Posts by Merudian

    Cito Sehr interessant, danke!

    Dass bei der Einstellung der Schwellenwerte meine aktive Mitarbeit notwendig ist ist mir bekannt. Ich hatte seinerzeit bei der EA aber rückblickend das Gefühl, dass es mir zu schnell ging - allein deswegen hätte ich hier eine erneute Anpassung.

    Hast du eine Idee, warum der Klang immer noch verzerrt ist und sich gar nichts tut hin zu einem natürlicherem, klaren Klang? Gibt es hier auch Einstellungsparameter, die hierfür verantwortlich sein könnten?

    Cito , danke für deinen Beitrag - du kennst dich ja echt super aus!

    Ich werde auf jeden Fall bei einem hoffentlich besseren Audiologen als mein jetziger darauf bestehen, dass meinen Problemen systematisch auf den Grund gegangen wird.

    Beim letzten Termin wurden nicht die einzelnen Elektroden überprüft - und das muss ja gemacht werden. Dann werde ich Neueinstellung der Schwellenwerte und der Mittelfrequenzen erbitten

    Ich habe in Bezug auf mein Problem (zunehmend verzerrter Klang mit negativem Einfluss auf das Sprachverstehen) von verschiedenen Seiten (Klinik, Akustiker) gesagt bekommen, dass u.U. eine komplette Neuanpassung vorgenommen werden könnte. Die bisherigen Anpassungen waren erfolglos.

    Das klingt nach einem drastischen Schritt, daher würde es mich interessieren, ob es hierzu im Forum Erfahrungen gibt.

    Vor allem würde mich interessieren, was bei euch der Grund für die komplette Neuanpassung war.

    Und auch, wie die Gewöhnung an die komplett neue Map lief.

    Und natürlich auch, ob es erfolgreich war und zu besserem Hören verholfen hat.

    Das würde mir sehr weiterhelfen.

    Vielen Dank und Grüße

    Merudian



    Ich selbst, habe mir in meiner Stadt einen Akustiker gesucht, unabhängig von der Klinik und parallel zu den Blocktagen. Nur das hat mich weitergebracht, plus eine gemeinsame Sitzung mit dem Cochlear Menschen.
    Man sollte über den Tellerrand schauen und alle Möglichkeiten nutzen, die uns gegeben sind, solange wir noch die Möglichkeit haben und erhalten.

    Schattentaenzer , das ist ein guter Tipp mit dem Akustiker vor Ort!

    Wie hast du es hinbekommen, dass jemand von Cochlear zu einer Sitzung dazukam?

    Das Verhalten des Technikers würde ich mir auch nicht bieten lassen!

    Auf jeden Fall solltest Du MedEl direkt kontaktieren.

    Ich drücke ganz fest die Daumen dass es da eine Lösung gibt!

    Songbird , ich werde der Klinik mitteilen, dass ich unbedingt einen anderen Audiologen brauche, weil ich einfach nicht mit dem jetzigen klarkomme.

    Und mal sehen, ob mir MEDEL direkt weiterhelfen ksnn.

    Danke für deine guten Wünsche!

    Hallo Merudian,

    definitiv würde es Sinn machen. Es ist zwar ein gewisser technischer und organisatorischer Aufwand, aber nach Absprache mit Klinik/Audiologen ist es möglich einen Techniker*in mit dazu zu holen und ALLES einmal genau durchzuchecken.

    Wünsche Dir weiterhin alles Gute.

    Mit freundlichem Gruß

    Thomas

    Stier60 , danke für den Tipp, einen Techniker hinzuziehen. Bei mir wäre das ja ein MED EL Techniker.

    Synni , das kann ja bei dir ganz anders laufen - und bei mir wird sich hoffentlich noch was tun.

    Mir würde es schon helfen, mal mit einem oder einer einfühlsameren und kommunikativeren Audiologen oder Audiologin zu reden. Aber in meiner Klinik kann man die sich nicht aussuchen.

    Ich habe auch schon überlegt, mal direkt MED-EL anzuschreiben, ob sie eine Idee haben, warum es bei mit den von MED-EL beschriebenen Hörerfahrungen nicht klappt. Da bin ich aber unsicher.

    Wenn ich auf der MED-EL Seite lese, was möglich sein soll, frage ich mich schon, woran das liegt, dass all das bei mir nicht funktioniert:

    Natürlichere Klangqualität

    • Voller, detailreicher Klang
    • Mehr Musikgenuss
    • Hervorragendes Hören in Stille und Lärm

      Meint ihr, es macht Sinn, bei MED-EL mal direkt nachzufragen?

    Hören mit CI braucht viel Zeit und ist ein ständiger, nie endender Prozess. Ich war anfangs auch unzufrieden weil ich nichts verstanden habe und der Klang der Stimmen auch verzerrt war. Bei mir hat es ungefähr 1 Jahr gedauert bis ich mit dem CI einigermaßen was verstanden habe. Mittlerweile habe ich mein CI drei Jahre und bin hochzufrieden. Ich kann wieder mit beiden Ohren hören und mein Tinnitus ist fast weg.

    NeffiNoelli und muggel Klar, Geduld ist unabdingbar. Was mich halt nervt: Sprache verstehe ich an sich gut - aber die Stimmen sind verzerrt, klingen zu tief und der Klang ist einfach mies. Und Musik ist ein grausliger Soundbrei, bis aufs Schlagzeug. Und eine Entwicklung hin zu einem besseren Klang kann ich nicht feststellen.

    Ich trage den SP den ganzen Tag, streame viel, vertäube mir das gute Ohr, damit das CI Ohr arbeiten muss.. und es klingt immer schlecht, unangenehm. Und das nach 1,5 Jahren mit Reha und stetigem Training.

    Und der Audiologe, bei dem ich kurzfristig einen Termin bekam, konnte mir nicht helfen. Er hat auf dem Computer rumgetippt, mir aber nicht erklärt, was er denn da tut. Und auf Rückfragen gab es keine Antwort

    Wenn ich bloß wüßte, woran dieser schlechte Klang liegt...wenn sich da nichts ändert, dann macht mir das CI echt zu schaffen und frustriert mich.

    Unzufrieden bin ich nicht mit meinem CI (ich bin einseitig implantiert seit 1,5 Jahren): es hat mir räumliches Hören wieder ermöglicht, ich habe ein gutes Sprachverständnis, streame Hörbücher und Podcasts.

    Was mich aber frustriert, ist der Klang: dieser ist immer noch verzerrt. Ich kann Stimmen unterscheiden, also ob Mann oder Frau. Aber es klingt so, als würde durch einen kaputten Lautsprecher gesprochen. Mein Audiologe sieht keine Möglichkeit, diesen verzerrten Klang zu entzerren, so dass es natürlicher klingt.

    Vielleicht brauche ich aber auch einfach noch Zeit? Kann es sein, dass sich nach 1,5 Jahren mein Gehirn noch anpassen muss?

    Hallo,

    Ich trage links ein CI (Rondo 3) und war bis vor kurzem rechts normalhörend.

    Nun habe ich rechts eine mittelgradige Schwerhörigkeit und brauche ein Hörgerät.

    Meine Frage ist nun, wie aufwendig die Anpassung eines Hörgerätes an das CI ist.

    Ist es vergleichbar mit einer normalen Hörgeräteversorgung?

    Ich würde mich über Erfahrungen von bimodal versorgten Forumsmitgliedern freuen,

    Danke und viele Grüße

    Merudian

    Hallo,

    Ich trage links ein CI (Rondo 3) und war bis vor kurzem rechts normalhörend.

    Nun habe ich rechts eine mittelgradige Schwerhörigkeit und brauche ein Hörgerät.

    Meine Frage ist nun, wie aufwendig die Anpassung eines Hörgerätes an das CI ist.

    Ist es vergleichbar mit einer normalen Hörgeräteversorgung?

    Ich würde mich über Erfahrungen von bimodal versorgten Forumsmitgliedern freuen,

    Danke und viele Grüße

    Merudian