Posts by Kurt2

    Hallo Merudian,

    wenn du das CI schon länger trägst, dürfte das vergleichbar sein mit der "Feinabstimmung" des CI`s ab dem Zeitpunkt, als du damit gut hören konntest und die Stimmen "normal" klangen. Ich selbst habe schon lange Hörgeräte, seit März ein CI und fast gleichzeitig ein neues HG (das alte war defekt und 6 Jahre alt). Da ist die gleichzeitige Abstimmung zwischen beiden "Hörhilfen" schwieriger. Meine ortsnahe Akustikern empfahl mir deswegen für das neue HG einen erfahrenen Akustiker, der HG und CI einstellen kann. Dazu kommt, dass bei Medel die Konnektivität mit Hörgeräten "begrenzt" ist (Schau mal hier

    ).

    Wenn du also mit deinem CI gut hörst, dürfte die Anpassung an ein HG nicht allzu schwierig sein. Ganz wichtig ist eine gute Kommunikation zwischen dir und dem Akustiker.

    Grüße

    Kurt

    Hallo Cito,

    du hast ein tolles Tool entwickelt und uns zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür. Da ich in den letzten drei Wochen stark anderweitig beschäftigt war, konnte ich mich erst jetzt damit intensiv befassen. Probleme hatte ich mit dem Stereoton und Audiolink, lag wohl am Kabel, denn mit Kopfhörer funktionierte es. Kommende Woche bin ich wieder zur Anpassung, und da lass ich mir meine Frequenzen geben.

    Was mich wundert: Mit dem rechten "Hörgeräteohr" höre ich die hohen Frequenzen schon länger nicht mehr, deswegen ja auch das CI im linken Ohr; wenn ich nun beide Töne (l - r) abspiele, höre ich mit dem CI zuerst den linken Ton klar und deutlich, anschließend den rechten Ton etwas abgeschwächt, ähnlich einem Echo, aber alles im linken Ohr. Wird der Ton, der mit dem rechten Ohr nicht wahrnehmbar ist, durch das CI im linken Ohr so verstärkt, dass ich ihn links hören kann?

    Dein Tool wird mir auch helfen, die Lautstärke zwischen CI und Hg besser anzupassen. Wenn ich bisher mit dem Audiolink streamte, musste ich das Ohrpassstück vom Hg etwas aus dem Gehörgang nehmen, da das Hg zu laut war und die Lautstärkeverstellungen zum Ausgleich nicht ausreichten.

    Viele Grüße

    Kurt

    Hallo Leute,

    Ausgangspunkt dieses Threads war bimodales Streamen mit Medel und Starkey. Hilfreich für mich waren Beitrag 1 bzw. 4, habe ich auch an meinen Akustiker weitergeleitet. Polemik kann ja mal gut sein, aber auf Dauer nervig.

    Softwareprobleme dürfte wohl jeder von uns kennen. Vor 6 Jahren hatte ich neue Hörgeräte von Phonak, und im ersten Jahr unzählige Male die App deinstalliert und wieder neu installiert, danach lief sie ziemlich problemlos. Die Phonak waren super mit Knöpfen/Tastern zu bedienen, Anruf entgegennehmen, Programme wechseln, Lautstärke ändern. Mit dem Roger select wurde ich allerdings nie richtig glücklich. Ein Freund hatte vor einem halben Jahr intensiv ebenfalls Phonak-Hörgeräte getestet. Nach einem update für sein iPhone hatte er nur noch Probleme, und gab entnervt auf, d.h. er wechselte den Hersteller.

    Als ich mich für ein CI von Medel entschieden habe, war es eine "bewusste Bauchentscheidung". Ich wusste, dass Medel in Fragen Konnektivität im Vergleich zur Konkurrenz rückständig ist, vertraute aber dem neuen Sprachprozessor und hoffe, dass noch mehr Verbesserungen kommen.

    Mit dem jetzigen Zustand kann ich leben. Mit dem Hg von Audibel kann ich Anrufe durch Tastendruck entgegennehmen, und wenn ich zuvor das CI mit Bluetooth verbunden und immer dabei habe, auch auf beiden Ohren hören. Ebenfalls kann ich die Lautstärke per Tastendruck auf dem Hg auch für das CI ändern. Beim Fernsehen muss ich das Hg in Nähe vom Audiolink kurz ausschalten und wieder einschalten, damit es gekoppelt ist. Es ist aber auch gar nicht so schlecht, den Ton über die Lautsprecher zu hören. Und meine Frau hat sich früher immer mal beklagt, dass ich sie ausschließe, wenn ich nur streame und ihre Kommentare nicht mehr hören kann.

    Gruß an alle und Danke für sachliche Infos

    Kurt

    Hallo Kurt

    Ich habe auch keine genauen Informationen dazu, wie das funktioniert. Vielleicht mal Akustiker oder ci Techniker mal fragen. Und vielleicht mal weiter Informationen hier posten.

    Gruß Joachim

    Ich habe beim Medel-Service nachgefragt und bekam die allgemeinen Videos zur Kopplung etc.. Ich habe dann das CI und Hörgerät neu gekoppelt, und das Streamen auf beide Ohren funktionierte. Wenn ich jedoch den Fernseher und AudioLink ganz abschalte, muss ich das Hörgerät wieder neu koppeln, d.h. abschalten und wieder einschalten, solange das rechte Verbindungssymbol flackert; beim CI bleibt die Verbindung erhalten.

    Allerdings muss mein AudioLink in einer bestimmten Position stehen, sonst höre ich nur auf dem CI, vermutlich irgendein Wackelkontakt. Das Audiokabel habe ich schon umgekehrt.

    Hallo Joachim,

    danke für die Info. Ich kam ja zufällig zu dieser Streamingmöglichkeit, weil mir der Akustiker ein Audibel HG (baugleich mit Starkey) angepasst hat, und das Streamen von allein funktionierte. Traurig, dass auf der deutschen homepage dies nicht steht und beim Medel Service dies nicht gewusst wird. Ich verstehe da auch nicht, dass das Streamen vom Audiolink XT zum HG nicht funktioniert, zumindest weiß ich nicht, wie man das einstellen kann.

    Gruß Kurt

    Hallo Mosi67,

    auch ich bekam bei der EA mehrere Blister Battetien von verschiedenen Herstellern. Bei einer Verpackung fehlte die Abklebung auf der Rückseite (Originalverpackung), sie hielten keine vier Stunden. Ich meine, dass sie von Varta waren.

    Hallo Uwe,

    ich stimme Sheltie zu.

    Ich bin in der gleichen Situation wie du. Ich teste gerade das Hg Vitality von Audibel (baugleich mit einem Starkey) und habe festgestellt, dass ich mit dem iPhone auf beide Ohren streamen kann (dürfte nach Auskunft von MedEl gar nicht sein). Mit Android sind viele kompatibel. Mit dem AudioLink XT geht beidohriges Streamen leider nicht. Mein Problem ist aber, dass ich praktisch gleichzeitig "zwei Ohren anpasse" und Feinheiten beim Anpassen nicht oder kaum wahrnehme.

    Gruß

    Kurt

    Hallo,

    mich interessieren eure Erfahrungen mit EAS und Hörgerät. Erst drei Wochen nach meiner EA hatte ich eine passendes Otoplastik, um die tiefen Töne über EAS zu hören. Anfangs dachte ich, ich höre und verstehe mit EAS schlechter, inzwischen ist es ausgeglichen, Musik ist klar besser; besser ist allerdings relativ. Beim Fernsehen streame ich mit dem AudioLink auf das CI, mit dem Hg höre ich über den Fernsehlautsprecher. Dabei muss ich beide Tonquellen so leise stellen, dass nur mit einem Ohr zu hören zu leise wäre; mit beiden Ohren ist es klar laut genug. Auch fällt mir auf, dass die Bässe bei EAS sehr, sehr tief sind, das muss eventuell bei der nächsten Anpassung geändert werden.

    Grüße

    Kurt

    Ok. Das Sonnet 3 funktioniert vermutlich nicht mit alten iPhones die nur "normales" Bluetooth haben. Aber das wäre für mich noch lange kein Anschlusskriterium, dann muss man halt auf ein neueres iPhone umsteigen. oder auf Android.

    Ich mache jetzt eine interessante Erfahrung. Ich brauche ein neues Hörgerät und teste gerade von Audibel das Vitality. Und ich kann damit problemlos mit meinem iPhone 13 auf den Sonnet 3 und das Hörgerät streamen oder beidohrig telefonieren. Laut Med-El dürfte das gar nicht gehen. Das zuerst getestete Hg von Resound konnte das nicht. Auch die Verbindung zum PC mit Windows 11 klappt problemlos.

    Bei dem ersten Hör- bzw. Verstehenstest war das Ergebnis für mich entsprechend enttäuschend. Besonders mir verrauschtem guten Ohr. Hier hörte ich selbst im CI Ohr fast nur rauschen.

    Ist das bei euch auch so gewesen? Einen so großen Unterschied zwischen gestreamtem und über das Mikrofon gehörten Wort kann ich mir nicht erklären.

    Beim letzten Hörtest wurde mein "intaktes Ohr" auch sehr laut beschallt und die Lautstärke nicht reduziert, obwohl ich darauf hinwies. Statt 46% Verstehen hätte ich sicherlich einiges mehr geschafft, aber ich weiß es ja.

    Beim Streamen/Mikrofon war anfangs der Unterschied sehr groß, ist inzwischen etwas kleiner. Beim Üben mache ich beides, mit Streamen verstehe ich besser.

    Ich muss mich korrigieren. Bei MED-EL wurde geschrieben, dass sie nicht mit ALLEN iPhones kompatibel sind.

    Ich habe den Sonnet 3 und ein Hörgerät. Vom Med-El Service bekam ich folgende Auskunft:
    „Geräte vom Hersteller Apple und Hörgeräte von Phonak sind für das bimodale Streaming leider nicht geeignet.“

    Folgender Link gibt ausführliche Auskunft über Kompatibilität für bimodales Streamen:

    AudioStream | Verbinden Sie Ihr Cochlea-Implantat mit externen Quellen
    AudioStream verbindet Ihr Cochlea-Implantat mit Ihrem Smartphone oder Tablet. AudioStream ist sowohl mit iOS als auch Android Smartphones kompatibel.
    www.medel.com

    Hallo @ci_joe,

    ich höre ohne EAS, muss aber den Lautsprecher direkt auf den Gehörgang halten. Die Stimmen sind sehr tief, Tagesschausprecher verstehe ich. Hätte ich nicht für möglich gehalten. Die Musik klingt allerdings sehr mäßig.

    Hallo @CLIM,

    ich hatte bisher RIC-Hörgeräte (Reciever-in-Canal), also mit dem Verstärker/Lautsprecher im Ohrpassstück. Deswegen passte meine Otoplastik nicht. Es ist bei Med-el so, wie Stier60 schreibt.

    Ich wünsche dir alles Gute für die OP.

    Grüße

    Kurt

    Hallo zusammen,

    am 13. Nov. 2024 hatte ich mich hier vorgestellt und Rat gesucht und gefunden. Zuvor war ich im Schwerhörigen-Forum "aktiv" und hörte dort zum 1. Mal den Begriff "EAS". Heute will ich kurz von der OP und den Erfahrungen mit dem CI berichten.

    OP: Am 26 Februar wurde ich in Freiburg operiert. Das Abschlussgespräch bei der Voruntersuchung war sehr knapp, etwas verkürzt etwa: "Sie haben alle Tests bestanden. Sie können operiert werden." Zum Glück war ich vorbereitet, und meine Fragen wurden mir kurz und bündig beantwortet. Die OP selbt mitsamt Narkose habe ich sehr gut überstanden, einzig ein neuer Tinnitus kam hinzu. Er hörte sich an wie der Warnton, wenn ein Müllwagen rückwärts fährt. Ich verband ihn mit dem Überwachungston im OP-Saal. Inzwischen hat er sich etwas verändert und ist so leise, dass ich ihn kaum noch wahrnehmen kann. Aber mein alter Tinnitus blieb, doch mit ihm kann ich gut leben. Nach fünf Tagen durfte ich heim, ich hatte nie Komplikationen. "Enttäuscht" war ich, dass ich mit dem Hörgerät nur mit höchster Lautstärke minimal hörte. Ich dachte, das sei es mit dem Restgehör und EAS (Irrtum, s.u.). Ungewohnt war jetzt, auf einem Ohr taub zu sein. Wenn jemand meinen Namen rief, hörte ich zwar das Rufen, konnte aber nicht orten, woher es kam, da das Richtungshören fehlte.

    Am 31. März war dann die Erstanpassung. Da ich kein geeignetes Ohrpassstück hatte (meine Hg mit dünnem Schlauch, Med-el braucht dicken), vorerst ohne EAS. Alle Elektroden funktionieren, die Töne klingen teils wie Hammerschläge auf Metall, alles sehr blechern und Stimmen robotermäßig. Bei der Logopädin verstand ich schon viel, aber wohl durch das andere Ohr, das zwar vertäubt war, aber trotzdem hörte. Ansonsten wäre es wirklich ein Wunder gewesen. Bei der Musiktherapie klangen alle Töne fast gleich, wobei der Klang eher einem Geräusch glich. Am zweiten Tag wurden Wochentage, Monatsnamen oder Zahlen auf mein Ohr gestreamt. Die meisten "verstand" oder erriet ich. Im Hörtest dann mit Störschall lag ich bei 9%, wobei bei allen Zahlen zumindest eine Ziffer richtig war. Die viereinhalb Tage waren anstrengend, Fortschritte klar erkennbar, das Team in Freiburg sehr gut und motivierend. Phantastisch klingen Vogelstimmen oder Grillen.

    Als ich dann zuhause im Freien meinen Schwiegersohn traf, verstand ich ihn beim direkten Gespräch so gut wie vor zehn Jahren. Das letzte Jahr war sehr schwierig mit dem Verstehen. Wir waren beide glücklich. Auch meine Enkel verstehe ich besser, überhaupt alle im 1:1 Gespräch. Auch im Lokal verstehe ich mehr als zuvor. Außer mit den verschieden Apps übe ich mit der Tagesschau. Inzwischen verstehe ich fast alles auch ohne Untertitel, je nach Sprecher mal besser, mal schlechter.

    Seit 9 Tagen habe ich ein passendes Ohrpassstück und kann mit EAS hören. Seitdem benutze ich meist dieses Programm. Die Töne sind z.T. zu tief, ich weiß nicht, ob ich mit oder ohne EAS besser verstehe. Die Musik klingt etwas besser, aber immer noch bescheiden. Am Montag geht es wieder zur Anpassung. Gestern hatte ich ein phänomenales Erlebnis: Ich telefonierte mit dem Iphone mit einem Bruder mittels Lautsprecher, verstand ihn schlecht, und hielt dann das Iphone an den Sprachprozessor. Sofort verstand ich ihn viel, viel besser. Beim nächsten Telefonat war es dann wieder umgekehrt, also je nach Stimmlage. Ich probierte dann, Nachrichten und Musik zu hören ohne Sprachprozessor. Und zu meinem großen Erstaunen hörte und verstand ich fast alles, wenn ich das Handy sehr laut stelle und direkt ans Ohr halte. Am anderen Ohr klingt es ohne Hörgerät besser. Also ist doch viel Restgehör geblieben beziehungsweise wieder gekommen. Da bin ich natürlich happy, auch wenn ich weiß, dass das nicht bleiben muss.

    Med-el: Ich habe mich wegen der Elektrode für Med-el entschieden, wohl wissend, dass die Vernetzung mit "fremder" Technik zu wünschen lässt. Was die Hörergebnisse und -erlebnisse anbetrifft, bin ich auch höchst zufrieden. Und dies war für mich der ausschlaggebende Punkt. Vielleicht wäre es mit Cochlear oder AB noch besser, vielleicht auch nicht. Vielleicht ließ ich mich auch von der "Werbung" Med-els verleiten. Da laut Arztaussage das andere Ohr auch operiert werden soll, spielt das auch keine große Rolle. Allerdings kann ich mich im Moment mit einer zweiten OP nicht recht anfreuden. Über vier Wochen war ich auf einem Ohr taub. Die Vorstellung, ohne Sprachprozessor gar nichts mehr zu hören, macht mir "Probleme". Aber das hat Zeit. Ich habe jetzt das Problem, ein neues Hörgerät zu finden, das mit Med-el harmoniert. Dazu kommt, dass Med-el nicht mit dem Iphone und Hörgerät kompatibel ist. Vor Jahren wechselte ich wegen der Hörgeräte (mfi) von Android zum Iphone, jetzt also Rolle rückwärts. Die ersten Wochen hatte ich häufig Verbindungsprobleme zwischen Sprachprozessor und Iphone: mal kam sie gar nicht zustande, dann 2 Sekunden oder 20, dann abrupt abgfebrochen, ohne dass ich etwas am Iphone gemacht hätte. Seit gut einer Woche scheint sie stabil zu sein. Den AudioLink XT habe ich erst seit ein paar Tagen und nur kurz am Fernseher ausprobiert. Ich muss dann die Lautstärke beim Sprachprozessor ganz stark reduzieren.

    Nun habe ich viel geschrieben und möchte allen Mut machen, die noch ihre Zweifel haben. Auch ich hatte diese Zweifel, da ich ja auch jetzt noch ohne Hörgerät und Sprachprozessor viel höre und verstehe. Doch mit beiden ist das Hören und Verstehen weniger anstrengend und jetzt schon einiges besser.

    Hörst bzw. verstehst Du wirklich das meiste oder kombinierst Du bereits und Du verstehst ggf. nur dann wenn antlitzgerichtet kommuniziert wird!? Nebenbei gesprochen wirst man nicht mehr so ohne weiteres verstehen

    Ich verstehe es, wobei natürlich der Zusammenhang hilft. Im Lippenlesen bin ich ich schlecht.

    Hallo, ich möchte mich kurz vorstellen. Ich heiße Kurt und lese seit einiger Zeit in diesem Forum mit.
    Seit knapp 20 Jahren trage ich Hörgeräte, zuletzt Phonak Audeo M90. Mein Sprachverstehen wurde/wird immer schlechter, da extreme Hochtonschwerhörigkeit. Auch in ruhiger Umgebung habe ich große Probleme. Grundsätzlich verstehe ich im Freien die Leute viel besser als in geschlossenen Räumen. Lautsprecherdurchsagen verstehe ich praktisch gar nicht, auch wenn ich z.B. in der Kirche sehr nahe am Lautsprecher sitze.
    Im Sommer habe ich 7 Wochen von Oticon das neue Intent getestet, brachte aber kaum Verbesserungen,bei manchen Personen z.T. auch Verschlechterungen. Deswegen empfahl mir die Akustikerin die Geräte von Starkey Genesis. Dort würden die hohen Töne nicht komprimiert und verschoben, sondern verstärkt, erklärte sie mir. Und in der Tat hörte ich wieder Zischlaute. Toll waren die Vogelstimmen, und auch beim Musikhören hörte ich wieder manche Töne mehr. Aber das Sprachverstehen hat sich kaum verändert. Im Auto verstand ich die anderen genauso wenig wie bisher. Beim Fernsehen nur die Tagesschausprecher-innen; wenn ich Filme mit Untertiteln anschaue, verstehe ich praktisch jedes Wort, auch wenn mal der Wortlaut vom Text abweicht. Beim Phonak kann ich direkt streamen, verstehe aber auch da die Filme nicht.
    Erwähnen will ich noch, dass ich früher sehr gut hörte, aber das reine Sprachverstehen schon immer "mäßig" war, z.B. Liedtexte, Fremdsprache, fremde Dialekte. Inzwischen bin ich knapp 70, möchte aber meine Enkel verstehen.

    Eine HNO-Ärztin empfahl mir schon vor Jahren ein CI, die Akustikerin jetzt auch. Was mich noch hindert: Wenn jemand eine angenehme Stimme (Frequenz) hat, gut artikuliert und und nicht zu schnell spricht, verstehe ich das Allermeiste auch ohne Hörgerät, wenn die Bedingungen ideal sind, d.h. kaum Hintergrundgeräusche und nur einer redet. Im Dezember habe ich eine Voruntersuchung in Freiburg. Mich interessiert vor allem: Wer hatte ähnliche Ausgangsbedingungen und hat welche Erfahrungen gemacht.
    Hier meine Werte:
    125-250-500-750-1k-1,5k-2k-3k-4k-6k-8k
    R 18-18-30-40-60-95-95-85-100-100-105
    L 20-25-40-45-55-90-90-90-85-115-105