Posts by Singalong

    Wahnsinn, das ist ja ein Schnellstdurchgang! Glückwunsch, daß Du das so gut hingekriegt hast, und alles Gute weiterhin! 👍

    Also, bei mir kam gleich am nächsten Tag eine Sozialarbeiterin, die das Einreichen des Reha-Antrags übernommen hat. Da Bad Nauheim wohl recht begehrt ist, meinte sie, es könne dauern, bis ich von dort was höre. Also werde ich darauf warten. Wie das mit den Terminen bei der Audiologin der Klinik läuft, weiß ich noch nicht genau. Ein paar Sitzungen sind ja gleich im Kostenvoranschlag für die Kasse vorgesehen (ich bin PV) - Ich denke, hoffe, dabei bleibt es nicht. Und die Logopädin im Nachbarort wird hoffentlich ihre Zusage auch einhalten. Außerdem gehe ich davon aus, daß man auch selber üben muß. Langeweile wird es also nicht geben - da man ja auch noch - idealerweise- zusätzlich 1 Stunde täglich (!) sich irgendwie sportlich betätigen sollte... :/. Und die Notwendigkeiten des Alltags? Freizeit? Soziales? Ach ja, das gibt's ja auch noch... Hey, wie schafft Ihr das ??

    Trotzdem bin ich erstmal happy. Und denke, daß es der richtige Zeitpunkt war. Denn wenn man die Baustellen, die man mit 82 durchaus schon hat, konstant halten kann, ist's schon gut. Besser werden sie vermutlich nicht.

    Liebe Grüße in die Runde! :) Gudrun

    Hallo, Kartman!

    Erstaunlicherweise hatte ich gar keine Schmerzen, allerdings im Khs jeweils morgens ein Schmerzmittel bekommen. Zuhause, nach den 3 stationären Tagen, brauchte ich gar nichts mehr. Dafür war bei mir der Blutdruck (habe Hypertonie) total durcheinander- auch wegen einer Cortison-Infusion, denn leider treibt Cortison bei mir den Blutdruck in die Höhe. Zuhause hat sich das dann zum Glück allmählich wieder eingerenkt, finde das nämlich immer sehr beunruhigend! Den Druckverband hatte ich 1 Woche lang, dann kam er ab, Fäden gezogen- und nun dürfte ich sogar schon Haare waschen, das fand ich schon ziemlich erstaunlich. Vielleicht bin ich noch ein wenig verhaltener als vor der OP, aber insgesamt wirklich okay.

    Ich wünsche Dir weiterhin gute Erholung!

    Gudrun

    Moin, und hallo v.a. an Marathone und Joachim!

    Ja, genau! Ich habe ja bis vor kurzem noch mit HG beidseitig gehört - es wurde halt, annähernd parallel auf beiden Ohren, nur immer schlechter und weniger bzw. - in bestimmten Situationen , Gruppen z.B.- unmöglich. Trotzdem: die Diagnose "Schwerhöriglkeit angrenzend an Taubheiti" war dann doch ein Schock... Mein Hörgeräteakustiker hatte mir mal erklärt, die Grenze, wo man über ein CI nachdenken sollte, sei da, wenn man zunehmend merkt, ich "höre" zwar das Sprechen, aber ich "verstehe" das Gesagte nicht mehr. Ich konnte mir das erst gar nicht so recht vorstellen, aber ich glaube, nun weiß ich, was gemeint ist. Ja, und das ist nun auch meine Hoffnung, daß mein Gehirn noch nicht alles vergessen hat - wie Du, Steffen! Ich bin sehr gespannt! Und, ja, das schönste Weihnachtsgeschenk für mich wäre es, wenn ich die Stimmen meiner Enkelkinder nicht nur wahrnehmen würde, sondern verstehen könnte, was sie sagen. :love:

    Liebe Grüße, Gudrun

    Vielen Dank! Ja, ich bin fest entschlossen, es zu schaffen! Der Antrag für eine Reha in Bad Nauheim ist von der Sozialarbeiterin im Khs auch schon auf den Weg gebracht worden - aber bei den Wartezeiten wird das wohl noch dauern. Ich möchte sowieso gerne auch erst selber trainieren, manche sagen, dann hätte man auch mehr von der Reha. Im Januar werde ich hoffentlich auch einen Therapieplatz bei einer CI-erfahrenen Logopädin im Nachbarort bekommen. Und, weißt Du, ich weiß ja noch bei vielem ziemlich genau, WAS man alles hören kann, WIE es sich anhört, und: was es z.B. heißt, Gesagtes auch zu VERSTEHEN. Vielleicht hat mein Gehirn das auch noch nicht vergessen! Denn es heißt ja: mit dem CI hören lernen heißt, das Gehirn trainieren.

    Blöd, die Warterei! LG Gudrun

    Hallo allerseits! Als digitaler Neandertaler mit meinen 82 Jahren hänge ich immer noch fest -"lost in KI "(bzw im Dashboard) sozusagen, und weiß gar nicht, was ich eigentlich tun muß und möchte mich doch so gerne einklinken. Denn am 19.11. soll es bei mir so weit sein, und ich bin doch sehr bange und würde gerne mit Euch meine Sorgen teilen und Eure Erfahrungen hören. Dieses ist jetzt der letzte Vetsuch, aktiv teilzunehmen- sonst muß ich's halt beim Lesen Eurer Beiträge lassen.

    Hallo in die Runde!

    Singalong meldet sich zurück! Vor 1 Woche wurde ich komplikationslos operiert, Verband ist schon entfernt worden! Ich hatte ja den Tip bekommen, nach der Möglichkeit einer Sedierung zu fragen- wegen meiner Narkoseangst. Man ist sehr ernsthaft darauf eingegangen, das fand ich sehr gut, letztlich wurde mir allerdings davon abgeraten - weil man nicht, wie ich gedacht hatte, völlig regungslos davon wird. Und die Gefahr einer unwillkürlichen Bewegung in einem möglicherweise kritischen Moment (Gesichtnerv) schien mir dann doch plausibel. Ist ja auch gut gegangen!

    Nun muß ich leider - nachdem ich die ersten Probetöne schon hören durfte! - auf die Aktivierung warten bis zum 17.12. Einfach nix frei bei der Audiologin, die ich auch gerne weiter hätte - selber CI-Trägerin. Hoffentlich wird's dann auf diese Weise sozusagen mein Weihnachtsgeschenk! Trotzdem schade! Ich bin sehr gespannt, wie sich für mich dann unser Familien- Weihnachten anhören wird, mit 3 erwachsenen Kindern+Schwiegerkindern, 1 großen Enkelin und 6 Enkelkids zwischen 4 und 13... Aber irgendwie bin ich ganz guten Muts. "Wird schon", wie meine Schwester immer sagt:thumbup:

    Luebe Grüße und nochmal danke für Eure Hinweise.

    Gudrun

    Vielen Dank, Alexsandra! Das sind alles sehr hilfreiche Hinweise. Ich werde das auf jeden Fall ganz dringlich ins Gespräch bringen. Momentan steht die Sorge, das zu verlieren, was ich noch habe an körperlicher Unversehrtheit (und die Ungewißhei über das, was ich evtl. gewinne) mal wieder im Vordergrund...

    Hallo Singalong!

    Herzlich willkommen im Forum. Bzgl. Narkose muss ich dir teilweise Recht geben. Zwar sind die heutigen Vollnarkosen für den Körper wesentlich verträglicher, als vor zwanzig, dreißig Jahren. Jede Vollnarkose hinterlässt aber Spuren im Körper. Einem jungen Menschen macht das nicht viel aus und der kompensiert das schnell wieder. Bei etwas älteren dauert es wesentlich länger. Die Implantation lässt sich aber recht gut in lokaler Betäubung machen. Das ist sehr Kreislaufverträglich und die Belastung für den Körper ist minimiert. Wenn man möchte kann man sich zur Sedierung etwas spritzen lassen. Das ist dann ein leichtes Beruhigungsmittel. Man schlummert dann ein bisschen so vor sich hin, ist aber jederzeit ansprechbar. Ähnlich wie bei einem Mittagsschlaf. Persönlich bin ich selber in lokaler Betäubung implantiert worden. Würde es jederzeit wieder machen. Eine Revisions OP ist ebenfalls in lokaler Betäubung gemacht worden.

    Wünsche Dir alles Gute.

    Mit freundlichen Grüßen

    Thomas

    Danke für Deine Hinweis! Das werde ich auf jeden Fall ansprechen.

    Ganz vielen Dank für Eure Anteilnahme!

    Gut zu hören, daß Deine Erfahrungen in OL gut waren, Soelba. Ich hatte auch gute Beratungen, aber dennoch bleibt immer das Gefühl, ein Stück weit einfach vertrauen zu müssen. Je mehr man sich hineindenkt, umso mehr Fragen tauchen auf. Den Operator habe ich noch gar nicht kennengelernt, es wird der Chefarzt sein, der einen guten Ruf hat. Eine Woche vor der OP gibt's nochmal einen ganzen Tag mit allen möglichen Gesprächen und Abklärungen.

    Klar, und wie's einem nach der OP geht, ist total individuell, das habe ich dem Forum schon entnommen. Ich möchte es halt immer gerne genau wissen...

    Danke, und Grüße aus der Grünkohl-Stadt.

    Singalong

    Moin in die Runde!

    Falls das jetzt endlich klappt mit meiner Vorstellung (glaube noch nicht dran...), bedanke ich mich erstmal ganz herzlich bei den hilfreichen Geistern*innen, die meinen Hilferuf gehört und mir Tipps gegeben haben! Vermutlich bin ich die Seniorin hier, und die mediale Welt ist mir immer noch reichlich fremd.

    Also, ich soll am 19.11. am rechten Ohr implantiert werden (links HG), und meine Gefühle dazu fahren immer noch Achterbahn - soll ich wirklich? Dieser Weg ohne Umkehr, das macht schon bange.

    Ich werde in Oldenburg operiert - hat da jemand Erfahrung? Da ich in einem Nachbarort wohne, ist das schon wegen der Nachsorge das Gescheiteste, denke ich. Momentan macht mir v.a. die OP selber ziemliche Sorgen. Mit 82 Jahren Vollnarkose ist ja auch kein Spaziergang. Und was ich z.B. gar nicht weiß: muß ich mit Schwindel? Gleichgewichtsstörungen? vorübergehend? dauerhaft? rechnen? Das wäre schlimm. Und wie höre ich eigentlich meine eigene Stimme? Daß es beim Musikhören unterschiedliche Erfahrungen gibt, habe ich schon gehört. Ich will natürlich unbedingt zu denen mit guten Erfahrungen gehören; es würde mir viel fehlen.

    Und so geht das Gedankenkarussell... Aber vielleicht kennt Ihr das auch.

    Danke erstmal!

    Singalong (Maxi&Moritz hatte ich auch irgendwo angegeben...???)

    Hallo, Mawa! Nach mehreren vergeblichen Versuchen, mich vorzustellen (bin einfach nicht vertraut genug mit dieser medialen Welt) klinke ich mich einfach mal hier ein. Ich soll nämlich am 17.11. implantiert werden, und mir ist sehr bange - vor allem auch vor dem, was Du beschreibst: Schwindel - und damit verbunden vermutlich Geichgewichtsprobleme. Geht der Schwindel irgendwann wieder weg?? Ich hatte mal Lagerungsschwindel, und das war grauenhaft.

    Alles Gute Dir weiterhin!