gegen die TK gewonnen. Damals mussten sie die vollständigen Kostenübernahme der Phonak Q 70 SP (damaliger Eigenanteil 2886 €) plus Rechtsanwaltkosten voll übernehmen.
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Hallo zusammen,
einige werden von euch bestimmt Erfahrungen mit Klagen vor dem Sozialgericht bzw. Landesssozialgericht wegen Kostenübernahme von Hörgeräten oder anderen Hilfsmitteln haben. Ich klage seit März 2021 vor dem Sozialgericht Aachen auf Kostenübernahme meiner Phonak Marvel 30 SP, die ich mir im Mai 2021 (damalige Zuzahlungspreis 1985 €) selber beschafft habe. Es gibt hierzu auch ein Gutachten, das im Oktober 2021 erstellt worden ist. Laut Gutachten habe ich mit den ausgewählten Geräten im Störschall ein Sprachverstehen von 45% und mit "Kassengeräten" nur ein Sprachzverstehen von 20%. Leider schreibt der Gutachter in Nebensatz, dass meine Hörschädigung auch mit "Kassengeräten" ausgeglichen werden kann. Da dieser Widerspruch bisher noch nicht geklärt werden konnte, musste eine Entscheidung bei der Verhandlung im September 2024 vertagt werden und ein neuer Termin ist bisher noch nicht festgelegt worden, da die Fortsetzungstermine aufgrund der Erkrankung des Richters und ein weiteres Mal wegen Urlaub des Gutachters jeweils immer wieder aufgehoben worden sind. Nun zu meiner Frage. Hat jemand Erfahrung mit einem Antrag auf jährliche Verzinsung sowie schon mal einen Antrag auf Erstattung bzgl. eines überlangen Verfahren gestellt? Falls ja, wie sind euere Erfahrungen hiermit und mit welcher Erstattung kann man da rechnen? Geklagt wird gegen die TK
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Also wenn Du das CI willst und Dich auch psychisch stabil für die Operation und Reha fühlst, dann besprich das noch einmal mit dem Therapeuten oder hole Dir eine Zweitmeinung ein. Auch ich gehe davon aus, dass die Ärzte kein unötiges Risiko eingehen wollten und Du dann vielleicht nur später operiert wirst. In diesem Fall ist es ganz gut, dass es nicht andersherum ist. Denn oft wird dann ärztlicherseits zum CI geraten. Aber man ist dann innerlich noch nicht soweit, weil man die Nachricht, dass man jetzt ein CI benötigt erst noch einmal verarbeiten muss und somit innerlich noch nicht hierfür bereit ist. Letztes scheint auf Dich nicht zuzutreffen.
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Ich wollte nur nochmal drauf hinweisen, das der Satz von Andrea eine positive, Mut machende Kernausage hat.
Das verstehe ich jetzt nicht, wie Du das meinst.
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Es hängt viel davon ab, zu welchem Zeitpunkt man ertaubt und wie das Umfeld hiermit umgeht. Der eine steckt das schneller weg, dem anderen wird erst einmal der Boden unter den Füßen weggezogen, so dass man in ein tiefes seelisches Loch fällt. Da kann man für die Fragestellerin nur hoffen, dass sie einen Freundeskreis hat, der ihr beisteht. Weiter möchte ich mich hierzu nicht äußern, es sei denn von der Fragestellerin kommen konkrete Fragen nach Hilfen und Unterstützungen
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Links bin ich ja an Taubheit grenzend und rechts hochgradig. Da ich aber mit HG noch 95% Sprachverstehen habe, ist CI zur Zeit kein Thema. Falls doch, dann würde ich mich in Frankfurt, Düsseldorf oder Wiesbaden implementieren lassen. Ins Uniklinikum Aachen uind nach Koblenz bekommt mich keiner.
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Man fängt ja auch erst mal mit einerr Seite an. Oliver Hupka (Vize Präsident der DCIG und Leiter der Audiotherapie im Helios Krankenhaus München) hat direkt beide Ohren gleichzeitig mit einem CI versorgen lassen. Ich glaube, dies kommt nicht so oft vor. Denn ich kann mir gut vorstellen, dass man erst einmal sehen will, ob man mit einem CI zurecht kommt. Wenn dies gut klappt, erfolgt dann erst das das zweite CI.
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Wie ist das eigentlich bei Feuerwek für CI Träger?
Wenn ich als HG Träger nicht weiß, dass irgendwo in der Nähe ein Feuerwerk ist, dann erschrecke ich zunächst auch. Ansonsten kann ich mich darauf gut einstellen
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Bei mir ging es 2023 alles sehr schnell. Die Rentenversicherung hatte meinen Reha Antrag innerhalb von zwei Wochen genehmigt und von Bad Nauheim bekam ich keine sechs Wochen nach der Genehmigung den Rehatermin zugewiesen. Mittlerweile soll aber die Wartezeit in Bad Nauheim vier Monate betragen. Dies weiß ich von einem User aus dem Schwerhörigenforum. Aber ob es sich dabei um die generelle Wartezeit handelt oder nur für die Abteilung Hörstörung und Tinnitus und für CI Patienten andere Wartezeiten gelten, kann ich Dir nicht sagen.
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Hallo Gudrun,
da Du ja noch nicht lange die Diagnose "an Taubheit grenzender" Schwerhörigkeit hast, sollte Dein Gehirn noch nicht allzuviel verlernt haben.
In Bad Nauheim bist Du bzgl. der CI Reha auf jeden Fall gut aufgehoben. Dort gibt es beim Personal mehere Personen, die beidseitig CI tragen. Das CI Training ist dort sehr intensiv, hat aber laut Aussage der CI Träger, mit denen ich während der Reha in Kontakt war, dass ihnen eine stationäre Reha mehr gebracht hat als die 20 Termine zur Einstellung, die ambulant verteilt über zwei Jahre erfolgte.
Wenn ich es richtig verstanden habe, dann hängt es auch von der iplementierenden Klinik ab, ob diese einem zur anschließenden Anschlussheilbehandlung sowie Reha schicken oder ob erst die zuvor beschriebene ambulante Nachsorge/ Reha in einem an die Klinik angeschlossenen CI Centrum erfolgt. Wiesbaden und Frankfurt hatten zu meiner Zeit eher die Patienten direkt im Anschluss an die Implantation zur Reha nach Bad Nauheim geschickt.
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Ich gehe mal davon aus, dass Du einen natürlichen Spracherwerb hattest und dann in Deinem weiteren Leben spät ertaubt bist. Wenn dann die Ertaubung noch nicht solange her ist, sollten eigentlich die Chancen sehr gut sein, dass das Gehirn noch nicht soviel verlernt hat
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Respekt, dass Du die OP noch mit 82 angegangen bist. Als ich 2023 in Bad Nauheim zür Hör Reha war, war dort ein 85 jähriger zur Reha, der erst gerade sein CI bekommen hatte. Ich fand es bewundernswert wie er hieran gegangen ist, da er noch viele andere Baustellen hatte. Du schaffst es auch.
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Du bist ja erst beim zweiten Termin. Vielleicht braucht es bei Dir einfach länger?
Es ist schade, dass sich bei Dir der Tinnitus verstärkt hat. Aber leider kommt auch das vor.
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Wenn ich mich recht erinnere, dann waren als ich 2023 in Bad Nauheim zur Hör Reha war, auch eine Mutter mit ihrer Tochter dort. Ob die Tochter nur Begleitung war oder ebenfalls ein CI hatte, weiß ich nicht mehr.
Ich würde mich aber nicht auf drei Wochen, sondern auf fünf Wochen bis sechs Wochen Reha einstellen. Denn in der Regel braucht man ein - zwei Wochen zum Ankommen, dann wird es mit drei Wochen echt knapp. Bei mir wurde die Reha auch direkt in der ersten Woche von drei auf fünf Wochen verlängert. CI Träger hatten in Bad Nauheim in der Regel auch fünf bis sechs Wochen Reha, sofern dies für den Patienten machbar war. Mein damaliger Tischnachbar hätte von der Klinik auch von drei auf fünf Wochen verlängern können. Aber dies war aus persönlichen Gründen diesem nicht möglich. Daher waren die Ärzte und Therapeuten sehr überrascht, dass er mit seinem CI (er war aufgrund eines Tumor am Hörnerv einseitig ertaubt) schon nach drei anstatt nach fünf Wochen die bestmöglichsten Werte erzielen konnte.
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Ich persönlich finde den Oldenburger persönlich besser als den Freiburger, da es sich hier um Nonsens Sätze handelt. Andere finden wieder den Freiburger besser, da ihrer Meinung nach man beim Oldenburger besser ableiten könne, welches Wort gemeint sein könne. Denn das erste Wort im Oldenburger ist ja ein Name (Michael, Peter, Andrea...), der sich akustisch gut unterscheiden lassen soll. Sollte man also nur er verstehen, dann ist es eben Peter. Befürworter des Freiburgers argumentieren dann, dass man wenn man nur "au" versteht schon sehr gut kombinieren bzw. raten muss. Denn es könnte ja Maus, Lau, Haus.. sein.
Schade, dass der Oldenburger nicht von den Krankenkassen verlangt wird. Denn somit könnte man die Überlegenheit eines System gegenüber dem anderen besser nachweisen. Eigentlich müsste der MdK bei Ergebnissen, die sich nicht wesentlich voneinander unterscheiden weitere Tests anordnen. Dies tut er aber nicht.
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Da hier ja auf die Urteile des BSG vom 12.06.2025 verwiesen worden ist, verweise ich nun auf zwei Fachbeiträge zu diesen Urteilen:
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Aber auch nur bei der Einführung der Elektrode, damit sie langsam eingeführt wird. Der Roboter kann nur mit MedEL CIs arbeiten. Den Roboter zum Fräsen gibt es nicht mehr in Düsseldorf. Es war nur eine Studie mit der TH Aachen und nur bei 10 Patienten benutzt.
Stimmt, ich erinnere mich. Hiervon hatte der Chefarzt bei einem CI Kongress im Juli 2023 in Bad Nauheim berichtet