Posts by Nordic

    Vielleicht noch ein Aspekt für dich: Was hast du denn mit deiner Klinik abgemacht bezüglich Testtragen? Ich konnte beide über mehrere Tage probieren. Da fallen vielleicht noch nicht so die technischen Feinheiten auf, aber z.B. ob der Kanso überhaupt hält. Dessen Magnet scheint nicht stark genug, um bei allen Köpfen zu halten und dann fällt der sowieso weg.
    Bei mir hält er zB gerade noch und ist an beiden Seiten mit Klammern gesichert. Bzgl Akku kann ich Bikers Erfahrung teilen. Ich komme locker zwei Tage damit hin. Dabei kommt es natürlich auch wieder auf jeden individuell an. Bei mir sind 10 Elektroden ausgestellt (weniger Stromverbrauch) aber ich habe mit Beruf, Streamen und Kindern einen geräuschvollen Alltag.

    Den Tipp mit der eigenen Recherche würde ich unterschreiben. Ich war bei meinem Termin (in einer andere Klinik) ganz überrascht, als ich die Entscheidung treffen sollte und froh, dass ich da schon fast fertig entschieden hatte, nachdem ich dazu schon viiiiel Informationen zusammen gesammelt hatte. Da wusste ich auch besser, wovon die Mitarbeiter dann sprachen bei der Vorstellung.

    Hallo zusammen,

    seit 2,5 Monaten trage ich brav mein CI, trainiere zusätzlich im Alltag und übe mich in Geduld.

    Nun steht der nächste Anpassungstermin an und ich möchte das Bestmögliche herausholen, weil ich immer wieder an meine Grenzen komme und nicht verstehe, was die technischen Möglichkeiten sind.

    Also genauer: was kann die Audiologin eigentlich über den PC steuern? Ich habe verstanden, dass sie jede Elektorde an und aus, laut und leiser stellen kann. Das macht dann den Unterschied welche Töne (hoch oder tief) wahr nehmen kann. Geht da nicht irgendwie noch mehr? wie wird das Rauschen weniger bzw. der Klang besser?

    Beim letzten Termin haben wir hauptsächlich etwas lauter gestellt. Zusätzlich hatte ich ein "Eigenrauschen" wahrgenommen, dass sie austellen konnte irgendwie. Nun fängt nach vier Wochen wieder ein Rauschen an, obwohl mein Normalehörendes Ohr z.B. kein Rauschen wahrnimmt. Inzwischen bin ich vorsichtig dieses Rauschen als Eigenrauschen des Geräts einzustufen, weil ich grundsätzlich über das CI ja zwischende / rauschende Geräusche wahrnehme. Aber irgendwie kann das doch nicht richtig sein

    Hat jemand ähnlich Erfahrungen? oder eine Erklärung?

    Herzliche Grüße

    Ich schließe mich gerne den anderen an :) Herzlich Willkommen du Kämpferin !!! Du hast wirklich schon Einiges geschafft.

    Nach meiner Erfahrung ist Schwindel ein Phänomen für sich und hat mir wegen der Hilflosigkeit auch sehr Angst gemacht. Wegen meiner Vorgeschichte, hatten mir die Ärzte prophezeit zumindest keine Schwierigkeiten mit Schwindel nach der OP und was ist passiert.... Schwindel mit allem drum und dran.

    Schonen und erstmal Geduld ist schwer, nach der OP wirklich das Beste. In der Klinik scheinst du auch gut aufgehoben. Gute Besserung !!!

    Der stationäre Aufenthalt zur Erstanpassung ist nun ein paar Tage her und der Alltag mit Kindern hat mich wieder. Es machte total Sinn für die Erstanpassung aus dem Alltag raus zu kommen und die neuen Geräusche erstmal wirken zu lassen.

    In der Ohrschnecke sind 12 von 22 Cochlear -Elektroden „anspielbar“. Die anderen sind Außen und schmerzen bzw. bringen keinen Ton. Das Implantat hat es bis zur ersten Windung der Schnecke geschafft. Was das letztendlich bedeutet wird die Zeit und Übung zeigen. Zahlenverständnis und einzelne Worte konnte ich am Ende der Woche erraten.

    Eine Prognose wurde nicht abgegeben. Hilfreich sind Graphiken zum Sprachfeld/ Sprachbanane. Dort kann man gut sehen, wo in der Schnecke eigentlich welcher Ton/ Buchstabe ankommt und was in meinem Fall „abgedeckt“ sein könnte, wenn 2/3 des Implantats platziert werden konnte.

    Ich lerne noch fleißig die Sprache der Audiologen und Logopäden.

    Was mir auch erst jetzt klar wurde: jede Sprache darf / soll fleißig trainiert werden… ?

    bin Muttersprachlerin in Englisch und suchte prompt nach Englisch Übungsmöglichkeiten… 😂was für ein Abenteuer…

    Herzlich Willkommen und alles Gute für deine “Reise”

    Ein Forum für Monos / SSD habe ich (Mono seit Dezember 2022) bisher auch nicht gefunden. Ich wünsche dir, dass du hier einige Antworten und Rückhalt findest.

    Eines der größten Herausforderungen ist -meiner Meinung nach- das Geduldigsein, den Alltag als Mono zu entdecken und sich immer wieder auf Veränderungen einzustellen. Man ahnt eigentlich nicht so richtig, welche Situationen plötzlich Herausforderungen darstellen.

    Letztens brummte ein Ventilator im Termin und erst als er aus war, merkte ich, was mich an dem Zweiergespräch doch gestört und so anstrengend gemacht hatte.

    Anfangs habe ich mich zwischendurch auf mein hörendes Ohr legen müssen, um diesem eine Pause von all dem Hören zu geben. Es arbeitet overload, um zu kompensieren. Das wurde mit der Zeit etwas besser. Führte aber zur schnelleren Erschöpfung.

    Besonders als ich nach Außen die Symptome (zB. Schwindel) wieder im Griff hatte und für alle anderen die Umstellung nicht erkennbar war (Konferenz, Geschäftstermine) brauchte ich Geduld mit mir selbst und stellte mir immer wieder die Frage, ob die Rahmenbedingungen für mein Monohören ok sind.

    Viele Grüße

    Voll gut, wie du nach einer Woche CI schon selbst auf die „Fehlersuche“ gehen kannst. Wenn es bleibt und unangenehm ist, würde ich auch Kontakt zum Techniker suchen.

    Mir ging es nach einer Woche stationärer Anpassung und das erste Mal Zuhause sein vorgestern genauso. Vorgestern Vormittags -nach einiger Zeit tragen- war es plötzlich laut und der Sound komplett anders. Meine Kinder machten Echos. Im Laufe des Tages und nach einer kleinen „Hörpause“ trat irgendwie Gewöhnung ein.

    Ich dachte mir das sei ein Lerneffekt 😂…. Keine Ahnung…. Aber irgendwie passiert soooo viel Unerklärliches, dass das nun meine Spontanantwort auf Vieles ist.

    Liebe Grüße

    Hallo zusammen,

    ich bin gerade für die Erstanpassung in der Klinik und teste fleißig. Ich trage Brille auf meinen winzigen Ohren. Die ersten Tage hatte ich Nucleus 8. Am ersten Tag bildeten sich leider schon die zu erwartenden Druckstellen (die hatte ich beim Probetragen der CROS-Geräten auch nach 9 Wochen tragen immer wieder). Die Neusten habe ich mit Blasenpflaster abgeklebt.

    Heute nun der Versuch mit dem Kanso 2. Der hält statt mit 3er nun mit 5er Magnet leider nicht sehr zuverlässig, weil meine Haare auch noch sehr dick sind. Wassereinlagerung von nach der OP soll da wohl auch noch sein. Weil da schon der 5er drinnen ist, ist auch kein Spielraum nach oben. Auch nicht für die Zukunft (dickere Hat etc.)

    Ich habe hoffentlich mit meinen 36 Jahren noch einige Zeit vor mir.

    Freitag darf ich mich dann für ein Modell entscheiden und ich bin hin und her gerissen.

    Bitte habt ihr Erfahrungen oder Tipps?

    Wird man geübter im Aufsetzen und braucht dann später vielleicht einen schwächeren Magneten?

    Vorab: ich weiß, das ist sehr individuell und von Person zu Person abhängig. Trotzdem würde mich ein Austausch freuen.

    Vielen Dank und liebe Grüße

    Vielen Dank Rob 😊auf solche unterstützende Worte und Motivierung hatte ich insgeheim gehofft.

    wie viele Elektroden platziert wurden konnte mir keiner sagen. Ich hoffe, auf mehr Infos bei der EA.

    Das Spektakel spielte sich an der Uniklinik in Kiel ab. Dort ist auch die Erstanpassung (Montag bis Freitag jeden Tag inklusive stationär Aufnahme)

    Moin Moin,

    es ist vollbracht. Seit sechs Wochen laufe ich nun mit Implantat herum. Die Heilung verläuft meines Wissens sehr gut. Erstanpassung steht unmittelbar bevor. Ich bin mega aufgeregt, wie sicherlich viele hier auch waren/sind.

    Der Operateur hat anscheinend Großes geleistet. "Wir" waren mehr als 4,5 Stunden am Werk. Also meine Aufgabe war da ja eher passiv :) aber ich war dabei und ohne mich konnten sie nicht loslegen. Trotz aller Prognosen war das Innenohr gänzlich verknöchert und wurde aufgebohrt. Während der OP wurden zwei Implantate ausprobiert. Eins durfte bleiben und leitetet auch Signale weiter. Der Operateur sprach direkt nach der OP mit mir und wollte meine Hoffnungen dämpfen, wobei der Logopäde mir dann im Detail erklären konnte, was der Stand ist und wie sehr der Erfolg nun von meiner aktiven Mitarbet abhängig ist. Die Elektroden sitzen wohl nicht ganz so wie sie sollten und wir wissen noch nicht welche Töne ich hören werde oder nicht.

    Hat jemand Erfahrungen?

    Meine erste Fragen waren dann natürlich, ob wir "hätten früher operieren sollen" und "warum wir eigentlich am Anfang erst so schnell machen mussten und dann Zeit drauf ging"...

    Antwort: Man könne nicht genau sagen, ob vor zwei oder drei Monaten die Situation anders gewesen sei....

    Fazit: Mediziner geben eine Prognose ab ;)

    Von meinem verwirrten Gleichgewichtsorgan fang ich gar nicht erst an. Das wird durch die OP irgendwie wieder aktiviert :D obwohl es seit Dezember inaktiv ist.

    Eine Achterbahn der Gefühle und das Ende ist so mysteriös.....

    Liebe Grüße

    Mir ist nicht so ganz klar, was du meinst mit "Steckt da etwas dahinter?"

    Für mich war das Vorgehen irgendwie überrumpelnd und nun habe ich mich gefragt, ob das üblich ist, oder ob es spezielle Fälle gibt, in denen einfach so "holter die polter" vorgegangen wird. Wir haben vorher natürlich immer wieder Tests gemacht und CI war als Thema immer im Raum, aber das es nun so kurzfristig losgeht überrascht mich, nachdem das Tempo die letzten Male rausgenommen wurde.

    @ Biker: Den Test machen sie wohl nicht mehr bei allen. Einige Kliniken wohl gar nicht mehr. Mein linkes Ohr ist kurzfristig komplett taub geworden. Wenn kein Restgehör da ist, gibt es wohl Ärzte, die das machen. Da waren die in meiner Klinik sich nicht mal einig. Vor allem, weil die Krankenkassen das als Test abgesichert haben wollen. Im Vorfeld sprach ich mit einer Audiologin einer anderen Klinik darüber, die mich vorbereitete und sagte, dass da lediglich das "positive" Ergebnis ausschlaggebend sei. Negative Ergebnisse seien wohl kein Ausschlusskriterium.

    Danke @ Acki, das ist genau richtig. Das so in deinen Worten zu lesen öffnet mir die Augen etwas. Wenn ich die Prozesse hinter den "Kullissen" der Medizin verstehen würde, hätte ich die ganze Prozedur vermutlich nicht einfach über mich ergehen lassen. Die Entscheidung kommt nun von "oben" auf Grundlage meiner Akte und bisherige Behandlung bei ihm. Vielleicht ist auch das gerade das Ding. Ich bin da nun seit November 2022 in engmaschiger Behandlung.

    und weiter geht´s: Die Ereignisse und Gedanken überschlagen sich.

    Jeder Termin in der HNO-Klinik verläuft anders als erwartet und geplant.

    Der Promontoriumstest fiel vor zwei Wochen auf Grund von technischen Schwierigkeiten des Geräts "negativ" aus. Alle waren etwas angespannt und dann 15 Minuten später stand der Oberarzt selbst im Behandlungsraum. Er sagte, dass die OP los gehen kann. Er habe mich ja Ende November bereits am Felsbein wegen der Entzündung operiert. Ich solle mir ein Implantat aussuchen und dürfe noch letzte Hörtests machen. Dann zur Logopädin, die mir den Ablauf für die Zeit nach der OP und der EA erzählte. Da war ich erstmal froh, dass ich mich schon reichlich mit den verschiedenen Anbietern auseinander gesetzt hatte, ohne zu wissen, dass es losgeht.

    Am nächsten Tag riefen die dann mit einem Termin für die OP am 25.07.2023 an. Der Alltag mit dem CROS-Gerät funktioniert nicht wirklich, das musste ich nun auch wieder abgeben.

    Was meint ihr ? Steckt da etwas dahinter?

    Meine (Hör-) Reise geht weiter: Dank des Nachfragens meinerseits hat nun der Oberarzt nach vier Monaten auf die Ergebnisse der Untersuchung geschaut und die Bakterien, die die Entzündung Ende Nov.2022 ausgelöst haben, sind wohl (doch) nicht dafür bekannt, dass eine Verknöcherung droht. Da waren die bisherigen Assistenzärzte etwas übervorsichtig. (Danke nochmal für den Wink mit dem Nachfragen)

    Somit ist nun der zeitliche Druck etwas rausgenommen. Neues CT musste auch her, weil auch dann erst aufgefallen ist, dass das andere CT Ergebnis noch von vor meiner OP am Felsbein war.

    Das Cors-Gerät erzielt inzwischen objektiv bessere Ergebnisse und ist wohl nun am Höhepunkt seines/ unseres Könnens. Wobei ich mit und ohne Gerät eigentlich keinen Unterschied merke. Anfang Mai kommt nun der Test des Hörnervs (Promp-Test) als weiterer Schritt zum CI.

    Der Ausstausch mit anderen CI-Trägern in der Region, das Mitlesen hier und der Kontakt zu einer anderen externen Audiologin hat viel geholfen und Vertrauen geschaffen. Gibt es regelmäßige Gruppen die sich in Schleswig-Holstein (Region Plön oder Kiel treffen)?

    Danke für die Infos. Mich betrifft das gleiche Problem. Ich nutze das Cros als demo- version nun schon 10 Wochen. Meine Hörakustikerin meinte mal,dass es auch Patienten gibt, die sich so schwer entscheiden und 1 Jahr brauchen. Aber so ist das kein Zustand. Wenn die Krankenkassen darauf bestehen, dass man es längere Zeit versucht, muss es eine Lösung wie oben beschrieben geben.

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    hier ist eine Folge von Quarks ganz unterhaltsam zu den allgemeinen Basics des Hörens und dann Cochlear.