Posts by Caro76

    Soooo, wieder zuhause, OP überstanden 8)

    Alles ähnlich wie beim letzten Mal, evtl. weniger postoperativer Extra-Tinnitus (ein bisschen Extra-Dröhnung ist da, aber die wird verschwinden).

    Schwindel ist auch wie beim letzten Mal. Alles etwas schwummerig wie bei einem grippalen Infekt, bissl schwach auf der Brust noch.

    Kenn ich alles und seh es entspannt.

    Ich freu mich einfach, es jetzt hinter mir zu haben :):):):)

    Auch wenn Schwindel aufkommen sollte:

    es ist sehr wahrscheinlich eher eine Episode. Und Episoden haben wir doch schon immer geschafft 😁

    Danke dir für die aufbauenden Worte :)

    Stimmt, mit Episoden hat wahrscheinlich jede/r hier mittlerweile genügend Erfahrungen ;)

    Es ist halt immer die Angst dabei, dass es mehr wird als eine Episode.

    Aber wird schon werden. Ich mach mich ja auch gerne mal verrückt 8o

    Angst will ich fir nicht machen,nur ,dass es eben passieren kann: 1 Tag nach der OP hatte ich einen totalen Gleichgewichtsorganausfall.Ich musste lernen wieder gerade zu laufen.Mit fleissigen Training habe ich ca.1,5 Jahre gebraucht wieder so arbeitsfähig zu werden ,wie vorher.

    Absolute Horrorvorstellung für mich =O

    Davor habe ich tatsächlich auch am meisten Angst, dass das passiert. Nach der ersten OP hatte ich nur ca. eine oder zwei Wochen leichten Schwindel, so als hätte ich nen stärkeren grippalen Infekt. Da ist einem ja auch schwummerig.

    Ich hoffe, das läuft diesmal ähnlich.

    Ich bin seit meinem Hörverlust schwer depressiv geworden und in Behandlung. Könnte mein Seelenzustand mit CI besser werden? Hat jemand Erfahrung?

    Ja ich. Allerdings war das erste Jahr mit CI schon noch sehr anstrengend und mit vielen Höhen und Tiefen verbunden. Aber danach ging es stetig bergauf und ich bin sehr froh, dass ich mich dazu entschieden habe.

    Es ist einiges an seelischer Last dadurch von mir abgefallen.

    Also ich fand das toll 🤭

    Auch die Frisur durch den Druckverband. Hinreißend!

    Oh ja. Meine Haare fanden das sogar so toll, dass sie auch ohne Druckverband nichtmehr nach unten wollten ^^

    Moin wie lange musstest ihr den Druckverband denn ertragen? Ich meine mich zu erinnern, dass es bei meiner ersten OP nur zwei Tage mit Druckverband war.

    Die gesamten 4 Tage, die ich im Krankenhaus war. Da waren die sehr streng. Hätte ihn auch zuhause noch ein paar Tage dranlassen sollen, aber das war das erste, was ich mit vom Kopf gerupft habe, als ich zuhause war.

    Ich empfand den als sehr schmerzhaft, egal wer ihn gewickelt hat. Und da ich auch vorher schon öfter gelesen hatte, dass manchen Krankenhäuser den schon am nächsten Tag abmachen, war es für mich noch schwerer zu ertragen. Quasi "unnötige" Schmerzen, nur, damit es nach Protokoll geht.

    @ Caro: du wirst auch das hinter dich bringen und dann erwartet dich eine weitere Hörentwicklung mit vielen Überraschungen!!!

    weiß ich ja ;) aber verzichten könnt ich trotzdem darauf :S

    Man muss aber zwischen Druckverband und Druckverband unterscheiden.

    Ich fand alle schlimm. Auch die, die ich bekommen habe mit meiner Bitte, doch etwas sanfter zu wickeln.

    Da hieß es nur: " das muss so fest" :S

    Der Verband usw. sind doch absolut zweitrangig, oder? Das Wichtigste ist doch die erfolgreiche OP, das Funktionieren aller Elektroden und das Verstehen und Hören mit dem Prozessor.

    Ja na klar 8)

    Lass mich halt ein bisschen jammern ;)

    ich bin seit Juni, also seit 6 Wochen, mit dem zweiten CI unterwegs.
    Mein erstes CI bekam ich zu Weihnachten 25, nachdem ich durch Meningitis voriges Jahr komplett ertaubt bin. Seit ich das zweite CI habe, ist das Sprachverständnis noch mal deutlich besser geworden. Und damit meine ich nicht den Sprachtest im Labor, bei dem ich 85-90% Einsilbenwörter verstanden habe, sondern das Verstehen von Sprache im Alltag und das vor allem mit Störgeräuschen. Also die echte Welt.

    Wow, bei dir scheinen die Fortschritte ja rasant vonstatten zu gehen :thumbup:

    Ich habe für die erste Seite ein Jahr gebraucht, um einigermaßen zufrieden zu sein und zu verstehen.

    Aber wer weiß, vielleicht überrascht mich die zweite Seite ja im positiven Sinne 8)

    Jedenfalls bin ich entspannter als damals. Nur auf die OP habe ich nicht so richtig Lust, vorallem nicht auf den Druckverband.

    Hallo ihr lieben,

    vor fast genau 2 Jahren bekam ich mein erstes CI. Auf der anderen Seite noch HG.

    Nun kommt in 3 Wochen Nummer 2. Ich bin schon so sehr gespannt und es gibt natürlich das ein oder andere, worüber ich mir Gedanken mache.

    Meine Ohren waren schon immer gleich schlecht (noch ca. 10% Restgehör das noch mehr schlecht als recht mit HGs ausgeglichen werden konnte).

    Nun trage ich seit ca. einem halben Jahr nur noch mein CI und benutze kein HG mehr, da mich die beiden unterschiedlichen Klänge nur kirre gemacht haben.

    Wie sind denn eure Erfahrungen bezüglich beide CIs auf den "gleichen Klang" zu bringen? War das relativ einfach oder Bedarf das drölfzig Einstellungen, bis man sich da einigermaßen annähert?

    Und ging bei der zweiten Seite alles etwas schneller mit dem Verstehen?


    Ich bin auf eure Erfahrungen gespannt :)

    Alles was Kosakenzipfel schrieb :thumbup:

    Bei mir ähnlich, vor 20 Jahren die ersten Hörgeräte und seitdem hat sich mein Gehör gleichmäßig soweit verschlechtert, dass ich vor 2 Jahren das erste CI bekam. Das zweite folgt nächsten Monat.

    Seit einem halben Jahr höre ich nurnoch einseitig mit meinem CI, weil das Hörgerät auf der anderen Seite mit keinen Mehrwert mehr bringt.

    Fast ein Jahr lang war für mich auch das Gefühl, alles eher über einen Kopfhörer zu hören, und nicht wirklich räumlich.

    Es war alles "zu nah dran".

    Jetzt sind knapp 2 Jahre auch noch nicht so viel, aber ich kann zumindest sagen, dass sich im letzten halben Jahr noch einiges getan hat.

    Oft vergesse ich, dass ich mit CI höre, auch wenn die Stimmen natürlich nicht mehr exakt so klingen wie mit dem natürlichen Gehör.

    Aber ich bin der Überzeugung, dass da die Zeit einfach für uns arbeitet. Je länger man nurnoch die CI Klänge hört, desto mehr vergisst man, wie es ursprünglich mal war und das neue Hören wird mehr und mehr zur Normalität.

    Ich bin davon überzeugt, dass ich in 5 Jahren oder so, mir so gut wie keine Gedanken mehr über den Klang machen werde, weil der dann einfach meine Normalität ist.

    Mittlerweile ist auch dieses Kopfhörergefühl verschwunden (weitestgehend) und ich nehme auch meine Umgebungsgeräusche war, in den verschiedenen gegebenen Abständen. Und das sogar, obwohl ich ja nur mit einem Ohr höre.

    Du bist erst seit ein paar Monaten versorgt, da tut sich noch extrem viel.

    Keine Panik, Clara.

    Tinnitus nach der OP ist völlig normal. Da wurde schließlich ganz schon viel gebohrt, gefräst und geschnitten.

    Das war auch laut, so nah am Ohr. Dazu kommt die Wundflüssigkeit, die sich noch rund um die OP Stelle sammeln kann und wieder abfließt.

    Ich hatte direkt nach der OP die ersten Nächte so starken Tinnitus (nicht durchgängig stark aber dafür oft sehr plötzlich), dass ich davon sogar Nachts wach wurde, weil es manchmal einfach geknallt hat oder ich dachte, direkt neben meinem Bett startet ne Harley Davidson.

    Das hatte mir auch ganz schön Angst gemacht, obwohl ich Tinnitus erprobt bin. Das wurde aber wieder besser. Wie lange genau das angehalten hat, kann ich garnicht mehr sagen, ob ein paar Tage oder paar Wochen. Jedenfalls ging es vorbei und mein Tinnitus hat sich wieder auf das Normalmaß eingependelt und ist wie vor der OP.

    • Man erhöht die psychologisch extrem wichtige "Selbstwirksamkeit" - man kann (in gewissem Rahmen) beeinflussen, was mit seinem Gehör passiert: Durch die Entscheidung für eine "Hörreise", beginnend mit der Entscheidung für die OP, durch Hörtraining, den Austausch mit anderen Betroffenen, durch Erlernen und Nutzen von vielen kleinen Dingen, die einem das Leben als Schwerhöriger erleichtern, durch das bewusste Hinhören und sich Erfreuen an dem was man kann, und es immer weiter zu verbessern, anstatt jeden Tag zu beklagen, was man nicht mehr kann. Man wird viel aufmerksamer und kann sich z.B. an einem kleinen zwitschernden Vogel freuen, statt es wie früher als selbstverständliches oder gar störendes Hintergrundgeräusch hinzunehmen.

    Genau das.

    Ich muss sagen, durch das Leben mit CI habe ich mich persönlich enorm entwickelt.

    War ich früher sehr ungeduldig und alles musste sofort funktionieren/ perfekt sein, so weiß ich heute, dass vieles einfach seine Zeit braucht (nicht nur das Hören mit CI, sondern ganz allgemein).

    Und ich bin allgemein dankbarer geworden. Und habe gelernt, das zu schätzen, was ich habe/kann, anstatt mich darauf zu konzentrieren, was ich nicht kann/habe. Das war früher alles nicht so.

    Das alles hat sich innerhalb des ersten Jahres mit CI entwickelt.

    Man kann sagen, das CI hat meinen Charakter zum positiven geformt. Und das ist einfach.... total cool 8):love:

    Ich habe vor schon sehr langer Zeit von einer psychologischen Studie gehört, und das fand ich so faszinierend, dass es hängen geblieben ist:

    Die Studie besagt, dass sich das Zufriedenheits-Level zweier Menschen nach einer einschneidenden Begebenheit nach 10 Jahren wieder angleicht.

    In diesem Beispiel war es ein sehr hoher Lottogewinn und ein Unfall mit daraus resultierender Querschnittslähmung.

    Am Anfang geht es diesen beiden Menschengruppen natürlich extrem unterschiedlich gut/schlecht (zuvor waren beide auf ähnlichem Level), aber nach 10 Jahren hat sich die Zufriedenheit beider wieder angeglichen.


    Vielleicht hilft das dem/der ein oder anderen ein wenig, wenn es einem gerade den Boden unter den Füßen weggezogen hat durch einen Schicksalsschlag.

    Liebe Caro, danke dafür. Wie kommst du mit CI zurecht? Ich vermisse mein altes Ich so sehr, dass es schmerzt.

    Das kann ich gut verstehen. Das dauert, mit dem Verlust klarzukommen. Aber es wird besser, versprochen.

    Mittlerweile habe ich mein CI seit 1,5 Jahren und ich bereue es absolut nicht. Es ist nicht alles perfekt, aber das ist das Leben nunmal nicht.

    Ich werde im Sommer mein zweites Ohr machen lassen. Und ich freue mich tatsächlich drauf. Vielleicht nicht unbedingt aufs Krankenhaus (auch wenn das halb so wild war) und auch nicht auf die ersten Wochen nach der Aktivierung... aber darauf, wenn sich alles eingespielt hat und ich endlich wieder zwei Ohren habe.

    Clara Liebe Clara, ich kann dich gut verstehen. Wenn man sein Gehör so plötzlich wie du verliert, ist das ein Schock, mit dem man erstmal zurecht kommen muss. Wenn einem dann von der Möglichkeit eines CIs erzählt wird und man sich selbst dann darüber informiert, ist das der nächste Schock, wenn man erfährt, dass das Hören so "anders" sein wird und viel Übung erfordert.

    Das alles in so kurzer Zeit zu verdauen, stelle ich mir sehr schwer vor, vor allem, wenn man noch ab und zu mit Depressionen zu kämpfen hat (das habe ich hoffentlich in einem deiner Beiträge richtig verstanden).

    Bei mir ging alles vor knapp 20 Jahren los, auf beiden Ohren. Erste Hörgeräte, leichte Schwerhörigkeit. Das war für mich damals schon Katastrophe genug. Hörgeräte mit 30! Für mich ganz schlimm.

    Das war aber nur der Beginn meiner "Reise". Meine Ohren wurden über die Jahre gleichmäßig immer schlechter. Und jeder Gang zum Akustiker, um die Hörgeräte nach zu justieren, jeder Hörtest, waren für mich die Hölle. Ich hab jedes Mal danach geheult wie verrückt.

    Nun hat sich meine Ertaubung auf fast 20 Jahre erstreckt. D.h. langes, häppchenweises Leiden. Was für mich auch sehr sehr schlimm war, aber trotz allem hatte ich Zeit, mich damit auseinander zu setzen.

    Für dich kam das alles auf einmal. Die Katastrophe also komprimiert auf eine sehr kurze Zeitspanne dafür aber so richtig auf die 12.

    Für mich war der letzte Schritt zum ersten CI auch nochmal heftig, aber durch meinen langen Leidensweg bestimmt besser zu ertragen als ohne Ankündigung. Und trotzdem hab ich mich verrückt gemacht, gelesen und gelesen. Mich versucht auf das Positive zu konzentrieren um dann doch immer wieder von den negativen Möglichkeiten gepackt zu werden.

    Was ich damit eigentlich sagen möchte:

    Ich verstehe dich sehr gut. Aber versuche, dich nicht allzu verrückt zu machen. Man kann sich das Hören mit CI nicht wirklich vorstellen, bis man es dann tatsächlich hat.

    Und, das sage ich jetzt mal so laienhaft: Was hast du zu verlieren? Dein Ohr ist ja schon taub. Wenn es hart auf hart kommt, lässt du das CI eben wieder weg (aber erst solltest du dem Hören damit eine echte Chance gegeben haben, also mindestens ein Jahr). Und alles ist wieder so, wie es jetzt eh schon für dich ist.

    Und an alle, die hier so genervt sind: Lest doch einfach nicht mehr mit und hört auf zu kommentieren. Kann doch nicht so schwer sein.

    Interessant. Für mich sind die unterschiedlichen Klänge von CI und gesundem Ohr gar kein Problem. Und Kosakenzipfel berichtet auch, dass beim ihm HG+CI funktioniert. Vielleicht war dein HG nicht richtig mit dem CI synchronisiert, hinsichtlich Verzögerung und Lautstärke? Aber wenn du sowieso bald ein zweites CI bekommst, würde ich da jetzt auch nicht mehr groß experimentieren. Mit dem zweiten CI wird es bestimmt besser funktionieren, weil es gleich klingt und keine Synchronisation nötig ist.

    Das Hörgerät habe ich beim Akustiker mit dem CI synchronisieren lassen und es wurde auch versucht, es im Klang dem CI ein wenig anzupassen. Hat nur nichts gebracht.

    Mir wurde von meiner Audiologin auch gesagt, dass sowas bei starker Schwerhörigkeit auf dem HG Ohr vorkommen kann. Weil ich da ja auch nichtmehr "natürlich" und gut höre, trotz HG.

    Naja, es ist wie es ist und ich komm klar.

    So habe ich im Sommer wenigstens keine Zweifel mehr, ob ich das richtige tue. Weil schlechter kanns ja nicht mehr werden ;)

    Aus meinen "Only-CI-Touren" am Anfang (habe das ähnlich wie du gehandhabt) ist übrigens mittlerweile, nach 1,5 Jahren, komplett "Only-CI" geworden. Ich trage mittlerweile nur noch das CI, da ich mit der Kombi CI/HG so gar nicht mehr zurecht gekommen bin. Zwei so unterschiedliche Klänge rechts und links haben mir letztendlich das Verstehen eher erschwert als erleichtert.

    Das hat aber ein gutes Jahr gedauert, bis ich tatsächlich nur noch mit einem CI auf der rechten Seite zurecht kam.

    Habe mich mittlerweile an die Einohrigkeit gewöhnt. Wenn ich testweise mal das HG dazu nehme, ist das Hören sehr anstrengend geworden.

    Ich bin aber froh, dass im Sommer mein zweites CI kommt und erhoffe mir dadurch noch mehr Verstehen. Und natürlich auch wieder Richtungshören, was gerade total auf der Strecke bleibt.

    Genau so etwas meinte ich.

    Denke auch, dass das mit dem passenden Material doch gehen müsste. Da mache ich dann statt Fell noch abgeschnittene, eignene Haare dran, dann sieht man den Rondo nicht mal mehr. 🤣😉

    Genau den Effekt habe ich bei Wind, wenn ich meine Haare offen trage. Da sind die Windgeräusche wesentlich leiser. Mit Zopf und einem Rondo, das dem Wind komplett ausgeliefert ist, ist der Wind sehr laut.

    Haber auch schon über so Fellüberzieher nachgedacht ^^

    Ich stehe auch gerade vor der Entscheidung ob Sonet oder Rondo. Wie sieht es beim Rondo aus mit dem Tragen von Kappen? Ich denke mal das es nicht geht oder?

    Kappen und Hüte gehen (bei mir) nicht. Der Rand geht hier direkt über das Rondo und verschiebt es dann auch. Von den Geräuschen garnicht zu sprechen.

    Mützen im Winder, die ganz darüber gehen, funktionieren für mich.