Ein kleines Update:
Ich habe jetzt mehrfach die Rückmeldung bekommen, daß es sehr schwierig ist, die Lautstärke von weit auseinanderliegenden Tönen zu vergleichen, also etwa von sehr tiefen mit sehr hohen Frequenzen.
Ich habe jetzt den "Round Robin" Test dahingehend verändert, daß in den ersten Runden möglichst nahe liegende Töne verglichen werden, und erst in den letzten Runden die weit auseinanderliegenden. So kann man sich Runde für Runde in dem Test vorarbeiten und die Ergebnisse verfeinern, bis man an einen Punkt kommt, wo man meint, der Vergleich wird zu schwierig. Bis dahin dürften aber schon gut brauchbare Meßauswertungen entstanden sein.
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Etwas anderes, eine Beobachtung bei mir:
Der Klaviertest für Frequenzabgleich hat sich bei mir wochenlang als sehr zuverlässig erwiesen, die Ergebnisse waren reproduzierbar, die Meßergebnisse sahen immer wieder sehr ähnlich aus.
Vor ein paar Tagen war ich kurz und heftig krank, eine Art Magen-Darm-Grippe. Danach waren meine Meßergebnisse im Frequenzabgleich erheblich anders, und ich bin erstmal etwas verunsichert. Fürs erste vermute ich, die Krankheit hat auch Hörempfinden und Nervenbahnen beeinträchtigt, und sei es nur z.B. durch Elektrolytmangel oder ähnliches, und ich gehe erstmal davon aus, daß das vorübergehend ist und die vorherigen Meßergebnisse sich schließlich wieder zeigen werden.
Wichtig ist auf jeden Fall die Beobachtung, daß der Gesundheitszustand die Hörwahrnehmung deutlich verändern kann und sich das auch in Meßergebnissen zeigt. Und daß es deshalb sinvoll ist, in zeitlichen Abständen die Messungen zu wiederholen, um zu sehen, welche Trends konstant bleiben und wie groß natürliche (oder in diesem Fall krankheitsbedingte) Schwankungen sein können.