Posts by Kiwi

    Es gibt leider auch bestimmte Krankenkassen bei denen die Versorgung mit CI und HGs erstmal abgelehnt wird😩🙈.

    Vielleicht gehört die AOK dazu. Ich wurde befragt welcher KK ich angehöre . Dann wurde direkt gesagt in der Regel unproblematisch.🙏

    Ich bin auch bei der AOK. Das war völlig problemlos und ich hatte da nichts mit zu tun. Ich hab vorher sogar gezielt nachgefragt, wie das läuft und ob es sein kann, dass sie ablehnen. Da wurde mir gesagt, die AOK ist unkompliziert und bei meiner Diagnose gibt es nichts abzulehnen. Wurde in Essen operiert, da ist allerdings auch das Konzept anders. Also alle Untersuchungen etc. ein paar Wochen vor der OP.

    Das kann ich genau so für mich auch bestätigen!

    Hallo Kiwi

    Um den Sp weniger (Stirnband), sondern mehr um die Auswirkungen (Schwindel., Übelkeit usw.)

    Gruß Joachim


    Das hab ich mir gedacht und interessiert mich tatsächlich auch. Hab vorher nie drüber nachgedacht, aber ich liebe Achterbahnen.

    Ich bin schon häufiger mit CI in rasanten Fahrgeschäften gewesen. Die anderen Erwachsenen in meiner Großfamilie trauen sich nicht, alles Schisshasen, also gehe ich mit dem Familiennachwuchs.:P


    Das ist super! ☺️

    In Bad Nauheim war es währen meiner Reha im Juni /Juli 2023 so, dass die CI Patienten in der Regel alle eine Verlängerung auf fünf Wochen bekommen hatten sofern dies bei ihnen möglich ist. Die damalige Klinikleitung sagte auch, dass sie die Erfahrung gemacht hätten, dass Hörgeschädigte oft 1- 1,5 Wochen bräuchten um anzukommen, da das Hören im Alltag sie so sehr angestrengt hatte. Dann wären dann 1,5 Wochen, die noch verbleiben zu wenig.

    Zu bedenken gebe möchte ich, dass die Gefahr besteht sobald man mehr als 42 Krankheitstage im Jahr hat, in Krankengeldbezug zu geraten. Denn die meisten gehen davon aus, dass man hierfür mehr als sechs Wochen am Stück krankheitsbedingt fehlen müsste. Dem ist leider nicht so.


    Das ist ein wichtiger Einwand. Gilt allerdings nur bei gleichem Krankheitsgrund. Ich habe dazu das gefunden:

    "Nur wenn zwischen 2 Arbeitsunfähigkeiten wegen derselben Krankheit mindestens ein halbes Jahr (6 Monate) liegt, hast du erneut einen Anspruch auf Entgeltfortzahlung. Das ist übrigens auch dann der Fall, wenn du innerhalb der 6 Monate aufgrund einer anderen Erkrankung arbeitsunfähig bist."

    Homepage der MKK

    Bei uns (öffentlicher Dienst) sind Arztbesuche in der Freizeit zu bewerkstelligen, wir dürfen zu jeder Uhrzeit zum Arzt, müssen dafür aber ausstempeln. Warum sollte der Arbeitgeber bezahlen müssen, wenn man eine weit entfernte Klinik aufsucht, und statt ein paar Stunden den ganzen Tag braucht? Bei Schwerbehinderung gibt es schließlich 5 Tage mehr Urlaub, um eben so etwas abzufedern. Ich finde Eure Arbeitgeber nett, aber ein Anspruch auf Krankheitstag ohne AU besteht m.E. nicht.

    Nunja, es ist eine ambulante Reha, bei der wir die ersten Wochen von Max 1 Tag pro Woche reden. Jetzt muss ich erst wieder im April hin. Wäre ich in stationärer Reha wäre ich 3-5 Wochen am Stück weg. Daher empfinde ich die ambulante Reha definitiv Arbeitgeber freundlicher. Hinzu kommt, dass ich dies ja unter anderem tue um meine Arbeitskraft zu erhalten. Die Wahl der Klinik ist in meinem Fall auch kein Argument. Die nächst Nähere wäre 10km näher dran. Da mein Arbeitstag 5 Stunden beträgt, ist dieser dann nunmal mit Fahrtzeit rum. Eine Schwerbehinderung habe ich nicht, also auch keine 5 Tage mehr. Ich weiß, dass es keine Rechtsgrundlage gibt, was ich als falsch empfinde. Finde aber auch, dass der Arbeitgeber in diesen Fällen einem schon entgegen komme sollte.

    warum sollte dein AG für einen Tag krank denn das Geld von der Kasse bekommen? Es gilt Lohnfortzahlung. Ein AG bekommt bei Krankheit in den ersten sechs Wochen von niemanden Geld, dass ist seine Verpflichtung. Ob ihr eine AU braucht hängt von betrieblichen Regelungen ab.

    Ferner: in diesem Fall dürfte $616 BGB gelten. Eine in deiner Person liegender, unverschuldeter Hinderungsgrund. Ist analog Facharzttermin (MRT etc)


    Das stimmt so nicht. Bei Arbeitgeber unter ich glaube 30 Mitarbeitern gibt es extra Regelungen bzw. Versicherungen (U1 Umlage). Mein AG bekommt auch ab dem ersten Tag an dem ich mit AU fehle Geld zurück. War bei mir auch ein großes Thema... allerdings reichte in meinem Fall die Bescheinigung vom CIC dann doch aus. Laut meiner Information gibt es bei Teilzeitarbeit keine Rechtsgrundlage auf Lohnfortzahlung bei Facharzttermin oder ambulanten Reha Termin in der Arbeitszeit. Meine Termine dauern jeweils nur eine Max. 2 Stunden, ich habe aber auch zusätzlich min 3 Stunden reine Fahrtzeit. Die ersten 2 Monate hatte ich jede Woche einen Termin und dann kommen schon einige Stunden zusammen.

    Als ich begann etwas zu verstehen, war ich schon ziemlich frustriert, weil ich mir sicher war, dass ich es verstanden hatte, aber dann nicht wiedergeben konnte...:P

    Aber das zeigt mal wieder welch enorme Leistung das Gehirn vollbringt :)

    Mit der Zeit wurde dies besser.

    Das geht mir auch oft so. Das hören ist schon so anstrengend, dass ich es mir nicht auch noch merken kann.

    Ich kann generell Sätze zb. In der ReDi App schon fast immer komplett verstehen. Einzelne Worte sind hingegen super schwer.. da versteh ich oft was komplett anderes oder auch gar nichts mit Sinn. Vermutlich sind Sätze fürs Gehirn einfacher, weil diese einen Sinn ergeben?

    Hm, das wurde mit mir vorher tatsächlich nicht besprochen. Eigentlich wurde nur besprochen welchen SP ich möchte und in welcher Farbe. Ich war auch erstaunt, dass nur das Batteriefach dabei war. Akkus muss ich dann extra beantragen. Dabei war noch das Mikro, große Trockenbox, Reiseetui, Magneten, zwei Spulen mit unterschiedlicher Kabellänge und ein paar kleine Ersatzteile.

    Sowas würde mir auch gefallen! :)

    Bei der stationären Reha gehören ja meist auch Sport, Entspannung, Gesprächskreise und ähnliche Angebote dazu. Dass die Ziele im Grunde die gleichen sind, hatte ich mir schon gedacht. Ist die ambulante Reha dann quasi eine abgespeckte Version? Es gibt ja Konzepte, bei denen man täglich oder mehrmals pro Woche kommt – aber auch Modelle, bei denen man nur alle paar Monate für ein paar Tage teilnimmt.

    Ich hab noch nicht so den Durchblick! Deswegen die etwas komische Frage... :)

    Mir wurden 20 Tage innerhalb von 2 Jahren ambulante Reha von der Krankenkasse genehmigt. Aktuell (6. Woche SP) habe ich einmal in der Woche einen Termin beim Techniker zur Anpassung. Ab jetzt im Wechsel mit Hörtraining alle zwei Wochen. Die Abstände werden dann iwann weniger. In Essen wird das immer so gemacht. Also Implantation im Uniklinikum Essen, dann ambulante Reha im CIC Ruhr in Essen oder Duisburg. Das Gute ist, dass man immer min eine Woche Zeit hat um sich an die Einstellungen zu gewöhnen. Negativ empfinde ich, dass der Alltag halt ganz normal weiterläuft und man die zusätzliche Belastung hat (haut mich momentan ganz schön um). Aktuell wäre ich lieber in einer stationären Reha in der ich mich auf mich und meine Hörreise konzentrieren könnte.

    Was genau ist anstrengend? Kannst du das beschreiben?

    Ich dachte man muss öfter in die Klinik. Einmal die Woche mit der Bahn wäre ja völlig ok. Und wenn man zwischendurch Hilfe braucht?

    Es ist nicht vergleichbar mit Anstrengung durch zb Sport, aber das Gehirn macht quasi jeden Tag Hochleistungssport und das ist ermüdend/anstrengend. Bei mir ist es noch kein aktives Hörtraining. Es läuft aktuell im Alltag mit. Aber die neuen Reize müssen ja verarbeitet werden. Es ist alles drumherum wieder lauter als ohne, auch das ist anstrengend. Ich empfinde die Höranstrengung aktuell als höher als mit tauben Ohr. Ich merke aber bereits Fortschritte und das hilft mir sehr. Es baut auf! Und wenn es mir alles zu viel wird, mache ich den SP ab/aus.


    Ich hatte vor der OP innerhalb von 3 Wochen 5 Termine in der Klinik/beim Akustiker. Seit der 1. Anpassung pro Woche einen. Sollte was sein, kann ich anrufen und hin. Oder zu meinem niedergelassenen HNO, der zum Glück CI Erfahrung hat.
    jetzt ist es bei mir aber auch so, dass keine andere Klinik wirklich näher ist. Trotzdem war ich insgesamt in 3. Ich würde an deiner Stelle für eine 2. Meinung zu der weiter entfernten Klinik gehen. Das schadet ja nicht! Und dann kannst du noch immer weiterschauen.

    Ich möchte dass meine rechte Hirnhälfte wieder lebt und nicht mehr tot ist.

    Hallo Clara,

    Ich weiß was du meinst aber wie schon geschrieben wurde ist deine rechte Gehirnhälfte noch mit ganz vielen anderen Sachen als dem Hören beschäftigt. Aber ich weiß genau was du meinst, bei mir ist es das linke Ohr. Ich bin jetzt erst in der 3. Woche mit SP. Es kommt was an, ich kann aber kaum was bisher identifizieren und trotzdem merke ich schon deutlich wie mir was fehlt, wenn der SP aus ist. Es ist einfach fantastisch, dass wieder was ankommt. Und ja, es ist anstrengend, aktuell ist es eher wie ein dauerhaftes Störgeräusch auf dem linken Ohr ABER ich merke wie gut es tut, dass die linke Seite wieder "lebt".

    Ich weiß nicht warum du keine 50min fahren möchtest, vermutlich geht es nicht nur um "ich möchte nicht"... Aber ich fahre ohne Stau ca. 1.5 Stunden für die Termine. Aktuell einmal die Woche. Ist nicht toll, aber ich denke mir immer es ist ja alles für eine absehbare Zeit...