Die ambulante Reha ist eher ein Termin, zu dem man hin geht. In meinem Fall dauert dieser Termin eine Stunde. Dadurch leidet der normale Alltag nicht. Aber das muss jeder für sich entscheiden, was das Beste für einen ist.
Posts by kerberos
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Ich wollte hier noch einmal ein Feedback geben. Gestern hatte ich erneute CI Anpassung. So richtig verstehe ich es noch nicht und muss es für den Moment hinnehmen. Der Akkustiker hat die Tonkurve leicht angepasst und ich konnte die Doppelung nicht mehr wahrnehmen. Tatsächlich ist es wohl eher ein unterschiedliches Hören eines Tonspektrum, als eine Latenz an sich.
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Auch hier gibt es sicherlich unterschiedliche Vorgehensweisen. In meinem Fall habe ich in den ersten zwei Terminen für 14 Tage jeweils alle zwei Tage in das nächste Programm gewechselt. Dadurch wurde die Leistung stetig erhöht. Nach den 14 Tagen ging es dann in die ersten Feinanpassungen. Jetzt 3 Wochen später kann ich ruhig gesprochene Wörter in ruhiger Umgebung schon recht gut erkennen. Aber auch hier, jeder Mensch ist anders, auch die Akkustiker und dahinter liegenden Firmen mit den Vorgehensweisen.
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Joy2303 wo wurde dein Kind implantiert und aus welchen Bundesland seid ihr?
Ich glaube es geht um Sie selbst, aber möchte die Kinder nicht zu Hause allein lassen.
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Ich zweifle sehr stark, dass man die CI Versorgung als Hype betiteln sollte. Am Ende ist es doch so, dass man selbst aus seinen eigenen Lebensumständen sich dafür oder dagegen entscheidet. Meine hohen Töne sind quasi tot. Die Ärzte haben stets gerätselt, warum mein Wortverständnis so gut war. Selbst im Krankenhaus sagte er wortwörtlich "Ich verstehe das nicht. Laut den Unterlagen müssen Sie dringend ein CI kriegen und ich müsste mich mit Ihnen nicht unterhalten können." Das war vor vielen Jahren. Er hat die Entscheidung mir überlassen, was ich daraus am Ende machen. Die Indikation war klar gegeben, aber ich persönlich fand mich noch zurecht.
Mittlerweile habe ich selbst festgestellt, dass das hören anstrengend wird und ich vieles nicht mehr verstanden habe. Dann ist das doch der Weg und ich habe mein CI erhalten.
Ich will einfach nicht glauben, dass jemand sich ein CI verpassen lässt, wenn er doch mit einem UP HG zufrieden ist.
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Wow! Großartig, dass das so toll bei dir klappt!!! Willkommen bei uns!
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Das ist nicht unbedingt verwerflich, dass du deinen Arzt blind vertraut hast. In diesem Augenblick solltest du aber (leider) dich wirklich um die nächsten Schritte kümmern. Das ist noch ein langer Weg und bin auch enorm überrascht, dass dir keiner den Weg aufgezeigt hat.
Zu deinem schwindelähnlichem Gefühl: Ich hatte sowas ähnliches. Eine Art ziehen im Ohr, was so ein bisschen das Gleichgewichtsorgan angeregt haben könnte. Oder eben auch Einbildung. Wer weiß.
Mein Akkustiker hat das aber langsam gestartet und über die Tage stetig die Leistung erhöht. Und siehe da, das "Schwindelgefühl" war dann nicht mehr, als wir bei einer deutlich höheren Leistung waren. Mitnichten wäre sowas innerhalb von drei Terminen alles fertig. -
Ein guter Hinweis, den ich nicht erwähnte: Diese Wahrnehmung und Tests habe ich jeweils ohne Zusatzhilfen und ohne direktes Streaming gemacht. Also die jeweiligen Mikros des HGs und CIs verwendet.
Wenn ich Streame kann ich das nicht so deutlich oder gar nicht ausmachen. Das liegt primär daran, dass das HG noch sehr dominant ist. -
Hallo Zusammen,
mich interessiert euer Erfahrungsschatz. Seit gestern ist das CI nun in einer gewissen Lautstärke eingestellt, dass ich bei ausgeschaltetem HG durchaus einige Wörter im normalen Gespräch verstehen konnte. Ich bin sehr happy mit diesem Fortschritt.
Am Abend habe ich zu Hause gemerkt, dass bei einzelnen knackigen Tönen eine Latenz hörbar ist. Ich hab mir dann z.B. ein Metronom geschnappt und kann die Töne klar auseinander halten. Zuerst rechts (HG) dann links (CI). Der Versatz ist sehr deutlich.
Jetzt habe ich aber auch extra ein Cochlear CI, da ich auch der anderen Seite ein Resound Quattro habe. Sprich die sollten kompatibel genau dieses Problem entgegenwirken. Dachte ich.
Der Akkustiker meinte heute Morgen nach Rücksprache mit weiteren Kollegen, dass das eigentlich nicht sein kann. Und wenn eine Latenz da wäre, dann wäre das CI schneller. Man vermutet, dass ich ein Klangspektrum auf dem HG zuerst wahr nehme und ein anderes Klangspektrum auf der CI Seite.
Für mich ist das gerade nicht nachvollziehbar und erklärbar. Gerade bei Nutzung eines Metronom ist das „Klack“ relativ klar sauber kurz prägnant und ich höre statt einem Klack eben zwei hintereinander. Einen sehr tiefen im HG und einen sehr hohen im CI
Hatte das jemand schonmal? Hat jemand eine Idee, wie ich das noch weiter für mich testen kann?
Grüße
David -
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Ich war ja in der gleichen Klinik. Die Pneumokokken Impfung wird da schon als Voraussetzung gesehen. Ich hatte knapp 3 Wochen Vorlauf. Nach zwei Wochen ist die volle Wirkung da. Ich würde es pragmatisch machen, geh einfach zu deinem Hausarzt und hau das Zeug rein.

Wichtig ist noch, was in diesem Schreiben "sehr" missverständlich oder sogar falsch formuliert ist: Die Hämophilus Influenzae Typ B brauchst du auch, ist aber in Deutschland nicht beschaffbar und muss aus der Schweiz importiert werden. Bei mir war das auch nach der OP okay.
Hiberix nennt sich der Impfstoff.
Bei meiner Krankenversicherung war der Ablauf so: Der Arzt stellt ein Rezept aus, du gehst zur Apotheke und die stellen die Kostenanfrage an die Kasse. Nach Genehmigung bestellt die Apotheke das Hiberix.
Falls du noch mehr Infos oder Details brauchst, dann gerne im nicht öffentlichen Teil des Forums oder via direkter Nachricht privat. -
Das würde ich auch als den sinnigsten Weg empfinden!
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Das tut mir leid! Waren die OP Kapazitäten nicht mehr vorhanden? Hast schon neuen Termin?
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Zudem sollte man erwähnen, dass es kommen "kann", aber nicht muss. Ich hatte keinerlei Schwindel.
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Ich war auch überrascht über mein Ohr und hab schon gedacht, dass die Ärzte falsch zusammen gebaut haben.

Gib dem Ohr Zeit, dann sieht das wieder super aus!

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Spannend, was ihr so berichtet. Ich hatte dein Eindruck, dass mein Druckverband sehr human war. Jedenfalls bei weitem nicht so wie ihr das beschreibt. Und ich bin da eigentlich eher schmerzempfindlich. Nen Schrecken habe ich auch bekommen, als ich dann zum ersten Mal mein Ohr gesehen habe. Hab schon gedacht die haben das falsch zusammen gebaut.
Mega Segelohr! Aber war nur geschwollen und paar Tage später war alles gut. Das einseitige Hören ist wirklich ne Herausforderung. -
Jeder muss so seinen Weg wählen. Ich habe es auch alles ziemlich schnell von Entscheidung bis zur OP gemacht, damit ich erst gar nicht ins grübeln komme.

Herzlich Willkommen, alles Gute und viel Erfolg auf deiner Reise!
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Ich bin mir sicher, dass es auch hier Unterschiede gibt, bei dem ich keine Erfahrungen habe. Ich kann dir nur "meinen" initialen Verlauf aufzeigen:
Erstanpassung knapp 5 Wochen nach der OP. Dann gehen die nächsten 4 Termine im Wochenrhythmus bei mir weiter. Mehr Termine habe ich noch nicht, da die EA noch vor mir liegt.Uniklinikum Essen mit dem CIC Bagus in Essen.
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Ich verstehe, was du meinst. Gebe nur zu bedenken, dass Unternehmen sich in einem Supportfall auch gerne mal raus ziehen, wenn das Gerät nunmal nicht gelistet ist. Das ist dann eine persönliche Risikoabwägung.
Unabhängig davon, ob nun ein Protokoll standardisiert ist, oder nicht.
Ansonsten hilft nur seine Favoriten zu nehmen und die technischen Spezifikationen zu lesen, ob alles an Board ist. -
Ich bin ein Apple Nutzer, deswegen kann ich da wenig zu Android Modellen sagen. Ich habe aber diese Seite von Cochlear gefunden, bei dem man Handymodelle auf Kompatilibität prüfen kann: https://www.cochlear.com/global/de/compatibility
Und da werden schon nur noch die Google Pixel und Samsung Handys überhaupt als Auswahlmöglichkeit mit Android angezeigt.