Posts by Wolf187

    Die App lädt ganz normal, aber wenn ich die Höreinstellungen aufrufe, sagt sie mir: Keine Verbindung möglich. Starten sie den Audioprozessor neu und legen sie ihn neben das Smartphone. Versuchen sie es dann erneut.

    Auch das habe ich mehrfach probiert. Der Prozessor ist mit dem Handy gekoppelt. Ich kann die Lautstärke nicht ändern und keine Programme wechseln. Wenn ich auf mein Benutzerprofil klicke, wird mein Prozessor angezeigt mit Seriennummer und Implantat-Seriennummer. Passt alles, nur das mit den Programmen und der Lautstärke geht nicht.

    Hallo zusammen,

    ich habe letzte Woche meinen Rondo 3 wegen einer Reparatur ausgetauscht bekommen und mein iPhone (12 IOS 18.5) wegen zurücksetzen müssen, seit dem funktioniert Audio Key 3 nicht mehr. Sie kann sich nicht mit dem Prozessor verbinden, obwohl der Prozessor bei Bluetooth als verbunden aufgeführt ist. Hat jemand eine Idee?

    Grüße


    Wolfgang

    Hallo zusammen,

    ich hatte am 11.10.23 meine OP am linken Ohr, jetzt habe ich vor 5 Tagen meinen Audioprozessor bekommen und ich habe die ersten "Töne" seit 40 Jahren auf meinem linken Ohr gehört :love: . Danach ging es zur Logopädin. Dort haben sie mir das rechte Ohr, das nur eine beginnende Hochtonschwerhörigkeit aufweist, mit einem Gehörschutzstöpsel verschlossen und zusätzlich habe ich einen Kapselgehörschutz, der auch noch mit Bindenmaterial gefüllt war auf mein Ohr gedrückt. Dann hat sie mir Zahlen vorgesagt, die ich wiederholen sollte. Und ich habe sie richtig wiedergeben können. Das nächste war ein Test bei dem ich Geräusche erkennen sollte, wie zum Beispiel klappern mit einem Schlüsselbund, ein Stift, der auf den Tisch fällt und eine Kugel, die in einer Dose geschüttelt wird. Ich konnte wieder alle Geräusche erkennen, bis auf den Schlüsselbund, den hab ich nicht gehört.

    Ich war richtig perplex, dass ich nach 40 Jahren wieder soviel hören kann. Mein erster Gedanke war: Das kann nicht sein, das hab ich bestimmt mit dem rechten Ohr gehört!

    Aber am Nachmittag hatte ich einen Termin beim Akustiker, der mir eine Otoplastik für mein rechtes Ohr machen sollte, damit keine Geräusche in mein "gesundes" Ohr kommen. Dazu hat er einen Abdruck meines Gehörganges gemacht und als ich die Masse im Ohr hatte und gewartet habe, bis es fest ist, kam eine Mitarbeiterin herein und sprach mit der Audiologin. Ich habe verstanden, was sie gesprochen haben, nicht jedes Wort, aber doch einiges. Das hat mich fast noch mehr gewundert, als die Tests bei der Lögopädie... :/

    Was soll ich sagen, ich kanns einfach nicht so recht glauben, dass ich nach so langer Zeit jetzt schon wieder Worte verstehen kann.

    Erstmal bin ich noch "verhalten" begeistert.

    Gestern war ich bei einer Familienfeier eingeladen und ich habe bemerkt, dass wenn ich den Audioprozessor abschalte, klingt alles irgendwie sehr dumpf... Außerdem fand ich es sehr laut dort, aber ich habe mich unterhalten können und mein Rondo 3 hat bis spät in die Nacht durchgehalten, fast 17 Stunden hatte ich ihn getragen! Ob ich aber mit dem Implantat gehört habe, oder nur mit meinem rechten Ohr, kann ich nicht genau sagen.

    Ich warte jetzt erst mal bis zur nächsten Anpassung und Lögöpädie.

    Schöne Grüße aus Augsburg

    Wolfgang

    Angeblich gibt es nur eine sichere Untersuchung, das Reizen des Hörnervs mit Strom. Das geschieht unter Vollnarkose und wird bei mir unmittelbar vor der OP gemacht. Wenn dann feststeht, dass die Nervenleitung ins Gehirn funktioniert, wird gleich Implantiert. Mal sehen was rauskommt 🙂

    Hallo Sheltie,

    ich hatte ein ganz normales Hörvermögen bis zu meinem 18. Lebensjahr.

    Aber das hört sich schon mal ganz gut an. Bin wirklich sehr gespannt, ob sich das irgendwann wieder etwas normalisiert.

    Trotzdem schwingt immer noch etwas Angst, oder vielleicht auch Unsicherheit mit. Aber ich hab's gerade wieder gemerkt, dass da etwas passieren muss. Bei der heutigen Sitzung habe ich, obwohl es relativ wenige Nebengeräusche gab, nur etwa 60-70% verstanden...

    Hallo zusammen,🙋

    Ich bin neu hier. Ich hatte 1984 Mumps, mit damals 18 Jahren und seit dem bin ich auf dem linken Ohr taub. Der Arzt im Krankenhaus sagte damals, dass mein Hörnerv kaputt ist, da kann man gar nichts machen.

    Vor 5 Jahren hatte ich bei meinem Optiker erfahren, dass es ein Hörsystem gibt, bei dem ich am linken Ohr ein Mikrofon habe und die Töne an meine rechte Seite gesendet werden, wo ich sie dann hören kann. Ich habe mir eine Cross Versorgung anpassen lassen, die ich nach 2 Jahren nicht mehr tragen wollte, wegen zu vieler unangenehmen Geräuschen.

    Letztes Jahr habe ich durch Zufall bei einem Akustiker erfahren, als ich mir ein neues Hörgerät machen lassen wollte, dass ich mal abklären soll, ob der Hörnerv wirklich kaputt ist, falls nicht, könnte mir ein CI helfen. In der HNO Klinik konnten sie mir nicht sicher sagen, ob ich mit CI wieder hören kann, aber die Chancen sind da.

    Ich bin noch etwas unsicher, ob ich nach fast 40 Jahren wieder hören lernen werde, allerdings ist das Richtungshören etwas , was mir sehr wichtig wäre. Vor der OP und den Risiken habe ich auch etwas sorgen. OP Termin habe ich Anfang Oktober. Wie sind eure Erfahrungen nach so langer Zeit einseitiger Taubheit? Habt ihr irgendwelche Tipps für mich?

    Viele Grüße aus Augsburg

    Wolfgang